Oje! Jetzt 401 Fälle und 8 Tote

rd | 10. April 2020, 17:30 | 8 Kommentare

Schock-Zahl aus der Kreis-Verwaltung: Jetzt sind es mehr 400 erkannte Fälle, 58 mehr als gestern – einen so großen Anstieg von Tag zu Tag gab es im Kreis Kleve bisher nicht. Zwei weitere hochbetagte Menschen sind gestorben (eine Frau aus Emmerich (82), ein Mann aus Straelen (93), das sind die Toten Nr. 7/ und 8. Hier die Mitteilung des Kreises im Wortlaut: „Am heutigen Freitag, 10. April 2020, 15.30 Uhr, liegen dem Kreisgesundheitsamt insgesamt 401 labordiagnostisch bestätigte Corona-Infektionen vor. Davon sind 30 in Bedburg-Hau, 23 in Emmerich am Rhein, 53 in Geldern, 24 in Goch, 27 in Issum, 20 in Kalkar, 32 in Kerken, 31 in der Wallfahrtsstadt Kevelaer, 31 in Kleve, 7 in Kranenburg, 40 in Rees, 9 in Rheurdt, 39 in Straelen, 6 in Uedem, 7 in Wachtendonk und 6 in Weeze. In Klärung befinden sich 16 Meldungen. 

coronakonforme Schlange vor der Eisdiele in Kalkar

Es muss davon ausgegangen werden, dass diese Zahlen nicht den tatsächlichen Sachstand widerspiegeln, da zum einen laufend neue Fälle gemeldet werden und zum anderen mit hoher Wahrscheinlichkeit zahlreiche unentdeckte Infizierte eine schwer zu schätzende Dunkelziffer bilden.

Von den insgesamt 401 bestätigten Corona-Fällen sind 172 Personen genesen, 38 Personen befinden sich im Krankenhaus und 8 Personen sind verstorben. Bei der siebten verstorbenen Person handelt es sich um eine 82-jährige Frau aus Emmerich am Rhein. Die achte verstorbene Person ist ein 93-jähriger Mann aus Straelen. Ob es Vorerkrankungen gab, ist dem Gesundheitsamt nicht bekannt.

Aktuell befinden sich insgesamt 450 Personen in häuslicher Quarantäne (Stand: 10.04.2020, 15.30 Uhr).“



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8 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 8. wolfgang Look

    “Ostalgiker” werden sich nun auch am Niederrhein zu Hause fühlen können. Es gibt keine Reisefreiheit mehr, Schlangen vor den Geschäften, leere Regale, keine demokratische Grundrechte wie das der Versammlungs- und Meinungsfreiheit mehr, etc.

     
  2. 7. Justin

    @4., Steve Bay

    Die bisherige Berichterstattung im Kleveblog lässt darauf schließen, dass das Coronavirus mit allen seinen Folgen nicht verharmlost wird. Warum also diese empörte Reaktion?

     
  3. 6. rd

    @Steve Das „Oje!“ sollte empathisch klingen.

     
  4. 5. jean-baptiste

    Info der NRZ über die Coronakrise :
    https://www.nrz.de/region/niederrhein/aus-den-niederlanden/corona-krise-kontrollen-an-grenzuebergaengen-zur-niederlande-id228879643.html

    wie krank ist man eigentlich in der Red. der NRZ um sogar solche Info hinter die Bezahl-Schranke zu stecken ?

     
  5. 4. Steve Bay

    Was heisst hier “Oje” ? Warum wird das meiner Meinung, nicht ernster genommen ? Ich glaube, vielleicht ist der Hr. Daute ja eventuell immun dagegen ? Das ist kein Spass. Ein bisschen mehr Mitgefühl. Schauen wir auf New York. Sagen wir dann auch: Oje” ?

     
  6. 3. KleverCompliance

    …ein Blick heute auf die Grunewaldstraße (zur Grenze in die Niederlande) bringt zu Tage: Unbelehrbar. Völlig.
    Es lässt nur einen Rückschluss zu: Traurig.

     
  7. 2. Andreas Bulkens

    Der Niederrhein eben.
    Unsere Nachbarn erhalten ja auch fröhlich pfeifend Besuch von Kindern und Enkelkindern.
    Ohne diesen Menschen zu nahe treten zu wollen – für mich zählen sie zur Risikogruppe.
    Aber der gute Herr Darwin hatte schon Recht …

     
  8. 1. jean-baptiste

    https://www.ad.nl/binnenland/duitsers-negeren-oproep-en-komen-gewoon-naar-nederland~aa0d4123/?referrer=https://news.google.com/
    Die Leute sind ja auch unbelehrbar.
    Übrigens, in Meckenheim musste ein Altenheim durch den Katastrophenschutz übernommen werden, weil etwa die Hälfte der 100 Bewohner und die Hälfte des Pflegepersonals posotov getestet, und der Rest in Quarantäne geschickt wurde.