Zur Lage am Opschlag

Och nee – 'n Palais!

Gelb überragt der Kran
das Klever Weiß und Grau,
darunter, schick und plan,
kündet’s Schild: Ich, Willi, bau‘!

Schon die Schrift: Adobe Garamond
sagt’s den Klever Krämerseelen:
Wer hier werkt und wohnt,
muss seinen Schotter nicht verhehlen.

Zum Geld jedoch gehört der Worte Zier,
und Willi-Bunker klingt nur »Bäh!«.
50 Fenster und 2 schwarze Bäume hier:
Dann nennen wir’s doch »Spoy – Palais«!

Täätää!

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33 Kommentare

  1. 33

    @ Der Laie

    Zum Thema Zuschlag:

    Herr Verhuven steht mir genauso fern wie Mom Zevens, ich kenne beide Personen nicht persönlich, ich verfolge auch keine wirtschaftlichen Interessen an deren Bauprojekten, bin aber gerne bereit, gute Ideen zu kopieren…

    @ KlePeter

    Es mag sein, dass in Kleve mit zweierlei Maßstäben gemessen wird. Mir sind solche Dinge bei den letzten Bauvorhaben jedoch nicht aufgefallen, obwohl diese sicherlich nicht im Fokus stehen. Worum es mir geht, ist, dass es (in Kleve nur wenige) Investoren gibt, die man nicht vergraulen sollte. Gerade im Einheitsbrei der Repp´s und Zevens Grundbesitz hat sich besipielsweise die Renovierung des Alltours-Reisebüro´s auf der Hagschen Straße als sehr wohltuend hervorgetan. Ich will Dir persönlich auch keine Neiddebatte unterstellen, aber bei vielen anderen Schreiberlingen hier ist es tatsächlich eine Neiddebatte.

     
  2. 32

    @KlePeter

    Faust: „Nun kenn ich deine würdgen Pflichten.
    Du kannst im Großen nichts vernichten
    Und fängst es drum im Kleinen an.“

    Mephisto:„Doch freilich ist nicht viel damit getan.
    Was sich dem Nichts entgegen stellt,
    Das Etwas, diese plumpe Welt,
    Soviel als ich auch unternommen,
    Ich wusste nicht, ihr beizukommen.“
    (Zitate aus Faust I, JWvG)

    Ähnlichkeiten mit dem Verhältnis zwischen den Investoren und einer real existierenden Stadtzerwaltung sind -natürlich- rein zufällig und nicht beabsichtigt.

     
  3. 31

    Ey Dorfbewohner

    Die Firma Walraven ist im Handelsregister erloschen. Näheres kannst du bei Andre Walraven selber erfragen

     
  4. 30

    @Meiner Einer: Sicher hört sich das alles kleinlich an. Aber Kleinkariert ist die Stadtverwaltung oft bei Bauvorhaben, die nicht im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Da werden wenige Zentimeter zum Ablehnungsgrund einer Baugenehmigung. Da werden Dachausbauten verhindert, während an anderer Stelle ganze Geschosse drauf gesetzt weren dürfen. Da werden Baugrenzen und Abstände großzügig erweitert, während an einem Einfamilienhaus wegen einer Überschreitung der Baufläche um 50 cm kein Kinderzimmer gebaut werden darf. Da werden oft genug Hinderungsgründe gesucht statt Befreiungsmöglichkeiten. Da wird nachgemessen und Abbruchverfügungen erteilt.
    Du redest über Neid. Ich rede über zweierlei Maßstäbe. Und das ist keine Debatte- das ist Skandalös.
    Und es tut sich überhaupt etwas? Wie sich ein Bauprojekt entwickelt, wenn erstmal das Planungsrecht besteht, kann man schön nachverfolgen, wenn die ersten Entwürfe mit dem Ergebnis verglichen werden. Siehe auch: http://www.politikblog-kleve.de/?p=897

     
  5. 27

    @ HeinzS

    Sicher sind nicht alle Kritiker Dauernörgler, aber manche Kritik hier ist doch teilweise überzogen.

    Ständig wird hier von „andere sind gleicher als andere“ usw. geschrieben. Dann wird hier über GFZ und GRZ diskutiert, ob Gauben oder DFF, was soll das? Ob das Ding nun eine Tiefgarage bekommt oder nicht ist für mich doch unerheblich.

    Hauptsache es tut sich überhaupt etwas. Die Stadt selbst hat sich mit dem Opschlag jedenfalls in die falsche Richtung bewegt.

    „Und ob der Bau schöner wird als die andere Sch….,warten
    wir ab.Obwohl,dass sollte klappen.“ Am Opschlag gilt wohl: Schlimmer geht nimmer.

     
  6. 25

    @ralf

    Mit „nimmer“ widerspricht sich die Aussage 😉

    @dorfbewohner

    … in der Tiefgarage 😉

     
  7. 24

    Was ist eigentlich aus Walraven geworden? Da stand mal ein Schild „Demnächst wieder ganz in der Nähe“

     
  8. 22

    @Meiner Einer

    Nicht jeder Kritiker ist automatisch ein Dauernörgler!
    Und ob der Bau schöner wird als die andere Sch….,warten
    wir ab.Obwohl,dass sollte klappen.

    Oft kann man Neiddebatten auch als Umverteilungsdebatten bezeichnen
    und die sind für mich ok.
    Wobei für mich Debatten fast immer ok sind.

     
  9. 21

    @ Meiner Einer
    schau mal unter #10 in diesem Thread nach, was da als Bauwerk geplant war, hätte zurecht als Palais bezeichnet werden können und wäre ein echter Eyecatcher für den Opschlag geworden.
    Von all dem stilvollen ist die weiße Fassade übrig geblieben.

    Zur Information die bebaute Fläche wird auch geringer, wo
    eine Tiefgarage geplant war, entstehen nun ebenerdige Parkplätze im Hof.
    Also doch wieder viel PR am Anfang um dann doch 08/15 zu liefern.

     
  10. 20

    Da sind Sie wieder, die Dauernörgler.

    Da kommt jemand, baut ein tatsächlich mal schönes Objekt und direkt wird nur noch genörgelt, Verschwörungstheorien aus Halbwissen gebastelt. Super.

    Dieser Bau ist mit weitem Abstand schöner als die ganze Scheiße, die dort am Opschlag steht. Ganz zu Schweigen von der missratenen städtebaulichen Verschönerung durch die Stadt Kleve selbst.

    Aber da baut ja wieder ein Kapitalistenschw…, da muss man sofort dagagen sein, egal ob es der Stadt etwas bringt oder nicht.

    Im übrigen hat Alltours gerade neue Rekordzahlen für den Jahresumsatz und den Gewinn ausgegeben. Also bitte wieder eine neue Neiddebatte.

     
  11. 19

    Es gab auch mal die Bestimmung, dass nicht mehr als 1/3 der Dachfläche aus Gauben bestehen darf.
    Wahrscheinlich gilt diese Regelung aber nur für private Bauherren.

     
  12. 18

    warum die Firstlinie so gefühlte 2 Meter über der Nachbarbebauung liegen darf,wird man wohl nur bei der Stadt Kleve beantworten können, legt man doch sonst großen Wert auf den Unterschied zwischen Dachgaube und Dachflächenfenster.

    Aber wie gesagt, es kommt halt immer noch in Kleve darauf an, wer baut,vor dem Gesetz sind alle gleich in Kleve halt etwas gleicher.

     
  13. 16

    Hallo, es gab mal kinderbücher mit einem „Willy Werkel“, eins davon hieß „Willy Werkel baut ein Haus“. vielleicht gibt es die ja noch. das spoy-pallä find ich übrigens grottenlangweilig, sowas baut man mit L…steinen, wenn man 6 jahre alt ist

     
  14. 14

    Herr Daute könnte ja eruieren, wer für diese „Glättung“ verantwortlich zeichnet:

    der Architekt/Bauherr oder die Herren Posdena/Rauer.

    Bis neulich.

     
  15. 13

    … vielleicht sollte mit der Zeitverzögerung auch erreicht werden, dass die geneigten Bürger vergessen, wie die ersten damals veröffentlichten Entwürfe aussahen, damit man jetzt diesen Wohnbunker dahin setzen kann …

     
  16. 12

    Viel interessanter ist ja die Frage, warum an der Baustelle schon vor dem Wintereinbruch viele Wochen Stillstand herrschte.

    Man munkelt, es hat etwas mit „unsicheren“ Grenz-Mauern der Nachbargebäude zu tun. Aber ich bin kein Baufachmann.

    Wer weiß mehr?

     
  17. 9

    Okay, dann beschäftigen wir uns mal mit dem Begriff “Spoy-Palais Kleve”:

    Am einfachsten ist der Begriff Kleve zu deuten, da er sich von Kliff oder Klippe ableitet und die Lage auf der Endmoräne bezeichnet.
    Palais ist auch noch leicht erklärbar. Es bezeichnet einen Palast, ein Herrschaftshaus, ein Schloss, eine mondäne Wohnanlage. In unserem Fall sollte wohl der letzte Begriff zutreffen.

    Spoy ist etwas schwieriger. Es wird wohl altniederländisch „spoy“ oder neuniederländisch „spui“ abzuleiten sein und ist übersetzt ein Wasserdurchlass. Das gibt in Verbindung mit dem davorliegendem Gewässer einen Sinn. Altdeutsch gibt es auch die Bezeichnung „spia“. Noch etwas weiter gegoogelt, kam ich auch auf die norwegiosche Übersetzung spydde spøy (spie, spuckte).

    Auf den Architekturentwurf bezogen, macht die Bezeichnung „Spoi- Palais Kleve“ also durchaus Sinn.

    Und daruf ein dreifach kräftiges Kleve He…

     
  18. 7

    @Ralf:

    Die Illusion ist tatsächlich hin.

    Auch wenn ich nun eine Illusion zerstöre:
    Den Link kannte ich, aber der liefert oft ziemlichen Müll bei der Fontsuche.

    @Hoshimaru
    es gibt in Kleve mehrere gute Architekten. Allerdings arbeiten die weder bei der Stadt noch bei den hiesigen großen Bauunternehmen.

     
  19. 2

    Zeitzeuge, der Bau ist halt anders als das was sich die Architekten hier üblicherweise an Geschmacklosigkeiten so entwerfen.

     
  20. 1

    bin schwer beeindruckt.

    Eine Adobe Garamond von der ursprünglichen Stempel-Garamand zu unterscheiden gelingt den wenigsten. Mir jedenfalls nicht. Ich musste nachschlagen. Das „a“ scheint’s zu verraten.

    Ein Typolineal wird an der Gigantomanie des Schildes vermutlich kläglich scheitern. 😉

    Wenn ich den Entwurf sehe, wäre der Name Spoy-Kaserne wohl naheliegender.