Einbruch Nr. 10, diesmal nach Mitternacht an der Stechbahn (mittlerweile 11, nein 12!!)

Durchbruch neben der Tür

(Aktualisiert, jetzt auch mit einem elften Einbruch an der Kalkarer Straße, plus Nr. 12 am Ende des Textes)

Nimmt das denn gar kein Ende mehr!?

Als die Polizeibeamten das Video aus dem Eingangsbereich des Geschäftshauses sahen, sagten sie nur: „Ach der schon wieder!“ Die Aufnahmen zeigten einen jungen Mann, bekleidet mit einem hellgrauen Kapuzenpullover, das Gesicht teilweise verdeckt durch eine Baseballcap, der gegen halb eins an der Stechbahn zweimal gegen ein Schaufenster klopfte, wie um die Widerstandsfähigkeit der Scheibe zu überprüfen. Dann verließ er den Sichtbereich der Kamera, um (aller Wahrscheinlichkeit nach) wenige Meter weiter die Seitenscheibe neben der Eingangstür eines Friseurgeschäfts zu zertrümmern.

Es entstand ein schmales Loch, vielleicht dreißig bis vierzig Zentimeter breit, durch das der schlanke Mann in das Innere des Geschäfts vordrang. Dort ging er dann vor, wie die Polizei in Kleve das nun schon einige Male in jüngster Vergangenheit feststellen musste: ein Gang schnurstracks zur Kasse, das Papiergeld einstecken, gleich wieder raus. Der Schaden in dem Geschäft wird auf einen niedrigen zweistelligen Bereich beziffert, der Sachschaden dürfte wie bei den anderen Geschäften auch eher im hohen dreistelligen Bereich liegen. Die Betreiberin des Geschäfts wurde von der schlechten Nachricht im Urlaub überrascht.

Die Serie der Einbrüche begann vor exakt einer Woche. Der Täter, der offenbar zu Fuß unterwegs ist, bricht in kleinere Geschäftslokale ein und plündert dort die Kasse, andere Wertgegenstände interessieren ihn nicht. Die Vermutungen gehen in Richtung eines Drogensüchtigen, der das Bargeld braucht, um sich Stoff zu besorgen. Die Tat an der Stechbahn ist die nunmehr zehnte in der Serie. Die Hemmschwelle wird offenbar immer geringer: Die Tat an der Stechbahn ereignete sich gegen 0:30 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag – zu einer Zeit also, zu der durchaus noch Nachtschwärmer aus den nahegelegenen Lokalen in der Innenstadt unterwegs sind. Die Polizeiwache in Kleve nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 02821-5040 entgegen.

So berichtete kleveblog über die Fälle 1-9: 9 Fälle in einer Woche! Wer stoppt den irren Fensterzertrümmerer in der Innenstadt

Hier der aktuelle Polizeibericht mit den Fällen 9-11:

Bisher unbekannte Täter sind in drei Geschäfte in Kleve eingebrochen, indem an den Läden Scheiben eingeworfen wurden.

An der Gasthausstraße wurde in der Zeit von Donnerstag (10. September 2026), 22:00 Uhr, bis Freitag (11. September 2026), 06:00 Uhr, die Eingangstür einer Gaststätte mit einem Backstein eingeschmissen und im Laden Bargeld entwendet.

Am Sonntag (13. September 2026) wurde gegen 00:45 Uhr eine Fensterscheibe eines Ladenlokals an der Stechbahn mittels eines Gullideckels eingeschlagen. Im Geschäft wurde eine Kasse geöffnet und ein geringer Bargeldbetrag entwendet.

In der Zeit von Samstag (12. September 2026), 14:00 Uhr und Montag, 14. September 2026), 08:00 Uhr schlug eine oder mehrere bisher unbekannte Personen ein Fenster eines Ladenlokals an der Kalkarer Straße in Kleve ein. Auch hier wurde ein Backstein verwendet. Im Inneren des Ladenlokals durchsuchten der oder die Täter Schreibtische und entwendeten Bargeld.

Ob diese Einbrüche in Verbindung miteinander oder den ähnlichen Einbrüchen in der Oberstadt in den vergangenen Wochen in Verbindung stehen, ist Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei in Kleve. Gesucht werden weiterhin Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit den Einbrüchen gemacht haben. Hinweise bitte unter Telefon 02821 5040.

Nr. 12: Nachdem die Polizei Kenntnis von drei Geschäftseinbrüchen am Wochenende erlangt hatte, wurde am Montag noch ein weiterer versuchter Einbruch gemeldet. Zwischen Sonntag, 20:30 Uhr, und Montag (14. September 2026), 09:00 Uhr, haben unbekannte Täter offenbar versucht, in einen Weinhandel an der Albersallee einzudringen. Sie beschädigten mit einem Stein den Glaseinsatz einer Eingangstür, gelangten aber nicht in das Gebäude. Auch hier sucht die Polizei Zeugen. Hinweise werden von der Kripo Kleve unter 02821 5040 entgegengenommen.

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Kategorisiert als Verbrechen

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35 Kommentare

  1. 35

    Reformen:
    Wir werden demnächst die nötigen Reformen vornehmen.
    Gaslieferungen:
    Wir brauchen kein billiges Gas aus Russland. Wir können uns teures Gas aus den USA leisten.
    Deutschland ist schliesslich ein reiches Land.
    Energiewende:
    In vierzig Jahren werden wir die Energiewende geschafft haben.
    Verschuldung:
    Wir können keinen neue Schulden aufnehmen. Bei der hohen Staatsverschuldung würden neue Schulden aus neoklassischer Sicht in absehbarer Zeit zur völligen Handlungsfähigkeit des Staates führen.
    Verschuldung:
    Wir haben uns in der Zwischenzeit die Arbeiten von Keynes durchgelesen und sind zur Überzeugung gekommen, dass es besser ist, neue Schulden aufzunehmen, um neue Wachstumsimpulse zu setzen.
    Bürokratie:
    Wir werden demnächst die Bürokratie schrittweise verringern.
    Steuergesetzgebung :
    Wir werden demnächst die Steuergesetze vereinfachen.
    RE 10:
    Der RE 10 wird nächste Woche wieder pünktlich fahren.
    Uneinsichtige Scooterfahrer:
    Die Polizei führt immer wieder Gespräche mit uneinsichtigen Scooterfahrern auf Augenhöhe.
    Messerstecherei:
    Wir haben eine Gefährderansprache gehalten, damit so etwas nicht noch mal passiert.
    Abschiebungen:
    Wir werden demnächst mehr Abschiebungen vornehmen.
    Diebstähle:
    Wir bemühen uns die Täter ausfindig zu machen.

  2. 34

    Liebe Leute,
    nun bin ich mit Sicherheit kein Experte in Polizeiarbeit- aber heißt ja nun nicht, dass man den gesunden Menschenverstand – vor Bürokratie – aussetzen soll…?!

    Seit 14 Tagen finden in einem bestimmten Raum, in einer gewissen Zeitspanne Einbrüche statt –
    Wieso kann man das dann nicht entsprechend, für die Täter, überwachen?
    Das Schema ist doch, relativ an Ort und Zeit, übeschaubar.
    Dem kann man doch bitte mal zumindest Grenzen setzen in z.B. Überwachungsaktionen?
    Dabei, bitte natürlich, nicht mit klar ekennbaren Polizeiwagen – mögen vielleicht für 1 Nacht abschrecken – führen aber nicht zur Täter-Erfassung?!

    Ich bin erschrocken – Wie sehr diese Einbruchsserie, an für „simpel“, derart wenig Kompetenz widerspeigelt entgegen „Radfahrern“ oder „Laufenten“ etc.

    Ich weiss ja nicht – Darf man von einer Polizei mehr als Pressemiteilungen, frsich gebrühtem Kaffee mit Sahnetorte und “ wir haben keine Ahnung“ auch mal mehr erwarten? Zum Beispiel mal aktive Arbeit in der Aufklärung von Verbrechen…?
    Für mich – kann ich diese „Truppe“ wirlich nicht mehr ernst nehmen; ist kein Bestandteil ( mehr) irgendeiner Rechtsordnung – Gurkentruppe, zu hoch bezahlt für Verfogung von Radfahrern, Parksündern und Verfolgung von Laufenten…zu hoch bezahlt für „Abneigen“ von „Kritikern“ und entsprechenen Informatioen – Und demonstriert doch irgendwie “ Macht“ und „Herrschaft“ – Wehre dich – und du wirst bestraft! Vesprochen – der Untergang deineR Familie ist beschlossen…

    Nicht – Dass mir nun eine AfD- Gesinnung unterstellt wird. Um Gottes Willen! Nein!

    Im Gegenteil – Aber so manche Reaktionen / Unreaktionen der Behörden geben doch zu denken…?

  3. 31

    @30 Passt jetzt nicht, ich finde „Spaziergänge“ von „verdeckten Ermittlern“ ja nicht zielführend…

    Fragen Sie doch mal bei Herrn Habedank nach.

  4. 30

    @29.
    Da Sie alle möglichen Situationen und §en studieren, sollten Sie sich vielleicht bei der Polizei bewerben? Da bestimmt Einsatzkräfte fehlen, könnten Sie eventuell nachts als „verdeckte Ermittlung“ in Kleve spazieren gehen und somit aushelfen?

  5. 29

    Nach § 15a Polizeigesetz NRW kann die Polizei einen bestimmten öffentlich zugänglichen Raum durch Videoüberwachung beobachten und die Bilder auch aufzeichnen, wenn dort wiederholt Straftaten begangen wurden und viel dafür spricht, dass weitere folgen.

    Es wurde wahrscheinlich ein Verhaltensprofil erstellt. Daraus könnte abgeleitet werden, welche Stellen günstig für eine Videoüberwachung sind.

    Damit können mehr Daten gesammelt werden, die eine gezieltere Fahndung ermöglichen.

    Wie auch immer.

  6. 28

    @26. Jens-Uwe-Habedank
    „Jedenfalls Aktion und Einsatz bei einer Beute von ca. 700 DM ( heute ca. 350 Euro)”

    Zum Zeitpunkt der Umstellung von DM auf Euro war ein Euro knapp zwei mal so viel wert wie die DM.
    Wie viel Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt wert ist, hängt aber von verschiedenen Faktoren ab.

    Bei diesem Online-Rechner kommt folgendes Ergebnis raus: 700 DM im Jahr 1984 wären heute 749 Euro wert.

    https://inflationhistory.com/de-DE/?currency=DEM&amount=700&year=1984

    Ein anderer Online-Rechner kommt zu diesem Ergebnis: 700 DM im Jahr 1984 wären im Jahr 2021 1060,10 Euro wert.

    https://hessburg.de/kaufkraftrechner/

    Den Aufwand herauszufinden welche Umrechnung zutreffend(er) ist, spare ich mir mal. Klar ist, dass 700 DM im Jahr 1984 heute deutlich mehr wert sind als 350 Euro. Für einen Raubüberfall ohne Mordopfer oder Schwerverletzte mit einer Beute von unter 1000 Euro, wird vermutlich keine – zumindest für uns Laien nicht sichtbar – Ringfahndung durchgeführt. Ich denke nicht, dass Laien wirklich überblicken und beurteilen können was die Polizei tut oder nicht tut und wie sie ihre Arbeit macht. Wenn sich jemand z.B. als Journalist, Jurist oder interessierter Laie intensiv mit der Polizeiarbeit auseinandersetzt und durch professionelle Recherche herausfindet, dass von der Polizei Fehler gemacht wurden, dann sollte dem nachgegangen werden.

    Die Anforderungen im Jahre 1984 sind mit Sicherheit andere als im Jahr 2026. Manche Formen der Kriminalität hat es schon immer gegeben, aber vieles ist neu dazu gekommen und vor allem ist es komplexer und komplizierter geworden.
    Die Frage ist auch wie die Ausstattung der Polizei mit Personal und Ausrüstung im Verhältnis zur vorhandenen Kriminalität im Jahr 1984 im Vergleich zu heute ist.

    Es ist von außen betrachtet einfach zu behaupten jemand würde seinen Job nicht richtig machen. Und ja, es wirkt sicherlich nicht gut, wenn die Polizei sich scheinbar auf Bagatellen konzentriert. Aber wie gesagt scheinbar. Was wirklich hinter den Kulissen bei der Polizei gemacht wird, kriegen wir als Außenstehende nicht mit.

  7. 27

    @26 Die Antwort ist doch offensichtlich.

    Die Unterschiede:
    Bewaffneter Raubüberfall in einem Kaufhaus mit Publikumsverkehr – Einbruchdiebstahl in geschlossenen Läden nachts.

    Tätermerkmale, die eine Fahndung möglich machen und stark eingrenzen – nur eine vage Beschreibung

    Merken Sie selber, oder?

    Wahrscheinlich wohnt der Täter im Innenstadtbereich oder in der Nähe, kennt sich gut aus und verschwindet schlueßlich einfach in einem Hauseingang.

    Außerdem ist ein bestimmter mitgeführter Geldbetrag noch kein gerichtsfenster Beweis.

  8. 26

    @ 23, Anmerkung:
    Ich biete mal folgendes Erlebnis aus 1984:
    Gegen 10h lief ich Hagsche und Große Straße runter zum Bahnhof ( damals fuhren ja noch Züge!) um nach Krefeld zum Kreiswehrersatzamt zu fahren.
    Auf dem Weg bis zum Bahnhof fiel mir immer wieder ein ( damals für mich) älterer Herr auf, der sich immer irgendwie in meiner Nähe befand – bis zum Bahnhof…
    “ Hat wohl den gleichen Weg“ dachte ich mir.
    Als ich am Bahnhof ankam, kurz bevor der Zug Richtung Krefeld abfuhr – Kam besagter Herr mit zwei Unimormieten und nahmen mich fest.
    Ca. 7h verbrachte ich auf der Emmericher Straße ( Heute Bundespolizei) und durfte nicht erfahren, warum ich ich festgenommen wurde, Telefonate nicht erlaubt, ständige Fragen wo ich zwischen 8h und 10h war…Kein Kaffee, kein Wasser, immer wieder für 30-60 Minuten isoliert in gekachelten Räumen.
    Gegen 17h wurde ich entlassen mit der Bemerkung “ Okay – Sie waren das nicht“…
    WAS war ich nicht? – Wollte man mir nicht sagen!

    Erst am nächsten Tag, durch die Presse, erfuhr ich, dass Jemand das damalige Basement gegen 9h im Kaufhof ( war damals noch Lebensmittel) mit Waffe überfallen hatte und 700 DM erbeutete. Die Beschreibung war “ rote Haare und Lederjacke“…

    Als ich gegen 10h die Fußgängerzone herunter lief – hatte ich rote Haare und eine Lederjacke…
    ( Sofern ich der Täter gewesen wäre – wie bescheuert wäre es denn dann, 1h später noch mal zum Tatort zurück zukehren bzw. daran zu laufen?!)

    Quintessenz:
    Beim damaligen Vorfall schien man eine Art „Ringfahndung“ innerhalb von 1h aufgebaut zu haben, wenn gleich auch mit mir ( und evtl. Anderen) nicht zutreffenden Tatverdächtigen; Jedenfalls Aktion und Einsatz bei einer Beute von ca. 700 DM ( heute ca. 350 Euro)
    Bei heutigen Vorfällen – immerhin 13 oder 14 Taten in 14 Tagen bei wohl 5-stelligen Summen ( Raubgeld + Schaden) mit durchaus wiederholenden Mustern – sind derartige Maßnahmen und Engagement nicht erkennbar:
    Bei frisch gebrühtem Kaffee und Sahnetorte – lassen sich halt keine Fälle aufklären; maximal Formulare ausfüllen und Pressemitteilunngen für Zeugensuchen heraus geben….

    Im vom mir, selbst erlebten, Fall gab es wohl so Etwas wie ein “ Tatzeit-oder Ortsmuster“.
    Fragt sich nur – warum es solches 42 Jahre später anscheinend nicht mehr gibt????

  9. 25

    Die Frage, ob ein Gefängnisaufenthalt Menschen noch stärker in die Kriminalität treiben kann, ist berechtigt. Aber man sollte dabei nicht vergessen, dass ein Aufenthalt in einer JVA zunächst einmal eine Strafe ist. Und es soll ja auch Menschen geben, die gerade deshalb nicht wieder straffällig werden, weil sie auf keinen Fall nochmal in ein Gefängnis wollen.

    Damit sind wir beim Thema postmurale Rückfallgefahr und vor allem bei der Frage, wie diese möglichst gering gehalten werden kann.

    Die Kriminologie hat dafür unterschiedliche Erklärungs- und Behandlungsansätze entwickelt, die in JVAs Anwendung finden können. Zwei besonders relevante sind das Risk-Need-Responsivity-Modell (RNR) und das Good-Lives-Modell (GLM).

    Das RNR-Modell fragt vereinfacht: Wer hat ein besonders hohes Rückfallrisiko, welche konkreten Risikofaktoren gibt es und welche Maßnahmen passen zu einer bestimmten Person? Zu den Risikofaktoren gehören u. a. ggf. vorhandene Suchtprobleme, delinquente Denkmuster, fehlende soziale Stabilität oder problematische Beziehungen.

    Das Good-Lives-Modell setzt einen etwas anderen Schwerpunkt. Es fragt nicht nur, was ist bei diesem Menschen falsch gelaufen, sondern auch, was braucht er, um ein stabiles, sinnvolles und straffreies, ja, gutes Leben führen zu können? Arbeit, Ausbildung, soziale Beziehungen, Selbstständigkeit und das Erleben von Verantwortung spielen neben der Aufarbeitung der Tat eine wichtige Rolle.

    Arbeiten im Strafvollzug ist eine Voraussetzung. Arbeit gibt den Häftlingen Struktur, vermittelt Fähigkeiten, verlangt Verlässlichkeit und kann eine Brücke in die Zeit nach der Haft bilden. Ebenso sind Gespräche, Therapie und eine individuelle Betreuung wichtig.

    Das Problem liegt allerdings auf der Hand: Personalkapazitäten. Wenn Sozialarbeiter, Psychologen, Pädagogen, Ausbilder und Vollzugsbedienstete fehlen, kann selbst ein gutes Resozialisierungskonzept nicht ausreichend umgesetzt werden. Dann wird aus dem Anspruch auf Resozialisierung schnell bloße Verwahrung.

  10. 24

    Wenn der Täter gefasst und verurteilt wird, wäre ein Problem gelöst. Ein anderes wird dann nicht selten größer statt kleiner. Kriminelles Verhalten kann nicht toleriert werden weshalb sich über Jahrhunderte / Jahrtausende Strafverfolgung und eine Justiz gebildet haben wie sie zu jedem Rechtsstaat gehören. Eine Justiz und Polizei, die personell unterbesetzt und schlecht ausgestattet ist, ist ein Riesenproblem. Ein anderes Problem ist aber bis heute auch in den meisten Rechtsstaaten teilweise unzureichend gelöst. Wie wird verhindert, dass manche (nicht wenige?) verurteilte Straftäter durch einen Gefängnisaufenthalt noch krimineller werden?

  11. 23

    Die „verdeckten Ermittler“ wären Polizisten ohne Uniform, die nachts in der City spazieren gehen. Wie viele könnten dafür abgestellt werden?

    Ohne ein Tatzeit- oder Ortsmuster wäre das keine Fahndung, sondern die Hoffnung, dass der Zufall Dienst hat.

  12. 22

    @ 21; Witzlos:
    Also Bitte – Nicht Alles unhelbar durcheinander werfen..!
    Polizei, als verdeckte, zivile, Ermittler in der Fußgängerzone – ja.
    Polizei im erkennbaren Streifenwagen – schreckt doch Täter nur ab…

    Nächtliche Radfahrer, statt Einbrecher in 12 Fällen, zu verfolgen – erscheint mir irgendwie nicht sinnig oder den Aufgaen von „Sicherheit“ ( gerade für die Betroffenen Geschäfte) angemessen!

    Von daher, bitte, etwas mehr differenzieren!

  13. 21

    @14:
    Kurz gefasst sagt dein Beitrag, dass die Polizei sich nachts nicht in der Fußgängerzone aufhalten soll, sondern wohl woanders, damit der Einbrecher nicht abgeschreckt wird. Außerdem darf man dich nicht anhalten, denn deiner Meinung nach wäre ja ein Täter nicht so dumm, in die Stadt zu gehen.

    Ach so, ja, ne. Klar.

  14. 20

    Der Täter scheint ja planlos, wenig vorhersehbar und schnell zu agieren, ist flexibel mobil und kann sich in der Dunkelheit leicht verstecken.

    Das macht es schwierig.

  15. 19

    @ 18, Steez:
    So einfach – „Täter noch nicht gefasst = Polizei unfähig.“ – ist/ war es ja nun gemeint.
    Betrachtet man den Kontext in Bezug auf Konzentration der Polizei in Richtung Verkehrsüberwachung und vielen anderen, eher harmloseren, „Vergehen“, wundert es doch sehr, dass es in einer Serie von gleichartigen Straftaten lediglich heißt “ Es wird ermittelt“ – und dazu noch die Bevölkerung aufruft den Fall quasi zu klären…
    Konkretes, leider, zu den Ermittlungen gibt es ja nicht; mangels Transparenz und Kommunikation der Polizei. Dafür aber stets „Erfogsmeldungen“ eher relativ unbedeutender Art.
    Im Weiteren – meine persönlichen Erfahrungen – konnte ich noch nie ein interessiertes Engagement
    bemerken; Außer bei ausgebüchsten Enten, MoFa Fahrern und Radfahrern.
    Schon mal auf der Kanalstraße gewesen, oder online versucht, um eine Anzeige zu erstatten..?
    Die unendlichen Ausreden und Verhinderungen sind unglaublich – Da muss man schon nach Düsseldorf gehen…

  16. 18

    @10: Wer aus einem bislang ungeklärten Fall auf mangelnde Kompetenz, fehlendes Engagement oder eine schlechte Berufsauffassung der Polizei in Kleve schließt, ersetzt Belege durch Unterstellungen. Kritik an den Ermittlungen mag legitim sein– aber dann bitte konkret und nicht nach dem Motto: „Täter noch nicht gefasst = Polizei unfähig.

    So einfach ist die s. g. „Habedank Realität“ sicher nicht.

  17. 17

    Für alle die 16 auch nicht verstanden haben, hier die „Übersetzung“ von KI:

    „Du kümmerst dich hier doch ständig darum, wie etwas formuliert bzw. interpretiert wird – dafür könntest du eigentlich Geld verlangen“

    Und da muss ich 16 Recht geben 🙂

  18. 15

    Wenn den Straftaten „scheinbar“ nicht nachgegangen wird, wird ihnen in Wahrheit nachgegangen. Es scheint nur so, dass nicht. In diesem Kontext ist also – aus JUH-Perspektive, wohlgemerkt – „anscheinend“ das richtige Wort. JUH weiß es nicht, aber für ihn existiert der Eindruck, es wird nur unzureichend ermittelt.

  19. 14

    @ 12, Witzlos:
    Pardon – die Einbrüche/ Diebstähle auf der einen Seite und Radfahrer sind noch immer zwei unterschiedliche Dinge.
    Der Kontext ergab sich daraus, dass a) Straftaten scheinbar ( danke Ralf!) nicht energisch genug nachgegangen wird und b) ein wohl höheres Engagement an Radfahrern in der Fußgängerzone gewidmet wird.
    Wenn ich „im erweiterten Täterprofil“ wäre – Wäre es dümmlichst, mich erkennbar und „öffentlich“ ( Ohne Hoodie, Maske oder so ) in der Fußgängerzone zu präsentieren?
    „Präsenz“ – in einem klar erkennbaren Polizei-Fahrzeug – dient inwieweit der Aufklärung/ Erfasssung der Täter – oder warnt sie…?

  20. 13

    @11

    Das Fahren in der Fuzo ist zu dieser Zeit in beiden Richtungen erlaubt – also wird (siehe @12) der Anhaltegrund um 2:30….. ein anderer gewesen sein.

    Leider wurden mir von RD – vermutlich aus Gründen von Jugendschutz und Etiquette – in meinem ersten Beitrag die Kraftausdrücke durch Klammern ersetzt. 😜

  21. 12

    @11: naja, das ist doch genau was du forderst. Mehr Präsenz und Einschreiten um den Täter zu ermitteln. Ist doch erstmal verständlich, dass die Polizei dich kontrolliert, wenn du ggf ins erweiterte taeterprofil passt.

    Du beschwerst dich also genau über die Arbeit, die du in 2 forderst…

  22. 11

    @ 6, DM:
    Pardon – Nachts gegen 2.30h rollt man mit dem Fahrrad, vorsichtig, die Fußgängerzone herunter….
    Und am Elsasbrunnen steht ein Polizei-Bulli, wirft Blaulicht an und stellt die Lautsprecher-Anlage mit Aufforderung an zu halten an, fährt hinter her..
    Da kann ich NICHTS mit Gefährdung von älteren Leuten oder dergleichen erkennen.

  23. 10

    @ 3, Ralf Daute:
    Schon mindestens merkwürdig, dass man der Polizei sagen soll, was sie denn nun machen könnte:
    1) Erstmal mehr als „Nichts“…
    2) Offenbar kristalliert sich, für Täter ein eher gefahrloser, Brennpunkt in der Innenstadt heraus – Da könnte man diesen Raum unter, ziviler und unauffälliger, Beobachtung stellen. Zumindest in dem abschätzbaren Zeitraum der Tatzeiten…?

    Aufgrund der eher simplen Vorgehensweise der Täter sind hochgradige Verbrechergenies nicht dahinter zu vermuten, die es der Polizei tatsächlich fast unmöglich machen könnten, diese nicht zu fassen.
    Wenn die Polizei schon simple Täter nicht zu ermitteln, oder gar zu fassen, weiß – dann stellt sich die Frage der polzeilichen Kompetenz, des Engagements und der Berufsauffassung!

  24. 9

    @2: also, ich habe echt sehr oft wenn ich nachts durch die Stadt laufe die Polizei gesehen! Denen kann man echt nicht vorwerfen, in der Stadt keine Präsenz zu zeigen. Das ist schlicht falsch.

    Ist halt ein sehr „simpler“ Diebstahl, schnell rein, schnell raus. Das macht es sicher schwieriger.

  25. 8

    5 .) Die Polizei könnte / sollte ? 🙄 Altes Wunschdenken das dem Bürger / in aus Zeiten bekannt als der Polizist noch mit dem Ehrentitel „Schutzmann “ 😁 ( man höre + staune ) von der Bevölkerung geadelt war, der nicht von seinen „Goldfasanen “ 🤫 politisch passend eingenordet wurde /musste .😁

  26. 6

    @2

    Die Radfahrer, die in der Fuzo „drangsaliert“ (also angesprochen) werden, sind […], die einen […] auf das Fahrverbot geben und Fußgänger – insbesondere ältere Leute – gefährden.

  27. 5

    Die Polizei könnte durch gezielte Maßnahmen und mit der nötigen politischen Rückendeckung konsequenter agieren. Sinnvoll wären eine dauerhafte Überwachung der bekannten Treffpunkte (Bahnhof, Parks und Szeneviertel) sowie regelmäßige Schwerpunktkontrollen. Das Ziel muss sein, den Druck auf die Szene so zu erhöhen, dass der öffentliche Raum entlastet wird – andere Kommunen zeigen hier bereits erfolgreiche Ansätze. Die Klever Politik wirkt angesichts der aktuellen Drogenkrise jedoch oft ratlos, was die langwierigen Diskussionen um den Drogencontainer verdeutlichen. Zudem wirft es Fragen auf, warum Verdächtige, die oft tagelang dieselbe auffällige Kleidung tragen, nicht schneller identifiziert und kontrolliert werden.In der Bevölkerung wächst dadurch das Gefühl einer sozialen Schieflage bei der Strafverfolgung: Während alltägliche Bagatellvergehen wie freihändiges Fahrradfahren direkt geahndet werden, bleibt der Eindruck, dass bei schwerwiegender Kriminalität zu wenig passiert.Die gefühlt gestiegene Beschaffungskriminalität deckt sich mit dem veränderten Stadtbild. Wöchentlich lässt sich im öffentlichen Raum beobachten, wie Konsumenten – oft mit deutlichen körperlichen Verfallserscheinungen – völlig ungeniert Glaspfeifen nutzen. Eine Angst vor Strafverfolgung scheint kaum noch zu existieren. Der Geruch zeigt dabei deutlich, dass es sich hierbei nicht um Cannabis, sondern um weitaus gefährlichere, Substanzen handelt.

  28. 4

    Peanuts ? 😠 Es wiegt sich der Klever Michel /line , von „Demokratie“ + „Sozialsystem“ gut gepampert , in Sicherheit auf dem Chaiselongue .😳 Was so🤏🏼 in Kleve abläuft wird 🤏🏼 klein gehalten , es reicht nicht für „BLÖD“ Schlagzeilen, aber wie war das mit mit dem Kleinvieh ? 😁 By the way ! ☝🏼 Was macht eigentlich so die berühmt flexible Klever Drogenszene , alles gut 🌞, von Schamanen ,Heilern + Handauflegern auf dem Weg zu neuen Ufern , 👍🏼 oder noch mit dem 🔵 ✝ in (Spät ) Sommerfrische ? Aber, man muss ja auch nicht alles wissen.🙄 😎

  29. 2

    https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/drei-neue-faelle-in-kleve-serie-von-einbruechen-in-geschaefte-reisst-nicht-ab_aid-154757437

    Ah ja – die Polizei ermittelt.. Bei frisch gebrühtem Kaffee und Sahnetorte hinter’m Tresen?
    Außendienst, zur Prävention, und „relevanter Verfolgung“ scheint sich ja auf ausgebüchste Laufenten und Mofafahrer zu konzentrieren. Ggfs. noch für die „Parkraum-Überwachung“…

    Eine, mittlerweile, Serie von gleichen Straftaten – und man „ermittelt“, Googeln, Protokolle verfassen, oder was..?

    Vor Jahren mußte man sich hüten, im Dunklen, bestimmte Teile der unteren Fußgängerzone zu betreten – Was auf die Schnauze, Handy weg, Geld weg, Konchenbrüche… DA wurde ja auch nur „ermittelt“; geschehen wirklich ist Nichts…Ich habe‘ da keine Uniform gesehen! Gleichzeitig gabe es aber „Erfogsmeldungen“, das der „ruhende Verkehr“ Einnahmensteigerungen von bis zu 8.000 % (!) einbrachte…

    Man sieht öfters Polizei in der Fußgängerzone um Radfahrer zu drangsalieren, denn mal potentielle Straftäter von Einbrüchen abzuschrecken. Kaffe und Sahnetorte…

  30. 1

    Ich komme selbst aus dem technischem Einzelhandel, und muss hier leider feststellen das die Geschaftsinhaber oft zu leichtsinnig sind.
    Ich habe bereits während meiner Ausbildung gelernt!
    Kasse leer machen – Inhalt mitnehmen
    Kassenlade gut sichtbar aufstehen lassen.

    Mich wundert schon, daß der Täter immer was findet.