Wohin samstags um 14 Uhr?

rd | 21. September 2008, 16:39 | keine Kommentare

Spielszene

Der Klever Sportfan hat es schwer, sehr schwer. Alle 14 Tage kann er zwar zum Bresserberg pilgern, um dort dem 1. FC beim Regionalliga-Kick zuzusehen. Dann aber: Fahrten nach Oggersheim (300 km), Lotte (205 km) oder Kaiserlautern (367 km). Das haut einem natürlich den Samstag kaputt. Doch es gibt zum Glück eine echte Alternative – ein Heimspiel eines anderen Klever Vereins in einer anderen Sportart (und, freimütig zugegeben, auch in einer anderen Welt). Hier der objektive Vergleich, vorgenommen anhand des Heimspiels der Merkur-Basketballer gegen St. Tönis und des FC-Auswärtsspiels in Kaiserslautern:

VfL Merkur Kleve 1. FC Kleve
Spielklasse 3. von unten 4. von oben
Sportart Basketball Fußball
Erklärung Wo der Ball durch den Ring muss Das Runde muss in das Eckige
Sportstätte Merkur-Dome, aka “Sporthalle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums” Fritz-Walter-Stadion
Zustand Tirana 1979 WM-tauglich
Eintritt frei 6 Euro (Vollzahler)
Zuschauer 5 (von denen einer fürs Kampfgericht verpflichtet wurde) 470
Auslastung (Zuschauerzahl in Relation zum Fassungsvermögen) 1,0 % 0,9 %
Catering Catering? Sind wir im Restaurant oder in einer Turnhalle? Würstchen, Bier
Spaßfaktor Recht hoch, wenn man kein Kleve-Fan ist Recht hoch, wenn man Kleve-Fan ist
Erfolgreiche Dreier 11 0
Schiedsrichter 2 1
Spieler, die am Ende beim Aufräumen mithelfen 5 0
Kann man als Zuschauer auf Spieler losgehen, wenn man mit deren Leistung unzufrieden ist (“Interaktion”) Ja Nein
Können die Spieler nass werden, wenn es regnet Ja (so wie die Hallendecke aussieht) Ja
Cashflow Negativ: Spieler müssen Beiträge bezahlen Positiv: Verein muss Gehälter bezahlen und versteuern
Spielergebnis 79:86 0:0
Fazit ++

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