W lds hlössch n verkauft!

rd | 14. Mai 2018, 13:31 | 12 Kommentare
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So malade wie der Zustand des Schriftzuges an der Fassade war über Jahre die Verfassung des gesamten Gebäudes, doch nun werkeln Arbeiter in der Ruine an der Klever Straße, die einst unter dem Namen Waldschlösschen eine der feinsten Ausflugsadressen der Stadt war, bevor unter der kurzen Ägide chinesischer Eigner eine Brandkatastrophe dem Gemäuer den Garaus bereitete.

Danach stand die ausgebrannte Immobilie lange zum Verkauf, jetzt konnte dieser endlich besiegelt werden: „Ja, es stimmt, das Haus ist verkauft worden“, so der bisherige Besitzer Norbert Switon zu kleveblog. Wer der neue Eigentümer des Gebäudes ist, und was dieser damit machen will, darüber mochte Switon keine Auskunft geben.

Doch wir helfen dem Leser gerne weiter: Nach Informationen dieses üblicherweise gut informierten Internetangebots handelt es sich bei dem neuen Eigner um eine Zeitarbeitsfirma aus den Niederlanden, die das früher auch als Hotel genutzte Waldschlösschen wieder in Schuss bringen will, um dort Mitarbeiter unterzubringen.

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12 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 12. Chewgum

    Bei Schwarzarbeit und Sozialversicherungsbetrug wird’s dann tatsächlich unschön

     
  2. 11. Jürgen Böll

    Na die unten aufgelisteten Häuser auf dem Friedrich-Ebert-Ring wurden von ein Mc ** ** von der Triftstraße angemietet.
    Aber auch andere Zeitarbeitsfirmen bringen ihre Leute in Häusern unter, da wollte ich keine Nacht drin verbringen!
    Bzw lassen diese dann auch noch schwarz von den eigen Leuten, die dort drin wohnen, gleich noch mal eben dabei umbauen und renovieren. Ist doch praktisch oder 😉

     
  3. 10. Chewgum

    @6 Jürgen Böll Ich sehe Zeitarbeitsfirmen auch kritisch, aber es ist doch so, dass weder ein Arbeitgeber noch eine Zeitarbeitsfirma o.Ä. eine Verpflichtung hat, für die Unterkunft von Arbeitnehmern zu sorgen. Dass sie es im Grenzgebiet machen, liegt ja auch daran, dass sonst keine Leute aus Polen kämen, wenn sie auf dem freien Wohnungsmarkt etwas finden müssten. Ich habe mal mit einer Polin gesprochen, die von einem Subunternehmer mit anderen Polen und Polinnen in einem Haus auf der Heldstraße untergebracht war, wo sie dann morgens mit einem Kleinbus abgeholt und zu den Arbeitsstätten gebracht wurden. Die Frau sagte mir, dass sie und die anderen nur in Deutschland/Kleve seien, um Geld zu verdienen. Da wäre es ganz praktisch, wenn eine Unterkunft gestellt würde, eine richtige Wohnung würden sie nicht bezahlen wollen. Probleme machten eher schon mal Mitbewohner, die zu viel Alkohol trinken, zu laut Musik hören oder in Streit geraten.

     
  4. 9. Varanuspasinus

    Mir liegen andere Informationen vor die darauf hoffen lassen, dass das Objekt zukünftig einer sinnvollen Nutzung unterzogen wird. Gastronomie allerdings nicht mehr.

     
  5. 8. Günter Hoffmann

    Zeitarbeitsfirmen ? Mein Flashback…das sind die Kinder der Holländischen Koppel Baasen,damals nur “etwas” kriminell. Alles wurde cash pay bei ihren Arbeitern, Engländer, Iren u.ä. z. B. beim Brüter, abgerechnet, Sozial Abgaben wurden schlicht vergessen .Geile Kohle ohne Ende,steuerfrei, z.B. in Wyler Banken gewechselt Mark/ Gulden 10/15 % hat hier den Fiskus nicht gejuckt. War doch damals Kohle ohne Ende da. Ob sich da heute sehr viel geändert hat ?

     
  6. 7. Rüdiger Weizenkeim

    @6.: Ich weiß von Unterkünften, wo 10,00 EUR pro Nacht u. Bett fällig wurden. Das ist aber schon einige Jahre her. Ich würde da nicht mal eine Nacht verbringen wollen: Kein Zimmer hatte einen Wasseranschluss, Beheizung über Elektro-Radiator, 1 Toilette/Dusche für 30 – 40 Männer. Selbst Flurbeleuchtung „Fehlanzeige“. Vom Schmutz ganz zu schweigen.

    Das muss im Falle „Waldschlösschen“ nicht so kommen. Aber es ist natürlich schade, wenn so ein Dorf keine Gastronomie mehr hat. Pommes Peters kümmert sich doch mehr um die schnelle Grundversorgung des Durchreisenden…

     
  7. 6. Jürgen Böll

    Eigentlich sollte rd mal einen Bericht über skrupellose Zeitarbeitsfirmen hier in Kleve und Umland machen.
    Die Geschäftsführer und Inhaber dieser Zeitarbeitsfirmen sind relativ schmerzfrei, was die Unterbringung ihrer Leihmitarbeiter zu teilweisen horrenden Bettenpreisen pro Bett und Monat, dann angeht.
    Da werden bis zu 6 Personen in 3x2er Etagenbetten in ein 12-16m² Zimmer, man kann sagen, zusammengepfercht.
    Auf dem Friedrich-Ebert Ring in Kleve werden beinahe schon menschenunwürdig, Wohnungen mit Größen zwischen 50-70m² mit 1x Wohnzimmer, 1x Schlafzimmer, 1x Kinderzimmer dann von dieen Firmen angemietet. Das macht dann pro Wohnung zwischen minimum 12 und maximal 18 Personen in einer einzigen Wohnung, mit einer Küche und nur einem Badezimmer.
    Meistens sind es Polen oder Russen, die dort für 3-6 Monate gegen Bettenmiete dann dort wohnen, manche sind aber auch 1 Jahr und länger in diesen Wohnungen da diese Leiharbeiter zwischen Deutschland und den Niederlanden im Arbeitsverhältnis ausgetauscht werden und so die gesetzlichen Sperrfristen in den Ländern umgehen.

    In diesen beiden Häuser auf dem Firedrich-Ebert-Ring ist in Haus-Nr. 48 bis auf eine Wohnung und in Haus-Nr. 46 jede Wohnung von einer einzigen Zeitarbeitsfirma mit Firmensitz auf der Triftstraße angemietet worden und die Wohnungen mit mindestens 10 Personen belegt worden.
    Wobei Frauen und Männer getrennt nach Geschlechtern in den jeweiligen Wohnungen untergebracht worden sind.
    Kleiner Tipp jedes Haus hat Minimum 8 Wohnungen, ausrechnen darf das dann jeder selber mal wieviele Personen dort dann leben, Auf den Briefkästen oder an den Klinkeldrücker vor den Wohnungen mit bis zu 16 verschiedenen Namen sind keine Seltenheit 😉

    Den Eigentümern diese Objekte ist das meistens wohl egal, solange die Miete pünktlich fließt. Dementsprechend sind aber die Bauten auch in der zwischenzeit heruntergewirtschaftet und sehen demenstprechend dann auch aus.

    Leiharbeiter-Wohnungen belegt mit mehreren Personen am Friedrich-Ebert-Ring Häuser Nr. 46 und 48:
    https://www.google.com/maps/place/Friedrich-Ebert-Ring+46,+47533+Kleve/@51.7712333,6.1378061,154m/data=!3m2!1e3!4b1!4m13!1m7!3m6!1s0x47c77156612a97ab:0x401eea70f02e09ca!2sFriedrich-Ebert-Ring,+47533+Kleve!3b1!8m2!3d51.7716856!4d6.13545!3m4!1s0x47c77156a152367f:0xead4295856ada9ae!8m2!3d51.7712325!4d6.1383533

    Leiharbeiter-Wohnungen belegt mit mehreren Personen am Friedrich-Ebert-Ring in den Häusern 133B – 133E:
    https://www.google.com/maps/place/Friedrich-Ebert-Ring,+47533+Kleve/@51.7704308,6.1335828,154m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x47c77156612a97ab:0x401eea70f02e09ca!8m2!3d51.7716856!4d6.13545

     
  8. 5. rd

    @jb u.a. Werden da gewisse Vorurteile gehegt und gepflegt?

     
  9. 4. jean baptiste

    @1. Früher war nicht alles schlechter

    na, dann bleibt´s ja wenigstens Hotel, wenn auch nur “Polenhotel”
    Jedefalls für die Ordnungshüter ist´s eine sich schnell wieder einzuprägende Anfahrt .

     
  10. 3. Rüdiger Weizenkeim

    Verkehrsgünstig gelegen: Straße direkt unter dem (Schlafzimmer)-Fenster und sogar die Draisine ist in Sichtweite.

    Der gemeine Wanderarbeiter scheint da weitgehend schmerzfrei. Siehe auch die ehem. Molkerei in Kranenburg-Mehr. Hier wird dem polnischen Malocher eine pitoreske Unterkunft geboten. Insbesondere diejenigen die vielleicht Sehnsucht haben nach ihrem abgerockten ex-sozialistischen Wohnklo werden vermutlich heimatliche Gefühle entwickeln. Vorteil für den Investor: Renovierung nach dem Minimal-/Maximal-Prinzip – die Bewohner werden aufgrund mangelnder Alternativen und nur kurzer Verweildauer keine großen Ansprüche stellen (können). Gute Nacht, Donsbrügg….

     
  11. 2. Früher war nicht alles schlechter

    Vielleicht hätten sich die Verkaufsmöglichkeiten erhöht, wenn man vorher mal den ganzen Buchstabensalat entfernt hätte … Ich hab irgendwann mal in dem Zimmer über den chinesischen Schriftzeichen übernachtet, ein schönes großes Zimmer, das ruhigste des Hauses.

     
  12. 1. Früher war nicht alles schlechter

    Na toll

    Das „Waldschlösschen“ hätte weiterhin das Potenzial als Ausflugslokal gehabt