Cinque-Sommernacht: War da was mit Emmerich?

rd | 26. August 2012, 12:58 | 10 Kommentare

Eine Echse auf der Bühne

Für diejenigen unter den 2700 Besuchern der Cinque-Sommernacht, die gleich zu Beginn der Veranstaltung beim Eingangsvortrag von Jürgen Becker ein Déjà-vu hatten: Ich hatte es auch! Und war ein wenig geschmeichelt, dass meine offenbar sehr sinnfällige Wortneuschöpfung “veremmerichen” sogar dazu taugt, sich als Running Gag durch einen ganzen Abend zu ziehen. Im übrigen ein Kompliment an Becker für die mustergültige Fortführung des Gags, der Klever an sich wünsche ja eher eine Verdüsseldorferung seiner Stadt – aber zu Emmericher Preisen.

Und sonst? Ein toller Abend, sehr gute Unterhaltungskünstler, ausgezeichnetes Essen, engagierte Kellner, eine entspannte Atmosphäre — und zur großen Überraschung des kleveblog-Infografikers — kein Tropfen Regen! Ein Dank an das Cinque-Team! Schön übrigens auch die Anekdote, die Bruno Schnitz mir am Rande anvertraute: Dass er nämlich mit seinen Plänen für diese Veranstaltung regelmäßig beim damaligen Stadtdirektor Manfred Palmen abgeblitzt sei. Erst als Josef Joeken Verwaltungschef wurde, gab es grünes Licht für die Sommernacht, die heute aus dem städtischen Leben nicht mehr wegzudenken ist.

Ein kleiner Vorschlag noch: Vielleicht hätte man nach dem Ende des Kabarett-Teils einmal das komplette Cinque-Team auf die Bühne holen sollen, damit es sich für seinen Einsatz (allein meine Nachbarin hat noch am Samstag stundenlang die zerknitterten Fräcke der spanischen Streicher gebügelt) den verdienten Applaus hätte abholen können…

p.s. Hatzius hatte recht. Bei Youtube »Echse« eingeben, dann findet man ihn. Hier Teile der Nummer, die auch bei der Cinque-Sommernacht gegeben wurde:

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  1. 10. Pdu

    Na ja wer’s mag…

     
  2. 9. Rainer Hoymann

    OFF TOPIC

    Man soll zwar den Morgen nicht vor dem Abend loben, aber nach gefühlten acht Wochen ohne Reaktion auf das Antwortscheiben meines Anwalts an den Abmahnverein, habe ich den Eindruck, dass die Gegenseite “aufgegeben” hat.

    Der Vorwurf ist m. E. wirklich lächerlich, trotzdem signalisierte er mir, dass auf inzwischen gut 4.800 Dokumenten unter heimat-kleve.de auch Ansätze für Urheberrechtsverstösse zu finden sein könnten.

    Da ich weder Zeit, noch Lust habe alle Seiten auf evtl. Ansprüche Dritter abzusuchen, ist das Internetangebot gesperrt. Es wird jedoch weiter intensiv von mir gepflegt und sobald unsere Volksvertreter im digitalen Zeitalter angekommen sind und ein akzeptables Urheberrecht verabschiedet wurde, wird heimat-kleve.de wieder aus dem “Nirwana” auftauchen – natürlich ohne jeden kommerziellen Hintergrund und in der besten Absicht, die Geschichte unserer Stadt zu dokumentieren.

     
  3. 8. ralf.daute

    @Allesklever Bei heimat-kleve gibt es einen üblen Copyright-Streit, weil eine Karte, die eine Kreis Klever Gemeinde in einem Stadtplan übernommen hatte, online gestellt wurde. So diese klassische Absahnernummer. Aus Sicherheitsgründen hat der Betreiber der Seite, der sehr geschätzte und verdienstvolle Rainer Hoymann, das Angebot dann erstmal vom Netz genommen.

     
  4. 7. Allesklever

    @rd

    http://www.heimat-kleve.de ist offline!
    Warum?

     
  5. 6. ralf.daute

    @Al K. Loid Mit der richtigen Inspiration… 🙂

     
  6. 5. Al K. Loid

    So kann es gehen: nach der “Abifete für die Generation Ü40” vor zwei Jahren klang des Blogbetreibers Kritik an Jürgen Becker aber noch ganz anders: “fabuliert immer dieterhildebrandtiger”, “Satireautomat, die richtigen Stichwörter mit Lokalbezug einwerfen, und sofort gibt’s portionsgerecht püriert was auf die Zwölf”, “Ansagen nicht einmal mehr recyclingfähig”,…

    Zu finden hier: https://www.kleveblog.de/2010/07/pro-und-contra-cinque-sommernacht/

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt 😉

     
  7. 4. Bruno Schmitz

    Ja, da hast du recht mit deinem kleinen Vorschlag, lieber Ralf. Haben wir auch im Team vorher besprochen, wurde aber nicht so gewünscht.Werden wir aber noch mal aufgreifen.
    Beim Spiegelzelt machen wir es.
    Zum Thema “Veremmerichung”: vor der cinque-SommerNacht treffe ich mich immer mit Jürgen Becker u. informiere ihn über die aktuellen Dinge in Kleve, die nicht so gut laufen. Da habe ich ihm u.a. deinen Artikel, den ich wirklich gut finde, zur Veremmerichung der Stadt Kleve gezeigt. Er fand die Wortschöpfung grandios u. sagte spontan, da mach ich was draus u. hat mit “Verdüsseldorferung” noch eins draufgesetzt.

    Hier aber die Personen des cinque-Teams, die für die Durchführung der cinque-SommerNacht – aber nicht nur dafür –
    verantwortlich sind:

    Barbara Jacobs, Henny Lamers, Margret Naß, Monika Dings, Oka Schwers, Petra München, Eckart Meinart, Hans-Bernd de Graaff, Pit Schwers, Theo Lamers, Bruno Schmitz

    Weitere Infos über cinque unter: http://www.cinque-Kleve.de

     
  8. 3. kleversindclever

    Wunderschöner Abend! Sehr hohe Qualität, egal wohin man guckte. 2.700 Besucher – die Menschen lechzen nach solchen Veranstaltungen. Und das angesichts weiterer Veranstaltungen in der Stadt. Kompliment & Dank an Cinque.

     
  9. 2. KlePeter

    War ein toller Abend. Und Kleveblog als Ideengeber ist nicht die schlechteste Quelle.

     
  10. 1. spoysehex

    Tolle Veranstaltung. Gratulation an Cinque.
    Bitte weiter so.

    Den Regen auf heute zu vertagen, ist ein Geniestreich.
    Dabei war ich gestern Regentechnisch voll vorbereitet.