Kulturwelle: Heizung ausgefallen, Stadtwerke besorgen Heizstrahler

rd | 30. Januar 2019, 17:17 | 71 Kommentare
Wird garantiert nicht mehr repariert: Heizungsanlage im Hallenbad (Foto: Max Knippert)

Die Klever lieben die „Kulturwelle“, eine Veranstaltung, mit der die freien Klever Künstler Abschied nehmen vom alten Hallenbad am Königsgarten, welches demnächst abgerissen werden soll. Die Veranstaltungen sind gut besucht, viele sogar ausverkauft. Bis Sonntag sind noch diverse Konzerte und das Finale geplant, doch ein elementarer Bestandteil des alten Stadtbades hat sich schon vier Tage vor dem Ende für immer verabschiedet: Die Heizung versagte ihren Dienst – und gefährdete damit die noch ausstehenden Veranstaltungen.

Doch die Stadtwerke, zuständig für das Bad und auch Sponsor der Veranstaltung, sorgten für einen schnellen Ersatz. Anstelle der Heizung sollen an den restlichen Tagen Heizstrahler in dem Schwimmbad für die wohlige Wärme sorgen, die Besucher an einem Beckenrand erwarten. Für den Betrieb der Geräte wird vor dem Gebäude ein Generator laufen.

Am Donnerstag tritt im Hallenbad die Band der Volkshochschule, „Blue Band“, mit Blues- und Rockstücken auf, am Freitag spielen „Mokes, Bootsman & Friends“ Acoustic Folk Rock, am Samstag gibt die Kölner Band „Einklang“ ein Konzert, und am Sonntag steigt ab 14 Uhr das große Finale.

Danach heißt es: (Ab-)Breaking (Hallen-)Bad!

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71 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 71. Martin Fingerhut

    @ 69. Justin :
    ### Es stellt sich die Frage warum die Vorstellung von Bauvorhaben überhaupt vom öffentlichen in den nicht-öffentlichen Teil verschoben worden ist. ###
    Als die Vorhaben noch nicht verheimlicht wurden,
    konnte es vorkommen,
    daß “ die Öffentlichkeit “ hinten, meist seitlich von den Journalisten saß
    und dann der Öffentlichkeit über jene faszinierenden Vorstellungen berichtete,
    welche der große Dompteur mit seiner wohlDressierten ManegenSchar aufführte.

    Ein paar KostProben gefällig ?

    Die Seiten

    http://www.kleveblog.de/aktuelle-stellenangebote-warum-erst-jetzt/?order=desc

    und

    https://www.kleveblog.de/ho-ho-hotel-brisanter-bericht-aus-dem-bauausschuss/?order=desc

    liefern eine ergötzliche UrlaubsLektüre.

    Damals rührte ich die WerbeTrommel für AuschußSitzungen :
    Kommen Sie ! – Staunen Sie ! – Schaudern Sie !
    J. Rauer entwickelt manchmal ungeAhn(de)te Talente.
    Das läßt sich nicht angemessen schildern.
    Das müssen Sie erlebt haben !

    Leider hat JR’s Elan arg nachGelassen.
    Aber ab und zu wird sicherlich noch erlebensWertes aufgeführt werden.
    So wie am 24. sein öffentlicher Zoff mit Grass.

     
  2. 70. Martin Fingerhut

    Der neue B-Plan ist onLine :

    https://rat.kleve.de/C1257CF60039C976/html/573E2D658AC3F279C125839E004126B1/$FILE/1-324-0%20Offenlage%20Stand%20Februar%202019_1.pdf

     
  3. 69. Justin

    RP-Online Artikel „Grüne wollen öffentliche Vorstellung von Neubauten“:
    „Die Vorstellung von Einzelbauvorhaben sollen wieder öffentlich besprochen werden. Vor allem für wichtige städtische Bereiche.“
    https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kleve-gruene-wollen-bauvorhaben-oeffentlich-vorstellen_aid-36528319

    Scheint so als wäre Max Knippert (siehe auch 22. „ Aber der größte Kritikpunkt bleibt für mich nach wie vor in Kleve, das alles als geheim eingestuft wird und nicht sachlich und öffentlich, zum Wohle dieser Stadt, diskutiert wird.„) erhört worden.
    Hoffentlich ist der Antrag durchgekommen. Es stellt sich die Frage warum die Vorstellung von Bauvorhaben überhaupt vom öffentlichen in den nicht-öffentlichen Teil verschoben worden ist. Es gibt kein sachliches Argument, das gegen eine öffentliche Vorstellung spricht. Der Datenschutz wird gewährleistet. Es gibt gute Gründe, die auch von Frau Meyer-Wilmes genannt werden, weshalb eine öffentliche Vorstellung sinnvoll ist. Wer hat damals dafür gesorgt, dass die Vorstellung von Bauvorhaben im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung stattfindet?

     
  4. 68. Justin

    Der Artikel in der RP-Online „Bürger sollen Masterplan erarbeiten“ zeigt deutlich, was die an der Zukunftswerkstatt Beteiligten von Bürgern halten:

    „Auch FDP-Fraktionsmitglied Barend van Ackeren fordert eine Bündelung der Aufgabenstellungen. „Wir brauchen mehr Kommunikation mit den Bürgern. Zumindest empfinden sie es so, dass das zu wenig gemacht wird“, sagt er.“

    Die Bürger empfinden es nur so, das die die Entscheidungen treffenden Personen der Stadt zu wenig kommunizieren? Also in Zukunft ein bisschen mehr Smalltalk damit die Bürger sich ernstgenommen fühlen, aber trotzdem das Wesentliche im kleinen Kreis entscheiden, denn Bürger, die informiert und gefragt werden, mitgestalten und mitbestimmen wollen, stören doch nur. Wozu gibt es überhaupt die repräsentative Demokratie, wenn Politiker nicht unbehelligt von den Bürgern Entscheidungen treffen können?

    „Holtfester macht einen Vorschlag: „Unternehmer, Politik und Verwaltung sollten sich einmal im Jahr zusammensetzen, um die Stadtentwicklung zu besprechen.““

    Aha, die Unternehmer sollen also mitmischen dürfen, das ist ja fast so gut wie Bürgerteiligung, oder? Wie wäre es mit Bürger, Unternehmer, Politik und Verwaltung sollten sich zusammen setzen?

    Mit dieser Arroganz gegenüber den Bürgern wird das nichts mit einer erfolgreichen Stadtentwicklung!

    https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/buerger-sollen-masterplan-fuer-die-stadt-kleve-erarbeiten_aid-36643423

     
  5. 67. Martin Fingerhut

    neuester Vorschlag :
    WorkShop mit Bürgern könnte MasterPlan entwickeln

    https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/buerger-sollen-masterplan-fuer-die-stadt-kleve-erarbeiten_aid-36643423

     
  6. 66. Martin Fingerhut

    die RP schreibt …
    … und die NRZ schreibt … ab … wo etwas neues ?

    https://www.nrz.de/staedte/kleve-und-umland/was-wird-aus-dem-alten-hallenbad-in-kleve-id216390087.html

     
  7. 65. Martin Fingerhut

    die RP berichtet :

    https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/streit-um-stadtbadgelaende-in-kleve-keine-hohen-haeuser_aid-36622163

     
  8. 64. Husky

    Soso, die Klever wollen keine Bebauung, sondern einen Park?

    Ich wüsste da noch einen Ort wo genau das rauskommen würde. Also kann man fast davon ausgehen das dort wo das Hallenbad steht jetzt Klotzgebaut wird

     
  9. 63. Max Knippert

    Hallo Michael

    Gestern wurde ALLE Offenen Klever, wie erwartet, aus den Ausschüssen befördert. Du und alle anderen Grünen haben als einzigste, und natürlich Anne Fuchs selbst, dagegen gestimmt. Dafür ein aufrichtiges Danke. Aber diese 7 Stimmen standen 16 Enthaltungen der SPD & FDP und natürlich den 21 der CDU und UK gegenüber, die zwar froh sein dürften uns los zu sein – aber ich gebe zu bedenken, das dies lediglich die Anwesenheit im Rathaus betrifft. Jetzt kann ich nach wie vor meine Meinung kundtun und freue mich schon darauf dies wirklich öffentlich zu tun. Jeder bilde sich zu dieser Säuberung seine eigene Meinung.

    Das du in Sachen Kulturdezernent erst recherchieren willst, ist angemessen und ich warte deine Antwort ab.

     
  10. 62. Max Knippert

    Hallo Andre, deine Auszählung macht die Komplexität deutlich, die ich ja auch schon angesprochen habe. Ein Haus der Kultur ist für Kleve von großer Bedeutung aber wer mitmacht, tut dies natürlich freiwillig. Die dezentralen Initiativen, Vereine usw. stehen dem überhaupt nicht im Weg sondern im Gegenteil. Und es gilt auch zu Unterscheiden, wer einen Bildungsanspruch hat und soziokulturell sich in der Jugend oder Erwachsenbildung engagiert. Wie gesagt, das abschließend im Kleveblog runter zu deklinieren ist kaum möglich.

    Ein Wort zur Lutherschule. Dort ist jetzt die Oberstufe vom Stein untergebracht und die zu erwartenden Schülerzeilen werden jede Schule in Kleve, wie auch das Stein, vor Räumliche Herausforderungen stellen die letztlich zusätzliche Gebäude notwendig machen wird. Es ist zu erwarten, das die Oberstufe vom Stein in der Lutherschule bleibt, den der Ausbau des Dachbodens ist die einzige Erweiterungsmöglichkeit in der Römerstraße. Das Pannier-Gelände ist privat und die Eigentümerin hält lediglich den Status Quo wie du beschrieben hast. Dann gäbe es gedanklich noch das Tribünenhaus vom 1.FC.Kleve und zu guter Letzt das alte Sebus. Bensdorp und XOX sind Geschichte und die Union etwas für 2047.

    Die Eigentümerin der Pannier Fabrik hat ihre anfänglicher Zusage mit der Montag-Stiftung zu sprechen leider zurückgezogen. Daraufhin habe ich ein Gespräch mit der Verwaltungsspitze und der Montag-Stiftung organisiert. Das hat auch am 16.10.2018 stattgefunden, aber das einseitige Protokoll wurde durch mich ergänzt und wird jetzt durch die Stadt seit dem 24.1.2019 geprüft. Aber so viel kann ich sagen; die Montag-Stiftung ist mit Entwicklungsgeld nach Kleve gekommen und wollte prüfen Gelder freizumachen um eine Machbarkeitsstudie in der Ackerstr. In Zusammenarbeit mit der Stadt zu prüfen. Diese Kosten hätte die Stiftung übernommen! In Krefeld hat die Stiftung hat 8,5 Millionen investiert bei vergleichbaren Rahmenbedingungen.

    https://samtweberviertel.de/

    Jetzt wird es vermutlich unübersichtlich, denn es geht in der Oberstadt im Pannier-Quartier um ein Quartierszentrum mit hohem soziokulturellen Anteil und Wohnungsbau sowie Kleinstgewerbe, Start-Ups, Begegnungsräumen für alt und jung und Außerschulicher Jugendbildung. In Kleve werden hunderte OGS Plätze gebraucht und die Schulen sind (fast) alle über dem Limit. Hier bieten sich Kooperationen an, beziehungsweise sind Teil der Lösung.

    Ich mach hier mal einen Punkt, den ich muss ja noch Michael antworten 😉

     
  11. 61. Martin Fingerhut

    In 2 Wochen, am 20., wird die Verwaltung dem Ausschuß für Kultur und StadtGestaltung
    einen BebauungsPlan für das StadtBadAreal vorlegen.
    Dieser soll sich von jenem deutlich unterscheiden,
    der bisher öffentlich diskutiert ( und kritisiert ) wurde.

    Gestern, kurz vor Beginn der RatsSitzung,
    wurde das Ergebnis einer Umfrage während der KulturWelle
    der Verwaltung sowie allen Fraktionen übergeben.
    Gut 200 Anregungen, Wünsche und Ideen
    für die künftige Nutzung und Gestaltung des Geländes
    waren binnen 2 Wochen gesammelt worden.

    Neben vielen interessanten, kreativen, sinnvollen Ideen
    spiegeln vor allem Zahlen sehr deutlich die Wünsche der Klever :

    82% wünschen auf dem Areal des StadtBades
    KEINE Bebauung sondern einen Park.

    79% wünschen auf dem Streifen dahinter,
    zwischen Kermisdahl und RückSeite der Häuser „ in den Galleien “
    KEINE Bebauung.

    67% wünschen auf dem gesamten PlanGebiet
    KEINE Bebauung
    weder anStelle des StadtBades noch dahinter !

    Nur 5% wünschen auf dem Areal des StadtBades
    und
    nur 16% wünschen auf dem Streifen dahinter
    überhaupt Bebauung
    und diese maximal als eine Reihe 1FamilienHäuser.

     
  12. 60. Justin

    @ 58. Kunst

    Die Vorschläge von André Gerritzen sehen vielleicht auf den ersten Blick so aus als ginge es vor allem darum einigen Künstlern und Kulturschaffenden bessere Arbeitsbedingungen zu verschaffen und einem relativ zur gesamten Einwohnerzahl Kleves kleinen Teil Kulturinteressierter ein großes Kulturangebot direkt vor Ort zu bieten. Da würden sich aber noch viel mehr Möglichkeiten ergeben wie z.B. Angebote für Kinder und Jugendliche die sich vor allem nicht nur an die Kinder und Jugendlichen, deren Eltern sich sowieso schon intensiv um die Bildung ihres Nachwuchses kümmern, richten, sondern möglichst viele Kinder und Jugendliche erreichen. Auf diese Weise würden dann sehr viel mehr Klever Einwohner davon profitieren.

     
  13. 59. otto

    @57.A.G.,

    gäbe es bei der Stadt noch einen Herrn Rahier oder eine Frau Nissing, dann wären den Klever Künstlern
    und denen die ein Stadtbild lieben, viele Sorgen genommen, eine verständnisvolle Stadtspitze vorausgesetzt.

    Zur Zeit wird alles das, was auch nur den entferntesten Anschein von Kultur erwecken könnte, gleich auf
    welchem Gebiet verhindert, verbetoniert, verziegelt und mangels Interesse einfach nicht genehmigt.

     
  14. 58. Kunst

    @57. Andre Gerritzen

    Ihre Anteilnahme in allen Ehren, für die speziell genannten bildenden Künstler.

    Alle anderen Künstler und Kulturschaffenden, schaffen es irgendwie alleine, ohne große öffentliche Förderung. Auch wenn sie noch nebenher eine ganz andere Arbeit haben, um die Miete zu bezahlen und ein bisschen leben zu können.
    Auch das gehört seit eh und je zur Kunst!

    Ich verstehe diese ganze, dorfpolitsche Auseinandersetzung nicht mehr. Es wäre doch besser, die Zeit mit tatsächlicher Kreativität zu füllen. Gerade Künstler könnten dann selber auf die richtige Ideen kommen.

    Und dann noch die Frage: Warum werden die Wörter „Künstler“ und „Kulturschaffende“ in Kleve so oft als Zusatz benutzt? Ist das jetzt nun etwas Außergewöhnliches oder ein Alleinstellungsmerkmal.
    Die wirklich „großen Künstler“ benötigten und benötigen diesen „Trommelwirbel“ nicht ……… nur so am Rande.

     
  15. 57. Andre Gerritzen

    Hallo Herr Bay

    Bleiben wir mal beim formellen Sie, da wir uns glaube ich noch nie persönlich Unterhalten haben. Sonst bin ich immer ein Du-Mensch.

    Das Gespenst „Kulturzentrum“ für die Kulturschaffenden geistert schon seit einiger Zeit durch die Köpfe vieler Klever.
    Bei den einen als Traum, bei anderen als Alptraum.

    Wenn ich mir die Teilnehmer des Kultur Raums Klever Land anschaue, die ja auch nur einen Teil der freien Klever Kulturszene darstellen, wird es schwierig die alle “unter ein Dach” zu bekommen, außer es ist das Dach der Magarine-Fabrik, weil das Dach groß genug ist um alle unterschiedlichen Bedürfnisse zu versorgen.
    Keine Angst das alte Unionsgebäude soll nicht das Kulturzentrum werden. Das kann kein Mensch bezahlen.

    Mal ein Querschnitt des Kultur Raum Klever Land

    Zum einen gibt es die bildenden Künstler wie Max Knippert, Nicole Peters, Steph Rausch, Rita Beckmann und ein paar mehr.
    Diesen Künstlern geht es vor allem um bezahlbare Ateliers und/oder Ausstellungsflächen.
    Da ist in letzter Zeit in der XOX und Bensdorp-Gelände einiges weg gefallen.
    Ein großer Teil der Künstler in Kleve, Goch, Bedburg-Hau ist beim Kulturraum gar nicht dabei, obwohl die auch interessiert zuschauen was der Kulturraum so macht.

    Dann haben wir die Theater wie das Theater im Fluss, mini-art und XOX-Theater, die eigene Räume haben, aber darum bangen müssen, dass irgendwann die Kündigung kommt und sie auf der Straße stehen. Oder wie beim XOX-Theater das plötzlich wegen des Brandschutzes der Betrieb untersagt wird.
    Da geht es mehr um den Bestandsschutz als um etwas Neues.

    Als drittes dann die Veranstalter ohne eigene Räume. Das wären z.B. das Cinque, die Klever Jazzfreunde, die Klangfabrik und Haus Mifgash, die sich immer irgendwo einmieten müssen um ihre Events durchzuführen. Im Moment scheinen dort die Probleme nicht ganz so groß zu sein wie noch vor 2 Jahren, weil Sie alle eine Bühne gefunden haben, die sie nutzen können. Da ist aber auch die Frage, wie es in 2 Jahren wieder aussieht.
    Das Cinque war ja sehr lange an der Emmericher Straße gut aufgehoben und dann kam auch da das Problem mit dem Brandschutz. Die Wünschen sich alle eine Bühne, die ihnen Sicherheit und das passende Umfeld gibt, was die Stadthalle in ihrer aktuellen Aufstellung und Größe nicht leisten kann.

    Die nächste Gruppe wären dann die Veranstalter mit eigenen Räumen. Das sind z.B. das Radhaus, das Culucu oder der Meyerhof. Da sind die Wünsche nach einem Kulturzentrum ehr gering und liegen mehr in anderen Bereichen ähnlich wie bei den Theatern.

    Zuletzt dann noch “die anderen” wie z.B. Eventservice de Graff, Elle Tanzkunst oder Komponist Daniel Ziegler, die irgendwo zwischen den anderen stehen. Da jetzt einen Wunsch für alle zu nennen ist etwas schwierig, da die Interessen dort sehr unterschiedlich sind.

    Das Kulturzentrum als ein Haus in dem alles unter einem Dach vereint ist sehe ich auch als schwierig an. Da ist die Lösung für “Alles unter einem organisatorischen Dach vereint, aber räumlich auf ganz Kleve verteilt” schon realistischer.
    Auch dafür gab es ja schon ein paar Vorschläge und Wünsche, wie z.B. die Lutherschule und das Panniergebäude.

    Wenn ich mir die bildenden Künstler und die Lutherschule so anschaue, könnte das eine nette Kombination ergeben. Die Künstler brauchen meist Räume mit viel Licht und leicht abwaschbaren Boden/Wanden. Heizung und Strom wäre auch nicht schlecht. Alles was Klassenräume eben ausmacht.
    Und nebenan im Seniorenheim, könnten die Künstler noch Kunsttherapien anbieten oder die Schüler des Stein können ihren Kunstunterricht mit Künstlern zusammen abhalten.
    Nur so 2 spontane Ideen und es bleibt die wichtigste Frage:
    Was hat der Stadtrat in Zukunft mit der Lutherschule vor und wie läßt sich sowas finanzieren. Gibt auf Landes/Bundesebene oder aus Stiftungen Förderungen für so eine “Künstler-Schule”.
    Wäre jetzt mal interessant was Künstler wie Max von sowas halten?
    Max würde sich bestimmt freuen. In 5 min zu Fuß bis “zur Arbeit”.

    Das Panniergebäude an der Ackerstrasse ist ein schwierigeres Theme, da es zur Zeit in Privatbesitz ist und die bald 100-jährige Eigentümerin verkauft es aus nostalgischen Gründen nicht. Leider ist es da nur eine Frage der Zeit bis Gebäude auf dem freien Markt Angeboten wird und dann sehr wahrscheinlich einer Wohnbebauung weichen muss.
    Zur Zeit ist dort das Theater im Fluss e.V. und die Kulturgarage zu finden. Auch einige Bands haben dort ihren Proberaum, Künstler ihre Ateliers, ein Tisch-Kicker-Verein, eine Kampfsportschule und sogar ein Autohändler sowie eine Autowerkstatt ihren Platz gefunden. Platz für Kultur ist in der alten Industrieanlage eigentlich genug und eine sichere Bühne für z.b. das Cinque oder die Klever Jazzfreunde läßt sich dort auch schaffen.
    Da fällt mir als schönes Beispiel für sowas die Paraplu-Fabrik in Nijmegen ein.
    https://plu.nl/

    Jetzt wäre Max Knippert zum Thema Pannier gefragt, da er sich mal mit der Montagsstiftung in Verbindung gesetzt hat und es dort Möglichkeiten gefunden, das Gebäude vor dem Abriss zu bewahren. Die Stadt müsste da allerdings mit ins Boot steigen.
    https://www.montag-stiftungen.de/handlungsfelder/chancengerechte-stadtteilentwicklung

    Vielleicht sollte es nicht “ein Kulturzentrum Kleve” lauten sondern “Kleve, ein Zentrum der Kultur”! 😉

    So Max. Jetzt habe ich dir 2 Bälle zugespielt. Hol dir die Punkte!

     
  16. 56. Andre Gerritzen

    @55 Husky
    Ipsen wird im Sommer oder Herbst auf ihrer Wiese vor dem Radhaus eine neue Lagerhalle bauen, weil die mehr Platz brauchen.
    Damit findet 2019 die Abifete zum letzten Mal statt und nach der 32. Abifeten am Radhaus ist dann Schluss.

     
  17. 55. Martin Fingerhut

    auch der NABU meldet sich zu Wort :

    https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kleve-nabu-fordert-keine-weitere-baumassnahmen-am-kermisdahl_aid-36526935

     
  18. 54. Husky

    @Andre

    Ach? Abifeten gibts ab nächstes Jahr dann gar nicht mehr?

     
  19. 53. Michael Bay

    Moin Max, „Mittwoch tagt der Rat und stimmt darüber ab, ob ich und Andere sachkundigen Bürger der Offenen Klever aus den Ausschüssen fliegen. Wie entscheidest du dich?“
    Gut, nun weiß ich nicht, was diese Geschichte mit dem Bad und der zweiten Frage der Kulturorganisation zu tun hat, aber ich erkläre es Dir stellvertretend noch einmal:
    Die Streite und deren Gründe in der OK oder UK interessieren mich nicht die Bohne. Das müsst Ihr unter Euch ausmachen, warum Ihr nicht mehr miteinander könnt.
    Der Punkt ist doch, das durch die Aufspaltung der OK, diese keinen Fraktionsstatus mehr im Rat hat, da Anne Fuchs nunmehr allein dort für die OK sitzt.
    Die UK hat nun Fraktionsstatus; das führt aus Kommunalordnungsperspektive dazu, dass der Haupt- und Finanzausschuss, resp. dessen Zusammensetzung, verändert werden muss. Das ist geschehen- die CDU hat einen Sitz mehr in diesem Ausschuss.
    Damit ist die Sache erledigt. Nun hat aber die UK den Antrag gestellt, die anderen Ausschüsse ebenfalls neu zusammenzusetzen. Das ist zwar nicht nötig, aber kommunalrechtlich möglich. Nun kommt es darauf an:
    Entweder die UK zieht diesen Antrag zurück oder dieser Antrag findet (nicht nur wie bei uns Grünen) keine Unterstützung. Da aber andere Fraktionen bereits Neigungen geäußert haben, liegt es an denen und der UK wie die Sache ausgeht. Alles klar?
    Was die Ideen zu Kulturzeitplan und Dezernenten angeht, oder ob ich einen gegen den anderen ausspiele- da antworte ich Dir, wenn ich mehr Zeit habe. Da wird wieder einmal zuviel durcheinandergeworfen.
    Beste Grüße

     
  20. 52. Max Knippert

    Hallo Michael,

    ein Satz zu deinem Auswurf an mich im Haupt und Finanzausschuss.
    „Wir müssen die persönlichen Macken eines Künstlers nicht so ernst nehmen“
    Was unser aller Macken angeht haben wir alle unser Säckchen zu tragen und wenn du magst leih ich dir auch eine Schubkarre.

    Mittwoch tagt der Rat und stimmt darüber ab, ob ich und Andere sachkundigen Bürger der Offenen Klever aus den Ausschüssen fliegen. Wie entscheidest du dich?

    Jetzt zur (dieser) Sache.

    Wie die Kultur insgesamt in einer Stadt aufgestellt ist, hängt von sehr vielen Faktoren ab. Diese jetzt im Einzelnen aufzudröseln ist sehr wichtig für diese Diskussion, würde aber an dieser Stelle vermutlich viele Leser langweilen. Darum erst einmal nur ein paar Punkte, die ich persönlich für nennenswert halte.

    Einmal haben die Grünen erfreulicherweise vor geraumer Zeit einige Kulturstammtische angeboten und bis auf einmal war ich immer anwesend. Das Ziel Nummer 1. wurde seinerzeit von allen Kulturaktiven wie Kino, Stadthallenkonzerte, Mifgasch den Freien, VHS, Chinque usw. unmissverständlich benannt. Ein Kulturdezernent! Dieser sollte proaktiv auf ALLE zugehen usw. die Zusammenarbeit mit der Stadt verbessern. Die Grünen haben dann mit der Verwaltung den Drittmittel-Akquisiteur daraus gemacht. In seiner Stellenbeschreibung taucht die Kultur aber nicht mal mehr auf (?), so hört man. Bitte veröffentliche hier im Blog diese Stellenbeschreibung und der Bürger ist informiert.

    Ein weiterer Punkt ist der Kulturleitplan (KLP), den ich beantragt habe. Dieser hat viele male getagt und im nächsten Kulturausschuss, mal sehen ob ich noch dabei bin, wird darüber diskutiert ob dafür Mittel bereitgestellt werden. Dieser Kulturentwicklungsplan bezieht alle, wie auch Heimatvereine und Brauchtumsvereine mit ein. Es ist mehr als wünschenswert, das die Erstellung des KLP jetzt, nach über 2 Jahren Vorlauf auf den Weg gebracht wird. Bei diesem Prozedere würden alle, wie die Bürger auch, mit einbezogen. Und ein Haus der Kultur schließt dezentrale initiativen nicht aus sondern ergänzt. Aber du fängst gleich wieder damit an, das gegeneinander auszuspielen, damit die Hände im Schoß bleiben. Aber andere haben die Ärmel längst hochgekrempelt.

     
  21. 51. Andre Gerritzen

    @48
    Die Klever Jazzfreunde e.V. habe im Herbst ein Konzert im Foyer des Audimax gegeben.
    https://scontent-dus1-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/44967323_1973150466077325_2354651228018835456_o.jpg

    Wie es jetzt bei den anderen Konzertveranstaltern oder dem Cinque aussieht kann ich nicht sagen.

    Für das Radhaus ist die Hochschule ehr ungeeignet, da das Radhaus ja 2 eigene Bühne mit entsprechender Technik(Licht, Ton, Elektrik) bereit stehen hat. (Obwohl die große PA nach 15 Jahren und ein paar 100 Konzerten langsam auseinander fällt)
    Aber Studentenbands von der HSRW treten im Radhaus schon mal auf, weil eben alles vorbereitet da ist.

    @50
    Eigentlich klappt es mit der HSRW jetzt ganz gut. Bei Konzerten oder dem Poetry-Slam können wir bescheid sagen und dann steht das Parkhaus der HSRW offen. Sonst ist das ja immer ab 20:00 und Sonntags geschlossen.

    Nur bei der Abifete gibt es ein paar Einschränkungen von seiten der Hochschule.
    Abifete nur Samstags und nicht mehr Freitags, weil der Aufbau Freitags und Aufräumen Samstags den Lehrbetrieb beeinträchtigt. Der ganze Kassen/Eingangsbereich liegt ja auf dem Hochschulgelände und die Hochschule muss großräumig abgesperrt werden.
    Da gab es schon mal das Problem, das Samstags auch die Kirmeseröffnung stattfand und Kirmes/Abifete am gleichen Tag wird vom Ordnungsamt nicht genehmigt. Hochschule absperren und Fluchtwege von der Kirmes stehen sich im Weg.

    Aber dieses Jahr ist ja die letzte Abifete und dann taucht das Problem nicht mehr auf.

     
  22. 50. Husky

    @48

    Soweit ich gehört habe macht die Hochschule dem Radhaus mehr Probleme als alles andere.

    Hätte aber was. Die Kassierer IN der Fachhochschule. Wobei, bei der Bildung der Bandmitglieder sind die für die Hochschule überqualifiziert …

     
  23. 49. Martin Fingerhut

    @ 46. Justin :
    ### Überblick was für kommunalpolitische Themen es in Kleve gibt? ###
    Mit dem, was in Kleve ge- oder verPlant wurde und wird,
    lassen sich mehrere blogs füllen.
    Aber Klever Abgründe sind soWieSo nur häppchenWeise verdau(te)bar.
    ein Vorschlag :
    Das Klever Gezänk um SchulIdeologien ist seit gut 50 Jahren ein besonders schreckliches SchauerSpiel.
    Falls es Sie interessiert, einen ersten ÜberBlick darüber zu bekommen,
    dann kommen Sie doch morgen, Di, Abend um 19:00 ins KolpingHaus.
    als Gast zur MitgliederVersammlung des Vereins Offene Klever.
    Habe ein kleines „SchulReferat“ vorbereitet.
    Und über diverses weiteres aktuelles wird gewiß auch diskutiert werden.
    wie wär’s ?

     
  24. 48. Justin

    @ André Gerritzen

    Theoretisch kämen Räumlichkeiten der Hochschule als Veranstaltungsort für Konzerte (sofern das Inventar unversehrt bleibt) auch in Frage. Gibt es da eine Zusammenarbeit?

     
  25. 47. Martin Fingerhut

    StadtBad adé ! – Was kommt statt Bad ?

    Auf meinen offenen Brief ( s. #25. ) hat Herr Cosar prompt geantwortet.
    Doch seine StellungNahme wirft neue Fragen auf.

    deshalb : noch ein offener Brief

    Sehr geehrter Herr Cosar,

    besten Dank für Ihre prompte Antwort.
    Erfreulich, daß Sie Ihre Version bzw. Vision,
    der FrageBogen sei angeblich nur ein Hinterhalt um aus dem HallenBad ein KulturZentrum zu machen,
    nicht wiederholen.

    StattDessen monieren Sie jetzt,
    der BefragungsBogen würde angeblich suggerieren, die Politik möchte solch große Gebäude.

    Wieder vermag ich nicht zu erkennen, wie Sie darauf kommen.
    Die Maße und die Massen der Gebäude stehen so im aktuell vorgesehenen B-Plan.
    Der BebauungsPlan wurde von der Verwaltung erstellt.
    Wenn – wie Sie meinen – viele Bürger Verwaltung und Rat nicht unterscheiden können,
    woran mag das dann bloß liegen ?
    Wie oft in den vorigen JahrZehnten haben Sie und Ihre RatsKollegen den Unterschied deutlich gemacht ??
    Und wie oft haben Sie die B-Pläne der Verwaltung einfach durchGewinkt ???

    Persönlich schöpfe ich ein wenig Hoffnung aus Ihrer Nachricht,
    auch Sie und viele im Rat möchten keine 10er Mietkasernen, Gebäude mit 4 Etagen und über 14 Meter hohe Häuser.
    Doch das kommt nur meiner eigenen Meinung entgegen
    – und um die geht es nicht.
    Mit dem Bogen soll ein freies, umfassendes Bild der Meinungen möglichst vieler Klever ermittelt werden.
    Sie haben es abgelehnt, die Ergebnisse auszuwerten.
    Warum ?
    Interessiert es Sie wirklich nicht ?

    Sie fragen retorisch : “ Haben Sie sich mal überlegt, warum der Bebauungsplan von der Tagungsordnung genommen

    worden ist “ ?
    Ja, warum wohl ?
    Wie jeder live mitErleben konnte war Herr Rauer stinkSauer über den Bericht von Herrn Grass,
    in dem dieser – völlig korrekt – die Dimensionen der geplanten Gebäude offenbarte.
    bzw. ausplauderte.
    Herrn Rauer dürfte klar sein, daß unter so viel Öffentlichkeit
    der B-Plan nicht sang- und klanglos abgenickt werden würde.
    Weshalb also propagierte Herr Rauer, den TOP abzusetzen ?
    Weil die Verwaltung angeblich erst jetzt festGestellt haben will,
    welche GrundStücke der Stadt gehören und welche nicht ??
    Oder weil die Aufmerksamkeit der Klever erst verfliegen soll,
    um dann doch noch 14m hohe Häuser “ unter dem Radar “ hindurchSchlüpfen zu lassen ???

    Und warum haben Sie und die Mehrheit Ihrer Kollegen Herrn Rauer seinen Wunsch erfüllt ?
    Warum haben Sie und Ihre Kollegen nicht trotzDem über den B-Plan diskutiert ??
    öffentlich !
    So, wie es auf der TagesOrdnung stand !!
    Wann und wie hätten Sie besser deutlich machen können,
    daß Sie und wie viele Ihrer Kollegen keine solch übertriebene Bebauung wünschen ???

    Sie möchten Zeit haben für die Diskussion.
    Die gönnt Ihnen jeder allemal.
    nur : Wann beginnen Sie mit der Diskussion ?
    und : Diskutieren Sie dann ausschließlich unterEinAnder ??
    oder auch mit den Klevern ???

    Viele Klever haben aufgeschrieben, was sie sich wünschen.
    als Beitrag zu Ihrer Diskussion !

     
  26. 46. Justin

    Hat jemand einen Überblick was für kommunalpolitische Themen es in Kleve gibt? Viele, die sich hier an der Diskussion beteiligen, haben offenbar fundierte Kenntnisse was die kommunalen Projekte oder Probleme in Kleve angeht. Was vermutlich vor allen Personen sind, die schon lange in Kleve oder in der Nähe leben. Ich versuche z.B. mit Hilfe des Kleveblogs meine Wissenslücken zu schließen. Vielleicht ist eine Übersicht und ggf. Chronik der kleveschen Kommunal-Streitigkeiten auch für die alteingesessenen interessant.

     
  27. 45. otto

    @42.Messerjocke,

    wird der plötzlich zurckgestellte Plan nicht vollständig überarbeitet, dann geschehen Dinge, die den
    Eindruck erwecken, dass jemand den kläglichen Rest seines Verstandes inzwischen auch noch
    verloren hbat.

     
  28. 44. michael bay

    Lieber Andre Gerritzen, das ist doch ein sachlicher und humorvoller Beitrag; besonders dankbar bin ich für die Informationen zum Thema Radhaus, weil gerade dieses Projekt ein besonders zu förderndes ist. Da bin ich wie Sie der Meinung, dass eine beweglichere finanzielle Unterstützung sinnvoll ist und auch sein muss.
    „Oft habe ich das Gefühl dass jede Äußerung der Kulturschaffenden vom Rat als Provokation in Richtung Rat verstanden wird, dabei wollen die gar nicht Provozieren sondern mit dem Rat zusammen arbeiten. Aber es sind eben viele Künstler dabei und die sind manchmal etwas seltsam und emotional in ihrem Ton (Gruß an Max & Bruno *grins*).
    Deshalb sind sie eben Künstler und Kulturschaffende und nicht Politiker oder Verwaltungsmenschen.
    Da muss sich doch ein störungsfreier Weg der Kommunikation finden lassen oder einfach gesagt “Der Klügere gibt nach” (Jetzt Gruß an Herrn Bay & Cosar)“
    Das ist für mich nicht so, das mit der Provokation. Dass es störungsfreie Wege der Kommunikation gibt, das sehe ich wie Sie.
    Ein Weg wäre z.B., über die Sachlage zu sprechen und nicht über Vermutungen. Es gibt ein Bild von Rene Magritte, das diesen Sachverhalt sehr deutlich macht. „Ceci n’est pas une pipe“.
    Außerdem erachte ich es für wichtig, die verschiedenen Bereiche sehr schön auseinanderzuhalten. So wie Sie es getan haben.
    Der Abriss des Hallenbades ist nicht zu vermeiden, sondern wortwörtlich notwendig gewesen. Dafür ist bereits ein sehr gutes Bad im Sternbusch vorhanden. Insofern haben Sie völlig richtig zwischen Bebauung des neu entstehenden Grundstücks und der Frage nach den Kulturzentrum unterschieden. Ohne persönlich zu werden oder gar zu diffamieren und zu entwürdigen.
    In beiden Bereichen kann man völlig unterschiedliche Ansätze haben. Ohne damit irgendwelche emotionalen Turbulenzen verursachen zu müssen.
    Beim Hallenbad stellt sich die Polarität als „Verdichtete Innenstadtbebauung versus Grünfläche i.w.S.“ dar.
    Für beide Pole gibt es Argumente, natürlich heißt Stadtentwicklung neben der Baustrukturfrage auch die inhaltliche Frage zu stellen, wie wir denn in diesem Teil der Stadt wohnen wollen.
    Der ökologische Aspekt betrifft damit nicht nur die Art der Häuser oder den Verbrauch von Landschaft, sondern auch die sozial- interaktive Ebenen. Also wie offen halten wir die Stadt? Wird das, was wir Stadt nennen zusehends in Privateigentum überführt oder bleiben die städtischen Räume öffentlich, jedem zugänglich?
    Was die kulturelle Entwicklung angeht, so stellt sich sicherlich die Frage nach dem Wer macht was und aus welchen Beweggründen?
    Also „Kulturzentrum versus dezentrale Organisation“
    Auch hier ist die Frage, ob und wie die weitere kulturelle Entwicklung fürderhin privatisiert oder wieweit wird diese Entwicklung durch Vereine, Initiativen oder offizielle Institutionen aufrechterhalten werden wird.
    Das, finde ich, sind Fragestellungen, über die sich trefflich streiten läßt.
    Insoweit muss natürlich die Frage gestellt werden, wieso Kleve ein Kulturzentrum haben muss? Wie wäre es denn mit der dezentralen Organisation und Verortung von Kultur?
    Lieber Herr Gerritzen, ich wünsche Ihnen noch einen schönen Sonntag. Dir, Max, natürlich auch.

     
  29. 43. Max Knippert

    @ 32. Justin

    Danke für diese Gedanken.

    Natürlich gilt das für die ganze Welt, aber in Kleve habe in den tiefsten Einblick in die Strukturen, die Herschaftswissen produzieren und damit die Demokratie praktisch aushöhlen. Demokratische Prozesse sind mitunter sehr anstrengend und es ist sogar menschlich wenn ich und immer nur ich entscheide ohne andere einzubeziehen. Aber diesen Menschen rate ich auf eine Insel zu ziehen und verdammt noch mal nicht so zu tun, als sei das Verantwortung für eine ganze Stadt. Und Kleve ist leider besonders Beratungsresistent und ich empfinde den Klever Stadt Rat als äußerst schwach.

    Kleve ist Hochschulstadt geworden und Bildung in all seiner Vielfallt, von den Kindergärten über die Schulen, VHS und Stadtbibliothek und eben auch ein Kultur-Zentrum sollte Priorität haben. Es ist erfreulich das zur Zeit jede Schule zur Baustelle geworden ist, aber der Grund dafür ist, das praktisch ein halbes Jahrhundert überhaupt nichts gemacht wurde. Und wer in dieser Zeit Verantwortung getragen hat ist bekannt. Und nur am Rande, die Schulplanungen werden alle von der Wirklichkeit rechts und linchs überholt, wei es jedes Jahr mehr als 100 zusätzliche Kinder gibt und geben wird.

    Um diese Misere zu ändern haben Sie exakt die zwei entscheidenden Punkte genannt. Die alten müssen den Mund aufmachen und die Jungen brauchen z.B. ein Jugendparlament und mitbestimmung in der Stadt. Und die Beuys-Schule verfolgt diesen Idee, wie auch die Offenen Klever und auch andere. Aber dies ist ansträngender als hier im Blog zu posten 😉

     
  30. 42. Messerjocke

    Ich hoffe nur, dass keiner auf die Idee kommt, dieses Grundstück an private Investoren zu verkaufen. Erbpacht o.ä. wären die beste Wahl. Starbucks, Nanun-Nana und Schlecker warten schon!

     
  31. 41. Bogenträger

    Kultur und Kleve, Kleve und Kultur – ein unendliches Thema.
    Vielleicht weiß es hier eine/r: Muss die Stadt als Kulturveranstalter bilanztechnisch die Stadthalle beim Gebäudemanagement anmieten? Wäre das so, dann erklärt sich vielleicht ein Teil der großen Summe, die hier gennannt worden ist, weil dann der Kulturbereich Lasten eines anderen Bereiches tragen würde. – Nur so eine Idee.
    Die Stadthalle dürfte so kaum noch geändert werden können, mir hat mal einer versucht zu erklären, dass da Fördermittel verbaut sind, die irgendeine Bindungsfrist haben – ich habe es nicht verstanden.

    Vieles mag nicht bekannt sein, vieles ist sicher auch nicht für jeden etwas, falls jemand kein Interesse an Kunst oder Beuys hat, dann hilft auch eine kostenlose Museumsöffnung nicht. Falls ich mich richtig erinnere, ist es so, dass andere Museen ihre Dauerausstellungen immer kostenlso zugänglich machen… Damit würden aber weitere Einnahmen verloren gehen und ob das finanziell wieder gewollt ist, erscheint mir sehr fraglich.
    Mir geht hier noch der Gedanke durch den Kopf, dass hier immer über die „Hochkultur“ geredet wird, vielleicht muss man einfach damit leben, dass diese nicht alle Menschen interessiert/erreicht und die (alkohollastige) Feierkultur (Karneval, Schützen, Fußball) massenwirksamer ist bzw. die Autorero.., äh Auto-/Parkplatzkultur.

    Viele Gebäude gefallen mir auch nicht, aber es ist nun mal Wesenskern einer Stadt im Innenstadtbereich etwas dichter bebaut zu sein, vielleicht ist das Schwimmbadgrundstück nicht das beste Beispiel dafür, aber auf dem Ortsschild steht nun mal „Stadt Kleve“, nicht „Dorf Kleve“.
    Bei den Öffnungszeiten vieler (städtischer) Kultureinrichtungen frage ich mich auch, wer außer Arbeitslosen (kein Geld), Rentnern, Urlaubern oder Muttis in Elternzeit (Kinderbetreuung) soll da hin gehen? Ist doch z.B. um 17 Uhr schon wieder alles zu, da hat ein Normalarbeitnehmer noch keine Zeit und für Abendevents haben doch auch nur die Leute Zeit, die am nächsten Morgen nicht zur Arbeit müssen….. Sollen überhaupt die vielen mit dem vollen Terminkalender (Arbeit, Familie, Haushalt) erreicht werden? Andere Öffnungszeiten würden aber wieder mehr Kosten verursachen.
    – Nur so als Gedanken von einem, der sicher das meiste nicht versteht.
    Ach ja: Es ist Wahlkampf, in solchen Zeiten erwarte ich keine Lösung für Sachprobleme.

     
  32. 40. Husky

    @36

    Man kann ja nen „Entkernungsfestival“ für die Stadthalle machen, billiger kommt die Stadt Kleve da nicht weg 😀

    Musste gerade überlegen wann ich das letzte mal in der Stadthalle war, müssen Die Puhdys gewesen sein? Auch das war nicht voll. Ich hab da einmal vor Jahren (muss um 2008 gewesen sein?) mal die Prinzen drin gesehen. Da waren, ca. 80 Leute da. Das Konzert hätte man im Radhaus Cafe machen können. Wobei das soweit ich mich erinnere auch 25 Euro gekostet hat.

    Die Stadt Kleve ist eben halt einfach ein Dorf, sonst nix. Auch wenn unsere Stadtführung meint mit den großen Hunden pinkeln zu können. Es geht einfach nicht. Dazu sind die Klever viel zu speziell und das Einzugsgebiet ist eben nur auf den ersten Blick groß. Wir brauchen ja nur mal nach unserem katastrophalen ÖPNV gucken.

    Versucht doch mal wer nach einem Konzert was gegen 23:30 endet noch einen Bus zu erwischen? Da fährt kaum noch was und um die zu erwischen die Fahren muss man rennen. Mit Bahn braucht man gar nicht zu kalkulieren. Man ist also aufs Auto angewiesen. Wenn man dann schon 2 Bier trinken möchte ist da auch schon wieder aus mit. Der Klever selbst kann vielleicht nach Hause laufen, wobei man dann natürlich eventuell Berg hoch gehen müsste, und dass ist dem Klever zu anstrengend. Aber von ausserhalb geht da nicht viel.

    Man erinnere sich mal an das Radhaus Open Air. Was ein Lineup mit jeder menge damals angesagter (Kennt noch wer Juli?) hatte. Die Besucherzahl an Tag 2 und 3 war… sagen wir… luftig

    Es gibt in Coesfeld „Die Fabrik“ der Laden ist riesig, hat 2 große Hallen, eine kleine. Und Coesfeld liegt abenfalls am Hintern der Welt. Der Laden ist deutlich größer als die Stadthalle, UND die kriegen den auch voll. (Gut bei Die Kassierer, WIZO oder New Model Army kommen natürlich auch mehr Leute als bei z.b. Abwärts, aber es geht) in Kleve in der Stadthalle? undenkbar… (Ganz davon ab haben die glaub ich auch wenig interessere an mittelgroßen Bands) Das Radhaus ist für so Bands wie WIZO (Warum die so erfolgreich sind, echt keine Ahnung) oder New Model Army halt zu klein. Andere alternative haben wir hier nicht. Von Größenordnung „Die Ärzte“ „Die Toten Hosen“ reden wir da noch gar nicht. Da bräuchte man schon die Fläche wo damals dieses WDR Festival war.

    Ich finde die Idee mit einer „Rückversicherung“ wenn mal eine Verstaltung daneben geht sehr gut. Man müsste natürlich sicher gehen das nicht Leute mit unrealistischen Zahlen planen, aber die Gefahr sehe ich nicht wirklich

     
  33. 39. otto

    @36.Andre Gerritzen,

    deine km-Texte werden z.B. auch von mir gelesen mit stets großem Interesse. Ich teile die Meinung von M.F.!

     
  34. 38. ???

    @36. Andre Gerritzen

    Keinesfalls wollte ich nun speziell das Radhaus, usw. erwähnen.

    Damit sollte eben nur angesprochen werden, dass es hier noch viele andere Kunst- und Kulturschaffende gibt, die aber unpolitisch agieren.

     
  35. 37. Martin Fingerhut

    @ 36. Andre Gerritzen :
    ### Juhu. Jemand der meinen Kilometerlangen Text gelesen hat. ###
    Ja, klar doch !
    Ihre Berichte lohnen sich immer.
    Deshalb hatte ich Sie damals um Erläuterungen gebeten
    und Sie haben es detailliert und überzeugend dargelegt.
    Sooo viel an Information über Bedingungen und ZusammenHänge
    paßt nun mal nicht in 2 Zeilen.
    Ist zwar 2½ Jahre her,
    daß ich Ihre Darlegungen mit Interesse gelesen habe,
    trotzDem hoffe ich, daß ich in #30. das wesentliche Ihrer Argumente richtig wiederGegeben habe.
    falls nicht : bitte korrigieren und ergänzen.
    Danke !

     
  36. 36. Andre Gerritzen

    Und schon wieder ich.
    Habe solange an meinem Text geschrieben, dass jetzt 5 neue Posts dazu kommen sind.

    @33 Husky
    Die deutsche HipHop-Elektro-Band Deichkind lässt dich für „Abriss-Konzerte“ buchen. Mit der Band würden sicher 1000 Klever Jugendliche vor der Stadthalle Schlange stehen und man müsste anschließend nur noch die Trümmer der Innenreinrichtung wegfegen.

    Im professionellen Bereich rechnen sich Konzerte über den Eintrittspreis meist erst 2000-2500 Besuchern, weil dann das Thema des Sponsorings Einnahmen generiert und der Getränkeverkauf in der Regel meistbietend ausgelagert wird.
    Da sagt der Veranstalter „Du willst in der Halle Getränke verkaufen. Dann gib mit 5000€“. Deshalb kann ein 0.2l-Bier bei großen Konzerten schon mal 4-5€ kosten.

    @31
    Was Husky sagt.
    Die Veranstaltungen der Kulturschaffenden sprechen in der Regel unter 200 Leute an.
    Dafür ist die Stadthalle einfach viel zu groß. Habe Bilder von M.Walking on the Water vor 4 Jahren in der Stadthalle gesehen. Da haben sich die Besucher in der Halle verloren.
    Im viel kleineren Radhaus 1 Jahr später war es mit 220 Besuchern angenehm voll.
    Und die Theater (XOX, mini-art, Theater im Fluss) haben eigene Räume und brauchen die Stadthalle nicht und können dort frei über Raum und Zeit entscheiden.

    @30
    Juhu. Jemand der meinen Kilometerlangen Text gelesen hat.

    Zum Museum Kurhaus denke ich, dass viele in Kleve gar nichts über das MKK wissen und was dort passiert.
    Am Donnerstag habe ich erst entdeckt, dass das MKK immer am 1. Sonntag im Monat freien Eintritt hat.
    Also morgen!
    Das habe ich dann mal in der Studenten-App Jodel für Kleve gepostet. Es gab überraschen viel positive Resonanz und zeigt dass den Studenten das auch nicht bewusst war.
    Mein Gefühl ist dass das MKK vielleicht mal dein Marketing überdenken sollte. Für ein Museum machen Sie erstklassige Arbeit weit über dem Niveau von Kleve, aber das der breiten Masse mit zu teilen scheint ihr Problem zu sein.

    Wie ich in @34 schon geschrieben habe ist manchmal einfach zu riskant in Kleve eine Veranstaltung zu organisieren. Kleve liegt nun mal ziemlich am Rand von Deutschland in einer ehr dünn besiedelten Region.
    Die Niederländer im Norden und Westen kommen nur vereinzelt zu solchen Events, da bei denen das Angebot deutlich besser ist. Zumal Künstler die in Deutschland erfolgreich sind in 15km Entfernung total unbekannt sein können. Frag mal in Gennep einen Jugendlichen nach Mark Forster. Mark Wer?

    Für ein solches kleinteiliges Kutlurzentrum wäre z.b. das Panniergebäude an der Ackerstrasse ideal in dem das Theater im Fluss beheimatet ist. Nur auch dort scharen Investoren schon mit den Füssen um endlich neue Wohnblöcke bauen zu können.

    @17
    Das Radhaus z.B. ist bei der Kulturwelle nicht dabei, weil das Radhaus in dem Aktionszeitraum selber 5 Veranstaltungen hat (2 davon Konzerte).
    Das Theater mini-art hat nächste Woche Premiere eines neuen Stücks und auch keine Zeit mit zu schwimmen.
    Dafür sind viele Aktion im Hallenbad zu sehen, die von Künstlern oder Gruppen stammen, die nicht zum KulturRaum gehören. Das ganze ist ja keine geschlossene exklusive Gruppe. Jeder kann mitmachen, muss aber nicht.

     
  37. 35. Chewgum

    @Andre Gerritzen Danke für Fakten und Zahlen, so wird es nachvollziehbar. Wünsche der freien Kulturszene, dass sich die Förderung in diese Richtung entwickelt.

     
  38. 34. Andre Gerritzen

    @ Kritische Stimme

    Da ich die Veranstalter der Kulturwelle und die Mitglieder des KulturRaumKleverLand alle gut kenne und weiß was die sonst so machen und kann dir sagen, das die in den restlichen 50 Wochen des Jahres sehr aktiv sind und ziemlich viel Publikum in und um Klever herum erreichen.

    @ Max & Michael (als die beiden die hier für die Unterhaltung der Mitleser sorgen und beide im Stadtrat aktiv sind)
    Im Vergleich zur Stadt Kleve schaffen es die freien Kulturschaffenden mit einem Bruchteil des Geldes mindestens genauso viele wenn nicht sogar mehr Menschen zu ihren Veranstaltungen zu locken.
    Die Stadt wäre gut beraten den Kulturschaffenden ein Teil des Geldes das für Kultur ausgeben wird in die Hand zu drücken, da sie mit dem Geld wesentlich mehr erreichen.
    Die Theater, Konzertveranstalter, Künstler usw. sind es gewohnt aus dem wenigen Geld das sie zur Verfügung haben, das höchst mögliche raus zu holen.
    Die Stadt muss ja nicht mehr ausgeben, aber vielleicht mal das Riskio eingehen einen Teil des Geldes an anderer Stelle zu investieren.
    Die ganzen kleinen Theater und Konzertveranstalter sind mit „relativ“ wenig Geld sehr Glücklich zu machen.

    Ich hatte mal den Haushalt der Stadt Kleve 2015 in der Hand und da waren die Ausgaben/Einnahmen/Besucherzahlen für den Bereich Konzerte/Veranstaltungen/Events der Stadt Kleve einzusehen. Irgendwas mit etwas über 200.000€ Einnahmen, Ausgaben knapp unter 1.200.000€ so dass es ein Minus von ca. 1.000.000€ gab bei 8000 Besuchern.
    Wenn ich das Richtig verstehe und ich lasse mich da gerne berichtigen wenn ich falsch liege wurde jede verkaufte Karte im Schnitt mit 125€ subventioniert.
    Würde der Stadtrat/die Verwaltung nur 5% der Ausgaben in Richtung der Kulturschaffenden umlenken, würden diese bei der Stadt auf den Tischen tanzen und bestimmt mehr als 400 Besucher erreichen (5% von 8000 Besuchern).

    In dem Haushalt des Kulturamtes stand auch etwas von 2000 Besuchern der Kindertheateraufführungen.
    Jetzt fällt mir das Theater mini-art in der rheinischen Landesklinik ein, die ebenfalls im KulturRaum dabei sind, aber wegen Aufführung ihres Stück “Die Taschen voll Brot” nächste Woche nicht an der Kulturwelle teilnehmen.
    Warum Kindertheater aus ganz Deutschland anmieten, wenn man eines direkt vor der Tür hat?
    Eine Schulklasse in einen Bus laden, ab nach Bedburg-Hau in die Klinik, 5€ pro Zuschauer und nachher wieder ab in die Schule. Und Crischa und Sjef kommen sicher auch noch wenn es gewünscht ist zu einer Nachbesprechung in die Klever Schulen. Dafür sind die beiden einfach zu sehr mit Herz und Seele dabei.
    Sowas wünschen Sich die Kulturschaffenden und nicht einfach nur Geld auf den Tisch.

    Ich selber bin beim Radhaus aktiv und habe dort schon einige Konzerte organisiert. (Silbermond, Guano Apes, Die Happy, H-Blockx, Juli, Die Kassierer ….)
    Direkt mehr Geld von der Stadt für Kultur würde ich mir gar nicht wünschen, sondern eine Ausfallbürgschaft für den Fall dass Events schlechter besucht werden als eigentlich erwartet. Wir kalkulieren bei den Konzerten immer das wir zumindest auf 0 kommen, aber manchmal sind die Kosten für etwas bekanntere Bands/DJs so hoch, dass das Risiko zu hoch ist dass wir auf 1000€ sitzen bleiben weil statt der erwarten 220 Besuchern dann nur 150 gekommen sind. Daher haben wir in den letzten Jahren einige Konzerte mit namhaften Bands nicht gemacht, weil wir das Risiko nicht tragen wollten/konnten. (Ill Nino, Mark Forster, 257er, Christina Stürmer)
    Ein aktuelles Beispiel wäre die Newcomer-Band Leoniden, die eine ausverkaufte Herbst-Tour hingelegt hat und jetzt eine ebenfalls fast ausverkaufte Frühjahrs-Tour macht, sowie auf zahlreichen großen Musikfestivals im Sommer zu sehen sind.
    Als wir im September entscheiden mussten ob sie für März gebucht wird, war noch nicht klar, dass die Band so erfolgreich sein wird und uns das Risiko vielleicht 1000-2000€ Minus zu machen zu groß.
    Daher haben wir abgesagt und eine neue erfolgreiche Band ist wieder an Kleve/dem Radhaus vorbei gegangen. So wie z.B. Nirvana (wegen 1000$ Gage), die fantastischen 4, Reamon, HIM oder Life Of Agony um nur einige zu nennen.

    Sowas ähnliches wie eine Ausfallbürgschaft hat der Stadtrat ja für die gesamte freie Kulturszene im letzten Jahr ins Leben gerufen, allerdings mit 10.500€ für ganz Kleve pro Jahr gedeckelt und mit max. 1000€ pro Veranstaltung und max. 2 Mal pro Veranstalter pro Jahr.
    Das Geld das dort in 2018 nicht abgerufen wurde, ist jetzt in die Kulturwelle geflossen.
    Das Radhaus hat im letzten Halbjahr 2 Mal so einen Förderantrag gestellt und auch bewilligt bekommen, aber wir haben das Geld nie abrufen müssen, weil es nicht gebraucht haben. Die Konzert sind alle mit Gewinn abgewickelt worden.
    Für das Radhaus ist diese Verfahrensweise ehr suboptimal, bei z.b. 115 Veranstaltungen in 2018 und Vorlaufzeiten von teilweise 6 Monaten für große Events. Mit einer flexibeleren Absicherung im Rücken könnte man sich fast monatlich Künstler oberhalb der Schüler- und Coverrockbands erlauben. Erfolgreiche Nachwuchsbands oder Parookaville-DJs, also Künstler, die von ihrer Musik leben und entsprechend Gage nehmen können/müssen.

    Die Kulturwelle und vor 2 Jahren die Kulturmeile sind eigentlich dafür da den Bürgern und auch der Stadt/dem Rat zu zeigen was die Kulturschaffenden können und das die freie Szene gerne mehr mit der Stadt zusammen machen würden.
    Oft habe ich das Gefühl dass jede Äußerung der Kulturschaffenden vom Rat als Provokation in Richtung Rat verstanden wird, dabei wollen die gar nicht Provozieren sondern mit dem Rat zusammen arbeiten. Aber es sind eben viele Künstler dabei und die sind manchmal etwas seltsam und emotional in ihrem Ton (Gruß an Max & Bruno *grins*).
    Deshalb sind sie eben Künstler und Kulturschaffende und nicht Politiker oder Verwaltungsmenschen.
    Da muss sich doch ein störungsfreier Weg der Kommunikation finden lassen oder einfach gesagt “Der Klügere gibt nach” (Jetzt Gruß an Herrn Bay & Cosar)

    Jetzt habe ich schon wieder soviel geschrieben. Und ich habe nochmal genauso viel zu dem Thema im Kopf.

    Ach Ja. Ich glaube die Idee mit der Kulturwelle ist von mir gekommen.
    Ich bin hier an dem ganzen Streit schuld. Sorry!

     
  39. 33. Husky

    @31

    gibts einige Gründe.

    Die Stadthalle ist veraltet, der Vorbau ist zwar neu, aber das Innenleben, die eigentliche Halle versprüht den Charme der 70er Jahre. Die Akustik ist grausam….

    Die Stadthalle hat einen Caterer, „Kultur“ ist aber nix was sich alleine mit Eintrittspreise trägt. Du müsstest also an Getränken etc verdienen. Das geht da nicht

    Die Stadthalle müsste ausserdem angemietet werden, dass ist teuer.

    gibt sicher noch mehr Gründe. Aber das sind die, die ich kenne

    Die Stadthalle müsste erstmal entkernt werden, da wüsste ich auch ein paar Bands für. Lokalmatadore, Eisenpimmel und Die Kassierer.

     
  40. 32. Justin

    @ 22. Max Knippert:

    „Aber der größte Kritikpunkt bleibt für mich nach wie vor in Kleve, das alles als geheim eingestuft wird und nicht sachlich und öffentlich, zum Wohle dieser Stadt, diskutiert wird.“

    Die Worte „in Kleve“ können weggelassen werden. Es ist immer und überall (mal mehr mal weniger stark ausgeprägt) dasselbe:
    Demokratische Strukturen werden von Personen ausgehöhlt, die darauf bedacht sind eigene Interessen oder die Interessen Verbündeter durchzusetzen. Dazu werden Strukturen aus scheinbar sachlichen Gründen so geändert, dass nicht mehr alle Menschen Zugriff auf alle Informationen haben. Das führt dazu, dass nur noch ein kleiner Kreis von Personen, die sowohl Zugang zu allen Informationen als auch die Macht haben zu entscheiden und besonders engagierte und kritische Bürger an Diskussionen, die das Gemeinwesen betreffen, beteiligt sind. Es ist gut, dass es immerhin ein paar engagierte Bürgerinnen und Bürger gibt, aber wie kann der Anteil der sich informierenden und einmischenden Bürgerinnen und Bürger erhöht werden?
    Würde es helfen, wenn Kinder im Schulunterricht über Themen (z.B. zukünftige Nutzung von städtischen Grundstücken) ihrer Gemeinde diskutieren würden? Hat jemand Ideen wie in einer repräsentativen Demokratie möglichst viele Menschen aller sozialen Schichten an der Gestaltung des Gemeinwesens beteiligt werden können?

     
  41. 31. ???

    Liest Herr Matthias Grass etwa kleveblog? 😉

    In seinem heutigen Artikel „Cello zum Auftakt und zum Abschied“, fragt er mit den Schlussworten, warum keiner in der Szene etwas von der Stadthalle wissen will?

    Diese Frage wurde schon seit längerer Zeit, auch u.a. in kleveblog, schon am 31. Januar 2019, gestellt!

     
  42. 30. Martin Fingerhut

    @ 7., 16. Kritische Stimme :
    ### Ganz ehrlich, was ein Aufwand für die paar Interessierten. ###
    ganz ehrlich : Was für eine großArtige Leistung von ein „paar“ Engagierten !
    ### Am Eröffnungstag […] kommen gut 100 Leute ###
    ### Ins Museum Kurhaus kommen weniger als 20.000 Leute im JAHR ###
    20.000 / 365 = 55
    Selbst wenn es bei der KulturWelle nur 100 Leute pro Tag gewesen wären,
    wären das rund doppelt so viele wie im KurHaus.
    Die Zahlen, soweit ich sie kenne, ergeben eher 4mal so viele wie im KurHaus !
    ### Refinanziert mit Zuschüssen des Steuerzahlers (Stadt Kleve). ###
    Im Haushalt der Stadt ist in der Rubrik 0404 „Museum“ verzeichnet,
    daß die Stadt dafür im vorigen Jahr rund 1,5 Millionen EURo ausgegeben hat.
    Zur KulturWelle spendete die Stadt meines Wissens einen Zuschuß von 5.000 EURo.
    Die „KulturWeller“ haben sich sehr ins Zeug gelegt, Sponsoren und UnterStützer zu überzeugen.
    Einen gewaltigen Teil der Arbeiten leisteten sie selber.
    Das, was sie darüber hinaus noch investiert haben, kommt ( hoffentlich ) über Spenden und den Verkauf von Getränken und Andenken wieder rein.
    ### nur ein Kleinstkreis deren Aktion würdigt ###
    ### vielleicht 750 Leute ###
    Na ja, wenn die 3.000 Besucher tatsächlich nur 750 gewesen wären, die jeder mehrfach kamen,
    dann müßte jeder im Mittel 4mal binnen knapp 2 Wochen zu einer der Veranstaltungen gegangen sein.
    Wer geht normalerWeise schon 2mal pro Woche ins Kino, Teater, Konzert ?
    Die angeblich „nur“ 750 sind dann zumindest ein recht beachtlich aktiver „KleinstKreis“.
    Vermutlich reichlich aktiver als die meisten des FreundesKreises der Klever Museen.
    oder des Klevischen Vereins.
    Halten Sie dessen – so hab ich zumindest gehört – ca. 1.000 Mitglieder auch für „kleinKreisig“ ?

    @ 8., 17., 21., 26. ??? :
    ### wofür hat Kleve eigentlich die Stadthalle? ###
    Herr Gerritzen hat das mal recht detailliert dargelegt.
    Ich hoffe, ich erinnere mich einigerMaßen richtig und vollständig.
    Die StadtHalle ist für viele Veranstaltungen zu groß.
    Mit 100 oder 200 Gästen ist sie gähnend leer.
    Für manches ist sie zu „edel“,
    weil bei gewissen Bands es wohl üblich sei,
    Mobiliar etc. zu zerlegen.
    Last but not least :
    In der StadtHalle ist die Bewirtung fest an die SchwanenStuben gebunden.
    Viele Veranstaltungen der freien Szene jedoch
    finanzieren sich nicht aus den EintrittsPreisen sondern aus dem GetränkeVerkauf.
    Das RadHaus hingegen ist wohl für vieles zu klein,
    soDaß nicht genügend ( Eintritt zahlenden und Getränke kaufende ) Gäste hineinPassen,
    um davon beliebte und deshalb teure Bands bezahlen zu können.
    AußerDem hat inzwischen wohl sogar das RadHaus Nachbarn,
    die ihm das Leben schwer machen.
    ( Lärm, Platz, Auflagen )
    Ein KulturZentrum bräuchte mehrere, unterschiedlich große Räume,
    in denen AufFührungen, Proben, Kurse, WorkShops etc.
    auch parallel stattFinden könnten.
    Für manches wäre es gewiß sinnVoll,
    wenn ein Raum über Wochen oder ein ganzes Semester belegt bleiben könnte.
    z.B. mit der Dekoration für ein TeaterStück, das einstudiert wird.
    ### Wenn man das hier alles so liest, ist es sehr verständlich, dass sich viele, der hier lebenden Kunst- und Kulturschaffenden, nicht der jetzigen „Kulturwelle“ angeschlossen haben.
    Dann ist es verständlich, dass sie ihr „eigenes Süppchen kochen“. ###
    Was lesen Sie hier, daß Sie was verstehen läßt ?
    Daß eine bunte Vielfalt sich nicht komplett unter einen Deckel zusammenFinden kann ?
    Finde ich völlig normal.
    Nur was soll dazu hier zu lesen sein ?
    Was ich hier lese :
    Eine Gruppe, die sich aus freien Stücken zusammenGefunden hat,
    hat aus dem Nichts eine tolle VeranstaltungsReihe ersonnen, möglich gemacht, vorbereitet, verwirklicht.
    Herzlichen Dank und großes Kompliment an alle Beteiligten !
    Dank auch allen Unterstützern und Sponsoren.
    insbes. den StadtWerken !
    ### Kein Wunder, wenn immer mehr Jugend aus Kleve abwandert! ###
    Mich wundert, wie Sie ausgerechnet in diesem ZusammenHang zu jenem Schluß kommen.
    ### „politisches Drama“ ###
    Polit-POSSE halte ich für treffender für Cosar’s MärchenStunde
    und Bay’s aufgeplusterte showEinlage.
    ### gesponserte Wahlwerbung ###
    Wer soll angeblich sponsorn ? Für wen soll angeblich Werbung gemacht werden ?
    ### Als Mensch fühle ich mich nun etwas „Hinters Licht geführt“ ###
    Können Sie mir etwas Licht ins Dunkel bringen,
    wodurch Sie sich hinters Licht geführt fühlen ?

     
  43. 29. Martin Fingerhut

    @ Max Knippert :
    Du hast Glück (?), der große Bay bloggt noch mit Dir.
    Auch wenn Michael Bay . . . michael Bay . . . michael bay
    immer „klein“lauter wird.
    mit mir nicht.
    #11. scheint ihm nicht sonderlich zu schmecken.
    Dabei ist er mit seinen – öffentlich sichtbaren – Hobbies nicht alleine.
    Udo Janßen vertreibt sich RatsSitzungen gerne schon mal mit Fußball live.
    Ich finde es sehr lobenswert,
    daß er seinen Eid derMaßen ernst nimmt.
    Für ihn fällt mir keine bessere Möglichkeit ein,
    wie er sich mehr zum Wohle Kleve’s einsetzen könnte.

     
  44. 28. Rainer Hermanns

    Ich fänd es gut, wenn vor Abriss sich man noch irgendwas rausschrauben könnte. in einer öffentlichen badeanstalt werden ja in der regel hochwertigere materialien verbaut. Eins noch: wenn weiße, alte, mitteleuropäische Männer das Wort Kultur in den Mund nehmen, graut es mir.

     
  45. 27. otto

    @25.MF,

    an anderer Stelle habe ich bereits über die fürchterliche Bebauungsplanung auf dem Hallenbadgelände
    warnend geschrieben..

    Ich wiederhole MF: 10er Mietskomplex, Gebäude mit 4 Etagen und über 14m hohe Häuser.

    Das ist das niveaulose Konzept des Planungsamtes, hier scheint ein Kultur Desaster zu herrschen,
    wofür jedem Klever Bürger nur Entsetzen übrig bleibt.

    Mangels stadtplanerischem Einfülungsvermögen und einem fehlenden Kulturbewußtsein, herrscht
    eine Vorliebe für nachhaltige Zerstörung des Klever Stadtbildes.

    Unsere Nachbarstäddte Xanten, Kevelaer, Kalkar, Nijmegen etc. sind die Gewinner dieses katastrophalen
    Missmanagemets, unterstützt duch die Profil-Erneuerungsgruppe, die ihr Domizil scheinbar bei
    der USK gefunden hat.

    Wir können davon ausgehen, sollten wir uns nicht wehren wie bei Sonklotzki, dass dem Planungsamt
    jede Kritik so nahe geht, wie die Schönheit der Kaskade, oder als würde ein Regenwurm in der
    Sahara verdursten.

     
  46. 26. ???

    Sehr schade, dass nun aus diesem kleinen Angebot an „Kultur“, ein „politisches Drama“ wird.

    Man bekommt den Eindruck, es handelt sich um gesponserte Wahlwerbung, in der die Klever Bürger „heimlich“ mit einbezogen werden sollen.

    Als Mensch fühle ich mich nun etwas „Hinters Licht geführt“ ………….. aber vielleicht ergeht es nur mir so.

     
  47. 25. Martin Fingerhut

    offener Brief an Herrn Cosar :

    Stadtbad adé ! – Was kommt statt Bad ?

    Sehr geehrter Herr Cosar,

    diesen MittWoch, in der Sitzung des Haupt- und FinanzAusschusses,
    sprachen Sie den AnkreuzBogen an, der z.B. im HallenBad ausliegt,
    das in wenigen Tagen abgerissen werden wird.

    Der Bogen wendet sich an jeden Klever :
    “ Was möchten Sie ? Nennen Sie der Stadt Ihre Wünsche ! “

    Sie fragen : “ Ist das wirklich erwünscht ? “

    Ja !, Herr Cosar, genau DAS ist erwünscht !
    Viele im Klever Rat mag es erstaunen,
    aber es gibt tatsächlich Menschen – sogar im Rat -,
    die sich für das interessieren, was die Klever wünschen !

    Sie unterstellen, angeblich gehe es darum,
    das HallenBad zu erhalten, um darin ein KulturZentrum einzurichten.

    Was bringt Sie auf diesen HolzWeg ?
    Auf dem Bogen wird ein Dutzend Wünsche zur freien Auswahl angeboten.
    Keine einzige Silbe spricht von einem KulturZentrum !

    Der Bogen informiert über eine 10er MietsKaserne, über Gebäude mit 4 Etagen und über 14 Meter hohe Häuser.
    Warum monieren Sie das ?
    Genau diese Maße sieht der aktuelle BebauungsPlan auf dem Gelände des StadtBads vor !
    Sollen die Bürger nicht deutlich darauf hingewiesen werden,
    was dort gebaut werden können soll ?
    Was dort gebaut werden wird ?

    Der Bogen regt die Bürger an, ihre Wünsche deutlich auszudrücken.
    Ob Häuschen, MietsKaserne, HochHaus, grüner Park oder sonst etwas.
    Warum soll der Klever Rat nicht erfahren, was die Bürger wünschen,
    BEVOR der Rat etwas anderes festNagelt ?

    BauKnecht weiß, was Frauen wünschen.
    Cosar schert’s nicht, was Bürger wünschen ?

     
  48. 24. Klaus

    GeWoGe-Häuser an der vorderen Stadtbadstraße fände ich prima. Aber auch dann muss gelten: maximal zweigeschossig, der Umgebung angepaßt und echte Grünflächen dazwischen mit echter Aufenthaltsqualität. Nicht diese mit Rasengittersteinen versiegelten Innenhöfe.
    Die Verlängerung der Stadtbadstraße und Ausweis von Baugrundstücken für Einfamilienhäuser im hinteren Bereich finde ich prima. Aber bitte so Katastrophen wie zB in den Galleien 24 (Harry-Verkerk-Bunker) verhindern.

     
  49. 23. Max Knippert

    19. michael Bay

    Scheiße, ich bin schon wieder deiner Meinung…

    Nächste Woche werden die Meinungen ausgewertet die im Hallenbad abgegeben wurden und selbstverstädlich öffentlich, wie z.B. hier bei Ralf. Ich und alle anderen auch, die die KulturWelle aus dem Boden gestampft haben, würden uns freuen mal einen Politiker im Hallenbad zu sehen. Eingeladen waren Alle wie auch der Kulturausschuss & unsere Bürgermeisterin, ich habe den Namen vergessen…

    Gesehen wurde fast KEINER.

    Drei Tage stehen noch zur Verfügung und am Sonntag kommt der Karnevalsprinz und es gibt eine kleine PodiumsüberraschungsÜberaschung.

     
  50. 22. Max Knippert

    @18. michael bay

    Ich finde es sehr gut, das wir uns hier öffentlich auseinandersetzten. Das sollte Schule machen. RatsTV haben die Offenen Klever ja mal beantragt wurde aber wie so vieles von uns argumentationslos abgebügelt. Der Bürger hat ein Recht zu Wissen, wie und womit argumentiert wird

    Die Stadtwerke sind nahezu 100% städtisch aber eine eigenständige (Stadtwerke Kleve) GmbH, das stimmt natürlich aber eben auch über den Rat zu steuern. Das ist kein Unsinn, sondern wäre bei einem starken Rat sinnvoll zu nutzen. Du bist doch selbst im Aufsichtsrat. Du hast eine Stimme wie Herr Cosar, Herr Kumbrink, Herr Gietemann und einige andere mehr. Und ich empfehle den Bürgerwillen zu respektieren, so einfach ist das für mich.

    „Ich habe nicht mitgewirkt, sondern meine Einstellung zu diesem Gebäude unterscheidet sich von Deiner. Wo ist das Problem?“

    Wie soll man das den verstehen, hast du nicht beim Baggerfahrer auf dem Schoß gesessen?
    Guido de Wird hat mit dem Namen seiner Frau Rita seinerzeit ein Heft herausgegeben, worin der historische Wert dieses Gebäudes unmissverständlich dokumentiert wurde. Ich glaube 300.000€ waren vom Land für die Sanierung bereitgestellt und Bruno Schmitz wollte es kaufen und der Tischler Christian Köster hat mit einem Klever Holz-Team angeboten diesen Kulturschatz kostenlos zu sanieren. Die Klever Politik hat auf alles geschissen und den bagger in einer Nacht und Nebelaktion durchgejagt. Das lieber Michael geht vielen Klevern so richtig gegen den Strich, das Engagement ausgehebelt und ignoriert wird. Und du fragst mich ernsthaft wo ich ein Problem habe (?).

    Meine Spitze das Einer von dir genug ist nehme bitte nicht so persönlich, denn so dünnhäutig bist du nicht.
    Ich habe eingangs gesagt, das ich mich gerne mit dir streite und auch wir haben Gemeinsamkeiten, wenn vermutlich auch nicht sehr Viele. Aber der größte Kritikpunkt bleibt für mich nach wie vor in Kleve, das alles als geheim eingestuft wird und nicht sachlich und öffentlich, zum Wohle dieser Stadt, diskutiert wird. Und daran haben die Grünen und damit du persönlich leider eine große Mitschuld.

    „Wieso nur für Senioren? Warum diskutieren wir nicht ein neues soziales Bodenrecht wie in anderen Städten? Ein Bodenrecht, bei dem die Grundstücke in kommunalem Besitz bleiben und nicht in üblicherweise an Investoren, die sich mit diesen Grundstücken eine goldene Nase verdienen? Die GeWoGe wäre da ein gutes Modell, also Genossenschaftsmodelle und andere Formen der Reform des Bodenrechts.“

    Sieh mal, hier sind wir einer Meinung 😉

     
  51. 21. ???

    Kein Wunder, wenn immer mehr Jugend aus Kleve abwandert!

     
  52. 20. Günter Ververs

    @Michael Bay
    Das Bodenrecht muß nicht geändert werden. Das Hallenbadgrundstück kann z.B. an eine Baugenossenschaft verpachtet werden und die Baugenossenschaft errichtet die/das Gebäude. Braucht es „nur noch“ ein gutes Konzept.

     
  53. 19. michael Bay

    Max, noch etwas:
    Du solltest nun darauf antworten, möglichst so, dass andere auf den Zug aufspringen. Dann werfe ich wieder ein Argument in den Ring, vielleicht von anderen unterstützt.
    Darauf gibt es wiederum Erwiderungen, die wieder beantwortet werden und so brechen wir schließlich den Rekord hier m Blog.
    Das wäre doch klasse, oder?

     
  54. 18. michael bay

    Moin Max:
    „Das Hallenbaugrundstück ist öffentlich genutztes Gelände und soll zu großen Teilen privatisiert werden.“
    – Das Hallenbadgrundstück ist Privatgelände und gehört den Bäderbetrieben der Stadtwerke Kleve. Das ist immer noch so. Nun wird eine Bauplanung diskutiert, mit der ich überhaupt nicht einverstanden bin; auch weil sie
    1.) nicht öffentlich diskutiert wurde und es
    2.) auch andere Nutzungsideen gibt, die zusammengetragen werden sollten. Im Übrigen hat es schon viele Anmerkungen dazu gegeben.
    „Das die Stadtwerke mehrheitlich doch städtisch sind, hast du vergessen zu erwähnen, auch hast du vergessen, das der Rat den städtischen Mitgliedern im Aussichtsrat diktieren kann, wie und was sie abzustimmen haben.“
    Lieber Max, das ist wirklich völliger Unsinn.
    „Was das Kino angeht, war es durchaus marode, aber das Schützenhaus war auch ein Totalausfall an Stadtplanerischem Verständnis und Heimatliebe und im Grunde (moralisch) strafbar. Du bekennst dich dazu, daran mitgewirkt zu haben.“
    Ich habe nicht mitgewirkt, sondern meine Einstellung zu diesem Gebäude unterscheidet sich von Deiner. Wo ist das Problem?
    “ Aber auch wenn du an lebendiger Demokratie und Bürgerbeteiligung nicht interessiert bist, so gibt es doch erfreulicherweise nicht nur Michael Bay´s in Kleve. Mit Verlaub, einer ist mehr als genug.“
    Max, Max- unnötig feindselig und entwertend. Kann ich nicht nachvollziehen. Will ich auch nicht. Hast Du auch gar nicht nötig.
    “ das Richtung Stadtbadstrasse ein architektonisch anspruchvolles Gebäude für Senioren, mit Sozialbindung durch die GEWOGO entstehen könnte“
    Wieso nur für Senioren? Warum diskutieren wir nicht ein neues soziales Bodenrecht wie in anderen Städten? Ein Bodenrecht, bei dem die Grundstücke in kommunalem Besitz bleiben und nicht in üblicherweise an Investoren, die sich mit diesen Grundstücken eine goldene Nase verdienen? Die GeWoGe wäre da ein gutes Modell, also Genossenschaftsmodelle und andere Formen der Reform des Bodenrechts.
    Bis gleich

     
  55. 17. ???

    Wenn man das hier alles so liest, ist es sehr verständlich, dass sich viele, der hier lebenden Kunst- und Kulturschaffenden, nicht der jetzigen „Kulturwelle“ angeschlossen haben.

    Dann ist es verständlich, dass sie ihr „eigenes Süppchen kochen“.

     
  56. 16. Kritische Stimme

    Dem Grunde nach kann ja jeder treiben was er mag…Solange das ohne erhebliche Finanzspritzen erfolgt, gerne weiter so.

    Sich allerdings auf 3.000 Teilnehmer etwas einzubilden,halte ich für vermessen, wenn man bedenkt, das BM Schaluppke als kommerziellster „Act“ schon ein großes Publikum angezogen hat und die Schnittmenge derer, die etliche Veranstaltungen besucht haben, vermutlich auch sehr groß war. Kurzum, da haben vielleicht 750 Leute in 14 Tagen außerhalb der organisierten Kultur-Elite ihr Interesse gezeigt.

     
  57. 15. Kulturfan

    @Kritische Stimme
    Kultur ist eben nicht nur was der Mehrheit gut findet. Wenn es nur Leute wie Sie gäbe, dann hatten wir nur noch Karneval, Oktoberfest, RTL und Helene Fischer. Was für ein Armut!

    Ein Hoch auf die Menschen die die Kulturwelle organisiert haben. 100-en Stunden Arbeit, alles ehrenamtlich. Eine Vielfalt die ich in Kleve noch nicht erlebt habe.

    @Michael Bay:
    Sind Sie nicht Vertreter der Klever Bürger? Für die Grünen sogar? Wieso reagieren Sie dan oft so ange**** wenn die Bürgerstimme etwas kritisch wird?

     
  58. 14. Bildungsferner

    Zu 7

    Das is ja nu nich nur in kleve so.

    Noch witziger is bzw. führt zu Gefühlswallungen wie bei Ihnen
    mit was für Kulturerscheinungen richtig hartes Geld verdient wird und in welchen Mengen.

     
  59. 13. Max Knippert

    @ Michael, deine reizende Art ist bezaubernd, aber inhaltlich hast du leider einen Totalausfall. Aber ich kläre dich gerne etwas auf.

    Die Postkarten sind von Christoph Frauenlob und genau wie seine Ausstellung im Treppenhaus ausgezeichnet. Ich bin als Ansprechpartner auf einem DINA4 Blatt, etwas Text ist auch drauf.

    Die Armierung im Hallenbad ist durch Chlor derart marode, das auch mit Heizung das Gebäude `auf ´ ist. Ob du es glaubst oder nicht, das ist nicht nur dir aufgefallen.

    Das du glaubst in das Innere von Herrn Cosar zu schauen ist vermutlich berufsbedingt, aber ich würde empfehlen ihn einfach zu fragen, so wie du auch mich hättest fragen können um deine Unwissenheit ein Stückweit zu beseitigen. Die Stadtwerke, wie gerade von mir deutlich gemacht, sind unverbesserlich und die Zusammenarbeit ist nach wie vor hervorragend.

    Jetzt muss ich etwas im Nebel stochern, was soll ich wem vorgegaukelt haben? Eine Variante wäre, das ich Bürger anregen und die Gelegenheit geben möchte ihre Meinung kund zu tun was in der Tat mein Anliegen ist. Das in Kleve, auch unter deiner Regie, das zu eine Vorspiegelung führt, das man auch etwas ändern kann könnte als Vorgaukeln wahrgenommen werden kann muss ich eingestehen. Aber auch wenn du an lebendiger Demokratie und Bürgerbeteiligung nicht interessiert bist, so gibt es doch erfreulicherweise nicht nur Michael Bay´s in Kleve. Mit Verlaub, einer ist mehr als genug.

    Das die Stadtwerke mehrheitlich doch städtisch sind, hast du vergessen zu erwähnen, auch hast du vergessen, das der Rat den städtischen Mitgliedern im Aussichtsrat diktieren kann, wie und was sie abzustimmen haben.

    Was das Kino angeht, war es durchaus marode, aber das Schützenhaus war auch ein Totalausfall an Stadtplanerischem Verständnis und Heimatliebe und im Grunde (moralisch) strafbar. Du bekennst dich dazu, daran mitgewirkt zu haben. Für diese Ehrlichkeit danke ich dir.

    Also bis auf die Rechtschreibung ist alles in deinem Kommentar falsch, bei mir ist es umgekehrt.

     
  60. 12. Chewgum

    @7 Kritische Stimme Schade, dass solche Angebote nicht stärker wahrgenommen werden. Vielleicht gehen Sie einfach mal hin … Im Kurhaus Museum kann man oben ja auch mal schön Kaffee trinken und auf den verschneiten Forstgarten gucken. Kommenden Sonntag ist wieder kostenloser Eintritt. Man muss auch nicht jede Ausstellung gleich gut finden. Ich hab da aber schon interessante Sachen gesehen. Und das Gebäude tut der Seele gut.

     
  61. 11. Martin Fingerhut

    @ 6. Michael Bay :
    ### dass das gleichzeitige Auftreten zweier Ereignisse (Beitrag Jörg Cosar, meine Mail), noch lange keinen Zusammenhang dokumentiert. ###

    Sehr geehrter Herr Bay,
    bitte entschuldigen Sie meinen Irrtum.
    Naiv wie ich bin, bilde ich mir immer noch ab und zu ein,
    daß wenn ein RatsMensch etwas kleveBlogt während er in einer Sitzung des Haupt- und FinanzAusschusses sitzt,
    das geKleveBlogte wenigstens etwas mit der Sitzung zu tun hat.
    Obwohl ich nun schon seit über 14 Jahren diverse Sitzungen mir angetan habe,
    konnte ich immer noch nicht die fromme Hoffnung ablegen,
    die „StadtVerordneten“ seien in den Rat gewählt worden
    und seien mit verappelten Computern ausgestattet worden,
    um sich für die Belange der Klever einzusetzen.
    und nicht, um während einer Sitzung VideoSpielchen zu spielen.
    Ich werde mich bemühen, mich doch noch eines Tages an die traurige Realität zu gewöhnen.

    Sie sind also NICHT auf Herrn Cosar’s rosa Elefanten aufgesprungen.

    Dann ahne ich allerdings nicht, auf welchem falschen Gaul Sie die Spintasterei reiten,
    es könnte darum gehen, das StadtBad als Gebäude zu erhalten.

    Und warum Sie schon um 17:29 diesBezüglich kleveBloggen,
    obwohl – wenn mich meine Uhr nicht täuscht –
    Herr Cosar sein feinGesponnenes HirnKonstrukt erst etliche Minuten später auftischte.
    Sind Sie und Herr Cosar unabhängig von einander auf diese Idee gekommen ?
    Oder war vorher aus einem Konklave weißer Rauch aufgestiegen ??
    habemus fake ! ???

     
  62. 10. Husky

    @7

    Naja, dass ist jetzt nicht die Schuld der Kulturszene. Guck dich doch mal um. Egal was du machst in Kleve, die Anzahl der interessierten hält sich arg in Grenzen.

    VNV Nation im Radhaus? Fast alle Gäste aus Niederlanden und Ruhrgebiet.
    Puhdys in der Stadthalle? Krefelder, Düsseldorfer Nummernschilder. Klever? Der bleibt lieber zuhause.
    Ein paar Jahre zurück. Radhaus Open Air, Klever? Ha! Das kostet ja Geld, Geld gibt der Klever nicht aus.

    Im Grunde liegt das Problem nicht an den Veranstaltungen, es ist der typische Klever. Kostet es Eintritt ist es zu teuer. Ist es Umsonst … was umsonst ist kann ja nix sein.

    Aber oweh es ist mal ein Wochenende nix, dann motzt der Klever das nix los ist. Weil gerade an dem Tag will man was machen

     
  63. 9. Max Knippert

    Der AnkreuzBogen trägt meinen Namen. Aber es geht hier um zwei Dinge, die unabhängig von einander zu diskutieren sind. Einmal geht es um das ‚Stadtbadumfeld‘ und zum anderen um ein Klever ‚Haus der Kultur‘.

    Nach wie vor bin ich der festen Überzeugung, das Stadtbildprägende Orte öffentlich diskutiert gehören und zwar bevor eine Entscheidung getroffen wurde, wie & was damit passiert. Das Andere den öffentlichen Diskurs meiden, wie der Teufel das Weihwasser, lässt immer nur einen Schluss zu. Die Würfel sind beim Stadtbad Umfeld längst gefallen und hinter verschlossener Türe entschieden worden. Nachträglich werden dann, wie bei der verschandelten Kasskade, Krokodilstränen vergossen obwohl genau dafür ein FreiFahrtenSchein erteilt wurde… Es bedarf keiner hellseherischen Kräfte um zu wissen, das in der Klever Stadtplanung unzählige Würmer sind und das Erbniss immer noch schlimmer wird als befürchtet. Sollange es keine architektonische Wettbewerbe, einen Gestaltungsbeirat usw. für stadtbildprägende Orte gibt, liegt es an uns Bürger klare Kante zu zeigen!

    Ohne das Wohlwollen, die Akzeptanz der Bürgerschaft sowie der plannerische Wille zur hohen Lebens- und Auenthaltsqualität wird Kleve, stadtgestalterisch vor die Wand gefahren. Das die Interessen von Einzelnen wieder einmal über die Interessen des Gemeinwohls gestellt werden ist nicht akzeptabel und unerträglich.

    Das Hallenbadgrundstück ist öffentlich genutztes Gelände und soll zu großen Teilen privatisiert werden. Und genau wie auch bei Sontowski und dem Minoritenplatz ist es nun mal kein Naturgesetzt, das städtisches = bürgerschaftliches Tafelsilber, verhökert wird. Der Klevische Verein (1000 Mitglieder) und Alle Kulturschaffenden, inklusive der ca. 2000 Besucher der Kulturwelle (bis jetzt), wollen keine 14 Meter hohen Häuser für eine Handvoll Klever. Ich wage den Ausspruch, das eine Parkgestaltung – ein neuer Königsgarten – mehrheitsfähig ist. Das Alleinstellungsmerkmal von Kleve, die unglaublich faszinierenden Parkanlagen, zur Innenstadt hin, sollten wieder komplettiert werden. Auch wage ich den Ausspruch, das die Klever die Nase voll haben von dieser 0815 Bebauung auf jedem Quadratmeter.

    Auch kann ich mir Vorstellen, das Richtung Stadtbadstrasse ein architektonisch anspruchvolles Gebäude für Senioren, mit Sozialbindung durch die GEWOGO entstehen könnte. Der Lebensabend sollte an schönen Orten verbracht werden und nicht an einer Kreuzung im Gewerbegebiet. Dem Königsgarten eine bürgerlichsoziale Komponente verleihen… Das wäre doch was – oder nicht?

    Das Herr Cosar unterstellt, wir Kulturschaffenden würden das Hallenbad als Kulturzentrum haben wollten ist schon erstaunlich. Herr Cosar sollte nicht die Intressen von Einzelnen Betonfreunden verteten sondern, er ist Vorsitzender im Ausschuss für Kultur Stadtgestaltung, die Intressen der Kultur. Die Kultur in Kleve braucht schon sehr sehr lange einen festen Ort. Wer bespielt in 14 Tagen (vermutlich) 3000 Menschen mit unterschiedlichsten Formaten und Stilen? Herr Cosar ist immer eingeladen mit den Kulturschaffenden zu sprechen, aber ich würde es begrüßen, wenn er auch mal ohne ausdrückliche Einladung auf uns zukommen würde. Wir brauchen übrigens ein ‚Haus der Kultur’ mit Heizung.

    Auch hier möchte ich mich, auch stellvertretend, bei den Klever Stadtwerken bedanken. Als ich Ende 2017 Rolf Hoffmann die Idee vorgestellt habe, bin ich auf Begeisterung gestoßen. Das Engagement der Stadtwerke, wie auch jetzt mit der Heizung, ist grandios, vorbildlich und unverbeserlich. Die Mitarbeiter vor Ort einen besonderen Dank und bis heute Abend 🙂 Selbstverständlich sei auch allen Anderen gedankt, die die Kulturwelle unterstüzt haben und immer noch tun.

    Nach der Kulturwelle kommt vielleicht die KulturZelle… ? Wer das unterstützen möchte, egal wie, soll bitte auf uns zukommen.

     
  64. 8. ???

    Gut, die Kulturwelle ist als Abschied vom Hallenbad gedacht.

    Aber ……….. wofür hat Kleve eigentlich die Stadthalle?

     
  65. 7. Kritische Stimme

    Ganz ehrlich, was ein Aufwand für die paar Interessierten.

    Am Eröffnungstag der Kulturwelle kommen gut 100 Leute, von rund 55.000 Klever Bürgern. An einem Sonntag, an dem außer der gesperrten Rheinbrücke nichts los ist und bei freiem Eintritt.
    Refinanziert mit Zuschüssen des Steuerzahlers (Stadt Kleve).

    Ins Museum Kurhaus kommen weniger als 20.000 Leute im JAHR, trotz freier Eintritte usw. Das B.C. Koekkoek-Haus dümpelt vor sich hin.

    Für mich ist die Klever Kultur-Szene eine selbstdarstellerische, eine, die sich selbst beweihräuchert. Dass außerhalb dieser Elite nur ein Kleinstkreis deren Aktion würdigt, sollte kritisch betrachtet werden.

     
  66. 6. Michael Bay

    Lieber Ralf Daute; den Artikel hatte ich nicht so verstanden, dass Du Dich für eine Reparatur ausgesprochen hast. Was Herr Fingerhut geraucht hat, dass er mich auf einen rosa Elefanten hat springen sehen, das vermag ich nicht zu beurteilen. Nur hat er nicht bemerkt, dass das gleichzeitige Auftreten zweier Ereignisse (Beitrag Jörg Cosar, meine Mail), noch lange keinen Zusammenhang dokumentiert. Aber lassen wir das. Mir ist völlig egal, ob Unterschriften gesammelt werden oder nicht; manche lieben ja absurde Vorhaben, deshalb soll Max Knippert doch gern diese Postkartenaktion oder was auch immer machen. Wenn er denn meint, Menschen auf den Arm nehmen zu müssen.
    Es bleibt eine Tatsache, dass das Hallenbad nicht mehr zu reparieren ist und an seiner Stelle ein sehr gutes Bad im Sternbusch gebaut worden ist. Wie gesagt, wenn das Sternduschbad nicht gebaut worden wäre, dann hätte Kleve kein Bad und eine Bauruine. Was noch?
    Vielleicht hat es Herrn Cosar auch zurecht geärgert, dass die „freie“ Szene sich gut von Stadtwerken und Stadt alimentieren lässt, was diese Veranstaltung angeht und dann wird von einigen den Bürger*innen vorgegaukelt, die Stadt wehre sich auch gegen ein Kulturzentrum.
    Diese Diskussion hatten wir inzwischen schon drei Mal:
    1.) Beim alten Schützenhaus (Im Übrigen ein Treffpunkt der klassischen Reaktion)
    2.) Beim Kino in der Innenstadt, ebenfalls völlig marode
    3.) Beim Hallenbad aktuell
    Dabei ist die Stadt gar nicht Besitzerin des Grundstückes, sondern es gehört den Bäderbetrieben Kleve. Bevor man also in Aktion tritt, sollte man sich richtig informieren.
    Ansonsten finde ich es schon gut, dass Herr Fingerhut die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses so aufmerksam verfolgt, wenngleich seine Darstellung was den o.g. Zusammenhang angeht, schlicht falsch ist.

     
  67. 5. rd

    @MF Danke für diese Information!

     
  68. 4. Rainer Hermanns

    ein factum brutum: es ertrinken mehr schwimmer als nichtschwimmer

     
  69. 3. Martin Fingerhut

    @ 2. rd :
    Keine Bange, es geht nicht um Ihren Bericht.
    VielMehr postete Herr Bay live aus der Sitzung des Haupt- und FinanzAusschusses :
    Heute tischte Herr Cosar eine erstaunliche Mär auf.
    Herr Cosar sprach jenen AnkreuzBogen an,
    der im StadtBad ausliegt
    und die Klever auffordert,
    ihre Wünsche für das StadtBadGelände der Stadt mitzuteilen.
    Dazu zauberte Herr Cosar einen rosa Elefanten aus dem Hut :
    Angeblich habe diese Umfrage das Ziel,
    das HallenBad zu erhalten, um darin ein KulturZentrum einzurichten.
    Und Herr Bay hüpfte dann sofort dem Elefanten auf den Rücken.

     
  70. 2. rd

    @Michael Bay Ich hoffe, mein kleiner Beitrag ist nicht so verstanden worden, dass ich eine Reparatur wünsche.

     
  71. 1. Michael Bay

    Das Hallenbad ist in einem Zustand, in dem es sich nicht mehr lohnt, Reparaturmaßnahmen durchzuführen. Das mag man bedauern, dennoch bleibt es ein factum brutum. Deshalb ist es eine nette Geste der Stadtwerke, für Wärme zu sorgen.