Gruftstraße gefahren? Ganz große Geduld gefordert!

Automobile Freiheit in Demut

Liegt es an der noch etwas unsauber getakteten Baustellenampel? Oder sind die Kleve Autofahrer selbst schuld, weil sie nun endlich alle einmal über die nach 18 Monaten Bauzeit fertig gestellte Ringstraße brausen wollen?

Wie dem auch sei, wer am Dienstag mit seinem Auto über die Gruftstraße stadtaufwärts gefahren ist, musste schon am frühen Nachmittag, weit vor der eigentlichen Hauptverkehrszeit, ganz große Geduld mitbringen. Die Schlange aus Autos staute sich bis hinter die Kreuzung Tiergartenstraße, von dort aus wurde sie aus drei Richtungen in einem steten Strom mit weiteren Kraftfahrzeugen verlängert.

Geduldsspiel

Die Gruftstraße selbst, die noch am frühen Morgen infolge der protestierenden Landwirte ins Chaos gestürzt wurde, sich aber am späten Vormittag von der Besetzung der Kreuzung durch Landmaschinen erholte, erlaubte ab ca. 15 Uhr nur noch Stop-&-Go-Verkehr. Fußgänger spazierten an den wartenden Autos vorbei und waren schneller. Zehn Minuten Fahrzeit für das wenige hundert Meter lange Teilstück zwischen Klever Ring und Ringstraße waren normal.

Allerdings alles noch kein Vergleich zu den Verhältnissen am frühen Morgen, wie den Kommentaren zu entnehmen ist. Ein Kommentator schrieb, dass er am Morgen für eine Fahrt von Materborn bis zum Industriegebiet 49 Minuten benötigt habe. Allein 24 Minuten sei nötig gewesen, um überhaupt bis zur Römerstraße zu gelangen. Der Rückstau habe sich von der Kreuzung am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium über die gesamte Länge der Römerstraße bis zum Zebrastreifen an der Merowingerstraße erstreckt. Verantwortlich dafür waren aber die Proteste der Landwirte. Die Ampelschaltung hatte mit diesem Chaos nichts (oder nur wenig) zu tun. Dafür umso mehr mit dem, was sich am Nachmittag auf der Strecke abspielte. Die Redaktion ist sicher, dass, falls keine Nachbesserung erfolgt, mit revolutionären Unruhen zu rechnen ist.

PS. Heinz Erhardt war natürlich deutlich besser:

Deine Meinung zählt:

34 Kommentare

  1. 34

    @30. Benno: Taktung, Kapazität, Route, Haltestellen, Fahrtkosten … alles keine unlösbaren Fragen. Nur muss dazu erstmal eine Diskussion zustande kommen. ÖPNV in Kleve ist kein Thema für die Ratsmehrheit.

     
  2. 33

    @32, fahr mal mit dem Bus von Bedburg-Hau aus Richtung Materborn oder umgekehrt… Selbst meine Oma mit Rollator wäre schneller.

    Richtung Rindern steht bei uns in Bedburg-Hau aber zumindest eine Buslinie zur Verfügung, mit der man in sagenhaften 45-50 Minuten das Ziel erreichen kann (1x umsteigen obligatorisch).

     
  3. 32

    @30 100xJa – Seit Jahren verstehe ich nicht, warum es keine vernünftige Busverbindung Materborn<=>Industriegebiet gibt.
    Gefühlt fahren genau da täglich 5000 Leute lang…

     
  4. 31

    Leute, das ist Meditation! Nach Feierabend im ersten Gang die Gruft hochzujukeln ist eine Entschleunigung vom Feinsten! 😂

    @29. Gong gehört?! Genau!

     
  5. 30

    @ 26 Peter Brückner:
    Aber die CityBusLinie wird für die Gruftstraße keine Entlastung sein. Wenn ich den Schilderungen von Kommentar 15 -Thomas Beler – verfolge, sind es schon einige mehr als in einen CityBus passen, die morgens die Gruft herunterfahren.
    Wäre es nicht besser, wenn Busse direkt ins Industriegebiet fahren und vor allem der Takt auch stimmt. Mein spontaner Einfall: zwischen 6:30 Uhr und 8:30 Uhr sowie zwischen 15:30 Uhr und 17:30 Uhr in der Anfangsphase im 15 Minuten Takt fahren würden.

    Benno

     
  6. 29

    „Gruftstraße gefahren? Ganz große Geduld gefordert!“ –
    Grundgütiger Gott! Gram gebärende Gruft, greifst gutmütigste gerne Gefährte grauchende Gesellen (gewichtig gebrauchte Gesellschaftstragende) gegen Gurgel!

     
  7. 28

    Hauptsache die Pflicht ist erfüllt, das die Ringstraße wieder offen ist. Wohlwissend das die Ampelanlage nicht funktioniert. Einfach eine Katastrophe
    Da lief es mit Baustelle 100% besser

     
  8. 26

    @21. Benno: zum ÖPNV in Kleve hat man sich natürlich Gedanken gemacht. Es ist Teil des Im letzen Jahr vom Rat beschlossenen Mobiltätsentwicklungskonzeptes. Leider hat das Fachbüro dem ÖPNV in Kleve wenig Bedeutung zugemessen und entsprechende Maßnahmen nur in homöopathischen Dosen vorgesehen.
    Mehrere Fraktionen verfolgen die Verlängerung der Citybuslinue nach Materborn und Kellen. Leider hat sich die Ratsmehrheit bisher geweigert. Man möchte dafür kein Geld ausgeben.

     
  9. 25

    @22/23: Das ROT für alle (Ampelanlage Stein) ist mir auch aufgefallen! Aber mit der Zeit stumpft man in Kleve ab, weil es fast schon zur „Normalität“ gehört, dass Dinge laufen, wie sie eigentlich nicht laufen sollten.

     
  10. 24

    @18 Sind Sie sicher, dass Sie Generation X sind?

    Was Sie beschreiben, sind (auch) die Lebensbedingungen der Babyboomer damals gewesen. Die sind sogar noch häufiger Fahrrad gefahren. Zur Schule, zur Fete, nach Holland…

     
  11. 23

    @22
    Stimmt, beides ist mir auch aufgefallen. Bezüglich der Ampel Flutstraße: ich meine mir einzubilden, dass dieses Phänomen erst auftritt, seitdem die Ampel Ende letzten Jahres mehrere Tage defekt war.
    War da nicht irgendwo ein Blitz eingeschlagen und sowohl die Ampel als auch die elektronische Preistafel der unbemannten Kuster-Tankstelle mehrere Tage außer Betrieb?

    Vielleicht ist ja ein Bauteil der Ampel beschädigt worden und wurde danach ausgetauscht / neu programmiert und verursacht nun diese Probleme?

    Gleiches gilt übrigens auch für die Ampel in Warbeyen. Diese war im gleichen Zeitraum mehrere Tage defekt und produziert seitdem durch extrem lange Rotphasen regelmäßig einen Rückstau in Richtung Rheinbrücke…

    Zufall?

     
  12. 22

    Was die Ampelanlage beim Stein angeht:
    In jeder Taktung einmal herum ( also für dann jeweils alle Richtungen) gibt es ein Phase wo gleichzeitig Stechbahn, Römerstraße, Gruftstrasse und Römerstraße rot haben und keiner fahren darf.
    DAS ist an für sich nicht normal; ich kenne es so, dass wenn jemand rot hat, ein anderer Grün hat.
    Im Übrigen – gleiches ist mir, nicht immer aber immer wieder, bei der Ampelanlage Flutstrasse gegenüber der JET-Tankstelle aufgefallen; Alle warten und nieman hat grün…

    Ich denke, dass man mit einer „normalen“ Ampelschaltung schon mal mindestens 50% des Problems lösen kann.

     
  13. 21

    Tja, da sind Lösungen gefragt, wie das in den Griff zu bekommen ist. Ich denke, dass wir damit leben müssen, so lange es keine Alternative im ÖPNV angeboten wird. Nur da, so meine ich es, wäre unsere Stadtverwaltung am Zuge, sich mal Gedanken darüber zu machen und mit den hier ansässigen Verkehrsbetrieben und auch den Betrieben im Industriegebiet sich an einen Tisch zu setzen und nach einer Lösung zu suchen.
    In Post 15 wurde schon eine Beobachtung hier mitgeteilt. Es wäre bestimmt schon mal eine Entlastung, wenn es ein passendes Angebot seitens ÖPNV für Menschen gibt, die aus der Oberstadt/ Materborn in Richtung Industriegebiet müssten.
    Weiterhin wäre es eine Überlegung wert, einen sinnvollen Standort für P&R-Parkplatz zu suchen.
    Mal als Gedankenstoss: wer die A57 Richtung Düsseldorf fährt, dem ist bestimmt schon mal der Hinweis „P&R Meerbusch“ aufgefallen. Dort gibt es einen großen Parkplatz, von dem alle 10 Minuten Busse Richtung Meerbusch oder Strassenbahnen Richtung Düsseldorf fahren.

    Die Frage nur: sind denn schon mal solche Gedanken verfolgt worden? Wenn ich sehe, was in Düsseldorf alles für den ÖPNV gemacht wird (Rheinbahntakt, Millionen-Invest für die Wehrhahnlinie etc.), ist doch bestimmt auch in Kleve noch Luft nach oben. Es muss ja nicht gleich Millionen investiert werden.
    Mir fällt dazu zum Beispiel die Busverbindung Richtung Kranenburg-Mehr ein.
    Einfach mal in der VRR-App die Verbindung Kleve Bahnhof-Kranenburg-Mehr, Haltestelle Marzian eingeben. Zwischen 35 und 52 Minuten ist der Fahrgast tagsüber zu den üblichen Pendlerzeiten unterwegs. Und der Streckenverlauf wird auch angezeigt. So etwas geht bestimmt auch schneller und besser.

    Benno

     
  14. 20

    @18

    Ich bin damals immer mit dem Bus gefahren, bis ich bald 20 Jahre alt war

    Da fuhren natürlich auch noch welche. 🙂

    Insbesondere mitten durch die Stadt (grosse Busse, mehrere Linien, dichter Takt)

    Und was am Bahnhof im Gegensatz zu heute los war, …ach, das Herz wird mir wieder schwer…ich bin ein alter Mann…. 🙁 🙂

     
  15. 19

    Also wenn McDonalds Fahrräder in den McDrive nehmen würde, wären viel mehr Menschen mit dem Rad unterwegs!

     
  16. 18

    Das große, ganze Problem ist doch der Verkehr (Autoflut) im Allgemeinen. In den 70er-80er Jahren hatte noch nicht „jeder“ ein eigenes Auto und fuhr damit durch Kleve. Ich bin damals immer mit dem Bus gefahren, bis ich bald 20 Jahre alt war. Und dann, sind wir meistens auch mit mehreren in einem Auto gefahren (Kumpels) und nicht jeder für sich alleine (mal der-dann der – denn nicht jeder hatte ein Auto – oder von Papi mal geliehen).
    Wenn ich so durch Neubaugebiete laufe, sehe ich „meistens“ mindestens 2 Autos vor der Türe stehen, wenn nicht sogar noch mehr.
    Vielleicht kriegen wir „Pariser Verhältnisse“ wie am Arc de Triomphe, wo man erst 4-5 Runden fahren muss, um wieder aus der Spur zu kommen.
    Es gibt einfach zu viele Menschen, Autos 🚗 und auch einen gewissen Grad von Bequemlichkeit.
    Die Stadtplanungen bauen ja überall auf alte, bestehende Strukturen und Geografischen Verhältnissen auf und haben überall, nicht nur in Kleve, die Bevölkerungsdichte/Explosion nicht mit eingerechnet innerhalb der letzten 30-40 Jahre.
    Dazu kommt, dass es heute wahrscheinlich mehr Pendler gibt die morgens aus Kleve raus fahren und mittags zurück, als noch vor 10-20 Jahren (Arbeitsplätze im Ruhrgebiet usw.).

    In meinen Augen läßt sich das Problem nicht mehr lösen (der Zug ist abgefahren – oder – fährt gar nicht mehr – Infrastruktur).

    Auch habe ich für mich festgestellt, so dass ich mich immer wieder wundere , wieviele Menschen an einem „stinknormalen“ Wochentag, morgens um 10-11 Uhr, mit dem Auto unterwegs sind (wovon mindestens jedes 2 Auto wahrscheinlich ein Zweitwagen ist!?)-fahrten zum Einkauf, Besorgungen ?

    Das Einkaufen, ist auch so ein „Form Faktor“. Meine Eltern gingen früher 1 mal oder alle 2 Wochen zum Großeinkauf (so nannte sich dass damals – Discounter mitten auf der Großen Straße als dort noch gefahren werden durfte – oder Rees) , der Rest wurde beim örtlichen Händler gekauft und fertig. Heute gibt es von Montags bis Mittwochs das im Angebot und am Donnerstag bis Freitag dies und jenes und am Samstag nochmal ein „Super duper“ Schnäppchen. Das ist doch alles „Hausgemachter Konsumterror“-so gewollt-jeden Tag zum einkaufen/shoppen (ist das eigentlich ein „anerkanntes“ Hobby?)

    Vielleicht geht es uns zu gut? Noch?

    Da kann man ja direkt froh sein, dass viel über das Internet gekauft wird, sonst wären noch mehr unterwegs.

    Ich bin für einen „Autofreien“ Mittwoch von 9-13 Uhr in der Stadt – einmal im Monat ;-)…damit sparen wir mehr CO2 ein, als mit 10.000 E-Autos im Jahr-wetten!

     
  17. 17

    @16

    Ich schlage den Bau einer Brücke vom Klever Ring quer über die gesamte Stadt bis hoch zur Hoffmannallee oder Nassauerallee vor

    Vorher wird die Schleuse saniert und der Flughafen erweitert.

    Und Kleve-Nijemegen… …ach, lasset die Hoffnung fahren. 🙂

     
  18. 16

    Ich schlage den Bau einer Brücke vom Klever Ring quer über die gesamte Stadt bis hoch zur Hoffmannallee oder Nassauerallee vor, dann hat die liebe Seele Ruh, die Fahrradfahrer sind zufrieden und können nebeneinander herfahren, die Autofahrer genießen den Ausblick und der ÖPNV kommt schneller durch, da ja Alles über die neue Brücke in die Oberstadt fährt, herrlich, grins… ;.)

     
  19. 15

    @10 Berg hoch
    Wer ein bisschen durch Kleve fährt sei es Fahrrad oder PKW, der kann an der Gruft Straße folgendes zu den Berufverkehrstagen beobachten, Wochentags morgens zwischen 07.30 Uhr und 08.30 Uhr verkehrstechnische Stauung berbab, da alles aus Kleve von Materborn, Reichswalde Oberstadt aus der Innenstadt herausströmt, sei es in die drei Industriegebiete Kleves Niederungen, Richtung Kranenburg oder Richtung Emmericher Rheinbrücke.

    Nachmittag passiert dann gegen 15.00 Uhr genau das gleiche nur diemal in umkehrter Fahrtrichtung, also Gruftstraße bergauf, alles kommt aus den oben genannten Gebieten zurück und möchte über die einzige Verbindungsstraße vom Klever Ring oder Tiergartenstraße nach oben in die Oberstadt und von dort nach Materborn Reichswalde oder auch nur Richtung Goch Bundesstraße durchfahren also gibt es von 15.00 Uhr beginnend bis cirka 17.30 Uhr einen gewaltigen Rückstau auf der Gruft Straße.

    Zu viele Fahrzeuge wollen in einem engen Zeitfenster über ein und die gleiche Straße, die ja konzipiert in der Nachkriegszeit der 50er und 60er Jahre für die heutigen Verkehrsströme mit Zweit- und Drittfahrzeug einfach nicht ausgelegt ist.

    Kleves Lösung für den Verkehrsinfakt wäre vielleicht seinerzeit gewesen, eine Verkehrsanbindung an die Lindenallee über den Berg in Angriff zu nehmen, aber dort wohnten damals doch ehr wohlhabende betuchte Klever und das hätte auch eine Zerschneidung des Waldes zwischen Tierpark und Donsbrüggen bedeutet, den damaligen Aufschrei hätte ich sehen wollen. Da wäre die damalige Klever CDU Politiker in Klev für gelyncht worden.

    Jetzt ist es zu spät alles ist auf dem Berg dicht bebaut, mitunter als Luxusbaulagen, also muss man mit der Gruft Straße verkehrstechnisch in Jahr 2024 nun klar kommen.

     
  20. 14

    Die zwei möglichen Wege sind mit zu vielen Hindernissen / Problemen gespickt.

    Das sind sie doch fürs Auto auch. Das kann also kein Argument sein.
    Dann ist es wohl doch eher die Bequemlichkeit.

    Sei es die unsägliche Ampelschaltung Uedemer Straße / Klever Ring, wo man mitunter 4 Minuten warten muss oder die qualitativ unterirdischen Verhältnisse auf der Strecke Kreuzung Krankenhaus Richtung Innenstadt und umgekehrt (Verlauf bzw. Nutzungszwang Radweg / Straße Nassauerstraße bzw. Nassauerallee oder gar die für Radfahrer völlig ungeeignete Strecke über die Lindenallee).

    Wie gesagt. Man kann es sich auch bewusst schlecht reden.
    Um nicht zugeben zu müssen dass das Auto schlicht bequemer (=trocken und warm) ist. 🙂

     
  21. 13

    Ich würde gerne alternativ zum Auto bei irgendwelchem Sauwetter (sonst nehme ich auch gerne das Fahrrad*) z.B. mit dem Bus zumindest in die Nähe meines Büros fahren. Das habe ich auch schon mal experimentell für einige Tage durchprobiert.

    Fazit: Zu teuer, Taktung schlecht, Weg zu Start- und Endstelle doch recht weit. Folglich im Ausschlussverfahren durchgefallen.

    Fahrradfahren, dies wurde hier schon häufig diskutiert, bereitet mir auf dem Weg von Bedburg-Hau in die Innenstadt zu meinem Büro eher Sorgen als Freude. Die zwei möglichen Wege sind mit zu vielen Hindernissen / Problemen gespickt.

    Sei es die unsägliche Ampelschaltung Uedemer Straße / Klever Ring, wo man mitunter 4 Minuten warten muss oder die qualitativ unterirdischen Verhältnisse auf der Strecke Kreuzung Krankenhaus Richtung Innenstadt und umgekehrt (Verlauf bzw. Nutzungszwang Radweg / Straße Nassauerstraße bzw. Nassauerallee oder gar die für Radfahrer völlig ungeeignete Strecke über die Lindenallee).

    Folglich entscheidet man sich dann doch lieber fürs Auto…

     
  22. 12

    Man steht nicht im Stau, man IST der Stau. Wer drinsteht, ist Teil des Problems.

    Eine mögliche Lösung bestünde vielleicht darin, mal ins Nachbarland zu schauen, wo schon seit vielen Jahren Kreisverkehre anstelle von Ampeln bevorzugt werden, wo immer es geht.

     
  23. 11

    @7

    Wie gesagt, ich neide es niemandem und würde wahrscheinlich aus Bequemlichkeit selbst das Auto nehmen.

    Allerdings sollte man doch die Einsicht haben dass man nicht alleine auf der Welt ist und wenn auch andere sich ihr Recht nehmen und auf diesen kurzen Distanzen bequem mit dem Auto fahren kann es eben schon mal vorkommen, dass man im Stau steht. Da braucht man sich dann auch nicht zu beklagen.

    Besser im Stau im warmen Auto mal 30min länger unterwegs sein als am wartehallenlosen Klever Bahnhof bei Regen und Kälte stundenlang draussen ausharren zu müssen auf Züge die niemals kommen werden….

     
  24. 10

    Ist das nicht auch so ein Berg-hoch-Effekt?

    Die Gruft runter läuft immer besser als hoch, oder?

     
  25. 9

    @7:
    Ich fahre die Strecke sehr oft mit dem Fahrrad, denn die kann man tatsächlich gut fahren, keine Frage (dann umfahre ich allerdings die Römerstraße, denn der Schutzstreifen dort ist ein Witz). Manchmal muss aber doch das Auto sein, wenn im Anschluss an die Arbeit weitere Erledigungen, Termine o.ä. anstehen, denn es passt nicht immer alles mit dem Fahrrad, strecken- oder transportmäßig.
    Auch sonst braucht man morgens für die Strecke mit dem Auto gerne 25min, was für die Kilometer schon viel ist, 49min sind dann allerdings nicht „n paar Minuten“ länger, sondern mal eben das doppelte.
    Und bevor der Vorschlag kommt, dann einfach die Rush-Hour halb 8 zu vermeiden: Geht nicht für jede*n, wenn man z.B. noch dafür Sorge trägt, dass das Schulkind sicher das Haus verlässt o.ä.

     
  26. 8

    Keiner sagt hier Gruftstraße 🙄… also Gruft ( gemauerte Grabstelle ) da bewegt sich grundsätzlich schon wenig ,also was soll der Stress ? 😁

     
  27. 7

    heute 40 Min vom Arbeitsplatz in der Unterstadt nach Hause in die Oberstadt

    von Materborn bis zum Industriegebiet 49 Minuten benötigt habe.

    Sorry, jetzt ernsthaft: Das sind nun wirklich Distanzen die problemlos mit dem Fahrrad gehen.

    Rindern – Sebus-Gymnaisum jeden Tag bei Wind und Wetter, als Kind+Jugendlicher, 9 Jahre!

    Die obigen 2 Beispiele sind eine fulminante FFF-Gegendemstration unserer Wohlstandsgesellschaft. Da wird das Festkleben der Jugend verständlich.

    Um richtig verstanden zu werden: Ich neide es niemanden und gönne jedem sein Auto, auch seinen SUV, wenn man mich nach meiner Meinung fragen würde. Aber existenziell nötig ist es (hier) nicht. Da braucht man sich über ausnahmsweise(!) n paar Minuten länger echt nicht zu beklagen.

    Ja, das Dinge besser organisiert werden können, ist natürlich auch klar, ohne Frage, -schliesslich zahlen wir dafür Steuern.

     
  28. 6

    @ rd: Mir scheint es so, als hätte man – wer jetzt auch immer – den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben. Ich erhoffte mir zumindest durch die Freigabe der Ringstraße eine leichte Verbesserung. War wohl nix 🙂

     
  29. 4

    Hat sich doch schon immer so gestaut. Grade zum Berufsverkehr. War man mit dem Treffroller die Gruft schneller oben als mit dem Auto. Also nix neues.

     
  30. 3

    Super… Die Ringstraße ist wieder frei. Dank der genialen Ampelschaltung und des hervorragenden Zusammenspiels mehrerer Ampeln(das hat in Kleve noch nie funktioniert) brauchte ich heute 40 Min vom Arbeitsplatz in der Unterstadt nach Hause in die Oberstadt. Das topt sogar die Fahrzeiten, während der Sperrung der Ringstraße.
    Wer die Ampelphasen einstellt, sollte das vielleicht nicht Sonntagsvormittags machen. Heute Morgen kam zu den Protesten der Landwirte noch ein Ärgernis hinzu, was mir schon oft sauer aufgestoßen ist. Um 7:20 Uhr, also, wenn 90% der arbeitenden Bevölkerung unterwegs zur Arbeit ist, muß auf der Gruftstraße der Müll abgefahren werden. Mit zwei LKW. Kann man das nicht anders steuern, liebe USK…?

     
  31. 2

    Ein neuer Thread für Frust jeder Art?

    Also, E-Rezept über Gesundheitskarte funktioniert schon mal. Aber vorher von gestern bis heute nicht telefonisch bis in die Arztpraxis durchgedrungen. Dann selber vorstellig geworden, was mit Erhalt von Rezept und Terminen erfolgreich war. (Kann aber sicher nicht jeder leisten.)

    Weiterer Erfolg war heute, überhaupt in die Warteschleife einer Versicherung zu gelangen. Endlos-Warteschleife, Handy auf Lautsprecher neben Laptop gelegt, irgendwaaaann dann eine menschliche Stimme gehört. Unterlagen sind angekommen, Antrag ist in Bearbeitung, dauert aber noch…

    In der Zeitung war zu lesen, dass das Funktionieren des Öffentlichen Dienstes immer mehr durch die in Rente gehenden Babyboomer gefährdet ist.

    Irgendwann wird es auch andere Bereiche treffen. Wer kommt dann noch raus, um eine Baustellenampel aufzustellen?

    Wir sollten die Jetzt-Zeit feiern, so lange es noch was zu feiern gibt.