Leben im Totalausverkauf

rd | 01. März 2008, 17:27 | 1 Kommentar

Wir gehen langsam durch die Stadt. Oje, was sehen unsere leidgeprüften Augen? Gitte’s Kindermoden verlassen unsere unwirtliche Welt – natürlich mit einem Räumungsverkauf:

Räumung 1

Missmutig trotten wir bergan, um schon am Fischmarkt das nächste Fiasko mitansehen zu müssen: PurPur meldet “Wir schließen! Alles muss raus!”. Sogar mit einem Total-Räumun-gsverkauf

Räumung 2

Wir fliehen die düstere Fußgängerzone, entern die Prachtmeile Hoffmannallee, die ich übrigens in einem meiner ersten Artikel für die Rheinische Post mal mit der Düsseldorfer Königsallee verglichen habe, was zwar – vorsichtig formuliert – etwas übertrieben ist, aber von den Inserenten durchaus wohlwollend zur Kenntnis genommen wurde. Doch auch die Flaniermeile sendet uns Signale monetärer Sklerose: Nova Möbel verabschiedet sich ebenfalls – aber nicht ohne unsere an Ausverkaufsvarianten reiche Sprache (inkl. Interpunktion) noch um etwas nie zuvor Gesehenes zu bereichern:

Räumung 3

In diesem Sinne auch hier: “Weiter” “so”!

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  1. 1. rainer

    Hallo,
    Naja, Gittes Kindermoden klang schon immer so ein bisschen nach Zahnarztfrau mit Oililyboutique. Die Markensachen für meine Kinder hab ich nicht da gekauft PURPUR kenn ich nicht, Franchising? Nova ist/war größer als jede skandinavische möbelfiliale, die ich im deutsch/niederländischem raum kenn.