Man hilft, wo man kann

Echt jetzt?

Bei den Bundestagswahlen 1949 hat Martin Frey (CDU) den Wahlkreis Kleve (damals noch Geldern-Kleve) gewonnen (60,0 %), 1953 und 1957 Emil Solke (CDU, 73,1 % bzw. 75,6 %), 1961 und 1965 Felix von Vittinghoff-Schell (CDU, 70,6 % und 68,2 %), 1969 und 1972 wieder Emil Solke (63,5 % und 58,7 %), 1976 und 1980 Jochen van Aerssen (CDU, 60,3 % und 55,5 %), 1983, 1987 und 1990 Heinz Seesing (CDU, 60,2 %, 55,2 % und 52,5 %), 1994 bis 2013 für insgesamt sechs Legislaturperioden Ronald Pofalla (CDU, 50,9%; 47,3 %; 46,1 %; 50,3 %; 48,9 %; 50,9 %), und 2017 Stefan Rouenhoff (CDU, 45,0 %) – wie kann man da auf die Idee kommen, der aktuelle CDU-Kandidat – wieder Stefan Rouenhoff – habe „gute Chancen“? Muss man dafür an der Hochschule Politologie studiert haben? (Mit Dank an die Rheinische Post, die einen jeden Tag mit neuen, überraschenden Erkenntnissen dazu verleiten möchten, hinter die Bezahlschranke zu schauen. LOL.)

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23 Kommentare

  1. 23

    @22. Niederrheinstier Wenn Bobby selbst kandidieren würde, wäre nicht schwer zu erraten, was sein Wahlprogramm wäre. Aber es ist Michael, der Kumpel und Mitbewohner von Bobby, der gewählt werden möchte, und was der vorhat, weiß ich nicht. Tiernahrung von der Mehrwertsteuer befreien? Oder staatliche Förderung von vollautomatischen Katzenklos? Man weiß es nicht.🤔

     
  2. 21

    In den höheren Sphären der Politik fühlt sich ein Beobachter des öfteren an eine Jeans erinnert: An den entscheidenden Stellen sitzen Nieten. So ganz unbekannt ist dieses Phänomen auch in der Wirtschaft nicht. Um beim Bild zu bleiben: Was bzw. wer könnte an Stelle der Nieten dort sein? Und wie käme diese Person dorthin? Eine einfache Antwort gibt es nicht. Das einzige, was möglicherweise helfen könnte: Solche Positionen für Karrieristen unattraktiv machen. Keine Aufstiegschancen, mittelmäßiges Gehalt bzw. Bezüge oder Diäten, kein öffentliches Ansehen. Dafür aber besonders familienfreundlich und auch Arbeiten in Teilzeit möglich.

     
  3. 20

    @Schwarzer Kater Teile Ihre Sichtweise, nur die Fehleinschätzung der Lage erscheint mir schon als Ausdruck eines blinden Flecks, nicht aus Absicht allerdings. Blinder Fleck = Es wird schon gutgehen, gibt ja eine Regierungsarmee etc. und überhaupt, das Land ist ja an einem ganz anderen Punkt.

    Nee, man braucht Jahrhunderte, um solche Strukturen wie in Afghanistan zu ändern, falls es überhaupt gelingt. Außerdem wird immer noch unterschätzt, in welchem Ausmaß Islamisten motiviert sind. Und das müsste man eigentlich besser wissen nach dem Kampf gegen IS.

    Die Regierungstruppen sind davon gelaufen. Warum, lässt sich heute in der RP auf Seite 2 in einem bemerkenswerten Artikel nachlesen (“Die Armee, die keine war”). Die Taliban haben jetzt die von der Nato eingeführten Waffen, mit denen sie zukünftig die Bevölkerung kontrollieren können.

    Man kann an solche Länder einfach keine westlichen Maßstäbe anlegen. Es gibt alle diese Erkenntnisse, aber sie werden von der Politik leider nicht genügend zur Kenntnis genommen.

    Ich hoffe nur, dass diesmal mehr Frauen als Männer ausreisen können. Aber auf dem Rollfeld und in der großen US-Militärmaschine waren bis zu 90 Prozent jüngere Männer zu sehen. Survival of the fittest. Aber natürlich sei jedem der Evakuierungsplatz gegönnt. Die Frauen mit ihren Kindern und ältere Menschen werden es aber (wieder) selten schaffen.

     
  4. 19

    Konkret zur Afghanistan-Situation stelle ich mir als Laie vor, dass vor dem Abzug der Bundeswehr-Truppen Vorbereitungen getroffen werden für den Fall, dass die Taliban Afghanistan oder Teile davon einnehmen wodurch Deutsche, andere Ausländer und Ortskräfte gefährdet wären. Die Vorbereitungen hätten ein sofortiges Evakuieren ermöglichen müssen. Der Außenminister könnte in Ruhe Urlaub machen, weil bereits vor dem Auftreten der kritischen Situationen alle Beteiligten in den Ministerien und bei der Bundeswehr wissen was im Krisenfall zu tun ist. Die Realität sieht offensichtlich und vor allem erschreckenderweise anders aus und wird Menschenleben kosten. Sollte die Bundeswehr noch einmal bei anderen Einsätzen auf die Hilfe und Mitarbeit der örtlichen Bevölkerung angewiesen sein, was ziemlich wahrscheinlich ist, werden sich die Menschen dort gut überlegen, ob sie ihr Leben dafür riskieren möchten.

    Der einzige Grund, der das Verhalten des Außenministeriums, des Verteidigungsministeriums und der Bundeswehr rational erklären könnte, ist die Einsparung von Kosten, die entstanden wären, wenn umfangreiche Vorkehrungen für die Evakuierung getroffen worden wären. Falls das tatsächlich so wäre, ist das sehr menschenverachtend. An eine Naivität eventuell auch noch gepaart mit hartnäckiger Trägheit glaube ich nicht so ganz. Möglich wäre auch noch, dass alle Beteiligten vermutet haben, dass jeweils die anderen sich um das Problem kümmern. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus allem.

     
  5. 18

    @Schwarzer Kater Ich meinte nicht, dass alle Politiker vor sich hin dösen. Tendenziell hat aber aus meiner Sicht ein Teil nicht realisiert, wie schwierig die Lage gerade zur Zeit ist. Wer politische Verantwortung hat, ist grundsätzlich in der Pflicht, hellwach zu bleiben.
    Man muss z.B. nicht mal Außenminister zu sein, um zu wissen, dass nach dem Abzug der Truppen aus Afghanistan eine heikle Lage entsteht, auf die man vorbereitet sein sollte nach all den Jahren Auslandseinsatz dort. Stattdessen steht ein braungebrannter Heiko Maas vor den Mikros und stellt lapidar fest, man habe sich in der Einschätzung der Lage geirrt. Trotz der Warnungen von Diplomaten vor Ort. Diese Döserei kann Menschenleben kosten. Der Imageschaden ist da eher unwichtig.

    Glaube, dass in den kommenden Jahrzehnten noch einiges auf uns zu kommt, mit dem dann wieder keiner gerechnet hat. Mich beschleicht immer öfter das Gefühl, dass die besten Zeiten hinter uns liegen, aus verschiedenen Gründen. Und da fände ich es ganz beruhigend, wenn Verantwortliche auch mal präventiv einen Urlaub absagen oder nachts wachliegen, um eine Lösung zu finden. Der Spielraum für andere (lukrative) Tätigkeiten sollte eingeschränkt werden. Wenn ich höre, worüber MPs sich unterhalten, wenn sie in einer Video-Bund-Länder-Konferenz zwei, drei Stunden auf Merkel warten müssen (die Gespräche mit einer Teilgruppe führt), dann bin ich fassungslos. Zwischen Leuten, die Bundesländer führen, geht es dann um Bildschirmschoner oder Ähnliches.

    Es gibt aber durchaus auch PolitikerInnen, denen ich abnehme, dass sie sich kümmern.

    Letztlich muss aber auch der natürliche Instinkt für schwierige Situationen geschärft werden, damit die Hütte robust bleibt. Nicht nur bei Politikern.

    Wer Verantwortung trägt, die ihm nicht aufgezwungen wurde, sollte morgens aus dem Bett springen und diese wahrnehmen, auf die ein oder andere Art. Das gilt natürlich für alle.

    Und dann sollte man auch anerkennen, wenn jemand das tut.

     
  6. 17

    @ 8, 10, 11, 12 (Heidebloem und Politix)
    Es ist definitiv falsch, die jetzt erfolgenden Investitionen in die RE 10-Strecke ausschließlich den Politikern Rouenhoff, Haupt und Hendricks zuzuschreiben. Es gibt auch welche, die nicht PolitikerIn, ParteisoldatIn oder so sind, die schon lange vor den Inaugurationen der Herren Rouenhoff und Haupt Kontakt zum VRR, zur DB und zur Landesregierung aufgenommen und dort konstruktive, nun vor der Verwirklichung stehende Vorschläge unterbreitet hatten. Die jetzige Investition ist zumindest teilweise auch ein Resultat der vom VRR 2019 für ca. EUR 4 Mio an die DB vergebenen Studie, in der die DB selbst nach den Ursachen für das RE 10-Chaos suchen sollte (cleverer Schachzug, denn damit steht die DB nun auch irgendwie in der Pflicht). In der Mache ist im Übrigen auch, gegen Ende der laufenden Dekade Kleve mit dem RE 10 (sowie Geldern von Neuss aus mit einer zusätzlichen RB und zwei Jahre zuvor schon Xanten mit der RB 31) vorwiegend mit elektrisch angetriebenen und nach dem RRX-Modell betriebenen Zügen anzufahren. Aber nicht nur wegen dieser Umstellung wird es, so fürchte ich, in der laufenden Dekade leider wohl das ein oder andere Mal auch nach Ende 2022 noch Schienenersatzverkehr geben (müssen). Dennoch bin ich gespannt, ob und wann sich die Politiker auch diese (viel mehr merkbare) Umstellung ausschließlich auf ihre Fahnen schreiben werden.

     
  7. 16

    @15. Chewgum „Wo Leute politische Macht haben, müssen sie dafür sorgen, dass dieses Land funktioniert.“

    Das es seit Jahren oder vielmehr seit Jahrzehnten in vielen Bereichen schlecht oder allenfalls mittelmäßig läuft unterstreicht Ihre Forderung. Ist aber die Frage warum ist das so? Wo ist der Fehler im System, denn dass es sich um einen systematischen Fehler handelt, ist kaum anders möglich. Sonst hätten wir mal gute, mal mittelmäßige und mal schlechte Ergebnisse in der Politik. Ich glaube es ist nicht zu pessimistisch zu behaupten, die mittelmäßigen und schlechten politischen Ergebnisse überwiegen. Das System ist in sich immerhin bis jetzt so stabil ist, dass es uns noch nicht um die Ohren geflogen ist. Aber es räumt Einzelinteressen von einflussreichen Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen zu viel Raum ein.

    „Wir brauchen Politiker, die nicht vor sich hin dösen.“

    Es gibt Politiker, die durch ihr Verhalten massive Zweifel aufkommen lassen ob in der Politik so etwas wie Anstand, Ehrlichkeit, Selbstkritik, der Wille aus Fehlern zu lernen und rationales Denken üblich ist. Es wäre aber zu einfach und wohl auch nicht realistisch anzunehmen die Mehrheit der Politiker sei auf eigene Vorteile bedacht, schnarchnasig und/oder unfähig. Die aus meiner bescheidenen Sicht entscheidende Frage ist wie können wir Politiker stärken denen tatsächlich das Gemeinwohl am Herzen liegt, die Sachverstand haben, denen es nicht um die Macht als solche geht, sondern für die Macht etwas ist, das verantwortungsbewusst ausgeübt werden muss. Die nicht in der Politik sind um Karriere zu machen.

     
  8. 15

    Das Wichtigste: Wo Leute politische Macht haben, müssen sie dafür sorgen, dass dieses Land funktioniert. Wie es darum steht, zeigt sich, wenn es hart auf hart kommt. Impfstoffbeschaffung, die Flutkatastrophe und jetzt die Evakuierung von Deutschen und Ortskräften aus Afghanistan sind keine Vorzeigebeispiele. Heute erst ist eine Bundeswehrmaschine nach Kabul gestartet. Aus allem spricht eine gewisse Naivität bzw. ein mentaler Zustand der latenten Sediertheit.

    Wir brauchen Politiker, die nicht vor sich hin dösen. Denn die Herausforderungen werden nicht kleiner in Zukunft.

     
  9. 14

    @13. Peter Brückner „Vielleicht sollten Parteien öfter mal miteinander reden und nach gemeinsam vertretenen Lösungen suchen. Könnte ein Erfolgsmodell werden.“

    Böse Zungen behaupten darum gehe es gerade nicht in der Politik: Lösungen finden. Die einen machen Murks und sind der Überzeugung Gutes zu tun, die anderen machen auch Murks und wissen genau, dass sie Murks machen. Wieder andere machen keinen Murks sondern braunen Sumpf und mache machen von allem etwas. Dann gibt es natürlich noch die Besonderen, die keinen Murks machen, deren Verhalten aber Murks ist. Wer will schon mit einem Klugscheisser zusammenarbeiten?

    Parteien sollten nicht öfter miteinander reden. Menschen sollten miteinander reden. Es würde schon helfen, wenn die Sitzordnung in den Ausschüssen jedes Mal per Zufall generiert wird. Könnte nämlich sein, dass sich die Ausschussmitglieder dann besser kennen lernen. Hilft dann eventuell auch beim Miteinanderreden. Kleine überparteiliche Projektgruppen gründen. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt: Ein Ausflug aller Mitglieder eines Ausschusses z.B. in den Tiergarten mit der Auflage in Vierergruppen und nur mit Personen anderer Parteien den Tiergarten zu erkunden. Man stelle sich vor, es könnten ja zwanglose Unterhaltungen entstehen. Vielleicht findet man sich gegenseitig möglicherweise sympathisch. Oh Gott, oh Gott! Bloß nicht! Fraternisierung ist doch der Alptraum eines jeden Fraktionschefs! 👻 buh!

     
  10. 13

    @8 Heidebloem: RD hat ja die Vorgänger – Mandatsträger des Herrn Rauenhoff aufgezählt. Interessant, bei wie vielen Wahlen sein direkter Vorgänger den Kreis Kleve vertreten sollte.
    Auch in dieser Zeit gab es schon Schwierigkeiten mit der Bahn. Wurden diese wahr genommen? Ist irgend etwas passiert? Nach seiner politischen Laufbahn bekam dieser Mensch einen lukrativen Posten – ausgerechnet bei der Bahn. Hat er in dieser Zeit etwas für seinen Heimatkreis bewegt?
    Ein parteiübergreifendes Bündnis Hendricks/Rouenhoff/Haupt hat es dann im letzten Jahr geschafft, das die prekäre Situation in Berlin und beim VRR Gehör fand. So, wie es scheint, waren die verantwortlichen Bahnvertreter über die vorgefundene Situation so entsetzt, dass es auf einmal ganz schnell ging. Äußerst untypisch für die Bahn.
    Aber gut- es tut sich etwas und das ist gut. Vielleicht sollten Parteien öfter mal miteinander reden und nach gemeinsam vertretenen Lösungen suchen. Könnte ein Erfolgsmodell werden.

     
  11. 12

    @Politix

    Die von Ihnen zitierten Nachrichtenartikel sind zu meinen Aussagen doch kein Widerspruch. Wenn man (Rouenhoff) eine parteiübergreifende Runde bildet, ist doch klar das auch die SPD und wahrscheinlich auch Landrat und Bürgermeister mit dabei sind und sich anschließend freuen.

    Das für mich entscheidende ist die Initiative zu dieser überparteilichen Runde, die in diesem Fall vom CDU Mann Rouenhoff ausging. Hendricks und die CDU-Landtagsabgeordneten hatten hierfür viele Jahre Zeit, waren aber nur als Einzelkämpfer unterwegs (siehe Jammerbriefe). Wenn man aber gemeinsam das gleiche Ziel verfolgt, steigen die Chancen. Daher freue ich mich heute sehr, dass die Menschen Kreis Kleve 2017 Rouenhoff gewählt haben und ich Ende 2022 hoffentlich keine Probleme mehr mit dem RE10 habe.

     
  12. 11

    @8. Heideboem

    „Die ganzen Fördergelder für Sportplätze etc. kommen alle aus dem Innenministerium (Union), die für den Denkmalschutz aus dem Kanzleramt (Union). Da dürfte der Einfluss von Frau Hendricks begrenzt sein.“

    Wenn wir in Deutschland soweit sind, dass nur Fördergelder bekommt, wer in den entsprechenden Ministerien die richtigen Leute kennt und das passende Parteibuch hat, dann sieht die Zukunft für Deutschland sehr düster aus.

    „stattdessen gibt es in der Politik fast nur noch Lagerdenken.“

    Genau das ist der Punkt. Lagerdenken statt sachbezogene Politik kombiniert mit Lobbyismus ist eine Garantie für Fehlentwicklungen. Leider beteiligen sich alle langjährig bestehenden Parteien an diesem verhängnisvollen ‚Spiel‘ und die AfD widmet sich mit ganzer Kraft ihrem Endziel das demokratische Prinzip zu destabilisieren, um eine Pseudodemokratie zu erreichen. Vorbilder dafür gibt es in Osteuropa und die USA zu Trumps Zeiten bot ebenfalls Anregungen.

    Es wäre schön, wenn Herr Rouenhoff eine Ausnahme unter den Politikern wäre und tatsächlich über Parteigrenzen hinweg Sachpolitik machen würde. Beurteilen kann ich das nicht, da ich Herrn Rouenhoff nicht kenne und die Berichterstattung in den Medien zu ungenau ist.

     
  13. 10

    @8. Heidebloem

    Ihre Darstellung deckt sich mit der Berichterstattung der Rheinischen Post (!), aber Berichte mit abweichendem Inhalt gibt es auch:

    „Einige Bahnübergänge zwischen Krefeld und Kleve sollen erneuert oder modernisiert sowie Stellwerke und Signale durch digitale Leit- und Sicherungstechnik ersetzt werden. Das gaben die beiden Kreis Klever Bundestagsabgeordneten Barbara Hendricks (SPD) und Stefan Rouenhoff (CDU) bekannt, nachdem sie mit der Deutschen Bahn drei Monate lang Verhandlungen geführt haben. Finanziert werden diese ersten Maßnahmen entlang der Strecke des RE10 aus dem Konjunkturprogramm des Bundes zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Darüber hinaus habe die DB signalisiert, innerhalb der nächsten 10 Jahre fast 200 Millionen Euro zur Instandhaltung und Modernisierung der RE10-Strecke bereitstellen zu wollen.“

    https://www.antenneniederrhein.de/artikel/niederrhein-modernisierungsmassnahmen-fuer-strecke-des-r10-geplant-818296-amp.html

    https://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kreis-kleve-re10-niersexpress-wird-fuer-70-millionen-euro-saniert_aid-58065045%3foutput=amp

    https://www.lokalkompass.de/kleve/c-wirtschaft/niers-expresswird-saniert_a1494249

     
  14. 9

    Wer jetzt zur Klimakatastrophe noch immer CDU wählt hat den Verstand verloren.

    Zu Wissenschaftsfeind und Notenauswürfler Laschet kommen ja dann auch noch Greise wie Amthor, Merz, “christliche”* Fundamentalisten…

    *würde echt Jesus wieder auferstehen, der würde die ganzen Fundamentalisten verklagen weil die seinen Namen in den den Dreck ziehen …

     
  15. 8

    @Wahlbeobachter

    Als jemand der täglich mit dem RE10 zur Arbeit pendelt mal meine Gedanken: Barbara Hendricks und die Kreis Klever Landtagsabgeordneten waren wunderbar darin, Jammerbriefe an den VRR zu schreiben und diese an die Presse durchzustechen. Das verbessert den Schienenverkehr nur leider überhaupt nicht, sondern produziert lediglich ein paar Schlagzeilen.

    Besagter Rouenhoff hat sich nach seiner Wahl des Themas angenommen und – entgegen dem heute weit verbreiteten Lagerdenken – eine überparteiliche Runde etabliert, um Druck zu machen. Ich kann mich noch gut an die damalige Berichterstattung erinnern, weil ich mir dachte: Mal schauen, ob der Neue das wirklich ernst meint.

    Jetzt gibt es vom Verkehrsministerium (Union) 70 Mio Euro für die Sanierung der Strecke, bis Ende 2022 soll alles fertig sein. Die Tatsache, dass Rouenhoff für die Interessen der Pendler im Kreis Kleve alle Akteure an einen Tisch geholt hat, verdient Anerkennung. Das ist heute viel zu selten, stattdessen gibt es in der Politik fast nur noch Lagerdenken. Der Erfolg gibt Rouenhoff hier recht.

    Ich habe auch mal fix gegoogled: Die ganzen Fördergelder für Sportplätze etc. kommen alle aus dem Innenministerium (Union), die für den Denkmalschutz aus dem Kanzleramt (Union). Da dürfte der Einfluss von Frau Hendricks begrenzt sein. Auch wenn ihr Einsatz von 30 Jahren in der Politik genauso meine Anerkennung verdient.

    So, jetzt wieder Urlaubsmodus.

     
  16. 5

    Hallo @Wahlbeobachter.

    “Was hat Herr Routenhoff eigentlich in der zurückliegenden Legislaturperiode für den Kreis Kleve in Berlin bewegt? Mir fällt so spontan nichts ein. Erst jetzt, kurz vor der Wahl, taucht er wieder auf.”

    Wie kommen Sie auf diesen absurden Gedanken, ein politisches Amt hätte irgendwas mit Überzeugung zu tun?

     
  17. 4

    @Goofy Ich habe das Interview selbst nicht gelesen, vermute aber, dass der Satz so als allgemeine Einschätzung der Wahrscheinlichkeit gefallen ist und die Steigbügelhalter ihre Überschrift daraus gebastelt haben, wie in der Überschrift ausgedrückt.

     
  18. 3

    Stefan Rouenhoff ist seit Jahren präsent und Bürgernah. Er hat entscheidende Impulse zur wirtschaftlichen Verbesserung beigetragen und ist im ständigen Dialog zu umweltpolitischen Themen. Ein Vergleich mit Barbara Hendricks kann gerne gezogen werden. Dann aber auch mit der anschließenden Einsicht dass die Auswirkungen ihrer Aktionen ihre Halbwertzeit sehr schnell verloren haben.

     
  19. 2

    Der Professor hat Partei für den CDU-Kandidaten ergriffen bzw. mehr oder weniger für ihn geworben????

    Ähm, das ist eine staatliche Hochschule und der Professor ist, falls er verbeamtet ist, zur Zurückhaltung verpflichtet. Als Privatperson kann er denken und äußern, was er will, aber nicht in seiner Funktion als Professor.

     
  20. 1

    Was hat Herr Routenhoff eigentlich in der zurückliegenden Legislaturperiode für den Kreis Kleve in Berlin bewegt? Mir fällt so spontan nichts ein. Erst jetzt, kurz vor der Wahl, taucht er wieder auf.

    Barbara Hendricks, Du wirst uns fehlen. Mit dir verliert der Kreis Kleve seine Stimme in Berlin.