Keine Orte für Betriebsfeste

rd | 03. September 2008, 16:40 | 6 Kommentare

Baustelle

Dem Leser NL verdankt unser kleiner Rummelplatz hier die irgendwie erheiternde Erkennntis, dass die Volksbank Kleverland das für Freitag geplante Betriebsfest in der Volksbank Arena abgesagt und in das Teamsports nach Hasselt verlegt hat (wird das eigentlich noch von Udo Kempkens betrieben?).

Dabei hätte die Veranstaltung m. E. sogar als Bildungsurlaub gewertet werden können: Wohin führen finanzielle Engagements, die nicht sauber durchdacht sind? Bestimmt nicht nach Basel II. Exklusive Informationen des kleveblog belegen indes, dass noch mehr Betriebsfeste verlegt wurden. Hier der Überblick:

Firma/Organisation müsste eigentlich feiern…
Kleve Marketing im Bobbejaanland
Sparkasse in der Neuen Mitte (ideal die leerstehenden Büroprärien an der Böllenstege)
Kreisverwaltung in der Cafetaria am Abflug”gate” in Weeze
Stadtverwaltung im Kino am Spoycenter (ich weiß gar nicht, ob es die Räume noch gibt, aber meiner Erinnerung nach war dort mal ein Kino vorgesehen (Türen in der Mitte des Gebäudes))
Deutmeyer-Management bei Hyundai Schröder in Hasselt (so beginnt der soziale Abstieg…)
EU-CO Gesellschaft für europäische Beteiligungen mbH auf keinen Fall in der Schweiz – vielleicht Rumänien?

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6 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 6. piete

    @ willi h.:
    Kein Grund zur Verärgerung, Herr Heuvens. Wie Sie der Bilanz 2007 der Volksbank Kleverland entnehmen können, erfolgt(e) alles “sozial verträglich”:
    “…Die Personalaufwendungen werden nach unseren Planungen bis 2009 um ca. EUR 1,0 Mio. sinken. Unsere Personalplanung sieht bis 2009 einen Rückgang der Mitarbeiterzahl um etwa 5 bis 10 Personen vor allem durch Altersteilzeitregelungen vor. …”.
    Im Lagebericht 2007 der Klever Sparkasse steht übrigens zu lesen:
    “Der geschäftliche Erfolg der Sparkasse und das Ansehen in der Öffentlichkeit hängen auch von der fachlichen Qualifikation und dem persönlichen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab. Daher bildete deren gezielte Förderung und Entwicklung, gerade auch im Hinblick auf den weiteren Ausbau der ganzheitlichen Kundenberatung, die Weiterentwicklung der Sparkassengeschäfte, technische Neuerungen und sich ändernder Rahmenbedingungen, einen Schwerpunkt der Personalarbeit.”…

    Die Schwerpunkte werden halt unterschiedlich gesetzt. Das macht Marktwirtschaft und Wettbewerb aus.

     
  2. 5. killerplautze

    @Messerjocke

    Gar nicht wahr, der Speisewagen sieht so aus:

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Thalys.Inside.JL.jpg&filetimestamp=20050825212213

    Nach jüngsten Informationen, die mir exklusiv und ausschliesslich im Tiefschlaf zugeflüstert wurde, plant die Creme de la Stadtmarketing
    (soeben gehörtes Zitat einer Kegeldamengruppe: “Die sind richtig unfreundlich!”)
    ein weitverzweigtes U-Bahn-Netz zwischen der Theo Brauer Gedächtnisstätte, der Landesklinik, der Justizvollzugsanstalt, dem Rosendaler Ring in Schneppenbebber, einem gewissen Baugrundstück in Donsbrüggen, der Stadionruine sowie dem 5.Handyladen von links.

     
  3. 4. killerplautze

    Moment mal ralf.daute,

    wenn schon, sollte auch die besagte EU-CO Gesellschaft für europäische Beteiligungen mbH
    heimatnah ihr Betriebsfest feiern:

    Möhlendyck 50, 47608 Geldern

    gratis bustransfer und Kameraüberwachung garantiert.

    http://www.jva-geldern.nrw.de/luftbild.jpg

     
  4. 3. rainer

    Ich kenn einen Handwerker, der arbeitet in einem Berieb im benachbarten Königeich, die sind mal -zigweise nach Italien zum Betriebsausflug geflogen worden…..Handwerker wie gesagt, nicht diese teuren Ver.di-heinze

     
  5. 2. Messerjocke

    Ich verstehe nicht ganz den Zusammenhang des Fotos mit dem Artikel.

    Auf dem Bild ist doch der Speisewagen des City-Love-Trains zu sehen ? Die Passagier-Haltestangen habe ich sofort erkannt.

     
  6. 1. Willi Heuvens

    Wenn ich die Volksbank eG beschreiben möchte, würde ich sagen: Menschenführung von seiten des “Managements” nicht aktzeptierbar, siehe Entlassung von altgedienten Mitarbeitern. Amateurhaftes Auftreten der Geschäftsführung, unsachliche Kritik an Konkurrenzunternehmen bis hin zum Größenwahn.
    Falls die Stadt die erforderlichen 1,4 Mio Euro dem FC bewilligt, müßte die Arena nicht Volksbank-Arena sondern Steuerzahler- oder Bürger-Arena heißen – auch weil die Volksbank vor nicht allzu langer Zeit wegen schlechter Lage “gestützt” wurde. In Fachkreisen und bei den Banken nennt man das Feuerwehrfonds.