53 Millimeter Werbeunterbrechung

rd | 04. April 2011, 13:23 | 16 Kommentare

Als Sediment ganz ansehnlich: die Werbebeilagen einer Woche

Unsereins müsste sich einen Tag frei nehmen, um die Werbebeilagen der Anzeigenblätter einer Woche zu studieren. Innerhalb von sieben Tagen kommt aus den unterschiedlichsten Ecken ein Stapel von exakt 53 Millimetern Höhe (wie ein treuer Leser aus Bedburg-Hau nachgemessen hat) an bedrucktem Werbepapier in einen durchschnittlichen Klever Haushalt. Das wiederum legt den Verdacht nahe, dass hier das Bonmot, die Hälfte des für Werbung aufgewendeten Geldes sei rausgeworfen, und man wisse nur nicht, welche, hier vermutlich nicht zutrifft.

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  1. 16. Dickschaedel

    man kann sich in der Natur bedienen
    http://www.bilderhoster.net/img.php?id=p5rw7h1w.jpg
    http://www.bilderhoster.net/img.php?id=5zgbvhcj.jpg

     
  2. 15. rainer

    hallo,
    http://www.robinsonliste.de.
    eine möglichkeit von papierdeppen befreit zu werden, die behaupten man sollte geld ausgeben um geld zu sparen

     
  3. 14. Tom

    @rumsdieKuh
    Dann sollte man der KAS Redaktion einfach einen Hinweis geben. Der Zusteller wird dann wohl sofort über die Rechtsverbindlichkeit solcher Aufkleber aufgeklärt und damit die Zustellung sofort unterbunden!

     
  4. 13. RumsdieKuh4Ever

    @Beobachter

    Dat hilft beim KAS Verteiler inne Galleien aber nix. Es ist nicht schlimm, wir werfen die bei unseren neuen Nachbarn über den Nobelzaun.

    Wer Zeitungen heisst, soll auch welche kriegen!

     
  5. 12. Beobachter

    Kann stopsi nur beipflichten, auch mein Sohn trägt die NN nach Gewicht aus und freut sich derzeit sehr 😉 Natürlich muss er dafür öfter die Packstelle aufsuchen, aber so kommt er raus und bessert das Taschengeld auf. Außerdem wird sich das Volumen nach Ostern wohl eher wieder ins Gegenteil kehren. Also: Ruhe bewahren und zur Not den mehrfach zitierten Aufklebrt anbringen. Aber Achtung: “keine Werbung” heißt: keine Werbebeilage, Zeitung aber trotzdem. Wenn gar nichts gewünscht ist: “Keine Werbung, keine Wochenzeitungen”. In diesem Sinne …

     
  6. 11. MalWasSag

    @Klaus
    Bei Probleme mit Werbung einfach Firefox mit Adblock verwenden.

     
  7. 10. Klaus

    A propos Werbung: Seit einigen Tagen ist mir aufgefallen, dass es beim Lesen von kleveblog ständig klickt, als würde ich immer wieder eine neue Seite aufrufen. Alle 5 Sekunden. Das nervt schon auf Dauer ein wenig.
    Erst dachte ich, es ist vielleicht ein Virus (ja, bin jetzt nicht so ein Technikkenner!). Jetzt sehe ich aber immer oben im Explorertitel “SlideFrame_1″ und SlideFrame_2”, die sich munter miteinander abwechseln. Scheint mit den Werbebildchen zusammenzuhängen, die da am rechten Bildrand eingeblendet werden.
    Kann man die Werbung nicht auch hier ein bisschen unterbrechen? Dass es nur z.B. alle 20 sek. klickt?
    Klar, kann natürlich auch den Lautsprecher ausschalten. Ist halt nur ein bisschen lästig.

     
  8. 9. stopsi1900

    Hallo liebe Leute, die Ihr den ganzen Tag vor solchen TV-Sendern wie HSE usw. sitzt:
    Mein Sohn ist Schüler und verdient mit dem Austragen dieser Zeitung Geld. Je mehr Werbung = mehr Geld!!
    Also bitte, unterstützt mit dem Lesen dieser Zeitungen die heimische Wirtschaft und die vielen Zeitungsausträger!!!

     
  9. 8. Rauul

    50 dieser 53 mm Werbunterbrechung gehören alleine den NN
    den sogenannten Niederrhein Nachrichten und das zweimal in der Woche. Unfassbar!!

     
  10. 7. Tom

    Es ist jedem freigestellt auf den Briefkasten einen entsprechenden Hinweis zu kleben, dann erledigt sich die Entsorgung von ungewollten Infos auf Papier. ich für meinen teil lese sehr gerne die wöchentlich erscheinenden Zeitungen und kann auch den beiliegenden Verbraucherinformationen – durch die sich die Zeitungen finanzieren – etwas abgewinnen. Natürlich sind nicht alle gelieferten Verbraucherinformationen für mich gleich interessant, aber eine auf meine Bedürfnisse zusammengestutzte Informationszusammenstellung wäre tatsächlich zu viel verlangt!

     
  11. 6. Einer der drei Affen

    @Jens
    ….gut gemeint der Rat. Die verschiedenen Wochenblättchen mit den Vereinsnachriten ect. find ich schon o.k. auch etwas Werbung würde ich noch akzeptieren, aber soviel Werbung muß ja nun wirklich nicht sein.

     
  12. 5. ralf.daute

    @xyz “Schrott”, das würde ich so nicht gelten lassen, siehe vor allem “Kurier” und “Klever Wochenblatt”…

     
  13. 4. Jens-Uwe Habedank

    Nun könnte man die Werbeblätter in die grüne Tonne werfen – wenn sie denn dafür ausreichen würde! Die Satzung der Stadt Kleve sieht vor, dass eine 120 L Tonne gleichermaßen für 6 Leute oder 3 Haushalte zu reichen hat wie für einen Haushalt mit 1 Person – obwohl für jede Person jedoch die gleiche Gebühr zu zahlen ist.
    Mal bekomme ich 120 L Volumen grüne Tonne für mein Geld – mal 20 L für das gleiche Geld; und da wird’s schon knapp…Aber – die Stadt Kleve ist behilflich und bietet weitere grüne Tonnen an, wenn man mit den 20 Litern nicht auskommt: Gegen Gebühr…

     
  14. 3. xyz

    genau darüber habe ich mich am Wochenende auch aufgeregt. Die “Klever Schmierblättchen” sind journalistischer Schrott – also quasi bedrucktes, sinnfreies Altpapier. Dazu dann noch der Werbewust – weil im Blatt ist kein Platz mehr vor lauter Werbung… grausam

     
  15. 2. Jens

    Ganz einfach: einen Aufkleber auf den Briefkasten, dass man keine Werbung und Wochenzeitschriften haben will. Und schon bleibt man davon verschont!

     
  16. 1. Linksblinker

    Auch die Werbeindustrie unterliegt ja dem Wachsdummszwang und wenn wir da mal von 3%p.a. ausgehen dann blüht uns dieses hier:

    in 25 Jahren: 108 Millimeter
    in 50 Jahren: 226 Millimeter
    in 100 Jahren: 989 Millimeter
    in 200 Jahren: 19006 Millimeter (also höher als die FH?)