170 Jahre Kiesow! Das virtuelle Jubiläum

rd | 17. November 2020, 13:41 | 18 Kommentare
Ca. 200 Taschen und Koffer allein im Schaufenster: Kiesow im vergangenen Jahrhundert

Es gibt nicht mehr viele Geschäfte in Kleve, bei denen Branche und Familienname immer noch eine untrennbare Einheit bilden. Foto Dommers war so ein Fall, Wein Peters darf in dieser Aufzählung nicht fehlen, und dann gibt es natürlich noch Leder Kiesow, das heute als Kiesow Bags & Travel firmiert, aber dem älteren Klever noch unter dem ursprünglichen Namen bekannt, genau so, wie er jahrelang als puristische Leuchtreklame über der Fassade in der Großen Straße hing.

Das Geschäft wird nunmehr 170 Jahre alt und gehört damit neben Hut Dreis und Kotters zu den ältesten in der Stadt. Und da Corona verhindert, dass ein solches Jubiläum mit einer schönen Veranstaltung gefeiert werden kann, trägt kleveblog gerne sein Scherflein dazu bei, dass zumindest virtuell der Anlass gebührend begangen werden kann. „170 Jahre sind eine lange Zeit und wir sind stolz auf das, was wir erreicht haben“, freuen sich Nina und Sebastian Kiesow, die das Geschäft in der fünften Generation führen. Anlässlich des 170-jährigen Firmenbestehens gibt’s bei Kiesow vom 26. November bis zum 19. Dezember einen Jubiläumsverkauf.

Weitere Informationen gibt es hier:

(Text der Pressemitteilung) Kiesow an der Großen Straße in Kleve gehört zu den traditionsreichsten Einzelhandelsgeschäften in der Klever Innenstadt und den größten Lederwaren Fachgeschäften in NRW. Seit 1850 vertrauen Kunden auf den Lederfachhandel direkt vor ihrer Tür – der sich auch den digitalen Herausforderungen stellt. Seit über 17 Jahren führen Sebastian und Nina Kiesow das Geschäft in der 5. Generation.

Eigentlich waren in diesem Jahr die Aktionen zum 170-jährigen Geschäftsbestehen etwas anders geplant. Doch mit dem Corona-Virus kamen auch immer wieder neue Einschränkungen, und aus den vielen geplanten Jubiläumsaktionen wurde erst mal nichts. Nun haben Nina und Sebastian Kiesow ihr Vorhaben erneut an die Abstands- und Hygieneregeln angepasst und freuen sich, ihren Kunden doch noch einen vorweihnachtlichen Jubiläumsverkauf bescheren zu können. Diese dürfen sich ab dem 26. November auf Rabatte von 20-50 Prozent auf das gesamte Sortiment (außer Schultaschen) freuen.

Online Shopping und praktische Kunden-App

Ein Lächeln gibt’s beim Online Kauf im www meist nicht. Empathie hingegen erfährt, wer in Geschäfte geht, beraten und umsorgt wird, sich wohlfühlen darf. Menschen mögen den Kontakt mit anderen Menschen. Händler möchten einen „Lustkauf“ im stationären Handel anbieten und treffen für ihre Kunden eine Produkt-Vorauswahl – niemand muss sich durch die Unendlichkeit des Internets klicken. Man kann Produkte anfassen, anprobieren und sie direkt mitnehmen.

Doch die Corona-Situation hat auch die Kiesows zum Umdenken gebracht. Sie haben die Herausforderung angenommen und sich verstärkt dem Thema „Digitalisierung“ gewidmet. Kunden, die in diesen Zeiten das digitale Shopping-Erlebnis vorziehen, finden unter www.kiesow-kleve.de zu den verschiedenen Produktenlinien wie „Schuhe“, „Taschen“, „Koffer“, „Accessoires“ usw. viele schöne Original Abbildungen und Fotos und können so auch online die gewünschten Dinge bestellen. Das Kiesow-Team nimmt die Bestellwünsche der Kunden telefonisch, per WhatsApp oder E-Mail entgegen und liefert die gewünschte Ware kostenfrei nach Hause. Zudem wurde eine neue Kunden-App entwickelt, die viele Vorteile für die Kunden bietet: Terminvergaben laufen automatisch, Gutscheine, Event-Termine, Aktionen und Neuigkeiten laufen über die App. Die extra Kundenkarte im Portemonnaie ist dank der neuen Kiesow-App nicht mehr nötig und auch der Bezahlvorgang im Geschäft ist praktischerweise mobil und kontaktlos möglich.

Special: Privat Shopping mit Termin

Kunden, die nach wie vor den realen Weg in den Handel bevorzugen, profitieren bei Kiesow von einem ganz besonderen Angebot. Denn auf Wunschbegrüßt die jeweilige Lieblingsberaterin zum Wunschtermin persönlich im Geschäft – gerne auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Ein 170. Firmengeburtstag ist auch ein Anlass, um zurück zu blicken. Seit 1850 vertrauen Kunden vom Niederrhein und aus den benachbarten Niederlanden auf die Produkte des Fachgeschäftes für Lederwaren. Als Unternehmen mit Tradition befindet sich das Haus seit fünf Generationen in Familienhand. Grundsätzlich bleibt das Traditionsgeschäft seinem Gründervater, Friedrich Kiesow, der mit einer Sattlerei und Treibriemenfabrik startete, treu, denn Leder und Lederwaren bestimmen auch heute noch einen Großteil des Sortiments.

Allerdings weht seit der Geschäftsübernahme von Nina und Sebastian Kiesow vor mehr als 17 Jahren schon ein deutlich frischerer und modischer Wind durchs Haus. Kunden aller Altersklassen finden im stylischen und großzügigen Ambiente mit Wohlfühlatmosphäre angesagte Labels und hochwertige Premium- und Designermarken: Handtaschen von Longchamp bis Liebeskind, Reisegepäck von Samsonite Gürtel und andere Kleinlederwaren wie Handschuhe, Geldbörsen und viele dazu passende schicke Accessoires. Ergänzt wurde das Sortiment in den vergangenen Jahren zudem durch Mode & Bekleidung. Nicht zu vergessen die Schultaschen für Generationen von (nicht nur) Klever Kindern. Insbesondere beim Erstklässler-Ranzenkauf punkten die gut geschulten Verkäufer nicht nur mit Beratungskompetenz, denn sie gehen auch individuell und mit ausreichend Zeit auf die Kinder ein. Im Bereich „Schuhe“ hat das Geschäft vor einigen Jahren eine wertige Nische besetzen können. Schuh-Fans finden dort u.a. Schuhe von Copenhagen bis Kennel & Schmenger.

Die Kiesows legen besonderer Wert darauf, auch Marken zu führen, die auf faire Arbeitsbedingungen und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen achten. Und auch junge Designer mit witzigen Labels wie z.B. die aus dem niederrheinischen Neukirchen-Vluyn stammenden „aunts & uncles“, mit denen man bereits auf eine langjährige Partnerschaft zurückblickt, sind ein Steckenpferd der Kiesows.

In diesem Jahr sind die nicht nur Nina und Sebastian, sondern auch die die Eltern Roswitha und Rudolf Kiesow stolz auf ihr Firmenjubiläum und wissen, dass man diesen Erfolg auch den engagierten Mitarbeitern zu verdanken hat. Und so wünscht sich Nina Kiesow zum Jubiläum vor allem eines: „Weiterhin so treue Begleiter – sowohl unter den Mitarbeitern als auch den Kunden – die das Geschäft in eine gute Zukunft begleiten.

Sebastian und Nina Kiesow

Einen Kommentar schreiben





18 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 18. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    @17. Chewgum “Weil Sie nicht damit umgehen konnten”
    Sorry man I don´t absolutely know what you are talking about. Total keine Ahnung, worüber Sie reden.
    Nicht umsonst hatte ich ja die Sache mit der Kopfnote eingeführt, dann weiss man wenigstens, worauf sich eine Meinung gezieht.
    Ich muss Sie aber wohl irgendwie schwer getroffen haben, vermutlich mit Vasallen oder Adlaten.
    Min totaal ejool.

     
  2. 17. Chewgum

    @16 J-B Das eigentliche Fass hatten Sie aufgemacht. Weil Sie nicht damit umgehen konnten, mit diesem einen Wort. Ich hatte damit gerechnet, dass Sie es können. Im Gegensatz zu Ihnen hat Martin Fingerhut verstanden, dass das Wort gar nicht so schlimm war, auf niederheinische Weise fast harmlos, ein bisschen Straßenjargon, von mit aus auch Kneipe. Aber keinesfalls war es gemein gemeint. Dazu neige ich nicht.

    (Der Snoopy war dafür, Herr Fingerhut)

     
  3. 16. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    @15. Stefan Schuster “Wenn das bei Ihnen anders angekommen ist”
    Herr Schuster, alles gut. Ich bin führwar nicht so empfindlich, und der Schuss galt auch eher unserem geliebten Webmaster und den Vasallen, die sich immer gleich künstlich aufregen.
    rd. , weil ihm angeblich die Sauberkeit im Block wichtig ist, und er in letzter Zeit dazu tendiert, viele meiner Postings, hoffentlich nicht diesen, blockiert.
    Nicht weil ich etwas justitiables schreibe, sondern weil es laut rd.”keinen interessiert… who cares … not of interest”.
    Ich habe ihm ja schon mehrfach deutlich gemacht, dass die deutsche Sprache für diesen Umstand einen gesonderten Begriff kennt, aber das dringt anscheinend noch nicht ganz durch.
    Den gefährigen Vasallen, weil sie, selbst in der Richtung nichts auf die Reihe bekommen, dafür aber jede Menge Kindergartenkram anschleppen und z.B. im Zusammenhang mit der Jubilarin vom grossen Apfel eine willkommene Gelegenheit gefunden hatten.
    Ich hatte mich nämlich erdreistet, die Dame im Zusammenhang mit dem grossen Führer unseres grossen Bruders darauf hinzuweisen, dass sie wegen ihres Geburtsjahres nicht mit dem ungeteilten Interesse des POTUS in ihre Person rechnen könne.
    Vielleicht nicht für jeden als scherzando zu identifizieren, was aber auch Rückschlüsse zulässt ….
    Das wurde mir dann, nachdem er es erst durchgewunken hatte, anschliessend durch ihn und einige Adlaten als nicht Gefrorenes und für etwas, für das man sich nicht geniert, ausgelegt .
    Sie merken, ich führe in der Sache eine nicht gebräuchliche Feder, denn, gefährlich ist´s anscheinend, den Leu zu wecken.
    Wie gesagt, fühlen Sie sich durch mich nicht beschwert, Alles ist gut, Sie haben sich nichts vorzuwerfen und haben auch jetzt wieder meine vollste Sympathie, sie gaben mir halt nur die passende Steilvorlage, die zu verwandeln ich einfach nicht verfehlen konnte 🙂 .

     
  4. 15. Stefan Schuster

    @ jb
    Das war von mir eine Zustandsbeschreibung der Zeit vor einem halben Jahrhundert. Wenn das bei Ihnen anders angekommen ist, dann habe ich mich wohl nicht präzise genug ausgedrückt. Kann passieren. Der erwähnte Sohn, auch wenn er mit dem Ladengeschäft nichts zu tun hat und von der Debatte hier nicht mitbekommt, weil er jetzt zu weit entfernt wohnt, ist ein erfolgreicher und sehr sympathischer Mensch. Wir haben erst am vergangenen Sonntag miteinander telefoniert.

     
  5. 14. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    @11. Chewgum “vom Arbeitsalltag in der Fabrik erholen wollen”
    Lasst Euch vom Philosophen verklikkern, die meissten saßen in der Kneipe, weil sie dem Gerüsel von Weib und Brut entgehen wollten.
    Und die gebeutelte Eega musste mal sehen, wie sie de eindjes aan mekaar knopen (die Fäden erneut reparieren) konnte.

     
  6. 13. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    @10. Stefan Schuster “… gut gestellten Zweig ”
    Daute hat heute aber einen Top- Tag, mir hätte er das nicht durchgehen lassen, und ich mir selbst übrigens auch nicht.
    Aber vielleicht tut der Restpegel Crémant ja noch seine Wirkung …….
    Eigentlich ist es doch wohl not done, um über die Finanzien anderer öffentlich zu parlieren, und, ins Portemonaille und das Portefeuille kann man keinem schauen.
    Ubrigens sind die Eltern Kiesov auch total bodenständige Menschen, auch mir sehr wohl bekannt.

     
  7. 12. Niederrheinerin

    Ich liebe Traditionsläden mit Stil, wenn’s nicht gerade um Jagdzubehör geht. Man beachte das hängende Goldpfeil-Schild auf dem Foto ganz oben.

     
  8. 11. Chewgum

    @8 GH Ja, da Ehefrauen in der Zeit oft nicht so viel zu melden hatten, haben etliche Ehemänner sich nicht abfangen lassen. Vielleicht reichte es dann noch für Lebensmittel, aber ein besserer Wintermantel war nicht mehr drin. Die einen haben sich in der Kneipe vom Arbeitsalltag in der Fabrik erholen wollen, die anderen mussten zusehen, dass die Familie nicht zu kurz kommt.

     
  9. 10. Stefan Schuster

    Es gab in 50er/60er Jahren auch einen weniger gut gestellten Zweig der Familie Kiesow in Reichswalde,ein Sohn war mein Klassenkamerad. Eine ganz normale Familiengeschichte vom Niederrhein. Das hat natürlich rein garnichts mit der Klever Industrie- und Handelsgeschichte zu tun, und mit der sozialen Situation von Zeitzeugen. Aber behalten Sie, Herr Hoffmann, ruhig den ‘typischen’ Schimmer (Ihr Zitat) in Ihrem Gehirn, den gönne ich Ihnen.

    Beste Wünsche an die gesamte Familie Kiesow für eine weiterhin gute Navigation durch schwierige Zeiten von einem Ihrer Kunden.

     
  10. 9. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    6. Guenther Hoffmann “kleine” typische akademische Arroganz”
    Ich glaube dass das Mäntelchen des Vergessens die guten Aspekte völlig erstickt.
    Wenn ich alleine schon meinen Nachbarn von damals betrachte, der konnte arbeiten, aber eine schulische Bildung von fast Null, dörfliche Volksschule halt.
    Wenn so jemand nur durch Erspartes eine ländliche Katstelle kaufen konnte, 2 Kinder beide Realschul und private (also beitragspflichtige) Handelsschule Abschluss machen liess. Als dann die Nichte seiner Frau mit ins Budget musste, weil die Schwägerin als Witwe auch noch als Finanzquelle für ihr Kind wg. Krebs ausfiel, er das alles schulterte mit einem Lohn bei der Xox, und in späteren Jahren noch ein neues Haus baute, sehe ich das mit der kleinen Kohle nicht so ganz.
    Kleve Kellen und Materborn haben als Orte genauso wie die Einwohner prächtig von der Industrie profitiert.

     
  11. 8. Guenther Hoffmann

    7.R.W. ) Frauen der Arbeiter haben am wöchentlichen “Lohntüten Ball” ihre Versorger an den Fabrik Toren abgefangen, bevor die in den bekannten Kneipen ihre Kohle verknallten und “Deckel” bezahlen mussten. Es war ein Riesen soziales Problem das die Familien bis zum nächten Zahltag zu ertragen hatten. Kneipen” Kultur” ? Das hört sich gut an. 🙄 Es war wohl für ganz viele garantiert mehr Elend wie Kultur . 😢

     
  12. 7. Rüdiger Weizenkeim

    @6 Günther Hoffmann

    ja, das stinkt. Klever Kneipenaltlas: Damals gab es reichlich Pinten in Kellen. Da wurde sehr viel Kohle hingetragen. Mein Vati hatte Anfang der 70er gut zweitausend netto. Hamburger Löhne – Weihnachten fuhren dann alle “mittefitz” und Paket auf dem Gepäckträger nach Hause. Dann ließ Vati einen krachen – undalleallekinderlachen.

    Wir hatten ja nix….

     
  13. 6. Guenther Hoffmann

    3 .S.S .) Das die alte Klever Industrie nicht nur von Wohlgerüchen ( wie später z. B. Bensdorp ) geprägt war hat die Arbeiter die für kleine Kohle ihre Familien zu versorgen hatten garantiert nicht interessiert. Da sehe da so eine “kleine” typische akademische Arroganz schimmern. 🙄😎

     
  14. 5. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    @3. Stefan Schuster “sämisch Leder”
    Stimmt, aber denen halte ich zugute, dass mein Wortschatz selbst üm die Vokabel “sämisch” bereichert wurde, auch wenn ich immer noch nicht weiss, woher der Begriff kommt.
    Sämisch von den Lappen (nicht den Fetzen 🙂 , oder von der weichen Konsistenz, oder …
    Ob das mit der Abwanderung nun unbedingt als Verdienst Europa´s gelten darf ?
    Wohl eher, weil Ostblock, und ferner östlich den Markt billig überschwemmt hat.
    Das irgendwo Produktion abwandert, um der abgebenden Region zu dienen, den Zahn hab´ ich schon lange verloren.

     
  15. 4. Friedrich Foerster

    Eines von leider nur noch wenigen inhaber-geführten Geschäften in Kleve,
    die nicht zu einer Kette gehören und deshalb etwas Besonderes sind!

    Diese wenigen inhaber-geführten Geschäfte sind für den besonderen Reiz
    der Einkaufsstadt Kleve verantwortlich, wofür man nur dankbar sein kann!

    Auch das sehr kundenfreundliche Inhaber-Paar und sein Personal
    machen den Einkauf dort immer zu einem erfreulichen Erlebnis!

    Viel Erfolg und gute Geschäfte in den kommenden 170 Jahren!

    🙂

     
  16. 3. Stefan Schuster

    Diese Kloake wäre er auch heute noch, hätte Europa den Lederkonsum nicht heruntergefahren und die Produkion Ländern anderer Kontinente überlassen. Erinnert sich noch jemand an den beissend stechenden Gestank der Sämisch-Leder Werke an der Kalkarer Straße (lag direkt neben der Organchemie), der regelmäßig bei Nordostwindwind das Radfahren zwischen Kleve und Qualburg zur Tortur machte?

    Glückwunsch an die Familie Kiesow für die Fähigkeit, sich immer noch gegen die großen Modeketten und Vollsortimenter behaupten zu können.

     
  17. 2. Jean-Baptiste le Rond d’Alembert

    @1. Joseph Johann “auch andere Lederwaren”
    Macht Sinn, dann erklärt sich mir auch, weshalb Kiesow ihren Standort dort hat.
    In unmittelbarer Nähe findet man Strassenamen wie Lohstätte und In den Bleichen …
    Was muss der Kermisdahl dann wohl für eine stinkende Kloake gewesen sein.

     
  18. 1. Joseph Johann

    In früheren Jahren gab es für Maschinenantrieb fast nur den Ledertreibriemen. Aus der ganzen Region deckten die Firmen ihren Bedarf an Treibriemen bei Leder Kiesow. Das dabei für die Damen der Firmeninhaber auch andere Lederwaren “abfielen”, war besonders gern gesehen.
    Damals gab es mit einem ähnlichen Geschäftsumfang noch Leder Gossens in der Herzogstrasse.
    Wünschen wir den jungen Gesellschaftern Kiesow geschäftlichen Erfolg in dieser schwierigen Zeit.