Volksbank Kleverland beschenkt Sparkassen-Mitarbeiter

rd | 07. Oktober 2013, 13:00 | 20 Kommentare

Manchmal kann man sich einfach nur wundern: Willi Heuvens, dessen Ausscheiden aus dem Dienst der Sparkasse Kleve nach 44 Jahren mittlerweile bundesweit bekannt sein dürfte, erhielt zum Eintritt in den Ruhestand viele wohlmeinende Wünsche von Kollegen und Wegbegleitern. Damit aber nicht genug: Auch Frank Ruffing, Chef der Volksbank Kleverland, ließ es sich nicht nehmen, dem Mann von der Konkurrenz zum Ruhestand zu gratulieren: »Ich bekam am 1. Oktober durch Herrn Ruffing einen Geschenkkarton mit zwei Flaschen Wein, einen sehr guten Roten und einen sehr guten Weißen und die entsprechenden guten Wünsche zum Lebensabschnitt Ruhestand. Es waren ja schließlich 44 Dienstjahre als Banker, zwar nicht bei der Volksbank ….. für mich läßt das tief blicken«, schreibt Willi Heuvens.

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  1. 20. Guilleaume Heuvens

    Am 23. Oktober bekam ich einen Gutschein als Abschiedsgeschenk meines öff.-rechtlichen Arbeitgebers, dazu ein Zeugnis …..

     
  2. 19. Guilleaume Heuvens

    @ 17, 18 uff.

    Manchmal dauert es, Gutachten auszuwerten, ärztliche Gutachten u. ä. ….. Geduld!

     
  3. 18. knecht

    @17

    Ist doch nicht meine Entscheidung, ob W.H. ein Buch heraus bringt. Ich habe nur meine persönliche Sicht dazu geäußert.

    @16

    Mir ist nichts von Verursachern und Ungereimtheiten bekannt, da ich nichts von diesem Arbeitsverhältnis kenne, außer dem, was hier so in Fetzen angedeutet wurde.

     
  4. 17. Heinz Goertz

    @knecht 15.

    Also kein Buch? Na dann einen ruhigen Lebensabend, alles Gute.
    Hätte mich auch gewundert, wenn in Kleve mal einer auspackt.

     
  5. 16. Interessierter

    @ 15 Knecht

    Das mag bedingt richtig sein, das Leben an sich endet irgendwann für jeden. Ein Frage des Glaubens. Ich schätze, die Verursacher sind ohne Glauben,
    es ergeben sich für mich folgende Ungereimtheiten
    Was unternehmen Aufsichtsräte in einem solchen Fall?
    Was unternimmt der Betriebsrat, also die Vertretung der Angestellten?
    (ich vermute – nichts)

     
  6. 15. knecht

    @13

    Hank, ich verstehe die Motivation und mit dreißig hätte ich sofort den Säbel gezogen.

    Mit fünfundsechzig, und jede Menge japanischer Weisheit, muss ich mich fragen, bin ich bereit den Preis für diesen steinigen und zermürbenden Weg, der die Folgen einer Veröffentlichung mit sich bringen würde, zu zahlen. Dabei ist es ganz unabhängig, ob Erfolg oder Misserfolg das Ziel sein könnte.

    So wie es bisher aussieht, geben die Angeprangerten ihr Anliegen nur an die Rechtsabteilung weiter. Ob der Buchautor diesen Komfort auch hat, wage ich zu bezweifeln. Rechtsstreite ziehen sich über Jahre und plötzlich steht der Sensenmann vor einem. Dazu wäre mir das Leben zu schade.

     
  7. 14. Giuseppe Heuvens

    @ 13

    Rache ist ein falsches Wort, einfach: Gerechtigkeit, selbst wissend, dass viele von denen, die sich christlich und menschlich nennen und diese Geschichte kennen, keinen Finger rühren …. also tritt man mit denen an, die sehr, sehr stark sind und verläßlich …. ein schönes Thema für den kommenden Kommunalwahlkampf. Kirchliche Würdenträger kennen diese Geschichte, Kommunalpolitiker, hohe Beamte ….

     
  8. 13. Hank

    Lieber Knecht, das ist die Rache für die vielen Jahre die er gekämpft hat. Recht hat er, soll das Ganze endlich öffentlich machen! Laut Günter hat er ja einflußreiche Bekannte, die ihm gerne helfen werden. Es muß ja nicht Anwalt U. J. sein.

     
  9. 12. knecht

    Was kann so ein Buch bringen? Was geschehen ist, ist geschehen, daran wird auch niemand etwas ändern.

    Zu befürchten ist aber ein zermürbender Rechtsstreit, bei dem die SPK auf jeden Fall den längeren finanziellen Atem hat und in unserem Rechtsstaat gilt, wer Recht hat, bekommt nicht zwangsläufig Recht gesprochen.

    Seine Altersfreizeit kann man auch anders genießen.

     
  10. 11. afrika

    gibt es denn schon nen Erscheinungstermin für Ihr Buch, Herr Heuvens? Ich bin doch etwas neugierig…

     
  11. 10. Günter

    Interessierter, das stimmt voll und ganz. Diese unglaubliche Leidensgeschichte gehört an die Öffentlichkeit. Ich sehe schon die Übertragungswagen in der Hagschen Strasse stehen. Gut ist, das Heuwens so einflußreiche Bekannte hat. Und Ralf Daute hat doch bestimmt noch Kontakte zur überregionalen Presse, TV und Radiosendern.

     
  12. 9. Interessierter

    @ 8 Günter

    Man kann ja auch über die Person mal lächeln, doch: es steckt eine menschliche Leidensgeschichte dahinter, vielen Politikern bekannt, neuerdings interessieren sich auch die Medien und die TV – Sender dafür. Meiner Meinung sollte die gesamte Geschichte an die Öffentlichkeit kommen.

     
  13. 8. Günter

    Typisch Heuwens, sein Beitrag Nummer 7 (40 Jahre Börse und Fachwissen)! Er hat es auf jeden Fall geschafft. Und ich freue mich jetzt schon auf sein Buch. Die früheren und jetzigen Herren des Vorstandes der Sparkasse Kleve und die Personalleiter und Revisoren werden schon jetzt ins Grübeln kommen. Mal gut, das er einflußreiche Freunde wie Bürgermeister Brauer und Frau Ullrich aus Emmerich hat.

     
  14. 7. Guilleaume Heuvens

    Ich danke allen Kommentatoren, ich denke, Herr Ruffing gab mir diese Aufmerksamkeit, da er mein Fachwissen zu schätzen weiss, welches man nun mal nach über vierzig Jahren Börse und Wertpapiere haben sollte.

     
  15. 6. Interessierter

    Leute, reden wir doch mal Tacheles… Warum wurde der genannte eigentlich fristlos gekündigt? Dieses müsste mit allen Einzelheiten mal bekannt gegeben werden! Nach meinen Informationen war und ist der Ruheständler Heuvens völlig unschuldig, bewiesen durch Gerichtsurteile.

    Warum wollte man ihn damals unbedingt loswerden?
    Und warum durfte er nach seiner Dienstwiederaufnahme nur Handlangertätigkeiten ausüben?
    (…)

     
  16. 5. G.M.

    Herr Heuvens ist eine allseits bekannte „Marke“ (nicht böse gemeint).Mit seinen Äußerungen schonmal aneckend.
    Aber im Grundsatz nie unfair gegenüber Andersdenkenden .
    In der Sparkasse so zu überleben, wie nachzulesen ist, das hat schon was.
    Na , dann warten wir doch mal auf sein Buch. Wird vielleicht auch Anregungen für Leenders/Bay/ Leenders geben.

    Also W.H. geniessen sie ihren Unruhestand. Man hat nur den einen.

     
  17. 4. knecht

    Handhabt Her Ruffing das auch so mit seinen Mitarbeitern?

     
  18. 3. So isses

    Ich kann die Geschenke verstehen. Wer so unverfroren als Mitarbeiter der Sparkasse (egal was da passiert ist) den Fürsten Ruffing in den Himmel lobt, kann auch Geschenke erwarten!

     
  19. 2. Conny Kersten-Koch

    Das freut mich sehr dass Herr Heuvens sogar von der Konkurrenz bedacht wurde. Ich wundere mich nicht darüber, dass Herr Heuvens ein solch großes Ansehen genießt! Er ist halt ein intelligenter, beeindruckender Mensch, der seinen Job excellent gemacht hat! Genießen Sie Ihren Ruhestand und Gratulation! 🙂

     
  20. 1. Unbekannter

    Ich gönne Ihnen das Geschenk von der Volksbank lieber Willi Heuwens. Was haben Sie alles in den letzten Jahren mit Ihrem Arbeitgeber der Sparkasse Kleve und mit Ihrem Klassenkameraden van Zoggel so alles erlebt. Kündigung, Wiedereinstellung, Versetzungen, tägliche Fahrten als Fahrer nach Krefeld, dort Belege abgeben und wieder nach Kleve bringen. Und das alle als Finanzfachmann. Nur Koch waren Sie nicht !! Mir fällt noch so Vieles ein! Nun ja, Sie waren nach der Kündigung oft Krank, Ihr Arzt hat Sie oft arbeitunfähig geschrieben. Aber warum? Weil Sie in unverschämter Weise vom Vorstand gemieden und gemopt wurden. Aber Sie haben das alles ertragen. Packen Sie aus, wenn Ihre Pensionierung durch ist. Schreiben Sie was Ihnen van Zoggel und Theissen usw. angetan hat.