Bonita, Marc O’Polo, Mensing (u.a.): Wie sieht die Klever Innenstadt in sechs Monaten aus? Ist ein Kleve-Gutschein die Lösung?

1. Abendsadventsshopping: Angenehmer Füllstand in der Fußgängerzone

In der Klever Innenstadt war heute Abend Adventsshopping angesagt, die Geschäfte hatten bis 21 Uhr geöffnet, um auch unter schwierigen Bedingungen den entspannten Einkauf von Weihnachtsgeschenken zu ermöglichen. Mitarbeiter der Umweltbetriebe der Stadt Kleve hatten an den Tagen zuvor an jedem Laternenpfahl illuminierte Tannenbäume mit Industriekabelbindern befestigt, über den Straßen baumelten entweder Sterne oder große rote Kugeln, sodass sich die Stadt insgesamt festlich geschmückt präsentierte.

Wer die große Straße hinauf lief, erblickte auf der linken Seite der Werbung für einen Jubiläumsverkauf: Die Firma Kiesow Bags & Travel feiert ihr 170-jähriges Bestehen (kleveblog berichtete bereits). 170 Jahre, das heißt, nachdem Friedrich Kiesow 1850 seine Sattlerei begründete und den Verkauf von Treibriemen startete, passierte – in kleiner Auswahl – das Folgende: Deutsch-Dänischer Krieg (1865), Deutsch-Französischer Krieg (1870/1871), Erster Weltkrieg (1914-1918), Spanische Grippe (1918/1919), Inflation (1923), Weltwirtschaftskrise (1929), Zweiter Weltkrieg (1939-1945), Ölkrise (1972), Aids-Epidemie (1981), Bankenkrise (2008).

So gesehen, müsste einem vor Corona nicht bange sein, wenn man über die Zukunft der Innenstadt nachdenkt. Es gab sie vorher, und es wird sie nachher geben.

Doch wenn man Nina Kiesow, die nun mit ihrem Mann Sebastian in fünfter Generation das Geschäft führt, danach fragt, wie ihrer Meinung nach die Klever Innenstadt in sechs Monaten aussieht, sagt sie: „Das wird noch Folgen und Konsequenzen haben, die wir uns im Augenblick noch gar nicht ausmalen können.“

Joachim Rasch, Geschäftsführer der Wirtschaft & Tourismus Stadt Kleve GmbH, rechnet ebenfalls mit Umwälzungen. Er sagt: „Wie fast alle Innenstädte von Mittelzentren wird sich auch die City von Kleve verändern.“ Noch funktioniere und floriere der Handel in der Innenstadt. Die Zentralitätskennziffer habe sich Ende 2020 nochmals erhöht, und zwar auf einen Rekordwert von 171,5.

„Das ist die gute Nachricht für Kleve“, so Rasch. „Dennoch gehen wir davon aus, dass der immer stärker werdende Trend zum Online-Handel – nun noch verstärkt durch die Auswirkungen der Pandemie – auch an Kleve nicht spurlos vorübergehen wird. Der Handel als bisher dominanter Player in den Innenstädten wird voraussichtlich von einer ‚Multifunktionalität‘ abgelöst. Innenstädte werden sich wahrscheinlich stärker zu einem multifunktionalen Mix aus Begegnungen, Wohnen, Handel, Gastronomie sowie Kultur- und Kreativszene entwickeln.“

Erst einmal aber ist die Innenstadt tagsüber deutlich leerer, weil fast alle Niederländer fehlen. Holländer sorgten bisher in Kleve für rund die Hälfte des Einzelhandelsumsatzes. Erschwerend hinzu kommt der Umstand, dass die von vielen City-Besuchern so geschätzten Cafés zwangsweise geschlossen haben, sodass es nicht möglich ist, nach einem Einkauf bei einem Stück Kuchen die Kräfte für den nächsten Kauf zu sammeln. Die freundliche Bitte, in der Fußgängerzone, sowie der Zwang, in den Geschäften eine Schutzmaske zu tragen, sind sinnvoll, aber auch sie tragen dazu bei, den Spaßfaktor beim Einkaufen zu reduzieren.

Das Ergebnis merken die Kaufleute in den Kassen. Die Geschäftsaufgaben häufen sich. Es gibt wieder Leerstände in der Großen Straße, das war lange nicht so. Dichtgemacht haben unter anderem der Filialist Marc O’Polo und das Geschäft der Bocholter Kette Bonita. Die Boutique Linea E in der Kavarinerstraße streicht die Segel, und auch der Ulla-Popken-Ableger Studio Untold (Große Straße) hört nach nur wenigen Monaten wieder auf. Natürlich stehen nicht alle Schließungen im Zusammenhang mit der Pandemie, aber die Entscheidung, Schluss zu machen, fällt leichter, wenn die Einnahmen nicht in Schubkarren aus dem Laden herausgerollt werden müssen.

Zu allem Unglück kam in dieser Woche noch die Nachricht, dass auch die Kette Mensing in eine bedenkliche Schieflage geraten ist und nun statt der Insolvenz in Eigenverantwortung ein geordnetes Insolvenzverfahren beantragt hat. Wenn sich kein Investor finde, so die Klever Filialleiterin Brigitta Schmitt, müsse das Bekleidungshaus schließen. Wer kommt in diesen Zeiten schon auf die Idee, eine mittelständische Modekette zu kaufen? Höchstens Bernd Zevens, dem ja schon die Immobilien gehören.

Auch beim Kaufhof, gerade erst gerettet, läuft es offenbar nicht rund. Wie der Wirtschaftspresse zu entnehmen war, hat der österreichische Investor René Benko dem Management bereits klar gemacht, dass die mit dem Sanierungsplan angestrebten Ziele nicht mehr eingehalten werden können.

Wer wird überleben, wer bezieht leer gewordene Geschäftsräume in der Innenstadt? In der Hagschen Straße gibt es einige Immobilien, die zumindest gefühlt schon seit Jahren leer stehen. Und wenn in den Seitenstraßen die Vakanzen durch Läden aufgefüllt werden, die sich den Bedarfen des demographischen Wandels verschrieben haben, ist dies auf der einen Seite sicherlich geschäftstüchtig, auf der anderen Seite allerdings nicht das, weshalb man an einem Freitagnachmittag durch die Innenstadt bummelt.

Die Pandemie hat viele Menschen ins Digitale getrieben, und die Frage ist, ob und unter welchen Bedingungen sie zurückkehren. Viele Klever Geschäfte – zum Beispiel Kotters, Hutecke Dreis oder Wein Peters – sind seit vielen Jahren auch erfolgreich im Internet unterwegs. Andere – zum Beispiel das GastHaus – nutzen die sozialen Netzwerke virtuos, um auf sich aufmerksam zu machen.

Kiesow hat eine eigene App entwickelt, mit der die Kunden mit dem Geschäft digital in Kontakt treten und beispielsweise einen Termin fürs „Personal Shopping“ vereinbaren können. In Zeiten von Corona für viele eine Erleichterung. Nina Kiesow versteht die App als ein Instrument, um die Kunden zu binden – aber nicht, um das Geschäft zu ersetzen. „Das Erlebnis Einkaufen vor Ort muss bleiben“, so Kiesow. „Die Kunden kommen nicht nur, um zu konsumieren, sondern auch, um zu kommunizieren.“

Das sieht auch Dr. Rasch so: „Der stationäre Handel muss sich auf das besinnen, was ihn vom anonymen Online-Handel letztlich abhebt und auszeichnet: die kompetente Beratung, die freundliche Atmosphäre, das spürbar Haptische und das gute Gefühl für den Kunden, etwas erstehen und direkt mit nach Hause nehmen zu können. Der Handel muss sich noch stärker auf ein kommunikatives und emotionales Erlebnis konzentrieren.“

Aber wie kriegt man die Kunden, die es sich auf dem Sofa bequem eingerichtet haben, wieder auf die Straße? Kiesow hält einen sogenannten „Stadtgutschein“ für eine gute Idee. Das Konzept ist bestechend einfach – de facto handelt es sich um einen Rabatt. Aber einen, von dem die Händler vor Ort profitieren.

In Bocholt wurde diese Idee bereits erfolgreich verwirklicht: Der Kunde erwarb für 75 Euro einen Gutschein, der 100 Euro wert ist (die anderen 20 Euro kamen von der Stadt, 5 Euro von den Händlern) – einzulösen in den teilnehmenden Geschäften der Stadt, bis zu einem bestimmten Stichtag. Die Stadt Bocholt hatte eine Million Euro dafür zur Verfügung gestellt, sodass für fünf Millionen Euro Gutscheine ausgegeben werden konnten, die dem Handel vor Ort zugute kamen.

Eine Idee für Kleve?

Schöne Klamotten, aber zu wenig Nachfrage: Marc O’Polo
Statt Ladenlokal Werbefläche: Große Straße 15
Doppel-Leerstand in der Hagschen Straße
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28 Kommentare

  1. 27

    Von der Subvention in barer Münze halte ich wenig. Die Stadt sollte an anderer Stelle helfen, das Umfeld attraktiv machen, Stadtfeste, Pendlerbusse, Stadt am Wasser (Schleuse erhalten)…. was weiß ich. Ansonsten verweise ich auf den Absatz mit dem windeln und pampern von Stefan Schuster, da hat er Recht! Es fördert nicht gerade die Kreativität wenn einfach mit dem Füllhorn Steuergeld über den Einzelhandel gerieselt wird.
    Wobei, als ehemaliger Bergbau Abhängiger sollte man sich nicht nur als Fortschrittsverlierer darstellen sondern darf ruhig in einem Nebensatz erwähnen, dass man ebenfalls von der Allgemeinheit nicht nur gepampert und gewindelt wurde sondern das einem auch noch mit zig Milliarden durch die Kindheit geholfen wurde und man mit weiteren zweistelligen Milliardenbeträgen durch die Pubertät gebracht wurde und auch heute noch … aber lassen wir das 🙂

    Bleiben wir bei Lösungen für Kleve. Um sich über die Gedanken zu machen werden Herr Dr. Rasch und sein Stab fürstlich entlohnt. Gleiches gilt für die Wirtschaftsförderung um Herrn Kuypers beim Kreis, die fällt eigentlich nur durch teure Reisen, teure Personalkosten und haarsträubende Statements zum Flughafen auf. Außerdem gibts teure so genannte Businessfrühstücke für den immer gleichen Personenkreis. Netzwerken nennt man die Völlerei auf Steuerzahlerkosten wenn ich mich richtig entsinne.

    Wo bleiben da neben dem großen Fressen die weltbewegenden Gedankengänge? Wenn ich an das letzte Jahrzehnt denke fällt mir nicht viel positives ein was aus diesen Fachbereichen kam?! Man könnte sich die Kosten dort sparen und bspw. Parkgebühren wegfallen lassen, nen Fahrradparkplatz errichten, Busse im Minutentakt pendeln lassen… und das Jahr für Jahr.

    Gutscheine … naja, der Vorschlag ist altbacken. Regionalgeld, nichts anderes ist ein Gutschein, gibt es seit ca. 100 Jahren. Der Grundgedanke, Geld/Gutscheine in der Region umlaufen zu lassen und dieses nicht in den Geldspeichern der Bezos und Albrechts dieser Welt versickern zu lassen ist zwar grundsätzlich richtig aber da wir alle Menschen sind (Stichworte Gier und Bequemlichkeit) wird das leider nur bedingt funktionieren.

    und ein Letztes

    @10 Rainer Hoymann

    Einfach mal Danke(!) für Ihren Post, die verlinkten Ideen und Ihre Arbeit beim Klevischen Verein.

     
  2. 26

    @23. Friedrich Foerster „mal wieder – gründlich irren?“
    Ich würd´Ihnen ja gern den Zahn ziehen, aber rd lässt mich ja wieder nicht.
    vielleicht versuch´ich´s morgen noch einmal.

     
  3. 25

    Es schließen wohl noch die Filialen der Modeketten „Kenny S“ und „Gina Laura“ , beide auf der Großen Straße ansässig. Die Innenstadt wird somit wohl noch leerer werden …

     
  4. 24

    Waren mit Faitrtrade Zertifizierung zu kaufen ist sicher einer gute Idee. Ob sich ein eigener Laden in Kleve lohnt? Dazu sagt meine Glaskugel nix.

    @Friedrich Foerster: J-B hat in seinem Beitrag #18 hauptsächlich dem Foster Parents Plan („The Plan“) vors Schienbein getreten, darauf bezieht seine Hauptkritik. Diese überträgt er dann 1:1 auf Fairtrade, das ist meiner Ansicht nach unzulässig. Und wenn er anschliessend von nur Fairtrade redet, wird es kleinpuzzelig.

    Klar steckt Fairtrade zunehmend in Schwierigkeiten, weil die Marketingabteilungen der meisten großen Handelsketten jetzt ebenfalls gemerkt haben, dass fair gehandelte Waren zunehmend wichtig werden bei den Kaufentscheidungen. Deshalb steht Fairtrade in scharfem Gegenwind, und die Handelsketten bringen konzerneigene In-House Label raus. Der nachdenkende Konsument blickt nicht mehr durch und läuft Gefahr, bei der Fülle von von neuen Qualitätssiegeln den Glauben an die Fairtrade Zertifizierung zu verlieren. Die Presse steht auf beiden Seiten, es erscheinen einerseits wohlmeinende Jubelartikel, als auch antigefärbte Artikel. Folge sind Beiträge wie #18.

    Gefährlich wird es für Fairtrade erst, wenn wir Konsumenten dem Label nicht mehr vertrauen, und Faitrade als Folge das Kapital fehlt, bei den Erzeugern als gewichtiger Partner aufzutreten. J-B hat offensichtlich schon sein Vertrauen verloren, so schnell kanns gehen.

    Wenn in Klever Läden vermehrt Waren mit Fairtrade Label (dem echten) auftauchen, dann haben die mein Wohlwollen. Und wenn auf Kleidung, Kaffeepackungen und anderen Produkten von z.B. Jacobs und Nestlé nur ein neu erfundenes Label draufsteht, dann bin ich erstmal mißtrauisch. Aber lassen wir die Grundsatzdebatte. War das Thema nicht die Innenstadt und ein Einkaufsgutschein?

     
  5. 23

    @ 18 „Jean-Baptiste le Rond d’Alembert“:

    Kann es sein, dass Sie sich – mal wieder – gründlich irren?

    Warum behaupten Sie, „Fairtrade“ habe sich in „The Plan“ umbenannt?

    „Fairtrade“ heißt natürlich immer noch „Fairtrade“,
    der 1992 gegründete und gemeinnützige deutsche „Fairtrade“-Verein heißt mit vollständigem Namen
    „TransFair – Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt (Fairtrade Deutschland)“,
    üblicherweise „Fairtrade“ oder „Fairtrade Deutschland“ genannt.

    Das lässt sich mit ganz, ganz wenig Recherche-Aufwand überprüfen.

    Vielleicht überprüfen Sie mal Ihre Vorurteile
    oder Ihre Recherche, falls es die überhaupt gegeben hat.

    Ihre ehrabschneidenden Behauptungen sind in jeder Hinsicht falsch!

    Wenn man nicht den Hauch des Schattens einer Ahnung hat,
    dann sollte man sich wohl besser gar nicht äußern!

    🙁

    Übrigens:
    Kartoffeln kann ich am Kaufort in ein mitgebrachtes Behältnis abfüllen
    oder kaufe sie in Papiertüten aus Recycling-Papier.
    Über Kartoffeln habe ich in meinem Beitrag 16. hier sowieso kein Wort geschrieben.

     
  6. 22

    @20. Jutta Das GastHaus lebt seit nunmehr 14 Jahren in einer Seitenstraße, eben der Gasthausstraße, in Kleve und ist sehr um seine Kunden bemüht. Die vergangenen Coronamonate haben uns sicherlich Grenzen aufgezeigt. Allerdings, da gebe ich Ihnen Recht, ein altes Sprichwort sagt: Hast du kein freundliches Gesicht, solltest du kein Geschäft aufmachen. Nun, wir haben uns nicht nur bemüht und sind neue Wege gegangen, wir haben auch in dieser besonderen Zeit, besondere Unterstützung durch viele Kunden erfahren. Ein Gefühl das verbindet und das Wissen…es geht um mehr, um viel mehr. Wer will eine tote Stadt?? Corona gab uns auch eine neue Erkenntnis…der Einzelhandel schafft es nicht ohne Euch und das gewohnte Stadterleben nicht ohne Uns. Das GastHaus hat so viel Unterstützung erfahren und möchte mit dieser Energie weitergehen, aber nicht alleine. Wir schaffen es nur gemeinsam und bevor alles ins Negative gezogen wird. Schaut Euch aktuell die Innenstadt an, die Herrnhuter und Weihnachtsbeleuchtung erstrahlen, die Stadt hat mit ihren beleuchteten Tannen eine wunderschöne Idee umgesetzt um uns über den Ausfall des Weihnachtsmarktes etwas Besonderes zu bieten. Die Umweltbetriebe der Stadt Kleve fahren Sonderschichten. Lasst uns in dieser besonderen Zeit doch einfach zusammenhalten, für euch selbst, für uns Einzelhändler und nicht zuletzt für uns alle…für Kleve. Danke!! Ps. Auch wenn sich das GastHaus nicht davon freimachen kann, dass es mal schwächelt. Eine besinnliche und gesunde Adventszeit mit einfach etwas mehr Verständnis ⭐️

     
  7. 21

    #10, @Rainer Hoymann

    Danke für die Vorstellung von Sichtweisen, die über das enge Gedankengefängnis der Klever Handelstreibenden hinausgehen.

    Rat und Verwaltung der Stadt haben ja in der Vergangenheit regelmäßig Entscheidungen zur Stadtentwicklung mit der ‚Zentralitätskenziffer‘ begründet, die es zu erhalten bzw. noch weiter zu steigern gelte. Sowas ist nicht zielführend und einfach zu kurz gedacht.

    In die Zentralitätskennziffer gehen ausschließlich die Daten der Handelstreibenden ein. Und was ist mit anderen Wirtschaftszweigen – dem Dienstleistungssektor, den herstellenden Gewerben, der Gastronomie, dem ganzen Rest? Und dem für alle Bürger geltenden ‚Wohlfühlfaktor‘?

    Zum Konflikt zwischen Einzel- und Onlinehandel: Bitte tragt eure Konkurrenz unter EUCH aus. Die Kommunen wären gut beraten, das den Markt selbst regeln zu lassen, sowas wird doch immer gepredigt, oder? Versuche der Politik, weitere Vollsortimenter anzusiedeln oder den Einzelhandel indirekt zu subventionieren, sind langfristig untauglich.

    Es wäre ja ok wenn versucht wird, direkte Auswirkungen abzufedern. Zum Beispiel durch Schaffung eines gut erreichbaren Logistikpoints für Lieferdienste, die nicht erst 3 vergebliche Zustellversuche machen wollen wegen Nicht-Anwesenheit des Empfängers, für Bürger die nicht wollen dass ihre Pakete im Hausflur rumliegen oder bei wildfremden Nachbarn abgegeben werden, und für alle Stadtbewohner, die es satt haben, dass ganze Scharen von Lieferfahrzeugen die Straßen verstopfen.

    Die lokalen Einzelhändler zu windeln und pampern mittels indirekter Subventionen verhindert nur, dass diese tragfähige Ideen entwickeln, das Shoppen wieder zu einem Einkaufserlebnis, zur geliebten Freizeitbeschäftigung zu machen. Heulen und Zähneknirschen, ich kann’s schon hören. Klar wird es Umstellungen geben (müssen), aber die Vermieter der innenstädtischen Gewerbeimmobilien werden schon von ihrem Roß herunterkommen und ihre Versuche, maximal mitzuverdienen, abmildern. Und wenn andere Branchen, die in der Zentralitätskennziffer nicht berücksichtigt werden (Gastronomie, Dienstleistungen, etc…) dann ihre verbesserten Chancen nutzen – was spricht dagegen?

    Der Markt wird’s schon regeln. Die Stadt hat gar nicht genug Geld, dauerhaft dagegen anzukämpfen. Klar wird es auch Verlierer geben, als ehemaliger vom Bergbau Abhängiger gehöre ich selbst dazu. Aber, liebe Klever Handelstreibende, auf die Kommune per Hinweis auf die gezahlten Gewerbesteuern einen derartigen Druck auszuüben, das ist schon fast unsittlich. Auch andere Gewerbe zahlen Steuern, und/oder sind den Einwohnern dienlich.

     
  8. 20

    Kleve sollte mitwachsen, hier wird noch wie in den 80er Jahren gedacht. Auch die Freundlichkeit der hiesigen Geschäftsleute lässt arg zu wünschen übrig. Wenn Beratung und Service überwiegt ,warum dann online bestellen. ???Das haben viele aber noch nicht verstanden ….manche flüchten vor Kunden, selbst einige ,die fleißig mit Kommentaren hier nicht zimperlich sind.
    Ich arbeite selbst im Einzelhandel, nicht immer einfach. Aber wenn ein Kunde einen Laden betritt, macht er es nicht um andere zu.ärgern,sondern er möchte etwas kaufen. …

    KLEVER GESCHÄFTE, denkt mal darüber nach..

     
  9. 19

    @14. Nasenbär „Warum Kleve und Kellen, aber nicht Kranenburg unter einen Hut?“
    Die Frage ist einfach zu beantworten.
    Der Schwan schafft es ja nicht einmal, seine notwendige Sorge auch bis Bimmen zu fliegen, die fiel ihm hupps… ja schon über der Wasserburgallee unter den Schwingen heraus (weil da ein einflussreicher Klever Fuktionär wohnte) , sodass in Bimmen nichts mehr ankam.
    Da denke ich, bleibt der Kranich wohl lieber nahe Zyfflich auf dem Nest hocken und versorgt Nütterden und Umgebung in Eigenregie, vor nachher alles in KLE- KEL -MAT hängenbleibt.

     
  10. 18

    @16. Friedrich Foerster „“Fairtrade”-Textilien“
    Nicht einmal mehr Kartoffeln gibt es in Jutesäcken, diesteckenalle in den elendigen gelben Plastiksäcken.
    Die Jutesäcke liessen sich nämlich gut verarbeiten zu Überzieh – Hosen über die Jeans, für starke Beanspruchung.
    Für den Rest halte ich Fairtrade für ein Märchen wie Fo(er)ster Parent Plan.
    Die haben sich, nachdem sie mit den immensen Unterschlagungen aufgeflogenwaren,kurzerhand in“The Plan“ umbenannt, haben ihre Statuten geändert (nicht etwa ihre Arbeitsweise) damit sie jetzt formal nicht mehr gegen ihre Statuten verstossen,und man ihnen Vergehen nicht mehr vorwerfen kann.
    Gleiches auch mit fairtrade- Kakao, Schoko, usw. . Dann kostst ein ft. Tee etwa 44,- pro kg während konventionell FTGFOP1 first flush rückstandskontrolliert etwa 24,- pro kg endkundenpreis erwirtschaftet, und dann wird 1000 euro pro Tonne Fairtradebonus an den Produzenten ausgezahlt.
    Da brauchste ja ´ne Infusion … Perfusion …. Transfusion um das zu verkraften.

     
  11. 17

    Einkaufen in der Innenstadt macht keinem Spaß: Zu wenig und zu teure Parkplätze. Das Problem ist bekannt und deshalb wurden und werden Parkplätze vernichtet. Wir sollen ja öfter auf’s Rad steigen. Der letzte Zweiradparkplatz wurde von 40 Jahren geschlossen! Gut. Ich komme mit dem Bus. Nach einer Stunde erreiche ich die Große Straße und muß mal…. aber wo? Wer seine Gäste so empfängt wie es die Stadt Kleve macht, hat weder Interesse an ihnen, noch Interesse an den hiesigen Geschäftsinhabern.

     
  12. 16

    Seit Jahren unterstütze ich aktiv den „Fairtrade“-Gedanken.

    Gerne möchte ich mir zur Zeit eine neue Winter-Hose kaufen,
    hergestellt unter „Fairtrade“-Bedingungen.

    In welchem Klever Textil-Geschäft finde ich wohl solche Hosen?
    In gar keinem!

    Deshalb bleibt mir keine andere Wahl
    als online zu bestellen oder weit zu fahren.
    Schade!

    Was lehrt uns das?
    Es wird viel gejammert, oft genug leider zu Recht.
    Es werden aber auch nicht alle vorhandenen Chancen beherzt genutzt!

    Zugegeben:
    „Fairtrade“-Waren und besonders „Fairtrade“-Textilien sind eine Nischenmarkt.
    N O C H
    Seit Jahren ist das aber auch ein Wachstumsmarkt,
    also einer der wenigen Zukunfts-Märkte.

    Bei der Kundschaft,
    die sich für „Fairtrade“-Waren entscheiden möchte,
    kann man wohl davon ausgehen,
    dass sie nicht nach der Devise „Geiz ist geil!“ auswählt,
    sondern ihr Geld verantwortungsvoll ausgeben möchte.

    Deshalb würde es mich wirklich sehr freuen,
    wenn ich meine diesbezüglichen Kaufwünsche
    möglichst bald hier in Kleve in die Tat umsetzen könnte!

    🙂

     
  13. 15

    12/8:
    Genau daran geht unser kleiner Einzelhandel kaputt! Wir halten Personal vor, beraten und helfen gerne wo immer es geht. Natürlich können wir nicht das riesige Onlineangebot immer da haben….
    Und bestellt wird nach intensiver Beratung bei uns im kleinen Einzelhändler dann online, um im Garantie.-Reklamationsfall wieder bei uns auf der Matte zu stehen, nach dem Motto: „ihr habt doch diese oder jene Marke“…
    Da dürft ihr alle euch nicht wundern, wenn nach und nach jeder kleine Laden schließen muss. Von Beratung alleine können wir nicht überleben!! Nachher ist dann das Gejammer groß, wenn unsere Innenstädte nur noch aus Handy.- und Shisha Bars besteht!

     
  14. 14

    @ Rainer Hoymann u.a.
    Ausgehend davon, dass es hier um den Einzelhandel geht, ist die Erweiterung des Blickwinkels richtig. Die Frage dahinter ist doch welche Art Stadt Kleve sein möchte und sein kann, wenn denn „Einkaufsstadt“ zur Zeit oder grundsätzlich nicht mehr (gut) funktioniert.
    Dazu kommen mir ein paar Gedanken – Wer ist eigentlich Kleve? Hat da nicht jede (Klein-)Gruppe eine eigene Idee und Priorität. Für Eltern von Kindern muss Kleve vermutlich eine Kinder- und Familienfreundliche Stadt sein, für Radfahrerinnen fahrradoptimiert, für Sportler gute Sportstätten haben und für die Fans moderner Kunst dort einen Schwerpunkt setzen. Wer jetzt z.B. aber gerade keine Kinder hat und doch eher aufs Auto angewiesen ist, hat eine jeweils andere Sicht auf die Dinge.
    Problematisch ist, und da kommt der Einzelhandel wieder ins Spiel, dass Kommunen zu sehr von Gewerbesteuern abhängen, eine wenig gute Finanzverteilung zwischen Bund, Ländern und Kommunen und die Nachwirkungen von Kommunalreform (Warum Kleve und Kellen, aber nicht Kranenburg unter einen Hut?) sind da auch immer (noch) wirksam.
    Ich bin ja nun schon länger hier, aber kein Ur-Klever, habe Zeiten meines Lebens auch woanders verbracht. Mein Eindruck ist, dass Kleve immer schwankt, einerseits möchte man „Dorf“ sein, ländliche Rituale und Brauchtum pflegen, die Heterogenität und die Brüche der (Groß-)Stadt nicht haben, andererseits möchte man bedeutendes (Einkaufs-)Zentrum sein, als preußische Residenzstadt sich auf Augenhöhe mit Berlin fühlen, die Hochschule als MIT am Niederrhein sehen, die Erwartung hegen, dass wegen Beuys und Matare die Kunst- und Kulturwelt auf Knien in Erfucht nach Kleve pilgert.
    Man ahnt es: Das kann so nicht fuktionieren. Fürs Dorflertum ist Kleve zu groß und vielschichtig und für die Weltmetropole einfach zu klein. Ich wünsche mir seit vielen Jahren, dass man da die goldene Mitte findet. Akademische Bildung, ja, aber nennt das Ding beim Namen es ist eine Fachhochschule, kein MIT. Beuys ja, er kommt hier her, wird aber keine aktuellen Probleme lösen, Beschäftigung mit Vergangenheit ja, um daraus zu lernen, aber nicht zu mythologisieren, Einzelhandel ja, aber davon keine Erlösung als „Einkaufsstadt“ erwarten, ländliche Rituale ja, aber mit ironischer, reflektierter Selbstironie usw. Einfach Maßnahmen, Angebote für eine Mittelstadt einrichten und darauf die Erwartungen ausrichten und nicht versuchen die weltstädtischen Erwartungen durch ländliche Rituale zu erreichen. Und was die Bedürfnisse einer Mittelstadtsbevölkerung sind, das herauszufinden und in Beschlüsse umzusetzen, das sehe ich als Politik an. Insofern dürfen meiner Einzelmeinung nach der neue Rat und der neue BM gerne richtig Politik machen. Ok, ich gebe es zu, es ist eine unvollständige schnelle Gedankenskizze und ich bin ein kleiner Träumer.

     
  15. 13

    Wie schon von Hrn. Husky erwähnt, ist es doch nicht verwunderlich, dass es immer Menschen gibt, die online kaufen. Solidarität hin oder her. Jeder Geschäftsmann kann rechnen. Ladenlokalmiete usw. Da sollte man den Kunden schon was bieten. Bestellen kann ich auch selber. Und ich brauche nicht in der Kälte zum Laden hin, Zeit zu investieren. Online bestellt im warmen Zuhause, und es kommt ruckzuck ins Haus. Und eventuell günstiger. Und eventuell beim Umtausch bequemer. Versuchen Sie mal im Einzelhandel, ein Fernseher zurückzugeben mit Geld zurück, statt Gutschein ? Ich weiss nicht, ob das so einfach ist, wie online. Der Einzelhandel soll sich anstrengen, finde ich. Es ist kein Monopol mehr. Meine Meinung. Bitte nicht nur disliken.
    Wir haben das 21. Jahrhundert, und nicht die 80er Jahre mehr.

     
  16. 12

    @10. Rainer Hoymann „haben wir uns Gedanken gemacht“
    Ich habe mir ihre 3 Links angeschaut, und habe da schon so meine eigenen Ideen zu, und ach, zwei Herzen schlagen ach in meiner Brust.
    Zum einen lebe ich mehr als 60 Jahre unter dem Schwan. Das verbindet, ohne dass ich dadurch Kleve meine Heimatsta(d)(t)(t) nennen möchte.
    Das, erlauben Sie bitte, provinzial bauernschlaue Gehabe der jeweiligen Führungsriege auf (fast) allen Ebenen würde es mir eigentlich verbieten, to put in my two-penny worth überhaupt beizusteuern.
    Auf der anderen Seite sagt mir meine philanthropische Verantwortung in Richtung der Stadt, die so lange und hoffentlich noch viel länger mein Dasein begleitet (hat), dass ich Ihnen meine Sicht der Dinge nicht vorenthalten darf.
    Eigentlich wäre der Blog dafür das geeignete Medium. Auf der anderen Seite hat der Moderator manchmal, aber manchmal auch nicht, die Neigung, ihm widerstrebende Gedanken einfach nicht nach Aussen dringen zu lassen.
    Ausserdem tummelt sich hier ein Klientel zwischen höchst seriös, über durchaus willens, mitzudenken, bishien zu … na ja, wenn ich den Satz zuende schreibe, weiss ich so schon, dass zumindest ein lautes BIEEEEEEP darübergelegt wird.
    Kleve wäre Kleve nicht, wenn Strukturen einfach und vorhersehbar wären.

    Da ich auf der anderen Seite meine phyische Integrität an Erste Stelle setze, und auch meine Anonymität mir heilig ist (in other wordes I hate the idea of finding myself beaten up suffering from a stomach wall tear laying down in the mud in front of the entry of the Zentrale on not so guesfull street), lasse ich morgen mein Licht einmal über die Sache scheinen. You will hate my approach and pint of view, aber alles kan, niets moet, nehmen Sie meine Meinung an, wo sie das können, und legen Sie die Passagen als Blödsinn seind zur Seite, deren Schlussfolgerungen Sie nicht an sichheranlassen wollen.
    Unseren Moderator rd. möchte ich bitten, machen Sie es bitte möglich, dass mein Text unverändert bei Herrn Hoymann und dem klevischen Verein landet, selbst wenn sie 0 % davon hier im Blog freigeben. Die Mailadresse von Herrn Hoymann wird Ihnen ja bekannt sein, undmeine bleibt itte für jeden auch weiterhin unbelangt , onbemind, und unbekannt.
    See you tomorrow.

     
  17. 11

    @östi

    Ne war und is mein voller Ernst.

    Aber auch hier is keine Ökorevulotion anzuzetteln so mit Komerzfreier Innenstadt.
    Nicht mal den Blogbetreiber konnte ich mit meinen Verheißungen erreichen.
    Was Greta wohl von der Idee hält? Ich könnte mir denken was anderes als Ihre Anhänger.

     
  18. 10

    „Corona“ wirkt wie ein Brandbeschleuniger. Die Probleme im Einzelhandel – und nicht nur dort – kochen schon seit Jahren hoch. Ein steuerlich subventionierter Konsumcheck kann da auch nicht nachhaltig helfen.

    Ein Zurück zur gewohnten Normalität wird es nicht geben. The times they are a-changin‘! Doch der laufende, harte Strukturwandel ist auch ein große Chance.

    Im Klevischen Verein haben wir uns Gedanken gemacht, welche Entwicklungen Kleve weiter bringen (könnten) und drei Visionen publiziert. In der Hoffnung, damit einen Diskussionsbeitrag geliefert zu haben und wohlwissend, dass wir auch nicht die „Weisheit mit Löffeln gefressen“ haben:

    https://www.klevischer-verein.de/2020/07/06/vision-schwanenburg-und-innenstadt/
    https://www.klevischer-verein.de/2020/07/08/vision-kleve-eine-gartenstadt/
    https://www.klevischer-verein.de/2020/07/15/vision-kleve-hin-zum-rhein/

     
  19. 9

    Berliner Grillstübchen macht auch dicht.
    hier scheint der Grund nicht Corona, sondern Proprietario zu sein.
    Angebot für Vertragsverlängerung soll wohl nicht lohnend gewesen sein.

     
  20. 8

    Ich erzähle gerne von meinem letzten Einkaufserlebnis in Kleve

    Ich wollte mir einen Fernseher kaufen. Model hatte ich mir schon ausgesucht. War bei Amazon etwa 700€ teuer, hätte auch 800€ Ausgegeben weil ich den einzelhandel unterstützen wollte.

    Laden 1: Hat gerät nicht da. Können wir bestellen, dauert 2 Wochen.. jop. Klar. Amazon liefert next day und ist 100€ günstiger…

    Laden 2: Hamwa nicht. Bestellenwa nicht. Aber hier dieses alternativmodel für 200€ mehr und 10 funktionen weniger hamwa da… ne danke

    Laden 3: Hamwa da. Gut kann ich mit Kreditkarte zahlen? Nein? Liefert ihr? In 2 Wochen… Soviel Service für nur 100€ mehr als Amazon.

    Ende vom Lied. Amazon bestellt. nächsten Tag da, wurd mir sogar bis in die Wohnung getragen.

     
  21. 7

    @ 4 und 5 Bildungsferner
    Spricht da jetzt Ironie durch die ich nicht verstehe oder wollen Sie das wirklich ?
    Die Ökobilanz wird wahrscheinlich noch schlechter, da sich die Rücklaufquote in Online Handel noch erhöhen wird.
    Ich kann mich ja dann nicht einmal mehr vor Ort beraten lassen um später im Netz zu bestellen, weil da berät ja keiner und die Größen kann ich auch nicht testen.

     
  22. 6

    @1 Realist: könnte es sein, dass der Kreis Kleve besonders diszipliniert mit den Corona-Auflagen umgeht, dass deshalb die Infektionszahlen so niedrig sind? Zu den „Corona-Auflagen“ gehört ja auch unnötige Einkäufe zu vermeiden. Dann frage ich mich, was der „Stadtgutschein“ bringen soll, wenn ich besser zu Hause bleiben soll, statt durch die Stadt zu bummeln? Oder träumt man hier von Situationen wie in Köln zum „Black-Friday-Einkaufsshopping“, wo vom Ordnungsamt Geschäfte vorübergehend geschlossen werden mussten?

    Benno

     
  23. 5

    Mir kommt da grade noch ne Idee.

    Die wegfallenden Gewinnmargen der Einzelhändler könnten
    Die Schulden der öffentlichen Hand sanieren.

    Alles in allem grosses Potential für grosse Veränderungen.

    Die Große Straße von oben bis unten voll mit Ateliers, Bürgerbüros, Vereinsheimen, Lokalen, Dienstleistern usw.
    Am EOC Parkplatz 10 Basketballplätze, zu erreichen über einen 2spurigen Radweg

     
  24. 4

    Die Ökobilanz wäre aber schon positiver wenn wir alle
    online einkaufen würden oder????

    Wenn dann noch die Auslieferung zentral organisiert würde wäre auch die Lösung der Verkehrsprobleme in Sicht oder???

     
  25. 3

    Ich sehe das mal so als Laie,der Abgesang des Einzelhandels war schon lange absehbar durch Corona heute noch schneller.😢 Wie immer haben es uns die USA vorgemacht, „alles Gute“ kommt ja daher. 🙄 Riesige Einkaufszentren machten da die Innenstädte schon vor vielen Jahren kaputt .Das Internet u.a. machte dann irgendwann die Malls drüben schon vor 25+ Jahren so langsam platt. Wir holten zu der Zeit die Malls nach Deutschland , mit den selben katastrophalen Folgen für den Einzelhandel ohne zu sehen was ablief. Wer fährt heute noch z.B.nach Oberhausen für ein US Einkauf feeling ? 🤔

     
  26. 2

    @1 … haben sich nun erst 1 Prozent mit Corona angesteckt.

    Nicht zu vergessen die ganzen Unentdeckten Fallzahlen…
    Nicht die Regierung macht hier die Probleme…sondern das Virus….scheinbar verstehen das immer noch manche nicht.

     
  27. 1

    Blablabla. Viel Gerede oder besser Geschreibsel.
    Ich war diese Woche bei einem Kunden, dessen Firma die Kartenbezahlungen der Geschäfte im Einzelhandel abwickelt.
    Gegenüber 2019 haben sich die Umsätze halbiert!
    Staatlich verordneter Kurs in den Konkurs.

    Ralf, du publizierst hier doch immer die aktuellen Corona-Wasserstandsmeldungen.
    Der Kreis Kleve hat ca. 310.000 Einwohner.
    Davon haben sich nun erst 1 Prozent mit Corona angesteckt. Über einen Zeitraum von 9 Monaten.