Supernova, mit Mamma’s Pizza Place nachempfunden

rd | 11. Februar 2009, 01:02 | 18 Kommentare
Mehrere Millionen Grad heiße Materie

Mehrere Millionen Grad heiße Materie

Kürzlich erblickte ich auf der Rückseite des Wissenschaftsmagazins der Max-Planck-Gesellschaft (das man übrigens kostenlos beziehen kann und das stets ein Quell interessanter Erkenntnisse ist) das Bild der Supernova, die der dänische Astronom Tycho Brahe im November 1572 entdeckte und die nun mit Hilfe zweier Superteleskope neu aufgenommen worden war. Die Hülle besteht aus mehrere Millionen Grad heißer Materie, die sich durch die thermonukleare Explosion eines weißen Zweigsterns bildete – – und da dachte ich so, was ganz ähnliches landete doch kürzlich auf meinem Abendbrottisch. Richtig, die Pizza Salami von Mamma’s Pizza Place! Möglicherweise trägt die nähere Erforschung der – wenn rasch geliefert – ebenfalls mehrere Millionen Grad heißen Materie zur Lösung kosmologischer Rätsel bei. Eierköpfe, bitte übernehmen!

Und hier aus der Rubrik Unverlangt eingesandt wichtige Informationen zur Lage der neuen MPP-Filiale:

Hauptsache, heiß geliefert

Hauptsache, heiß geliefert

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  1. 18. Element

    @Fragment: Mit freundlichen Grüssen an das Klangstudio in Düsseldorf (nein, nicht das in der Mintropstraße 16) bitte ich um Diskussion, ob man die o.a. Texte nicht als Grundlage für eine Pizza-Klangdichtung verwenden kann. Methode: “Kosmische Katze” (Korg DVP1, Pitch -12; -> Yamaha DDS-20M)

     
  2. 17. Fragment

    Ich bin der unmaßgeblichen Meinung, daß es erträglicher ist, binnen weniger Augenblicke hinweggesprengt zu werden, um einem höheren Ziel (hier: Hyperraumumgehungsstraße) nicht länger im Wege zu stehen, anstatt mit der unausweichlichen Alternative vorlieb nehmen zu müssen, namentlich unter Zwang der zweitschlechtesten Dichtkunst des Universums zu lauschen . . . . . und das bloß, um anschließend DOCH noch weggesprengt zu werden!

    Da jag´ ich doch lieber ´ne Kosmische Katze um´s Eck und spekulier´ auf ´ne Pizza *vonne Mamma*, solang´ diese nicht innerhalb der Lieferzeit die zum Verzehr als tiefstmögliche Temperaturuntergrenze von exakt 42 ! ° C unterschritten hat.

    IST DAS KLAAAAAAAAAAAR???????? ***kreischmit15facherVerstärkung***

     
  3. 16. Messerjocke

    @Killerplautze: Du musst aber erklärend erwähnen, dass Prostetnik Vogon Jeltz dem Galaktischen Planungsrat angehört. Er ist mit der Zerstörung der Erde betraut, weswegen sein erster Satz auch lautet:

    “Bewohner der Erde, bitte herhören.
    Hier spricht Prostetnik Vogon Jeltz vom Galaktischen Hyperraum-Planungsrat.
    Wie Ihnen zweifellos bekannt sein wird, sehen die Pläne zur Entwicklung der Außenregionen der Galaxis den Bau einer Expressroute durch Ihr Sternensystem vor, und bedauerlicherweise ist Ihr Planet einer von denen, die gesprengt werden müssen.
    Das Ganze wird nur weniger als zwei Ihrer Erdenminuten in Anspruch nehmen.” (P. Vogon Jeltz)

     
  4. 15. DerLaie

    jetzt bin ich aber beruhigt, ich hatte schon die Befürchtung dass in der Zukunft kein Niederrheiner mehr anzutreffen ist.

     
  5. 14. Wendelin Wühler i.V. Killerplautze

    @der Laie

    Du hast natürlich senkrecht: bei soviel Werbung im wwww dürfte dem schreibwütigen Angestellten morgens,mittags. abends und auch nachts eine Gratis-Pizza von den dankbaren Eigentümern sicher sein.

    @Messerjocke

    FT++++: Soeben wurde aus gut unterrichteten Kreisen bekannt, dass die Firma Loock einen neuen Geschäftsführer bekommen hat:
    Prostetnik Vogon Jeltz, Für die intergalaktische Umgehungsstrasse zwischen Kleve und Nimwegen wurde die Bauflotte der Firma dem üblichen Vogonen-Standard eingeführt.++++FT

     
  6. 13. Messerjocke

    Wenn die Pizza-Provision aber nur in der exterrestrischen Filiale vergütet wird und Loock erst nach Abschluss der Arbeiten (dauert garantiert länger, weil zwischenzeitlich auf dem Wege zum Ziel in dem einen oder anderen Sonnensystem noch Rathäuser und Stadien gebaut werden müssen) die Fahrt spendiert, dann klingt das nicht lohnenswert.

     
  7. 12. DerLaie

    @ Killerplautze
    wenn Ralf Daute jetzt von Mamma`s Pizza
    Place pro Woche eine Gratis Pizza erhält, dann müßte doch auch mindestens eine Baggerfahrt mit Licht mit dem roten Bagger auf dem Nürburgring drin sein.

     
  8. 11. killerplautze

    @Messerjocke

    “Da kann Loock lange drüber baggern, bis die hier angekommen sind.”

    Macht nix – die Idee zählt!

    “Gentlemen – Start your Engines”

     
  9. 10. Messerjocke

    @DerLaie: Welche Wärmequelle meinst Du ? Generell ist das eine grandiose Idee. Wenn Du mit “Wärmequelle” Tycho Brahe meinst, dann sind das bei 436 Lichtjahren nur:

    436 * 9.5*10^12 (neunkommafünf mal zehn hoch zwölf) =

    4140000000000000 Kilometer bzw.
    4,14 Billiarden km oder anders dargestellt
    1000 mal 1000 mal 1000 mal 1000 mal 1000 mal 4,14 km

    Da kann Loock lange drüber baggern, bis die hier angekommen sind.

     
  10. 9. DerLaie

    kennt jemand die genaue Entferung bis
    zur Wärmequelle, wenn es sich wirtschaftlich rechnet ,würde ich mich an den Baukosten für eine Fernwärmeleitung beteiligen.
    Das größte Problem dürfte in der Materialwahl des Rohrnetzes bestehen.
    Aber vielleicht kann Scotti ja vorab mal ein Pröbchen zu uns runter beamen.

     
  11. 8. killerplautze

    @Messerjocke

    “Du musst nur lange genug warten.”

    Genau, und deswegen bedanke ich mich für das Bild der Woche.

    Diente der Bürgermeister als Modell?(Piktogramme)
    Und wen oder was pfeift er da gerade ab?

    Gruss an Lambert Kreitlein aus W.!

     
  12. 7. Harald Lesch (i.A. Mj.)

    Adams-Methode, Meditation ? Du meinst also eine Lösung mit Geisteskraft ! Warum nicht.

    Das bekommt man evtl. über quantenphysikalische Effekte hin. Zuerst ist zu klären, ob die Quantentheorie auf makroskopischer Ebene Zeitreisen erlaubt, die für die Menschheit von praktischer Bedeutung wären. Das wäre ein erster Lösungsansatz.

    Bekanntlich verändert man das Verhalten eines Systems auf Quantenebene alleine nur durch die Betrachtung. Der zweite Lösungsansatz wäre dann, dass Du die Pizza nur lange genug auf Quantenebene beobachten müsstest. Die Ortsunschärfe führt dann dazu, dass die Pizza irgendwann bei Dir erscheint. Du musst nur lange genug warten.

     
  13. 6. ignorant aka killerplautze

    @Harald Lesch

    “Ich überlege noch, wie man das hinbiegen könnte.”

    Frag meinen Arbeitgeber…nee, geht ganz einfach, der Pizza-Bote in seinem Kasten Kangoo nimmt entweder den unendlichen Unwahrscheinlichkeits-Drive nach
    der Adams-Methode oder die dreimal wahnsinnige Geschwindigkeit aus Spaceballs.

     
  14. 5. Harald Lesch

    Wenn Du aber berücksichtigst, dass die mittlere Ausbreitung des Universums knapp 15 Milliarden Lichtjahre beträgt und die durchschnittliche Temperatur nicht 2.7 Kelvin (also knapp -270°C) überschreitet, dann sehe ich direkt mehrere Probleme auf Dich zukommen, wenn Du diese Pizza wirklich genießen willst.

    Ich überlege noch, wie man das hinbiegen könnte. Hyperraum-Transition ? Fünf- oder Sechsdimensionale Transportvorrichtung ?

     
  15. 4. ignorant (i.A, killerplautze)

    Na gut, dann lass ich mir halt eine Pizza vom Restaurant am anderen Ende des Universums liefern.

    Müsste gleich da sein……….

     
  16. 3. Harald Lesch (i.A. Messerjocke)

    “Meine Damen und Herren, es ist mal wieder so weit- Ich habe einen dicken Hals !”

    Wenn Ralf die Pizza betrachtete, die damals Anna v. Kleve bestellte bzw. aß, dann sieht er zwar eine Pizza, die inzwischen 436 Jahre alt ist aber diese in ihrem frischen Zustand, den sie vor 436 Jahren hatte. Da die Strahlungs- bzw. Lichtemission einer Pizza recht gering einzuschätzen ist, muss man leider davon ausgehen, dass Ralf Annas Pizza auf diese Entfernung gar nicht sehen könnte. Er spricht ja auch von einer Pizza, die ihm geliefert wurde.

     
  17. 2. killerplautze

    @messerjocke

    Die Pizza sieht aber aus, als wenn sie 436 Lichtjahre unterwegs gewesen ist.

    > http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-centauri/alpha-centauri-supernova-1999-ID1209387191376.xml

     
  18. 1. Messerjocke

    Die Entfernung zur Tycho Brahe beträgt knapp 436 Lichtjahre. Das was man von der Supernova so sieht geschah also im Jahre 1572.

    Fraglich ist, ob Anna von Kleve, die als potentielle Kundin in Frage kommen würde, schon damals bei Mama’s Pizza Place bestellte und eine Pizza aus dieser Zeit heute noch warm wäre.