Soeben ist der neue KLEVER erschienen, und, so viel ist sicher, mehr Frauenpower war nie! Rosi Hermsen ist die Protagonistin der Titelgeschichte – die Kauffrau hat Boutique pure, die in diesen Tagen 30 Jahre alt wird, zum Gravitationszentrum der modebewussten Kleverinnen gemacht, und dies, obwohl ihre Anfänge eigentlich in einer Berliner Frauenarztpraxis zu verorten sind. (Autorin der Geschichte ist Valentina Vlasic, die scheidende Kuratorin des Museums Kurhaus Kleve.)
Helga Diekhöfer hat Tina Abbing zu Hause in Huisberden besucht und das einfühlsame Porträt einer selbstbestimmten Frau in einem geschichtsträchtigen Anwesen verfasst. Wiltrud Schnütgen, die dritte Autorin dieser Ausgabe, beschäftigt sich angesichts der Diskussion um eine mögliche Klever Prinzessin mit der Rolle der Frau im Klever Karneval im Laufe der Zeiten. Fazit: Es wird Zeit, dass sie mehr als nur dekoratives Beiwerk sind.
Energiegeladen präsentiert sich die neue Geschäftsführerin der Wirtschaft, Tourismus und Marketing GmbH der Stadt Kleve, Verena Rohde – im KLEVER stellt sie ihre Ideen und Pläne vor. Einen ganz anderen Blick auf die Stadt hat Elisabeth Aymanns – die Pfalzdorferin verkauft seit Jahr und Tag Bratwürste im Terhoeven-Imbiss in der Galeria, und von ihrer Verkaufstheke aus blickt sie auf die Entwicklungen der Fußgängerzone.
Weiter im Magazin finden sich Geschichten über Ilias Gahlings, den Erfinder der Happy-App, die Buchhandlung Hintzen, die ihr 100jähriges Bestehen feiert, über einen Wohnungseinbruch aus der Sicht eines Betroffenen, über eine Mofabande, über Werner Großmann, über die letzte Telefonzelle der Innenstadt sowie über Jonas Eul, dessen Hobby der Bau von Fußballstadien aus Lego ist – gerade ist das Stadion am Böllenfalltor aus 5000 Steinen fertig geworden.
Nicht fehlen darf natürlich die Rubrik „In der Fußgängerzone aufgeschnappt“! Kostprobe: „Ich habe meine Frau an den Thermomix verloren!“
Das Magazin ist zum Preis von sechs Euro im Buch- und Zeitschriftenhandel und an den bekannten Verkaufsstellen erhältlich – ab sofort übrigens auch im Johanna-Sebus-Kiosk am Mittelweg und bei der WTM GmbH der Stadt Kleve (Rathaus).


Es gibt zum Glück die Mehrheit der, hier lebenden Menschen, die einfach grundsätzliche Positivität zum aktiven Leben haben, ohne jeglichen Schaden zu bekommen!!!
Jammern kann kurzfristig als emotionales Ventil für Stress entlasten, längerfristig ist es nicht gut. Wie gesagt, es sollte nicht überhand nehmen.
Es kann aber auch schaden, immer so zu tun, als wäre alles super.
Weil es der Realität der meisten Menschen nicht entspricht.
Selbstmitleid und jammern hilft nicht wirklich …..
Es werden dadurch unnötige Stresshormone erzeugt und man blockiert sich selbst.
Bei „Überdosierung“ besteht außerdem die Gefahr, dass die mentale und körperliche Gesundheit langfristigen Schaden erleidet.
Durch Jammern wird das Gehirn auch dahingehend trainiert, negative Dinge stärker wahrzunehmen. Positives wird dabei übersehen.
Jammern ist unnötige Energieverschwendung, weil man nicht weiter kommt.
@29 HP.Lecker Freut mich. Ich kenne viele Frauen und Männer, die das so sehen.
Menschen mit Mehrfachbelastungen können auch gerne mal jammern… ohne dass ihnen das gleich negativ ausgelegt wird.
Denn Jammern entlastet auch, wenn es nicht überhand nimmt.
30.
Die vielen Frauen, die ich in 28. meine, werden aus Prinzip, als „Gesamtheit“, in ihren Ländern von „übergeordneten“ Stellen, unterdrückt, diskriminiert, mißhandelt, geächtet, versklavt, haben keinen Weg zu Bildung und eigenständiger Arbeit, und können von unserer selbstverständlichen Realität, nicht einmal träumen …..
@28 Ja, es geht vielen Frauen auf dieser Welt nicht gut.
@27 Niederrheinerin
„:..So sollten sie ja auch sein, die Frauen, immer super funktionieren, dazu lächeln, fröhlich sein und wie aus dem Ei gepellt aussehen…“
Also, für mich gilt diese Umschreibung nicht. Ich habe den schlichten Anspruch, dass Frauen sowie Männer authentisch sind und dazu gehört auch das, was wohl uns alle eint: Nichts fehlerfrei und manchmal auch schwach zu sein.
@27.
Wenn es Sie beruhigt und es Sie allgemein ein bisschen positiver stimmt ….. ich habe mehr als Erfahrung!
Es war, ist und wird in jeder Situation stärkend und positiv bereichernd sein!
Es gibt so sehr viele Frauen auf der Welt, die liebend gerne in solch einer freien und privilegierten Situation wären, wie wir es hier sind!!!
@25 Ja, da sprechen Sie bestimmt aus eigener Erfahrung. Alleinerziehend, Kinder und Vollzeitjob – alles ganz easy und immer bereichernd und die Belastung ist nicht der Rede wert.
Da sind Sie ein wunderbares Vorbild.
So sollten sie ja auch sein, die Frauen, immer super funktionieren, dazu lächeln, fröhlich sein und wie aus dem Ei gepellt aussehen…
@24
Ich habe den Witz nicht erkennen können. Wäre er erkennbar gewesen, ich hätte mit gelacht. Ich schwör!
Die Gegend ist übrigens klasse. So richtig mittendrin im Leben. Und das Wetter ist auch gut, heiter, heiter, heiter… 😉
@22.
Schade!
Kinder sind Geschenke ….
Berufstätigkeit für Frauen bedeutet erwerbstätig zu sein und eigenes Geld zu erwirtschaften.
Es trägt zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit und zur persönlichen Erfüllung bei.
Es ermöglicht den Frauen auch für ihren Karriereweg, Weiterbildungsmöglichkeiten zu erwerben.
Berufstätige Frauen können andere Frauen positiv ermutigen, ihre Karriere weiter zu bringen.
Also, alles in allem, positive Bereicherungen!
@23.
Warum so humorlos?
Liegt das an der Gegend oder am Wetter?
@21
Sie können meine Kommentare deuten wie Sie wollen. Und warum „versteckte“ Werbung? Darf ich nicht offen über das schreiben, was meine Partnerin tut in dem Kontext des Hauptartikels? Von mir aus betrachten Sie es als Werbung – versteckt oder offen. Ich betrachte meine Kommentare schlichtweg als Bericht über das, was meine Partnerin tut. Würde es gegen die Regeln dieses Forums verstoßen, dann hätte rd als Admin und Betreiber meine Kommentare sicherlich nicht veröffentlicht. Sie wurden also veröffentlicht, also nix zu verstecken.
@19
Sie setzen Belastung mit Leiden gleich. Ich nicht.
Wie gefällt Ihnen „hohe Beanspruchung“?
@14. HP.Lecker
Nett geschrieben….
Versteckte Werbung nach Umzug im August? 😉
Bezugnehmend auf meinen Kommentar Nr. 14:
Der Beruf der Bestatterin ist ein 24/7-Job und kein nine-to-five-Job. Rund um die Uhr Bereitschaft, Tagesplanungen sind nahezu unmöglich, nur wenige Vorgänge können zeitlich flexibilisiert werden, unmittelbare Abhängigkeit von verbreiteter Behördenwillkür kommt hinzu und vieles andere. Vielleicht sind das auch die Gründe, warum so wenig Frauen den Sprung in die Selbstständigkeit als Bestatterin wählen. Auffällig ist, dass die Männer hier eindeutig in der Mehrzahl sind.
Und trotzdem gelingt es, ein Privatleben zu führen, Urlaub zu machen und ein Unternehmen erfolgreich zu führen mit allen (Neben)-Pflichten, die damit verbunden sind.
@18.
Was genau meinen Sie mit „hoher Belastung“?
Warum sollen Frauen mit solchen Aussagen geschwächt werden?
Frauen, im Familienverbund oder als alleinerziehend, sehen es eher als Bereicherung, Verantwortung für ihre Kinder zu übernehmen und zugleich einer Vollzeitarbeit nachzugehen.
Dadurch werden natürlich auch als Folge, die Kinder gestärkt und auf das selbständige Leben vorbereitet.
Es ist sozusagen für alle bereichernd und zielorientiert.
Es sollte in der Gesellschaft als Selbstverständlichkeit betrachtet werden.
Warum werden tatkräftige Frauen noch immer als „leidend“ dargestellt?
@17 Das ist kein Widerspruch zu dem, was ich geschrieben hatte. Natürlich gibt es viele Alleinerziehende, sie haben eine hohe Belastung durch Vollzeitjob und Kinder.
Es ist klar, dass die Belastung auch noch von anderen Faktoren abhängt, z. B. welche Unterstützung vorhanden ist.
@15.
Bitte nicht verallgemeinern!
Es gab und gibt in Deutschland auch sehr viele alleinerziehende Frauen mit Vollzeitarbeit.
Tendenz steigend …. Realität und Statistiken.
Das Leben muss auf Vertrauensbasis strukturiert, und in gewissem Maße organisiert sein und werden.
Es funktioniert und Karriere wirkt sich positiv auf die Familie und das Umfeld aus.
@13 Hier ist das Video
https://www.youtube.com/watch?v=HHOelObzF_Q
Herrlich…
Schöner Kommentar, Plecker.
Allgemein: Es ist für Frauen nicht so leicht, voll berufstätig zu sein und noch dazu selbstständig. In der Regel hat es einen Preis, Verzicht auf Kinder oder eine sehr hohe Belastung. Wenn dann ggf. noch die Eltern älter werden…
In der Zwischenzeit liegt auch mir der neue „Klever“ vor und heute Morgen habe ich am Frühstückstisch auch schon den ersten Artikel gelesen. Der neue „Klever“ beschäftigt sich diesmal mit Geschichten rund um Frauen, die etwas bewegen (wollen), unternehmen, gestalten und sich durchsetzen. Finde ich klasse. Deshalb Danke an den Herausgeber des Magazins für diese inspirierende Ausgabe.
Und während ich heute Morgen so las, wurde mir einmal mehr deutlich bzw. bewusst, dass ich selbst ja auch eine Frau mit solchen „Eigenschaften“ an meiner Seite wissen darf:
Mit nur 21 Jahren vor 27 Jahren ein Bestattungsinstitut in Kleve gegründet und zwar in einem damaligen Mitbewerber-Umfeld, das alleine aus Männern bestand. Dieser Tatsache getrotzt, sich durchgesetzt und das Unternehmen bis heute auf Kurs gebracht und gehalten und eine hohe Reputation erarbeitet. Höhen und Tiefen erlebt, Erfolge und Rückschläge, alte Zöpfe abgeschnitten, neue Wege beschritten und zuletzt aus dem leerstehenden Ladengeschäftslokal in der Materborner Allee, in dem zuvor der Schreibwarenladen von Marianne Janssen und danach der Glückspilz beheimatet waren, ein Bestattungsinstitut geschaffen. Konsequent eingerichtet im mid-century-Stil, der nicht als Escapismus verstanden werden will, sondern als Storytelling für Wertschätzung und Erinnerungen.
Ja, ich bin stolz auf sie und freue mich mit ihr über all das Erreichte…
Ich habe meine Frau an den Thermomix verloren😉 Kopf hoch Männer👍Tipp: auf YouTube gibt es ein Lied von der bekannten Kombo Köbes Undergroud aus der StunkSitzung 2017. In diesem Lied werden die Vorzüge des Thermomix auch für uns Männer erläutert. Schrauben sortieren, Farbe anrühren… Hörenswert.
Es passt hier nicht ganz, aber irgendwie doch. Der Klever, vor allem aber kleveblog und wir alle leben hier von der Presse- und Meinungsfreiheit.
Und auf die zugrunde liegenden gesetzlichen Regelungen kann man sich in Deutschland prinzipiell verlassen.
In den USA kippt da gerade ganz gewaltig etwas. Jimmy Kimmel wurde aufgrund von Äußerungen entlassen, die hier unter die Presse- und Meinungsfreiheit fallen. Raus und weg, nur weil die US-Regierung Druck gemacht hat.
Auf den Rauswurf von Kimmel hat nun Jimmy Fallon, ein anderer US-Late-Talker, dessen Rauswurf Trump auch fordert, reagiert – hier das Video, das mich sehr berührt hat:
https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/new-york-jimmy-fallon-unterstuetzt-jimmy-kimmel-nach-show-aus-68cd32125d604c6d7adabaa5
Bitte nicht auf die Bildzeitung achten, sondern auf das Video, das hier durch Anklicken einfach leicht zugänglich ist.
In diesem Sinne: Gut, dass es kleveblog und „Der Klever“ gibt… und alle anderen Medien.
Ich verstehe Ihren Ansatz. Letztlich ist es ein Etikett.
Es kommt aber vielleicht auch auf den Zusammenhang und den Tonfall an. Der erscheint mir bei rd angemessen.
aus „her CAREER“:
„Powerfrau“ – Kompliment oder Beleidigung.
aus „her CAREER“
„Powerfrau“ – Kompliment oder Beleidigung.
Carolin Kebekus:
……“Die Powerfrau ist tot. Es lebe die Frau.“
Global Gender Gap Report 2025:
„Die größten Fortschritte in Richtung Geschlechterparität wurden bislang in den Bereichen wirtschaftliche Teilhabe und Chancen sowie politische Teilhabe erzielt. Dennoch sind in diesen beiden Dimensionen nach wie vor die größten Lücken zu schließen. In den 19 Indexausgaben hat sich die politische Teilhabe mit Abstand am stärksten verbessert. Die Lücke hat sich unter den 100 Volkswirtschaften, die in jeder Ausgabe berücksichtigt wurden, um 9,0 Prozentpunkte verringert – von 14,3 % im Jahr 2006 auf 23,4 % im Jahr 2025. Gleichzeitig wird es beim derzeitigen Tempo noch 162 Jahre dauern, bis diese Lücke vollständig geschlossen ist. Ebenso hat sich die Lücke bei wirtschaftlicher Teilhabe und Chancen im gleichen Zeitraum um 5,6 Prozentpunkte verringert, von 55,1 % im Jahr 2006 auf 60,7 % im Jahr 2025. Wenn sich die derzeitigen Trends fortsetzen, wird es voraussichtlich weitere 135 Jahre dauern, bis vollständige Parität erreicht ist.“
Hat man schon mal von „Männerpower“ oder „Power-Mann“ gelesen oder gehört?
Eher nein.
Man geht „natürlich“ davon aus, dass alleine der Begriff „Mann“, Stärke, Erfolg, Durchsetzungsvermögen usw., beinhaltet.
Sind wir nicht so weit, dass JEDE FRAU stark sein kann, und das Wort „Power“, als Zusatz, nicht benötigt wird?
Nachtrag
Female Empowerment (oder die deutsche Übersetzung) würde hier auch deshalb nicht passen, weil es einen Prozess mit einer Zielrichtung beschreibt.
ChatGPT hat für den Zweck hier auch keinen besseren Vorschlag als Frauenpower.
Female Empowerment
Also (Selbst)Ermächtigung von Frauen
Ist aber in der breiten Öffentlichkeit nicht so gebräuchlich, in der Fachliteratur schon.
Frauenpower geht immer (noch).
Das dachte ich auch, als ich über die Überschrift nachdachte. Ist irgendwie so ein bisschen antiquiert, aber gibt es einen besseren (und zugleich eingängigen) Begriff?
„Frauenpower“ solche Begriffe findet man nur noch im Kleveblog
Das klingt doch sehr vielversprechend. Sehr schönes Cover.
„Ich habe meine Frau an den Thermomix verloren“ 😄 Tja, es gibt immer wieder neue Arten von Beziehungskrisen…
Schön das es den Klever gibt. Die letzte Ausgabe war richtig interessant. Tolle Geschichten aus unserer Heimat. Weiter so. Freu mich schon, die neue Ausgabe zu erhalten.
Mal was anderes: in der Innenstadt gab es, stadtauswärts auf der rechten Seite, hinter Aldi(?) mal den Schallplatten Laden Elpee .Was ist eigentlich aus dem niederländischen Inhaber geworden? Er hatte im eine getönte
Brille auf, schwarzer Schnurrbart so weit ich mich aus Kindertagen noch erinnern kann. Soweit ich weiß, hätte dieser den Laden gerne weitergeführt, aber der Eigentümer hat wohl die Miete seinerzeit erhöht. War nich im Anschluß CD Line in der Lokalität? Wäre eine schöne Rubrik über ehem. Ladenlokale in der Stadt im Klever. Korgel, der kl. Einkaufsladen an der Ecke Herzogstr. Grabenstr. Metzgerei Priesen gegenüber. Der Spielwaren Laden, Bäckerei Oster… Frisör Schmitt, meine ich. Geraucht wie ein Schlot und immer Kaffee getrunken, während er uns Kids die Haare geschnitten hat. Kaffeetasse und Aschenbecher neben dem Waschbecken. Völlig normal damals. Lang ist es her😢😢😢😢