Marketing 5.0 in der Fußgängerzone

rd | 16. August 2018, 16:38 | 5 Kommentare
Digital wird überschätzt

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  1. 5. digit Alis

    @ 1. Flachlandbiker,
    @ 2. Guenther Hoffmann :
    Weil in den Zeiten des digitalistisch-perfektioniert Gestylten
    das HandMade-Design wieder besonders beliebt wurde,
    griff rOtring 2022 seinen NC-Scriber aus den 1980ern wieder auf.
    ( s. http://assets.rotring.com/is/image/NewellRubbermaid/hrtg_1980?wid=1920&fmt=jpg&op_sharpen=0&qlt=80&resMode=bicub&bgc=0,0,0&crop=0,230,1920,2066&anchor=960,1263 )
    Das mobile Gerät bestand damals aus einer Tastatur,
    an deren oberen Rand entlang ein TuscheStift von links nach rechts fuhr
    und mit gewissen BewegungsSpielRaum auf- und abWärts
    die eingetippten BuchStaben auf jeden UnterGrund schrieb,
    auf den das Gerät gelegt wurde.
    Der PM-Scriber ( PaveMent-Schreiber ) setzt dieses Prinzip in größerem MaßStab fort.
    Er besteht aus insgesamt 3 Schienen, die je nach Modell etliche Meter lang sein können.
    Sie werden in „H“-Form auf der Straße ausgelegt.
    Die beiden „I“-Schienen liegen auf dem Boden.
    Auf ihnen fährt die „—“-Schiene „auf“ und „ab“.
    An dieser entlang huscht eine LaufKatze,
    in die ein Stück Kreide, eine Graffiti-SprayDose oder sonstige Utensilien eingespannt werden.
    Etwas so altertümliches wie eine „Tastatur“ ist selbstVerständlich nicht nötig.
    Wie üblich ist das Gerät mit einem StreichelFon verÄppelt.
    Der user zeichnet oder tippt auf seinem MobilGerät,
    was der PM-Schreiber scriben soll,
    der es dann auf das StraßenPflaster, die HausWand oder jede andere Fläche malt,
    an die er angebracht ist.
    Spezielle artificial intelligence Programme sorgen dafür,
    daß das Ergebnis ein wenig krakelig und verkleckst aussieht
    – gerade so optimiert, daß die maximale Zahl an Betrachtern es für handGemacht hält.
    Je nach ZielGruppe werden auch SchreibFehler automatisch eingebaut,
    damit es den gewünschten Kunden besonders vertraut erscheint.

     
  2. 4. ???

    Aktion scheint beendet zu sein ……….

     
  3. 3. Joseph Johann

    Bei diesen Läden komme ich mir vor, wie früher auf der Kirmes mit den Losbuden. Spruch dort: „Wer hat noch nicht, wer will denn mal?“ Zu den Lockangeboten gehören auch die ganz klein gedruckten Zwänge in den Geschäftsbedingungen, die dann richtig Geld kosten.

     
  4. 2. Guenther Hoffmann

    Da wird die digitale Welt endlich mal mit Füßen getreten ,das macht Hoffnung auf Normalität. Aber….

     
  5. 1. Flachlandbiker

    Handy-Shop und alles richtig geschrieben – ohne Word-Rechtschreibhilfe, chapeau Kleve! Hier läufts noch….