Wildes, raues Land

Blasse Farben, tiefe Gräben, ferne Brücken: Lower Rhine Department (Foto © M. Cox)
Blasse Farben, tiefe Gräben, ferne Brücken: Lower Rhine Department (Foto © M. Cox)

Eines der Geschenke zu meiner Erstkommunion war das Buch „Wildes, rauhes Land“ (damals noch mit „h“ geschrieben) eines gewissen Hans-Otto Meissner, der darin das frugale Leben im Norden Kanadas beschrieb. Zu den Zeiten, in denen ich mich auf die Reifeprüfung vorbereitete, war das Buch längst vergessen, dafür aber stand der russische Filmemacher Andrei Arsenjewitsch Tarkowski hoch im Kurs, dessen im Exil entstandener Film Nostalghia meiner Erinnerung nach zu weiten Teilen aus Menschen bestand, die durch gottverlassene, unwirtliche Gegenden irrten. Und Nostalgie wiederum, dies erzählt uns [schön erfunden] Don Draper in der berühmtesten aller Mad-Men-Episoden, „literally means ‚the pain from an old wound‘. It’s a twinge in your heart far more powerful than memory alone“. Und an all dies erinnert diese Aufnahme aus dem Naturschutzgebiet in Kranenburg, in der Nähe der Haltestelle Tütthees. Soweit das Wort zum Sonntag.

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3 Kommentare

  1. 3

    Hallo, hier möchte ich einhaken und Jim Jarmuschs “Stranger Than Paradise” und “Dead Man” in die cineastische Waagschale legen. (Am kommenden Wochenende gibt es ein TWD-Staffelfinale in Überlänge)

     
  2. 2

    No Country for Old Men … ok, ein bisschen zusammenkneifen muss man die Augen dafür schon