Auch das noch: Abfallkalender der Stadt Kleve falsch, Korrekturen werden gedruckt

Das Jahr kennt keine Gnade

Er war, so schien es, das Bollwerk der Verlässlichkeit in einer Welt, die ohnehin schon etwas rumpelig geworden ist. Er vermittelte klare Ansagen, die zu befolgen das Leben erleichterten, in einer Welt, die anderswo zum Sprachpüree geworden ist. Er überraschte mit einer frugalen Ästhetik, die eher an ein Kirchenfenster von Gerhard Richter erinnerte als an eine schnöde Terminsammlung. Und er lockte mit kryptischen Botschaften der Art „22 4 H D2 X“ auch ein wenig den Geheimagenten in uns, der mit der erfolgreichen Entzifferung gefühlt Terroranschläge zu verhindern vermochte, auch wenn es nur eine überquellende Mülltonne war.

Und nun: Alles falsch, alles fake!

Der Abfallkalender der Stadt Kleve für das kommende Jahr enthält gravierende Fehler! Es ist der Moment, in dem man denkt: Du hattest nur diese eine Aufgabe.

Was ist passiert? Jörg Boltersdorf, Sprecher der Stadt Kleve, teilte heute Morgen mit, dass die im Abfallkalender enthaltenen Seiten zu den Müllabfuhr-Bezirken (Seite 7-10) und der Entsorgungskalender (letzte Seite) überarbeitet werden müssen. Boltersdorf: „Im Zuge der Einführung der Gelben Tonne hat sich im Entsorgungskalender ab Juli 2021 ein Fehler im Abfuhr-Rhythmus eingeschlichen.“ Bei der Zuordnung der Straßen zu den Bezirken seien teilweise falsche Zuordnungen zur neu organisierten Glasabfuhr vorgenommen worden.

Digital ist die Korrektur bereits verfügbar. Außerdem wird derzeit ein gedruckter Nachtrag der unbrauchbaren Seiten erstellt. Klever Bürger, die nicht digital unterwegs sind, können die kaputten Seiten ausschneiden und dann die neuen mit Tesafilm ansetzen. Einfach überkleben funktioniert nur auf der letzten Seite, bei den Seiten im Innenteil bräuchte man dann schon zwei Exemplare der Korrektur. Immerhin: Eltern könnten aus der Reparatur während des Lockdowns eine schöne Beschäftigung für die Kinder machen und sie auf eine spielerische Weise an die zauberhafte Welt der Kreislaufwirtschaft heranführen.

Wie reagiert Karsten Koppetsch, der Geschäftsführer der Umweltbetriebe der Stadt Kleve, die für die Herausgabe des Abfallkalenders verantwortlich sind, auf den Fauxpas? Er ist zerknirscht. Boltersdorf: „Die USK entschuldigen sich für die Unannehmlichkeiten und arbeiten mit Hochdruck an dieser Korrektur.“

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15 Kommentare

  1. 15

    @13. Digital Fan Du hast natürlich vollkommen recht. Aber mache Leute nutzen so was nicht. Weil sie kein Smartphone oder Tablet haben oder nicht so bewandert mit IT-Kram sind. Oder wie mein ältester Onkel (84) andere Probleme haben. Mein Onkel kommt mit dem Wischen und Drauftippen auf dem Display nicht klar da macht die Feinmotorik nicht mehr mit, der hat ein Seniorenhandy und seinen Rechner schmeißt er nicht extra an, um im Internet nachzusehen welche Tonne mit der Leerung dran ist.

     
  2. 14

    Mmuuuh, wer benutzt überhaupt noch Mülltonnen, mmuuuhZunehmendeUmweltverschmutzung?
    Wenn ich mich so auf meinen grünen Wiesen umsehe, wird da stets mehr Müll einfach so hin geworfen, mmuuuhIllegaleMüllentsorgung. Mmuuuh, hat jemand eine Idee, was dagegen getan werden kann, mmuuuhIdeenBrauchtDieReinhaltungDerUmwelt?

     
  3. 13

    Wer braucht bitte so einen Kalender. Dafür gibt es doch Apps. Tags vor der Leerung wird per Push-Up mitgeteilt welche Tonne dran ist. Ist auch bei kurzfristigen Änderungen flexibler.

     
  4. 12

    @11. Stefan Schuster „welcher Müll in die Gelbe Tonne gehört“
    Also, das# mit dem Fehler möchte ich lieber nicht weiter ausführen.
    Aber wenn Ihrem Namensvetter Prof. Dr. ein vergleichbarer Fehler unterlaufen wäre, hätten wir jetzt einen oder mehrere Einwohner weniger.
    Sie sehen, ich sehe das völlig anders, zumal, bevor ein so teurer Druckauftrag erteilt wird, da nicht nur ein Mensch drüberschauen dürfte.
    Aber wir sind ja in Kleve. Da ist behördliche Ignoranz und Arroganz ja in manchen Teilen en vogue, während andere Teilbereiche genauso gut arbeiten, wie man es von ihnen erwarten kann.
    Clever (nix nur city) Netzwerk, in der DDR hätte man das Seilschaft genannt.

    Zum Hauptthema, zu was in die gelbe Tonne gehört, kann ich kurz sein.
    Alles, was einen grünen Punkt hat. Gelbe Tonne ist eine wahre Goldmine.
    Weiter brauchen Sie nichts zu beachten, im Gegensatz, wenn sie davon etwas in die graue Tonne werfen, beklauen Sie nur sich und uns Alle, zwar in bester Absicht, aber trotzdem unnötig und vermeidbar schädigend. .
    Beim grünen Punkt bezahlen wir nämlich schon beim Kauf des Produktes für die Entsorgung der Verpackung.
    Damit ist so viel Geld verbunden, dass die Entsorgung einen riesen Geldsegen mit sich bringt.
    Deshalb wird das Zeugs auch technisch aufwendig (Laserstrahl-Spektralanalyse und andere Verfahren) sortiert, was auch toll klappt, Folienrecycling, Solvolyse, Verbrennung (ich weigere mich von Pyrolyse) zu sprechen, ebenso von stofflicher Verwertung, verbrannt ist halt verbrannt, da gibt´s nur Wärme, und Asche.
    Es steckt halt nahezu unendlich viel Geld im Pool für die Finanzierung der teuren Technik in die (gelben) Tonne
    Was menen Sie denn, wem wir die elendigen dünnen Folientüten zu danken haben?
    Bauernschlauen Entscheidern, die meinten, dass man zwar den riesen Geldsegen aus dem System grüner Punkt gerne ins Stadtsäckel spülen sollte, aber an den dort pauschal mitvergüteten Sammeltüten noch eine Fraktion von einem Cent pro Tüte sparen könnte, den Ärger mit aufgerissenen Tüten haben janicht die, die warm und trocken bei einer leckeren Tasse Kaffee sitzen, um teure Fehler in Druckprodukten einzubauen.
    Für die Abholung und Verwertung von grüne-Punkt Müll bekommt die Stadt und der Verwerter aber aus dem riesig gut gefüllten Topf von Grüne-Punkt- Einnahmen bei Kauf des Produktes eine nicht unansehliche Vergütung nach Gewicht.
    Also, belasten Sie mit ihrer wohlgemeinten Sortierung von Brennbarem in den Restmüll unser Graue-Tonne – Konto, für das es pro kg zu bezahlen gilt, und knabbern auch noch von der Vergütung , die es pro kg. gelbe Tonne Müll gibt, etwas ab.
    Das kostete uns als Bürger nur extra Geld, und belässt Millionen beim Macker, der gar nicht so schön ist.
    Zum Schluss holt sich das dann noch der Pofalla ab, weil ja sonst keiner die Knete haben will, in dem Fall muss man sagen, PECUNIA OLET. Und das nicht nur im Staate Dänemark.

    Ich weiss, ich müsste mich nicht so aufregen, tue es#aber trotzdem,weil ich auch in meinem Beruf oft mit gleichen bauernschlauen Trotteln konfrontiert werde, und mich in Vertretung meiner Kunden mi denen herumschlagen muss.

    @10. LeClerc
    Ich gehe erst mal pennen, denken Sie mal in Ruhe nach, dann habe wenigstens nicht nur ich und meine Liebste eine schlaflose Nacht.
    Manchmal ist das Leben anders organisiert, als Sie sich das vorstellen, beginnt aber schon mit einem an die oben genannte Geschichte angelehnten Sachverhalt des grünen Punkts.

     
  5. 11

    Dass der Klever Abfallkalender falsche Abholdaten enthält, ist für mich kein Grund zur Kritik. Fehler passieren. Nur wer noch nie gearbeitet hat, darf behaupten, er hätte noch keine Fehler gemacht.

    Problematisch sind aber die ersten Seiten des Abfallkalenders, insbesondere die Hinweise, welcher Müll in die Gelbe Tonne gehört. Der allergrößte Teil meines ‚gelben‘ Mülls sind Lebenmittelverpackungen, darunter zu über 50% Tetrapacks (Milch- und Saftkartons). Laut Klever Abfallkalender gehören die in die Gelbe Tonne. Wirklich??

    Tatsache ist, dass Tetrapacks nicht recycelt sondern stattdessen verbrannt werden. Als Einstieg ins Thema folgener Film: https://www.youtube.com/watch?v=WWngxDscWVA

    Tetrapacks sind genauso wie auch Wurst-, Käse-, und Fleischverpackungen mehrschichtig aus verschiedenen Folien aufgebaut und werden bisher nicht recycelt. Warum geben also die Klever Stadtwerke falsche Tips zur Mülltrennung? Hier kann ich nur spekulieren. Vielleicht sehen die Verträge mit dem Abnehmer des Inhalts der gelben Tonne so aus, dass diesem ein Zusatzverdienst ermöglicht wird durch den Verkauf von Mehrschichtwerkstoffen als Brennmaterial für Zementwerke.

    Meine persönliche Empfehlung (Stand: 2020) daher: Mehrschichtwerkstoffe besser im Restmüll entsorgen- das verbessert wenigstens den Wirkungsgrad einer öffenlichen Müllverbrennungsanlage und nicht die Bilanz eines privatwirtschaftlichen Entsorgers. Spricht irgendwas dagegen? Habe ich was übersehen?

    Zum weiterlesen für technisch Interessierte:

    Zur Zeit ist das Recycling von Mehrschichtwerkstoffen Gegenstand der Forschung, es existieren aber noch keine großindustriellen Anlagen. Erforscht werden 2 Verfahren:

    1. Die Pyrolyse. Die Stoffe werden dabei auf ca. 350°C erhitzt, verdampft, und anschließend zu einem dieselähnlichen Öl kondensiert. Name des Verfahrens: CTC (Catalytic Tribochemical Conversion). https://www.youtube.com/watch?v=psQX662kqDU Im Film wird geprahlt mit dem Begriff ‚Full Size Industrial Pilot Plant‘. Aber es ist nicht Full Size, der Durchsatz ist gering. Bis zum ersten Bau industrieller Anlagen werden noch viele Jahre vergehen.

    2. Die Solvolyse. Nach einer mechanischen Zerkleinerung werden die einzelnen Kunststoff-Fraktionen nacheinander chemisch gelöst und sortenrein wieder ausgefällt. Name des Verfahrens: CreaSolv. https://www.ivv.fraunhofer.de/de/recycling-umwelt/kunststoff-recycling.html Auch hier existiert lediglich eine Pilotanlage mit geringem Durchsatz, an der weiter geforscht wird.

    Solange nicht die Verfahren wirtschaftlich sind und auch großindustriell eingesetzt werden, solange verbrennt man einfach alle mehrschichtigen Stoffe, wie z.B. meine Milchtüten, Wurst- und Käseverpackungen.

     
  6. 10

    @J-BlRdA
    Welcher Beruf ist den bitte nicht Kommerziell? Alle müssen wir doch von irgendwas Leben! Und Sie haben Recht, Unternehmer wollen immer einen Vorteil aus einer Aufwendung ziehen. Bei der Stadt Kleve ist es vermutlich der Vorteil, die Entsorgung des Altglases für die Bürger in eigener Hand zu haben. Ich bezweifle gar nicht das dieses Geschäft Geld abwirft, ich bezweifle nur das der Bürger einen größeren Nutzen hätte wenn dies wie von Ihnen vorgetragen geschieht.
    Bevor sie mir nicht erklären worin der Unterschied zwischen einem kommerziellen Beruf und eben einem nicht kommerziellen liegt, halte ich ihre Wette für verloren.

     
  7. 9

    @5. LeClerc „Wo bitte is t da jetzt die Einsparung zu erwarten?“
    Auch ich möchte keinesfalls aggressiv ´rüberkommen.
    Aber ich wette, Sie haben keinen kommerziell unterlegten Beruf. Ich schätze mal, Beamter oder Pädagoge, obwohl auch in der Zunft gibt es viele Menschen, die sehr wohl mit einem kommerziellen Bein im Leben stehen.
    Alleine schon Ihre Feststellung „da wo bei den Supermärkten jetzt schon Container stehen sind diese Allesamt in privater Hand“ hätte sie auf die richtige Fährte bringen können, kein Unternehmer wird so eine Leistung anbieten, wenn er sich davon keinen Vorteil verspricht.
    Auch der Tweet #6. Rüdiger Weizenkeim „Ansonsten: Millingen“ a/d Rijn spricht ja Bände.
    Altglas ist ein Recycle-Rohstoff, der bei der Glasherstellung technisch zwingend notwendig ist, und den man zu einer Zeit, wo man mehr dem Deponieren als dem Wiederverwenden zugewandt war, durch Zerschlagen gerade aus der Schmelzmasse kommendem Glas absichtlich hergestellt hat.
    Betrachtet man aber, dass aus 100kg Altglas auch wieder 100kg neues Glas entstehen.
    Man benötigt aber 120kg Rohstoffe , Quarzsand, Kalkstein, Soda oder Pottasche , um 100kg neues Glas herzustellen.
    Daneben lässt sich Glas unendlich oft wiederverwenden, und da recyceltes Glas bei niedrigeren Temperaturen als die zur Glasherstellung erforderlichen Rohstoffe schmilzt, sinkt der Energiebedarf, wenn Glasscherben zugesetzt werden.
    Jede Flasche besteht im Schnitt zu rund 60 Prozent aus „Alt“-Scherben, bei der Farbe Grün sind es sogar bis zu 90 Prozent,
    Der Energiebedarf sinkt um etwa 0,2 bis 0,3 % je Prozent Altglas, das dem Schmelzofen hinzugefügt wird .
    Kluge Rechner zählen da schon schnell mit 15% Energieersparnis beim Weißglas und 27% beim grünen Glas.
    Das freut nicht nur die fff, sondern auch den Finanzdirektor der Glasfabrik.
    Dass Altglas also ein nicht nur ökologisch lohnender Wertstoff ist, sondern durchaus auch geldlich gesehen einen beachtlichen Handelswert besitzt, mag da schnell einleuchten.
    Der Einwand Millingen/Rijn´ zeigt dann wieder die kulturellen Unterschiede zwischen unseren Ländern.
    Millingen hat schon vor Urzeiten beschlossen, dass der Erlös aus der Altglas-Sammlung ungekürzt den Schulen zur Verwendung für Projekte zum Nutzen der Schüler (z.B. Zuschüsse für sozial schwache Kinder zu den in der Vergangenheit jährlichen schulischen Schnee-Urlaubsreisen , oder für Maßnahmen, die den Schulunterricht fördern und deren Kosten nicht aus dem Schulhaushalt entnommen werden können/dürfen) zufließen sollen.
    Millingen hat folglich auch genügend IT für einen Distanzunterricht, finanziert durch die Einwohner.
    „Gemma, düt min noch en Bierken, et is ja so guut för den Skoll“ [Gemma, gib mir doch bitte noch ein Fläschchen Bier, damit helfen wir doch auch selbstlos der örtlichen Schule]
    Wieviel Geld das ganze System ergibt, möge dann auch der millingen/rijner Glascontainer demonstrieren
    Dort ist Nichts mit stinkenden, lärmverbreitenden Containern die mitten in einem Wohngebiet stehend für Belästigung sorgen, dort hat man tief im Boden versenkte Container, mit oberirdisch einem minimalen Beladungsterminal versehen, verbauen lassen, es hat ein paar Euro gekostet, aber auch diese Ausgabe hat man vollständig locker aus den Erlösen für das Altglas getätigt.

    # Wo bitte ist da jetzt die Einsparung zu erwarten? #
    Um meinen Ersten Satz nicht zu konterkarieren, weigere ich mich die Antwort selbst zu geben.
    Vielleicht fragen Sie ja einmal den Kämmerer des Kreises, welche Philosophie dahinter steckt, um das Testcentrum Covid19 in Weeze anzusiedeln, oder demnächst den zentral-kreislichlen Vaccinationpoit in Wonderland.
    Selbst wenn man Leute, die den Punkt nicht selbst anfahren können oder wollen, mit dem Sammelbus, aber sogar mit Taxi, durch alle Ortschaften einsammeln (und wieder zurückzubringen (wäre bei Wein- und Conteau- und Cognac- Flaschen, falls wiederbefüllt, mein Favorit, bei Test- oder Impfkandidaten wohl ein Muss, aber bei leeren Flaschen durchaus entbehrlich) würde, wird der Ihnen einen klaren finanziellen Vorteil zum Exklusiv-system obligatorischer Sammel-Bus für alle Test- und Impf-kandidaten ausrechnen.
    Warum ich diese Frage nicht selbst beantworten möchte, ist die Tatsachen, dass unser gelernte Abbildungsjournalist mir nicht einmal genehmigt, manchen Leuten, egal, ob vor, oder nach dem Brexit-Einigungsvertrag, zu unterstellen, ihr Licht zuhause vor dem Verlassen der Butze nicht éteindriert zu haben. A volte la vita non va bene.[manchmal ist das Leben ein Krampf].

    So, jetzt gibt´s morgen noch das versprochene Statement zum „Nein, kein Schornstein“.
    Ich hab´ mit Absicht etwas länger zu dem Thema geschwiegen, weil ja angeblich der Spinner Jean-Baptiste le Rond d’Alembert nicht das vollständige Geschirr im Schrank hat, aber dann sind all die Superleuchten mit Einmal total abgedunkelt.
    Dabei ist die Lösung so einfach, Germanisten mögen da einen gewissen Vorteil haben.
    Noch könnt Ihr ja zeigen was Ihr wert seid !

     
  8. 7

    Ich guck immer wann meine Nachbarn welche Tonne rausstellen. Hat sich bisher als zuverlässig rausgestellt

     
  9. 6

    Ein Tag ohne Wertstoffhof ist ein sinnloser Tag.

    Glascontainer vorhanden.

    Ansonsten: Millingen.

    Unbeaufsichtigte Glascontainer: Lärm, Restmüll, 🐗🦊🦝🐺🐜

    Glasklar.

     
  10. 5

    Da wo bei den Supermärkten jetzt schon Container stehen sind diese Allesamt in privater Hand. Ich hab keine Lust nach oder vor dem einkauf einen Abstecher auf Öffentliche Parkplätze oder Grundstücke zu machen um den von mir selbst gemachten Glaswertstoff zu entsorgen. Die Anwohner solcher Container-Parkplätze werden es mir sicherlich danken.

    @1, 3
    Ich wollte nicht Aggressiv herüber kommen…
    aber sie schlugen vor beides Anzubieten vor Ort Sammlung UND Container am SB-Markt. Wo bitte ist da jetzt die Einsparung zu erwarten?

     
  11. 4

    @2. LeClerc „Und auf welche Grundstücke soll die Stadt die Container setzen?“
    Na, vielleicht auf die Parkplätze, wo jetzt ja auch Altkleidercontainer und Sonstiges stehen ?
    Supermärkte sind da ganz pragmatisch. Jedes Angebot, das potentiell Kunden auf ihr Terrain lockt, ist gerngesehen, ausserdem könnten sogar noch bescheidene Standmieten winken, da Altglas in Deutschland nicht mehr als geldwerter Rohstof gehandelt wird, sondern sich dieses Privileg der bvse unter den Nagel gerissen hat, und die Industrie damit diesen milliardenschweren Markt clever gewinnbringendst adaptiert hat .
    Nicht gut durchdacht, ihr Einwand?

     
  12. 3

    @2. LeClerc „Mal darüber nachgedacht das es wohl bequemer für die Menschen ist das Glas zuhause zu entsorgen? “
    Mal darüber nachgedacht, dass es noch bequemer ist, das Zeugs nicht selbst zu entsorgen, sondern einen der vielen Hausmeisterbetriebe mit der fachgerechten Entsorgung zu beauftragen, und diese nach erfolgter Erledigung beim Notar vorbeigehen zu lassen, um kostenpflichtig eine eidesstattliche Erklärung über die gesetzeskonforme Beseitigung des Restglases beurkunden zu lassen ?

    Sie könnten aber auch einfach kurz lesen „Wer das möchte, muss natürlich auch weiterhin die Möglichkeit bekommen, sein Altglas vor der Haustüre los zu werden, aber das Gros der Einwohner würde vermutlich liebend gerne das Altglas beim Wocheneinkauf sortiert in den Glascontainer einwerfen wollen. “ dass ich das ausdrücklich als weitere Option benannt hatte, aber warum so ignorierend aggressiv?

    […]

    Ich hatte mich ja lediglich erdreistet, untertänigst einen Vorschlag zur Einsparung von öffentlichen Abgaben zu machen. Allerdings ist das nicht gewünscht, man tut ja sein Bestes, die Abgaben gerade kräftig zu erhöhen, und sei es nur, um durch falsche Kalender die Verwaltungskosten zu erhöhen.
    Allerdings, wenn höchst gnädiger Herr erlauben, auch dorten hätte ich noch einen passenden Vorschlag zu machen, zu meiner Studienzeit in einer grossen nordischen Stadt lief noch eine ganze Horde von Geringverdienern weit vor, und dann auch hinter dem Müllwagen her, um die Tonnen aus den Häusern zu holen und an den Strassenrand zu stellen, sodass Kollegen diese aufenthaltsfrei leeren können, und dann anschliessend die Tonnen wieder zurück in die Häuser zu stellen, damit nicht den ganzen Tag der Verkehr durch am Strassenrand herumstehende Tonnen gefährdet würde.

     
  13. 2

    @1 Mal darüber nachgedacht das es wohl bequemer für die Menschen ist das Glas zuhause zu entsorgen? Was meinen Sie wo das Glas landet wenn nicht zuhause? Bestimmt im nächsten Glascontainer, so wie der Rest vom Mülll der ja so gerne 10m Fußweg bis zum nächsten Papierkorb gebracht wird. Und auf welche Grundstücke soll die Stadt die Container setzen? Gut durchdacht ihr Vorschlag.

     
  14. 1

    # Er ist zerknirscht. Boltersdorf: „Die USK entschuldigen sich für die Unannehmlichkeiten und arbeiten mit Hochdruck an dieser Korrektur.“#
    Ist doch wirklich halb so schlimm.
    Der Geschädigte (nämlich der Bürger) kommt für alle Schäden, die sich auf dieser Fehlleistung ergeben, auf.
    Da kan doch jeder zufrieden sein. Die städtischen Beamten, weil sie sich doppelt beschäftigt haben, und der Bürger, weil er schon mal ein passendes Geschenkchen (Mehrkosten in Form von Sachkosten, externen (Druck-) kosten und doppelten Personalkostenaufwand) für die Verwaltung hat, obwohl, es wird noch nicht die einzige Ausgabe sein, die sich vermeiden liesse.
    Was denkt man z.B. vom Aufstellen von Glascontainern. Nicht, dass sich damit das gesamt Einsammeln von Altglas erübrigen würde, allerdings würde es die Glassammlungen erheblich vereinfachen, entlasten, und damit bestimmt auch billiger machen.
    Wer das möchte, muss natürlich auch weiterhin die möglichkeit bekommen, sein Altglas vor der Haustüre los zu werden, aber das Gros der Einwohner würde vermutlich liebend gerne das Altglas beim Wocheneinkauf sortiert in den Glascontainer einwerfen wollen. Das spart Platz im Haus, ausserdem Gärgerüche von unvermeidlich in den Flaschen zurückbleibenden Produktresten, für die USKA würde das bedeuten, dass man viele Voll- und Leerfahrten zum Sammelpunt sparen könnte, und ausserdem mit einem Sammelfahrzeug eine erheblich längere Wegstrecke, und damit Arbeitsstundeneffizienz, gewinnen würde.
    Selbst wenn der Abhol-LKW vielleicht pro Arbeitsstunde erheblich teurer wäre, wurde die gesamte Altglassammlung erheblich günstiger werden, das Sammelfahrzeuge viel weniger Jahreskilometer abspulen würden, viel weniger Arbeitskraft nötig wäre, und das Verletzungsrisiko an Glasscherben erheblich geringer wäre.