Robert Böving kandidiert für den Kreistag – in Palmens Wahlbezirk: „CDU jünger machen“

rd | 12. Februar 2020, 18:37 | 22 Kommentare
Ambitionen: Robert Böving

Es passiert so viel, man kommt gar nicht hinterher!

Eben noch hatte Manfred Palmen seinen Rückzug von der politischen Bühne angekündigt, sein Kreistagsmandat darin aber nicht inkludiert (soweit die Presseschau), da meldet sich der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Robert Böving zu Wort – und seine Kandidatur für den Kreistag an. Das Pikante: Er kandidiert im Wahlbezirk von Manfred Palmen!

Hier die Mitteilung des JU-Mannes im Wortlaut:

„Der Chef der Jungen Union im Kreis Kleve, Robert Böving, Mitglied des CDU-Stadtverbandes Kleve, wirft seinen Hut in den Ring für die Kandidatur um den bisherigen Wahlbezirk von Manfred Palmen für den Kreistag. ,Palmen hat viele Jahre Verantwortung in der CDU in verschiedenen Funktionen übernommen, nun ist es an der Zeit für einen Generationenwechsel. Die CDU muss jünger werden, Zukunftsthemen besetzen und einer Überalterung entgegenwirken. Als Kreisvorsitzender der Jungen Union im Kreisverband Kleve ist es mir ein persönliches Anliegen, meinen Beitrag hierzu zu leisten und den Wählerinnen und Wählern eine verlässliche Perspektive zu geben als Kandidat, der im Wort steht für eine moderne, junge Politik‘, so Böving.“



Einen Kommentar schreiben





22 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 22. Emmerichmolly

    Ich wage mal zwei Prognosen: a) Matthias Reintjes wird nie Bürgermeister von Emmerich und b) Marie Reeke wird nie Vorsitzende der Kreistagsfraktion. Die massive Unterstützung für den Wahlverlierer Feyen wird sich genauso rächen wie das Reinregieren in den Ortsverband Elten. Das wird bei den Kommunalwahlen nicht ohne Folgen bleiben!

     
  2. 21. Floh

    *hust*

     
  3. 20. Die Hüthumerin

    Ich habe auch gehört, dass Marie Reeke neue Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion werden soll. Ich finde das toll. Marie kann das! Ulrike Ulrich hat auch hier ihre Nachfolge vorbildlich geregelt. Außerdem ist wichtig, dass wenigstens der Vorsitz der Kreistagsfraktion rechtsrheinisch besetzt bleibt. Rouenhoff, Bergmann, Gorißen: alles linke Rheinseite. Viele Glück, Marie!

     
  4. 19. Theoobachter

    Jetzt können Brauer und Jannßen ja auch noch einen erneuten Anlauf starten.

     
  5. 18. MontanaBlack

    Absoluter Ehrenmann!

     
  6. 17. Fabrizio

    Matthias Reintjes und seine Verlobte Marie Reeke starten offensichtlich dank Ulrike Ulrich voll durch. Das wird in Emmerich bestimmt ein super Wahlkampf. Viel Glück für die CDU Emmerich. Sie wird es brauchen. Denn von Ulrike Ulrich lernen, heißt siegen lernen.

     
  7. 16. Chewgum

    An dem Brief von Manfred Palmen sieht man, dass Politik im Zweifelsfall kein Zuckerschlecken ist. Man soll alles wissen, steht schnell auch unberechtigt am Pranger … Da ist es begrüßenswert, dass die hier vorgestellten jungen Leute kandidieren.

     
  8. 15. kuschelrock1969

    @Hermann Mertens Der Fraktionsvorsitz für Marie Reeke dürfte wohl die Belohnung von Ulrike Ulrich dafür sein, das Mathias Reintjes in Emmerich und in der JU kräftig Werbung für Feyen als Landratskandidat gemacht hat.

     
  9. 14. Werner Keitel

    @Hermann Mertens Die Reeke ist doch erst 25 und völlig neu. Da verliert ein Karrierepaar offensichtlich etwas die Bodenhaftung…

     
  10. 13. Hermann Mertens

    Es wird noch eine weitere spannende junge Kandidatin bei der CDU geben. Marie Reeke aus Emmerich, Verlobte von Bürgermeisterkandidat Matthias Reintjes, sollte nicht nur für den Kreistag kandidieren. Auf Betreiben von Ulrike Ulrich soll sie gerüchteweise auch direkt neue Vorsitzende der Kreistagsfraktion werden. Gute Sache!

     
  11. 12. rd

    @Herbert Janssen Dazu hat sich Manfred Palmen gemeldet und seinen Brief an den CDU-Kreisvorstand zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt:

    Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

    ich bin heute mit sofortiger Wirkung von allen mir durch Wahl übertragenen Aufgaben im Ortsverband Kleve, Stadtverband Kleve, Vorstand Senioren Union Kleve – Bedburg-Hau – Kranenburg, Vorstand Kreissenioren Union und Vorstand Bezirkssenioren Union zurückgetreten.

    Zugleich trete ich von meinem Amt als Beisitzer im Kreisvorstand mit sofortiger Wirkung zurück.

    Meine Entscheidung ist die Folge des gegen mich mit Veröffentlichung in der Rheinischen Post Kleve vom 16.01.2020 („Senioren Union reiste auf Euregio-Kosten“, Ausflug, Kaffeefahrt, Andeutung von Fehlverhalten meinerseits bei der finanziellen Abwicklung, „Palmen steht in der Kritik“) begonnenen Mobbings mit dem Ziel, mich zu diffamieren.

    Seit dem 20.01.2020 nachmittags steht durch Übersendung einer E-Mail der Kreispartei fest, dass ich bei Beachtung aller mir durch die Euregio Rhein-Waal vorgegebenen Kriterien für meine Antragstellung am 15.08.2019 zur Förderung unserer Gedenkveranstaltung „Befreiung NL 1944-1945“ in Groesbeek völlig rechtmäßig ohne jeden Verstoß gegen die entsprechenden Parteifinanzierungsvorgaben gehandelt habe.

    Ich habe am gleichen Tag, wie es jedermann im Vorstand zeitgleich erhalten hat, von der Kreispartei die Abgabe einer Ehrenerklärung und Richtigstellung der falschen Behauptungen und Andeutungen in der Rheinischen Post verlangt, bis heute 30.01.2020 ohne jede Resonanz. Dabei habe ich nur den Tenor der E-Mail mit Außenwirkung übersandt, weil sowohl in den Sondersitzungen des Kreisvorstandes durch Herrn Lorenz als auch in der Sondersitzung unseres Vorstandes am 20.01.2020 die angeblichen Folgen meiner Abwicklung nicht nur seitens Herrn Lorenz völlig dramatisiert worden sind, sondern auch jedermann zur Kenntnis gelangt sind. Darin liegt keine Veränderung der E-Mail, wie seitens Herrn Lorenz behauptet.

    Ich habe am 06. September 2019 27 Tage vor der am 02.10.2019 durchgeführten Veranstaltung die Einladung an die Kreisgeschäftsstelle übersandt. In dieser Einladung steht ausdrücklich die vollständige Finanzierung durch die Euregio Rhein-Waal. Wenn der Geschäftsführer, was ich für verpflichtend halte, die Einladung gelesen und überprüft hätte, hätte ihm wegen des dort genannten Finanzierungsweges über die Euregio Rhein-Waal, dasjenige auffallen müssen, was er jetzt seit dem 16.01.2020 sowohl in der Presse, zuletzt am 27.01.2020 in der NN, wie auch in der Vorstandssitzung des geschäftsführenden Vorstandes der Kreissenioren Union gerügt und mich auf die jetzt in bewusst dramatisierter Form dargestellten Probleme aufmerksam machen und mich über den richtigen Weg beraten müssen.

    Ich betrachte den Versuch, das alles auf mich abzuwälzen, nach der seit 20.01.2020 feststehenden vollständigen Rechtmäßigkeit der Finanzierung unserer Gedenkveranstaltung am 02.10.2019 durch die Euregio Rhein-Waal als gescheitert.

    Mich erinnert die ganze Verhaltensweise an den im Sommer 2013 gegen mich angezettelten Mobbing-Vorfall im Zusammenhang mit der Wahl zum Beisitzer im Landesvorstand der Seniorenunion NRW. Ich will und werde nicht durch meinen Einsatz für die CDU und deren Ziele diese Machenschaften noch unterstützen und werde deshalb nur noch als einfaches Mitglied in der CDU verbleiben.

    Deshalb widerrufe ich auch mit sofortiger Wirkung meine der Kreisgeschäftsstelle erteilte Einzugsermächtigung für den Beitrag, bei dem ich seit 20 Jahren das Mehrfache bezahlt habe. Ab sofort gilt die Einzugsermächtigung nur noch für den normalen Monatsbeitrag und die zusätzlichen 1,00 € für die Seniorenunion.

     
  12. 11. Messerjocke

    Wenn der Böving nicht an den Unterhaltungswert von Palmen heran kommt, bekommt er von mir keine Unterstützung!

     
  13. 10. jean baptiste

    @9. Hans Willems
    Vielleicht ist das ja der Anfang einer Erneuerung in der politischen klever Landschaft.
    Jetzt nur noch die SPD, und schon könnte das Vertrauen in die politische Landschaft wieder wachsen.

     
  14. 9. Hans Willems

    Laut Niederrhein Nachrichten wir das jetzt nicht die einzige Kampfkandidatur in Sachen Kreistag bleiben. Nun will Lisa Drunkemühle gegen Gabi Schmidt kandidieren, die als enge Palmen-Vertraute gilt.

     
  15. 8. Ausgleichsdeckung

    Also, wenn ich Herrn Böving so in seinem Wirken betrachte, nicht nur online, auch im realen Leben. Manni machen Sie bitte bitte weiter…..

     
  16. 7. Niederrheinstier

    Mmuuuuh, Rücktritt vom Rücktritt, mmuuuuh?
    Das hatten wird doch vor gar nicht so langer Zeit schon einmal, mmuuuuh…
    Wann und wo war das doch nur, mmuuuuh?
    Ach ja, mmuuuh! An der Hochschule, mmuuubuuuh!
    Da ist die Präsidentin doch auch vom Rücktritt zurückgetreten und dann anschließend regelrecht beKRIEGt worden, mmuuuuh. Und dann war sie auf einmal ganz weg vom Fenster, mmuuuuuh.
    That’s live, mmuuuuh! Merke, mmuuuuh: Wer zurücktritt sieht rot, mmuuuuh.
    Wie beim Fussball, mmuuubuuuh!

     
  17. 6. Stefan Schuster

    Ich hatte gerade 2 verschiendene Versionen eines Kommentars geschrieben, und habe beide verworfen. Denn wer unnötig polarisiert, gibt sich der Lächerlichkeit preis.

    Das sind halt andere Leute, sie schlagen sich und vertragen sich….

     
  18. 5. Herbert

    Und noch eines: wer kann denn dieses Geschwätz von Palmen ernst nehmen: „Ich bin von so vielen gebeten worden weiterzumachen.“ Ne originellere Begründung für seinen Sinneswandel ist ihm nicht eingefallen?

     
  19. 4. Herbert Janssen

    Palmen ist 75 und wäre am Ende der nächsten Wahlperiode 80. Irgendwann ist es auch gut gewesen. Außerdem sieht Gradlinigkeit und Glaubwürdigkeit anders aus. Erst Rücktritt, dann Rücktritt vom Rücktritt. Und dass er irgendwelche Parteigelder über sein privates Konto geleitet hat, ist auch schräg.

     
  20. 3. Guenther Hoffmann

    👋🏼👋🏼 Robert viel Glück 👍🏼 Die Griechen im antiken Sparta z.B. hatten es da eher mit den weisen “Geronten”.(ab 60) Eine gute Mischung zwischen jung und alt + gegenseitiger Respekt ( gibt es leider nicht) wäre heute sicher auch eine sehr gute Alternative für eine Bürgernahe Politik 😉

     
  21. 2. Markus van Appeldorn

    Und es gibt einen Unterschied zwischen “CDU jünger machen” und “CDU-Jünger machen”.

     
  22. 1. Markus van Appeldorn

    Manchmal ist es besser, wenn alte weiße Männer noch ein paar Jahre im Amt (oder Mandat) bleiben.