Heidewitzka im Lockdown? Polizei beendet Geburtstagsfeier in Lokal in der Gasthausstraße

Großeinsatz in der Gasthausstraße

Die Fenster waren verklebt, dahinter ging die Post ab…

(Aktualisiert, mit Stellungnahme des Betreibers) Der Lockdown zerrt an unser aller Nerven – aber dass dann gleich alle Sicherungen durchbrennen!? Gestern um Mitternacht kam es in der Gasthausstraße zu einem größeren Polizeieinsatz. Ziel des Einsatzes war eines der drei Lokale in der Straße, das bekannte LeJournal. Nachdem Anwohner sich gemeldet hatten, fuhr die Polizei mit mehreren Einsatzwagen vor und sperrte die Gasthausstraße am oberen und unteren Ende strategisch ab. Dann verschafften sich die Ordnungshüter Zutritt zu dem Lokal. In den Innenräumen war, von außen nicht einsehbar, eine Feier im Gange, die mit den derzeit geltenden Corona-Vorschriften nur schwerlich in Einklang zu bringen war. Die Beamten lösten die „private Party“ auf, Personalien wurden aufgenommen. Inzwischen hat sich der Betreiber des Lokals, Ludger Tiggelbeck, in den sozialen Netzwerken zu Wort gemeldet. Er spricht von fünf jungen Männern, die sich dort zu einer Geburtstagsfeier getroffen und (lediglich) Pizza gegessen hätten. Die Fenster seien aus Renovierungsgründen verklebt gewesen. Ralph van Hoof, Leiter des Ordnungsamtes, ist für die Prüfung der Geschehnisse zuständig. Die Teilnehmer und Veranstalter der Feier müssen mit einem Bußgeld in drei- bis vierstelliger Größenordnung rechnen. (Foto: MF)

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52 Kommentare

  1. 52

    Der Betreiber erklärt die lichtDichten Folien am Fenster mit einer angeblichen Renovierung.
    Die Polizei behauptet, eine Party aufgelöst zu haben.
    Störte sie also nur einen Imbiß während des Renovierens zur GeisterStunde ?

    Ja, wieViel Staub beim Renovieren entsteht, kennt wohl jeder . . .
    darum :
    KleinTeile einsammeln, in Kartons verstauen, diese dicht zukleben,
    dann Stühle, Tische u.s.w. zur Seite räumen, stapeln, mit Folie zudecken,
    erst wenn die Fläche frei ist, sind die Fenster bequem zu erreichen.
    Gegen Staub und FarbKleckse reicht in der Regel hauchDünne Folie,
    die immer noch reichlich TagesLicht in den Raum läßt.

    ganz anders im „Journal“ :
    Die Fenster sind mit dicker, schwarzer Folie abgeklebt.
    Doch seit dem Ende der PolizeiAktion vor mehr als einer Woche
    vermittelt „Le Journal“ jedem einen erstaunlichen Einblick in seine ganz besondere „Renovierung“
    An einer Stelle liegt das Journal „aufgeblättert“ vor dem Publikum,
    denn die Folie war zu schwer für die KlebeStreifen.
    Wer sich zur Not auf die ZehenSpitzen stellt und reinschaut,
    dürfte nicht schlecht staunen :
    Tische und Stühle an ihrem Platz,
    Deko u.ä. auf manchen Tischen,
    auf und über der Teke die ganze Batterie von SpirituosenFlaschen,
    sogar der Stapel dünner, saugfähiger Papierchen, welche die dicken BierFilze ersetzen,
    steht an seinem Platz – offen für den ganzen RenovierungsStaub,
    der doch sonst immer entsteht.

    Alle Vorsicht, alle Vorsorge, alles Verpacken, alles Abdecken
    ist bei dieser Renovierung nicht nötig
    – außer an den Fenstern !

    Diese „blitzSaubere“ RenovierungsTechnik sollte das Journal sich patentieren lassen !

     
  2. 51

    Angenommen es war tatsächlich ein Geburtstag, der privat gefeiert wurde. Angenommen die fünf Pizza-Esser haben nur einmal gegen die Coronaregeln verstoßen und treffen sich sonst nicht in größeren Gruppen. Dann finde ich die Reaktion in manchen Posts doch etwas heftig. Es wäre etwas anderes, wenn die fünf sich immer wieder und möglicherweise dann auch noch mit wechselnden Personen treffen. Denn das untergräbt natürlich sämtliche Anstrengungen aller anderen das Virus in den Griff zu kriegen. Was aber weitaus bedenklicher ist, ist die Tatsache, dass die Bundesregierung ein zweites Ischgl sehenden Auges in Kauf nimmt. Es sei jedem Urlaub, Spaß und viele Urlaubsbekanntschaften gegönnt. Der Fairness halber sollte aber sichergestellt werden, dass gerade an Urlaubsorten wo sehr viele Menschen aus vielen verschiedenen Ländern aufeinander treffen, bei der Rückreise in die Heimatländer das Virus und vor allem die aggressiveren Mutationen nicht mitgebracht werden. Es würde für die Urlauber Unannehmlichkeiten bringen und wahrscheinlich auch zusätzliche Kosten entstehen. Das ist aber das geringere Übel im Vergleich zu den Kosten, die entstehen, wenn durch aggressive Mutationen viele Menschen erkranken und deren Behandlung in Krankenhäusern hohe Kosten verursacht. Es wurde mehrfach in Posts beim Thema Corona von dem Fall ausgegangen, dass das Virus und die Mutationen was Ansteckungsfähigkeit, Morbidität und Tötlichkeit angeht auf dem selben Niveau sind. Demnach wäre nach Impfung der Risikogruppen eine exponentielle Verbreitung kein Problem, weil dann der noch ungeimpfte jüngere und fitte Teil der Bevölkerung im Falle einer Infektion nicht oder nur extrem selten lebensbedrohlich krank wird oder daran stirbt. Das würde unsere Probleme lösen und wir könnten mit dem normalen Leben fortfahren. Angesichts der Entwicklung in Brasilien und der Erkenntnis, dass Mutationen sowohl viel ansteckender als auch tötlicher sein können als das originale Virus und Wissenschaftler davor warnen, dass sich bei Mutationen auch Resistenzen gegen Impfstoffe ergeben können, ist es besser zuzusehen, dass Mutationen möglichst lange nicht in unsere Nähe kommen. Es wurde vermehrt darauf hingewiesen, dass es mit Kita und Schule weitergehen muss. Die Notwendigkeit für die Kinder ist offensichtlich. Was ich aber nicht verstehe, warum nicht vom Staat, vom Bundesland, vom Kreis und der Gemeinde Geld in die Hand genommen wird, um die Schulen technisch aufzurüsten und die Schüler und Lehrer regelmäßig zu testen. Das können auch Laien lernen sich selbst mit einem Schnelltest zu testen, dazu braucht es keine medizinischen Fachkräfte. Es entsteht der Eindruck, dass jeder darauf wartet, dass einer der anderen potentiell Zuständigen die Initiative ergreift und dafür sorgt, dass Schulen nicht zu Virenschleudern werden und wenn dann noch zu Ostern auf Mallorca ein zweites Ischgl passiert, ist das der sicherste Weg zur einer notfallmäßigen Schließung der Schulen nach Ostern.

     
  3. 50

    „….entscheiden ob er sich unnütz in Gefahr begibt.“

    Schon mal daran gedacht, dass jeder Infizierte, wie viel Andere anstecken kann? Jeder von uns kann es schon mal unbemerkt gehabt haben und verteilt es dann unwissentlich weiter.

    Es ist auf alle Fälle Mist, dass die Pandemie sich schon so lange hinzieht und die Impfungen auf sich warten lassen.
    Aber deswegen zu handeln, als wären mir meine Mitmenschen egal?
    Und wenn ich dann hier zu einem anderen Thema lese, dass nun die CDU daran Schuld ist, dass Impfungen mit Astra-Zeneca ausgesetzt werden… Wer möchte, kann ja unterschreiben, dass Schadensersatzforderungen der Astra-Zeneca-Impfung an keiner Stelle geltend gemacht werden dürfen. Mal sehen, wie viele sich zum Impfen anstellen

    Benno

     
  4. 49

    In einer Pizzeria darf man zur Zeit auch keine Pizza essen. Daher dürfte der Verzehr in einem Tanzlokal wohl auch nicht erlaubt sein.

    Da die Anwohner in der Gasthausstraße ja einiges an Lautstärke gewohnt sind müssen die Pizzaliebhaber wohl ziemlich laut geschmatzt haben damit die überhaupt was gemerkt haben.
    Zudem weiß die Polizei ja vorher nicht ob sie 5 Mann mit Pizza oder 50 Mann mit Vodkaflaschen antrifft.

     
  5. 48

    Auch ich finde den Einsatz der Exekutive besorgniserregend… allerdings nicht aufgrund der Tatsache, dass ein solcher Einsatz stattgefunden hat, sondern, weil es nach wie vor Menschen gibt, die nicht in der Lage sind, die notwendigen Regelungen einfach nur einzuhalten und somit „Nachhilfe im Regeln befolgen“ durch die geballte Staatsmacht benötigen – die Alternative wäre nämlich Selbstjustiz, was ja wohl niemand befürworten möchte… auch wenn der Gedanke im ersten Moment reizvoll erscheinen könnte.

     
  6. 47

    Bei Dir gegenüber ….. ca 20 Erwachsene , 8 Kids Ist das die Kirche, oder doch der Königsreichssaal ?

     
  7. 46

    „Ich denke jeder sollte das für sich selber entscheiden ob er sich unnütz in Gefahr begibt.“

    Die Entscheidung betrifft bei Corona-Infektionen aber meistens nicht nur die Person selber. Das wissen wir doch mittlerweile, oder?

     
  8. 45

    Typisch Lagerkoller.
    Pizza! Ich glaube es ja nicht! Aber hey, wenn sowas erstmal geht, wird die Party beim nächsten Mal größer.

     
  9. 44

    Nun wusste die Polizei ja nicht, wie viele Leute sie antrifft, wie alkoholisiert vielleicht etc. Es hätten ja wirklich z.B. 25 Leute da sein können oder noch mehr. Der Anruf legte das nahe.

    Nachdem die Polizisten die Lage einschätzen konnten (erst, als sie im Lokal waren), haben sie das getan, was sie tun mussten.

    Der Lokalbesitzer hätte wissen müssen, dass das Ärger gibt, auch wenn es nur 5 Pizzaesser sind.

    Alles etwas ungünstig. Wie schon jemand sagte, Pizza kann man auch gut bei jemandem zu Hause essen.

     
  10. 43

    Es hat mal jemand geschrieben das Corona-Virus sei nicht gefährlich. Es sei ja nicht besonders tötlich. Dazu schreibe ich jetzt mal nichts, jeder hat seine eigene Meinung ob 73.369 Tote akzeptabel sind oder nicht. Die Meinungen gehen diesbezüglich auseinander, das haben die Diskussionen u.a. im Kleveblog gezeigt.

    Zurück zum Virus selbst. Für manche Menschen ist das Virus relativ ungefährlich, da eine Infektion ohne große Komplikationen abläuft, aber für manche ist es tötlich. Also was denn nun harmlos oder nicht?

    Das Virus führt einen Wettstreit mit den Menschen und anderen Säugetieren aus. Genauer gesagt mit deren Immunsystem. Es muss sich verändern, um dem Immunsystem immer einen Schritt voraus zu sein.

    Der menschliche Verstand ist nicht dazu gemacht intuitiv zu begreifen wie Viren vorgehen, um uns immer mindestens eine Nasenlänge voraus zu sein.

    Das ist unsere eigentliche Schwachstelle. Wir tun uns schwer die evolutionäre Intelligenz von etwas zu verstehen, was noch nicht mal ein Gehirn hat.

    Das Virus ist nicht so sehr unserem Immunsystem überlegen, es ist uns vor allem als rational denkende Lebewesen überlegen und das macht es so gefährlich.

    Es ist konsequent zu fünft Pizza zu essen – hoffentlich hat sie geschmeckt – und ebenso konsequent ist es, dass sich 20 Erwachsene und acht Kinder regelmäßig zu geselligem Beisammensein treffen.

    Menschen in Ländern, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer wieder von neu auftauchenden Viren heimgesucht wurden und werden, haben dazugelernt. So weit sind wir noch nicht. In einigen Jahren würde vielleicht niemand mehr auf die Idee kommen Pizza in einer großen Runde zu verzehren oder mit 28 Personen regelmäßige Treffen abzuhalten während draußen in der Welt ein Virus den Turbo-Gang eingeschaltet hat und in Brasilien oder sonst wo Mutationen entstehen, die unsere Immunsysteme auf‘s Kreuz legen.

     
  11. 42

    „…für sich selber entscheiden, ob er sich unnütz in Gefahr bringt…“ – wenn es denn mal so einfach wäre! Dummerweise treffen sich genau die genannten 28 Personen in der Folge auch mit anderen Menschen und werden diese sicherlich nicht auf die Gefahr hinweisen, in die sie sich – unfreiwillig! – begeben könnten. Genau so potenziert sich das Infektionsgeschehen. Und wer das dann durch Information der Behörden zu verhindern sucht, wird als „Blockwart“ beschimpft… von „Volksschädlingen“?

     
  12. 41

    vielleicht können wir einfach mal davon wegkommen gegeneinander aufzurechnen welche Altersgruppe wie stark gelitten hat? In jeder Altergruppe gibt es welche, die stark gelitten haben und welche, die weniger stark gelitten haben. Das sind zum Teil sehr individuelle Bedingungen, die es für die einen unabhängig vom Alter schwer bis unerträglich macht und für andere wiederum leichter. Die stereotypen Meinungen oder genauer Vorurteile bezüglich der verschiedenen Altersgruppen untergraben den Rest an Solidarität.

     
  13. 40

    @Andrea F., aha!

    Es ist eine schwierige Lage, ich möchte auch nicht, dass wir alle zu Denunzianten, zu einer Überwachungsgesellschaft werden, aber genau solche Umstände, von einer kleinen Menge praktiziert, machen die Entbehrungen, die Mühen aller anderen zunichte.

    Warum hatten die 20 Erwachsenen und 8 Kinder noch nicht Besuch vom Ordnungsamt, obwohl es zumindest Dir bekannt ist? Ich möchte z.B. nicht, dass meine Kinder in dieselbe Klasse oder Schule gehen, wo auch nur eins dieser 8 Kinder unterwegs ist.

    Die aktuell äußerst brenzlige Lage ist doch genau solchen Vollpfosten zu verdanken, und wer hier weg sieht– also das geht jedenfalls gar nicht!

     
  14. 39

    Soweit mir bekannt ist,
    wird ausschließlich vom Betreiber und seinen followers behauptet,
    es habe sich um 5 Gäste gehandelt.
    Oder hat eine offizielle Stelle diese Zahl bestätigt ?

    In # 7 habe ich das bereits per SchnellSchuß ad absurdum geführt.
    ( 2 einHalb StreifenWagen sind offensichtlich nicht möglich. )
    hier ausführlicher :

    Da ich davon ausgehe, daß unsere Polizei ihre Arbeit gut und richtig macht,
    bin ich mir sicher, daß die 5 eingesetzten StreifenWagen in der Tat angemessen waren.

    Hätte ich die Szene erst entdeckt, als bereits alle 5 still, friedlich und unbemenscht dort standen,
    hätte angenommen, daß die Polizei die Lage als potentiell riskant eingeschätzt gehabt hätte.
    Dann wären alle 10 EinsatzKräfte sicherlich zusammen auf einen Schlag aufgetreten.
    Selbst wenn es sich als harmlose PizzaParty mit lediglich 5 Personen entpuppt hätte.
    Besser vorsichtig sein als das NachSehen haben.

    Nur war es nicht so !
    Ursprünglich hatte die Polizei DREI StreifenWagen eingesetzt.
    SECHS PolizeiKräfte reichen bestimmt für FÜNF Gäste.
    Wenn dann der VIERTE EinsatzWagen erst eine deutliche Weile später eintrifft
    und ein FÜNFTER nochmals mit deutlichem Abstand,
    dann sind die beiden wohl nachträglich angefordert worden.
    Daraus schließe ich,
    daß entweder deutlich mehr als 5 Gäste angetroffen worden sind
    oder die Polizei nach dem ersten Eindruck innerhalb des „Journals“
    zumindest mit einigen mehr rechnete.
    Ob diese rechtZeitig geflüchtet waren,
    sich im Haus versteckt hatten
    oder noch gar nicht eingetroffen waren,
    bleibt offen.

     
  15. 37

    @Günther Hoffmann Zeigt psychologisch vielleicht auch, dass es nach knapp einem Jahr, in dem man jungen Menschen „die Zügel angelegt hat“, einfach reicht (siehe auch die Kommentare von Jazzsaxo).

     
  16. 36

    @Andrea Flachberger Da würde sicherlich viele interessieren, wo dieser potenzielle „Hotspot“ ist… 😉

     
  17. 35

    Meine Güte sicherlich war das nicht in Ordnung, aber deswegen so eine Aufstand zu machen? Bei mir gegenüber treffen sich jeden Sonntag immer ca 20 Erwachsene und ca 8 Kinder. Da kommt auch keine Polizei und auch das Ordnungsamt habe ich da noch nie gesehen. Ich denke jeder sollte das für sich selber entscheiden ob er sich unnütz in Gefahr begibt.

     
  18. 34

    @Krbg Richtig! Die Bedrohung durch das Virus sollte nicht unsere grundsätzliche Solidarität und Wanken geraten lassen.

     
  19. 33

    Nein, strategisch, weil so die Straße zu beiden Seiten hin dicht war. Das ist das Ergebnis einer planvollen Überlegung.

     
  20. 31

    Scheinbar ist es in Holland,bzw als Holländer auch üblich andere Menschen persönlich zu beleidigen.. Möchte das L Wort mit drei Buchstaben gar nicht wiederholen..
    Sie haben ja mit ihrem Kommentar inhaltlich vollkommen Recht ,trotzdem sollte man doch sachlich bleiben und Niemand beleidigen.

     
  21. 30

    Wieder an den Pranger stellen?! Seid ihr bekloppt? Sollen wir euch an den Pranger stellen, wenn ihr ein Kind unrecht behandelt. Es war die Rede von jungen Leuten… packt euch mal an den Kopf, was ihr da sagt. (…)

     
  22. 29

    Gegen welche Regelung würde man denn verstossen, wenn man zuhause zu fünft Pizza isst?? Die Verbote beziehen sich auf den öffentlichen Raum. Für Zuhause gibt es nur Empfehlungen zur Kontaktbeschränkung und das verbot von grösseren Partys.

     
  23. 28

    Bei abgeklebten Scheiben wissen Sie mit Ihrer Weisheit natürlich ungesehen, wieviel Menschen man verbotenerweise im Etablissemang antrifft.
    Hätte es sich dann herausgestellt, dass es statt der „harmlosen“ (die gar nicht so harmlos sind) Gäste um 30 Hells Angels, Caloh Wagoh, oder weiss der Geier wer, handelt, die sich eine wahre Strassenschlacht mit den Beamten liefern, hätte es geheissen, „wie kann man als Polizei nur so unterbesetzt auftreten“
    Herr Fingerhut, vielleicht beraten Sie ja mal die Polizei, wen die alles so falsch sehen ?

     
  24. 27

    Klar sind wir im Krieg … im Krieg gegen das Virus.
    Wer meinen denn solche Individuen zu sein, dass sie vom Kampf gegen die Verbreitung ausgenommen sind?
    Ihre halbseichte Reaktion lässt doch dann an den Grund jeden Staatsauftretens zweifeln.
    Geschwindigkeitssündern statt Knöllchen/Anzeige einen erhobenen Finger zeigen, und dem Rotlichtsünder der den Verkehr gefährdet, die neueste Ausgaben von Wachturm und Erwachet überlassen, und darauf vertrauen, dass Jehova die Missetäter zur Einkehr bringt?

     
  25. 25

    Einige Beiträge, die martialisch erscheinen wie beispielsweise der erste Post, sind von einer Missachtung der Coronaregeln, um Gewinne zu erzielen ausgegangen, weil zu dem Zeitpunkt die Stellungnahme des Betreibers und dadurch die Information, dass fünf Personen mutmaßlich privat zusammen Pizza gegessen haben, fehlte. Daraus hat sich dann eine Diskussion entwickelt, die von gegenseitigen Vorhaltungen geprägt ist. Auf der einen Seite die jungen Menschen, die unverantwortlich und egoistisch handeln würden und auf der anderen Seite die älteren finanziell abgesicherten Menschen, die nichts besseres zu tun hätten als sich über die Jüngeren zu beschweren und keine nennenswerten pandemiebedingten Einschränkungen zu ertragen hätten.

    Die Wege, die eine Diskussion nimmt, sind unergründlich.

    Oder doch nicht?

     
  26. 24

    Mann hätte die „Gäste“ mit etwas Feeling „lang machen“ ,sie verscheuchen können.🙄 Der massive Auftritt der Staatsmacht ist für mich Grund daran zu zweifeln ob ich mal der richtigen Politik gedient habe. Wir sind nicht im Krieg oder einer Revolution sondern haben es hier nur mit ,scheinbar unbelehrbaren .Figuren zu tun die sicher auch etwas
    „Druck“ bekommen sollten. 🤔👍🏽

     
  27. 23

    @Jan B. Manche Kommentare sind überzogen. Aber Sie benötigen definitiv mehr Farbe. Ich habe im Keller noch einen Eimer mit weißer und einen mit schwarzer Farbe stehen. Kann ich Ihnen gerne zur Verfügung stellen.

     
  28. 22

    Was ist denn daran schmerzhaft ?
    Im Krematorium ist es richtig warm und fühlen tut man auch nichts mehr.
    Anstatt im Le Journal seine Pizza zu geniessen (werßs glaubt wird selig) hätte Jan mit dem viel zu langen Namen (in Holland wäre es Jan met de korte naam (andere Bezeichnugn für : lul) besser einmal eine Infosendung aus dem Krankenhaus betrachten können.

    Da liegen auch 40- und 50- jährige, die elend durch COVID ersticken.

    Ich kann es immer nur wiederholen, wären SARS Covid keine Viren, sondern Heckenschützen, keiner dieser falschen „Helden“ würde auch nur daran denken,sich unnötig der Gefahr auszusetzen, schon gar nicht, um seinen fun zu haben.

     
  29. 21

    Haben die denn vielleicht spaetabends renoviert, und zur Staerkung, eine grosse Pizza bestellt ?

     
  30. 20

    Wie stünde es zusätzlich mit den Kosten für den Polizeieinsatz ?

     
  31. 19

    So nämlich! Wer nicht hören will muss fühlen. Der ignorierende ignorante Ignorant. Schulen sofort wieder schließen! Mindestens 3 Monate. Kindergärten natürlich auch. Gastronomie steht außer Frage und der Einzelhandel soll mal nicht heulen. Die kriegen nämlich alle Geld ohne Ende. Mit der Bazooka werden die mit Kohle beschossen. Kapieren diese Idioten eigentlich nicht wie gut es uns in Deutschland eigentlich geht? Müssen die erst auf der Intensivstation liegen um zu lernen? Wir müssen alle unseren Teil dazu beitragen.

    Frage : Selbständig und von Schließung betroffen?
    A: Nö.
    F: Kinder im Schul- bzw. Kindergartenalter?
    A: Nö.
    F: Wenigstens Kurzarbeit?
    A: Nö.
    F: Existenzängste?
    A: Nö.
    F: Was genau trägst du denn in der Krise?
    A: Ich muß mich sehr in meiner Freizeit einschränken. Aber ich unterstütze die lokale Wirtschaft indem ich 100 Euro von meinem Coronazuschuß (den ich überraschenderweise in meinem ÖvD Bürojob bekommen habe) beim örtlichen Gartencenter ausgegeben habe. Außerdem versuchen wir weniger bei Amazon zu bestellen.Und wenn ich beim Griechen essen abhole, gebe ich immer 5 Euro Trinkgeld. Die müssen ja auch leben und ich habe ein gutes Gefühl wenn ich nach Hause fahre.
    Außerdem will ich nochmal betonen das nur der R-Wert und die Auslastung der Intensivbetten zählt! Der ganze andere Psychoquatsch ist doch Blödsinn. Die Jugend soll sich mal zusammenreißen und die Unternehmer müssen einfach mal kreativ werden. Wer tot ist kann sich schließlich nicht mehr therapieren lassen. Die Deppen. Und in Urlaub fahren konnte ich auch nicht. Punkt!

     
  32. 18

    Die fünf Liebhaber der bekanntesten italienischen Vorspeise haben anscheinend ein Event Dinner gebucht. Es muss etwas dabei schief gelaufen sein…

     
  33. 17

    Insbesondere die leicht überdrehte Diskussion auf Facebook zeigt vor allem, wie grundsätzlich das Sehnen der Menschen danach ist, dass das alles endlich vorbei ist. Die Wege, mit denen das Ziel erreicht werden soll, unterscheiden sich allerdings je nach Lager.

     
  34. 16

    Klasse, die Fronten sind klar. Ich finde die Empörung auch übertrieben, den Spieß umzudrehen ist natürlich eine Option. Wie wär’s mit einem Rundumschlag?

     
  35. 15

    Wieso trifft man sich in einer Kneipe „im privaten Rahmen“? Hat keiner der 5 eine Wohnung, um da still und leise gegen die Corona-Regelungen zu verstossen?

     
  36. 13

    Jo – genau: unverantwortlich. Und nochmal – genau: Verantwortung übernehmen. Aber nicht für (oder gegen) die Rentner, sondern für uns alle. Denn das Sterben verlagert die Altersgrenze – nach unten! Dass die gerade anlaufende 3. Welle Leuten wie „Jan Baserull“ eine Lehre sein wird, darf allerdings bezweifelt werden… solch ignorante Menschen lernen nur durch schmerzhafte persönliche Erfahrungen – und die wollen wir ihm doch wohl nicht wünschen – oder?

     
  37. 11

    Hoffentlich werden die Bußgeldbescheide noch rechtzeitig zugestellt, bevor alle rücksichtslosen Partypeople von der tödlichen Pandemie dahingerafft werden. Hauptsache die Dealer am Bahnhof halten die AHA-Regel ein. Kann bitte irgendwer Hirn vom Himmel werfen?!

     
  38. 10

    Einige – und hier meine ich ausdrücklich nicht nur unserer verwählten Volksvertreter – scheinen wohl immer noch nicht begriffen haben, wie Pandemie funktioniert… das RKI rechnet aktuell um Ostern wieder mit 30.000 Neuinfektionen/Tag und wir lockern, feiern, fordern unser „Grundrecht“ auf Spass… ich kauf mir dann mal eine schwarze Krawatte, werde ich auf den kommenden Beerdigungen brauchen…

     
  39. 9

    PizzaParty in einer RenovierungsBaustelle ?
    Das dürfte auch ohne Corona ein Fall fÜr’s GesundheitsAmt sein.

    Als ich das erste Mal dort entlang kam,
    standen insgesamt 3 StreifenWagen – unbemenscht, still, friedlich – an den beiden Enden der GastHausStraße,
    ein 4. kam gerade hinzu.
    circa 10 Minuten später noch ein 5..

    5 PolizeiAutos à 2 Mensch Besatzung – zusammen 10 Polizisten.
    alle im Le Journal.
    Sind in Kleve 2 Polizisten nötig, um von 5 Gästen die Personalien aufzunehmen ?
    Der eine kann lesen, der andere schreiben – wie in den OstFriesenWitzen der 70er Jahre ??

    Wenn es tatsächlich nur 5 Gäste gewesen sein sollen,
    geht für mich nur EINE Rechnung auf :
    Die Besatzungen der ersten 2 1/2 StreifenWagen waren PizzaEssen,
    die Besatzungen der übrigen 2,5 StreifenWagen haben dann ihre Kollegen an die CoronaRegeln erinnert.

     
  40. 8

    Tip ans Ordnungsamt: Um jeden Einsatz zu einem Erfolgserlebnis zu machen, einfach nach jedem Einsatz zusätzlich zum Europa-Schnellradweg fahren und dort Bußgeld kassieren. Das zahlt sich aus UND erfüllt noch einen guten Zweck.

     
  41. 7

    Konzertierte Aktion,erfolgreicher Einsatz ,strategisch sehr geschickt ,der hiesigen (*CSS) *Corona Sonder Streitkräfte, für größere Aufgaben qualifiziert .🙄 ☝🏽 Blockwartmentalität (!)

     
  42. 5

    5 Leute treffen sich im privaten Rahmen und essen Pizza…..Ist da etwa ein Grossaufgebot von Polizei erforderlich, zumal es ja nicht im öffentlichen Raum war?????

     
  43. 4

    Ein größerer Einsatz der Polizei und die Gasthausstraße wurde strategisch abgesperrt. Alarmiert vom besorgten Bürger der das nächste Superspreading Event befürchtet.
    Da klatscht der brave Bürger entzückt in die Hände und ruft: „Recht so! Unverantwortliches Jugendpack! Die müssen richtig blechen!“

    Man muß sich das mal vorstellen! Fünf Junge Leute die zusammen in einem Raum sitzen! Und dann vermutlich noch getrennte Haushalte. Man bleibt fassungslos zurück. Gut das konnte die Polizei ja vorher nicht wissen. Machen ja auch nur ihren Job und so. Jedenfalls gut das dieser Wahnsinn beendet wurde und auch dementsprechend angeprangert wird. Vielleicht sollte man eh wieder dazu übergehen die Coronasünder öffentlich an den Pranger zu stellen. Am besten Sonntags gegen 12.30 Uhr am Narrenbrunnen. Dann können die Kirchgänger nach der Messe die jungen Querulanten nach Herzenslust beschimpfen. “ IHR MÜSST ENDLICH VERANTWORTUNG FÜR UNS ALTE ÜBERNEHMEN! JA WOLLT IHR DENN DAS WIR STERBEN?“ Vielleicht darf auch was geworfen werden.

    Und wenn dann im Sommer die Rentner im Biergarten sitzen und mit ihrem Impfpass winken, wird genau geguckt ob sich denn auch bloß keine jungen Leute zusammenrotten. Weil die sind ja noch nicht geimpft. Und überhaupt stören die ja nur hier im Rentnerstaat.

     
  44. 3

    Habe gehört, einige Gäste sind mittels des alten unterirdischen Tunnelsystems zur Zentrale geflüchtet und haben unbemerkt von der Polizei die Ginvorräte beerdigt….

     
  45. 2

    Zurückzahlung sämtlicher Coronahilfen wäre da eine angemessene Strafe….also noch zusätzlich zu der eh zu erwartenden. So viel Blödheit und Dreistigkeit ist ja nicht in Worte zu fassen.