Ein überraschender Anruf: Ralf, wo kaufst du ein?

rd | 12. September 2013, 18:39 | 13 Kommentare

Es klingelte das Telefon, es meldete sich ein freundlicher Herr, er rufe an im Auftrag der Stadt Kleve und sei von der Betrieblichen Beratung Einzelhandel. Gerne würde er mir ein paar Fragen zu meinem Einkaufsverhalten stellen. Na dann mal los! Wo ich Lebensmittel und Getränke einkaufe, wo Bekleidung, wo Möbel, wo Schmuck. Der Stadtteil genüge, wobei das EOC offenbar als eigener Stadtteil gilt. Ich antwortete sehr viel „Innenstadt“. Bei Computern allerdings musste ich „Internet“ sagen, weil ich mir vorgenommen hatte, zur Verbesserung des Menschengeschlechts dem guten Mann die Wahrheit zu sagen. Dann die nächste Fragerunde: Ob ich denn schon einmal in Duisburg, Oberhausen, Bocholt, Nimwegen eingekauft hätte. Nie, nie, nie, ab und zu. Und wie ich mit dem Einkaufsangebot in Kleve zufrieden sei? Ich: „Sehr.“ während er mich so aushorchte, hörte ich im Hintergrund eine Kollegin dasselbe fragen.

Man kann der Stadt also keinesfalls vorwerfen, nicht mit einer Art von Gründlichkeit den Tatsachen zur Einkaufsstadt Kleve auf den Grund gehen zu wollen. Und es ist doch schön, wenn unsereins die Gelegenheit erhält, die Dinge mit den richtigen Antworten in eine vernünftige Richtung zu lenken.

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13 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 13. G.M.

    @11 B.R. ,Danke für ihren Hinweis (im Kurier am Sonntag) friede-freude-einkaufscenter.
    Grauenhaft was sich das Stadtmarketing dort geleistet hat. Das sollte sich jeder mal zu Gemüte führen – danach langsam Luft holen- sonst zerfetzt es einen.
    Ich traue mich schon nicht mehr über die Minobrache zu laufen.
    Wer weiss was einem dort noch alles passieren kann.

     
  2. 12. Husky

    Als wenn „New Yorker“ interesse an Kleve hätte…

     
  3. 11. B.R.

    @ 1 )

    Frau Schulze Heimig hat sich doch mittlerweile geäußert:
    Vor allen Dingen New Yorker fehlen in Kleve.

    http://www.kurier-am-sonntag.de/cms/notizblog/6539-friede-freude-einkaufscenter.html

     
  4. 10. rd

    @Heinz Goertz Ich denke ja. Ihre Antworten werden deutlich gemacht haben, dass in Kleve ein Outlet-Center errichtet werden muss, das aber gleich wieder abgerissen werden kann, weil ohnehin alle nur noch im Internet kaufen.

     
  5. 9. Heinz Goertz

    Ist Frau Ute Schulze-Heiming auch angerufen worden?

     
  6. 8. Müller-Lüdenscheid

    Ich möchte auch angerufen werden. Meine Nummer lautet: 0900-sechsmal die Sechs

     
  7. 7. Genervter Fisch

    Ich bin gespannt, ob ich angerufen werde……..wenn ja, wurde meine Telefonnummer ausgespäht oder illegal verkauft. 🙂

     
  8. 6. Andreas Bulkens

    Magere Auswahl, echt jetzt.
    Klar kauf ich … Flutstraße bspw. …
    Aber ich kauf auch in Goch, in Kalkar, in Rees, in Weeze, in Kevelaer, in Geldern, in …

     
  9. 5. joerg terpoorten

    Ich möchte auch angerufen werden 😀

     
  10. 4. Eat the Rich

    Dann die nächste Fragerunde: Ob ich denn schon einmal in Duisburg, Oberhausen, Bocholt, Nimwegen eingekauft hätte?
    Bei mir wärs…ja ja nein jaaaaaaaa!

    Und am EOC kauf ich nix,da ist es mir zu gefährlich auf dem Parkplatz!!!!

     
  11. 3. Direx

    Vorwahl 09312?

     
  12. 2. Klever Jung

    Yopp, den Anruf hab ich auch erhalten!

     
  13. 1. Otto

    Ralf, daran kannst du den I.Q. einiger Stadtmännchen erkennen. Hätten sie begonnen mit der Frage, was und wo kaufen sie ein, was sie in Kleve nicht bekommen können, was wäre wohl dann geschehen?

    Überhaupt steht bis heute immer noch die Antwort der Verantwortlichen aus, was in Kleve wirklich fehlt (ausgenommen „Müller-Drogerie“) bzw. welcher Bedarf in Kleve nicht befriedigt werden kann.