Abifete: Das Radhaus ist raus

Deine Spuren im Schlamm: Auf der Abifete 2016 am Radhaus konnte man noch richtig versumpfen. In der neuen Location, am Casa Cleve, ist der Platz gepflastert

Die Abifeten im Klever Radhaus gehörten 33 Jahre zum niederrheinischen Brauchtum. Entweder, man versank am Sommerdeich im Schweiß oder im Schlamm. Zu trinken gab es traditionsgemäß wenig, weil die Abiturienten erstens sich selbst bedienten und zweitens am Zapfhahn meist auch sehr unerfahren waren. Unvergessen jene Fete vor ca. drei Jahren, als eine junge Frau im Angesicht durstiger Horden mit einer fast zärtlich zu nennenden Geste den Schaum aus den Plastikbechern vor ihr blies, um dann behutsam neuen Schaum in die Behältnisse zu füllen.

Mehr als drei Jahrzehnte war dieses Treiben im Frühsommer fester Bestandteil der adoleszenten Wochenendgestaltung, doch nun ist damit Schluss. Das Radhaus hatte zwar noch den 7. Juli für die Feier reserviert, doch die Schüler der Klever Gymnasien kamen zu spät in die Hufe und sahen sich zudem mit eskalierenden Sicherheitsauflagen konfrontiert. „„Die Schüler haben es sich selbst zerschossen“, sagte Kleves Kämmerer Willibrord Haas der NRZ.

Deshalb kommt die Party, die einst zu den größten in Nordrhein-Westfalen zählte, nicht im Radhaus zustande. Die Abiturienten des Konrad-Adenauer-Gymnasiums verzichteten komplett auf die Sause, die des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums laden für den 7. Juli ins Casa Cleve. Zumindest die Getränkeversorgung dürfte somit gesichert sein.

Hier der NRZ-Bericht über die Abifete: Erstmals gibt es keine große Abifete in Kleve

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36 Kommentare

  1. 36

    Also die Gäste auf der eigenen Geburtstagsfeier bezahlen zu lassen grenzt ja fast an Asozial. Da würd ich dann schon nicht mehr hingehen und denjenigen auch nie mehr einladen.

    Ich musste meine Geburtstagsfeiern auch selbst bezahlen ab dem ersten Lohn auf dem Konto. Trotzdem hab ich Freunde eingeladen (Die FAmilie allerdings nicht mehr …)

    Meine Eltern hätten mich ausgelacht wenn ich gesagt hätte “Holt ihr mich ab”… Wer saufen will kommt auch irgendwie nach Hause.Mit spätestens 18 war man alt genug dafür…

     
  2. 35

    Ist das nun ein Symptom der Stadt? Der Generation? Wie so oft wohl eine Kombination. Schon traurig. Sollte wirklich das Fehlen eines gesunden Gefühls für “Ownership” die Ursache sein?

     
  3. 34

    @33 STEPHAN Sie drücken es etwas drastisch aus, aber ich glaube, tendenziell stimmt es. Das Schärfste, was ich gehört habe, ist, dass es unter jungen Leuten nicht unüblich ist, zum Geburtstag z.B. ins Casa Cleve oder so einzuladen, dann das erste Getränk für alle auf ihre Rechnung nehmen und ansonsten die “Gäste” ihre Getränke selber zahlen. Dazu fällt mir auch nix mehr ein … man muss nachher nicht sauber machen, die “Unkosten” halten sich in sehr überschaubaren Grenzen und dann am besten holen einen die Eltern nachher noch ab

    Was war das für eine geile Zeit damals in den 80ern/90ern …

     
  4. 33

    @Husky @19

    Wie kommt man nach Nimwegen? Wie zurück?

    Was ist das denn für ein memmenhaftes Gewimmer?!
    Wir waren 92/93/94 jeden Freitag und jeden Samstag (jeden!!!!) in Nijmegen, teilweise auch unter der Woche.
    Da ist jeder mal gefahren!
    Dein Post zeigt doch die eigentliche Wahrheit:
    Heute will keiner mehr was für andere tun, weder fahren, noch AF organisieren, noch schon garnicht auf Party arbeiten. Party, Party, saufen, f*ck*n
    Ihr armen, faulen Schlappschwaenze

     
  5. 31

    @André Gerritzen Stimmt. Einige schlugen hinterher noch in der Zentrale auf. Durstig.

     
  6. 30

    Wenn das Konto nach der Abifete ordentlich im Minus war, legt man nicht noch mal 1000 drauf.
    Damals war das Radhaus auch auf einem anderen Level.
    Da waren 1000DM der Umsatz eines ganzen Monats.

    Ich kann mich noch an meine Anfangszeit da erinnern. Da gab es 3 kleine Haushalts-Kühlschränke für die Getränke und die wurden Freitags gefüllt und haben ein ganzes Wochenende ausgereicht.

    Die Abifete im Casa muss wohl nicht so der Hit gewesen sein.
    Die Minderjährigen wurden trotz Muttizettel um Mitternacht vor die Tür gesetzt und es ist anscheinend auch nicht besonders voll gewesen.
    Hätte jetzt gedacht, das die ein volles Haus haben.

     
  7. 29

    @28 Aber jetzt mal eine gewagte Frage: Wären 1000 DM nicht irgendwie aufzutreiben gewesen? Oder hatte man Nirvana da noch unterschätzt? Das Album Bleach war zu Anfang ja nicht so erfolgreich wie später.

     
  8. 28

    @26 Iggy Pop
    Stimmt. Kann ich mich auch noch dran erinnern. Noch als Gast und etwas später als neuer Radhaus-Mitarbeiter.
    Damals hat das Radhaus noch die Fete selber organisiert und die Abiturienten 1989 haben den Ausschank übernommen und ordentlich Bier verschenkt.
    Das muss das Radhaus ziemlich hart getroffen haben und die Kasse lange in Minus gezogen.
    Deshalb wollte 1990 das Radhaus keine Fete machen. Ab 1991 lief die Abifete dann über eine eigene Kasse der jeweiligen Abiturienten.

    Ich stelle jetzt mal eine ziemlich gewagte These auf:”Wegen den Abiturienten 1989 haben Nirvana nicht im Radhaus gespielt!” Nirvana wollten 1000DM Gage für ihren Aufritt im November und das Radhaus war nach der Abifete abgebrannt. Kein Geld für Nirvana bei der Bleach-Tour!
    (Nicht aufregen ist nur Spaß, aber das Radhaus hatte das Geld für Nirvana wirklich nicht)

    Frage: Wenn trifft man morgen noch so alles am Radhaus, obwohl die Abifete wo anders ist?

     
  9. 27

    @24
    Au weia, mmuuuh. Ich hab’s ja nur befürchtet, aber nix gemmuuuht. Es sind also zur Zeit nicht nur alle grünen Wiesen abgegrast und ausgetrocknet, sondern auch alle journalistischen Themen, mmuubuuuh. Manche Grasstummel sind schon so spitz und knorrig, dass sie die ersten Fahhradreifen beim Fahren über das vormals Grüne durchstochen haben sollen, mmmuuuh. Kommt davon, wenn ohne zwei Schwalben (-Marathon-Reifen) durch den Sommer geradelt wird, mmuuuuh.
    PS 1:
    Kann jemand bitte diese Mail an die Firma Schwalbe weiterleiten, mmuuuh? Für dieses Branding schicken die mir sicher eine Gratisportion Kraftfutter, mmmuuuuh!?
    PS 2:
    Auch zur Zeit mit Schaudern zu beobachten, mmuuuh: Die Maispflanzen für meine leckere Maissilage haben ihr Wachstum eingestellt und rollen in der prallen Hitze ihre Blätter soweit zusammen, dass sie wie Stachel gen Himmel zeigen, mmuuuh. Sehen jetzt fast überall aus wie Kaktusse (Kateen?), mmuuuh. Ich glaube, die machen das, um eine möglichst kleine Verdunstungsfläche zu haben, mmuuuuh. Aber die sollen wachsen, mmuuuuh! Sonst setzt mich der Bauer zumindest bis zum nächsten Frühjahr oder gar bis zum nächsten Herbst auf Diät, mmmuuubuuuuuh. Macht also bitte alle schöne Regentänze auf den nun vielen kleinen Abifeten, mmmuuuh!

     
  10. 26

    Auch 1990 mussten wir die Ausschankkatastrophe vom Vorjahr ausbaden. Nach einem Minusgeschäft durften wir nicht im Radhaus feiern und sind nach Keeken ausgewichen.

     
  11. 24

    Lieber Stier, kein Urlaub, nur einiges andere, das dringend erledigt werden musste.Geht heute und morgen weiter.

     
  12. 23

    @RD
    Mmmuuuuuh, schon eine ganze Woche kein neues Thema zum Kommuuuuhtieren auf dem Kleveblog, mmuuuuh.
    Naja, macht nichts, mmuuuuh. Vermmmmuuuhtlich sind Sie in Urlaub, mmmuuuuh. Der Niederrheinstier wünscht Ihnen auf jeden Fall von hier einen schönen, erholsamen Urlaub, mmuuuuh.
    PS (an alle anderen):
    Wegen der ausfallenden Abifete rockt der Niederrheinstier dieses Jahr nicht im Radhaus, mmuuuuuh.
    Ich glaube, ich mache mich mal zu einem dieser Sommerfestivals auf, mmuuuuh.
    Vermmmuuuhtlich rockt der Niederrheinstier dann halt woanders, mmmuuuuh!

     
  13. 22

    Hallodrie ihr allnighter
    “Die Abifeten im Klever Radhaus gehörten 33 Jahre zum niederrheinischen Brauchtum”,
    aus meiner Sicht kann man den Zeitraum von 33 Jahren nicht als Brauchtum definieren.
    Brauchtümer sind glaub ich, eher so regional tradierte Indentifikationsmerkmale wie Gamsbart, Klompen, fermentierter Fisch, sauer eingelegte Gurken, Schwarzsauer, Blutwurst, Schimmelkäse, Kölsch, Dortmunder, Alt, Kartoffeln mit Soße, Butterbrot, Leber in Mehl gewendet und scharf angebraten, Panhas usw

     
  14. 21

    @20 … selber fahren geht. Aber in Nijmegen nächtigen stellt kein Problem dar 😉

     
  15. 20

    @19

    Ja und wie will man nach Nijmegen kommen? Mit dem Zug? Bus?… Hinkommen geht ja noch, aber zurück? Da braucht man immer einen fahrer.. Find den mal in Kleve

     
  16. 19

    Früher gab es außer WC und Radhaus auch Whisky, Bierkeller, Old Granny, Limit, Gatz u.a. – da traf man immer Leute aus Kleve und Umgebung und es war normal, dass man mal dahin, mal dorthin ging. Dann gab es noch Nimwegen, den Laden neben Jopie ;-), die Disco in der Nähe der Innenstadt, Doornroosje etc. – viele Möglichkeiten. Auch ein paar Läden in Goch gab es noch. Ja, und auch mal Rockcafe oder E-dry in Geldern. Dann noch die ganzen privaten Feten …
    Das ist doch nicht normal, dass man denkt, alles müsste vor Ort sein, im Umkreis von zwei Kilometern.

    Früher wurde mehr gefeiert … egal wo. Und wenn Konzerte in Nimwegen stattfinden, ist doch gut …

    DIE REGIO WÄCHST ZUSAMMEN. Das muss nur mal in den Köpfen ankommen.

     
  17. 18

    @15. & 16.
    Das Klever Nachtleben hat früher davon gelebt, das viele “Nicht-Klever” das Nachtleben genutzt haben und die Klever nur einen Anteil ausmachten.
    Im Fall vom Radhaus würde ich jetzt mal schätzen, das zwischen 30% -50% der Besucher Klever(inkl. Bedburg-Hau) waren. Der Rest waren Gocher, Emmericher, Kranenburger,Kalkarer usw bis hoch nach Geldern.
    Und einige Gäste hat es sogar aus dem Ruhrgebiet nach Kleve gezogen.
    Das WC war ja Samstags immer fest in niederländischer Hand und ich kann mich an meine Ausbildung in Krefeld Anfang der 90er erinnern und sogar da hat das WC Werbung gemacht.
    Deshalb war es im Radhaus und WC immer voll. Die Menschen sind am Wochenende nach Kleve geströmt.

    Inzwischen bezieht das Klever Nachtleben sein Publikum nur noch aus Kleve selber und ein wenig aus seinen Nachbargemeinden.
    Den Großteil der Klever zieht es in die Ferne, weil es eben ein riesiges Angebot gibt, sobald man seinen Heimatkreis hinter sich gelassen hat.
    Irgendwie habe ich auch das Gefühl, das das Angebot in Nijmegen jedes Jahr größer wird.

    Dann kommt noch hinzu, das die Abiturienten durch G8 und den Wegfall des Wehr-&Zivildienst auch 2-3 Jahre früher ins Studium irgendwo in Deutschland verschwinden und nie die Gelegenheit bekommen haben, das Klever Nachtleben zu erkunden.
    Bei der Abifete 2017 waren ca. 30% noch nicht volljährig. Die dürfen ohne Muttizettel gar nicht eine Disco besuchen und im Studium wahrscheinlich nicht zur Erstsemester-Fete, weil sie noch zu Jung sind und Mutti zu weit weg ist um den Zettel zu unterschreiben.
    Um wieder zum Thema Abifete zu kommen. Die meisten Abiturienten kennen das Radhaus aus diesem Grund wahrscheinlich kaum. Vielleicht waren sie bisher erst bei 1-2 Vorabifeten und mit etwas Glück letztes Jahr auf der Abifete. Da liegt wohl der Grund für das fehlende Interesse an einer Abifete am Radhaus.

     
  18. 17

    @Klever
    Auch von mir 100% Zustimmung !!!
    Bonjour tristesse !!
    In Düsseldorf die weite multikulturelle Welt genießen, aber Zuhause lieber über die Ausrichtung der Gartenzwerge diskutieren!

     
  19. 15

    @ 13 Andre
    ….der Klever bekommt was er verdient. Griesgrämig sitzt er in selner Innenstadtwohnung, finanziert von drei Studenten WG‘s…. geht auswärts Essen… Kalkar ist ja eh schöner…. trinkt seinen Kaffe Pottweise beim Bäcker des Vertrauens und moniert die fahrradfahrenden Studentischen Horden welche die Große Straße zum Alp d’Huez des Niederrheins machen…
    Mit dieser Einstellung wird in Kleve nie mehr was Los sein. Die Lebensqualität schwindet zunehmend und jeder merkt es. Wo sind denn z.B. die Horden von Leuten die im Radhaus früher die Nacht zum Tage gemacht haben..

    Hier ist nichts los weil keiner WILL das etwas los ist. Jeglicher versuch die Stadt mit Leben zu füllen verpufft in einer Rauchwolke aus Ignoranz Intoleranz und wahrscheinlich Neid. und somit richtet sich der Blick der feierlaunigen bald wieder gen Nijmegen wo mit dem Laufevent die ganze Stadt zu einer einzigen Party aufblüht….und das ohne Polizei die um 22.01 Uhr vorm DJ steht und höflich darum bittet den Musikpegel doch im gesetzlichen Rahmen des Immissionsschutzgesetzes zu belassen..

     
  20. 14

    @13

    Naja das Wetter damals beim Open Air war ja auch eine Katastrophe, ist natürlich sehr kontraproduktiv da man dann keine Laufkundschaft hatte. Am Lineup kann das nicht gelegen haben.

    Ich glaub damals war die Zeit auch noch eine andere. Ich kann mich erinnern das man für die meisten Bands immer Karten noch quasi am letzten Tag bekam, heute sind ja selbst mittelgroße Konzerte monatelang im vorraus ausverkauft. Irgendwie fing das so um 2010 an wenn ich mich so recht dran erinnere.

    Wobei natürlich das “Kleveproblem” einmalig zu sein scheint. Ich war schon auf Dörfern die 50 Einwohner haben wo dann plötzlich 500 Leute im Kneipensaal waren. Kann ja nicht sein das man in Kleve und umkreis keine 3000 Leute zusammenbekommt. Ist aber scheinbar so.

     
  21. 13

    @12. Husky
    Bin jetzt kein Gegner von Open-Air-Veranstaltungen, aber vielleicht diesmal etwas kleiner anfangen. 😉

    Die Studenten und einige Externe haben schon nachgefragt.
    Stichwort: Holifest oder Reggae-Festival.
    Aber auch da muss man 1000 Leute zur ihrer eigenen Sicherheit hinter Kilometern von Bauzäunen einsperren, damit sie im Falle einer Panik nicht unkontrolliert davon laufen, sondern nur auf den dafür vorgeschriebenen 10 Metern fliehen.
    Und die Hochschule möchte bei solchen Veranstaltungen gerne mit einem Nachbau der Berliner Mauer geschützt werden, damit randalierende Studenten oder Abiturienten, die HSRW nicht niederbrennen. (Siehe Zeitungsartikel)
    Bei Kirmes oder Karneval ist es aber keine Problem, wenn da unzählige Betrunkene unbeaufsichtigt über das Hochschulgelände wanken. Vielleicht ändert sich das im nächsten Jahr.

    Mit etwas neid schaue ich so in die Nachbarschaft wo es zahlreiche schöne kleine und mittlere Oper-Air-Veranstaltungen gibt.
    Gestern Jupiter Jones und Joris in Straelen.
    Vor 1 Monat Eselrock in Wesel an 2 Tagen mit je 5000 Gäste und Selig, Das Lumpenpack, Tonbandgerät bei freiem Eintritt.
    Und so weiter.

    Über was hinter der Grenze los ist verstehen hier keiner.
    Jede Woche im Umkreis von 50km mindestens ein Festival.
    Sogar in Ottersum gibt es seid Jahren ein Festival für 5000 Leute das immer ausverkauft ist. (https://www.in-retraite.nl/het-festival/)
    In Graefenthal sind jedes Jahr 2 holländische Techno-Festival mit ebenfalls je 5000 Besuchern, die hier gar nicht beworben werden.
    Dieses Wochenende 2 große Festivals bei Venray und Wijchen mit Queens Of The Stone Age, Billy Talent, NOFX, Sick Of It All, Nick Cave, David Byrne, Franz Ferdinad …..

    Da geht die Klever Jugend lieber direkt auswärts feiern, weil das Angebot woanders einfach besser ist.
    Ach ja. Am 07.07. ist das “Ruhr in Love”-Festival, was viele Klever nach Oberhausen zieht ….

     
  22. 11

    @10. Nils
    Das wäre dieses Jahr meine 28. Abifete am Radhaus gewesen und da werde ich meine Gewohnheiten nicht ändern. 😉
    Außerdem ist der Platz im/am Casa ja doch sehr begrenzt und wahrscheinlich schnell am Limit.
    Es hört sich für mich so an als hast du Angst das keiner kommt, aber ihr werdet die Hütte schon voll bekommen und ich denke ihr habt da auch kein finanzielles Risiko. Also locker bleiben.

    Für mich ist diese Casa-Abifete eine Fete der aktuellen Steiner und ihrer Freunde, so wie es auch für die kleine Abifete am Radhaus angedacht war. Damit wird das Casa voll und die ganzen Leute, die nur zum Billig saufen zur großen Abifete gekommen wären, werden euch erspart bleiben. Das sind dann meistens auch die Gäste wegen denen man eine Security braucht.

    Da sitze ich lieber mit meinen (alten) Freunde am Radhaus auf der Wiese und lasse euch Teenies den Spaß im Casa.

    Was mich etwas enttäuscht hat waren die Mehrheit der KAGer, die ziemlich Faktenresistent waren und deshalb die große Fete abgelehnt haben.

    Und zieh nächstes Jahr einfach kein “Abi 2018”-Shirt zur Abifete an und du bekommst dann auch Bier! *grins*

     
  23. 10

    @Andre Gerritzen
    Tut mit Leid, aber das kann ich leider absolut nicht nachvollziehen. Ich bzw. wir verstehen ja, was diese ganze Tradition bedeutet und wir vom Stein hätten sie, wie bereits erwähnt liebend gern fortgeführt. Aber anstatt den Teil der Schüler zu unterstützen, die sich die ganze Zeit dafür eingesetzt haben, dass überhaupt etwas stattfindet lieber zum Radhaus zu gehen ist meiner Meinung nach nicht richtig. Ebenso missfällt es mir, dass du wie die meisten anderen Enttäuschen wieder von DEM Abijahrgang 2018 sprichst und davon ausgehst, dass über DIE Abiturienten gelästert wird. Das ist genau dieses verallgemeinern, was ich bereits in meiner vorgerigen Kommentar kritisiert habe. Aber manche lernen es anscheinend nie. Schade.

     
  24. 9

    Jetzt überlege ich gerade nur was aus dem Generationenvertrag der Abifete in den nächsten Jahren wird.
    Wenn es 2019/2020… eine Abifete am Radhaus geben sollte, was wird dann aus dem Jahrgang 2018?
    Eine Auge zu drücken und sie trotzdem mit Bier versorgen oder sagen die kommenden Jahrgange “Ihr bekommt nichts”.

    Fragen über Fragen…..

    Habe aber schon von vielen aus älteren Jahrgängen gehört, das sie am 07.07. einfach wie immer zum Radhaus gehen werden (und da wahrscheinlich ganz fürchterlich über die Abiturienten lästern werden)
    Bin auf jeden Fall auch am Radhaus.

     
  25. 8

    P.S. Und natürlich Glückwunsch zum Abitur! Man kann es drehen und wenden, aber das Abi bleibt für immer ein Meilenstein in der eigenen Biografie.

     
  26. 7

    @Nils Beim Casa anzurufen und eine Feier anzumelden, ist jetzt nicht so das Ding. Aber jetzt feiert erstmal … der Rest kommt von alleine auf euch zu.

     
  27. 6

    @4. Nils

    Bei den Abifeten, bzw. der Organisation und der Frage “gemeinsam oder getrennt” hat es seit Bestehen der Gymnasien immer unterschiedliche Varianten, mal mehr mal weniger Zusammenarbeit gegeben. Das ist nicht schlimm und im nächsten Jahr ist es bestimmt wieder anders (ich sage nicht besser).

    Jetzt ist es dieses Jahr so wie es ist und so ist es auch gut. Genießt diese Wochen egal ob auf Großveranstaltungen, Klein-Veranstaltungen, Keller-Partys, Brunnen-Partys, Beach-Partys. Laßt es mal richtig krachen aber nehmt dabei auch Rücksicht auf eure Mitmenschen. Dann werdet ihr davon euer ganzes Leben erzählen, egal ob es eine Radhaus-Fete gab oder nicht.

    Und by the way: Herzlichen Glückwunsch zum Abitur.

     
  28. 5

    Na, ich erinnere mich aber noch blendend an die AF im RH 1987 _ da gab’s reichlich Getränke und Schluss war um halb 7 (U2 – With or without you)
    Aber da wussten die Abis noch, was und warum sie studieren – Abbruchquote Studium von 33,x % war undenkbat

     
  29. 4

    @Husky
    Dass es nicht an ALLEN Schülerinnen und Schülern gelegen hat, muss an dieser Stelle jedoch auch erwähnt werden. Denn während KAG und BKK abgesprungen sind, waren die Steiner von Anfang an daran interessiert, wie auch in den 32 Jahren davor, eine große Abifete zu organisieren. Dass die geschaffene Alternative nun unter anderem auf Facebook kritisiert wird und vor allem Planung und Zeitmanagement der Schüler von der NRZ in ein schlechtes Licht gerückt werden, ist nicht ganz fair, da man sich am Stein immerhin noch bemüht hat etwas anderes auf die Beine zu stellen. Natürlich wurden Fehler gemacht, aber man sollte vorsichtig sein, diesbezüglich alle Schüler über einen Kamm zu scheren. Und um auf deine Wortwahl einzugehen: Ja, wir wissen, dass das Leben kein Ponyhof ist, Mama nicht mehr alles erledigt und dass es Regeln gibt. Das zeigt sich daran, dass wir nach der Absage vom Radhaus innerhalb von weniger als zwei Tagen die Fete im Casa initiiert haben, die selbstverständlich viel kleiner ist als sonst. Aber wenn nicht alle an einem Strang ziehen sind solche Großveranstaltungen immer schwierig.

     
  30. 3

    Na Ja. Die Abiturienten freuen sich jetzt.
    Kein Aufbauen für die Fete.
    Kein Thekendienst bei der Fete.
    Kein Aufräumen nach der Fete.

    Einfach 10€ Eintritt zahlen, feiern und wieder nach Hause gehen. Fertig.

    Einziger Nachteil das man jetzt für jedes Getränk bezahlen muss und am Ende wahrscheinlich das doppelte zur normalen Abifete gezahlt hat.

     
  31. 1

    Na dann lernen die Schüler/innen auch mal, dass das Leben kein Ponyhof ist, Mama nicht alles erledigt und das es Regeln gibt an die man sich halten muss