Wir sind nur die Kandidaten!

rd | 14. Juni 2015, 19:09 | 26 Kommentare
 die Zeichen stehen auf Wachstum – aber für wen? Die drei Bürgermeisterkandidaten Udo Janssen (CDU), Sonja Northing (SPD, FDP, OK) und Dr. Artur Leenders (Grüne) posierten im Gemeinschaftsgarten am Opschlag erstmals gemeinsam für ein Pressefoto (Foto: © Thomas Velten)

Die Zeichen stehen auf Wachstum – aber für wen? Die drei Bürgermeisterkandidaten Udo Janssen (CDU), Sonja Northing (SPD, FDP, OK) und Dr. Artur Leenders (Grüne) posierten im Gemeinschaftsgarten am Opschlag erstmals gemeinsam für ein Pressefoto (Foto: © Thomas Velten)

Seid ihr uns grün?, hatten die Gemeinschaftsgärtner vom Opschlag in ihrer Einladung zum Sommerfest neckisch gefragt, und, gemessen am Zuspruch aus der Politik, kann die Antwort eigentlich nur ja ausfallen. So kam es, dass Fotograf Thomas Velten für sich den Erfolg verbuchen darf, das erste gemeinsame Foto aller drei Klever Bürgermeisterkandidaten gemacht zu haben. kleveblog wagt die Prognose, dass viele weitere folgen werden, denn Wahlkampf ist, wenn man überall hingeht und mit den Menschen spricht.

Wer auf Facebook Sonja Northing folgt, wird wissen, dass sie seit ihrer Nominierung sehr viel unterwegs ist, Udo Janssen und Dr. Artur Leenders hielten sich in den vergangenen Wochen noch etwas zurück. Das scheint seit dem Wochenende anders zu sein.

Dass dies ausgerechnet bei den Gemeinschaftsgärtnern geschah, dürfen diese als Achtungserfolg für sich verbuchen – als sie mit ihrem Vorhaben anfingen, waren sie von vielen, insbesondere in der Verwaltung, noch belächelt worden. Jetzt wirbt sogar das Stadtmarketing mit dem Projekt. Für die Zukunft wünscht sich die Initiatve eine (Hand-)Pumpe, um die Wasserversorgung zu erleichtern. In den Trockenperioden müssen täglich bis zu 30 Gießkannen Wasser aus dem Spoykanal aufs Feld getragen werden.

Auf dem Foto sind neben den drei Kandidaten noch: Herr Kriege (Firma Domus, ein Tochterunternehmen der Lebenshilfe, das Hochbeete aufgebaut hatte). In der zweiten Reihe von links Josef Gietemann (SPD, stv. Bürgermeister), Herbert Looschelders (Stiftungsgründer), Paul Zigan (OK), Wolfgang Gebing (CDU-Fraktionsvorsitzender), Guido Burmann (Vorstand Verein Essbare Stadt), Jörg Cosar (CDU) sowie ein weiterer Mitarbeiter von Domus.

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26 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 26. jean baptiste

    Kandidat UJ tritt bei der Vorstandssitzung der CDU Rindern … auf http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/bruno-perau-seit-65-jahren-mitglied-in-der-cdu-aid-1.5207074.

    Er hat ein wirklich schlagendes Argument, Ihn zu wählen.

    „…bat er um Unterstützung aller Mitglieder bei seiner Wahl für das Amt des Bürgermeisters, damit die CDU auch nach fast 70 Jahren diesen Posten in Kleve weiterhin innehat. “

    Sorry Leute, egal wie ich mich bisher zu dem Thema geäussert habe, das ist so ein schlagendes Argument , da kann ich echt nicht anders …

     
  2. 25. Anno Nühmer-Unfuch

    @ 23. Fisch :
    “ Platsch ! “ hieße es jetzt beim SchiffeVersenken.
    völlig daneben.
    Ich lasse Sie einfach mal weiter im trüben schwimmen.
    -)

     
  3. 24. jean baptiste

    @21 Fisch , 22 KlePeter

    ja ich sehe schon, Ihr seht nur das „vrouwlijk schoon“ .

    Sorry, mußte ich mir wieder eine Anleihe bei den „buren“ machen, in deutsch hätte das gleich ungewollt einen sexistischen Anstrich gehabt.

     
  4. 23. Fisch

    @19. AN-U

    Aha….Sie gehen also nur mit Hund durch Kleve, wenn Sie denken, die Klever Bürger / Innen sind sooooooo verschlafen, dass sie immer schlafen und nie irgendwas merken…..? 🙂

    Aber Vorsicht vor dem Spoy-Kanal……im Moment könnte man Sie eventuell wirklich aus dem Trüben fischen… 🙂

     
  5. 22. KlePeter

    @21. Fisch: Ja der sieht auch nett aus.

     
  6. 21. Fisch

    @18. KlePeter
    ……also der Hund….? 🙂

     
  7. 20. jean baptiste

    @18 KlePeter ??? den versteh ich jetzt nicht , In Nijmegen war von 1990 – 2000 D`Hondt schon Bürgermeister, da haben wir leider den Primeur verpasst 🙂

     
  8. 19. Anno Nühmer-Unfuch

    @ 15. Friedrich Stoltze,
    @ 16. Fisch :
    Puh, da bin ich aber froh, daß niemand aus Kleve mich sieht wenn ich mit Hund unterwegs bin.
    Sonst würde gar noch aus dem Trüben gefischt,
    ich wolle mich noch zum ÜberraschungsKandidaten aufHübschen,
    und diese unGare „Erkenntnis“ stoltz in KleveBlog geBlökt.

     
  9. 18. KlePeter

    Ein kleiner Schnitt am rechten Rand; ein kleiner Schnitt am linken Rand; Und schon wird das Wesentliche sichtbar. :-)))

     
  10. 17. HP.Lecker

    Grüne Daumen…dreht Euch nicht um, denn der Sonto geht herum….

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/teilerfolg-fuer-sontowski-vor-der-vergabekammer-aid-1.5174244

     
  11. 16. Fisch

    @15. Friedrich Stoltze

    Sehr gut erkannt! 🙂

    Man setzt auch, spät aber doch, hier in Kleve, alle, sonst schon überall lange bekannten „imagepolierenden“ Wahl-Werbe-Mittel ein………. vielleicht denkt man, die Klever Bürger sind soooooo verschlafen, dass sie das nicht merken…… 😉

     
  12. 15. Friedrich Stoltze

    Jetzt habe ich nach so vielen Jahren endlich verstanden, warum der grosse Misanthrop W.C. Fields Hunde und Kinder nicht mochte. Sie machen das Leben und die Bilder zu schön um wahr zu sein. An alle Bürgermeisterinnen/meister (hic et nunc Ladies first), nehmt in Zukunft statt Blumen, Hunde oder Kinder in die Hand. Aus einem Standardfoto wird ein Emoticon, ohne alberne grafische Manierismen.
    Danke

     
  13. 14. Beflissener

    @Jean Baptiste: wenn sie schon einen Link des MIK einstellen, dann sollten sie erwähnen, dass der BM Vorsitzender des Rates ist und – so die Auffassung – „wie ein Ratsmitglied“ im Rat mitwirkt.

    Ich bin gespannt, ob noch irgendetwas Inhaltliches von den drei Kandidaten kommt. Einen zweiten Brauer, der jede Katzenkirmes eröffnet und in jede Kamera grinst, braucht diese Stadt sicherlich nicht.

     
  14. 13. otto

    @ 12 Fisch,

    der Hund war gemeint, ich haben noch keinen mit blauer Brille angetroffen. Wenn ich das Bild richtig
    deute, trägt U.J. hier keine Brille von „Blue-Man-Blue“.

    In alter Post-Bekanntschaft
    otto

     
  15. 12. Fisch

    @11. otto

    Menschen mit „blauer Brille“ kann man im „normalen Alltag“ ohne Fototermin und gestellter Pose, auch sehr humorlos und absolut nichtlächelnd bzw. nichtlachend bis mürrisch, mit Hund in der allgemeinen Öffentlichkeit begegnen!

    Enttäuschend!!! 🙁

     
  16. 11. otto

    Barbara, das hast du -sehr schön- geschrieben und Udo, fein Frau Vierboom zu erwähnen.

    Fisch, ja gestellt warum auch nicht? Kannst du dir U.J. lachend mit einem Hütchen, seine
    Hand auf dem Rücken des Hundes vorstellen? Der Hund jedenfalls würde es sich niemals
    gefallen lassen, hinzu kommt, dass die blaue Brille ihm nicht stehen würde😈,

     
  17. 10. barbara pauls

    Liebe Leser, es war sicherlich eine positive Überraschung, beim Sommerfest soviel Klever Politik, incl. der 3 Bürgermeisterkanditaten/in, vor Ort begrüßen zu können. Bei alledem sollten wir den eigentlichen Anlass noch einmal erwähnen. Bei dem wunderschönen kleinen Fleckchen Natur am Opschlag, handelt es sich um einen öffentlichen Gemeinschaftsgarten…einen Garten von Klevern für Klever. Dieses an einem Platz im Herzen von Kleve, der jedem Klever die Möglichkeit gibt zu gärtnern oder einfach nur zu verweilen. Ein kleines Fleckchen Kleve, an dem man gärtnert oder sich einfach nur trifft, ohne irgendeinen Konsumzwang!! Viele Klever wissen diesen Luxus schon zu schätzen. Wünschenswert wäre nun auch, neben einer WasserpumpenZaunlösung, die Wertschätzung und Unterstützung von Politik und Verwaltung. Nur gemeinsam können wir die Idee des „Essbaren Klever Land“ an diesem wunderschönen Fleckchen Erde in Kleve für alle Klever erhalten, nutzen und genießen… schauen wir mal:-)!!

     
  18. 9. Günter Hoffmann

    Es ist doch immer wieder äußerst erfreulich zu sehen wie das klassische Kleinod deutscher Spießer Kultur überlebt hat……und das nicht nur im Kleve Blog. …… anonym…….seine Meinung kund zu tun…… toll !…meinen „Respekt“.

     
  19. 8. jean baptiste

    @4 Beflissener „Wann erklärt eigentlich endlich mal jemand den BM-Kandidaten …“

    Hoffentlich überträgt niemand Ihnen diese Aufgabe, weil , das würde bestimmt in die Hose gehen.
    Machen Sie sich mal schlau :
    http://www.mik.nrw.de/themen-aufgaben/kommunales/erfolgsmodell-kommunale-selbstverwaltung/entscheidungstraeger/buergermeisterin-landratlandraetin/chefin-der-verwaltung.html

    Dann werden Sie erkennen, daß Frau Northing, anders als von Ihnen erwartet, ganz richtig beraten ist, sich nicht weit aus dem Fenster zu lehnen.

    Richtungen wohin es gehen soll sind von der Politik zu bestimmen, nicht von der Verwaltung (deren Oberhäuptling der BM ist.

    Politik wird von Politikern gemacht, und ein Bürgermeister (m/w) ist , zumindestens in dieser Funktion, ganz klar kein Politiker (m/w) .
    Das sollte sogar in Kleve funktionieren. Sollte …

     
  20. 7. rd

    @Beflissener Politik ist aber auch: Zuhören.

     
  21. 6. kleinendonk

    mal schaun – Otto die Pflanzen werden meistens von Frau Vierboom mit Wasser gesegnet
    die Leute die sich drum kümmern sind auf dem Foto nicht zu sehen

     
  22. 5. R. Janssen

    Der Goldene Mittelweg!

    Lt. Duden, der angemessene, zwischen den Extremen liegende Standpunkt.

     
  23. 4. Beflissener

    Wann erklärt eigentlich endlich mal jemand den BM-Kandidaten, dass ein Bürgermeister mehr ist, als ein „Grüß-Gott-August“!

    Bisher kam weder von der hochgelobten Sonja Northing, noch von Udo Janssen und Herrn Leenders irgendetwas inhaltliches…

    Insbesondere Frau Northing, die ja bisher noch gar nichts politisches von sich gegeben hat, könnte mal zu dem Finanzloch und zur Flüchtlingsproblematik Stellung beziehen.

     
  24. 3. otto

    @2 Fisch,

    stimmt, erinnere mich jedoch an andere gestellte Bilder, die mehr einem Distelfeld glichen😜

     
  25. 2. Fisch

    @1. otto

    ……und ich dachte…….schon die ganze „Zufälligkeit für’s Foto“ sei gestellt….. 🙂

     
  26. 1. otto

    ………..ohne Wertung, subjektiver geht es nicht mehr, diese Gesichter lachen und sehen freundlich aus,
    sie scheinen auch nicht gestellt.

    Was haben die anderen an Freundlichkeit zu bieten, außer Scheinwürde
    und Geschwätz?