Verkehr (1): Rollsplittorgie

rd | 27. Juli 2007, 20:28 | keine Kommentare

Der Schreibtisch des Reporters ist die Straße – hier mal wörtlich genommen: Woran erkennt der Klever auch ohne Blick auf den Kalender, dass Sommerferien sind? Ein sicherer Weg ist der Blick auf die Straße. Denn kaum hat die Ferienzeit eingesetzt, werden anscheinend wahllos irgendwelche Straßen im Stadtgebiet mit Tonnen von Rollsplitt zugeschüttet.

Was sagt Wikipedia dazu: “Durch das Aufbringen von Rollsplitt wird der Straße für einige Zeit wieder mehr Griffigkeit verliehen, indem die darauf fahrenden Kraftfahrzeuge mit ihren Reifen den Splitt dauerhaft in die Bitumenschicht drücken. Durch diese Vorgehensweise erspart man sich den Einsatz einer Straßenwalze, da die darüber fahrenden Kraftfahrzeuge diese Aufgabe übernehmen. Insofern ist dieses Vorgehen für Gemeinden und Kommunen günstiger, nicht jedoch für die Verkehrsteilnehmer, da es des öfteren zu Lackschäden oder gar Unfällen kommen kann, während der Rollsplitt auf der Straße liegt.” Allerdings wird angemerkt, dass der Artikel “dringend” einer Überarbeitung bedürfe. Die Straßen eher nicht.

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