Kleve bald infährtil

rd | 18. Juni 2015, 11:24 | 26 Kommentare
Überdimensioniert, störanfällig, teuer: Martin Schenk (Foto: Stadtwerke Kleve)

Überdimensioniert, störanfällig, teuer: Martin Schenk (Foto: Stadtwerke Kleve)

Goodbye, Martin Schenk! Goodbye, du hochseetaugliche Fähre mit Radar und gefühlten 7000 PS!

Nicht zu retten (Foto © CP)

Nicht zu retten (Foto © CP)

Der Rat der Stadt Kleve beschloss gestern spätabends mit großer Mehrheit (26:16), den Betrieb der Fähre zwischen Düffelward und Schenkenschanz einzustellen. Der Schritt soll die Stadtwerke entlasten, ebenso wie der gleich mit entschiedene Abschied vom Betrieb des Parkhauses in der Neuen Mitte. Für die Schänzer ist die Nachricht ein Schock, sie sehen sich um eine „Lebensader“ beraubt — eine Lebensader allerdings, die von ihnen selbst nur noch sehr zurückhaltend benutzt wurde, seit den Bewohnern des Ortsteils ein symbolisch zu nennender Betrag für die Beförderung abverlangt wurde. Auswärtige Besucher stehen seit jeher staunend vor dem Monstrum, das zu Niedrigwasserzeiten den Altrhein komplett zu überbrücken schien. Das Schiff musste allerdings aufgrund rechtlicher Bedingungen („Bundeswasserstraße“) so und nicht anders ausgelegt werden. Der Betrieb der Fähre verursacht jährliche Kosten in Höhe von 400.000 Euro. Mit der Entlastung sollen die sprunghaft gestiegenen Kosten für den Neubau des Hallenbades am Sternbusch abgefangen werden.

Ein paar Kilometer weiter, in Millingen, überqueren Radtouristen mit einer neckischen Kleinfähre den Rhein, was in den Niederlanden, wo offenbar alles erlaubt ist, völlig ausreicht. Jörg Cosar (CDU) regte in der Ratssitzung an, eine solche, vor allem von Radtouristen genutzte Fähre an Stelle der Martin Schenk einzusetzen.

Es gab auch mal die Idee einer weitgespannten Brücke (die allerdings auch wegen der Bestimmungen für Bundeswasserstraßen derart hoch hätte gebaut werden müssen)

Es gab auch mal die Idee einer weitgespannten Brücke (die allerdings auch wegen der Bestimmungen für Bundeswasserstraßen derart hoch hätte gebaut werden müssen)

Wozu das Internet nicht alles gut ist! Hier dank der Seite www.binnenschifferforum.de alle technischen Daten zur Fähre:

Schiffsdaten

Name: Martin Schenk
Eigner: Stadtwerke Kleve, Kleve
Europa-Nr.: 04809280
registriert in: Kleve
Nationalität: D

Länge über alles: 32 m
Rumpflänge: 20 m
Länge der Klappen: 6 m

Breite über alles: 6,40 m
Seitenhöhe: 1,40 m
Tiefgang: 0,90 m
Fahrbahnbreite: 3 m

Tragfähigkeit: 21 Tonnen
Kapazität: max. 4 PKW
Personen: max. 100 ohne / 50 bei Fahrzeugmitnahme
zul. Gewicht eines Fahrzeugs: 7,5 t

Maschinenleistung: 2x 81kw (110 PS) bei 2300 U/min
Maschine: 2x Volvo D 5 AT
Antrieb: 2x SUPRA-JET 330 Wasserstrahlantrieb, Fabrikat: Schmitt

Baujahr: 2002
erbaut in: D
Bauwerft: Schmitt Stahlbau, Andernach
Bau-Nr.: 5/02

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26 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 26. rd

    Gerne!

     
  2. 25. Jürgen Böll

    Heute soll die „Martin Schenk“ den Altrhein Richtung Usedom entgültig verlassen.
    Der neue Eigner will die Fähre nun überführen.

    rd, vielleicht ein letzter Bericht und Fotos?

     
  3. 24. otto

    @ 23 W. Look,

    ohne mehr zu schreiben, sei hiermit alles gesagt – Danke – !

     
  4. 23. wolfgang Look

    Dann ist auch die lyrisch-philosophische Idylle dahin, bei der die Fähre eine Schlüsselrolle spielt
    Fähre in Schenkenschanz

    Du Dorf am Rheine träumst in Stille ewig fort und fort…
    Und nur die alte Fähre führt zurück zur ird’schen Welt…
    Welch grünes Zauberspiel, Idylle, welch beschaulich Ort
    Bist du mit deinen Pappeln am blauen Himmelszelt!

    Ein schönes Lied dein säuselnd Fluss in Sanftmut singt,
    Der lauscht dem Sehnen aller Wand‘rer in der Einsamkeit…
    Vom Deiche lesen sie in Mauern aus der alten Zeit…
    Und lauschen deiner Symphonie, die bis nach Elten klingt.

    Einst warst ein Schauplatz du von einer großen Schlacht,
    Und tobte hier der wilde Sturm des Kriegertums,
    Doch heute träumst du still und lauschest stets der ewigen Nacht,

    Die Seelenfrieden schenkt und Himmelsschau und -ruhm.
    Und schweigend hier am Altrhein fern vom Glanz der Welt,
    Steht offen weit das Himmeltor: ganz unscheinbar, doch bald, doch bald!

     
  5. 22. Rainer K H

    Hallo, ich schließe mich der Meinung von 20.Rainer an. Einen Supra-Jet 330 auf dem Altrhein zu betreiben, erschien mir schon damals als Zeichen der Unkenntnis der Genehmigungsbehörden

     
  6. 21. Direx

    Rainer, auch wenn man die FDP sicherlich für so einiges verantwortlich machen kann, aber mit der neuen Fähre hat sie nichts zu tun. Zum Zeitpunkt der Anschaffung war sie weder als Fraktion im Stadtrat und schon gar nicht im Aufsichtsrat der Stadtwerke vertreten.

     
  7. 20. Rainer

    Bravo Herr Otto. Gut erkannt. Ich habe seinerzeit ein Mitglied des Stadtrates von der FDP darauf hingewiesen, dass der vorgesehene Wasserstrahlantrieb Supra-Jet 330 Fabrikat Schmitt, vollkommen ungeeignet für den Betrieb auf dem Altrhein wegen der fehlenden Wassertiefe ist, zumal sich dieses Manko bei der Vorgängerfähre gezeigt hat und die Fähre dann aufwendig auf Schottelantrieb umgestellt wurde. Der Schlaumeier von der FDP begegnete, dass dieser Antrieb von allen Rheinschiffen bevorzugt wird. Ich war seit über 40 Jahren in der Schifffahrt tätig und mir ist kein Fahrzeug mit diesem Schrottantrieb bekannt. Es ist richtig, dass die Fähre mit einem teuren Radargerät ausgerüstet ist. Allerdings ist das Radargerät noch nie im Fährbetrieb bei Dunkelheit oder unsichtigem Wetter eingesetzt worden. Geht auch nicht, da das Radargerät um 90 Grad versetzt eingebaut wurde und navigieren unmöglich ist. Da ich bestens mit den Vorgängen um die Fähre betraut bin, könnte ich die Liste der Fehlleistungen beliebig fortsetzen. Ich könnte ein Buch damit füllen.

     
  8. 19. otto

    Peter Wanders trifft wie so oft, einen wichtigen Aspekt den es zu beachten gilt. Die Stadt fällt regelmäßig
    Entscheidungen am grünen Tisch, meistens plötzlich aufwachend aus dem Tiefschlaf, losgelöst von jedem
    Sachverstand.

    Dieser fehlende Sachverstand zeigte sich ständig in dem nahezu täglich erforderlichen Reparaturaufwand, entstanden da niemand, der die örtlichen Gegebenheiten kannte, befragt wurde.

     
  9. 18. Rainer

    Mit schlauen Sprüchen sind sowohl die Stadtwerke als Betreiber der Fährverbindung Düffelward – Schenkenschanz, wie auch die handelnden Politiker schnell zur Hand. Allerdings fehlt den Verantwortlichen für den Betrieb der Fähre jeglicher Sachverstand, um einen sicheren Fährverkehr zu gewährleisten. Wenn bemängelt wird, dass die Fähre von den Bauern nicht mehr genutzt wird, sei angemerkt, dass das zulässige Gesamtgewicht auf 7,5 to beschränkt wurde. Welcher landwirtschaftlicher Zug überschreitet nicht dieses Gewicht?
    Dies sollte allerdings den Schlaufüchsen vom Stadtrat bekannt sein. Oder? Aber wie kam es zu dieser Gewichtsbeschränkung?
    Im Mai 2009 kam es zu einem Unfall im Fährbetrieb, wobei ein Traktor die Fähre vor sich hin schob, und mit Anhänger im Altrhein landete. Zum Glück kam es zu keinen Personenschäden.
    Für diesen Unfall waren allein der Fährführer und der Fährbetreiber verantwortlich. Nach § 8 der Fährbetriebsverordnung darf der Fährführer das Betreten, Befahren oder Verlassen der Fähre erst zulassen, nachdem die Fähre ordnungsgemäß an der Anlegestelle festgemacht ist. Gem. Erlass vom BMV v. 03.09.1996 wird der Begriff „Festmachen“ definiert. Beim Übersetzen von schweren Fahrzeugen (7,5 to ?) kann es je nach den tatsächlichen Gegebenheiten sein, dass zusätzlich zu modernen Festmachkonstruktionen auch ein Festmachen mittels Drähten erforderlich ist. Dies alles hat der verantwortliche Fährführer unterlassen. Allerdings waren auch keine Drähte am Schänzer Ufer vorhanden. Warum hat der Fährführer nicht ordnungsgemäß gehandelt und warum waren keine Festmacher vorhanden? Weder dem Fährführer, noch dem Verantwortlichen der Stadtwerke als Betreiber der Fähre waren nach 7 Jahren Betrieb, die Fährbetriebsverordnung bekannt. Vom Erlass des BMV keine Ahnung. Warum nun die Beschränkung auf 7,5 to. Es gibt keinen Grund. Doch es gibt einen Grund. Wenn möglichst wenige die Fähre nutzen, kann ich den „dummen“ Bürgern besser vermitteln, dass die Fähre nicht benötigt wird. Wenn die Fähre im Rahmen der zulässigen Tragfähigkeit von 21 to belastet wird, liegt die Fähre wesentlich besser im Wasser. Allerdings müsste die Fähre dann angebunden werden. Zu viel verlangt? Aber was erwarten wir von Fachleuten, die für viel Geld einen Haufen Schrott gekauft haben. Doch wohl keine Sachverstand. Überdies ist mir keine Vorschrift in der BinSchUO bekannt, die eine Mindestgröße einer Fähre vorschreibt. Ich habe den Verdacht, dass selbst ernannten Fachleute noch nicht mal wissen, warum ein Schiff aus Eisen schwimmt.
    Noch eine Anmerkung. In den Niederlanden ist auch nicht alles erlaubt. Neckische kleine Fähren queren den Rhein auch in Grieth und Bislich. Die fast identische RheinSchUO schreibt auch hier keine Mindestgröße vor.

     
  10. 17. Rainer Hoymann

    Die ausrangierte Fähre ließe sich weiterhin in der Hauptsaison von Mai bis Oktober nutzen: Eine Überfahrt des „neuen“ Rheins bei Griethausen auf die niederländische Seite erschließt für Radfahrer und Wanderer reizvolle Natur. Griethausen könnte gastronomisch belebt werden und auch Kleve ist über den Radweg sehr gut angebunden. Der Betrieb dürfte mindestens kostendeckend sein, schließlich läuft die Fähre in Millingen/NL seit Jahrzehnten unter privater Regie.
    Was spricht dagegen?

     
  11. 16. Florian

    Ave Senatus, morituri te salutant!
    Kommt es bei Hochwasser innerhalb der Mauerm von Schenkenschanz zu einem Schadenereignis, können vermutl. vorgegebene Schutzziele/Rettungszeiten nicht mehr eingehalten werden. Der Verlust von Leben, Hab und Gut scheint wohl oder übel aus Kostengründen billigend in Kauf genommen zu werden. Ist das so gewollt!

     
  12. 15. jean baptiste

    @13 Michael Zumbrägel
    Nein, total nicht nötig, unsere geistigen Überflieger haben das drauf.
    Die machen das innerhalb von 5 Minuten am Ende einer langen Sitzung.
    Die Grünen, die sonst jeden einzelnen Baum wichtig nehmen , Herr Cosar, der sich was vorstellen kann…,alle können da kurz vor Knapp (und ohne jede Not) adhoc Beschlüsse fassen.

    Übrigens noch (halb) OT eine weitere Meldung über das gute Entscheidungsvermögen unserer Abgeordneten,
    Sontowsky is back :

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/teilerfolg-fuer-sontowski-vor-der-vergabekammer-aid-1.5174244

     
  13. 14. Beflissener

    Was sagen eigentlich die drei BM-Kandidaten dazu?? oder sind Sie schon im „Eine Stadt“-Modus?

     
  14. 13. Michael Zumbrägel

    Es wäre vielleicht sinnvoller zunächst einmal zu prüfen ob man mit der „Abmeldung“ von Altrhein und Spoykanal als Bundeswasserstrasse Handlungsspielräume kurz Kostensenkung gewinnen kann, bevor man solche Schritte einleitet. Wir haben ja in dem Bereich auch immer noch die Baustelle „Schleuse“….
    Statt Einstellungsbeschlüssen wäre mir ein gut abgewogenes Konzept lieber, das mit cleveren Konzepten und unter geschickter Nutzung von rechtlichen Randbedingungen die örtliche Infrastruktur erhält und sichert.

     
  15. 12. jean baptiste

    @2 ja, auch dort muß man sparen.
    Keine 3 Bürgermeister mehr (Groesbeek . Berg en Dal , Millingen) , keine 3 Verwaltungen , keine 3 Umweltbetriebe ,keine 3 Gemeindräte mit Beigeordneten (Wethouder) , und nur noch 1 Gemeinedepleite, keine 3mehr.
    Können wir auch drauf warten, Kleve , Bedburg-Hau, Kranenburg, Goch ,Emmerich, passt gut ein einen Topf.
    Huuuu,jetzt hab ich aber was angestossen …….

     
  16. 11. Günter Hoffmann

    Im BW Depot Nütterden der Emmericher Pioniere lagen ,ewig und drei Tage,jede Menge Pontons herum die wären, nach Auflösung des Vereins wegen des zukünftigen ewigen Frieden, evtl. ( olivgrün passend zur Umgebung) eine preiswerte Alternative gewesen…….man hätte sie ja auch weiß ,pink, o.ä. streichen können..oder… ?

     
  17. 10. Florian

    … es ist umso bemerkenswerter, dass wieder einmal in der Peripherie ( Zwergortschaften ) der Stadt Kleve der Rotsitft angesetzt wird, denn hier betrifft es halt nur wenige Bürger und Radtouristen. Zudem werden dort dringend benötigte öffentliche Bauten bewusst und gezielt hinausgezögert. Und wen stört es schon, wenn bei der anstehenden Wahl ein paar Stimmen der betroffenen Bürger fehlen werden.
    Ein findiger Bürger dieser Ortschaften stellte hierzu vor einiger Zeit fest: „Hinter Rindern hört die Stadt Kleve halt auf! „

     
  18. 9. Peter Wanders

    Was passiert jetzt eigentlich, wenn bei einem kleineren Hochwasser die Brücke bei Griethausen unter Wasser steht und es in Schenkenschanz brennt?
    Und wie kommt im Falle gesundheitlicher Notfälle dann ein Notarztwagen nach Schenkenschanz?
    Wie kommt bei einem Verbrechen die Polizei mit ihren Gerätschaften auf die Schanz?
    Alles zu Fuß, Wassereimer, Tragbahre?
    Liebe Schänzer, da haben ein paar Ratsmitglieder ganz ganz voreilig gehandelt.
    Es gab genau aus diesen Gründen mal eine ganz klare Garantie der Verwaltung und Politik für die Fähre. JB hat da völlig recht
    Genau deshalb ist die Fähre so groß wie sie ist.

    Liebe Feuerwehr, Polizei, Notarzt. Könnt ihr bitte dem Rat der Stadt Kleve erläutern, welche Sicherheitsfunktion die Fähre hat.
    Das kostet Steuergeld, für einen Schänzer etwas mehr als für den Klever, aber so funktioniert das nunmal in diesem Staat.

    Ob aber die Fähre über die Wasser-, Strom- und Gasrechnung der Kunden der Klever Stadtwerke subventioniert werden muss, oder ob für die Querung einer Noch-Bundeswasserstrasse ein Steuergeldtopf angezapft werden muss, ist eine ganz andere Frage.

    Das Ding so einfach still legen geht m.E. nicht.

     
  19. 8. Andre Gerritzen

    @rd
    Also ist das „neue“ Parkhaus an der Hagschen Poort neben der VHS gemeint?

     
  20. 7. rd

    @André Doch, genau diese Formulierung ist richtig.

     
  21. 6. S.Sch.

    Schildbürgerstreich, oder? Letzte Woche die Fähre noch genutzt. Schade eigentlich, dient zur Ankurbelung des Tourismus. Schleuse, Fähre ade

     
  22. 5. Andre Gerritzen

    Ich glaube da gab es in der Presse und auch hier eine Verwechslung bezüglich des Parkhauses.
    Das Parkhaus der neuen Mitte mit Zufahrt über den Hagsche Poort wird über einen Betreiber in Bocholt verwaltet.
    http://www.parken-nrw.de/?Kleve_Tiefgarage_Neue_Mitte

    Das Parkhaus NEBEN der Neuen Mitte mit Zufahrt über die Stechbahn ist das Parkhaus der Stadtwerke.
    https://www.stadtwerke-kleve.de/index.php?id=37

    Die Formulierung „Parkhauses in der Neuen Mitte“ dürfte dann nicht ganz richtig sein, oder?

     
  23. 4. willi winzig

    Eine Kurbelfähre ala „Jan an de Fähr“ reicht hier doch vollkommen aus!
    Bundeswasserstraße ist der Bereich auch nicht mehr lange, da mit dem Ende der Schleuse auch keine Binnenschiffahrt mehr stattfinden wird.
    Warum soll ich als Kunde der Stadtwerke 400tsd € weiterhin diese vollkommen überdimensionierte Fähre mitberappen? Sogar die Schänzer selbst waren 2010 höchst empört und senkten schlagartig die Nutzung der Fähre, als man anfing auch von ihnen Fährgeld zu verlangen. So lieb und wichtig kann die Fähre also nicht gewesen sein….
    Wer von den Ratsmitgliedern allerdings gedacht hat, die Stadtwerke hätten irgendwo eine Gelddruckmaschine und ein neues 20 Millionen Schwimmbad könnte mal ebenso gestemmt werden, während alle anderen Spielereien der Politik munter weiterlaufen, scheint etwas zu kurz nachgedacht zu haben.
    Respekt das zumindest die FDP die Grundrechenarten immer noch beherrscht und auch CDU und Grüne mittlerweile begriffen haben, dass die Zeit des lockeren Geldausgebens vorbei ist.

     
  24. 3. otto

    Warum wurde überhaupt die alte Treidelfähre durch diese hochseetüchtige Fähre ersetzt? Das was
    wirklich sinnvoll war, das war die Radaranlage. Bei Nebel und Hochwasser gab sie die Sicherheit,
    das jeweils andere Ufer zu erreichen.

     
  25. 2. Wolfgang

    Millingen ein Ortsteil der Gemeinde Greosbeek????

     
  26. 1. jean baptiste

    vielleicht will die Gemeinde Groesbeek (OT Millingen / Rijn) das Teil ja übernehmen.
    Dann können die ja den Fährdienst Schanz von Holland aus betreiben und gelten nicht die Bundes-wasserstraßen-Regeln.
    Outsourcing ist modern.
    Übrigens mal eine rechtliche Frage. Hatte nicht mal irgend ein Herrscher den Schanzern gratis Fährverkehr zugebilligt?
    Darf man dann den Betrieb so mirnichts dirnichts einstellen?