1930, als Kleve noch krumm und schief war (jetzt mit aktueller Gegenüberstellung)

rd | 08. Januar 2014, 15:44 | 26 Kommentare

Kleve, wie hast du dich verändert!

Kleve, wie hast du dich verändert!


Im von Helmut van Bebber geführten Antiquariat Zeitzeichen, Herzogstraße, immer für eine Überraschung gut, entdeckte ich diese Ansicht auf die Klever Innenstadt, laut Signatur ein Bild des Fotografen Weber, dessen Bilder aus Kleve während der NS-Zeit („1000 ganz normale Jahre“) vor langer Zeit bundesweit Berühmtheit erlangten. Beim Gebäude in der Bildmitte handelt es sich um das Café Schürings (heute der Eingang der Neuen Mitte), von dem ich allerdings nicht weiß, ob es damals, also ca. 1930, schon so hieß. Links und rechts davon zweigen Hagsche Straße bzw. Stechbahn ab. Etwas weiter unterhalb führt die Straße Hasenberg bergauf, und am rechten Bildrand erkennt man Häuser der Straße Grüner Heideberg, von denen einige mit merkwürdigen Anbauten hangabwärts versehen worden sind. Das Haus rechts unten an der Großen Straße mit dem vorstehenden Dachgiebel müsste das damalige Rathaus sein (ist es offenbar nicht, siehe Kommentar Materborner). Der Nostalgiesättigungsgrad der Pixel ist schier unerträglich!

Bei Flickr fand ich nun durch Zufall dasselbe Motiv, nur ca. 80 Jahre später aufgenommen. Staunen und vergleichen Sie selbst:

Nahezu derselbe Blickwinkel (Foto ]copy; Stewie1980, Flickr

Nahezu derselbe Blickwinkel (Foto © Stewie1980, Flickr

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  1. 26. KlePeter

    @24. Martin ergänzend zu Deinen Ausführungen möchte ich noch erwähnen, dass die Vorlagen oft so formuliert sind, dass die Ratsmitgliedern kaum die Möglichkeit haben, über Alternativen nachzudenken. Fachmännischer Rat ist hier oft teuer, denn der muss – da im eigenen Haus nicht vorhanden – eingekauft werden.

    Wenn es dann doch jemand wagt, sich abweichend zur Verwaltungsmeinung zu äußern, wird sofort die rechtliche Totschlagkeule heraus geholt oder der Vorschlag wird gar nicht erst geprüft und in die weiteren Beratungen einbezogen. Bedenken einzelner Stadtverordneter werden leicht ignoriert.

    Aus leidvoler Erfahrung muss ich zugeben, dass ergebnisoffene Diskussionen weder vor, noch hinter den Kulissen stattfinden.
    Leider gibt das von den „Entscheidungsträgern“ niemand zu. Entweder weil man oder frau es nicht besser kennt, oder sich um sein Pöstchen sorgt. Da heult man und frau lieber mit den Wölfen.

    Damit möchte in keinster Weise die Wölfkes aus Griethausen beleidigen. Diese sind nicht gemeint. – Helau.

     
  2. 25. HP.lecker

    @24 Martin Fingerhut

    Das hat nun wirklich nichts mit Träumereien zu tun.

    Zunächst – und da sind wir uns ja einig – wurden die Besetzungen der Ausschüsse und des Rates demokratisch gewählt.

    ###
    Wenn es angeblich der Rat sein soll, der über die Entwicklung der Stadt bestimmt,
    warum winkt dieser Rat dann regelMäßig die “Vorschläge” der Verwaltung einfach nur durch ?
    ###

    Diese Frage kann ich nicht beantworten, weil ich bei den Momenten, in denen der politische Wille gebildet wird, nicht dabei bin. Allerdings kann bestritten werden, dass ein „Durchwinken“ regelmäßig stattfindet.

    Wir sehen es doch am Beispiel des Verkaufs einer Teilfläche an die Firma Sontowski. Der Rat hat sich zunehmend gegen den Verkauf entschieden und dies auch durch Beschluss zum Ausdruck gebracht, obschon die Verwaltung den Verkauf an Sontowski favorisiert hatte.

    Und auch beim Rathaus-Neubau war es das politische Gremium, dass eine Richtungskorrektur veranlasse, als es um die Fassade mit Verblendsteinen anstelle des WDVS ging. Hier beauftragte der Rat die Verwaltung, entsprechende Prüfungen vorzunehmen.

    Meines Wissens ist es allerdings auch so, dass sich Verwaltungsspitze und die Fraktionsvorsitzenden regelmäßig treffen, um Themen gemeinsam zu erörtern. Hierdurch wird sicherlich maßgeblich politischer Wille vorgeprägt.

    Nur weil der derzeitige Rat Entscheidungen trifft, die einen Teil der Klever nicht genehm zu sein scheinen, bedeutet es nicht, dass es hier undemokratisch zugeht. Ein anders besetzter Rat wird auch Beschlüsse fassen, die nicht jedem Klever schmecken. So ist das nunmal in einer Demokratie.
    Ich unterstelle sogar, dass selbst bei basisdemokratischen Entscheidungen – also durch die Wählerschaft unmittelbar – Ergebnisse herauskommen, die nicht jedem Klever gefallen werden.

     
  3. 24. Martin Fingerhut

    @ 23. HP.lecker :
    Träumen Sie ruhig weiter.

    Ja, die Vorschriften, wie so etwas abläuft,
    sind demokratisch zuStandeGekommen.
    Ja, dieJenigen, die entsprechend diesen Vorschriften entscheiden sollten,
    sind demokratisch gewählt worden.

    Aber halten Menschen sich stets an Vorschriften ?
    Erfüllen die Menschen in den Ausschüssen und im Rat stets ihre Pflichten ?

    Wenn es angeblich der Rat sein soll, der über die Entwicklung der Stadt bestimmt,
    warum winkt dieser Rat dann regelMäßig die „Vorschläge“ der Verwaltung einfach nur durch ?

    Den jüngsten Fall habe ich am 13., dem Tag nach der RatsSitzung, in einem offenen Brief aufgegriffen,
    den sogar unser quasi-AmtsBlatt RP veröffentlicht hat.

    Weil ich ihn nicht onLine finde,
    hier der OriginalText :

    ———————————————————————
    offener Brief an die Mitglieder der CDU, der SPD, der Grünen
    im Rat und in den Ausschüssen der Stadt Kleve

    Debatte zum EinzelHandelsKonzept gestern und vor einer Woche

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    gestern im Rat hat Herr Merges erklärt,
    daß die Offenen Klever das EinzelHandelsKonzept unter anderem deshalb ablehnen,
    weil es schwerWiegende Fehler enthält.
    Auf die Tatsache hatte er schon vor einer Woche im HauptAusschuß hingewiesen.

    Damals wie auch gestern wurde ungläubig gefragt, welche Fehler das denn seien.
    Das erstaunt doch sehr,
    denn in der gleichen AusschußSitzung wurde unisono behauptet,
    trotz der knappen Zeit von nur 2 Wochen
    hätten Sie alle die rund 540 Seiten Anregungen
    zum BebauungsPlan westliche UnterStadt
    gründlich durchGearbeitet.

    Sie, Herr Bay, meinten, der Berg von Anregungen reduziere sich auf 2 oder 3 Kategorien.
    Sie, Herr Janssen, haben jeden Gedanken, Sie hätten sich eventuell nicht mit sämtlichen Argumenten sorgfältig befaßt, vehement zurückGewiesen.
    Sie, Herr Frantz, fanden die Anregungen insgesamt oberflächlich und z.T. widerSprüchlich.
    Für Sie, Frau Dr. Meyer-Wilmes, waren lediglich 2 Aspekte der Anträge neu.

    Wunderbar, daß Sie es – neben ihren jeweiligen Berufen – in Ihrer FreiZeit auf sich nehmen,
    die Wünsche und Sorgen der Bürger so gründlich zu studieren.
    Erstaunlich nur, daß Sie bei diesem Studium nicht wenigstens einen der Fehler des EinzelHandelsKonzepts bemerkt hatten, sondern ungläubig danach fragen mußten.

    Jeder, der die Anregungen der Bürger tatsächlich studiert hat, müßte in Herrn Merges‘ Erklärung jenen Fehler wiederErkannt haben, auf den auch ich in meinen Anregungen hingewiesen hatte : Daß die BBE sich bei einer einfachen Addition um rund 1.000m² VerkaufsFläche verrechnet und mit dem zu niedrigen Wert weiterRechnet.

    Dies wußte die Verwaltung bereits seit mehr als 3 Monaten,
    denn es war schon in meinen Anregungen vom Oktober enthalten.
    Allerdings haben SIE davon erst Ende Januar erfahren,
    denn im November hat die Verwaltung – na, sagen wir : –
    es Ihnen noch erspart, meine Anregungen lesen zu müssen.

    In meinen Anregungen vom Januar habe ich die Hinweise auf die Fehler wiederholt.

    Sie hatten also den Hinweis auf genau jenen Fehler,
    den Herr Merges als ein Beispiel anführte,
    doppelt vorliegen.

    Seit inzwischen 3 Wochen doppelt vorliegen.

    Sie hätten den Fehler längst kennen müssen,
    wenn Sie die Anregungen wirklich schon vor einer Woche sorgfältig studiert gehabt hätten.

    Das ungläubige Fragen, welche Fehler gemeint seien, läßt nur einen Schluß zu :
    Daß Sie zumindest meine beiden Anregungen NICHT gelesen hatten.

    Meine Damen und Herren des Rates,
    gestern hatten Sie den JahrGang 10 der Karl-Kisters-RealSchule zu Besuch.
    Der JahrGang befaßt sich seit Wochen mit LokalPolitik.

    Welches Bild von LokalPolitik haben Sie der Jugend unserer Stadt gestern geboten ?

    Was hätte diesen Schülerinnen und Schülern geblüht,
    wenn Sie genauso „gut“ vorbereitet zum Unterricht gekommen wären, wie Sie gestern zur RatsSitzung ?

    Ich weiß nicht, wie die MaßStäbe heute sind,
    zu meiner SchulZeit hätte es geheißen :

    „ HausAufgaben nicht gemacht ?
    Und das auch noch abstreiten statt eingestehen ?
    Michael, Udo, Alexander, Hedwig, . . . 6, setzen !

    Martin Fingerhut
    ———————————————————————

    Wie es in anderen Kommunen ist, weiß ich nicht.
    In Kleve geschieht zu mindestens 90% genau das,
    was die Verwaltung in den DruckSachen als Beschluß „vorschlägt“.

    Die FührungsSpitze der Verwaltung ist nun mal jenes Trio,
    daß ich als 3Gestirn Pinz-Brauer-JungFrau bezeichne,
    seit ich gehört habe, wie diese Gruppe im RatHaus selber von manchen
    – wie mir scheint : vernünftigen –
    bezeichnet wird :
    die 3erBande.

     
  4. 23. HP.lecker

    @22 Martin Fingerhut
    Wieso machen Sie diese Dinge stets an dem – wie Sie es nennen – „Dreigestirn“ fest?

    Letztlich beschließt der Rat über perspektivische Grundlagen wie bspw. die Bauleitplanung. Der Rat wurde durch die Bürgerschaft demokratisch gewählt. So funktioniert die repräsentative Demokratie.

    Die Verwaltung bereitet die Beschlüsse nur vor und formuliert die Beschlussvorlagen – wie in jeder anderen Kommune auch. Da macht Kleve nichts außergewöhnliches. Beschlüsse fassen die Ausschüsse und letztlich der Rat.

     
  5. 22. Martin Fingerhut

    @ 21. HP.lecker :
    geht mir genauso.
    Die Frage ist nur, welche Stellen zunehmen . . .

    Unser 3Gestirn Pinz-Brauer-JungFrau ist eifrig dabei,
    jene zu vermehren, die mir ganz und gar nicht gefallen.

     
  6. 21. HP.lecker

    Ich finde – ganz ehrlich gesagt – Kleve stellenweise schön und stellenweise nicht schön…

     
  7. 20. Martin Fingerhut

    @ 19. Jeckes Moers :
    Kleve war noch nie so schön wie jetzt! ###
    ein vielseitiger Spruch,
    dem im Grunde jeder zustimmen können sollte
    – ganz egal, ob er ihn positiv meint oder negativ :
    Kleve war noch nie so wenig schön wie jetzt!

     
  8. 19. Jeckes Moers

    So schön es hätte sein können, zumindest als Fluchtort aus dem Jetzt, erinnere ich mich an Stimmen einiger Zeitzeugen, die Kleve als ein zu enges, düsteres Loch bezeichneten. Insofern leite ich von einer der wenigen, wirklich gültigen Regeln ab: Kleve war noch nie so schön wie jetzt!

     
  9. 18. HP.lecker

    Vielleicht darf an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass die vom Fischmarkt aus die Grosse Straße hinunter zur Burg hin zusammenhängende Bebauung (die die Sicht auf die Burg von der Strasse aus komplett unmöglich macht) eine Länge von mehr als 130 Meter hat.

    In der Zeit, in der das alte Bild gemacht wurde, war die Länge der zusammenhängenden Bebauung offenbar kleiner. Es gab dort noch Einschnitte.

     
  10. 17. HP.lecker

    @16. Martin Fingerhut
    Stimme Ihnen zu. Es sieht so aus, dass das Zweigiebelhaus nach dem Abriss oder der Zerstörung nicht mehr aufgebaut bzw. durch einen Neubaui ersetzt wurde.

    Dadurch konnte diese Fläche für den Fischmarkt entstehen.

     
  11. 16. Martin Fingerhut

    @ 14. HP.lecker :
    ### Juwelier Knops ###
    Bezüglich des DoppelGiebels bin ich Ihrer Meinung.
    Nur scheint es mir,
    als ob das DoppelGiebelHaus gar nicht wieder aufgebaut wurde,
    Knops also um ein Haus nach „hinten“ gerückt ist
    und dadurch der FischMarkt größer geworden ist.

    Wer kann dazu Infos oder Bilder beitragen ?

     
  12. 15. Sascha

    Hat jemand noch mehr information (Bilder) von der alten Kaserne Rahmstrasse/Arntzstrasse

     
  13. 14. HP.lecker

    Wenn ich nur die Veränderung des Gebäudes betrachte, in dem heute der Juwelier Knops sein Geschäft betreibt: Die beiden Doppelgieben waren eindeutig gefälliger 🙂

     
  14. 13. willi winzig

    Herr Fingerhut hat recht. Ganz rechts oben der große Backsteinba,u ist die in den 1860er Jahren erbaute Alte Kaserne an der Rahmstraße/Kasernenstraße (heute Arntzstraße). Heute ist dort der ehemalige Skaterplatz. Einzelne Mauerreste der Kaserne lassen sich dort heute noch betrachten.
    Nach dem Bau der Neuen Kaserne an der Brabanterstraße bezog die Klever Stadtverwaltung bis 1944 dieses Gebäude.
    Kleine Analogie zur jüngsten Vergangenheit: Das Klever Rathausgebäude war 1944 ziemlich marode. Obwohl es selbst direkt keinen Treffer erhalten hatte, fiel es beim Bombenangriff der Briten trotzdem komplett in sich zusammen.

     
  15. 12. Ratskrug

    Bis auf verschiedene Farben kann ich hier keine wesentlichen Unterschiede sehen. Es ist mehr Platz für den Brunnen…

     
  16. 11. Materborner

    Das traurige an den beiden Bildern: Man sucht beim unteren Foto (fast) vergeblich nach Häusern aus der Vorkriegszeit. Wenn der Stumpf (Erdgeschoss) von Schürings nicht der gleiche wäre, könnte es auch eine andere Stadt sein. Selbst die Spitze der St. Anna-Kirche in Materborn fehlt heute am Horizont.

     
  17. 10. Materborner

    @ 9. Martin Fingerhut
    Ja, genau. Habe erst danach festgestellt, dass es mit auf dem Foto ist.

     
  18. 9. Martin Fingerhut

    Ist das damals aktuelle RatHaus nicht der breite Komplex rechts, etwas über der Mitte ?

     
  19. 8. Materborner

    Das Rathaus kann auch nicht auf dem Bild sein, da es zur Zeit der Aufnahme schon abgerissen ist. Die Stadtverwaltung befand sich in der alten Kaserne (heute Arntzstraße Ecke Rahmstraße). An der Stelle steht zu diesem Zeitpunkt schon das (1.!) Burg-Theater. Der Gebäudeteil ganz unten rechts gehört schon dazu. Ich habe mich gefragt, welches Gebäude das sein soll und mir ist dies noch eingefallen. Der kleine Vorsprung unter den Fenstern gehört schon zur Terrasse des Burg-Café, welches sich in der ersten Etage des Burg-Theater befand.

     
  20. 7. Materborner

    Das Haus ganz unten rechts ist nicht das Rathaus. Das ist auf dem Bild nicht mit erfasst worden, da es weiter unten an der Großen Straße lag. Es ist das Wohn- und Geschäftshaus der jüdischen Familie Gomperz. Es lag genau gegenüber der Einmündung von der Schlossstraße in die Große Straße. Die untere Häuserreihe und die Dächer (links und mittig) die noch sichbar sind, gehören zur Schlossstraße. Das letzte Dach rechts ist vom Schloss-Café.

     
  21. 6. otto

    Ich kann es nicht lassen; wie wäre Kleve wohl genannt worden bei Fertigstellung des Sontowski Gebäudes, Tiefgarage, Volksbank usw. in enger Verbindung mit dem Spoyufer und seinen Arkaden?
    (hat Kleve noch Ronse als Partnerstadt?)

     
  22. 5. Kleinendonk

    für Rainer
    http://www.Bilderhoster.org/view/?id=a2f8f69e852a83512e54fb87fd75e76f

     
  23. 4. Cafe Kleve

    Hallo Ralf

    ich habe evtl. ein paar interessante Infos zu diesem Cafe (von meiner Mutter). Vor Cafe Schürings soll dort (so erzählt meine Mutter und damals auch mein Opa) das sog. „Stadtcafe“ residiert haben, mit dem Konditormeister/Inhaber Hr. Hees ! Dieser Hr. Hees war der Vater „meiner sog. Tante Hanna /Johanna van Hees, spätere Gellings“, welche den Bruder meines Opas geheiratet hat!
    Diese Tante Hanna starb fast 90 jährig im Jahr 1982 .
    Tante Hanna erzählte viel vom Cafe „Stadtcafe“,von einem blauen Salon, wo die Herren Zigarre rauchten etc.!
    Und das beste, meine Mutter besitzt noch eine Glaskanne mit Zinndeckel/Klappdeckel (Keraffe), aus diesem Cafe- hat sie vererbt bekommen!

     
  24. 3. Gallus

    zu 1
    Trifft den Nagel auf den Kopf.

     
  25. 2. rd

    @Rainer Hoymann Danke!

     
  26. 1. Rainer Hoymann

    Das schöne Eckhaus ist 1902 fertiggestellt worden. Bauherr war Theodor Schürings. Das Bauunternehmen Franz Kleindorp schmückte das Gebäude mit Skulpturen aus der Werkstatt von Gerd Brüx. Zuvor stand an dieser Stelle die Buchdruckerei und Buchhandlung der Witwe von Friedrich Boß.

    Diese wunderschöne Aufnahme zeigt ein Kleve, dass unter den auswärtigen Besuchern als niederrheinisches „Rothenburg ob der Tauber“ galt. Im Zweiten Weltkrieg wurde auch diese fränkische Stadt schwer getroffen: über 300 Häuser, neun Türme und 750 Meter Stadtmauer waren zerstört. Doch anders als in Kleve hat man das Kleinod nach historischem Muster wieder aufgebaut. Einnahmen aus dem Tourismus und weltweite Popularität sind der Dank für diese weise Entscheidung.