Mit dem Pillentaxi auf der Überholspur

rd | 02. Februar 2012, 15:39 | 15 Kommentare

Wer jetzt wie?

Die von der Stadt Kleve hauen eine Pressemitteilung nach der anderen raus. Eben noch wollte ich vermelden, dass die Stadtbücherei zum 200. Geburtstag von Charles Dickens mit einer Ausstellung zum Leben und Werk des britischen Sozialdichters aufwartet, da flattert auch schon »Mit dem Pillentaxi auf der Überholspur« herein. Den Text selbst habe ich noch nicht gelesen, aber ich befürchte, dass er nicht hält, was die Überschrift zu versprechen scheint.

Huch, da ist schon die nächste:

Entscheidend ist, was hinten rauskommt

KLEVE (WFG) Während einer Badrenovierung, die Tage dauern kann, müssen Kunden aus Kleve und Umgebung, die keine Ausweichmöglichkeit haben, nicht auf den Komfort eines Badezimmers verzichten. Was von außen wie ein gewöhnlicher Fahrzeuganhänger mit Firmenwerbung aussieht, hat ein „rauschendes“ Innenleben: Ein komplett ausgestattetes Bad mit Dusche, Toilette und Waschbecken nebst Spiegel. Dies ist aber nur ein Teil des breitgefächerten Angebots, die das Familienunternehmen Claassen zu bieten hat.

Ist er die Hagsche Str. hochgelaufen? Wenn ich die Laufgeschwindigkeit hochrechne, dürfte gegen 15.43 Uhr die Meldung vom Besuch beim Sportwettenanbieters gegenüber vom eoc einschlagen. (Tut sie aber nicht.)

Einen Kommentar schreiben





15 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 15. Beobachter

    … laut RP heute stehen die Chancen für die feierwütigen unter den Kellenern doch ganz gut, dass es demnächst wieder anders herum geht – sorry Rainer, man kann es nicht jedem Recht machen 😉

    Ich für meinen Teil entgehe dem Ganzen dieses Jahr zum ersten Mal komplett – bisher bereue ich diese Entscheidung nicht, bei der Kälte schmeckt einem nicht mal das Bier 😉

     
  2. 14. Andreas

    Tja, Kleve ist eben nicht Goch.
    Kleve ist KREISSTADT.
    Der Klever Bürgermeister kann ja nix dafür, dass sich keine Souw für Kleve interessiert.
    Kleve vergrault gerne mal Unternehmen, die finden sich dann in Goch oder in Bedburg-Hau ein … macht aber nix.
    Klar, Kleves Bürgermeister ist gerne omnipräsent, jede noch so kleine Neueröffnung wir gefeiert – “medienwirksam”.
    Die Scließungen, Umzüge oder schlichten Kapitulationen werden besser nicht erwähnt 😉
    Axxo, wer in Goch nicht landen kann, der wagt sich halt nach Kleve (soll ja Geschäfte geben, die in Goch nicht Fuß fassen konnten und nach Kleve umsiedelten, warum bleibt mal Interpretationssache des geneigten Betrachters).

     
  3. 13. Günter

    Die Überreichung von Blumen an den (…) Pelzhändler auf der Großen Strasse habt ihr noch vergessen. Jetzt ist er (…) in München gelandet.

     
  4. 12. MalWasSag

    Der Zug geht doch wieder bis zur Kreuzung Klever Ring-Emmericher Straße.

     
  5. 11. Rainer Hoymann

    @ Beobachter

    Bitte den Zugweg so lassen. Endlich für einige Stunden Ruhe auf der Emmericher Straße. Vorher haben sich unter unserem Fenster einige Wagen aufgestellt und mit Turboboxen die Wände zum Wackeln gebracht.

    Helau!

     
  6. 10. Beobachter

    Vielleicht hätte der Baum besser stehen bleiben sollen. Um dann wieder einen entsprechend langen Zugweg zu haben und anderen Ortsteilen mal zu zeigen, wie es ist, wenn der Zug plötzlich nicht mehr bis zu ihnen kommt, hätte derselbe dann ja von der sagenumwobenen Neuen Mitte wieder mal bis tief nach Kellen hinein ziehen können …

    Bin mal gespannt, ob das wenigstens nächstes Jahr wieder klappt, wenn dieses ominöse Versprechen/Eingeständnis an gordion verjährt ist. Hat ja geklappt, Zelt wird voll, dass wird sich dann auch nicht ändern, wenn der Zug wieder bis Kellen zieht. Eigentlich war dieses Versprechen eine Unverschämtheit. Wusste ich gar nichts von, kriege ich heute einen gaaaaanz dicken Hals, wenn ich so was lese. Sch… was auf die Interessen der anderen Ortsteile, egal wie traditionell das ist …

    Es lebe der KOMMERZ und die Vetternwirtschaft …

    KLEVE du bist einfach nur einmalig – aber “toll” nur an den närrischen Tagen …

     
  7. 9. rainer

    hallo, brauer sieht immer gleich aus, egal ob kirmesfass, nagelstudioeröffnung, bürgermeisterentsorgungsstelle für mädchen vom stein oder blumenstraußhalter, is doch furzegal

     
  8. 8. Rainer Hoymann

    @ Beobachter

    Richtig!

    http://www.bilderhoster.net/img.php?id=szd9z8pd.jpg

    “Kik soll Ende November [2011] öffnen, die Studentenwohnungen mit Platz für insgesamt 40 Personen Ende März [2012, aber Kran wäre nicht mehr nötig] fertig werden. Für die Vermietung zweier weiterer Ladenlokale im Erdgeschoss laufen noch immer Gespräche.”

    NRZ, 07.09.2011

     
  9. 7. Beobachter

    … vor allem sollte dieser bau längst fertig gewesen sein, dann stände da kein Kran mehr …

     
  10. 6. Exkleverin

    Heute war im Klever Teil der NRZ zu lesen, dass in den nächsten Tagen in Kleve ein Baum gefällt werden muss um den Rosenmontagszug nicht zu behindern, weil ein Baukran der eigentlich den Weg versperrt nicht abgebaut werden braucht… HALLO??? Kommt da auch der Bürgermeister und grinst neben dem fallenden Baum in die Kameras, oder ist schon der 1. April???

     
  11. 5. Harry

    An diesen beiden Beispielen sieht man deutlich, dass Wirtschaftsförderung in Kleve wirklich Chefsache ist. Wenn Bürgermeister Theo Brauer zu jeder Eröffnung einer Pommesbude (oder Apotheke oder Toilette oder Back-Shop) rennt und dies als tolle wirtschaftliche Entwicklung der Schwanenstadt tituliert, ist das schon sehr bedenklich. Was ist eigentlich mit der Minoritenplatzbebauung, wo sind denn jetzt die Investoren, die angeblich vor zwei Jahren hier noch Schlange standen (vom Rathausverfahren mal ganz abgesehen)? Wer leitet eigentlich gerade die WFG? Ach so ja, aktuell glaube ich Frau Haswell (die nun auch immer solch tolle Pressemeldungen im Auftrag ihres Herrn herausschicken muss – danke Herr Daute, dass Sie das mal aufgegriffen haben!), ich denke der Neue, Herr Dr. Rasch kommt erst im April. Man sieht Frau Haswell aber auf keinem Foto. Darf sie sich nicht neben den großen Meisterbürger stellen? Braucht man zukünftg überhaupt noch einen Wirtschaftsförderer, wenn der Bürgermeister, der Kämmerer und der Technische Beigeordnete neben Herrn Zevens und Herrn Ruffing sowieso die Wirtschaft in Kleve nach ihren eigenen Vorstellungen meinen zu leiten und zu gestalten? Ich bin mal gespannt…

     
  12. 4. Beobachter

    … vielleicht ist der TB gar nicht so schnell, tatsächlich aber ein Mehrling 😉

    Uups, da wirds doch nicht echt noch ein paar Klone von geben …

     
  13. 3. den-sanimeister-nie-mehr-wieder

    Da kann der rauschende Hänger noch so toll sein. Da plant man mit der Firma über Monate ein Bad für 25 Mille, da passt dem Herrn eine kleine (sachliche!) Kritik an ständigen Terminverschiebungen nicht und dann lässt er einen mitten im Telefonat für den eigentlich endgültigen Startschuss einfach fallen wie eine heiße Kartoffel. Manche scheinen es weder nötig zu haben, noch von Mund-zu-Mund-Propaganda etwas gehört zu haben – die funktioniert nämlich auch anders herum. Aber vielleicht reicht es ihm ja, wenn er dem TB seine Schüssel vergolden kann …

     
  14. 2. Insider

    Die Meldung mit der Stadtbücherei wäre viel imteressanter gewesen …

     
  15. 1. hurt

    Das sind solche Pressemitteilungen die wirklich keinen Interessieren und (wenn uberhaupt) auf kle point ein zuhause finden.