Fehler, die in der Hektik des Redaktionsalltags schon mal passieren können

rd | 16. Januar 2020, 11:34 | 3 Kommentare
Erschossener Gorilla, wo er definitiv nicht hingehört

Fehler passieren, und in der Hektik des Tagesgeschäfts kann es durchaus schon mal so richtig in die Hose gehen. Wie gestern in der Rheinischen Post, die einen Artikel über die Klever Senioren-Union, die sich einen Ausflug aus EU-Fördermitteln hatte bezuschussen lassen, veröffentlichte. Vorsitzender der Vereinigung ist das altgediente Schlachtross Manfred Palmen. Was also liegt näher, als eines der ca. hunderttausend Archivfotos des ehemaligen Klever Stadtdirektors zu nehmen, um den Beitrag der neuen Klever Redaktionsleiterin Julia Lörcks zu illustrieren? Aber irgendwo in den Weiten der Redaktion wurde dann knapp daneben geklickt oder vergessen ein Platzhalterbild auszutauschen oder jemand hat sich einen bösen Scherz erlaubt, und so stand gestern Abend ca. eine Stunde lang über der Bildunterschrift: „Manfred Palmen steht in der Kritik“ das Bild des im Krefelder Zoo nach der Brandkatastrophe erschossenen Gorillas online. Dann bemerkte offenbar jemand den Fehler und tauschte das Bild kommentarlos aus. (Mit Dank an den Hinweisgeber.)

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  1. 3. Jens-Uwe Habedank

    Wo kann man denn den Artikel (unbezahlbar) lesen..?
    Ist ja an für sich ein starkes Stück – “Volkspartei” amüsiert sich auf Steuerzahlerkosten…
    Wäre so etwas bei den Linken vorgekommen, gäb’s unendliche Schelte.

     
  2. 2. Joseph Johann

    Irren ist menschlich. Aber, wer schreibt, der bleibt.

     
  3. 1. jean baptiste

    na ja, Senioren halt unter sich, da kann schon mal ein Fehlgriff passieren.
    Ich denke, Herr Palmen kann insgeheim selbst darüber lachen, so ist es ja noch irgendwie charmant, stellen Sie sich vor, ein automatisches Bildsuchprogramm hätte ein von Ihnen im Text genanntes “altes Schlachtross” eingefügt…
    Dreckpfuhler äähm Druckfehler sind halt überall möglich und solange dahinter keine kränkende Absicht steckt sehe ich da kein Problem.