Der tut nichts! Beziehungsweise er, der im Auftrag der Stadt agierende Kontrolleur hatte noch nicht einmal ansatzweise etwas getan, da hagelte es bei der Stadt Kleve schon vor Anmeldungen neuer Hunde. Die waren offenbar in den meisten Fällen schon lange bei ihren Herrchen, nur war die verpflichtende Anmeldung der Tiere bislang unterblieben. Unmittelbar nach der Ankündigung, dass die Stadt Kontrolleure zu allen Haushalten schicken werde, um eine etwaige Hundehaltung zu überprüfen, ging der Meldesturm los. Die aktuelle Bilanz: 412 „neue“ Hunde, ein Anstieg um rund zehn Prozent, zusätzliche Steuereinnahmen in geschätzter Höhe von 50.000 Euro. Wow!
„Es werden weiterhin Hunde angemeldet“, so Niklas Lembeck, Sprecher der Stacdt Kleve. Lembeck weiter: „Seit der Ankündigung des Beginns der Hundebestandsaufnahme (Pressemitteilung vom 9. April 2026) wurden der Stadt Kleve 243 neue Hunde gemeldet.“ Nimmt man den Zeitpunkt der allerersten Ankündigung im November 2025, sind es sogar 412 neue Hunde. Lembeck: „Davon sind fast 200 Meldungen im April erfolgt, die restlichen Meldungen verteilten sich auf den gesamten Mai.“ Der Strom ebbt also ab.
Die Stadt Kleve hat im städtischen Haushalt für das Jahr 2026 und für die Folgejahre Einnahmen aus der Hundesteuer in Höhe von jährlich insgesamt 330.000 Euro veranschlagt. Für 2025 wurden 280.000 Euro eingeplant. Im Zuge der Hundebestandsaufnahme wird demnach mit zusätzlichen Einnahmen in Höhe von rund 50.000 Euro pro Jahr gerechnet. Hinzu kommen einmalig Nachzahlungen für rückwirkende Erhebungen sowie Bußgelder. Die Stadt Kleve wird die Ergebnisse der Hundebestandsaufnahme nach Abschluss der Erhebung auswerten.
Die sogenannte Hundebestandsaufnahme läuft seit Mitte April. Mitarbeitende des beauftragten Unternehmens befragen alle Haushalte in Kleve zu einer möglichen Hundehaltung. Die Erkenntnisse gleicht die Stadt Kleve mit den hier angemeldeten Hunden ab und schreibt Halterinnen und Halter unangemeldeter Hunde an. Darüber hinausgehende Kontrollen vor Ort sind nicht vorgesehen.
Aktuell sind insgesamt sind nun 4582 Hunde bei der Stadt Kleve angemeldet. Zum Zeitpunkt der ersten Ankündigung der Hundezählung (Pressemitteilung vom 14. November 2025) waren es 4170 Hunde. Fortlaufend werden natürlich auch Hunde abgemeldet, die nicht mehr in Kleve gehalten werden oder versterben. Die Abmeldungen bewegen sich im üblichen Rahmen.


Wenn sich demnächst jeder Klever Bürger einen Kampfhund zulegt, kann auch das restliche Stadtgebiet jenseits von Rathaus und Volksbank sauber gehalten werden.
Mach es so wie Thorsten Sträter. Der kackt immer in seinen Garten, damit der Einbrecher denkt, es sei ein Hund im Haus!
Musst Du dann nur den „Ermittlern“ der Stadt erklären.
@6.
🥱
@5 So ganz ernst wars nicht gemeint…
Die Sache löst sich natürlich nicht, wenn sich jetzt die melden sollen, die keinen Hund haben…
„Ich schwöre, ich habe keinen Hund“
„Ein Hund? Kommt mir nicht ins Haus.“
„Meine Frau will keinen Hund.“
„Ich habe eine Hundehaarallergie, also schon von daher nicht.“
„Wenn ich im Ruhestand bin, dann vielleicht. Ich melde mich dann wieder.“
„Wenn Sie wollen, gebe ich eine eidesstattliche Erklärung ab, dass ich keinen Hund hatte, habe und haben werde.“
„Aber mal eine Gegenfrage, haben Sie eigentlich einen Hund?“
Jetzt wird’s aber kleinkariert ……man kann doch unzählige Aufkleber „Vorsicht bissiger Hund“ oder so, positionieren oder einen oder mehrere interaktive Roboterhunde mit Hundegebell sein Eigen nennen, ohne einen lebendigen, realen Hund zu haben.
Vielleicht kann man sich ja auch namentlich und mit Angabe der Adresse, bei der Stadt melden, wenn man keinen Hund hat, das spart unnötigen Zeitaufwand.
@2 Wenn Sie keinen Hund haben, können Sie doch die Tür öffnen und sagen, dass Sie nur ein Motorrad haben…
Die Kontrolleure dürfen klingeln und Fragen stellen, haben aber nicht das Recht, eine Wohnung zu betreten oder ein Grundstück nach einem Hund abzusuchen.
Aber wenn sie von der Straße aus eine Hundehütte im Garten entdecken, wird das wohl vermerkt. Ebenso wie Hundegebell, Fußabtreter mit „Vorsicht, Hund“ drauf oder entsprechende Aufkleber… oder wenn ein Kind von der oberen Treppe ruft: „Kann Schnuppi jetzt bald wieder zurückkommen?“
Man könnte noch polizeiliche Meldungen abgleichen, wo wann ein Hund wen gebissen hat. Tierheime könnten noch befragt werden, wer dieses Jahr einen Hund zu sich geholt hat.
So weit will die Stadt Kleve aber nicht gehen.
Ein Hunde-Baum im Rahmen der LAGA Kleve 2029 muss da jetzt wohl dran sitzen…
und die Klinkenputzer arbeiten umsonst?
Was ist mit aussagen „Ja ich glaub der Nachbar hat einen Hund, und guckt auch sonst gerne mal aus dem Fenster?“ werden die Leute dann auch belästigt?
Was wenn man diese Klinkenputzer von seinem Grundstückt jagd? Wird dann genau hingeguckt?…
DSGVO?
Was kostet der Spass?
Super, +400 Menschen die – wie für so viele Dinge hier in der BRD – für nichts, rein gar nichts Steuern zahlen.