Klötze am Kermisdahl? Klevischer Verein kritisiert kolossales Konzept

rd | 17. Februar 2019, 20:20 | 75 Kommentare
Wenn man sechs Mal Dirk Nowitzki aufeinanderstellen würde, hätte man die derzeit in den Planungen vorgesehene maximale Gebäudehöhe der ersten drei Häuser (von der Brücke aus gesehen)

Bebauungsplan Königsarten/Kermisdahl – jetzt meldet sich der Klevische Verein/Freunde der Schwanenburg zu Wort: Die in den Augen vieler Bürger etwas üppig dimensionierten Ausmaße der ersten drei Gebäude findet auch in dem Verein, der sich für die Erhaltung des historischen Erbes der Stadt engagiert, keine Gnade. In einer E-Mail, die der Vorsitzende des Vereins, Rainer Hoymann, jetzt an die Bürgermeisterin Sonja Northing, an die Ratsfraktionen und an die lokale Presse sandte, heißt es:

„Die aktuelle Berichterstattung und die Durchsicht der Unterlagen zu den Sitzungen des Ausschusses für Kultur und Stadtgestaltung (20.2.19) und des Bau- und Planungsausschusses (6.3.19) bewegen uns zu einer Stellungnahme.

Die Massivität der geplanten Bebauung mit einer Firsthöhe von bis zu 14 m hat uns entsetzt! Auch die in der neuen Vorlage geplanten 12,50 m, die eine dreigeschossige Bebauung zuzüglich Staffelgeschoss ermöglichen, ist nicht angebracht.

Bekanntlich gehört das gesamte östliche Kermisdahlufer zum historischen Parkbereich ,Alter Tiergarten – Galleien‘.

Unsere Anmerkungen im Einzelnen:

Der Erhalt der vor der Stadtsilhouette gelegenen historischen Parkareale ist seit 2003 das zentrale Anliegen des Arbeitskreises Kermisdahl-Wetering im Klevischen Verein. Bereits 2008 ist der gesamte Bereich vom Papenberg bis zur Schwanenburg und von der Nassauer Allee bis zur Kalkarer Straße einschließlich ,Königsgarten‘ im Rahmen einer ,vorläufigen Unterschutzstellung‘ als Denkmalbereich ausgewiesen worden. Das Gutachten des LVR-Amt für Gartendenkmalpflege liegt mit dem Unterschutzstellungsantrag des LVR gemäß Denkmalschutzgesetz NRW seit 2015/16 der Bezirksregierung vor. Das Eigentümer-Beteiligungsverfahren der Bezirksregierung ist u. W. anhängig. In Kürze wird also das gesamte Parkareal einschließlich Galleien in die Denkmalliste des Landes NRW und der Stadt Kleve eingetragen sein. Das ist inzwischen auch der Wunsch der Stadt Kleve. Zur Freude aller Bürger ist hier der Erhaltungswille unseres Kulturerbes deutlich geworden!

Die im aktuellen Bebauungsplanentwurf geplante dichte Bebauung widerspricht jedoch unseren Zielen, am Fuße des Burgberges die reizvolle und damit sehr wertvolle Atmosphäre der ehemaligen Residenzstadt Kleve zu erhalten. Sollte es zu einer Bebauung kommen, müssten sich Baumasse und Höhe der geplanten Baukörper der kleinteiligeren Bebauung in der Umgebung anpassen, da ansonsten die gewohnte Bauweise unserer Stadt nach Realisierung des Bebauungsplanes an dieser sensiblen Stelle vor der Schwanenburg / Stiftskirche und weiteren Sichtpunkten nicht mehr zu erkennen wäre. Die geplanten Einfamilienhäuser östlich der verlängerten Stadtbadstraße sollten diesen Baustil fortsetzen. Dazu gehört auch eine entsprechende Durchgrünung der Bauflächen. Auch deshalb wünschen wir den Erhalt von Spielplatz, Bolzplatz und Kanu-Club. Das geplante allgemeine Wohngebiet WA2 lehnen wir ab, die östliche Seite des Geländes sollte frei bleiben, das Gleiche gilt für WA1 und WA1b. Das WA1c sollte sich den gegenüberliegenden, maximal 8,50 m hohen Doppelhäusern anpassen. Uns ist bewusst, dass auch das alte Hallenbad ein massiver Bau ist. Die Stadt hat hier jedoch eine einmalige Chance, diese Fläche als Eingangsbereich zum natürlichen Verlauf des Kermisdahls für Bewohner, Besucher und Bürger der Stadt zu nutzen. Diese werden dann den Eindruck gewinnen, dass dieses Wohngebiet mit Feingefühl in die historische Parklandschaft entwickelt wurde.

Ein Architektenwettbewerb könnte diese Möglichkeiten aufzeigen.

Um die Natur am bisher unberührten westlichen Teil des Kermisdahls nicht zu stören, sollte der geplante Fuß-/Radweg allenfalls ein schmaler Fußweg werden, die Radfahrer können über die Straße an den Galleien ausweichen.

Wir möchten Sie als gewählte Mitglieder des Rates der Stadt Kleve bitten, Ihren Einfluss geltend zu machen, die jetzt vorliegende Planung in Abstimmung mit LVR Amt für Denkmalpflege zu ändern. Berücksichtigen Sie bitte, dass das, was dort geschieht, immer mit Ihrer Entscheidung verbunden sein wird. Wir sind auch den nachfolgenden Generation verpflichtet!“

Soweit der Klevische Verein. Und es dräut noch mehr Ungemach: Bei einigen Kommentatoren auf dieser Seite hat auch die Planung am Südende des Geländes Verwunderung ausgelöst. Dort wurden die großzügigen Gärten des Hauses von Marlene Linke (eine mittlerweile verstorbene ZDF-Journalistin, die früher einmal das Gesundheitsmagazin „Praxis“ moderierte) und des benachbarten Hauses, das dem oder den Erben des ebenfalls verstorbenen Staatsanwalts Niemers gehört, ebenfalls in den Entwurf einbezogen. Es stehen Baufenster in den jeweiligen Gärten. Fraglich sei, ob die Eigentumsrechte überhaupt geklärt sind. Das Haus von Marlene Linke ist offenbar mittlerweile verkauft, über die daneben liegende Villa gibt es keine Informationen. 

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  1. 75. Martin Fingerhut

    Bekanntlich sind Kalkulationen der Verwaltung für so manche Überraschung gut.
    So wie einst die Auskunft :
    ” Maximal ist 1/2 m³ SperrMüll erlaubt – also 1/2m × 1/2m × 1/2m ”
    Das ist hoheitliche Matematik.
    Nur für BürgerBanausen ergibt 1/2m × 1/2m × 1/2m = 1/8m³.

    Also vergleichen wir auch mal die aktuellen RechenKünste
    mit dem verstaubten ScheinWissen aus schnöden RechenFibeln.

    Vor 3 Wochen lobte Herr Rauer den B-Plan sich schön :
    ” Bisher sind 2.400m² versiegelt – nach dem neuen B-Plan werden es nur noch 2.000m² sein. ”
    Nun, die 2.400m² können sich nur auf den Bereich des HallenBades beziehen.
    Wer nachMißt, findet dort nicht nur 2.400m² sondern sogar :
       700m² der SchwimmHalle,
       400m² des VorBaus,
       400m² der VorFläche einschließlich der FietsStänder,
       630m² des Sträßchens KermisdahlUfer und
    1.100m² des ParkPlatzes hinter der SchwimmHalle.
    ―――――――――――――――――――――――――――――――
    3.230m³

    Im neuen B-Plan wird das Sträßchen KermisdahlUfer aufgehoben
    und der ParkPlatz auf ca. 1/3 verkleinert.
    Das StadtBad fällt weg
    und wird ersetzt durch 7 Bauten à 200m²
    plus den EckBlock, der etwa 2,75mal so groß ist : 550m²

       550m² des EckBaus,
    1.400m² der 7 übrigen Häuser,
       330m² des ParkPlatz-Restes.
    ―――――――――――――――――――――――――――――――
    2.280m³ statt der behaupteten 2.000m².

    Was zwischen den Häusern für Wege und Zufahrten noch so alles versiegelt werden wird,
    kaschiert der B-Plan mit einer täuschend grünlichen Füllung.

    Aber sind nicht “nur” 2.280m² versiegelte Flächen
    PLUS etliche ZuWege
    immer noch besser als die bisherigen 3.230m² ???

    Das wäre eine arg platte Argumentation,
    denn nicht die bloß versiegelten Flächen bestimmen die Wirkung,
    sondern die BEBAUUNG !

    Bisher sind bebaut :
       700m² der SchwimmHalle,
       400m² des VorBaus,
    ―――――――――――――――――――――――――――――――
    1.100m² BEBAUTE Fläche

    Der B-Plan sieht vor :
       550m² des EckBaus,
    1.400m² der 7 übrigen Häuser,
    ―――――――――――――――――――――――――――――――
    1.950m² BEBAUTE Fläche.

    Statt Gebäuden auf “nur” 1.100m²
    sollen auf 1.950m² Gebäude aufragen.
    77% mehr be- bzw. verBaute Fläche als bisher !

    Und das ist unabhängig davon,
    ob im Rat hier oder da noch ein StockWerk “abmontiert” wird !

     
  2. 74. Benno

    # 71 Zitat:
    “Herr Posdena Darstellung nach sei es auch der Verwaltung klar,
    daß es sich um eine ganz besondere Stelle handele,
    die entsprechend sorgfältig behandelt werden müsse.”

    Ohje, wo ich das gelesen habe, erinnerte ich mich an die andere, besondere Stelle in Kleve, die leider nicht sorgfältig behandelt wurden, sondern schon zum Grab für Steuergelder geworden ist, ohne dass sich etwas in eine sinnvolle Richtung bewegt hätte: der Minoritenplatz.

    Summa sumarum: wieder viel heiße Luft, die dort von sich gegeben wurde, ohne mal einen vernünftigen Schritt Richtung Ziel.

    Benno

     
  3. 73. Max Knippert

    @Martin

    Das ist fast RatHausTV bzw. FingerhutDoku. Danke dafür.
    Weil Kleveblog von so fast jedem politisch Interessierten gelesen wird, möchte ich auf einige Statements eingehen – sie werden wohl ihren Weg finden.

    Was Herr Gebing mit heftig meint war vermutlich die Aussage von Herr Cosar betreffend, ich sei hinterhältig. Dafür hat sich Herr Cosar bei mir entschuldigt und diese Aufrichtigkeit schätze ich sehr, weil diese ausgesprochen selten ist.

    Grundsätzlich finde ich, das Auseinandersetzungen heftig sein sollten bzw. sein können dürfen, ohne selbstverständlich persönlich zu werden. In der Sache braucht es das deutliche Wort und immer wieder und wieder die Öffentlichkeit. Diese Transparenz entsteht weder durch Fraktionszwang oder Fraktionsvorsitzenden Treffen mit der Verwaltungsspitze. Das Herr Posdena die Bürger früher informieren möchte ist wichtig und mutiger als praktisch die ganze Politik.

    Das sich Anwohner beschweren wenn sie betroffen sind ist nicht neu und nur menschlich. Aber dies als Argument für eine Bebauung zu missbrauchen ist unsachlich. Das der Königsgarten kulturhistorisch keine Berücksichtigung in der Planung fand ist demgegenüber aber ein ganz starkes Stück. Gibt es kein Exemplar des Parkpflegewerk im Bau- und Planungsamt? Der Klevische Verein sollte nochmal eins zur Sicherheit vorbeibringen.

    Das Argumente von Herrn Haas das der Königsgarten Jahrhunderte bebaut gewesen sei ist falsch. Die Gasfabrik wurde 1858 gebaut. Davor stand meines Wissens nach nichts an dieser Stelle, aber die Klever Historiker können hier sicher aufklären. 160 Jahre sind keine Jahrhunderte. Aber was noch entscheidender ist, das dies kein Argument, für was auch immer! Wenn die Argumente so schwach sind lässt das tief ins Portemonnaie blicken. Aber eine Stadt besteht aus mehr als Zahlen zählen. Das Herr Haas die GeWoGe ins Spiel bringt ist erfreulich bemerkenswert aber an dieser herausragenden Stelle unseriös.

    Dieses Gebiet als Wettbewerb für Landschaftsarchitekten auszuschreiben ist richtig und der einzige erfolgversprechende Weg und würde gleichzeitig das Bau- und Planungsamt entlasten. Kleve hat nun wirklich Baustellen genug.

     
  4. 72. Seebär

    @71 Martin Fingerhut
    Vielen seebärlichen Dank für das Erinnerungsprotokoll von der Ratssitzung. Für alle, die nicht dabei sein konnten, ist das sehr hilfreich, wenn jemand sein Wissen bzw. seine Informationen mit allen anderen teilt!

     
  5. 71. Martin Fingerhut

    Auch auf die Gefahr hin,
    daß ich ( s. #66. ) wieder eines Tages durch ein NiederSchreibsel zu lesen bekomme,
    ich sei in einer völlig anderen Sitzung gewesen,
    hier mein Protokoll :

    Herr  G e b i n g ( CDU )  als Vorsitzender des Bau- und PlanungsAusschusses
    führte den TagesOrdnungsPunkt ein mit einer Bemerkung,
    die Debatte sei bisher kontrovers und teilweise heftig gewesen.
    [ Dabei klang es für mich so,
    als kritisiere er, sie sei stellenweise ZU heftig gewesen,
    jedoch blieb offen, auf was er sich bezog.
    Mir jedenFalls ist nichts anderes bekannt,
    das diese KritiK verdient hätte,
    als Herrn Cosar’s unberechtigte Vorwürfe gegen jene Bürger,
    welche sich für BürgerBeteiligung eingesetzt haben. ]
    Ferner belehrte er,
    in der aktuellen Sitzung gehe es noch nicht darum,
    einen B-Plan endgültig zu beschließen,
    sondern allenfalls ihn öffentlich auszulegen.

    — — —

    Weil Herr Rauer in Urlaub ist,
    oblag Herrn  P o s d e n a  die undankbare Aufgabe,
    den vorgelegten B-Plan zu erläutern und zu verteidigen.

    Seiner Darstellung nach sei es auch der Verwaltung klar,
    daß es sich um eine ganz besondere Stelle handele,
    die entsprechend sorgfältig behandelt werden müsse.

    Als erstes seien die Bedarfe analysiert worden.
    u.a. Ökologie, ArtenSchutz, KlimaSchutz, FreiZeit & Erholung seien berücksichtigt worden.
    Jedoch könne nun mal stets nicht alles und jedes harmonisiert werden.
    Als großen Konsenz bezeichnete Herr Posdena den Bedarf an Wohnungen.
    Werde dieser berücksichtigt, gehe das nun mal zu Lasten der anderen Aspekte.
    Aber würde stattDessen Häuser ANDERSWO geplant,
    seien halt die DORTIGEN Nachbarn dagegen.
    Es ginge darum, die Funktionen ausgewogen zu mischen.
    Zum von der Verwaltung vorgelegten Entwurf des B-Plans meinte Herr Posdena,
    er kenne keinen B-Plan in Kleve, der mehr Grün ausweise.
    Der GrünStreifen entlang des KermisDahls habe eine wichtige Funktion für das Klima in der Stadt,
    weil er zusammen mit der WasserFläche die Stadt kühle.
    Deshalb sei er um so besser, je breiter er ausfalle.
    Die vorgesehene [Rest]Breite sei angemessen.
    Insbesondere bliebe ein [Rest]BolzPlatz erhalten
    und auch Gelände für den KanuClub sei gesichert.
    Die bisherige Straße “KermisdahlUfer” werde aufgelöst,
    was den GrünStreifen “stärke”.
    Der ParkPlatz hinter der bisherigen SchwimmHalle bleibe erhalten.
    [ Wobei er nicht erwähnte, daß dieser im B-Plan nur noch höchstens halb so groß ist wie bisher. ]
    Sowohl für den KanuClub wie auch für andere sei das ausreichend.
    Ferner werde die StadtBadStraße nach Süden
    – d.h. in den bisherigen GrünBereich samt BolzPlatz –
    recht schmal fortGeführt, um nicht unnötig viel Fläche zu (ver)brauchen.

    Den Aspekt des KulturHistorischen habe die Verwaltung bisher ausgeklammert,
    doch auch der werde noch einfließen.

    MaßGeblich sei der LeitGedanke,
    für neue Bauten möglichst wenig neue Fläche zu verbrauchen.
    Deshalb seien auch in die bisherige GrünZone Häuser eingeplant worden.
    Insbesondere Einzel- und DoppelHäuser für junge Familien,
    die sonst aus Kleve wegZiehen würden.
    Seiner Ansicht nach könne nur über die Intensität der Bebauung diskutiert werden
    – aber nicht über das OB.
    Um die Flächen optimal auszunutzen,
    sollten auch die DachGeschosse so dimensioniert werden,
    daß sie ausgebaut werden.
    Auf dem Gelände des bisherigen StadtBades seien die Gebäude größer dimensioniert,
    was angemessen sei,
    weil sie dadurch einen ÜberGang zur innerStädtischen Bebauung im Umfeld bilden.
    Die meist 14m × 14m [ = 196m² ] GrundFläche orientiere sich an den vorhandenen Gebäuden entlang der StadtBadStraße,
    welche seiner Erinnerung nach auf ca. 14m × 12m angelegt seien.
    Maximal seien DREI Geschosse vorgesehen
    – nicht VIER, wie er es von einigen vernommen habe.
    [ Der B-Plan erlaubt für mehrere Häuser 3 VollGeschosse plus ein StaffelGeschoß = 4 ETAGEN ! ]
    Auch wenn höheres Bauen erlaubt sei,
    schließe das nicht aus, daß dort auch nur 1FamlienHäuser entstehen könnten.
    Die [ bis zu 4etagigen ] Gebäude auf rund 200m² Fläche bezeichnete er als ” kleinere MietsHäuser “,
    welche den Begriff “MietsKaserne” nicht verdienten.
    [ Den rund 3mal so großen Komplex an der Ecke erwähnte Herr Posdena nicht. ]

    Zwar war auch Herr Posdena klar,
    daß der vorliegende Entwurf für den B-Plan abserviert werden würde,
    immerhin hielt er ihm zuGute,
    für eine breite Diskussion und Beteiligung vieler Bürger gesorgt zu haben.
    [ Im weiteren Verlauf der Sitzung sprach sich Herr Posdena dafür aus,
    in B-Plan-Verfahren Bürger gerne auch weit früher zu informieren und zu beteiligen,
    als es bislang üblich ist. ]

    — — —

    anschließend Herr  H a a s  :

    Der nun vorliegende Entwurf sei
    – anders als der anfänglich veröffentlichte –
    in der VerwaltungsSpitze ausführlich beraten worden.
    Es handele sich um einen 1. Aufschlag,
    welcher der Diskussion als AusgangsPunkt diene.
    Das Gelände sei seit “JahrHunderten” [sic!] bebaut gewesen
    und müsse wieder bebaut werden.
    Den FußWeg am Ufer entlang sei wichtig,
    um FußGängern einen RundGang zu ermöglichen.
    ( Hingegen verwies er fietser auf den Weg am gegenÜberLiegenden Ufer. )
    Jedoch wolle der B-Plan nicht in die Rechte Dritter eingreifen.
    Weil einige UferStücke in privatem Besitz sind,
    könne ein Weg bis auf weiteres nicht angelegt werden.
    Jedoch böte der Weg am anderen Ufer
    – von der LuisenBrücke bis zum Echo –
    seit JahrZehnten ein gutes Beispiel,
    wie sich zum Wohle der Allgemeinheit auch private Besitzer vertraglich mit der Stadt verbinden könnten.

    Der Kanu-Club werde eindeutig NICHT in Frage gestellt.
    Jedoch könne der PachtVertrag nun mal erst dann verlängert werden,
    wenn der Rat über das Areal, über diesen oder einen anderen B-Plan entschieden habe.
    Deshalb habe er dem Club seit über einem Jahr keine verbindliche Auskunft geben können.

    Für die MehrFamilienHäuser empfahl Herr Haas die Expertise der GeWoGe,
    die an der Richard-van-de-Loo-Straße vorbildliches geleistet habe.

    Auch Herr Haas verwies auf den ZielKonflikt,
    der sich aus der GemengeLage diverser Anliegen ergebe.

    — — —

    Die Runde durch die RatsFraktionen eröffnete für die  C D U  Herr  R i c k e n  :

    Dieser dankte Herrn Posdena und Herrn Haas für deren einfühlsame und wortGewaltige Beiträge.
    Er versicherte aber auch, daß die Ausschuß- und RatsMitglieder sehr wohl selber in der Lage seien,
    die diversen Aspekte sachGerecht abzuwägen.
    Am Ende beschließe nun mal der Rat.

    Herr Ricken bekräftigte, daß die CDU diesen B-Plan ablehne,
    – wie bereits vor 2 Wochen im Ausschuß für Kultur und StadtGestaltung verkündet.
    Für Details verwies er auf das Protokoll jener Sitzung,
    welches seit dem Morgen onLine stehe.
    Dort seien all jene Punkte aufgeführt,
    welche der CDU wichtig seien.
    Nur einige davon wolle er wiederholen.

    GrundSätzlich finde die CDU Bebauung OK,
    jedoch müsse diese kleinTeilig und sensibel sein.
    Die von der CDU vor 2 Wochen genannten Punkte
    stellten das MAXIMUM dar,
    was für die CDU akzeptalbel sei.

    Für die CDU sei der UferWeg ausgeschlossen.
    Die CDU lehne jeglichen Eingriff in die Natur und den TierSchutz ab.
    Der GrünStreifen solle so bleiben, wie er ist.

    Der FortBestand des Kanu-Clubs müsse unbedingt gesichert werden.

    Ein KleinSpielPlatz nahe der StadtHalle könne kein Ersatz für den BolzPlatz sein.
    Allenfalls könne der BolzPlatz gedreht werden, um ihn besser nutzen zu können.

    Die CDU werde die Anregungen der Bürger berückSichtigen
    und nichts allein aufGrund “ihrer” knappen Mehrheit von 23 Stimmen im Rat
    [ wohl von CDU und Grünen gemeinsam ]
    durchBoxen.

    Herr Ricken regte an,
    der gesamte Bau- und PlanungsAusschuss
    solle demnächst das Gelände vor Ort besichtigen.

    — — —

    Für die  S P D  sprach Herr  G i e t e m a n n  :

    Die SPD sehe das ganze als einen Schritt, die InnenStadt fortZuEntwickeln,
    deshalb solle auf jeden Fall gebaut werden.
    Allerdings seien die Höhen anzupassen.
    Weil mehrere BauFenster direkt an Straßen liegen,
    dürfte dort nicht so hoch gebaut werden wie die Halle des SchwimmBades,
    welche weit von den Straßen abgerückt stehe.
    Für die MehrFamilienHäuser dort sei ein ArchitektenWettBewerb möglich.
    Die Bauten sollten klimaNeutral sein
    und vertikal begrünt werden.

    Auch für die SPD ist am jetzigen ParkPlatz Ende Gelände.
    Südlich davon solle nicht gebaut werden.
    Kanu-Club und der BolzPlatz samt seiner KopfWeiden sollen erhalten bleiben.

    Den B-Plan – so, wie er vorliege – lehne auch die SPD ab.

    — — —

    Für die  G r ü n e n  betonte Frau  M e y e r – W i l m e s ,
    es gehe um ein ganz spezielles Stück Kleves :
    Kleve als  ” Stadt am Wasser ”  werde hier besonders deutlich.
    Bezogen auf den Begriff der “GemengeLage”, den Herr Haas eingebracht hatte,
    forderte Frau Meyer-Wilmes,
    zu allerErst die Prioritäten zu klären.
    Bisher sei einfach alles zusammenGepackt worden.

    Das BauGebiet 1 ( entlang der Straße KönigsGarten und um die Ecke herum weiter entlang der StadtBadStraße )
    könne sie sich noch vorstellen.
    Aber schon das BauGebiet 2 ( näher zum Ufer hin ) hält sie nicht für zwingend nötig.

    Ob es einen FußWeg geben solle,
    der dann einen RundLauf ermögliche,
    hänge wohl auch davon ab,
    ob solches von Land oder Bund gefördert werde.

    Bisher liege der besondere Charme dieser Fläche darin,
    daß sie von den Anliegern etc. gepflegt werde.
    Sie sei zwar kein offizielles NahErholungsGebiet,
    werde aber gut angenommen.

    Das Areal sei ein altes FlußBett des Rijns,
    weshalb dort – auf KiesSchichten – schwierig zu bauen sei.
    TiefGaragen seien nicht realistisch.

    Auch die Grünen wollen die StadtBadStraße nicht verlängern.
    Wichtig sei, zuerst den Karakter des Geländes zu definieren.
    Für die Bauten sei die GeWoGe eine gute Adresse.

    — — —

    Dr. Josef  M e r g e s  von den  U K  knüpfte direkt an :

    ” Wir sollten klären, wie wir dieses Gebiet einstufen.
    Seit Johann Moritz war es ein BestandTeil des alten Parks.
    Erst für das GasWerk ist es verbaut worden.
    JETZT gibt es die einmalige Chance,
    wenigstens ein Stückchen von dem zu korrigieren,
    was in den vorigen 100 Jahren falschGemacht worden ist. ”

    Dabei solle sich die neue Gestaltung zwar an den historischen Anlagen ORIENTIEREN,
    diese aber NICHT IMITIEREN.
    Dazu regte Dr. Merges einen WettBewerb von – ausdrücklich – LANDSCHAFTsArchitekten an.
    Ziel : Das Gelände mit den Galleien und dem alten Park zu verbinden.
    Auch könne ein QuartiersWorkShop gute Ideen und Wünsche der Anwohner sammeln.
    jedoch :
    Falls es wieder ein WerkStattVerfahren geben werde,
    solle sich diesmal auch an dessen Ergebnisse gehalten werden.

    Generell sollte die Gesamtheit der ParkAnlagen als ein besonderes Merkmal von Kleve herausGearbeitet werden.

    Sobald das HallenBad abgerissen sein wird,
    werde die StadtBadStraße nur noch 1seitig bebaut sein.
    Jedoch gebe es angeblich die Aussage,
    die Stadt lege keine Straße nur 1seitig an,
    weil sich die Kosten dafür nicht rentierten.
    Deshalb stehe zu befürchten,
    daß zumindest die 2. Seite der vorhandenen StadtBadStraße doch noch zugebaut werde.
    Auf jeden Fall dürfe diese Straße nicht auch noch verlängert werden.
    ( und dann wie im B-Plan – bisher ! – vorgesehen nur 1seitig bebaut )
    Zukünftige zusätzliche BauFelder seien vorausZuSehen.

    Der BolzPlatz werde recht intensiv genutzt und solle erhalten bleiben.

    Für den Kanu-Club müsse es dringend eine langFristige Zusage geben.

    Das KlinkerMosaik von Sabisch an der Front des StadtBadEingangs
    solle auf jeden Fall gerettet und wieder öffentlich aufgestellt werden.
    Dr. Josef Merges bot an,
    das Mosaik für eine ÜbergangsZeit auf dem Gelände seiner Firma zu platzieren,
    bis es eine endgültige neue Heimat gefunden habe.

    Wohnungen seien zwar nötig, speziell solche zu günstigen Mieten,
    jedoch eigne sich gerade dieses hochWertige und folglich teure Gelände ganz und gar nicht für sozialen WohnungsBau.
    Richtung Gleise, im UmFeld der MeißnerStraße, gebe es noch reichlich FreiFlächen für Hunderte von neuen Wohnungen,
    die deutlich günstiger zu errichten wären.
    Auch dort empfehle es sich, auf die guten Erfahrungen der GeWoGe zu bauen.

     
  6. 70. Jürgen Böll

    @68 Martin Fingerhut
    auf Ihre Einlassung bin ich, jetzt nach dem gestrigen Termin, mal sehr gespannt.

     
  7. 69. pd

    @ Martin Fingerhut

    Danke!

     
  8. 68. Martin Fingerhut

    Falls ich nicht wieder einer Halluzination aufgesessen bin wie in #66.
    hat Herr Gebing als Fraktionator der CDU
    neulich die Debatte eröffnet mit
    ” Wir lehnen diesen B-Plan ab ! ”
    Das scheint allerdings wohl nur ein Gag gewesen zu sein,
    denn direkt anschließend zählte er lauter Details des B-Plans auf,
    welche die CDU sehr wohl gut findet
    – wenn halt alles nur ein klein bißchen kleiner ausfällt.
    So wie ja schon die Höhe von 14m auf 12,50 kosmetisch aufgehübscht worden war
    eben vielleicht nur 12 Wohnungen statt 16 in der MietsKaserne an der Ecke.

    Das klang, als hätte Marcel Reich-Ranicki damals gesagt :
    ” Ich nehme diesen Preis nicht an – aber gib in trotzdem ruhig her ! ”

    Wir dürfen gespannt sein,
    wie sich Herr Gebing morgen äußern wird.
    Dann in seiner NebenRolle als Vorsitzender des Bau- und PlanungsAusschusses.

     
  9. 67. Martin Fingerhut

    Sitzung beginnt MittWoch erst um 18:00

    Gerade hat Herr Kleindorp mich darauf hingewiesen,
    daß die Sitzung des Bau- und PlanungsAusschusses
    morgen, MittWoch, statt wie üblich um 17:00

    erst um 18:00 !!!

    beginnen wird.

    siehe :
    https://rat.kleve.de/ris/ris-2014/tagesordnung-oeffentlich-26.-x.-ratsperiode-sitzung-des-bau-und-planungsausschusses-3013269/&r1=Bau-undPlanungsausschuss180006032019

    gleich zu Beginn :

    Bebauungsplan Nr. 1-324-0 für den Bereich Königsgarten/ Stadtbadstraße

    bis morgen,

    Martin Fingerhut.

     
  10. 66. Martin Fingerhut

    @ 32. pd :
    ### Kann ich irgendwo nachlesen, was Sie in Kommentar 15 andeuten? ###
    Ja, hier :
    ( sorry für meine lange Leitung )

    2016 interessierte ich mich schon mal für die Folgen,
    die dadurch entstehen, daß in einem neuen B-Plan ein GrundStück zu BauLand wird
    und folglich im Wert steigt.
    Das ist ein komplexes Gebiet und weil ich als popeliger Bürger nun mal je RatsSitzung nur jeweils 2 Fragen stellen darf,
    hatte ich mir einen FrageParcour über mehrere RatsSitzungen vorbereitet.
    Ferner mußte ich sorgsam darauf achten.
    nicht versehentlich etwas anzusprechen,
    was für jene Sitzung schon auf dem SpielPlan stand.
    Denn das ist in Kleef strengstens tabu ! pfui bah !! GottesLästerung !!!
    [ Deshalb hatte ich mir vorsorglich einen Bezug gewählt,
    der nicht mit den übrigen Punkten der Sitzung kollidierte. ]

    Die 1. Frage stellte ich am 11.05.2016 :
    ‘” Wenn für ein städtisches GrundStück, das bislang brach liegt oder höchstens als ParkPlatz genutzt wird
    [ wie z.B. das Gelände jenseits der BahnGleise ]
    ein neuer B-Plan erstellt wird, in dem die bisherigen ParkPlätze als BauFenster für mehrStöckige Bebauung ausgewiesen werden,
    [ wie eben sämtliche bisherigen ParkPlätze jenseits der BahnGleise – einschließlich des WohnMobilParkPlatzes ]
    dann steigt doch der Wert dieser Fläche.
    Wann geht diese WertSteigerung in den Haushalt der Stadt ein ? ”

    Mein gebrechliches ErinnungsUnvermögen gaukelt mir bis heute immer noch vor,
    Herr Haas habe mich zunächst korrigiert,
    daß die WertSteigerung nicht direkt in den Haushalt sondern in die Bilanz der Stadt einfließe.
    [ Was jedoch den SpielRaum für den ( nächsten ) Haushalt erhöhen würde. ]
    Als seine für mich zentrale Aussage fatamorganisiert seit jenem Moment vor bald 3 Jahren herum :
    “Der BuchWert geht in Bilanz ein, sobald der B-Plan beschlossen ist. ”
    Diese Halluzination hat sich sogar wörtlich in das eingeschlichen,
    was ich mir unmittelbar während der Sitzung notiert habe.
    Doch das ist noch nicht der WahnVorstellungen genug !
    Ich fantastereie sogar noch hinzu,
    Herr Rauer habe Herrn Haas ergänzt :
    ” Sobald der B-Plan rechtskräftig wird. ”

    Schande über Schande über mein miserables Gedächtnis !

    Denn wie es in Wirklichkeit ist, wa(h)r und immer bleiben wird in Ewigkeit Amen
    steht ins Protokoll gemeißel :

    ” Erster Beigeordneter Haas antwortet, dass sich die Wertigkeit mit Verkauf der Fläche ändere […] ”
    und Herr Rauer kommt hier gleich gar nicht vor !
    ( https://rat.kleve.de/C1257CF60039C976/html/072115D36DFFAFA3C1257FD90029F6AF/$FILE/14.X. Ratsperiode Sitzung.pdf,
    Seite 6 oben )
    SO SCHLIMM habe ich mir eine völlig andere Sitzung zusammenGesponnen !
    Aber es muß wirklich so gewesen sein, wie es niederGeschrieben steht,
    denn schließlich gab es in der nächsten RatsSeance sowohl laut Protokoll wie auch nach meiner Erinnerung
    KEINE ‘” Anmerkungen zur Niederschrift über die letzte Sitzung ”
    ( https://rat.kleve.de/C1257CF60039C976/html/38DF2674B85D6A95C1257FF600564725/$FILE/16.X. Ratsperiode Sitzung.pdf,
    Seite 7, oberes Drittel )
    Und die 45 RatsMenschen verfolgen die Sitzungen doch gewiß weit aufmerksamer als ich.
    Wenn das Protokoll nicht mit dem wirklichen Verlauf überEinStimmen würde,
    würden sie doch ganz sicher darauf pochen, es zu ergänzen.
    [ Was nur beweist, daß ich recht häufig Halluzinationen erliege. ]

    Also profitiert die Stadt nicht schon, wenn sie einfach nur einen B-Plan beschließt,
    und auch noch nicht, wenn dieser rechtsKräftig wird,
    sondern erst, wenn sie das Areal tatsächlich verscherbelt.

    Wie konnte ich nur wähnen, etwas völlig anderes vernommen zu haben ?!

    HellSichtig, wie Herr Haas nun mal ist, ahnte er wohl von meinen WahnVorstellungen
    und war zur nächsten RatsSitzung ( 29.06.2016 ) besonders gut vorbereitet :
    Er fuhr gleich einen ganzen Stapel an dicken GesetzesKommentaren auf,
    pochte darauf,
    nannte einen Paragrafen, der bestimme, wie es zu sein habe,
    und verkündete, daß er es stets genau gemäß dieser Vorschrift mache :
    ” Es ist so, wie es im Protokoll steht ! ”

    Wer würde wagen, daran zu zweifeln ?!

    Es kann doch gar nicht sein,
    daß unser hochGeschätzter Kämmerer
    erst verkündet,
    wie er es angeblich mache,
    das aber gar nicht so sein darf,
    und er es dann im NachHinein ins Protokoll schreiben läßt,
    wie es ihm tatsächlich zwingend vorgeschrieben ist.

     
  11. 65. Chewgum

    @MF Das klingt doch gut

     
  12. 64. Martin Fingerhut

    Dort, wo noch vor wenigen Tagen die Scala stand,
    konnte bewundert werden,
    wie feinFühlig sich der gigantische Bagger
    den massiven Bau fast Stein für Stein sorgsam zerlegte.

    Mindestens ebenSoViel FeinGefühl mag mensch sich auch wenige Meter daneben wünschen.
    im “teilSanierten” RatHaus.

    Neulich durfte der Ausschuß für Kultur und StadtGestaltung völlig unbelastet von BürgerWünschen diskutieren.
    Keine einzige der StellungNahmen Klever Bürger wurde dem Ausschuß vorgelegt.

    Für nächste Woche DonnersTag steht wieder das Tema “stattBad” auf dem SpielPlan.
    Diesmal bekommt der Bau- und PlanungsAusschuß eine DruckSache,
    in welcher Anregungen zu der geplanten Bebauung wiederGegeben sind.
    z.B. tun die Stadt Goch und die Gemeinde Berg en Dal kund,
    daß sie keine Bedenken gegen die Planung haben.
    Ebenso sind das Bischöfliche GeneralVikariat Münster und die Deutsche Bahn damit einverstanden.
    alles gewiß ganz furchtbar wichtig.

    aber die Klever ?

    Von denen werden gerade mal jene 6 Schreiben übermittelt,
    welche schon vor über einem Jahr, im Januar 2018 !, an die Stadt geschickt worden waren.
    als es noch überhaupt keine konkreten Pläne gab !

    All jene weit über Hundert Bürger, welche in den vorigen 4 Wochen Stellung bezogen haben,
    dürften ihre Anregungen schmerzlich vermissen.

    Dieses VorGehen der Verwaltung mag formalJuristisch korrekt sein.
    aber feinFühlig ?
    geschickt ??
    angemessen ???

    Wer Paragrafen benutzt wie VorschlagHämmer,
    der darf sich nicht wundern,
    wenn sein VorGehen vielen eher wie ein VerGehen vorkommt.

     
  13. 63. Martin Fingerhut

    gestern im JugendHilfeAusschuß :

    In mehreren Etappen ist mit jungen Erwaksenen ( vor allem wohl Studenten ) in Kleve erarbeitet worden,
    wie sie Kleve erleben.
    was sie sich von und für Kleve wünschen.
    wie Kleve verbessert werden könnte.
    für ALLE Klever verbessert !

    Die Ergebnisse wurden gestern vorgestellt.

    Gleich ein ganzes Bündel von Vorschlägen und Wünschen
    spricht dafür, das StadtBadAreal und den GrünStreifen dahinter
    NICHT zu bebauen.

    u.a. :

    Die Natur am Kermisdahl nutzen.

    GrünRäume
    – zur Begegnung,
    – zum Erholen,
    – um dort in Ruhe arbeiten zu können.

    Spoy und Kermisdahl als ganzes betrachten
    und für alles gemeinsam einen MasterPlan erarbeiten.

    attraktive Räume zum Verweilen.
    Platz für Spiel&Sport in der InnenStadt

     
  14. 62. Justin

    @ 61. Wahl

    Ich verstehe was Sie meinen. Ich vermute, dass die in Kommentar 53 angesprochen Damen und Herren Herrn Knippert gut kennen und falls sich jemand durch die Aufforderung zur öffentlichen Meinungsäußerung bedrängt gefühlt haben sollte Herrn Knippert das auch mitteilen würden. Ich glaube allerdings nicht, dass die etwas ungewöhnliche Aufforderung erfolgte nur um den eigenen Willen durchzusetzen.

     
  15. 61. Wahl

    @59. Max Knippert

    Bitte, halten Sie es, wie Sie meinen.

    Meine persönliche Meinung ist, dass solche Aktionen, in denen Menschen namentlich, öffentlich aufgefordert werden, ihre Meinung öffentlich abzugeben, nicht der Höflichkeit und nicht dem Respekt, entspricht.

    Es muss jedem Menschen selber überlassen bleiben, ob er eine Meinung veröffentlicht!

    Auch das gehört zum “Datenschutz”

     
  16. 60. Qual

    @ 56. Wahl :
    Wo wähnen Sie ” überschwänglichen Pessimismus ” ???
    Wo wollen Sie “WutAusbrüche” entdeckt haben ???

    ### Halten Sie die Klever für unmündig, nicht selbständig denkend und handelnd? Danke! ###

    Ich halte die die Klever für MENSCHEN.
    nicht für Götter.
    Nur Götter sind allWissend.
    Ich weiß nicht, für was Sie sich halten.
    für allUmfassend und absolut neutral informiert ?
    Wenn Sie es wirklich sein sollten, dann herzlichen GlückWunsch !

    Max Knippert hält mich für den ” bestInformierten Bürger überhaupt ” ( s. #44. ).
    Ich glaube nicht, daß ich diesen Superlativ verdient habe.
    Aber selbst falls Max Recht hat :
    “Selbst” ich weiß längst nicht alles.
    So habe ich z.B. am SamsTag beim Kanu-Club KleverLand einiges über das Gelände hinter dem StadtBad hinzuGelernt.

    Das konnten wir Besucher nur deshalb lernen,
    weil dieJenigen, die sich in diesem Bereich besonders gut auskennen
    ihr Wissen weiterGegeben haben.
    Was stört Sie daran ???

    ### Ich bin davon überzeugt, dass es viele Klever gibt, die besser informiert sind, als die Menschen, die sich zur Wahl aufstellen lassen! ###
    Meinen Sie wirklich DIE Menschen, die sich zur Wahl aufstellen lassen ???
    Also absolut ALLE dieser Menschen ???
    Kann eine solche extreme Verallgemeinerung neutral und objektiv sein ???

    und umgekehrt :
    Selbst wenn VIELE Klever besser informiert wären
    als manche, viele oder von mir aus sogar alle, welche sich zur Wahl stellen,
    dann bleiben immer noch etliche Klever übrig, die nicht so gut informiert sind.
    Warum sollen jene nicht informiert werden ???

     
  17. 59. Max Knippert

    @Wahl

    Das nennen von Namen bezieht sich auf die dazugehörigen öffentliche Ämter. Der Vorstand des Freundeskreises der Museen oder des Klevischen Verein, oder die Museumsleitung sind keine Geheimbünde und haben alle etwas Gemeinsam. Sie setzen sich für die Historie dieser Stadt ein oder sollten es, auch laut Stellenbeschreibung, tun. Der Klevische Verein hat deutlich seine Meinung ausgesprochen, von den anderen würde ich es mir auch wünschen. Ich weiß wirklich nicht welches gesellschaftlich ausgehandeltes Tabu dabei gebrochen sein sollte.

     
  18. 58. Justin

    @ 57 bzw. @ Wahl

    Sorry, ich hatte Kommentar 53 übersehen, so dass ich Ihren Kommentar in einem anderen Licht gesehen habe.

     
  19. 57. Justin

    @ Wahl

    Informationen, die nicht allen bekannt sind, nützen denen, die Zugang zu diesen Informationen haben. Das ist eine banale Erkenntnis. Wer seine eigene Interessen und/ oder die Interessen von Verbündeten durchsetzen will, sollte dafür sorgen, dass der Allgemeinheit möglichst wenig relevante Informationen zugänglich sind. Auch dies ist eine triviale Erkenntnis. Beide oben beschriebenen Prinzipien verursachen/unterstützten eine schleichende Transformation: Eine ursprünglich representative Demokratie entwickelt/entwickelte sich zu einer oligarchischen, representativen Demokratie.
    Nun kann man natürlich die Art und Weise, in der hier Informationen verbreitet werden, kritisieren. Ich persönlich bin dankbar, dass Informationen, die die Bürger eigentlich nicht bekommen sollten, nun doch bekannt wurden.

     
  20. 56. Wahl

    @55. Qual

    Dieser überschwängliche Pessimismus schließt jede Diskussion mit positiven Anregungen und Diskussionen aus.
    “Wutausbrüchen” sollte man aus dem Weg gehen.

    “Wenn jene, welche für Offenheit gewählt worden sind, die Klever informiert, was den Klevern droht???”

    Halten Sie die Klever für unmündig, nicht selbständig denkend und handelnd? Danke!

    Ich bin davon überzeugt, dass es viele Klever gibt, die besser informiert sind, als die Menschen, die sich zur Wahl aufstellen lassen!

     
  21. 55. Qual

    @ 23., 54. Wahl :
    ### Warum werden nun einfach Namen von Menschen in die Öffentlichkeit getragen? ###
    Sie tragen Ihren Namen nicht in die Öffentlichkeit,
    dann überlasse ich den meinen auch mal den KleveBlogAstrologen.
    Warum soll mensch sich nicht auf FachLeute berufen,
    welche die Bedeutung der klevischen ParkAnlagen sehr sorgfältig untersucht haben ???
    Welche den Wert des – übrigGebliebenen – historischen Erbes substantiiert dargelegt haben ???
    Welche dringend empfohlen haben, daß dieses einmalige Erbe gesichert werden sollte ???
    Welche detailiert beschrieben haben, wie es wenigstens einigerMaßen wiederhergestellt und gepflegt werden könnte ???

    ### Ich werde das Gefühl nicht los, dass da sehr viel Wahlwerbung dahinter steckt. ###
    Ist es für Sie schon WahlKampf,
    wenn endlich wenigstens eine Gruppe das erfüllt, was sie vor der Wahl versprochen hatte ???
    Wenn jene, die für Offenheit angetreten sind, nun auch offen das aussprechen, was die Klever betrifft ???
    Wenn jene, welche für Offenheit gewählt worden sind, die Klever informiert, was den Klevern droht ???

     
  22. 54. Wahl

    Warum werden nun einfach Namen von Menschen in die Öffentlichkeit getragen?

    Ich persönlich finde das nicht passend und seriös, nur um den eigenen Willen durch zu setzen.

    Verbissenheit lässt keine Flexibilität zu. Es ist eher abschreckend und für “Politik”, auch wenn es um “Dorfpolitik” geht, unklug und ungeeignet. Es ist alles andere als “offen”………, es wirkt diktierend.

     
  23. 53. Max Knippert

    @50.
    Sie sagen es. Es entwickelt sich positiv, aber solange kein verbindlich vereinbartes Ergebnis unterschrieben vorliegt müssen weiter Argumente ausgetauscht werden, den wenn die Öffentlichkeit ermüdet ändern sich Haltungen auch schon mal in der Politik.

    Wie werden zum Beispiel die `Freiflächen´ am Königsgarten gestaltet? Wird eine Rasenmischung gestreut oder kommen Landschaftsplaner zum Zuge? Wie wäre es mit einem Wettbewerb für Landschaftsarchitekten. Nicht nur Rose und Gustav Wörner würden sich freuen. Sie haben dieser Stadt einen Kunst-Schatz hinterlassen der im Wert im zweistelligen Millionen Bereich liegen dürfte. Ich wünsche mir im NEUEN Königsgarten auch einen Rose und Gustav Wörner gewidmeten Teilbereich.

    Rainer Hoymann und Wilfried Röht wie finden Sie das?

    Ich bin ja leider nicht mehr im Kulturausschuss, darum nutze ich kleveblog als erweiterten Ratssaal.

    Wenn dann ein Gartenentwurf realisiert würde, darf der ruhig ein paar Euros kosten. Den ohne die Klever Parkanlagen wäre dieser Wörner-Kunstschatz nicht nach Kleve gekommen! Das wäre gesamtstädtische Kulturelle Verantwortung, denn neben Familie Wörner gibt es sicher auch andere Kunst Sammler die Kleve beobachten. Aber ich würde einer Stadt bzw. dessen Freundeskreis nur Dinge überlassen wenn die Stadt, aber auch der Freundeskreis selbst ihrer Verantwortung, in diesem Fall den Parkanlagen, auch gerecht wird.

    In diesem Zusammenhang würde ich mir eine Stellungnahme des – Freundeskreises der Klever Museen (https://www.freunde-klever-museen.de/de/kontakt.html) – wünschen, sich zum Garten Erbe öffentlich zu bekennen und logischer Weise gegen eine dortige Bebauung auszusprechen. Auch Harald Kunde, Susanne Figner oder Valentina Vlasic könnten sich mal zu Wort melden – finde ICH.

    Guido de Werd und Ulf Hientzsch hätten das schon lange, in ihrer aktiven Zeit, unüberhörbar getan. Übrigens Beide Träger des Bundesverdienstkreuzes und für mich schon sehr lange Ehrenbürger dieser Stadt.

     
  24. 52. Martin Fingerhut

    Am MittWoch kamen Dutzende Klever in den RatsSaal
    und durften erleben,
    daß – wie von Herrn Cosar angekündigt – viele, ja sogar wohl alle RatsMenschen
    DIESE Bebauung nicht wollen.

    Heute um 13:00 treffen sich Klever, denen nicht egal ist, was statt Bad entstehen wird,
    im ClubHaus des Kanu-Clubs, hinter dem HallenBad, am Ende der StadtBadStra8e.

    Vielleicht kommen auch RatsMenschen.
    Die könnten dann bestimmt erleben, daß Klever, die sich sich zu Wort melden,
    keine hinterhältigen Verleumder sind
    – wie Herr Cosar noch vor 2 Wochen befürchtete.
    Ob sogar er sich in die Höhle der Löwen wagen wird ?

     
  25. 51. otto

    @48.Max Knippert,

    dein letzter Absatz beschreibt das Leistungsniveau der Leitungsebene -Planungsamt Stadt Kleve-
    Mehr ist nicht zu sagen, bzw. zu schreiben.

     
  26. 50. Günter Ververs

    @45
    Das Projekt entwickelt sich doch recht positiv. Erbpacht ist schon mal ein guter Einstieg, die Kosten in Grenzen zu halten. Als Bauträger eine Genossenschaft oder ein engagierter, kreativer, nicht so gieriger Investor mit Baukultur, oder ein cleveres Klever Architekturbüro mit einem phantasievollen Entwurf. Vielleicht eine kleine Ökosiedlung. Ein Nest für Mensch und Getier. Im Übrigen, Arbeitsplätze entstehen nicht nur im Baubereich sondern auch in der Landschaftspflege. Kleve hat so tolle Gene, die Erdmoräne (ihr müßte manchmal zum Schreien sein, wie auf ihr rumgetrampelt wird) die Parkanlagen, der Reichswald und die Niederung mit dem Altrhein, den Kolken, die Burg, die Mueseen mit hervorragenden Kunstwerken und Ausstellungen, mind. vier bemerkenswerte Denkmäler, wahrscheinlich eine kreative, aktive freie Kunstszene (kenne ich nur aus dem Netz), schöne Alleen und bunte Kühe. Es gab Arbeitersiedlungen, die leider durch Privatisierung und vermeindlicher Individualisierung verhundzt wurden, aber in Ansätzen noch vorhanden sind (v.d.Bergh, Hoffmann). Mit Plätzen – leider auch teilweise vermasselt – aber nicht verloren. Es hat wohl auch Vorträge gegeben, von wirklich guten Fachleuten. Ich kenne nur den von Dr. Voss auf YouTube. Voller Anregungen und mit einem guten Gefühl für die Stadt. Das müßte doch einen Begeisterungssturm auslösen. So bräsig können die Klever doch nicht geworden sein. Es reizt mich, noch einen draufzulegen. Wie wäre es mit einem Neubau für die Stadtbibliothek und Volkshochschule am sogenannten Minoritenplatz. Als Brücke zur HSRW, um diesen Bereich mit Leben zu füllen. Als Eingang zur Stadt, kein ALDI, DM, KIK sondern wissen wollen, sich bilden im besten Sinne, neugierig sein.

     
  27. 49. Max Knippert

    Lieber Herr-Frau 46.Wahl,

    wenn Sie keine Antwort wünschen dürfen Sie nicht fragen. Ich wollte mich nicht aufdringen, das ist nur bei den verantwortlichen meine Art 😉 obwohl ich jetzt schon ein bisschen viel geschtrieben habe…

     
  28. 48. Max Knippert

    @40.pd

    Investorenschelte ist leicht und Sie sagen es völlig zu recht, das dies entmystifiziert werden sollte. Aber wenn Sie sagen, dadurch das alle Beteiligten in der Regel aus Kleve kommen alles in Butter oder Margarine sei, so ist das überhaupt kein überzeugendes Argument sondern ganz im Gegenteil.

    Es gibt Klever, die mir als Zugezogen sagten, das es eine `Kellener Baumafia´ gäbe und diese z.B. das riesen Grundstück des Konrad Adenauer Grundstück schon seit Jahrzehnten unter sich aufgeteilt haben… Ich zitiere lediglich !

    Damit will ich zum Ausdruck bringen, das sowie es Justin gesagt hat, der Demokratie genüge getan werden muss, ansonsten sind wir eine Bananenrepublik und Korruption, Willkür und Bestechlichkeit werden Tür und Tor geöffnet. Ob in dieser Branche jetzt dann 100 oder 10000 Arbeiten macht es nicht besser sondern logischerweise schlimmer.

    Der Begriff `Gemeinwohl´ ist leicht daher gesagt ist aber letztlich der Schlüssel in der Stadt- oder Menschheitsentwicklung. In einem `Musterland´ wie unserem liegt die Beteiligung bei Kommunalwahlen bei ca. 42% (Kleve), wenn davon die Mehrheitspartei 39,5% bekommt steht die Frage im Raum ob es demokratisch ist wenn 17 Personen über 100 Personen entscheiden? Diese Frage werden wir beantworten müssen und zwar als Gesellschaft, damit nicht einige Profitieren und der Rest als Zaungast langsam aber sicher den Aufstand probt.

    Ihre letzte Behauptung ist 100% falsch ob Sie nun ein Fass aufmachen oder nicht.

    Aber so möchte ich nicht enden 😉
    Was die Verdichtung angeht haben Sie wiederum recht. Eine Stadt die wächst braucht neuen Wohnraum. Von Umnutzungen und Bauen im Bestand mal abgesehen braucht es zusätzlichen Raum. Aber weder am Königgarten noch am Minoritenplatz oder Bresserberg oder oder – Aber, zum Beispiel die Hoffmannallee könnte durchaus 2 Etagen mehr verkraften und zwar bis zur Kleiststraße oder so. Der Neubau Ecke Thaerstraße zeigt es bereits, aber weil es keiner sieht, sieht es auch keiner.

     
  29. 47. Joseph Johann

    Zur Wohnraumbeschaffung in Kleve und Ortsteilen sollten sich Investoren oder berufene Fachleute um die leerstehenden Häuschen und Häuser in Kleve und Umland kümmern. Ein Beispiel von vielen ist in der heutigen RP beschrieben. Da gibt es u. U. kostengünstige Lösungen für Wohnungsuchende.

     
  30. 46. Wahl

    @44. Max Knippert

    Vielen Dank!

    Das war meine Befürchtung, dass alles den Wahlthemen zum Opfer fällt …………. egal von wem!

     
  31. 45. Max Knippert

    @28. Justin

    Sie sagen es, aber was sind die genau die Interessen einer Stadt 😉

    Interessenkonflikte einerseits und Nachhaltigkeit sowie Lebensqualität anderseits sind nicht einfach festzuzurende Argumente.

    Arbeitsplätze in der „Recyclingbranche“ im Hochwassergebiet von Kleve beispielsweise und andererseits todbringende Filterstäube aus Verbrennungsanlagen aus den Niederlanden. Diese Stoffe dürfen übrigens nicht aus NL ausgeführt werden außer es steht Wertstoff drauf. Gemeint sind so vertrauenserweckende Stoffe wie Quecksilber, Blei und Cadmium. Raten Sie mal wie im Klever Rat abgestimmt wurde (?)…
    Alle bis auf Anne Fuchs haben sich für diese Schwimm-Sink-Anlage am Spoyufer entschieden. Das wird Kleve noch bereuen, da bin ich mir leider sicher.

    Aber um auf Augenhöhe mit Investoren, und diese sind übrigens überlebenswichtig für Städte, braucht es einerseits einen (Master)Plan und genauso wichtig, die Verbundenheit der Verantwortlichen zu einer Stadt. Diese Verbundenheit hat man oder auch nicht. Auch wenn ich jetzt wieder Herr Rauer aufs Korn nehmen muss, betrifft dies seine berufliche Verantwortung und nicht seine Person! Als Baudezernent gilt Residenzpflicht, dennoch wohnt er bis heute nicht in Kleve und wird es sicher auch niemals tun. Seine Verbundenheit spreche ich ihm somit ab. Wenn ich mir seinen Kollegen aus Maastricht, Hans Hoorn, ansehe dann liebt dieser SEINE Stadt und kennt jede Gehwegplatte und jeden Kaugummi darauf.

    Ein Masterplan ist die Basis für eine langfristige Planung, das ist unstrittig. Der Stadtentwicklungsplan von Scheuvens + Wachten (2009) wurde ende 2008 fertiggestellt. Praktisch eine Woche bevor Kleve den Zuschlag als Hochschulstadt bekam. Kurzum, es gibt keinerlei städteplanerische Ausrichtung für das was gerade mit Kleve passiert und das betrifft nicht nur Wohnungen und Schulen sondern die ganze Identität einer Stadt.

    Jetzt fordern Einige, wie Wolfgang Gebing, zurecht, das es einen Architektenwettbewerb beim Königsgarten geben sollte. Das hat Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Kunibert Wachten (siehe oben) in seiner Gutachterlichen Stellungnahme (Januar 2017), die er nicht persönlich vortragen durfte, auch gesagt, bzw. zum Minoritenplatz niedergeschrieben – aber soviel Baukultur wollte dann doch keiner – zumindest bis heute. Aber bleiben wir positiv, vielleicht ist Kleve jetzt soweit Stadtplanern von Weltruf, Herr Wachten sitzt unter anderem als Berater bei der UNESCO, einfach mal zuzuhören und seinen Ratschlägen zu folgen. Übrigens haben die von mir genannten Städteplaner ALLE die Garten und Parkanlagen in den aller höchsten Tönen gelobt. Schade das derArtiges bisher in die Verwaltungsspitze noch nicht vorgedrungen ist. Der Königsgarten, so viel sei gestattet, gehört zu diesen Parkanlagen.

     
  32. 44. Max Knippert

    @27.Wahl

    Diese Frage zu beantworten fällt mir leicht und auch wieder nicht (Eigenlob stinkt bekanntlich). Die ernstgemeinte Antwort aber ist, die Opposition in Kleve und auch das meine ich ernst, als solche haben sich nur die Offenen Klever hervorgetan.

    Aber es wäre, wie Sie richtig sagen, auch mein Wusch, das nicht nur in den Ausschüssen ruhig miteinander diskutiert wird. Ich habe es in Arbeitsgruppen (Kulturleitplanung & Quartiersentwicklung) als sehr zielführend empfunden, wenn über Themen kontrovers aber zielorientiert debattiert wurde. Aber diese Arbeitsgruppen sind leider nicht öffentlich nachzuvollziehen. Wären sie es, würden politisch interessierte mitbekommen, das Verhandlungen auch vernünftig geführt werden können und Mehrheiten KEINE Rolle spielen sondern Argumente. Die Offen Klever haben so manchen Antrag gestellt, so z.B. Rat-TV einzuführen, damit sich Wähler ein Bild ihrer Ratsvertreter machen können. 5 Ja Stimmen der Offenen Klever – Alle Anderen dagegen.

    Wer hat bitteschön Zeit und Lust sich zwischen 17 und 20 Uhr eine Rat-Sitzung anzusehen und im Rathaus zu sitzen? Bis auf direkt Betroffene und die AFD-Strategen sitz nur Martin Fingerhut (übrigens der bestinformierte Bürger überhaupt) in der Zweiten Reihe. Bei Rat-TV würden die Hüllen fallen und das Wahlergebnis würde sich ändern, davon bin ich fest überzeugt.

     
  33. 43. pd

    @41 jean baptiste

    in den Niederlanden werden 90% der Haushalte mit Gas beheizt u. a. weil Holland selbst jede Menge Gas fördert. Da sind wir mit unserem Mix aus Pelletsheizungen, Wärmepumpen, KWK Anlagen schon jetzt besser aufgestellt. Das Verbot in Holland hat auch mit den Problemen der dortigen Gasförderung zu tun und weniger (aber natürlich auch) mit Klimaschutz.

     
  34. 42. pd

    @39 kleevse jong

    “Auch unsere Stadtplaner sollten dem Klimawandel für die zukünftige Stadtgestaltung, verstärkt Rechnung tragen und die Klever Innenstadt nicht noch mehr mit hohen Gebäuden und noch mehr zugebauten Fflächen, wie zum Beispiel nun auf dem Gelände des alten Hallenbad am Kermisdahl geplant, zubauen.”

    Klassischer Zielkonflikt. Wenn wir uns einig sind, dass in Kleve Bedarf nach neuem Wohnraum besteht dann geht nur entweder in die Höhe bauen und wenig Fläche versiegeln oder in die Breite und viel Fläche versiegeln.

    Was Deine Anmerkung zum Thema Stauhitze angeht könnte ich mir vorstellen, dass sich die Lage am Kermisdahl, was diesen Aspekt angeht, sogar besonders gut für eine Bebauung eignet. Der Wind pfeift da schön das Gewässer entlang und transportiert die Hitze weg…. müsste man mal wen fragen der da nen paar Vorlesungen mehr zu besucht hat.

     
  35. 41. jean baptiste

    @39. kleevse jong
    In den Niederlanden dürfen neue Häuser nur noch ohne Gasanschluss geplant werden.
    Hat man arüber schon einmal in Kleve nachgedacht ?

     
  36. 40. pd

    @36 Justin

    Vielen Dank fürs Lesen, Gedanken machen und unaufgeregt antworten.

    Ich kenne Deinen Hintergrund nicht, vermute Student oder Mitarbeiter der Uni, spielt aber auch keine Rolle. Ich bin weitestgehend bei Dir und eigentlich sprichst Du im ersten Absatz das an, was mich seit bestehen des Blogs bei den einschlägigen Themen nervt: die generelle (Bau)investorenschelte einiger.

    Investoren entmystifizieren! Von wem sprechen wir da eigentlich in Kleve? Zu 90% sprechen wir von “Einheimischen”, oft Mittelständler/Famillienunternehmer, oft mit Handwerks- / Architektur- Bauingenieurhintergrund. Dann gibt’s noch die Familie Tjaden von außerhalb, die aber seit Jahrzehnten in Kleve investieren und von denen man aus Mieterkreisen und von Geschäftspartnern viel angenehmes hört. Unaufgeregte, bodenständige Familie. Unsere “einheimischen” Investoren beschäftigen selbst hunderte Mitarbeiter, die Bauvorhaben werden in aller Regel von ortsansässigen Unternehmen verwirklicht, es wird vor Ort bei den Baustoffhändlern eingekauft etc. pp. kurz, es geht um einen ganzen Wirtschaftszweig und jeder von uns kennt zig Leute deren Brötchen genau durch und mit diesen Investoren verdient werden.

    Beim folgenden nehme ich Zevens-Grundbesitz etwas raus, Mom schafft Dinge die kein anderer genehmigt kriegen würde, wie weiß ich nicht. Für alle anderen lege ich mich nicht sehr weit aus dem Fenster wenn ich Dir sage, dass keiner von denen es besonders einfach findet, seine Interessen beim Bauamt und dann der Politik durchzusetzen. Und ich spreche jetzt eben gerade nicht von kleineren Investoren sondern von den o. g., mit teils millionenschwerem Hintergrund, zig Arbeitsplätzen als vermeintlichem Faustpfand, persönlichen Bekanntschaften dadurch das man alteingesessen ist… keiner von denen geht mal ebkes mit ner schnell hingekritzelten Skizze zum Bauamt und danach stellt das Bauamt dann den gewünschten Bebauungsplan in “vorauseilendem gehorsam”, wie es einer der Ahnungslosen hier schreibt, auf.

    Das Problem für Rauer und seine Mannschaft ist der Mittelweg. Beim Mittelweg sind weder links noch rechts glücklich. Und links und rechts sieht man oft nur sein ganz schwarz oder sein ganz weiss. An Beispielen: was denn jetzt? Flächen in der Breite versiegeln oder wenig Versiegelung aber dafür in die Höhe “verschandeln”? Was denn jetzt? Günstigen Wohnraum durch verdichtete Bebauung für die Krankenschwester oder paar Chefarzt-Bungalows aber Sichtachsen und Naherholung? Was denn jetzt? Leitplanken und ansonsten Freiheit für jeden Bauherren mit dem Risiko verschiedener Vorlieben oder eine Geschmackspolizei und Bürokratie aber dafür massenkompatiblere Bauten?

    Je nach Standpunkt sieht man das vielleicht ganz anders. Wohnst Du schön, geht Deine Tendenz sicher eher in Richtung Park, Natur, Denkmalschutz etc. , suchst Du schon ewig eine passende Bleibe, vielleicht doch eher in Richtung Bebauung….

    Übrigens, ich schätze vor 10Jahren war das Thema Landschaft und historische Sichtachsen in dieser Ecke schonmal Thema im kleveblog. Es ging um den Pflanzenladen Kalkarer Straße am Stadteingang, der neben der Teppichhalle gebaut wurde. Der würde die Sicht auf die Schwanenburg verstellen. Nicht falsch verstehen, ich schätze die Arbeit vom Verein und gerade auch Rainer Hoymann sehr, bin in Sachen Königsgarten/Hallenbadbebauung auch eher beim Klevischen Verein aber im Fall Pflanzenladen würde ich behaupten 99,9% würden heute gar nicht mehr verstehen und nachvollziehen können, was und warum denn da damals so ein Fass aufgemacht wurde.

     
  37. 39. kleevse jong

    Auch das Thema Klima und die Aufheizung einer bebauten Stadt sollte dringend ein Thema für Kleve sein.
    Für das Jahr 2019 ist nun wieder das Klimaphänomen EL Niño vorhergesagt, aber was haben das Klimaphänomen EL Niño und unsere Stadt Kleve mit einander zu tun, auf den ersten Blick zunächst einmal gar nichts oder vielleicht doch?

    Zunächst zum Hintergrund des Klimaphänomen EL Niño:
    Die führende Wissenschaft auf dem Gebiet, die Klimaforscher, vermuten das die globale Erwärmung das Klimaphänomen künftig noch weiter als bisher intensiviert. „Die Kombination der vom Menschen verursachten Erderwärmung und einem natürlichen Temperaturanstieg erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ein neues El-Niño-Jahr, das Jahr 2019, der nächste Rekordhalter in den Wetteraufzeichnungen wird“, das erklärte der Klimatologe Michael Mann von der Pennsylvania State University in „National Geographic“.

    Tatsächlich ist aber belegt, die 20 wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1880, lagen in den vergangenen 22 Jahren. Würde sich also der El Niño Effekt auch im Jahr 2019 verstärken, könnte das Jahr 2019 zum heißesten Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen werden. Denn schon die Jahre von 2015 bis 2017 waren Hitzerekordjahre, mit dem letzten El-Niño-Jahr von 2016 als Spitzenreiter, gefolgt von 2015. Das Jahr 2017 war das bisher wärmste Jahr ohne ein El-Niño-Ereignis. Die drei wärmsten Jahre seit den Wetteraufzeichnungen von 1880 traten also in direkter Folge auf. Das gab das Climate Prediction Center der US-Meeres- und Atmosphärenbehörde NOAA erst vor wenigen Tagen, nach Überprüfen der Wetteraufzeichnungsdaten bekannt. Das bedeutet, dass die Wassertemperatur im Pazifik in nicht wenigen Meeresgebieten die für dieses Klimaphänomen charakteristischen Werte, schon jetzt Anfang 2019, erreicht hat. Im äquatorialen Pazifik ist das oberflächennahe Wasser seit Anfang Februar im Mittel um 0,8 Grad Celsius wärmer als im langjährigen Durchschnitt, stellenweise beträgt die Erwärmung des Wassers sogar zwischen zwei bis vier Grad. Auch in tieferen Wasserschichten sind die Temperaturen vor allem im Zentralpazifik angestiegen.

    Nun kann man ja hierzulande und als Klever einfach sagen das interessiert und betrifft mich ja nicht was die da im äquatorialen Pazifik festgestellt haben, alles FakeNews und alles nur Panikmache der Ökis.
    Ja so könnte man denken und viele hierzulande denken und handhaben es ja auch so. Denn was ich nicht auf mich zukommen sehen möchte das blende ich dann einfach aus und dann betrifft es mich ja auch nicht. Deshalb schlagen wir nun den Bogen wieder zurück zu uns an den Niederrhein und zum Klever Umland, denn was würde das für uns, die Bevölkerung der Ortschaften und Städte, letztlich bedeuten.

    Zunächst einmal würde uns wohl am Niederrhein für 2019 wieder ein regelrechter Dürre-Sommer, wie ihn die Region bereits in den Jahren 1947, 1976, 2003 und auch 2018 erlebt hat, erneut dann bevorstehen.
    Man darf vor diesem Hintergrund dabei auch nicht außer Acht lassen das durch die monatelange Trockenheit im letzten Jahr, beginnend im Frühjahr 2018, die lebensnotwendigen Trinkwasserspeicher für Millionen Menschen deutschlandweit kaum durch Niederschlägen wieder befüllt wurden und über den Hitzesommer diese Speicher wieder kräftig geleert wurden! Also auch bei uns in NRW weisen, mit den aktuellen Daten vom 20.02.2019 die zur Trinkwassergewinnung genutzten Talsperren, beginnend mit dem niedrigsten Befüllungsgrad, die Talsperre Ahausen einen Füllwasserstand von 22,0% bis zur Möhnetalsperre mit einem Füllwasserstand von 94,2%, auf. Damit sind die Trinkwasserspeicher in NRW im Durchschnitt erst zu 72% wieder befüllt und auch bei uns am Niederrhein sind die natürlichen Grundwasserspeicher immer noch nicht wieder vollständig durch Niederschläge wieder aufgefüllt.
    In wie weit das dann wiederum unsere Trinkwasserversorgung für Kleve selbst, dann für den Sommer 2019 beeinträchtigt, muss man im Sommer dann erst einmal abwarten.

    Weiterhin würden es für die Bürger, die in den asphaltierten und dicht bebauten Innenstädten am Niederrhein leben, über Wochen extrem hohe Tages- und Nachtemperaturen (Tropennächte festgehalten von Landwirt Hubert Reyers von Wetter-Niederrhein.de) wie im Dürre-Sommer 2018, dann durch die sich aufstauende Wärme bedeuten. Das würde auch für Kleinkinder, die Kranken und unseren älteren Mitbürger ein erhöhtes Gesundheitsrisiko dann darstellen, Kreislaufprobleme wären an der Tagesordnung und würde auch das Gesundheitswesen extremst belasten.
    Die Bewohner die in den Randzonen der Städte mit mehr Grünflächenanteil oder in den umliegenden ländlich gelegen kleineren Ortschaften leben, wären auf Grund der geringeren Stauhitze in diesen Wohngebieten dabei dann ganz klar im Vorteil.

    An diesem Wetterphänomen El Niño werden wir für 2019 nichts ändern können und die nachfolgende Entwicklung ist für die Forscher noch nicht ganz klar, aber sie schätzen die Chancen einer ansteigenden Intensität nach den nun im Februar vorliegenden Daten, auf bisher etwa 55 Prozent, also mit leichter Tendenz das es so kommt wie vorausgesagt.
    Für uns Bürger bedeutet es aber auch das man sich zu dem Thema mal ein paar Gedanken machen sollte, zu mindestens darauf einstellen sollte man sich.

    Auch unsere Stadtplaner sollten dem Klimawandel für die zukünftige Stadtgestaltung, verstärkt Rechnung tragen und die Klever Innenstadt nicht noch mehr mit hohen Gebäuden und noch mehr zugebauten Fflächen, wie zum Beispiel nun auf dem Gelände des alten Hallenbad am Kermisdahl geplant, zubauen.

    Wir haben es noch einigermaßen in der Hand, denn nicht wir sondern unsere Kinder und deren Nachkommen werden für die gemachten Fehler beim Thema Klimaerwärmung die Zeche bezahlen müssen.

    Quellenangabe:
    https://www.noaa.gov/medi…/noaa-announces-arrival-of-el-nino

    https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/ressourcenschonung/bauen/stadtklima/11358.html?fbclid=IwAR3OEyjluQNvt4a3GYplzVnd90nHXyt1sS-q9YTMgZanBPaRYRtbjIMBXXs

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/die-klimafolgen-des-staedtebaus-hitze-erreicht-bald-auch.1008.de.html?dram%3Aarticle_id=415836&fbclid=IwAR3MokUcRN0mccdE0xNHAZH1MkCoykjRlTwG3UL3m_Nvakod4ChSnMeylHw

     
  38. 38. Wahl

    @35. Otto

    Mutige Aussage!

     
  39. 37. Der

    Die Gemeinde Kranenburg macht es vor,wie man nicht nur ein Grundstück für ein Mehrfamilienhaus an einen Käufer bringt, sondern ganz klare Bedingungen an den Zuschlag stellt.
    https://www.kranenburg.de/de/inhalt/bauen-wohnen/

     
  40. 36. Justin

    32. pd

    Wer wen über den Tisch zieht hängt vom Investor ab. Kleineren Investoren gegenüber mag eine Kommune am längeren Hebel sitzen sofern sie nicht in einer strukturschwachen Region liegt. Für die einen sind Investoren Heilsbringer, die die Kommune mit Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen beglücken, und denen deshalb alles recht gemacht werden muss und für die anderen sind sie die bösen Kapitalisten. Es wäre hilfreich Investoren zu entmystifizieren. Grau ist eine herrliche Farbe und sie hat so viele Schattierungen.

    Verdichtung der Bebauung: Das Areal östlich, Nord-östlich des Bahnhofs ist erst vor kurzem bebaut worden. Solange brachliegende zuvor bebaute Grundstücke noch nicht alle erneut bebaut wurden, besteht keine Notwendigkeit ausgerechnet Grundstücke zu bebauen, die sich aufgrund ihrer besonderen Lage als Parkanlage eignen.

    „Lieber ein paar Doppelhaushälftchen und Einfamilienhäuskes.
    Ok, aber was glaubt ihr eigentlich wer die dann kauft/baut? Ein paar wenige wohlhabende Privilegierte.“

    Ja, das ist mir auch ein Dorn im Auge, unter anderem aus dem Grund wäre ein Park an der Stelle des alten Hallenbads wünschenswert. So haben viele Klever etwas davon.

    „Aber man könnte ja auch für die weniger glücklichen dort die GeWoGe Sozialwohnungen bauen lassen oder in bester Lage ein Asylantenheim oder eine Obdachlosenunterkunft. Dann könnte sich der sozial starke Stadteil bestens um die Integration der benachteiligten Bürger kümmern und diese würden noch schön wohnen.“

    Auf die Gefahr hin, dass mir der ein oder andere am liebsten den Hals umdrehen würde: Die Idee hat durchaus Charme.

     
  41. 35. otto

    @31.wahl,

    ja das ist richtig, nur für Kleve nicht.

     
  42. 34. jean baptiste

    @29. otto
    Ablehnung oder Applaus und Zustimmung des Publikums …. Du weisst doch wie das ist, in Kleve stört sich daran niemand.
    Das bringt bei den massgeblichen Leuten keinen dazu, sich den Lorbeerkranz abzusetzen und seine Position zu überdenken.

     
  43. 33. Klaus

    Die Parteien sollten Herrn Rauer mitteilen, dass die überarbeitete Version des Bebauungsplanes nicht nur in einer Ausschussitzung sondern auch in einer Bürgerversammlung von ihm vorzustellen sind. Vielleicht kehrt dann die Erkenntnis ein, dass man keine unausgegorenen B-Planentwürfe veröffentlichen sollte. Diese sind vorher abzustimmen. Hier hat mal wieder der Schwanz versucht mit dem Hund zu wackeln.

     
  44. 32. pd

    Hier sind sich alle weitestgehend einig. Laaaannnggweilig!

    Die Stadt / Stadtverwaltung geht keineswegs auf Augenhöhe mit Investoren um. Die Verwaltung weiß ganz genau, dass Sie letztendlich am längeren Hebel sitzt und weiß sich in aller Regel auch ganz gut durchzusetzen.

    Die 50% Regelung (früher 33% Regel, aber 1/3 geschenkt reichte ja nicht) ist da ein wunderbares Beispiel. Was glaubt Ihr eigentlich wie begeistert Macher/Arbeitsplatzschaffer (Investor ist in diesem Blog zu negativ besetzt) sind wenn Sie von der Stadt erpresst werden nach dem Motto, 50% für uns oder sieh zu wie Du mit Deinem dann Acker (anstatt Bauerwartungsland) klar kommst. Bauland wird’s nur wenn uns die Hälfte geschenkt wird, wir haben die Planungshoheit. Ja ja, nicht geschenkt aber zum Spotpreis… ihr Erbsenzähler! 🙂

    Übrigens, dass Argument der Stadt, die Grundstückspreise würden bei dieser Praxis fallen, ist natürlich Schwachsinn denn der Bodenverlust wird von den Arbeitsplatzschaffern natürlich auf die späteren Immobilienpreise oder Mieten umgelegt. Kurz gesagt, wenn Du 1 Mio für einen ganzen Kuchen ausgibst, die Hälfte verschenken musst, ja was musst Du dann für die restliche Hälfte nehmen um keinen Verlust zu machen? Richtig!.. Grundstückspreis hat sich mal eben verdoppelt.

    Ein weiterer Aspekt:
    mal wieder möchte niemand das genau dort verdichtet gebaut wird (bitte mal um Vorschläge wo denn stattdessen). Lieber ein paar Doppelhaushälftchen und Einfamilienhäuskes.

    Ok, aber was glaubt ihr eigentlich wer die dann kauft/baut? Ein paar wenige wohlhabende Privilegierte. Die DHH wird’s in dieser Lage bei derzeitiger Baupreisentwicklung für 400.000 geben und das EFH nicht unter 600.000. Lage Lage Lage … den superreichen ihre Ruhe und ihre Natur. OK, kann man vertreten die Meinung.

    Aber man könnte ja auch für die weniger glücklichen dort die GeWoGe Sozialwohnungen bauen lassen oder in bester Lage ein Asylantenheim oder eine Obdachlosenunterkunft. Dann könnte sich der sozial starke Stadteil bestens um die Integration der benachteiligten Bürger kümmern und diese würden noch schön wohnen. Vielleich ist der Rauer gar kein solcher Unmensch sondern jemand, der an die Schwächsten denkt?

    Nur mal so als Denkansatz weil der Konsens hier langweilig ist. Meine persönliche Meinung ist, obwohl beruflich vorbelastet, auch eher kleinteilig bauen und der Natur Raum lassen, da kann ja keiner was gegen haben.

    Weitere persönliche Meinung, ich habe desöfteren mit dem Bauamt zu tun: Im Großen und Ganzen wird da gute Arbeit geleistet und die Verantwortlichen sind durchaus bemüht, einen Ausgleich zwischen den Interessen zu schaffen. Der Job ist extrem undankbar, weil es allen recht machen geht nicht, in Deutschland schonmal gar nicht und in Kleve noch viel gar nichher 🙂

    @Martin Fingerhut
    mich interessiert alles zur 1/3 bzw 1/2 Lösung der Stadt, u. a. weil man sich dort meiner Meinung nach in einer rechtlichen Grauzone bewegt. Kann ich irgendwo nachlesen, was Sie in Kommentar 15 andeuten? Angeblich gibt es auch aus anderen Landkreisen Urteile gegen diese Praxis, ich finde aber rein gar nichts dazu.

     
  45. 31. Wahl

    @29. Otto

    Hat nicht auch ein techn. Beigeordneter eine übergeordnete Stelle, wo vor einer Veröffentlichung oder einer öffentlichen Ratssitzung, alles bis ins Detail zu besprechen ist?

     
  46. 30. otto

    @25.Max Knippert,

    habe vergessen dir mitzuteilen, dass aus meiner Sicht dein Artikkel auf jeder freien Fläche in der Stadt
    angebrachbt werden müßte, natürlich auch an der Eingangstüre des Rathauses.

     
  47. 29. otto

    Deutlicher kann die eintimmige Ablehnung aller Parteien zum aktuellen Stadtbad-Bebauungsplan
    nicht ausfallen, belohnt von überwältigem Applaus der Gäste (normalerweise nicht gestattet).

    Der Versuch des techn. Beigeordneten, seine Arbeit auch noch zu glorifizieren, war eine nicht mehr
    zu übertreffende Peinlichkeit, er präsentlierte damit sein nicht vorhandenes Bewußtsein für
    den Erhalt des Stadtbildes, was inzwischen weit über die Grenzen unserer Stadt bekannt sein
    dürfte.

     
  48. 28. Justin

    @ 25. Max Knippert

    „ … Herr Rauer hat meines Wissens nach mindestens zweimal laut und deutlich zum Ausdruck gebracht, das seiner Meinung nach Investoren die Städte planen und BEbauen.“

    In der Auseinandersetzung um die Bebauung/Stadtentwicklung in Kleve (und auch in anderen Kommunen) geht es um zweierlei Sachverhalte: Zum einen geht es um das „Gesicht“ der Stadt, um Lebensqualität für die Bewohner und um eine angemessene Befriedigung der Bedürfnisse des Gewerbes. Zum anderen geht es um die Wahrung der Demokratie. Eine demokratisch-freiheitliche Gesellschaft muss darauf achten, dass Macht in einer mit dem Grundgesetz vereinbaren Weise ausgeübt wird. Es ist „modern“ Einfluss und Macht auszulagern. Berater und Lobbyisten beeinflussen gesellschaftlich relevante Entscheidungen ohne demokratische Legitimation. Es ist die Aufgabe der Beamtinnen und Beamten die Interessen des Staates, der Kommune o.ä. zu vertreten. Selbstverständlich sind Kommunen darauf angewiesen, dass sich Gewerbe ansiedelt und muss entsprechende Rahmenbedingungen schaffen. Eine sinnvolle und vorausschauende Entwicklung einer Stadt/Kommune kann nur erfolgen, wenn die Kommune auf Augenhöhe mit Investoren und Bürgern umgeht.

     
  49. 27. Wahl

    Mir persönlich geht dieses öffentliche “Gegeneinander aufhetzen” viel zu weit!

    Warum spricht, diskutiert und verhandelt man nicht, wie vernünftige, erwachsene Menschen, respektvoll und ruhig miteinander?

    @25. Max Knippert

    Was oder wen soll man Ihrer Meinung nach, genau wählen?

     
  50. 26. Martin Fingerhut

    Zwar kann ich verstehen,
    daß Herr Rauer sich verteidigen will.
    Doch gestern hat er sich selber gleich mehrere Beine gestellt.

    Als ich mal einen Vortrag so richtig gründlich versemmelt hatte,
    baute sich danach mein Opponent, Herr von Chirari, mir gegenüber auf,
    schaute auf mich von oben herunter
    und sagte kopfSchüttelnd : ” FINGERHUT, Fingerhut, fingerhut ! ”

    herr rauer hätte gestern von Herrn von Chiari wohl ähnliches geerntet.

    Wenn er erklären wollte, woher jene 14m FirstHöhe des 1. B-Plans
    oder die fast genauso überhohen 12,50m seiner aktuellen Vorlage stammen,
    dann hätten wenige Worte genügt.
    Jeder, der sich ein wenig mit der Materie beschäftigt hat,
    wußte ohneHin längst,
    daß die SchwimmHalle des StadtBades 12m hoch ist – plus 50cm eines MiniWalmDachs.
    Und daß 14m die Höhe eines vorhandenen Gebäudes in der Nachbarschaft ist.

    Dazu jedoch auch noch Fotos einiger häßlicher “Referenzen” zu präsentieren,
    konnte nur nach hinten losGehen.

    Oder gefallen diese BauSünden herrn rauer derMaßen gut,
    daß er ernstlich damit werben wollte ?

     
  51. 25. Max Knippert

    @ Justin
    Sie sagen es und so erfrischend unaufgeregt. Meine Zündschnur ist kürzer 😉

    @ Klaus
    Auch Ihre Argumente treffen buchstäblich ins Schwarze.

    Auf der ersten Ausschusssitzung für Kultur und Stadtgestaltung, ohne die Offenen Klever sowie meiner Lächerlichkeit hat Jürgen Rauer das Jugendstil-Schwimmbad herangezogen, weil scheinbar einige Zentimeter höher, um den Klever 14 Meter bzw. 12,50 als doch sehr passend und geradezu niedlich zu verkaufen. Genau diese Argumentation wurde am Minoritenplatz auch probiert. Das Ergebnis ist bekannt 😃Angeblich schon immer bebaut und so weiter und weiter. Sowohl der Minoritenplatz als auch das Hallenbad Grundstück war bebaut, das ist zweifelsfrei richtig, aber dieses Scheinargument bezieht sich auf eine (kurze) Zeit, die mit heute soviel zu tun hat wie die aktuelle Klever Stadtplanung mit Baukultur und Nachhaltigkeit.

    Es werden Investorenwünsche im vorauseilenden Gehorsam befriedigt und Herr Rauer hat meines Wissens nach mindestens zweimal laut und deutlich zum Ausdruck gebracht, das seiner Meinung nach Investoren die Städte planen und BEbauen. Das ist für mich nicht nachvollziehbar und inakzeptabel aber für Kleve scheint es folgerichtig zu stimmen. Warum fragt ihn die Klever Presse nicht mal ganz direkt zu diesem planerischen Selbstverständnis?

    Seine Verantwortung und Stellenbeschreibung ist eine Andere und darüber hinaus könnte bei dieser Gleichgültigkeit das ganze Bau- und Planungsamt privatisiert oder z.B. Zevenz Invest untergeordnet werden.

    Um an @24. Klaus anzuknüpfen, ist selbstverständlich die Politik für diesen Zustand verantwortlich und die Ratsmitglieder und die Mehrheitsverhältnisse sind bekannt. Ich kann nur alle Klever ermuntern, bei der nächsten Wahl das Kreuz da zu machen wo der Bürger sich ernst genommen fühlt.

    Die jetzigen stadtplanerischen Verhältnisse schaden dieser Stadt für sehr viele Jahrzehnte! Das haben neben sehr vielen Klevern auch einige Stadtplaner, die Kleve besucht haben, deutlich gesagt. Hans Hoorn, Michael Maas, Arnold Voss und zuletzt Kunibert Wachten und es werden weitere folgen…

    Wenn die Bürger zusammen stehen, wird nichts – absolut nichts im Königsgarten gebaut. Lasst euch nicht den Mut nehmen.

    WIR sind die Stadt !

     
  52. 24. Klaus

    @22. Rainer Hoymann
    Gut, dass sie es angesprochen haben. Dann sollten die betroffenen Grundstückseigentümer über ihr zuständiges Ratsmitglied (Stadtbadstr. = Wahlbezirk 108 = Hr. Cosar) von der Verwaltung eine verbindliche Aussage dazu verlangen. Wofür hat man den sonst seine Volksvetreter gewählt? Paßt ja überraschend gut zusammen.
    Ratsvertreter Wahlbezirk 108 = Hr. Cosar
    Vorsitzender Ausschuss für Stadtentwicklung = Hr. Cosar
    Aufsichtsratsvorsitzender Stadtwerke Kleve = Hr. Cosar

     
  53. 23. Wahl

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass da sehr viel Wahlwerbung dahinter steckt.

     
  54. 22. Rainer Hoymann

    @ 19. Klaus
    Aus persönlicher Erfahrung kann ich diese Aussage nicht bestätigen. Jedoch mag es Ausnahmen geben.
    Die (mögliche) Auswirkung der sog. “50er-Regelung” sollte in jedem Fall bei den betroffenen Grundstückseigentümern einkalkuliert werden.

     
  55. 21. Justin

    @ Rainer Herrmanns

    „könnt ihr nichtmal ein wenig städtebaulicher denken?“

    In einer Stadt müssen in aussreichendem Maß Wohnraum, Immobilien für kleine Gewerbebetriebe, Gewerbegebiete für größeres Gewerbe und funktionale, energiesparende und aus ästhetischer Sicht akzeptable öffentliche Gebäude zur Verfügung stehen. Und eben auch Grünflächen. Zur Naherholung für die Bewohner der Stadt, aber auch um die Stadt für Besucher attraktiv zu machen, wie z.B. in der Innenstadt. Das alles hat mit Städtebau zu tun. Inwiefern denken diejenigen, die keine Bebauung auf dem Hallenbad-Grundstück möchten, nicht städtebaulich?

     
  56. 20. Martin Fingerhut

    @ 17. Jürgen Böll :
    Ja, es stimmt :
    Für diesen SamsTag um 13:00
    sind Nachbarn, Eigentümer,
    allgemein Betroffene, Interessierte
    und auch Klever RatsMenschen
    ins ClubHaus des Kanu-Clubs eingeladen.
    Kontakt : info (a) Kleindorp.de

     
  57. 19. Klaus

    @ 10. Rainer Hoymann
    Meines Wissens nach wird die 50/50-Regelung nur in den Fällen angewandt wo der Grundstückseigentümer, i.d.R. Projektentwickler, einen B-Plan initiiert. Falls die Initiative für einen neuen oder geänderten B-Plan von der Stadt aus geht wird diese 50/50-Regelung nicht angewandt.

    @16. Rainer Herrmanns
    Schade, dass sie die zunehmende Notwendigkeit von Grünflächen in einer städtischen Bebauung noch nicht erkannt haben. Es ist in der Zwischenzeit erwiesen, dass stark verdichtete Innenstädte sich im Hochsommer im Vergleich zu den Stadtrandgebieten stark aufheizen weil sie Nachts nicht mehr entlüften und abkühlen können. Und durch die Versiegelung von Flächen, z.B. für überirdische Stellplätze, die Kanalisation überlastet wird. Deswegen, innerstädtische Verdichtung ja, aber gleichzeitig auch großzügige echte Grünflächen zwischen den Häusern. Ist eigentlich ganz einfach.

    @all
    Das man dann so einen Vorentwurf B-Plan erstellt, ist wirklich dilletantisch. Man bekommt fast den Eindruck, dass die Verwaltung hier bewußt Bürger und Politik aufwiegelt und sich das Reiben lustvoll anschaut.

     
  58. 18. Martin Fingerhut

    heute, 17:00, tagt der Ausschuß für Kultur und StadtGestaltung im RatsSaal.
    Wir Klever dürfen gespannt sein darauf,
    wie “viele” der RatsMenschen tatsächlich keine VerKlotzung des StadtBadGeländes wollen.
    Herr Cosar hat das ja angekündet.
    Warten wir ab, ob dieJenigen sich heute endlich mal äußern.
    oder ob sie wie üblich alles durchWinken.

    Neulich, für den Bau- und PlanungsAusschuß, wurde die DruckSache 1012/X ausgelegt.
    Darin u.a. 6 Anregungen von Klever Bürgern,
    die sich bereits vor über einem Jahr zu den Plänen geäußert hatten.
    Warum bekommt der Ausschuß für Kultur und StadtGestaltung
    diese Unterlagen nicht auch zu lesen ?
    Braucht den Ausschuß nicht zu interessieren, was Bürger denken ?

    Die Klever wird interessieren, was die RatsMenschen sich bei den klotzigen Plänen so denken.
    Werden die RatsMenschen ihre Gedanken offenbaren ?
    Auch ihre hinteren Gedanken ?

    Was wird die SPD machen ?
    Bislang war sie auffallend still.
    So still, daß diese Stille schon recht laut schreit !

     
  59. 17. Jürgen Böll

    Am kommenden Samstag dem 23.02.2018 soll, nach unbestätigten Informationen, am Nachmittag eine Protest- / Infoveranstaltung zur geplanten Bebauung am Vereinsheim des Kanu-Club stattfinden.
    Vielleicht kann rd ja mal genaueres recherchieren.

     
  60. 16. Rainer Hermanns

    @15

    “ist doch sehr bequem, daß die stadt sich ein paar millionen per b-plan selber drucken kann.”

    ich persönlich halte diesen Einwand für wenig kompetent.

    er unterstellt die möglichkeit der bereichergung einger weniger.

    ich halte eine innerstädtisch, verdichtete bebauung für sinnvoll.

    egal wo man hier in kleve wohnt, sogar mit meinem rollator bin ich in 10-20 minuten in irgendeinem grün, in allen himmelsrichtungen.

    könnt ihr nichtmal ein wenig städtebaulicher denken? kein mensch braucht alle paar meter ne grünfläche, ausser nach durchzechter nacht zum wasserlassen und so

    i

     
  61. 15. Martin Fingerhut

    @ 10. Rainer Hoymann :
    besten Dank für den Hinweis auf die städtische 50%-SelbstBereicherung.
    Nach dieser Quelle hatte ich vergeblich gesucht.
    Ist doch sehr bequem, daß die Stadt sich ein paar Millionen per B-Plan selber drucken kann.

    Vor bald 3 Jahren hatte ich in diesem ZusammenHang wohl schon mal einen Nerv getroffen.
    Wer in jener RatsSitzung
    – meine BürgerFrage,
    – Herrn Haas’ Antwort
    – sowie Herrn Rauer’s Ergänzung dazu
    live gehört hatte,
    dürfte – wie ich – sehr überrascht davon sein,
    was stattDessen im NiederSchreibsel jener Sitzung als “protokolliert” zum besten gegeben wird.

     
  62. 14. Stadtbad_Supporter

    @Martin Fingerhut
    Vielen Dank für den Hinweis!!!!!

    Wir sollten uns das nicht gefallen lassen und die Interessensgemeinschaft dabei unterstützen, dass man diese Stadt nicht vollständig verunstaltet.

    Samstag, 19.02.19 – 13 Uhr Kanuclub Vereinsgebäude.

    Die Stadt geht langsam wirklich zu Weit.

     
  63. 13. Rainer Hoymann

    Hallo Herr Knippert,
    lt. diversen öffentlich verlauteten Aussagen ist der Verkaufserlös Teil der Finanzierung für das neue Sternbusch-Bad.
    Jedoch speziell bei den aktuellen Kapitalmarkt-Bedingungen werden die Stadtwerke sicherlich auch alternative Refinanzierungsmöglichkeiten umsetzen können, die u. U. sogar attraktiver sind, als der Grundstücksverkauf. Es handelt sich um eine Spitzenlage, deren Attraktivität Wertsteigerungspotential erhoffen lässt.

     
  64. 12. Max Knippert

    Hallo Herr Hoymann,

    der aktuelle Boden-Wert wird bei BORIS.NRW mit 1,4€ pro m2 angegeben. Dem gegenüber ist ein (noch) fiktiver Wert von Minimum 250€ pro m2 Bauland sicher realistisch. Aber wenn nicht verkauft wird, bleibt es ein Nullsummenspiel für den Kämmerer bzw. uns Bürger. Bei dem Grundstück der Stadtwerke ist der Buchwert interessant.

    Das Grundstück war schon vor dem Krieg ein Bad und davor ein Gaswerk und vermutlich immer in städtischer, also des Bürgers, Hand. Wenn man sich nicht künstlich reich rechnet, müsste auch dies ein Nullsummenspiel sein bzw. bleiben, wenn es nicht verkauft oder bebaut wird – oder?

    Sie sind Banker – würden Sie mich und die kleveblog Leser aufklären 😊

    Zumal bei einem Verkauf lediglich eine Einmalzahlung auf der Habenseite zu verbuchen wäre. Dem gegenüber verliert eine ganze Stadt – also wieder wir Bürger – 2.Hektar öffentliche Fläche für IMMER!
    Und IMMER ist bekannlich ziehmlich lange.

    Ist meine Argumentation Unsinn…?

    Danke und Gruß

     
  65. 11. Martin Fingerhut

    Außer der Sitzung des Ausschusses für Kultur und StadtGestaltung
    am Mi, 20., um 17:00
    gibt es diese Woche n o c h einen wichtigen Termin in Sachen StadtBad :
    Für Sa, 23, um 13:00 werden alle Interessierten eingeladen
    ins VereinsHeim des Kanu-Clubs KleverLand.

    Dann können erste Eindrücke aus der AusschußSitzung besprochen
    und weitere Pläne geschmiedet werden.

    Wer kommt dortHin ?

     
  66. 10. Rainer Hoymann

    @5 Klaus – siehe: https://www.kleve.de/de/dienstleistungen/ankauf-von-grundstuecken/

    “Eine besondere Situation entsteht, wenn innerörtliche Flächen durch die Aufstellung eines Bebauungsplanes erstmalig einer Wohnbebauung zugeführt werden soll. Hier entsteht eine Diskrepanz zwischen dem derzeitigen Wert der Flächen (Bauerwartungsland) und dem zu erwartenden Veräußerungswert.

    Die Stadt Kleve praktiziert seit vielen Jahren die sogenannte 50%-Regelung.

    Für die Eigentümer der betroffenen Flächen bedeutet dies in der Umsetzung, dass die 50% ihrer Flächen deutlich unter dem Baulandpreis an die Stadt Kleve veräußern, 50% der Flächen in ihrer Hand behalten und später (mindestens) zum Baulandpreis veräußern können. In der Summe ergibt sich daraus ein Wertausgleich zum Bauerwartungslandpreis (s.o.).

     
  67. 9. ???

    Wiederum ein interessanter “Schachzug” der Stadtverwaltung.

    Man wirft den “Köder” in Form einer Veröffentlichung aus, und wartet, ob und bis sich die Eigentümer, der bereits im Vorfeld überplanten Grundstücke, selber melden. So beginnen die Eigentümer selber die Verhandlungen, ohne, dass sich Stadtverwaltung vorab mit ihnen in Verbindung setzen muss, um die Rechte zu klären.

    So, wie ich es verstanden habe, handelt es sich um Privatgrund, und ich weiß nicht, ob da eine Petition sinnvoll ist?

     
  68. 8. Husky

    @6

    Hat man die Tiefgarage diesmal eigentlich mit Einfahrt geplant? Wo soll die hin? Auf die Kermisdalseite? … Vor allem. In den Galleien liefen mal die Keller voll. Angeblich weil Wasser aus dem Kermisdal da durchgedrückt hat nach starkem Regen. (WUrde den damaligen Mietern so erzählt). Wie soll dass dann erst bei der Tiefgarage der Klötze werden

     
  69. 7. Elisabeth V.

    Einfach scheusslich diese Planung. Mehr kann man diesen Teil von Kleve nicht verschandeln. Ich wünsche mir sehr, dass die Verwaltung den Bebauungsplan ändert. Der Rat sollte so einen Unsinn nicht unterstützen. Wie wäre es mit einer Petition. Ich würde mitmachen. Weiss leider nicht, wie man da genau vorgehen muss. ???

     
  70. 6. Martin Fingerhut

    Einer der vorgeblichen großen Erfolge der aktuellen Version des B-Plans soll sein,
    daß der NußBaum auf dem bisherigen SpielPlatz “erhalten” bleiben soll.
    Nun ja, dieser “erhält” eine knappe ÜberLebensNische eingezeichnet.
    Eingemauert von 3 Seiten bis eng an seine Krone heran.
    Wenn seine Zweige an die Fenster der MietsKasernen pochen,
    wie gut, wie lange wird er “weiterLeben” können ?
    Wie lange wird es dauern, bis er abgesäbelt werden “muß”,
    weil er den Wohnungen Licht und Luft “raubt” ??
    und das WärmeDämmPoresta ankratzt ???
    böse Zweige !
    schlimme Äste !!
    lästiges Laub !!!

    und die Wurzeln ?
    Nur wer mit der Lupe bis ins KleinGedruckte des B-Plans reinZoomt,
    entdeckt die winzigen BuchStaben “Tg”.
    Unter allen 7 WohnBlöcken – plus den Räumen zwischen ihnen – ist eine TiefGarage vorgesehen,
    die den Wurzeln des NußBaums mindestens ebenSo auf die Pelle rückt,
    wie die MietsKasernen mit ihren 4 Etagen seine Krone abwürgen.

    Noch vor wenigen Wochen,
    als es um die Linde hinterm RatHaus ging,
    bezweifelte Herr Rauer,
    daß es möglich sein könne,
    eine Zufahrt zur TiefGarage des RatHauses so anzulegen,
    daß die Linde überleben könne.

    Nun, beim NußBaum neben dem StadtBad soll es anders sein ?
    Hat Herr Rauer jetzt auf einmal mehr Vertrauen in die Künste der TiefGaragenBauer ??
    gar in die LebensKraft der Bäume ???
    Oder welcher HinterGedanke spricht aus der FestLegung im B-Plan :
    ### ### ###
    Im Plangebiet befindet sich ein zum Erhalt festgesetzter Baum.
    Dieser Baum ist zu schützen und zu erhalten.
    Sollte der Baum jedoch abgängig werden,
    ist hier kein Baum an gleicher Stelle nachzupflanzen,
    da er keine städtebauliche Relevanz aufweist.
    ### ### ###
    ???

     
  71. 5. Klaus

    @2. KleverCompliance
    Im ersten Moment wundert man sich natürlich wenn das eigene Grundstück überplant wird.
    Aber bei weiterem Nachdenken darf man sich darüber freuen, dass das eigene Grundstücke durch ein zusätzliches Baufeld deutlich werthaltiger geworden ist. Ob und wann man es selber nutzt oder verkauft oder die Kinder sich freuen oder die Erben sich freuen, wird von Fall zu Fall verschieden sein.
    Ihre Hinweise zu ausreichend Grünflächen und schützenswerten Bäumen sind natürlich absolut berechtigt.

     
  72. 4. otto

    @2.KleCom,

    lieber KleCom, doch uns fällt dazu noch etwas ein – Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz-!

    Ich habe bewusst das UNS gewählt, gewiss nicht nur mit Deinem Einverständnis, sondern mit
    dem Einverständnis ALLER, denen ein Verständnis für solch eine Planung fehlt.

     
  73. 3. Husky

    Ha? Baum? da Pflanzt man als Ausgleich irgendwo ein Bäumchen aus der Baumschule und fertig. Der Klever Klotzbebau lässt sich doch nicht von ein paar Bäumen aufhalten …

    Vielleicht probiert es die Stadt wieder mit Enteignen oder so? ….

     
  74. 2. KleverCompliance

    “…und des benachbarten Hauses, das dem oder den Erben des ebenfalls verstorbenen Staatsanwalts Niemers gehört, …. Fraglich sei, ob die Eigentumsrechte überhaupt geklärt sind.”
    Hier darf ich ergänzen: Genau das habe ich mal geklärt. Die Erben wissen nichts – gar nichts. Waren dementsprechend “überrascht” – als sie erblickten, dass in ihrem Garten bald ein Haus stehen soll. Daher haben sie sich erlaubt, einmal die Stadt anzuschreiben und nachzufragen. Hier liegt natürlich noch nichts vor. Auch beachtlich: Der absolut schützenswerte Baumbestand. Wir sprechen hier über z.T. jahrhundertalte Bäume. Holzen wir die für “Doppelhaushälfte Renate” ab? Kommt an deren Stelle dann die Fertiggarage, auf Wunsch mit Rolltor gegen Aufpreis? Also ich muss sagen, mir fällt zu diesem Vorgehen der Stadt nichts mehr ein.

     
  75. 1. Bitte nein

    Genau das; “Wir sind auch den nachfolgenden Generation verpflichtet!”

    Ganz ganz schrecklich was hier alles gebaut wird. Ohne Liebe, ohne Konzept, ohne Plan. Am Spoy sieht es schon schrecklich aus, bitte lasse diese Ecke am Wasser in Ruhe! Ich habe letztens gehört das mittlerweile sogar der Verwaltungsspitze (Rauer & co) zugibt das der Volksbank an der Stelle ein Fehler war. Macht bitte nicht noch so ein Fehler!