Corona aktuell: 288 Fälle, 4. Northing-Botschaft, Autokino, NL jetzt Risikogebiet – und ein interessanter Ansatz aus der Radboud-Klinik

rd | 03. April 2020, 17:36 | 34 Kommentare
Vierte Videobotschaft
Forscht an einer Impfung, die möglicherweise den Corona-Krankheitsverlauf abmildert: Prof. Netea von der Nimweger Radboudumc

(Heute ist Freitag.) 288 Fälle (plus 10), davon 105 genesen, 25 im Krankenhaus, drei verstorben – und nunmehr 1221 in häuslicher Quarantäne: Das sind die Corona-Zahlen, Stand: Freitag, 13 Uhr . +++ Der Kreis teilt mit, dass die Niederlande vom Robert-Koch-Institut jetzt zum Risikogebiet hochgestuft wurden, woraus sich jedoch keine unmittelbaren  Auswirkungen für Bürger und Berufspendler ergeben. +++ Liste Klever Geschäfte, die Not- und/oder Lieferdienste anbieten (wird im Laufe des Abends noch aktualisiert) +++ Bürgermeisterin Sonja Northing sendet 4. Videobotschaft aus, empfiehlt einen Mundschutz zu tragen (das als Absender angeführte Robert-Koch-Institut drückt sich etwas differenzierter aus), stellt Nähanleitung online; Verwaltung stellt Großfamilien kostenlos eine Haushaltsbescheinigung aus, damit größere Mengen eingekauft werden können +++ Reinhard Berens plant laut Rheinischer Post auf dem Tichelpark-Parkplatz den Start eines Autokinos, es soll Platz für 100 Fahrzeuge sein. +++ Ein interessanter Forschungsansatz, der möglicherweise Auswirkungen auf die Corona-Behandlung hat, wird von der Radboud-Klinik aus Nimwegen vermeldet. Dort forscht der rumänisch-niederländische, 2016 mit dem Spinoza-Preis ausgezeichnete und im gleichen Jahr auch in die Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften aufgenommene Mediziner Mihai Netea auf dem Gebiet der Immunologie. Derzeit wirkt der 51 Jahre alte Professor für experimentelle internistische Medizin mit an einem Projekt, das die Impfung gegen einen bestimmten Tuberkulose-Erreger namens Bacillus Calmette-Guérin (BCG) untersucht, denn diese hat offenbar den grundsätzlichen, in diesen Zeiten äußerst wünschenswerten Nebeneffekt, das Immunsystem zu stärken. Die Idee ist, dass die diese Impfung dazu beiträgt, den Verlauf einer Corona-Infektion abzumildern. (Sie schützt also nicht vor der Infektion an sich.) Jetzt wurde eine große Studie mit tausend Teilnehmern genehmigt. Bisher weiß die Forschung nur, dass dieser Effekt bei bestimmten Grippe-Arten tatsächlich zu beobachten ist. Aber bei Corona? „Genau deshalb forschen wir“, sagt Mihai Netea. „Wenn während dieser Epidemie weniger Menschen in der geimpften Gruppe wegen Krankheit ausfallen, wäre dies ein ermutigendes Resultat“ Marc Bonten, Professor für molekulare Epidemiologie am UMC Utrecht, hat die Forschung mit Netea zusammen angestoßen. Das Ethikkomitee hat die Untersuchung bereits genehmigt. Bonten: „Wir sind mitten im Ausbruch, sodass wir die Wrgebnisse der Studie sobald wie möglich vorliegen haben wollen. Insgesamt tausend Beschäftigte der Radboudumc, UMC Utrecht,aber auch in anderen Krankenhäusern können daran teilnehmen. Die Hälfte von ihnen wird das BCG-Serum erhalten, die andere Hälfte ein Placebo. Wenn sich herausstellt, dass das Vakzin einen zusätzlichen Schutz bietet, können wir diesen auch anderen Beschäftigten anbieten.“

(kleveblog dokumentiert) Stellungnahme aller Krankenhäuser im Kreisgebiet und des Kreises Kleve zu aktuellen Berichterstattungen der Medien zum Thema „Krankenhausbetten“: „Den Kreis Kleve erreichen in diesen Tagen im Kontext der derzeitigen Corona-Krise regelmäßig Presseanfragen zum Thema „Krankenhausbetten“. Der Kreis Kleve teilt hierzu keine statistischen Zahlen mit. Alle Krankenhäuser im Kreisgebiet und der Kreis Kleve betonen, dass sie die Veröffentlichung dieser Zahlen für sinnlos halten, da sie für die Bürgerinnen und Bürger keinerlei Erkenntniswert haben. Alle Krankenhäuser bemühen sich nach Kräften, ihre Kapazitäten aufzustocken und die Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen. Deshalb werden weder der Kreis Kleve noch die Krankenhäuser im Kreisgebiet hierzu derzeit und in Zukunft Angaben machen. Die Krankenhäuser haben derzeit Wichtigeres zu tun, als solche Statistikfragen zu beantworten.“

4. Northing-Botschaft: „Seien Sie gesund, bleiben Sie gesund, seien Sie solidarisch und halten Sie durch!“
Bill Withers, 1938-2020


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34 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 34. Chewgum

    @33 Narzissmus ist extrem hartnäckig und um solche Leute sollte man einen großen Bogen machen. Leider schaffen sie es aber immer wieder in Führungspositionen, auch weil andere sie nicht rechtzeitig als gefährlich erkennen, sondern sich auch noch mit ihnen identifzieren. Und diese Identifikation macht es für manche schwer bis unmöglich, trotz aller vorhandenen Fakten sich innerlich von solchen Leuten loszusagen. Das war mit H. nicht anders. Wer diese Identifikation braucht, hat aber selber ein Problem. Es braucht starke Menschen, die sich nicht einlullen lassen und die sehr genau merken, wann ihre Grenzen überschritten werden.

    Joe Biden ist natürlich gerade jetzt komplett im Nachteil. Keine Wahlkampfauftritte mehr, stattdessen Video-Botschaften aus dem heimischen Keller. Nicht mal die Kür als Kandidat wird wohl live stattfinden. So zynisch es klingen mag, aber Biden hat nur noch eine Chance, wenn die Corona-Infektionen in den ländlichen Regionen steigen. Sonst werden es die Trump-Anhänger, die bekanntlich in New York und San Francisco nicht in der Überzahl sind, auf die Städter, die aus ihrer Sicht eh zu dekadent leben, schieben.

     
  2. 33. Neu

    Andere Präsidenten erfuhren in Krisenzeiten immer große Unterstützung aus der Bevölkerung.
    Im Vergleich dazu ist es bemerkenswert, wie schwach dieser “rally around the flag”-Effekt bei Trump ist. Wenn er sorgsamer, empathischer und solidarischer mit seinem eigenen Volk aufträte, würde diese Unterstützung deutlicher ausfallen. Doch Trump kommt nicht aus seinem narzisstischen Korsett heraus. Das könnte ihm im November auf die Füßen fallen, wenn … ja, wenn Joe Biden nicht selbst so unsouverän und hilflos aufträte.

     
  3. 32. jean-baptiste

    @31. Guenther Hoffmann ” Er ist und bleibt die Hoffnung von vielen Millionen Hoffnungslosen ”
    Auch ich fürchte das, aber nachvollziehen kann ich es nicht. Ist doch wieder ein Fall von “Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber”, denn eigentlich müsste die Mehrheit der Amerikaner sich unter Mr. Terrific doch schlechter stellen, als unter jedem anderen Präsidenten auch immer.
    Aber ok, gerade lief eine Sendung auf phoenix über die 50er/60er Jahre über die Stellung der Coloured People in den USA (Südstaaten) selbst, da wurden sogar hochdekorierte schwarze Soldaten, obwohl in Uniform, gnadenlos bis hin zum Tod niedergeknüppelt, die hier in Deutschland als hochgeachtete Liberators respektiert wurden.

     
  4. 31. Guenther Hoffmann

    30.) Nur mal so 🤔 Donald Trump wird noch eine “second round “machen da können seine “Fans” , Medien + Politik
    noch so im 🔺 springen. Er ist und bleibt die Hoffnung von vielen Millionen Hoffnungslosen. Leute die USA nur als
    Neonlights, Beaches + Mall´s kennen und nicht die ” 3te Welt” die da allgegenwärtig ist, haben da sicher kein
    Verständnis für. 🙄

     
  5. 30. Justin

    @29., Neu

    In den nächsten Wochen und Monaten werden wir sehen, was in den USA passiert. Ich hoffe sehr, Sie haben recht. Ich kritisiere nicht die Ärzte, die sicher ihr Bestes tun. Aber die in den Kommentaren 21 und 24 erkennbare Skepsis angesichts der Trump’schen Entsolidarisierung der US-Gesellschaft ist zulässig. Zynisch ist das, was Trump aus den USA gemacht hat.

     
  6. 29. Neu

    @24
    Der amerikanische Staat übernimmt die Kosten für die Behandlung, wie sie sicher wissen.
    Den amerikanischen Ärtzinnen und Ärzten, die sicher ihr Bestes geben, zu unterstellen, sie würden als Triage-Kriterium zwischen Versicherten und Nichtversicherten unterscheiden, halte ich für zynisch.
    Nichtversicherte können risikobehafteter sein, da sie eher Vorerkrankungen haben können, da gehe ich mit.

     
  7. 28. Niederrheinstier

    Mmuuuh, wenn ich der Gelderlandstier oder ein sonstiger Niederlandestier wäre, mmoeoeoeoeh, würde ich ebenfalls gerade jetzt nach Kleve zum Einkaufen und Rumstrolchen kommen, mmuuuuh! Einfach, weil in Kleve die CORONA-Ansteckungsgefahr noch deutlich geringer ist als in der Provincie Gelderland oder gar in den Provincies Noord Brabant oder Zeeland, mmuuuhlogo?

     
  8. 27. jean-baptiste

    @23. Chewgum “Gutscheine der lokalen Geschäfte, Restaurants, Theater etc. verschenken”
    Muss jeder selbst wissen, aber das ist nur Leidverlängernd, aber nicht wirklich existenzsichernd.
    Ich werde bestimmt keine Gutscheine verschenken, da ich ein gebranntes Kind bin. Irgendwann hat in meiner Familie eunmal jemand einen Taxigutschein von 50€ geschenkt bekommen. Nach den ersten 2 Fahrten war das Taxiunternehmen pleite, und futsch war das schöne Geschenk.
    Wenn der Staat nicht genügend für Kredite zur Existenzsicherung in Regresssicherung geht, sind die wohlgemeinten Zahlungen für Gutscheine an Unternehmen weggeworfenes Geld.
    Und eines ist klar, je länger die Krise dauert, desto mehr Unternehmen, klein wie gross, schaffen es nicht.
    Da kann man besser eigengemachte Gutscheine “Ich gehe mit Dir nach der Coronazeit shoppen, die Ersten XX Euro sind für meine Rechnung” verschenken, dann ist das Geld auf jedenfall gesichert, solange nicht der Schenkende in der Corona bleibt, ich finde es jedenfalls die bessere Alternative.

     
  9. 26. otto

    @25 Benno,

    das kann ich mir gut vorstellen. Sie könnte es einfach sammeln, es liegt ja ausreichend herum und
    die Rückseite funktioniert ja auch noch.

     
  10. 25. Benno

    @ 19 Otto: Erna meint bestimmt Klopapier 😉

    Benno

     
  11. 24. Justin

    @21., Justin

    „Wenn die Notaufnahmen übervoll sind, wer wird wohl eine größere Chance haben behandelt zu werden? Wie und ob eine Behandlung Unversicherter auf Intensiv- oder anderen Stationen gemacht wird, ist ebenfalls unklar. Klar ist, dass die Sterblichkeitsrate bei den 29 Mio. Unversicherten deutlich höher sein wird als bei den anderen ca. 271 Mio. US-Bürgern.“

    Das oben Geschriebene bezieht sich auf die Coronavirus-Krise. Ist zwar als Antwort auf Kommentar 20 logisch, aber die höhere Sterblichkeitsrate bei Unversicherten könnte auch allgemein also unabhängig vom Coronavirus gelten.

     
  12. 23. Chewgum

    @Justin Ja, das Wörtchen ‘bisher’ ist mir dann etwas verspätet auch aufgefallen … 😉

    @all Was eine wirklich gute Idee ist, um den Einzelhandel, Gastronomie und Kulturveranstalter vor Ort zu unterstützen: Wo und wem immer möglich, Gutscheine der lokalen Geschäfte, Restaurants, Theater etc. verschenken (statt online Geschenke bestellen) oder einfach zu kaufen. Als Investition in die Zukunft. Ich hab jetzt mal mit Büchergutscheinen angefangen.

    In Berlin ist das Projekt https://helfen-shop.berlin/home/ ganz offiziell an den Start gegangen. Motto: Rette deine Lieblingsorte.

     
  13. 22. Mensch

    @2. erna

    Ich kann Ihren Kommentar überhaupt nicht verstehen und nachvollziehen. Wie kommen Sie darauf?

     
  14. 21. Justin

    @20., Neu

    „Abstand und Shut Down brauchen keinen Arztbesuch. Testungen kosten den US-Bürger ebenfalls nichts.“

    „In medizinischen Notfällen sind Krankenhäuser unter dem Emergency Medical Treatment and Labor Act (EMTALA) gesetzlich verpflichtet, unversicherte oder nicht ausreichend versicherte Patienten auch dann in der Notaufnahme zu behandeln, wenn absehbar ist, dass diese die Rechnung nicht bezahlen können. Bei Gesundheitsproblemen, die (noch) nicht die Stufe eines medizinischen Notfalls erreichen, dürfen solche Patienten aber abgewiesen werden.[…]
    Die Zahl der Bürger ohne einen privaten oder öffentlichen Krankenversicherungsschutz sank bis 2015 auf 29 Millionen oder 9,1 % der Bevölkerung.[4]“

    Wenn die Notaufnahmen übervoll sind, wer wird wohl eine größere Chance haben behandelt zu werden? Wie und ob eine Behandlung Unversicherter auf Intensiv- oder anderen Stationen gemacht wird, ist ebenfalls unklar. Klar ist, dass die Sterblichkeitsrate bei den 29 Mio. Unversicherten deutlich höher sein wird als bei den anderen ca. 271 Mio. US-Bürgern.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gesundheitssystem_der_Vereinigten_Staaten

    @14., Chewgum

    Deswegen das Wort „bisher“

    „…dass wir bisher deshalb mit einem blauen Auge davon gekommen sind, …“

     
  15. 20. Neu

    @18 Da haben Sie nicht unrecht, jedenfalls bis 2010, denn genau das hat sich durch Obamacare ja deutlich geändert. Trump hat bis heute keine Alternative vorgelegt. Hätte er die realen Fakten zur Kenntnis genommen und geeignete Maßnahmen ergriffen, wäre es möglicherweise nicht so weit gekommen. Abstand und Shut Down brauchen keinen Arztbesuch. Testungen kosten den US-Bürger ebenfalls nichts.

     
  16. 19. otto

    @2 Erna,

    was kaufen die Nachbarn uns denn alles weg?
    Bitte Butter bei die Fische, sonst besser schweigen!

     
  17. 18. jean-baptiste

    @16. Neu ” Problem liegt in der raschen Ausbreitung des Virus ”
    Das ist nicht zuende gedacht ! Keine Krankenversicherung heisst bei der ärmeren Bevölkerung nicht zum Arzt gehen, wenn es nicht umbedingt nötig ist, weil man es aus der (meist leeren) eigenen Tasche zahlen muss.
    Das (und fehlende Coronatestungen, der oberste Irre hat ja Alles “totally under Control”) resultiert dann darin, dass die Infektion erst festgestellt wird, wenn man seine ganze Umgebung bereits angesteckt hat.
    Obama hat ja erkannt, dass eine Krankenversicherung für Jeden kein Luxus ist, aber das gerade rudimentär eingeführte System musste Trump ja auch noch kaputt machen.

     
  18. 17. jean-baptiste

    @2. erna & 4. Niederrheinstier
    In den Niederlanden versuchen die Verantwortlichen an die Vernunft der Menschen zu appellieren, um zuhause zu bleiben. https://www.gelderlander.nl/home/coronabulletin-24-oproep-om-thuis-te-blijven-nijmeegs-ziekenhuis-wil-coronatest-voor-iedereen~a9a4e2f3/
    Und dann gibt es nicht nur Massen von Insassen von Fahrzeugen mit gelbem Kennzeichen, die trotzdem nach Kleve pilgern, sondern auch noch niederländische Supermärkte die mit grossen Anzeigen um deutsche Kunden werben, wie z.B. in den Klever Nachrichten ein Markt aus Beek/Ubb. oder zwei Geschäfte aus Siebengewald.
    Ich selbt bin sehr neerlandophil eingestellt, aber bei der jetztigen Lage, wo gerade Berg en Dal und Nord-Limburg / Nord Braband zu den am meisten durchseuchten Gebieten zählen, kann ich mir nur an den Kopf fassen, wie ignorant man sein kann, wenn es um den vermeintlichen Profit geht und dafür liebend gerne der Verbreitung der Seuche Vorschub leistet.

     
  19. 16. Neu

    Die schreckliche Lage in den USA, Italien, Frankreich oder Spanien hat weniger mit den Krankenversicherungssystemen zu tun. Mit den Gesundheitssystemen schon eher, aber die Anzahl der Intensivbetten in den USA ist sogar vergleichsweise gut und liegt knapp unter dem Wert für Deutschland. Trotzdem brennt NYC.
    Das Problem liegt in der raschen Ausbreitung des Virus und dem zögerlichen Handeln nach dem Erkennen von örtlichen Fallhäufungen (Hotspots).

     
  20. 15. Krise ist, wenn ...

    … mein Bruder, dessen Antrag auf nur einen Tag Homeoffice letztes Jahr mit dem Hinweis auf vertrauliche Akten, die keiner mit nach Hause nehmen darf, abgelehnt wurde, sich nun seit Montag mit genau diesen Akten im Homeoffice (ehemaliges Kinderzimmer) wiederfindet.

     
  21. 14. Chewgum

    @12 Justin Wir sind wir ja noch nicht “mit einem blauen Auge” davon gekommen. Noch sind wir in der Lage, Covid-19-Patienten aus anderen EU-Ländern aufzunehmen, doch das wird sich bald ändern. Disziplin: Ich war live dabei, als eine NRW-Großstadt mit hoher Einwohnerdichte runtergefahren hat und ich war sehr erstaunt, wie gut das funktioniert hat. Am Niederrhein stelle ich jetzt fest, dass das teilweise nicht so gut funktioniert wie dort. Gestern gab es in einem Supermarkt eine Auseinandersetzung um den nötigen Abstand und nicht mal der Filialleiter war in der Lage, die Regeln zu vertreten. In der besagten Großstadt wäre der besagte Kunde gleich rausgeflogen. Ok, also teilweise ist die Disziplin sehr gut, teils vielleicht nicht. Von Italien habe ich gehört, dass sich dort während der Ausgangssperre die Leute in den wunderbaren kleineren Lebensmittelläden dort getroffen und Schwätzchen gehalten haben. Aber auf die Näheren in Norditalien sollte man wohl genauer schauen.
    Ich glaube, in Singapur waren die Leute bei moderaten Ausgangsbeschränkungen am diszipliniertesten, in China hatte niemand eine Wahl.
    Ja, in den USA zeigt sich nun, wie es um das Gesundheitswesen bestellt ist und was es bedeutet, wenn es keine Krankenversicherung wie bei uns gibt.

     
  22. 13. Niederrheinstier

    @7 (GH) und 11 (Chewgum)
    Mmuuuuhpuuust, hier steht ein bisschen mehr über die Flugweite von Tröpfchen, mmuuuhpuuust:
    https://www.bbc.com/news/science-environment-52126735
    Kommt von Prof Lydia Bourouiba vom Massachusetts Institute of Technology, mmuuuh.

     
  23. 12. Justin

    @11., Chewgum

    Ich bin mir da nicht so sicher, dass wir bisher deshalb mit einem blauen Auge davon gekommen sind, weil wir Deutsche angeblich disziplinierter als andere sind (was ich bezweifle). Einen schwerwiegenden Grund hatten Sie schon genannt. Beschäftigung oder genauer gesagt Ausbeutung von Chinesen in norditalienischen Nähereien, die regelmäßig ausgetauscht werden, so dass ein Direktimport von Viren aus China besonders schnell möglich ist. Wirklich diszipliniert sind die Menschen in den Nachbarländern Chinas und größtenteils auch in China selbst. Die chinesischen Behörden hätten früher warnen und Maßnahmen ergreifen können und sollen, aber die Chinesen haben das Coronavirus in China jetzt unter Kontrolle gebracht. Was die Qualität der Gesundheitsysteme angeht, fliegt den armen Staaten und den besonders dem Neoliberalismus verfallenen Staaten wie z.B. den USA das Gesundheitswesen zu Lasten der ärmeren Hälfte der Bevölkerung um die Ohren.

     
  24. 11. Chewgum

    @7 GH Hatte das auch gelesen und gleich wieder verdrängt. Prof. Drosten hat ja Entwarnung gegeben. Hoffen wir mal, dass er Recht hat. Sonst könnten wir zu Hause bleiben, bis ein Impfstoff da ist.

    Hier in Deutschland scheint man derzeit ganz gut aufgehoben zu sein. Die Einschränkungen sind relativ moderat, die Intensivbetten aufgestockt, die Kurve nimmt die gewünschte Richtung. Die uns zugeschriebene Disziplin und ein ausgeprägter Sinn für Regeln kommen uns gerade wohl zugute, ebenso ein gut organisiertes Gesundheitswesen.

    Wer hätte sich vorstellen können, dass das Leben sich flächendeckend so schnell verändern kann, in einer nie da gewesenen Geschwindigkeit. Hätte das zu Silvester jemand in einer privaten Runde als ernsthaften Ausblick aufs neue Jahr zum Besten gegeben, hätte man sich wohl Sorgen um denjenigen gemacht.

     
  25. 10. Mensch

    Am 31. März 1960 öffnete das erste Autokino in Deutschland

     
  26. 9. Chewgum

    RKI und Mundschutz: https://www.tagesschau.de/inland/kommentar-rki-mundschutz-101.html

     
  27. 8. Chewgum

    @5 Beamter In der Pressekonferenz des RKI heute morgen klang das nicht so eindeutig.

     
  28. 7. Guenther Hoffmann

    Neueste Untersuchungen des maßgebenden “Massachusetts Institut of Technologie” besagen ,um nicht von Covid 19 infiziert zu werden ,sollte ein sicherer Abstand 6-8 Meter (Aerosole kommen soweit ) sein. Was kommt da noch ? 🤔 🙄

     
  29. 6. rd

    @Beamter Das war offenbar gewesen. Stand heute: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Mund_Nasen_Schutz.html

     
  30. 5. Beamter

    Aus der heutigen Pressemitteilung des RKI.
    ‘Das RKI empfiehlt daher nun auch das “vorsorgliche Tragen” eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit – also auch dann, wenn man selbst keinerlei Symptome hat. Nicht jeder bemerke, dass er mit dem Coronavirus infiziert sei, könne aber trotzdem ansteckend sein. Zuvor hatte das RKI den Mundschutz nur Menschen mit akuten Atemwegserkrankungen empfohlen.

    Das RKI betont aber weiterhin, dass solche einfachen Masken den Träger nicht selbst vor einer Ansteckung schützen. Und es weist darauf hin, dass das Tragen von Masken auf keinen Fall dazu führen dürfe, dass die üblichen Hygieneregeln wie häufiges Händewaschen oder Sicherheitsabstand zu anderen Menschen nicht mehr eingehalten werden.’

    Wenn das keine Empfehlung ist !

     
  31. 4. Niederrheinstier

    Mmuuuhalert, NL = Riskogebiet, mmuuuhuuumuuuhuuummuuuh!
    Na, und wer hat’s hier schon am 13. März so vermmuuuuhtet, mmuuuh?
    Lest es hier:
    https://www.kleveblog.de/corona-aktuell-entwarnung-am-stein-gymnasium-schueler-muessen-morgen-wieder-frueh-aufstehen/#comment-342446
    Zwar scheint mein seinerzeitiges Mmuuuhen wegen NL damals ungehört walhallat zu sein, mmuubuuuh.
    Aber dafür wurde es bekanntlich am Tag darauf von Armin Lass et (also das mit der Kanzlerkandidatur) erhört, mmuujuuuh! Armin Lass et hat dann entscheidungssicher die längst fällige Hochschulschließung angeordnet, mmuuuh! Ansonsten hätte der neue Cunctator-Präsident damit vermmuuuuuhtlich noch eine Woche länger mit herumgezaudert, mmuuubuuuh. Dann würden jetzt noch eine ganze Reihe von Studis mehr noch frustrierter ins Internet schauen, mmuuuuh. Kopf hoch, Studis, auch CORONA geht vorbei, mmuuuuh! Und Armin, lass et (mit der Kanzlerkandidtur), mmuuuh. Bleib lieber hier in NRW, mmuuuh!

     
  32. 3. Puzzle dich durch die Krise

    Vermisse die versprochene Lieferung neuer Puzzleteile … oder gibt es da auch schon einen Engpass? 😷

    Tipp: Memory-Spiele selber machen.

     
  33. 2. erna

    langsam könnten Ihr mal die Grenze zu den Niederlanden dicht machen. Das ist doch ein Witz das unsere Nachbarn immer noch nach Kleve kommen und alles wegkaufen. Bitte bleibt in den Niederlanden und geht dort einkaufen und haltet mal den Abstand zu den anderen Menschen ein. Danke

     
  34. 1. Chewgum

    Frau Northing sei gewünscht, dass sie bald wieder topfit ist.

    Genau genommen hat das RKI keine Empfehlung, Atemschutzmasken zu tragen, ausgesprochen. Dass Sonja Northing das nun tut, obwohl es nicht genügend Masken zu kaufen gibt (nicht jeder ist in der Lage, sich eine zu nähen) und das Tragen die Leute in einer Sicherheit wiegen könnte, die es nicht gibt, ist nicht nachvollziehbar.