Ein Ereignis, zwei Schilderungen: Ein vollbesetzter Schulbus kreuzt in Pfalzdorf die Bahnstrecke

rd | 07. Oktober 2013, 10:31 | 42 Kommentare

Schranke abgerissen

Schranke abgerissen

Die Pressemeldung der Polizei liest sich so unspektakulär, dass man sich fragt, warum überhaupt eine Meldung dazu herausgegeben wurde: „Goch-Pfalzdorf – Am Dienstag (1. Oktober 2013) gegen 13.35 Uhr befuhr ein 56-jähriger Busfahrer mit 26 Schulkindern in seinem Kraftomnibus mit Anhänger die Hevelingstraße von der Talstraße in Richtung Motzfeldstraße. Während er den Bahnübergang an der Hevelingstraße passierte senkte sich die Halbschranke auf den Anhänger des Busses und brach ab. Der Busfahrer setzte die Polizei in Kenntnis. Personen kamen nicht zu Schaden. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 4.500.- Euro.“ Eine abgerissene Bahnschranke, na und? Dann aber meldeten sich besorgte Eltern zu Wort – deren Version (leicht redaktionell bearbeitet) ist schockierend anders:

Sehr geehrte Damen und Herren,

am vergangenen Dienstag hat sich auf dem Bahnübergang Hevelingstrasse beinahe eine Katastrophe ereignet, von der die NRZ (am 04.10.) berichtet hat. Der Sachverhalt (…) entstammt im wesentlichen dem Pressebericht der Pressestelle der Kreispolizeibehörde Kleve. Der Vorfall hat folgendermaßen stattgefunden:

Bus und Busanhänger, in dem sich ebenfalls Kinder befanden fuhr am 1. Oktober um ca. 13.30 auf den Bahnübergang auf, während bereits Rotlicht an der Lichtzeichenanlage des Bahnübergangs angezeigt wurde. Während der Überfahrt wurde die Schranke geschlossen und prallte auf den Bus. Dieser blieb dann stehen; die schon beschädigte Schranke hing zwischen Bus und Anhänger; die Kinder im Anhänger sehen den mit circa 115km/h aus Kleve herannahenden Zug und beginnen panisch zu schreien. In letzter Sekunde setzt der Fahrer die Fahrt fort und reißt dadurch die Schranke endgültig ab. Der Zug passiert den Bahnübergang – einige Kinder aus dem Anhänger hören laute Geräusche und glauben sogar, der Zug hätte den Anhänger gestreift. Der Bus fährt ohne anzuhalten zum Busbahnhof Pfalzdorf an der Motzfeldstrasse (Feuerwehr) und lässt dort ganz normal die Kinder aussteigen, die ohnehin dort den Bus verlassen müssen. Der Busfahrer inspiziert kurz das Heck des Anhängers und setzt dann seine Fahrt ganz normal fort. Einige Haltestationen später wird der Bus von der Polizei gestoppt – die Daten der noch im Bus anwesenden Kinder werden schriftlich aufgenommen.
Der Polizeibericht zur Sache erwähnt 26 im Bus und Anhänger befindliche Kinder – das ist nicht richtig; es waren deutlich mehr Kinder im Bus und Anhänger zum Zeitpunkt der Beinahe-Katastrophe anwesend – nur haben viele von diesen an den Stationen bevor der Bus von der Polizei gestoppt worden ist diesen und den Anhänger bereits verlassen.
Am Morgen des Mittwoch, den 2. Oktober fährt der selbe Busfahrer erneut mit dem Bus und dem Anhänger auf der gleichen Strecke – Im Anhänger ist eine Begleitperson anwesend. Bei der Rücktour am Nachmittag stehen Eltern am Busbahnhof der Gesamtschule Mittelkreis und protestieren gegen die erneute Fahrt des Busfahrers vom Vortag – dann tauschen Busfahrer und Begleiter die Aufgaben und das Bus-Anhängergespann wird von dem Man der vorher als Begleiter im Busanhänger eingesetzt war auf der Rücktour gefahren. Der zuvor und am Vortag eingesetzte Busfahrer fährt als Begleitperson im Anhänger mit und spricht mit älteren Schulkindern über den Vorfall. Sinngemäß stellt dieser dar „man wolle ihm anhängen, gestern einen Fehler gemacht zu haben… aber darüber sprechen wir jetzt nicht mehr“.
In der Angelegenheit ermittelt die Staatsanwaltschaft Kleve. Mit den Ermittlungen ist unter anderem die Polizei Goch, Verkehrskommissariat, Feldstrasse 37 in Goch beauftragt. Am 4. Oktober wird der Bahnübergang an der Hevelingstrasse von Bahnsachverständigen untersucht. Die Aufzeichnungselektronik des Triebwagens der Nordwestbahn wird sichergestellt. Die Deutsche Bahn ist zur technischen Stellungnahme zu dem Vorfall angewiesen. Mehrere Kinder aus dem Bus haben gleichlautend das rot leuchtende Licht am Bahnübergang gesehen.
Seitens der Schule erfolgte am Mittwoch, den 2. Oktober weder den Kindern gegenüber noch eine an die Eltern gerichtete Information. Am Freitag, den 4. Oktober wurden die Kinder in der Schule von Herrn Moers, dem Opferschutzbeauftragten der Polizeibehörde informiert – für die Eltern gab es ein den Sachverhalt völlig verharmlosendes Schreiben der Stadt, in dem Herr Kleinen vom Schulverwaltungsamt mehrfach darauf hinweist welche Schritte seitens seiner Mitarbeiter erfolgt sind – Fakt ist: Bis zum Freitag, den 4. Oktober ist von dort aus niemand in Erscheinung getreten. Die im Schreiben der Stadt am 2. Oktober erwähnte Kontaktaufnahme vor Ort mit den Eltern der Kinder hat nicht stattgefunden – diese Textstelle ist frei erfunden. Die Stadt hat am Mittwoch, den 2. Oktober keine Eltern informiert und war auch nicht vor Ort: weder an der Gesamtschule Mittelkreis noch an der Bushaltestelle in Pfalzdorf.
Auf der Strecke Kleve-Goch haben die Züge der Nordwestbahn die Genehmigung die Strecke an dieser Stelle mit bis zu 120km/h zu befahren. Der Zug aus Kleve überfährt diese Stelle im Normalfall mit ca 115km/h. Die Schranke am Bahnübergang schließt 12 Sekunden nachdem das Rotlicht dort geschaltet wurde. Die Schranke ist nach 17 Sekunden nach dem Einschalten des Rotlichtes vollständig abgesenkt. 14 Sekunden nach dem Absenken der Schranke passiert der Zug den Bahnübergang.
Der eigentliche Skandal ist der Einsatz des für den Transport von Schülern völlig ungeeigneten Bus-Anhänger Gespanns welches insgesamt circa 23 Meter lang ist. Was beim Anfahren zwischen dem Anhänger und dem Bus passiert oder in den hinteren Bereichen des Anhängers ist für den Fahrer des Gespanns überhaupt nicht einsehbar – schon gar nicht bei schlechter Witterung oder bei Dunkelheit. Die Stadt Goch (Schulverwaltungsamt) ist für den sicheren und reibungslosen Transport der Schulkinder verantwortlich und hat die Aufträge dazu ausgeschrieben. Es ist nicht verwunderlich, dass der Busunternehmer aus Xanten hier aus Kostengründen diese Beförderungsmöglichkeit gewählt hat und damit aus der Gruppe der Anbieter als der günstigste ausgewählt wurde. An Stelle des Bus-Anhänger-Gespanns hätte ansonsten der Einsatz von zwei einzelnen Bussen sicher mehr Kosten erzeugt.
Selbstverständlich hat – wenn sich der im Moment als wahrscheinlichste Grund für den Beinahe-Unfall tatsächlich bewahrheitet – der Busfahrer auf keinen Fall ein Rotlicht an einem Bahnübergang zu missachten. Sollte sich herausstellen, dass den Busfahrer hier eine Schuld trifft, darf dieser auf keinen Fall erneut Verantwortung für andere Menschen übernehmen. Bis zu dieser Klärung tut der Busunternehmer gut daran, diesen Busfahrer vorübergehend in den Urlaub zu schicken.
Es ist uns daran gelegen diesen Unfallhergang, so wie er sich abgespielt hat veröffentlichen zu lassen. Uns ist bekannt, dass der Stadt Goch das unangenehm ist, da es ein sehr unschönes Licht auf das Schulverwaltungsamt wirft, die den „billigsten“ aller Bustransportanbieter ausgewählt haben. Im Sinne unserer Kinder möchten wir jedoch nicht, dass wir dazu namentlich erwähnt werden, weil wir davon ausgehen, dass das negative Folgen auf den schulischen Fortgang unserer Kinder haben kann – es geht ganz schnell, dass mit den Fingern auf die Kinder gezeigt wird deren Eltern die Publikmachung dieses Vorfalls gefordert haben – daher wollen wir nicht namentlich in Erscheinung treten.
Der Vorfall muss sachlich richtig und fachlich kompetent aufgearbeitet werden. Sie haben mit diesem Schreiben ausreichende Informationen um kompetent Nachforschungen anstellen zu können. Wir danken Gott, dass nicht mehr passiert und die Kinder mit einem gehörigen Schrecken davon gekommen sind. Wiederholen darf sich das auf keinen Fall – und wenn das eine Kostenfrage sein sollte dann noch viel weniger.
Wir bedanken uns für journalistischen Ihren Einsatz!

Besorgte Eltern der Kinder an der Gesamtschule Mittelkreis in Goch

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42 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 42. Martin Fingerhut

    @ 41. B.R. :
    zu 4. FahrGäste :
    Ein Schaffner hat mir ( vor ca. 15 Jahren ) erklärt :
    “ Unsere Direktoren rechnen so :
    ‚ Jeder FahrGast bringt uns 5DM Verlust.
    unser Ziel = 0 Verlust
    Lösung = 0 FahrGäste ! ‚ “

    MehDorn hat eifrig daran gearbeitet !

     
  2. 41. B.R.

    Was sind die vier Feinde der Deutschen Bahn ?

    1. Der Sommer : zu heiß
    2. Der Winter: zu kalt
    3. der Herbst: zu viel Laub auf den Schienen
    4. die Fahrgäste: wollen befördert werden

     
  3. 40. B.R.

    Gestern abend 23.35 Uhr komme ich mit dem Fahrrad zufällig in einiger Entfernung an besagtem Bahnübergang vorbei, ohne ihn allerdings überqueren zu müssen.

    Mit fällt allerdings auf,
    dass irgendetwas nicht stimmen kann:
    Die roten Warnblinker leuchten, und nach ein paar Minuten ist weit und breit immer noch kein Zug zu sehen.

    An der Motzfeldstrasse sehe ich dann die Polizei herumkurven.
    Ich denke, das ist bestimmt wegen dem Bahnübergang, der muss ja defekt sein.
    Polizei fährt dann aber in Richtung B9 weiter.

    Ich fahre näher zu dem Bahnübergang, um mir das mal etwas genauer anzuschauen.

    Die roten Warnblinker leuchten, eine Halbschranke ist geschlossen, eine nicht.
    Einige Autofahrer, die dort wohl schon länger gewartet haben, fahren dort mittlerweile bei Rot drüber.

    Eine Frau kommt an, und sagt sie hätte der Polizei schon Bescheid gesagt.
    Ich sage ihr, dass die wohl vorbeigefahren sind.

    Frau ruft nochmal Polizei an.
    Polizei meint, sie hätte keine Zeit; Frau brauche sich aber keine Sorgen zu machen, Züge hätten die anweisung den Bahnübergang mit Schrittgeschwindigkeit zu überqueren.

    Mache mir auch keine sorgen,
    weil ich der Meinung bin, dass der letzte Zug dort um 23.25 Uhr vorbeigekommen sein müßte.
    Und jetzt haben wir fast 24.00 Uhr.

    Fahre weiter, dann fällt mir ein,
    dass um 00.25 Uhr noch ein Zug von Krefeld kommen müßte.

    Fahre wieder zurück.
    Bin kurz nach 00.25 Uhr wieder da.
    Ein Mitarbeiter der Bahn ist auch schon da, und versucht was zu reparieren.
    Kurze Zeit später fährt auch schon der Zug durch mit einer satten Geschwindigkeit.

     
  4. 39. Uta

    Schranken schließen nicht plötzlich sondern vor her geht die Ampelanlage an DAS HEIßT STOP!!!!
    Das gilt grundsätzlich für jeden und besonders für Fahrzeuge mit über Länge also Busse , LKW , PKW mit Anhänger
    Man hat. Mit seinem Fahrzeug den Bahnübergang zügig und ohne halt zu über queren.
    Ein Zug hat einen Bremsweg von 1000m.
    Dem Busfahrer gehört der Führerschein abgenommen und das für lange Zeit.

     
  5. 38. Kalkarer

    http://www.goch.de/C12574C50069C002/html/DADC4FD8213EFA09C1257C01004C0A36?opendocument

    “ …Dies war dem Zweckverband Gesamtschule und dem mit der Beauftragung des Schülerspezialverkehrs betrauten Schulamt der Stadt Goch nicht bekannt. …“

    Ja, ja, ich fragte es bereits: Wer kontrolliert?
    Die Verantwortung für den Schülerverkehr muss m. E. alleinig den Schulträgern obliegen, eine „bequeme“ Verlagerung auf die Busunternehmen bzw. VRR und NIAG, die hier dann scheinbar nach eigenem Ermessen arbeiten, muss gestoppt werden. Dies beginnt schon bei der Festlegung der Fahrpläne, die sich viel stärker an den Stundenplänen orientieren müssten, denn zu Schulzeiten sitzt außer Schülern sowieso keiner in den Bussen.
    Die Aussage der Kommunen, wegen der schlanken Kostenstruktur so handeln zu müssen, verwässert die Verantwortlichkeiten. Schön, dass die Bezirksregierung klare Kante zeigt und dies bei „grüner“ Spitze, die dem ÖPNV in der Regel eher positiver gegenübersteht.

    Ich frage mich noch immer, warum ich für den Schülerverkehr als öffentliche Aufgabe dem VRR bzw. der NIAG eine Abbuchungserlaubnis mit Schufa-Auskunftsrecht geben muss, die dann lustig wie -bei einem freiwilligem Zeitungsabo- abbuchen. Zwangsweise, denn sonst bleiben die Kinderchen stehen und werden eben trotz Schulpflicht nicht zur Schule transportiert. Übrigens manchmal auch, wenn nur das tolle Ticket nicht mitgeführt wurde. Eigentlich ja keine Leistungserschleichung, denn es wurde ja der Ticketbeitrag abgebucht bzw. die Stadt hat ja auch ihren Anteil bezahlt. Wen wundert es dann, wenn die Kinder, falls sie das Ticket mal einfach vergessen haben, Panik bekommen, dass sie nicht mitgenommen werden und sich ein anderes Ticket von Mitschülern schnappen. Natürlich ist dies dann nicht richtig, aber dieses Verhalten wird ja herausgefordert, die Alternative wäre nicht am Unterricht teilnehmen zu können. Je mehr ich darüber nachdenke packt mich pure Wut über dieses selbstherrliche Verhalten eines Verkehrsverbundes mit direktem Einfluss auf das Umfeld von Bildung.
    Wann handelt die Politik endlich? Hier wünsche ich mir nicht nur Lippenbekenntnisse, man könne nicht anders. Hätten alle Kommunen bei der Einführung des Schoko-Tickets hier am Niederrhein „Nein“ sagt, wäre es anders gelaufen. Aber man hatte keinen Mut und „aufmuckende“ Kommunen wie Rees wurden in die Schranken gewiesen – nein – „auf mögliche finanzielle Konsequenzen“ bei der Umlage hingewiesen.
    Die RP berichtet heute auf der 3. Lokalseite, na ja auch in Sachen „Schoko-Ticket“ wurde m. E. die Tendenz auch klar. Ich könnte ja mal auf der Kavariner Str. 61 in Kleve nachfragen, da kann ich ja gleich beide fragen, denn NIAG und RP sitzen ja hier im selben Büro.

     
  6. 37. Elter

    http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-kleve-und-der-region/gocher-bus-darf-nicht-mehr-fahren-id8550487.html

    Danke, dass Sie sich so ausführlich mit dem Thema beschäftigt haben. Ich hatte schon befürchtet, dass das unter den Tisch gekehrt wird

     
  7. 36. Martin Fingerhut

    @ 34. KlePeter :
    d’Dorf hat verfügt, daß der BUS nicht mehr fahren darf,
    weil DER Fahrer nicht geschult war ?
    Es war doch schon zu lesen,
    daß ein 2. Fahrer im Anhänger saß
    und am nächsten Tag – unterwegs – das Steuer übernommen hat
    und daß angeblich ab sofort nur noch der Chef des Unternehmens den Bus fahren würde.
    Also insgesamt 3 Fahrer zur Wahl.
    Wenn trotzDem der ganze BUS stillGelegt wird,
    dann haben doch wohl ALLE 3 Fahrer
    – und auch sonst keiner im Unternehmen –
    die nötigen Schulungen absolviert.

     
  8. 35. B.R.

    Alleine wenn man das Foto sieht auf „der Westen“ bekommt einen schon ein mulmiges Gefühl.

    “ Maxi Train“,
    war das die letzte Chance für die Stadt Goch, um zumindestens für dieses Jahr der Haushaltssicherung noch zu entgehen ?

     
  9. 34. KlePeter

    Der Bus (-fahrer) wird voerst nicht mehr fahren: http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-kleve-und-der-region/gocher-bus-darf-nicht-mehr-fahren-id8550487.html . Das als Begründung lediglich die fehlende Schulung des Fahrers angegeben wird, ist bedenklich.
    Wenn man sich das Foto des 23,5 Meter langen Gespanns ansieht, fragt man sich unwillkürlich, an welcher Haltestelle dieser Lindwurm den Schülern ein gefahrloses Ein- und Aussteigen ermöglicht. Es dürfte in keine Haltebucht passen und die Bordsteinüberhöhungen sind von der Länge her sicher auch nicht ausreichend. Für den Linien- und Schülerverkehr ist das Gefährt vollkommen ungeeignet.

     
  10. 33. Hauer

    Und das verwirrspiel geht weiter:

    Zitat Rp Online(aus dem Bericht zum Unfall an einem Bahnübergang in Weeze gestern Abend) veröffentlich heute von Rp-Online:
    „An einem anderen Bahnübergang im Kreis Kleve war es vor einigen Tagen schon einmal fast zu einem schweren Unfall gekommen. Ein Gelenkbus war auf dem Bahnübergang stehen geblieben, weil sich eine Schranke plötzlich schloss. Der Busfahrer hatte den Unfall jedoch verhindert, indem er weiterfuhr und die Schranke abriss.“

     
  11. 32. Besorgter Vater

    Einerseits ist es zu begrüßen, dass den Eltern die Möglichkeit gegeben wird, den Bus zu besichtigen. Dies wird für den Busunternehmer ein sehr unbequemer Termin werden, da ihm sicherlich auch Fragen zum Unfallgeschehen gestellt werden. Ich finde es gut, dass er sich diesen Gesprächen stellt, muss aber auch sagen, dass es als Unternehmer natürlich Teil seiner Verantwortung ist.

    Andererseits ist aus meiner Sicht jedoch die Kurzfristigkeit der Einladung ein Unding. Ich kam gestern um 19:00 Uhr nach Hause und fand dieses Schreiben. Aufgrund dieser Kurzfristigkeit können wir andere Termine unserer Kindern heute nachmittag nicht mehr verschieben und deswegen nicht teilnehmen. Warum verschickt die Stadt das Schreiben mit einem so knappen Termin ? Man bekommt das Gefühl, dass die Kurzfristigkeit dazu führen soll, dass möglichst wenig Eltern da sein können (und unangenehme Fragen stellen). Wenn Bürgerfreundlichkeit und Transparenz der Maßstab für das Handeln der Stadt Goch sein sollen, hätte die Stadtverwaltung den Brief Anfang der Woche verschicken müssen oder den Termin in die kommende Woche legen müssen.
    Man darf gespannt sein, ob und wer von der Stadt Goch an dem Termin teilnehmen wird.

    P.S.: Peinlich an dem von Bürgermeister Karl-Heinz Otto unterschriebenen Schreiben ist der Umstand, dass es einfachste Rechtschreib- und Grammatikfehler enthält. Ist es tatsächlich nicht möglich, dass ein Bürgermeister ein fehlerfreies Schreiben auf den Weg bringt ? Wir wundern uns in Deutschland über schlechte Noten unserer Schüler in Fächern wie Deutsch oder Mathematik. Heute morgen wurde noch berichtet, dass NRW im bundesdeutschen Vergleich der Neuntklässler den drittletzten Platz belegt hat. Karl-Heinz Otto unterschreibt als hoch bezahlter Bürgermeister ein Schreiben mit Rechtschreibfehlern; oder wurde seine Unterschrift nur eingescannt und er kennt das Schreiben und die Kurzfristigkeit des Besichtigungstermins gar nicht ? Auch das wäre peinlich.

     
  12. 31. Iul

    Die Stadt Goch lädt alle Beteiligten ein diesen „Maxi-Train“ kennenzulernen. Dazu hat man morgen, am Freitag, den 11. Oktober von 16:30Uhr bis 17:30Uhr, am Busparkplatz der Gesamtschule Mittelkreis am Leeger-Weezer Weg die Gelegenheit sich das Fahrzeug nebst Anhänger anzusehen und ggf. Fragen dazu zu stellen. Wem es also nicht egal ist mit welchem Gefährt unsere Kinder durch die Gegend gefahren werden der guckt sich das morgen an.

    Mögliche Fragen zu dem Fahrzeug wären z. B.:

    -Wieviele Kinder können transportiert werden?

    -Mit dem Bus der vorher gefahren ist mussten viele Kinder im Gang stehen (während der Fahrt) – zeitweise ist das richtig eng – können im Maxi-Train denn alle sitzend transportiert werden oder müssen wieder Schüler während der Fahrt stehen?

    -Wie und wie gut (Dunkelheit!) kann der Busfahrer sehen was zwischen Bus und Anhänger geschieht (vor und während des Losfahrens)?

    -Wie und wie gut (Dunkelheit!) kann der Busfahrer sehen was seitlich am Bus und seitlich am Anhänger geschieht (vor und während des Losfahrens)?

    -Wie kann der Fahrer das Geschehen im Anhänger während der Fahrt einsehen? Wie können sich Fahrgäste im Anhänger bei Problemen oder Notsituationen bemerkbar machen?

    -Wenn der Fahrer mittels Video über das was neben, am und zwischen Bus und Anhänger passiert informiert wird – wie ist sichergestellt, dass der Rest der Aufmerksamkeit auch für die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr ausreicht?

    -Ist es nicht ein Unterschied mit einem Maxitrain Rentner in Rügen oder Schüler auf dem Schulweg zu transportieren(dieser Vergleich wurde in der Presse mehrfach herangezogen)?

    -Wie hoch ist der Kostenunterschied zwischen zwei Bussen mit etwa gleicher Kapazität imcl. Fahrern und dem Transport im Maxitrain mit Busfahrer und Begleiter im Anhänger (wurde teils in der Presse angesprochen)?

    Also liebe Eltern: Auf nach Goch, Fahrzeug nebst Anhänger in Augenschein nehmen und Fragen stellen! Vielleicht ist das ja wirklich die beste Lösung für einen sicheren Transport der Schulkinder – wer nicht hingeht darf nacher nicht sagen er hätte von nichts gewusst – auch wenn der Termin (heute angekündigt) morgen ein wenig kurzfristig ist!

     
  13. 30. Telly

    Ich möchte in diesem Zusammenhang den Blick auf wieder auf ein Thema zurückwerfen:

    http://www.kleveblog.de/2011/08/dritter-redaktioneller-beitrag-zum-schokoticket/

    Man hat uns Eltern vor der Einführung einige Verbesserungen zugesagt. Hat sich etwas verbessert?
    Wann greift die Politik hier endlich ein und überlässt nicht irgendwelchen privaten oder halbprivaten Unternehmen die öffentliche Aufgabe des Schülertransportes?
    Es ist ja so schön bequem, die NIAG und der VRR inkl. der Subunternehmer übernimmt alles (inklusive des Inkassos über die Abbuchung bei den Eltern) und man braucht sich als Kommune um nichts mehr zu kümmern. Um wirklich nichts mehr? Wer trägt die Verantwortung, wer kontrolliert? Wer passt die Vorgaben endlich den heutigen Gegebenheiten an: In den Siebzigern durften Kinder auch noch unangeschnallt in die PKWs, heute ist ein Kindersitz normal und vorgeschrieben. Wird dies nicht langsam auch Zeit für den Schulbusverkehr, zumindest ein Sitzplatz für alle? Dies dürfte erst recht gelten, wenn der Schulbus „vollgestellt“ über die Bundes- oder Landstraße außerhalb geschlossener Ortschaft fährt. Man weiß doch wie viele Schüler mitfahren, man kann dies doch vorplanen. Was passiert bei einer Vollbremsung bzw. bei einer Kollision? Es muss m. E. dringend gehandelt werden. Eigentlich eine Aufgabe für unsere Bundestags- und Landtagsabgeordneten, da teilweise Landes- und Bundesrecht tangiert ist.
    Es heißt doch „Schülerspezialverkehr“, m. E. eine Begrifflichkeit, die höhere Risikobewertungen vermuten lässt und nicht niedrigere als bei „normalem“ Straßenverkehr. Da hilft es auch nicht darauf zu verweisen, dass alle Vorschriften und Genehmigungen eingehalten wurden. Vielmehr muss endlich hinterfragt werden, ob die Vorschriften nicht angepasst werden müssen. 180 Schulkinder, teilweise stehend in einem 23 Meter langen, nicht schienengeführtem Busgespann über 50 km/h schnell, diese Vorstellung lässt mich erschaudern.
    Verbesserungen erwarten die Eltern jetzt noch mehr als früher, als die Schulbusfahrt kostenlos war. Außerdem sagte man zu, nach 2 Jahren das „Schoko-Ticket“ neu zu verhandeln. Ich bleibe dabei: Schulbusverkehr muss als Teil der Bildungspolitik wieder kostenfrei und das „Schoko-Ticket“ freiwillig werden. Sicherheitsvorschriften sind in diesem Bereich anzupassen, dann wäre vielleicht auch ein Kostenbeitrag zu rechtfertigen.
    Realistisch erwarte ich jedoch Änderungen frühestens, wenn leider etwas passiert ist und man sich seitens der Politik mit Forderungen nach Veränderungen dann „öffentlich“ profilieren kann.

     
  14. 29. Genervter Fisch

    Wenn ich das richtig gelesen habe, hat die betroffene Elternschaft hierzu ein anonymes Schreiben abgegeben.
    Wenn das tatsächlich so ist, sollte, um einen solchen Vorfall genau und schnell zu klären, dafür mit Namen für die Kinder zeichnen!

    Dann wissen die Kinder, dass man auch offiziell hinter ihnen steht!!!
    Glauben Sie mir, es gibt keineswegs Nachteile für die Kinder……..nur eventuell Gedanken und offene Fragen der Kinder über die Eltern.

    Kinder sind heutzutage allgemein so fit, um sich auch aufzustellen.

     
  15. 28. B.R.

    @ 26 )

    Ich lese in der RP -Zeitung, heute:

    Und, so Matenaers weiter:
    Schule und Stadt nähmen die Sicherheit der Schüler sehr ernst.
    „Und das lassen wir uns nicht absprechen. Wir waren am nächsten Tag an der Haltestelle und haben mit Eltern gesprochen .
    In diesem Zusammenhang ist auch die Arbeit der Opferschutzbeauftragten der Polizei hervorzuheben.
    Nun muss der Vorfall lückenlos aufgeklärt werden. ….. “

    Wer ist „wir“ ?
    Das ist sehr auslegungsfähig.

    Nehmen wir mal an,
    da wäre wirklich ein Verantwortlicher der stadt dagewesen.

    Diese Maxi Trains sind offensichtlich entwickelt worden, um den Kostendruck der Kommunen zu entschärfen;
    denn sie haben eine größere Kapazität als ein Gelenkbus, und man kann so in Spitzenzeiten auf einen zweiten Bus verzichten;
    in ruhigeren Zeiten kann man einfach den Anhänger abkoppeln.

    Es gibt aber genügend Erfahrungsberichte im Internet von Fahrgästen, die in den Personenanhänger eines solchen Maxi Trains eingestiegen sind, und sich sehr unwohl gefühlt haben, weil es eine sehr ungewohnte Situation war, ohne direkten Kontakt zu dem Fahrer.
    Ich vermute mal, dass dies auch ein Grund ist, dass sich diese Maxi Trains nicht durchgesetzt haben, weil die Akzeptanz bei den Fahrgästen gefehlt hat.

    Wenn die Stadt goch vor Ort gewesen ist,
    werden die doch wohl festgestellt haben,
    dass da keine Akzeptanz bei den Fahrgästen ist für solche Personenanhänger, besonders nach so einem beinahe Horror Crash.

    Es will mir doch keiner von der Stadt erzählen,
    dass die Kinder berichtet haben, wie schön das ist, in so einem Personenanhänger zu fahren, besonders nach diesem schrecklichen Erlebnis ?

     
  16. 27. Besorgter Vater

    @ 22. genervter Fisch:
    Dass der Busfahrer den Unfallort verlassen hat und weiter gefahren ist, ist Fakt !!! Kinder, die im Bus gesessen haben, haben dies bestätigt. Und wie dem Elternbericht zu entnehmen ist, ist der Busfahrer erst einige Stationen später von der Polizei angehalten worden.
    Das Verlassen eines Unfallortes ist in einem Rechtsstaat wie Deutschland ein strafrechtlich relevanter Sachverhalt. Das hat weder etwas mit Vorverurteilung, noch mit Selbstjustiz zu tun.
    Keiner, der eigene Kinder in dem Bus sitzen hatte, würde auf die Idee kommen, einen solchen Kommentar zu schreiben.

    Hätte man als Unfallverursacher nicht anhalten müssen und sich zuerst um die Kinder und dann um eine Absperrung der Unfallstelle kümmern müssen ? Jeder Autofahrer muss ein Warndreieck mitführen und es nach einem Unfall aufstellen, um nachfolgende Verkehrsteilnehmer vor der Gefahrenquelle zu warnen. Und was ist hier passiert ? Nach den Schilderungen des Elternbriefes hat der Busfahrer das Heck seines Fahrzeuges inspiziert und ist weitergefahren. Wer hat sich in dem Moment eigentlich um die Kinder gekümmert, die Minuten vorher in panischer Angst im Busanhänger auf den Schienen standen und einen Zug mit 115 Km/h auf sich zufahren sahen ?

     
  17. 26. Kuschel

    @B.R.: der Bahnübergang um den es sich dreht ist der in der RP. Die (von) der NRZ haben das wohl nicht hinbekommen – Straßennamen lesen ist ja auch ziemlich schwierig.
    @all: Matenaers: „Wir waren am nächsten Tag um 7 Uhr an der Haltestelle und haben mit Eltern gesprochen“ – erstunken und erlogen: WIR waren WIRKLICH dort – Herr Matenaers war nicht dort und von seinen Kollegen auch niemand – und das gilt auch für den Freitag! Um 7 Uhr liegen die noch mit dem Poppo in der Poofe!
    @Genervter Fisch: Ich bin auch froh in einem demokratischen Land zu leben aber, dass hier zu mindest was beschönigt werden sollte ist doch wohl auch dem allerletzten jetzt aufgefallen…..oder??

     
  18. 25. G.M.

    @19 Hauer, na denn ,alles klar.
    je mehr Informationen hierzu kommen -um so unklarer wird die ganze Sache.

    Es scheint hier wird noch einiges unter der Decke gehalten- sonst sähe auch der Polizeibericht anders aus.

    Wie B.R. schon vermutet „wird der Zugführer schon etwas mitbekommen haben“- sonst hätte die Polizei den Bus nicht so schnell gestoppt.
    Die RP berichtet von 26 Kindern im Bus.Der Redakteur über nimmt wohl auch alles ohne lange darüber Nachzudenken.
    Es waren vor dem Polizeistopp doch schon etliche Kinder an den Haltestellen ausgestiegen. Folglich müssen zum Zeitpunkt des beinahe Unfalls wesentlich mehr Kinder im Bus gewesen sein.
    Beim Stopp des Busses hätte eine Weiterfahrt mit diesem Busfahrer verhindert werden müssen. Fahrerflucht ist da nur EIN Stichwort.
    @22 G.Fisch,
    ich bin auch froh in einem Land zu Leben wo keine Selbstjustiz erlaubt ist. Aber so wie sich der Sachverhalt darstellt und wie die Beteiligten , die Kinder , die Eltern , die Polizei, agieren und reagieren kommt in einem doch das beklemmende Gefühl auf „“ hier stimmt etwas nicht““. Zu viele Ungereimtheiten.

    Hier sollten die Eltern nicht locker lassen und auf Klärung des Falles bestehen.
    Post 23 B.R. stellt hir genügend Fragen in den Raum welche der Beantwortung bedürfen.

     
  19. 24. B.R.

    Heute in der RP und NRZ zwei verschiedene Fotos von dem Bahnübergang:
    Der gerade Bahnübergang in der NRZ, und der s-förmige in der RP.

    Welcher ist es denn nun gewesen ?
    Ich vermute mal eher, der s-förmige in der RP.

    Die Tageszeitung – unsere tägliche Desinformation

     
  20. 23. B.R.

    Der Maxi Train braucht eine Genehmigung des Landes.
    Es gibt nur sehr wenige Maxi Trains in Deutschland, weil die Gelenkbusse gelten mittlerweile als die bessere Alternative.

    Der Maxi Train eignet sich besonders dazu, um sich unterschiedlichen Kapazitäten anzupassen, indem man einfach einen Anhänger dran koppelt.

    Soweit ich weiss, muss in diesen Maxi Trains auch eine Kameraüberwachung eingebaut sein;
    bin mir aber nicht sicher.

    Das an der Geschichte was nicht stimmen kann bzw uns was verschwiegen wird, sieht man doch sehr schnell:
    Am 1. Oktober wird der Bus von der Polizei gestoppt.
    Von wem hat die Polizei denn ihre Informationen ?
    Und dann muss es doch noch eine Aussage des Busfahrers gegeben haben, wie es zu dem Unfall gekommen ist.

    Und wenn das so knapp gewesen ist,
    wird das doch wohl der Zugführer auch mitbekommen haben.
    Und der wird dann wohl per Bahnfunk die Bahn informiert haben

    Und die Schranke muss doch direkt repariert worden sein; insofern muss die bahn doch auch direkt vor Ort gewesen sein.
    Eigentlich hätte an dem Tag möglichst schnell folgendes eingeholt werden müssen:
    – eine Aussage des Busfahrers
    – eine Aussage von möglichen Zeugen
    – eine aussage des Zugführers
    – eine Aussage der bahn zu Überprüfung und Reparatur der technischen Anlagen
    – eine Beschlagnahmung und Auswertung des Videomaterials (falls vorgeschrieben )

    Auf den Grundlagen hätte dann möglichst schnell entschieden werden müssen.

     
  21. 22. Genervter Fisch

    Es soll auf gar keinen Fall etwas beschönigt, vertuscht oder verheimlicht werden.

    Es macht mich dennoch sehr nachdenklich, dass ein Mensch, obwohl eine Situation nicht restlos geklärt ist, von anderen auch „Nur-Menschen“, für mein Empfinden, schon öffentlich „vorverurteilt“ wird.

    Ich bin sehr froh und dankbar, in einem Land zu leben, in dem Selbstjustiz nicht erlaubt ist!

     
  22. 21. Beobachter

    Heute in der RP ein Artikel, den wohl die Eltern auf den Weg gebracht haben und in dem sich die Stadt Goch äußert. Ich denke, den link wird hier noch jemand einstellen.

     
  23. 20. rd

    Weitere Informationen hier: http://feedly.com/k/19yFihB

     
  24. 19. Hauer

    zu 11. Hallo G.M.,
    Ich garantiere Ihnen, bei einem Personenschaden hätte ich mich so garantiert nicht, wohl eher garnicht geäußert.
    Mein Beitrag basiert auf einer vollkommen emotionsfreien Grundlagen und der Tatsache das hier eben kein Mensch verletzt wurde. Ich wollte in meinem Post vielmehr verdeutlichen, dass die in den vorher gegangen Kommentierungen und Beiträgen geforderten Reaktionen der Stadt bzw. des Unternehmens rechtlich nicht immer so einfach sind und die einfachsten Gründe haben könnten. Da das offensichtlich nicht direkt ersichtlich war, möchte ich mich hiermit für meine unzureichende Formulierung entschuldigen!
    mfG

     
  25. 18. Andreas Bulkens

    Okay, ein Gelenkbus ist was anderes, als wenn man mit Gelenkschemelanhänger fährt.
    Solange es vorwärts geht, ist ein Gelenkschemelanhänger toll, der läuft nahezu in der gleichen Spur wie das Zugfahrzeug.
    Ein Gelenkbus verhält sich optimalerweise ähnlich.
    DAS kann jetzt ja nicht da Problem sein.
    Ich habe Busse, Motorwaren mit Stattdeichselanhänger, Motorwagen mit Gelenkschemelanhänger und Zugmaschinen mit Sattelauflieger gefahren … der Bahnübergang als Solches ist einfach zu passieren.
    Ist dem Fahrer der Motoer abgestorben, wollte er bremsen und das Gespann hat anders als erwartet reagiert? Ich denke mir, das ursächliche Problem ist technischer Natur, der Fahrer war noch nicht mit einer derartigen Situation konfrontiert und hat letzen Endes frei Bauchgefühl gehandelt. Er hat den Bahnübergang samt beider Personentransporteinheiten verlassen.

     
  26. 17. Guran Efdwenich

    Ob Maxitraines erlaubt sind oder nicht: Warum gibt es keine Stellungnahme der Stadt Goch oder eine Richtigstellung der Polizei? Warum kann man nix in der Reinischen Post Zeitung lesen – ist seltsam. Habe nur in einer Online Ausgabe der Zeitung „der Westen“ was gefunden. Es riecht danach wird verheimlicht was – wirklich komisch……

     
  27. 16. B.R.

    Hat mich jetzt mal interessiert, so ein Bus mit Anhänger.
    Die Bekannten sagen alle: Geht nicht, gibts nicht, kann nicht, über 18 m sowieso nicht, noch nie gesehen.

    Gibt es doch.
    Wird teilweise sogar als innovatives, umweltfreundliches Konzept gefeiert.

    http://www.google.de/imgres?biw=1366&bih=598&tbm=isch&tbnid=CpGMMXpjeESFhM:&imgrefurl=http://www.rueganer-anzeiger.de/archiv/artikel/ruegen-innovativer-bus-zug-auf-ruegen/&docid=2rOCjyQemkfnZM&imgurl=http://www.rueganer-anzeiger.de/bilder/Train.jpg&w=500&h=280&ei=_UtUUsvhCKmJ0AXsjoDYCg&zoom=1&iact=hc&vpx=517&vpy=183&dur=74&hovh=168&hovw=300&tx=147&ty=94&page=1&tbnh=133&tbnw=246&start=0&ndsp=16&ved=1t:429,r:2,s:0,i:86

    http://www.omnibusarchiv.de/include.php?path=article&contentid=7

    Interessant ist auch folgendes:
    Diese Busse brauchen eine Eingewöhnungsphase für den Fahrer, weil sie sich anders verhalten als ein normaler Bus, oder Gelenkbus.

    In Verbindung mit diesem s- förmigen Bahnübergang (müßte dieser gewesen sein ), könnte es dann sehr schnell zu Schwierigkeiten kommen;
    besonders, wenn es sich um einen ungeübten Fahrer handelt.
    Oder man stelle sich mal vor, der Fahrer muss ständig den Bus wechseln.

    Fehler werden überall gemacht;
    auf jeden Fall hätte der Bus am nächsten Tag nicht mehr fahren dürfen.
    Einerseits, weil der vorfall ja noch nicht geklärt war;
    andererseits, weil die Kinder ja erhebliche psychische Schwierigkeiten jetzt haben.

    Mit Hilfsorganisationen für Kinder kann man in Deutschland die höchste Aufmerksamkeit erreichen;
    siehe u.a. Frau Ohoven oder Frau zu Gutenberg;
    und was machen die Polizei und die Stadt Goch in Pfalzdorf?

    Auf jeden Fall sollte man auch schnell einsehen, dass diese überlangen Busse ein erhebliches Gefahrenpotential haben.

    Interessant auch diese Meldung aus dem Kreis Kleve in diesem Zusammenhang, schon etwas länger her:
    Ein Holländer soll der erste Mensch sein, der auf einem Fahrrad einen crash mit einem ICE in voller Fahrt überlebt hat.

    Ein ICE rammt mich vom Rad:

    http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/ruhrgebiet/ein-ice-rammte-mich-vom-rad-30506834.bild.html

    http://nachrichten.rp-online.de/regional/radfahrer-ueberlebt-kollision-mit-ice-1.3404190

     
  28. 15. B.R.

    „Wir sind auf einem guten Weg, ..“
    sagt Polizeisprecherin Manuela Schmickler.

    http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-kleve-und-der-region/vollbesetzer-schulbus-entgeht-knapp-unglueck-an-bahnuebergang-id8525327.html

    Man kann es auch anders sehen:
    Entweder haben die technischen Anlagen der Bahn nicht richtig funktioniert;
    oder der Bus samt Busfahrer hat nicht richtig funktioniert.
    Eins von beiden hätte sofort aus dem Verkehr gezogen werden müssen.

    Wieso gibt man der Bahn drei tage Zeit eventuelle technische Schwierigkeiten zu vertuschen ?
    Wieso gibt man dem Busunternehmen drei tage Zeit, eventuelle technische oder personelle Schwierigkeiten
    zu vertuschen ?

    Jetzt wird auch noch versucht, die ganzen Fehler, die man gemacht hat, medienwirksam gesund zu quaseln.

    Dass die Bahn und der Busunternehmer bzw. fahrer aus Haftunsggründen nicht gerne Fehler zu geben, dürfte auf der Hand liegen.

    Aber was hat denn die Polizei und die Staatsanwaltschaft damit zu tun ?
    Wieso warten die denn tagelang eine Stellungnahme der Bahn ab?

     
  29. 14. Sven Timmermann

    Wenn der Busfahrer, wie insofern beschrieben, nach dem Unfall weitergefahren ist, handelt es sich nach meinem Dafürhalten um Fahrerflucht ( § 142 StGB).

    Entstanden sein dürfte an der Bahnschranke wohl ein Schaden von mehr als 1300,00 € (Schranke brach ab) und damit ein bedeutender Schaden.

    Rechtsfolge ist die Entziehung der Fahrerlaubnis (§ 69 Abs. 2 Nr. 3, 3. Alt. StGB).

    Sind dringende Gründe für die Annahme einer Entziehung der Fahrerlaubnis vorhanden, ist die Fahrerlaubnis bereits im Vorfeld vorläufig zu entziehen und der Führerschein zu beschlagnahmen ( § 111 a StPO).

    Ist das im Fall des Busfahrers so?

     
  30. 13. B.R.

    Maxitrain nennt man sowas:

    http://www.goeppel-bus.de/MAXI-TRAIN-.43,de.html

    Was ich schon sehr seltsam finde:
    Am 1. Oktober findet der Unfall statt, mit einer abgerissenen Halbschranke und einem Sachschaden von angeblich 4.500 Euro.

    Am 4. Oktober wird der Unfall untersucht, die Bahn wird zur Stellungnahme angewiesen.

    Was ist denn in der Zwischenzeit passiert ?

    Der Bus ist doch am 1. Oktober von der Polizei gestoppt worden.
    Es gibt diesen Sachschaden, Zeugen wollen gesehen haben, dass der Busfahrer Rot missachtet hat.

    Da muss die Polizei doch sofort den Bahnübergang sperren, den Unfall aufnehmen, sofort unabhängige Sachverständige hinzuziehen;
    es ist ja auch nicht auszuschließen, dass die Bahnanlagen nicht richtig funktioniert haben.

    Der Busfahrer und das Gefährt müssen doch auch direkt überprüft werden:
    Braucht man für diese busse eine Sondergenehmigung, ist diese eventuelle Sondergenehmigung vorhanden ?
    Braucht der Fahrer eventuell eine Sondererlaubnis bzw. zusätzliche Ausbildung ?

    Hat es sich eventuell um Unfallflucht gehandelt ?

    Ist der Bahnübergang eventuell bauartbedingt ein Risiko für solche langen Busse mit Anhänger ?

    Und diese Halbschranke ist doch abgerissen worden; wer hat die denn in der Zwischenzeit repariert ?
    Wie lange ist der Bahnübergang denn ohne Schranke gewesen ?

    Wie kann es denn sein,
    dass es drei Tage dauert, dass nach so einem beinahe schweren Unfall mit erheblichen Vorwürfen angefangen wird, den Unfall aufzunehmen ?

     
  31. 12. Andreas Bulkens

    Schülersonderverkehr nennt sich das doch, oder?
    Als ich noch Schüler war, das ist schon mehr als 20 Jahre her, da fuhren in Goch Busse von van Noy und das waren auch schon Klapperkisten mit eingebauter Nebelmaschine. Wenn ich mit anschaue, wie vollgepfropft und überfüllt auch heute Busse sind (auf wenn diese ganz legitim 80 Personen befördern dürfen – über deren Gepäck macht sich der Gesetzgeber dann weniger Gedanken)- dann glaube ich zu wissen, wie es generell um den Schülersonderverkehr bestellt ist.

     
  32. 11. G.M.

    @9 & 10 Hauer,
    Hätten sie das auch verbreitet wenn der Triebwagen den Bus „erwischt “ hätte und etliche Opfer zu beklagen wären?
    Lesen ihre Post mal nochmal durch und kommen auf den Boden zurück.
    Hier geht es um Menschen und um Kinder!
    Sie kommen mit juristischen Taschenspielertricks daher…

     
  33. 10. Hauer

    zu 8: Ein Bussunternehmer darf laut Recht und Gesetz eigentlich nicht „fahren wie er will“. Wenn er das dennoch tut begeht er eine Straftat oder zumindest Ordnungswidrigkeiten. Mir erschliesst sich nicht ganz, wie die Städte sowas kontrollieren sollen und warum.
    Stellt sich natürlich anders da, wenn übermäßig Beschwerden anfallen. Dann muss gehandelt werden.
    Davon habe ich aber in keinem der Berichte gelesen.

    Vorrausgesetzt die Verantwortlichen bei Unternehmen, Stadt und Schule wussten unmittelbar am selben Tag bescheid(steht nämlich nirgendwo!!) wäre eine denkbare Reaktion der Stadt Goch gewesen, den Busunternehmer zu veranlassen das der Fahrer versetzt wird. Ob der Unternehmer das tut liegt aber auch wiederum in seinem ermessen, denn solange dieser eine gültige Fahrerlaubnis hat ist wohl für den Unternehmer eines klar; Der Fahrer darf Fahren.
    Ob nach einem solchen Verkehrsvergehen der Führerschein entzogen wird oder nicht, haben die Polizisten vor Ort ja anscheinend geklärt.

     
  34. 9. Hauer

    soviel zu Kommentar 3: „Völliger Schwachsinn und technisch geradezu unmöglich………………..“
    http://www.waz-online.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Bahnschranken-nach-Blitzeinschlag-defekt
    sage niemals nie…

    soviel zu Kommentar 3: „das soll eine Zulassung nach StVZO haben“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Busanh%C3%A4nger

    soviel zu Kommentar 4: „Wieviel Erfahrung und Eignung besitzen der Busunternehmer und / oder der Busfahrer überhaupt für dieses überlange Gespanns ?“ und „Wurde diese Eignung im Ausschreibungsverfahren abgefragt und nachgewiesen ?“
    Fahren können, lernt eigentlich jeder erst nach der Fahrschule(Hinweiss: Ein Bussführerschein DE kann frühestens mit 21 erlangt werden und erfordert eine lange Ausbildung circa 1 Jahr plus 3 jährige BKF Qualifikation) Die Fahreignung im vorhinein festzustellen stelle ich mir schon kompliziert vor(gerade im Rahmen einer Ausschreibung Stichwort Diskriminierung). Sollte diese wiedererwarten im vorhinein nicht bestanden haben, wird dies auch im Nachgang einfach festzustellen sein. (Denkbar: 1. Fehlen der Fahrerlaubnisklassen D bzw. DE und BKF, 2. fehlende Gesundheitliche Eignung; = siehe 1.))
    Ausserdem, seit wann erfordert das Überfahren eines Rotlichtes irgeneine Erfahrung oder Eignung? Das bekommt selbst ein Fahranfänger hin! Desweiteren ist die öffentliche Hand, was die freie Auswahl von Unternehmen egal wofür, durch die EU Ausschreibungspolitik sehr eingeschränkt.

    soviel zu Kommentar 4:“Im übrigen stellt ein Entfernen vom Unfallort eine Fahrerflucht im Sinne des § 142 Strafgesetzbuch dar, durch die z.B. ein Busfahrer meiner Meinung nach die persönliche Voraussetzung/Eignung für das Fahren eines Schulbusses verliert“ und „War der Busfahrer vollkonzentriert oder abgelenkt (Handy ?) ?“
    Das wird dann wohl im Nachgang, Gott sei dank, durch die Judikative entschieden und entsprechend bestraft.

    soviel zu Kommentar 4:“Wenn dieses Busgespann an der Gesamtschule Goch abfährt, befinden sich über 100 Schüler im Fahrzeug; hier hat ein Busfahrer eine enorme Verantwortung.“
    Vollkommen richtig, aber leider gilt auch hier das Prinzip, gute Bezahlung, gute Arbeit. Wieviel bekommt ein Busfahrer im Vergleich zum Piloten oder Triebwagenführer??
    Ist indirekt natürlich auch eine folge der EU-Ausschreibungspolitik.

    Ich sehe in dem Fall nur zwei Fehler:
    1. Die Informationspolitik der Stadt Goch, wobei wat solln se wirklich tun außer die Kinder mit Beileid zu überheufen?
    2. Der Busfahrer der seine Arbeit in dem Fall leider mal nur zu 99% gemacht hat.

     
  35. 8. Insider

    Die hier genannten Sparmaßnahmen werden seitens der Stadt Goch ja nicht getroffen um mehr Geld in der Haushaltstasche zu haben und dann mal zu sehen wofür man es ausgibt. „Aaaaach, dann können wir uns jetzt ja mal einen ordentlichen Bus leisten“ …. Blödsinn!

    Diese Maßnahmen sind das letzte Mittel um überhaupt über die Runden zu kommen!

    Aber unabhängig davon werden bei der Ausschreibung Voraussetzungen genannt, die der Unternehmer zu erfüllen und der Auftraggeber (Stadt Goch) zu kontrollieren hat. Ganz klar!
    Tja, und wenn es nicht Bestandteil der Ausschreibung war, der Busunternehmer also „fahren darf wie er will“, dann ist das ganz schön fahrlässig seitens der Stadt Goch. Dann sieht es tatsächlich so, aus als ob man die Schüler möglichst günstig zur Schule befördern möchte. Ohne Rücksicht auf die Sicherheit …

     
  36. 7. das Omen

    eigentlich müßte die Stadt Goch genug Geld haben(gerade für Kinder), denn die haben die höchsten KITA Kosten z.B. im gesamten Kreis Kleve! Da bleibt doch sicher was für den Bus , bzw. einen vernünftigen Bus übrig,oder?
    Es ist „nichts“ passiert – zum Glück!!!
    Aber ich hätte Angst/Sorge mein Kind mit diesem Gefährt zur Schule fahren zu lassen!
    Auch die demnächst „verkauften“ Spielplätze der Stadt Goch,müßten doch umgekehrt wieder Geld in die maue Haushaltstasche spülen?
    Ein Herz für Kinder ! In Goch ? oder FÜR Goch?

     
  37. 6. Tyler Durden

    Wieviel kostet Goch noch mal der private Dienstwagen von Bürgermeister Otto?

    Nur so ein Gedanke…

     
  38. 5. B.R.

    Goch hat über 90 Millionen Euro an Schulden;
    wo haben die denn das ganze Geld verprasst, wenn es noch nicht einmal für einen vernünftigen Bus für die Kinder reicht ?

    Auf der anderen Seite sind diese Züge auch sehr schnell unterwegs.
    Ich bin mal auf der Bedburger Strasse zwischen Pfalzdorf und Bedburg Hau ziemlich genau 100 km/h mit dem Motorrad (Tacho geht ganz genau ) gefahren;
    da hat mich dieser Zug mit ca. 120 km/h locker überholt.
    Seitdem habe ich einen ziemlichen Respekt vor den Dingern.

     
  39. 4. Besorgter Vater

    Es macht nachdenklich, wenn Eltern diesen anonymen Weg wählen, weil sie ansonsten Nachteile für das weitere schulische Leben ihrer Kinder befürchten.
    Ich kenne diesen Bus mit Anhänger und frage mich, wie ein Fahrer jederzeit die vollkommene Übersicht über dieses überlange Fahrzeug haben kann. Wie oft ist der Busfahrer vorher eigentlich schon mit diesem Gespann gefahren ? Wie geeignet und erfahren war er ? War der Busfahrer vollkonzentriert oder abgelenkt (Handy ?) ? Unser Kind hatte berichtet, dass nach den Sommerferien ein neues Busunternehmen fährt und der Fahrer diese Busstrecke nicht genau kannte und die Schüler ihm erklärt haben, wo er fahren muss. Mindestens einmal ist dieser Bus auf der falschen Strecke fast bis nach Kleve gefahren, obwohl die Route über Pfalzdorf, Schneppenbaum und Hasselt Richtung Kalkar führt.
    Im übrigen stellt ein Entfernen vom Unfallort eine Fahrerflucht im Sinne des § 142 Strafgesetzbuch dar, durch die z.B. ein Busfahrer meiner Meinung nach die persönliche Voraussetzung/Eignung für das Fahren eines Schulbusses verliert. Wenn dieses Busgespann an der Gesamtschule Goch abfährt, befinden sich über 100 Schüler im Fahrzeug; hier hat ein Busfahrer eine enorme Verantwortung.
    Ein richtiger Skandal wäre es, wenn es sich bewahrheiten sollte, dass dieser Fahrer am nächsten Tag tatsächlich wieder am Steuer gesessen hat. Wie kann ein Busunternehmer so tun, als wäre nichts geschehen ? Wieviele Kinder hatten wohl am nächsten Morgen Angst, als sie diesen Busfahrer wieder am Steuer gesehen haben ?
    Zur Stadt Goch: Warum wurde diese Busstrecke in den ersten Wochen nach den Sommerferien eigentlich mit einem „veraltet“ aussehenden Gelenkbus befahren und erst seit wenigen Tage mit dem Busgespann ? War dieses Busgespann überhaupt Bestandteil der Ausschreibung für den Schülerspezialverkehr zur Gesamtschule Goch ? Wieviel Erfahrung und Eignung besitzen der Busunternehmer und / oder der Busfahrer überhaupt für dieses überlange Gespanns ? Wurde diese Eignung im Ausschreibungsverfahren abgefragt und nachgewiesen ?
    Man darf gespannt sein auf die Aufklärung dieses Falles und die daraus resultierenden Konsequenzen des Schulträgers.
    Gott sei Dank ist es nicht zur Katastrophe gekommen; aber leider gibt es nun eine ganze Reihe von Kindern, die dieses traumatische Erlebnis ersteinmal verarbeiten müssen.

     
  40. 3. Manuel N. Euer

    Na das ist ja wirklich der HAMMER und was ist das für ein Gerät mit der die Stadt Goch die Kinder aus den umliegenden Dörfern da nach Goch karren lässt??? Bus mit Anhänger in dem sich Kinder befinden – das soll eine Zulassung nach StVZO haben – hat die Stadt Goch kein Geld für eine adäquate Beförderung – das Land zahlt doch für die Schulen die hier unterhalten werden? Und was ist das für ein wahnsinniger Busfahrer der auf einen Bahnübergang mit Rotlich auffährt und dann auch noch einen Anhänger im Schlepp hat – und wieso kutschiert der die Kinder IMMER NOCH durch die Gegend? Rotlich am Bahnübergang defekt? Völliger Schwachsinn und technisch geradezu unmöglich………………..

     
  41. 2. Jakob Alerhand

    Also weder mein Kind noch wir als Eltern haben bisher irgentwas schriftliches bekommen. Komisch….

     
  42. 1. Materborner

    Diese Kinder werden für ihr Leben gekennzeichnet sein. Hoffentlich hat der Kreis Kleve genug Seelsorger zur Verfügung. Ich kann diese Eltern auch nicht verstehen. Wie kann man so verantwortungslos sein und seine Kinder einem Dritten anvertrauen? Andere Eltern fahren ihr Kind persönlich immer direkt bis in den Klassenraum.