Hallenbad: Der neue Bebauungsplan liegt offen – 3 cm Schwund pro Demonstrant, aber hat auch jemand an den Pachtvertrag gedacht?

rd | 13. Februar 2019, 11:52 | 71 Kommentare
Eine Wohnlage, die Begehrlichkeiten weckt (Foto: Thomas Velten)
49 Demonstranten, eine Bürgermeisterin: Blöcke (in Höhe des blauen Ballons) nicht erwünscht
Zugang zum Vereinsheim in Gefahr: Kanu-Club Kleverland
18 Baufenster in bester Lage: Wo die gelb eingezeichnete Straße abknickt, befindet sich das Vereinsheim des Kanu-Clubs Kleverland

Nachdem, versehentlich, wie es heißt, der Entwurf für die Überbauung des Hallenbad-Geländes am Königsgarten in die Öffentlichkeit gelangte, und nachdem am Samstagvormittag 49 Klever gegen die darin vorgesehene Bebauung mit bis zu 14 Meter hohen Wohnblöcken demonstrierten, versandte die Stadt Kleve gestern den offiziellen Entwurf, der für die Offenlage bestimmt ist. Und, siehe da: Die maximale Gebäudehöhe der Häuser am Ufer des Kermisdahls ist bereits auf 12,50 Meter geschrumpft. Mit anderen Worten: Jeder der protestierenden Bürger hat dafür gesorgt, dass drei Zentimeter von den ursprünglichen Planungen abgetragen wurden. Folgt man dieser – natürlich etwas eigenwilligen – kleveblog-Logik, wären bei 416 Demonstranten die Planungen nicht über die Grasnarbe hinausgewachsen, was zumindest den Wünschen einiger Bürger entspricht, die sich dort einen Park wünschen.

Soweit wird es, wir sind schließlich in Kleve, aller Wahrscheinlichkeit nach nicht kommen, dazu weisen die dortigen Bauflächen – 18 Baufenster sind vorgesehen – eine zu verlockende Wohnlage auf. Die Stadtwerke, in Teilen Eigentümer des Areals, die soeben 20 Millionen Euro in das neue Hallenbad am Sternbusch investiert haben, werden einiges daran setzen, durch den Verkauf der Grundstücke an Bauherren diese Ausgaben zu kompensieren.

Ungemach droht den Immobilien-Träumen am Kliff jedoch von ganz anderer Seite: Mitten im Planungsgelände befinden sich die Vereinsanlagen des Kanu-Clubs Kleverland. Der 180 Mitglieder starke und sehr rührige Verein besitzt für das Areal einen Pachtvertrag, der noch bis ins Jahr 2028 läuft. Die Abmachung wurde seinerzeit vom damaligen Vereinsvorsitzenden Hans Suchsland, einem Richter, ausgehandelt und berücksichtigt vermutlich alle Eventualitäten. Der Bebauungsplan sieht nun aber eine Erschließungsstraße für die hinter dem Vereinsheim geplanten Gebäude vor. Wenn diese gebaut wird, ist der Zugang zum Domizil der Kanuten nicht mehr möglich, oder nur noch unter erschwerten Bedingungen.

Not amused zeigt sich auch der Klevische Verein für Kultur und Geschichte, der sich um den historischen Parkbereich Alter Tiergarten/Galleien sorgt. Die vorgesehene Bebauung liegt in dem Bereich, der bereits seit 2008 „vorläufigen“ Denkmalstatus genießt. In Kürze wird vermutlich das gesamte Parkareal in die offizielle Denkmalliste des Landes NRW und der Stadt Kleve eingetragen sein. Eine Bebauung an sich steht dem wohl nicht entgegen (das Hallenbad stand ja auch schon da, und davor sogar eine Gasfabrik), allerdings befürchtet der Verein, dass durch eine mögliche Klotzbebauung sein erklärtes Ziel, „am Fuße des Burgbergs die beschauliche anheimelnde Atmosphäre der ehemaligen Residenzstadt Kleve zu erhalten“, konterkariert wird. 

Jörg Boltersdorf, Sprecher der Stadt Kleve, teilte gestern mit, dass „aufgrund der hervorgehobenen Lage des Bebauungsplansgebietes und der städtebaulichen Bedeutung“ der nun vorliegende Plan in einer Woche, am 20. Februar, in einer Sitzung des Ausschusses für Kultur- und Stadtgestaltung vorgestellt werden soll. Eine weitere Beratung werde im Bau- und Planungsausschuss der Stadt Kleve am 6.3.2019 erfolgen. Boltersdorf: „eine Diskussion sowie Anregungen zu Bebauungsplänen sind während der Auflage erwünscht und gesetzlich auch gefordert. Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Teilnahme an den Sitzungen eingeladen!“

Es darf davon ausgegangen werden, dass viele Bürger diese Einladungen annehmen. 

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71 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 71. Der Laie

    @70 Chewgum
    Nicht alleine,aber es zeigt sich das der Bau und die Vermietung von Wohnungen lukrativer sind als die Fortführung eines Gewerbebetriebes an gleicher Stelle.Jetzt kann man das für verwerflich halten,das Kaufleute eine Rendite für ihr eingesetztes Kapital erwarten,andereseits läßt es das Wahlvolk zu, das in vielen Städten ehemalige städtische Wohneinheiten zur Sanierung des Stadtsäckels an große Immobilienkonzerne verkauft werden.
    Versuchen sie doch mal einem Finanzbeamten klar zu machen das sie eine Wohnung unter dem ortsüblichen Mietspiegel an einen Mieter vermieten.Der wittert sofort irgendwelche Nebenabsprachen die einen Geldwerten Vorteil darstellen,ob berechtigt oder nicht.
    Das sich durch die Studenten die Nachfrage nach Wohnungen in Kleve stark erhöht hat,macht es für junge Familien nicht leichter preiswerten Wohnraum zu finden.
    Um so erstaunlicher ist es,das die Stadt ihr Veto einlegt wenn junge Familien in Nachbargemeinden bauen wollen,würden doch im Gegenzug Wohnungen in Kleve frei.

     
  2. 70. Chewgum

    @69 Der Laie Mit der Nachfrage nach Handwerkerleistungen hat das wenig zu tun.

     
  3. 69. Der Laie

    @67 Chewgum
    Richtig erkannt, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.
    Mit der Nachfrage nach Handwerker Leistungen steigen auch deren Preise, bzw.suchen sich die Handwerker die Objekte aus, bei denen die Margen noch stimmen.Wer nicht soviel zahlen will, muss sich halt gedulden.
    Nicht umsonst listen die Gutachter bei der Berechnung des Verkehrswertes eines Versteigerungsobjektes für Kapitalanleger die möglichen jährlichen Mieteinnahmen auf.
    In der Vergangenheit haben die Inhaber von Handwerksbetrieben Mietobjekte zur Altersvorsorge gebaut.
    Mietausfälle und Mietnomaden haben dazu geführt, das sich Vermieter sehr genau ansehen mit wem sie einen Mietvertrag abschliessen.
    Günstige städtische Wohnungen wurden ja gerade ersatzlos an der Stadthalle abgerissen,da auch die Firmen
    die einst Werkswohnungen stellten nicht mehr existieren,wird der Trend viele kleine Wohnungen auf engstem Raum zu errichten wohl anhalten.

     
  4. 68. Martin Fingerhut

    Am Do, 02. Mai, um 17:00 treffen sich die Mitglieder des Bau- und PlanungsAusschusses am StadtBad,
    um sich vor Ort ein Bild zu machen, was statt Bad dort entstehen könnte.
    Volle ca. 30 Minuten ihrer wertVollen Zeit wollen sie dafür opfern,
    denn bereits ab 17:45 sollen sie im RatsSaal darüber diskutieren.

    NachDem sich die Verwaltung für die vorigen beiden B-Plan-Entwürfe
    eine derArt heftig blutige Nase geholt hat,
    wartet sie nun erst mal ab, was die Politiker ihr auftragen werden.

    Bestimmt sind auch viele Bürger gespannt auf das,
    was von den einstigen Verspreche(r)n der Politiker
    tatsächlich übrigBleibt.

     
  5. 67. Chewgum

    Natürlich gibt es die „Guten“ überall. Selbst in der Großstadt gibt es sie. Aber der allgemeine Trend geht in eine andere Richtung. Das hat aus meiner Sicht auch viel mit der gefühlten Unsicherheit und Zukunftsangst dieser Zeit zu tun. Betongold scheint das einzig Verlässliche zu sein in einer Welt ohne nennenswerte Zinsen und da wollen manche dann so viel herausholen wie der Markt es hergibt. Dort, wo eine große Nachfrage besteht, ist das eher die Regel als die Ausnahme. Die Immobilienpreise in Kleve und Umgebung haben aber auch deutlich angezogen im Vergleich zu vor zehn Jahren.

     
  6. 66. Seebär

    @63
    Der Vermieter ist bestimmt ein glücklicher Seebär. Der darf sich das ganze Jahr darauf freuen was gutes zu tun! Das ist fast noch besser als leckeren Fisch zu futtern 🙂

     
  7. 65. ???

    @63. Max Knippert

    Sehr bedenklich ……..

    In meinem Umfeld ist es auch absolut NICHT NORMAL, das Letzte heraus zu pressen!

    Ich stimme 64.pd, vollkommen zu. Das Gegenteil ist der Fall!

    Solche Menschen gibt es nicht nur in Ihrer Lieblingsgegend Aachen, sondern auch hier und überall auf der Welt.

     
  8. 64. pd

    @63 Max Knippert

    Keine Ahnung in welchen Kreisen Sie sich bewegen aber in meinem Umfeld ist es keineswegs NORMAL das letzte aus seiner Umgebung heraus zu pressen, im Gegenteil.

     
  9. 63. Max Knippert

    @60

    Ich möchte Ihnen eine wahre Geschichte erzählen. In der Nähe von Stolberg, bei Aachen, hat ein Vermieter jeden Januar die Mieter mit den zukünftigen Kosten konfrontiert. So es ist wieder so weit, ich muss/kann die Miete kürzen. Denn Jahr für Jahr minimieren sich die Abtragungen und ER hat dies auf die Mieter umgelegt und keinen Verlust erlitten – lediglich seinen seinen Gewinnn reduziert. Diese Menschen gibt es und ich bin sehr dankbar dafür. Heute scheint es NORMAL zu sein, den letzten Pfennig aus seiner Umgebung herauszupressen um sich etwas zu gönnen und es wird mir mir schlecht dabei…

     
  10. 62. pd

    @55 Martin Fingerhut

    Das wäre ja günstig, so wird’s nicht kommen, siehe Kommentare 58 und 60 und ich machs nochmal deutlich teurer: Die Grundstücke sind Filetstücke und zum Kaufpreis dürften noch die Abrisskosten kommen, denn weder Eisen Thomas noch die Stadtwerke müssen/mussten ja verkaufen, waren/sind also in starker Verhandlungsposition, entsprechend wird der Grundstückspreis sein/gewesen sein. Auf diesen teuren Grundstücken wird dann auch mit Sicherheit die Stellplatzfrage über eine Tiefgarage gelöst, in der Lage besonders teuer, Stichworte Grundwasserabsenkung, Gründung etc.

    Daraus folgt, dass @58 Meiner Einer mit seiner Baukostenschätzung falsch liegt. 1.900€ qm ist 08/15, in der Lage mit TG never ever. Rechne mal 400€ dazu. VK Preise für eine normale Wohnung irgendwas zwischen 3.500 und 4.000, Penthouse entsprechend teurer, als Mietwohnung gar nicht zu bezahlen, ich würde mal irgendwas um die 12€ schätzen, mehr dürfte in Kleve nicht durchzusetzen sein.

    Und übrigens, ob sich da ein Investor eine goldene Nase verdient liegt sehr daran, ob die Wohnungen schnell zum gewünschten Preis durchverkauft werden.
    Wem das nichts ausmacht sind Ämter, Behörden, BG, Sozialkassen etc. unabhängig vom Verkauf haben die bis dahin ca. 50% der Investitionssumme über Steuern, Abgaben und Gebühren im Sack, egal ob sich wer verkalkuliert hat oder nicht.

    In der Tat herrscht in der Immobilienbranche aber gerade Goldgräberstimmung, meiner Meinung nach hat das schon was von einem Boom und auf den folgt immer der Abschwung und die Rezession, die Frage ist nur wann.

    Ein Punkt, der ein nahezu sofortiges (!) Ende der Immobiliennachfrage nach sich zöge, wäre eine deutliche Zinserhöhung der EZB. Wie @60 Klaus schon andeutete, ständig steigende Steuern/Gebühren, Anforderungen an Energieeinsparung, Dokumentation, Sicherheits- und Gesundheitskoordination, Haustechnik, Umweltauflagen etc. pp machen Bauen teuer, viel zu teuer. Die Neubaukosten laufen sowas von davon, nur 1% mehr Bauzinsen und keine normale Mittelstandsfamilie kann sich mehr ein Häuschen leisten, ist derzeit schon schwer, man wagt kaum noch nen Angebot loszuschicken bei den Summen die da raus kommen. Und Schuld ist dann immer der Investor/Unternehmer… Gott was muss der Geld verdienen wenn der qm 3.500€ kostet, der Maurer aber nur mit 20€ die Stunde nach Hause geht.

    Leider interessieren die Hintergründe kaum einen, obwohl es alle angeht, denn natürlich mach teures bauen teure Mieten. Als letztes hierzu ein weiteres Beispiel, ich weiß nicht ob ich lachen oder heulen soll wenn ich den Applaus für den SPD Vorschlag bezüglich Umkehr der Courtage höre. Glaubt wirklich irgendwer dass der Investor die Courtage aus eigener Tasche bezahlt?!!!! Natürlich wird die eingepreist, genauso wie sämtliche andere Kosten, was denn sonst?! Investoren sind zwar liebe Kerle aber auch die brauchen Butter aufs Brot.

     
  11. 61. Max Knippert

    „B-Plan ist 1.Klasse in die Tonne verklappt.“ Geht doch 🙂

     
  12. 60. Klaus

    @55. MF
    Weitere Kostentreiber sind:
    1. ca. 10% Erwerbsnebenkosten durch Notargebühren + Grunderwerbsteuer
    2. ständig steigende Anforderungen der Bauordnung
    Dank nach Berlin und Düsseldorf.

    Bleibt zu hoffen, dass dort eine Investor antritt der die Grundstücke nicht finanzieren muss sondern aus dem Eigenkapital bezahlt und daher lediglich eine EK-Verzinsung ansetzt. Bei 3% wären das dann (bei ihren Zahlen) ca. 80€ im Monat für den Grundstücksanteil an der Miete. Falls der Vernieter ganz sozial ist, setzt er nichts an und gibt sich mit der Steigerung des Grundstückswertes zufrieden. In 25 Jahren sind die Grundstücke bestimmt das Doppelte wert. Das entspräche dann auch einer EK-Verzinsung von ca. 3% p.a. und die Mieter müssten nichts für Grund und Boden bezahlen außer den jährlichen Grundsteuern, aber die will die SPD ja auch gerade abschaffen.
    P.S. Ich dreh mich wieder um und träume weiter. Wahrscheinlich werden die Grundstücke am Ende doch an die Verkerks dieser Welt verkauft, die daraus häßliche Eigentumswohnungen machen.

     
  13. 59. Chewgum

    @MF Könnten Sie nicht noch ausrechnen, wie die ungefähren Baukosten sich auf den m2-Preis auswirken würden, so dass man ein vollständigeres Bild der potenziellen Mieten bekommt?

     
  14. 58. Meiner Einer

    @ Martin Fingerhut

    und jetzt rechnen wir mal richtig:

    Kaufpreis Grundstück 180.000,00 Euro zzgl. Kosten 10% = rund 200.000,00 Euro
    Wohnfläche ca. 4 x 75m² plus entweder 2x 70m² (wegen Dachschräge) oder 1x 150m² Penthouse = ca. 450m² Wohnfläche, Baukosten ca. 1.900,00 Euro je m² für einen Unternehmer, also rund 900.000 Euro gesamt

    Grundstück und Baukörper zusammen also rund 1.1 Mio. Verkauft zu aktuell 3.100,00 Euro in Kleve = 1.4 Mio.

    Sage einer, Bauen lohnt nicht mehr. Penthouse kann man in der Lage aber auch für 4.000 Euro je m² verkaufen, dann 1.55 Mio….

    Die Lage ist viel zu lukrativ für Sozialen Wohnungsbau. Bauen und Verkaufen ist hier die Devise.

    Ich wette übrigens, dass die besten Grundstücke bereits per Handschlag „verkauft“ sind, wie üblich in Kleve….

     
  15. 57. rd

    @MF Sehr interessanter Kommentar!

     
  16. 56. Klaus

    Ich mag mich schon garnicht mehr beschäftigen mit dem Thema Bauen in Kleve. Jedem Laien war schon vor mindestens 5 Jahren klar, welchen zusätzlichen Bedarf auf dem Wohnungsmarkt die Hochschule in Kleve auslösen würde. Die Bebauungspläne und Baugenehmigungen für z.B. Merkurgelände oder Spyckstr. könnten schon längst beschlossen und abrufbereit in der Schublade liegen. Aber nein, man/frau wartet bis Häuser angezündet werden, verschleppt jahrelang den Neubau von Ersatzturnhallen, etc. etc. etc.
    Auch die Entscheidung für das Gelände des alten Stadtbades hätte schon mit dem Neubaubeginn des Sternbuschbades vor über 2 Jahren getroffen werden können. Oder war man/frau etwa davon ausgegangen, dass das Sternbuschbad nicht fertig gebaut würde?
    Aber nein, man/frau wartet ab, bis das neue Sternbuschbad eröffnet wird und erst dann macht man/frau sich unausgegorene Gedanken was man/frau denn mit dem Gelände machen möchte und löst damit eine Diskussion aus, die ganze Nachbarschaften sprengt.
    Ich frage mich wirklich wofür wir diese Männer und Frauen in der Verwaltung teuer bezahlen und die Ratspolitiker wählen. Ohne die Hochschule, wäre in Kleve der reinste Stillstand. Die Kritik über fehlende Schlüssel beim Rathaussturm oder den vergessenen Adler im Forstgarten mutet da geradezu lächerlich an. Die wirklich ernsten Themen werden garnicht richtig verfolgt bzw. prallen an dieser Verwaltung vollkommen ab.
    Was hatte die Bürgermeisterin in ihrem WahlDankeswort im Oktober 2015 versprochen: „Mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werde ich als Verwaltungschefin Kleve weiter voranbringen.“ Weit ist Sie nicht gekommen!

     
  17. 55. Martin Fingerhut

    ein kleines 1×1 der Investoren :

    Die meisten der Blöcke, welche der B-Plan auf dem Gelände des HallenBads verzeichnet,
    sind – laut Herrn Rauer – jeweils 14m x 14m = 196m² groß.
    gerundet 200m².
    Weil laut B-Plan nur 40% eines GrundStücks bebaut werden dürfen,
    muß für jedes Gebäude mit 200m² GrundFläche
    eine Parzelle von insgesamt 500m² gekauft werden.
    ( 500m² x 40% = 200m² )

    Für das Gebiet zwischen StadtBadStraße und Kalkarer Straße
    verzeichnet http://www.boris.nrw.de einen BodenRichtWert von 220€/m²;
    für den Bereich direkt gegenÜber des StadtBads
    – von der GastStätte „KönigsGarten“ die WasserStraße hinauf bis zur StadtHalle –
    glatte 300€/m².
    Jene Fläche, auf welcher bisher das StadtBad steht,
    hat gegenÜber diesen beiden Referenzen den großen Vorteil,
    einen wunderbaren Ausblick auf die SchwanenBurg zu bieten.
    Dieser dürfte den Wert deutlich steigern.
    Sagen wir um 20%m, also auf 360€/m².
    ( Es wird sogar von 500€/m² gemunkelt. )

    zum Vergleich :
    Das Richtung OpSchlag angrenzende Gebiet wird mit 400€/m² angegeben.
    Darin liegt u.a. das GrundStück der bisherigen EisenHandlung,
    schräg gegenÜber der StadtHalle.
    Dort werden aktuell ebenfalls mehrere Blöcke geplant,
    die noch nicht einmal ganz so tollen Blick auf die SchwanenBurg haben werden.

    500m² × 360€/m² = 180.000€,
    die allein für jedes der GrundStücke gezahlt werden müssen.

    Auf 200m² davon wird ein Haus gebaut,
    das dann ( laut Herr Rauer ) ca. 150m² WohnFläche in jedem VollGeschoß haben wird.
    Wenn 2 VollGeschoß erlaubt werden
    – plus 1 StaffelGeschoß mit 75% der Fläche eines VollGeschosses –
    sind das insgesamt
    2,75 × 200m² = 412m² NutzFläche pro Haus.

    Die 180.000€ KaufPreis des GrundStücks sind dann kalkulatrisch auf die 412m² zu verteilen :
    180.000€ / 412m² = 437€/m².

    Dazu kommen die BauKosten, die ich hier nicht beziffere, weil sie sich je nach Ausstattung unterscheiden.

    Der gesamte Wert des Hauses, der sich aus GrundStücksPreis und BauKosten zusammenSetzt,
    und die Miete werden üblicher Weise so in eine Ballance gebracht,
    daß die Miete über 18 Jahre = 216 Monate die gesamten Ausgaben wieder einspielt.

    Der Anteil des KaufPreises des GrundStücks ergibt dann
    437€/m² / 216 Monate = 2€/m² monatlich.

    Je Etage von 150m² NutzFläche sollen typischer Weise 2 Wohnungen à 75m² entstehen.
    Für jede Wohnung sind das 75m² × 2€/m² = 150€ Monat für Monat allein für das GrundStück.
    Für eine Wohnung in LuxusLage direkt am StadtKern mit herrlicher AusSicht auf die Burg.

    Kann das sozial sein ?
    Klingt das nach bezahlbarem WohnRaum für Familien mit schmalem GeldBeutel ??
    Ist das vernünftig ???

     
  18. 54. Max Knippert

    @48.

    Sie haben richtig gezählt aber gewählt haben uns 11%.

    @49.

    Ihre Verwirrung ist berechtigt und ich möchte nicht belehren sondern mich lediglich erklären. Wir sind gegen jegliche Bebauung im Königsgarten, aber im Rat, haben wir nur noch 1 Stimme und mit den Stimmen der Grünen wären das dann 7. Wie die ehemaligen Offenen Klever abstimmen kann ich nicht sagen, aber ggf. kämen weiter 4 Stimmen hinzu ??? Damit wäre dann bereits ein Viertel gegen eine Bebauung im Köningsgarten.

    Aber wie gesagt, heute ab 18 Uhr werden wir erfahren, was die BürgerMeinung der Politik in Kleve wert ist!

    Realpolitisch würde ich immer eine Bebauung der GeWoGe, einer Bebauung jedes Investor vorziehen weil dann Gemeinwohl berücksichtigt würde. Ich hätte gerne das größte Stück mit Sahne, aber wenn kleiner dann zumindest mit Kirchen…

    Die Alternativen (das würde voraus setzten das der Königsgarten für Wohnbebauung sinnvoll ist, was er aber nicht ist) für Wohnbebauung wären z.B. höhere Geschosse in Bereichen wie der Hoffmannallee, aber es sind noch X Projekte in der Pipeline und die Wohnungsbestandsaufnahme der Stadtverwaltung lässt noch auf sich warten um anhand dieser Zahlen konkret zu werden. Das alte Zwanzigergelände und das Gelände von Merkur/Flutstraße oder auch Spykstraße und Schweinemarkt sollten alleine schon ca. 400 Wohneinheiten darstellen. Aber das ist jetzt aus der Hüfte, also Bitte nur als Daumenmaß nehmen.

     
  19. 53. Justin

    @ 51. Der Laie

    Sie sehen nur die ideellen Werte des Sozialen, Kulturellen und Ökologischen.
    Alles was eine Stadt attraktiver macht beispielsweise Natur (Kermisdahl) oder Fragmente von Natur in der Stadt, eine ästhetische Stadtgestaltung (durch Erhaltung von alten denkmalschutzwürdigen Gebäuden und Neubau von ästhetischen Gebäuden, etc.) , kulturelle und soziale Angebote verursachen nicht nur Kosten, sondern bringen einer Stadt auch Einnahmen: Eine attraktive Stadt zieht Touristen an, die in der Stadt im Einzelhandel, in der Gastronomie und ggf. für Übernachtungen Geld ausgeben. Menschen die in Kleve arbeiten und es sich leisten können zu Pendeln, werden mit den Füßen abstimmen, ob die Stadt attraktiv ist oder nicht. Ich kenne relativ viele Menschen, die zwar in Kleve arbeiten, aber nicht in Kleve wohnen. Diese Menschen pendeln lieber über größere Distanzen (sowohl im Kreis Kleve als auch weit über die Grenzen des Kreises Kleve hinaus), weil Kleve für sie als Wohnort nicht attraktiv genug ist. Dadurch entgehen der Stadt Einnahmen (der Anteil der Kommune an der Lohn- und Einkommenssteuer) und außerdem werden diese Menschen ein Großteil ihres Geldes anderswo und nicht in Kleve ausgeben.
    Investitionen im sozialen Bereich z.B. in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben eine hohe bis sehr hohe Rendite. Nur macht sich das meistens erst später und vor allem langfristig finanziell für eine Kommune bemerkbar.
    Selbstverständlich muss angemessen investiert werden: Ein Opernhaus in Kleve wäre Unsinn genauso wie ein teures Parkleitsystem für eine Stadt Unsinn ist, die über zwei sehr große Parkplätze (die praktisch nie voll sind) in unmittelbarer Nähe der Haupteinkaufstraße verfügt.

     
  20. 52. hannes

    Für alle, die es noch nicht wissen: heute (6.3.) tagt der Bau- und Planungsausschuß in öffentlicher Sitzung im Rathaus. KOMMEN!

     
  21. 51. Der Laie

    @50 Justin
    Damit eine Kommune soziales und kulturelles leisten kann, ist ein gefüllter Stadtsäckel Voraussetzung.
    Bei der ökologischen Umsetzung habe ich in Kleve so meine Zweifel,da wird ein ehemals grünes Spoyufer am Beltermann in eine Klinkerwüste verwandelt und als Placebo ein kleiner Nutzgarten für jedermann angelegt.
    Das sich die Kulturschaffenden in Kleve nach einem eigenen Veranstaltungsort sehnen,ist verständlich,doch wer sich in Kleve umschaut,der findet eine unter Denkmalschutz stehende Produktionshalle die seit Jahren leer steht und keine Anschlussverwendung findet.
    Die Schützenvereine in Kleve sind nicht in der Lage aus eigenen Mitteln ein neues Schützenhaus zu bauen um es dann den Kulturschaffenden für ihre Veranstaltungen zu vermieten.
    Bleibt nur die öffentliche Hand als Erbauer eines Veranstaltungsgebäudes,dem gegenüber steht eine nicht ausgelastete Stadthalle als Veranstaltungsort.
    Wenn in Kleve erst einmal die Sportstätten fertig sind und irgendwann Merkur auch mal seine neue Halle bekommt,vielleicht bleibt dann noch Geld im Säckel für kulturelles übrig.
    Aber das könnte noch dauern, denn die Stadt soll ja den Minoritenplatz auch nicht als Bauland verkaufen,
    da bleibt die Frage, woher soll das Geld kommen.Erhöhung der Kitagebühren, Erhöhung der Grundsteuern oder
    einer Erhöhung der Zweitwohnungssteuer wäre unsozial.In der Haut der Ratsmitglieder möchte ich nicht stecken,von aussen Forderungen aufstellen ist einfach,aber sagen wie es finanziert werden soll, bleibt aussen vor.

     
  22. 50. Justin

    @ Der Laie
    Ihre Meinung, dass die Mitglieder des Stadtrates darauf achten sollten, dass die Stadt Kleve einen möglichst großen Gewinn erzielt, teile ich. Ich würde noch einen Schritt weiter gehen: Die Mitglieder des Stadtrates sind moralisch dazu verpflichtet so zu entscheiden, dass für die Stadt der größt mögliche Gewinn entsteht. Der Gewinn der Stadt setzt sich aus unterschiedlichen Bestandteilen zusammen: Der finanzielle, der soziale, der kulturelle und der ökologische Bestandteil. Alle Bestandteile stellen jeweils einen Wert dar, der nicht nur ideeller Natur, sondern auch materieller/finanzieller Natur ist. Logischerweise ist die Berechnung des materiellen Wertes vom finanziellen Bestandteil am einfachsten. Das kann dazu verleiten den materiellen Wert der anderen drei Bestandteile (Soziales, Kulturelles, Ökologisches) zu übersehen oder zu gering anzusetzen.

     
  23. 49. ???

    @47. Max Knippert

    Irgendwie verstehe ich diese Aussagen nicht ganz.

    Die OK sind gegen eine Bebauung ……….. nur wenn de GeWoGe bauen würde, dann ja ………..

    Ich sehe das so, wenn man gegen Etwas prinzipiell ist, dann gibt es kein wenn und aber. Aber ich lasse mich gerne belehren.

    Welche Alternativen haben die OK, um dringend benötigten Wohnraum zu schaffen?

     
  24. 48. Der Laie

    @47
    Wenn ich auf dem laufenden Stand bin,haben die offenen Klever im Stadtrat genau eine Stimme,da ist dann noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten,warum die Stadt freiwillig auf Einnahmen verzichten soll.

     
  25. 47. Max Knippert

    @45. Laie

    Das Grundstück wird Lastenfrei, frei von jedweder Altlast, von den Stadtwerken abgegeben.

    Der Königsgarten und bezahlbarer Wohnraum sind nicht miteinander vereinbar, ausgenommen die GeWoGe würde bauen und somit Wohnraum für ca. 6€/m2 schaffen…

    Ob die Klever Politik das will und eben auch macht kann jeder Klever Bürger morgen um 18 Uhr im Rathaus erfahren, danach ist am 13.3 Haupt und Finanzausschuss und die Zahlen werden nichtöffentlich verhackstückt und am 20.3. erfolgt vermutlich die Offenlage im Rat.

    Aber wir Offene Klever sind nach wie vor gegen eine Bebauung, wie auch die Grünen, und das bleibt auch so! Wenn das Träumerei ist so gibt es dafür eine traumhafte Mehrheit.

    https://rat.kleve.de/ris/ris-2014/1026-x.-duplikat-von-bebauungsplan-nr.-1-324-0-fuer-den-bereich-koenigsgarten-stadtbadstrasse-8649195/

     
  26. 46. Benno

    @23 Otto:

    Frau Dr. B. Hendricks als Bürgermeisterin? Was erhoffst Du Dir davon? Etwa eine sinnvolle Stadtplanung? Nach Berliner Manier werden bestimmt erst einmal Beraterverträge abgeschlossen… 😉

    Benno

     
  27. 45. Der Laie

    Die Katze beißt sich hier doch in den Schwanz.Der Kämmerer erwartet von den Stadtwerken eine saftige Gewinnausschüttung für seinen Stadtsäckel.Die Stadtwerke können nur einen guten Preis für ein bebaubares Grundstück d.h. wer übernimmt die Abrisskosten (Käufer oder Verkäufer) erzielen,wenn für den Käufer ein entsprechender Nutzen absehbar ist.
    Schränkt der Bebauungsplan die Geschoßhöhe und die Anzahl der Wohneinheiten ein,sinken die Rendite Aussichten wodurch jeder Investor sehr genau abwägt welchen Betrag er für den Grunderwerb ausgeben will.
    Der freie Blick auf die Schwanenburg mag ja noch einen Bonus wert sein,aber er läßt sich eben auch nicht überstrapazieren.
    Das an Stelle des alten Hallenbades eine Grünfläche entstehen wird,davon können m.M. nach nur die größten Optimisten träumen.
    Die Stadt kann auf der einen Seite nicht jammern, das zu wenig bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht und auf der anderen Seite durch überzogene Vorgaben Aktivitäten von Investoren einschränken.
    Selbst wenn ein Bauträger hier Eigentumswohnungen an einer exponierten Stelle errichtet,kann der Kaufpreis nicht in überhöhte Regionen geführt werden.
    Die Ratsvertreter müssen sich also bekennen,eingeschränkte Geschosshöhen gleich eingeschränkte Einnahmen der Stadtwerke, oder maximale Grundstücksausbeute und höhere Einnahmen.

     
  28. 44. Max Knippert

    @42.

    Lebensbewusstsein, sorry aber das ist mir zu uneindeutig. Da ist zwischen Reichbürgertum und Aberglaube ziemlich viel Raum und Zeit.

    Und wir reden doch aneinander vorbei. Wenn ich mich für einen NICHT-Bebauung am Königsgarten ausspreche bedeutet das nicht im Umkehrschluss, das ich für ein beruhigtes Leben bin. Ich mag es sehr wenn auf Balkonen, Terrassen gefeiert wird, Kinder laut sind und Studenten und anderes junges Volk die Nacht zum Tag machen. Die Ausnahme ist um 4 Uhr maximale Lautstärke auf der anderen Mauerseite (24cm) meines Kopfkissens. Gruß an Dirk 😉

    „Wen genau hat ein, für die OK passender, Stadtplaner gefragt?“
    Die Frage verstehe ich nicht genau. Fragen Sie, wer die Stadtplaner angesprochen hat? Das wäre dann ich selbst, und Sie unterschätzen diese Berufsgruppe schon wieder. Wenn ich z.B. einen Kunibert Wachten bitte zum Minoritenplatz zu referieren, wird er mir nicht nach dem Mund reden sondern redet frei. Es wäre auch lächerlich wenn ich einer derartigen Koryphäe dazwischenfunken wollte.

    Große Städte haben Planungsbüros, die dementsprechend viel Personal haben und somit breiter aufgestellt sind als Städte wie Kleve. Aber zum Beispiel für den Öffentlichen Raum oder die Schulplanung gibt es eine sehr Begrenzte Anzahl von Experten. Diese werden Projektweise bundesweit engagiert. Dies ist effizient und das Rad braucht nicht immer wieder neu erfunden zu werden.

    Lieber Herr Unbekannt, was soll der Satz? „Warum möchten Sie, als Mensch, unbedingt anderen Menschen Spiegel vorhalten? Sind Sie unfehlbar?“ Sind Sie es ??? Das mag an meinem Beruf liegen, das ich Menschen sehr gerne den Spiegel vorhalte, was dann zu sehen ist liegt aber nicht in meiner Hand.

    Was ich Ihnen und jedem Anderen aber zu 100% empfehlen kann ist, das wenn man zum X-Mal etwas versemmelt hat – man lieber jemanden fragen sollte der sich (besser) auskennt. Ob diese Person jetzt in Kleve oder Emmerich wohnt spielt dabei keine Rolle.

    Was hat die StadthallenNutzung mit dem Thema Hallenbad zu tun ???
    Für offene Jugendarbeit ist die Stadthalle 100% ungeeignet. Wir könnten jetzt in Ruhe eine Liste für passende und unpassende Nutzungen auflisten, aber wir sollten die Themen auseinander halten. Ihr goldenen Tablett eignet sich sehr gut als Spiegel.

     
  29. 43. Justin

    @ 40. ???

    „Die Verallgemeinerung über „Investoren“ finde ich überzogen.“

    Wer sich als Investor betätigt, muss mit dem investierten Geld mittel- oder längerfristig Gewinne erzielen und diese Gewinne sollten möglichst groß sein. Das ist nichts Verwerfliches, sondern der Sinn von Investitionen. Nebenbei können Investoren auch andere Ziele verfolgen wie z.B. das Bauen von umweltfreundlichen, energiesparenden Immobilien auch wenn das möglicherweise eine Verringerung des Gewinns zur Folge haben könnte. Es gibt sicherlich Investoren für die Gewinnmaximierung nicht unbedingt die oberste Priorität hat, sondern die auch soziale Aspekte und/oder Umweltfreundlichkeit beachten. Ich habe an anderer Stelle im Kleveblog schon deutlich gemacht, dass Investoren aus meiner Sicht per se weder die „Bösen“ noch die „Guten“ sind. Ich glaube, dass ich Investoren in „Grautönen“ wahrnehme und nicht schwarz-weiß male.

    Ich behaupte mal, dass wir grundsätzlich ähnliche Interessen haben: Sie möchten bezahlbaren Wohnraum genauso wie ich auch. Wenn es für das Hallenbad-Grundstück die Möglichkeit gäbe für soziale Einrichtungen Gebäude oder Wohnraum für Menschen, für die aufgrund einer Behinderung Wohnungen auf dem freien Immobilienmarkt nicht geeignet sind, zu bauen, wäre das aus meiner Sicht eine gute Lösung. Ich finde, dass ein Park dann die bessere Lösung wäre, falls die Alternative der Bau von Wohnungen für den freien Immobilienmarkt wäre, da diese dann im oberen Preissegment angesiedelt und somit für die meisten Menschen zu teuer wären.

     
  30. 42. ???

    @41. Max Knippert

    Nein, keineswegs agumentieren wir aneinander vorbei.
    Ich habe vielleicht nur ein anderes Lebensbewusstsein.
    Auch bin ich nicht enttäuscht. Von wem oder von was sollte man enttäuscht sein, wenn man realisitsch lebt und um sich schaut?
    Ich bemerke, dass auch in Bezug auf Lebens- und Aufenthaltsqualitäten, Unterschiede bestehen. Keinesfalls möchten viele Klever und auch ich, nicht noch mehr „beruhigt“ leben! Wir möchten in allen Facetten leben!

    Die Ruhe wartet in der Ewigkeit, das ist die Realität.

    Keinesfalls herabwürdige ich das Rathaus und den Rat, sondern das „Drumherum“ mit dem aufgeblasenen Gezanke.
    Das ist reines „Dorfgetue“ mit „Herrschaftsabsichten“.

    Wen genau hat ein, für die OK passender, Stadtplaner gefragt?

    Merkwürdig, viele große Städte und sogar Großstädte, benötigen keine auswärtigen Stadtplaner. Sie lassen die, dort lebenden Menschen handeln!
    So funktioniert eine wunderbare Vielfältigkeit. Kleve ist einfach einfältig.

    Warum möchten Sie, als Mensch, unbedingt anderen Menschen Spiegel vorhalten? Sind Sie unfehlbar?

    Wer sagt, dass ich mich nicht engagiere? Man kann das auch still ohne Öffentlichkeit und kostenlos machen! Zum Glück ist es nicht umsonst, sondern nachhaltig! 🙂

    Wie schon an anderer Stelle geschrieben, liegt es daran wie Verträge für Grundstücke ausgehandelt werden.

    Auch da gibt es für Investoren, Möglichkeiten für bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

    Was Sie als Querschläger zur Stadthalle als reinen Populismus bezeichnen, kann ich Ihnen nun wirklich nicht folgen.

    Unter „Stadthalle Kleve“ kann man genau diese Zeilen der Definierung finden.
    Wenn man in anderen Städten, mit Kulturschaffenden zu tun hat, kann man dieses Gezetere in Kleve nur als Arroganz empfinden. Andere Kulturschaffende krempeln einfach selber die „Hemdsärmel“ hoch und schaffen es. Eigene Erfahrungen sprechen für sich.

    Hier möchte man alles auf einem „Goldenen Tablett“ serviert bekommen.

     
  31. 41. Max Knippert

    @36.???

    Wir argumentieren aneinander vorbei und ich frage mich woran das liegt…

    Meiner Meinung nach, bemängeln Sie zurecht das Kleve mehr aus sich machen kann bzw. muss um Lebensqualität und Aufenthaltsqualitäten zu verbessern – soweit sind wir uns vermutlich einig. Aber die demokratischen Spielregeln sind nun mal so, das nicht im kleveblog die Weichen gestellt werden sondern im Rat und RatHaus. Das Sie das mit „Dorfgetue“ oder „Herrschaftsabsichten“ herabwürdigen geht total am Thema vorbei.

    Justin macht es in seinen Fragen @37 konkret. Ich habe den Stadtplaner zitiert, der ganz einfach gefragt hat, „ Wie wollen wir leben?“

    Ihre Antworten in @38 sind von einer großen Enttäuschung getragen und die teilen sehr Viele in Kleve, das hat sich in X Gesprächen immer wieder gezeigt. Aber dafür gibt es Verantwortliche und auch wenn Sie sich nicht vertreten lassen wollen ist das nur die 50% Lösung. Die anderen 50% beinhaltet den mühsamen Weg, den verantwortlichen einen Spiegel vorzuhalten. Das Sie das nicht tun wollen ist in Ordnung, aber es braucht Beide Wege. Sich selbst engagieren und eben die Strukturen verändern. Und Städte brauchen definitiv Planer, den ansonsten sieht es genau so aus was sie es gerade bemängeln!

    Der Querschläger zur Stadthalle ist reiner Populismus. Die Stadthalle ist für manches geeignet und für manches eben nicht.

    Sie sprechen immer wieder den fehlenden bezahlbaren Wohnraum an. Ohne Stadtplanung wird sich Gewinnmaximierung ungebremst ausbreiten. Die GeWoGe ist ein erfreuliches Gegengewicht. Und wenn es Politiker in Kleve gibt die dieser Wohnungsbaugesellschaft mehr Verantwortung übertragen wollen, brauchen sie Mehrheiten.

     
  32. 40. ???

    @39. Justin

    Bei einem eventuellen Grundstücksverkauf, kann man einen Vertrag auch individuell, z.B. mit besonderen Zusätzen, gestalten und verhandeln. Das ist überall üblich, warum nicht in Kleve?

    Die Verallgemeinerung über „Investoren“ finde ich überzogen. Man muss versuchen, zusammen zu kommen, damit alle zufrieden sein können. Aber das gilt, glaube ich für manche Kommentatoren in Kleve nicht.

    Hauptsache „Opposition“, Hauptsache ist, immer und gegen Alles zu sein, ohne Freundlichkeit und Respekt.

     
  33. 39. Justin

    @ 38. ???

    „-Wo liegt das Problem, für Familien mit Kindern, Alleinlebenden, und etwas betagteren Menschen dort
    Wohn-, Lebensmöglichkeiten zu schaffen? Es fehlen Wohnungen!!!“

    Bei dem Grundstück auf dem jetzt noch das alte Hallenbad steht und dessen Eigentümer die Stadtwerke sind, kann die Stadt dafür sorgen, dass eine Wohnungsbaugenossenschaft zum Zug kommt, so dass dort Wohnraum entstehen kann, der nicht maximalen Gewinn einbringen muss. Erhält ein Investor den Zuschlag für das Hallenbadgrundstück, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass der neugebaute Wohnraum möglichst viel Geld einbringen soll. Es mag Investoren geben, für die die Gewinnmaximierung nicht das einzige Ziel ist, aber in dieser besonders guten Wohnlage wird sich kein Investor finden, der dort Sozialwohnungen bauen würde. Das würde bedeuten, dass der neugebaute Wohnraum nur für Gutbetuchte bezahlbar ist.
    Wenn auf dem Gelände Gebäude entstehen würden, die ausschließlich einem sozialen, gemeinnützigen Zweck dienen, finde ich Ihren Einwand, dass ein Park in gewisser Weise ein Luxus ist (den sich insbesondre diejenigen leisten können, die nicht mehr auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind) stichhaltig. Ich hoffe, das die Stadt in Zukunft Wohnungsbaugenossenschaften fördert, um bezahlbaren Wohnraum in Kleve zu ermöglichen. Vielleicht wäre es sinnvoll sich einen Überblick zu verschaffen wo in Kleve noch Grundstücke, die für den sozialen Wohnungsbau / Wohnungsbaugenossenschaften geeignet wären, vorhanden sind. Ich glaube, dass es sinnvoll wäre zunächst alle anderen Möglichkeiten auszuschöpfen und das Gelände am Kermisdahl vorerst nicht zu verkaufen und nicht zu bebauen. Die Stadt würde sich dann alle Möglichkeiten offen halten.

     
  34. 38. ???

    @37. Justin

    Die Antworten auf Ihre Fragen sind ganz einfach.

    -Ich habe für mich beschlossen, wenn ich ev. Gedanken zur Verbesserung, oder Alternativen, usw. anbieten
    kann, werde ich mich direkt an die verantwortlichen Menschen wenden, ohne Zwischenstopp.
    Ich persönlich vertraue niemandem mehr! Ich persönlich möchte auch von niemandem vertreten werden.
    Meine Anliegen erledige ich selber.

    -Wo liegt das Problem, für Familien mit Kindern, Alleinlebenden, und etwas betagteren Menschen dort
    Wohn-, Lebensmöglichkeiten zu schaffen? Es fehlen Wohnungen!!!
    Wenn man im warmen Wohnzimmer vor dem Fernseher sitzt, kann man gut über einen Park denken,
    wünschen und sprechen.
    Wenn man aber mit Menschen spricht und ihnen genau zuhört, erfährt man, dass in Kleve z.B. nur
    noch „Gutbetuchte“ über Maklerbüros an eine, der begehrten Wohnmöglichkeiten, kommen.

    -Kleve muss mit Lebendigkeit, kommt von Leben, gefüllt werden können. Aber ohne Stadtplaner und
    steuerfinanziertem, integrierten Handlungskonzept. Lasst die Menschen doch einfach individuell leben und fröhlich
    sein!
    Wofür gibt es die Stadthalle? Sie steht da, rundherum frei und wohnungsbefreit, beruhigt. Das ganze Gebiet
    ist „tot“.
    „Übrigens: Der große Vorteil der Stadthalle Kleve liegt in ihrer vielseitigen Verwendungsmöglichkeit,
    hervorgerufen durch verstellbare Saalwände und einen verstellbaren Saalfußboden mittels einer
    besonderen hydraulischen Anlage.“

    Und dann ist diese Vorzeigestadthalle für Kulturschaffende nicht geeignet? So eine sinnlose Ausrede habe ich
    noch nie gehört!

    Wenn man abends, egal welche Jahreszeit, herumschlendert, hat man Kleve fast für sich alleine. Ist das
    normal?

     
  35. 37. Justin

    @ ??? bzw. alle

    Wie stellen Sie sich eine gelungene Einbeziehung / Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in Kleve vor?

    Wie sollte das Hallenbad-Gelände gestaltet werden?

    Wie sollte Kleve sein bzw. was konkret sollte in Kleve anders sein?

    Ich verfolge mit den Fragen keine tiefergehenden oder verborgenen Absichten, sondern bin einfach neugierig.

     
  36. 36. ???

    @35. Max Knippert

    Ich möchte nur betonen, dass ich ein ganz „normaler“ Mensch mit intensiven Kontakten zur Außenwelt, und kein Ratsmitglied bin.
    Sie brauchen sich um mich keinerlei Gedanken machen, ich stehe mir absolut nicht selbst im Weg (aber vielleicht anderen).
    Im Gegenteil, ich stehe mit beiden Beinen im Leben und weiß genau, was um mich herum geschieht. Deshalb meine Sichtweisen und Gedanken.

    Was die Studierenden betrifft: Auch zu diesen habe ich sehr gute Kontakte, und weiß deshalb, dass die überwiegende Mehrzahl, Kleve als langweilig empfindet. Darum verbringen sie sehr viel ihrer „Studierzeit“, außerhalb.

    „Einmal gewählt macht man was man will“ …………… ach ja, das ist nichts Neues und wird bei einer anderen Wahl auch so sein, und vor diesem momentanen „Dorfgetue“ mit „Herrschaftsabsichten“ schrecke ich als freier Mensch zurück. Bei mir gibt es gewisse Warnsignale, die mich nicht im Stich lassen …………

     
  37. 35. Max Knippert

    @32.???

    Ich teile die Argumente von Justin, möchte aber noch einiges ergänzen.

    Zu Anfang möchte ich betonen für wie wertvoll ich diese Debatte hier finde, gerade wenn es konträr zugeht. Das sich in diesem Blog unter Echtnamen keine Ratsmitglieder, abgesehen von Michael Bay, zu Wort melden spricht Bände und zeigt die Misere und das zugrundeliegende Selbstverständnis unserer Vertreter. Einmal gewählt macht man was man will, außer die Bürger gehen auf die Straße und dann lässt man sich kurz zum Pressetermin einfliegen.

    Und an diesem Punkt möchte ich auf Ihren Vorwurf eingehen, das ich Wahlkampf betreibe. Selbstverständlich tue ich ich das. Einmal weil ich für die Bürger und somit auch Ihre Meinung bin, selbst wenn diese nicht mit meiner übereinstimmt. Denn auf die Auseinandersetzung kommt es an. Dieser Aushandlungsprozess macht Mühe, insbesondere dann wenn eigen Denkmuster gesprengt werden. Das gilt selbstverständlich für uns Alle.

    Zum anderen, ist die Opposition in Kleve praktisch nicht vorhanden und das ist eine Kern-Ursache für Stillstand.

    Wenn ich Städteplaner zitiere, ist das kein Zufall. Kleve hängt diesbezüglich Dekaden hinter her und wenn Expertise fehlt muss diese eingekauft werden. Oder machen Sie etwas umsonst bzw. kostenlos? Aber alle 4 Städteplaner die ich nach Kleve geholt habe, haben dieser Stadt keinen Cent gekostet. Das haben die Offenen Klever bezahlt. Vorsicht Wahlkampf!

    Ein letzter Satz zu Ihrer Abneigung gegenüber Studenten, bzw. wofür diese stehen. Menschen die von außen kommen haben den Vorteil andere Denkmuster mitzubringen, und dadurch entsteht Bewegung und Dynamik. Und genau das ist Lebendigkeit = Urbanität.

    Sie stehen sich selber im Weg und werden Ihren drei Fragezeichen gerecht. Versuchen Sie doch, das Potenzial von Neuen Klevern zu sehen und bringen Sie ihr Wissen über diese schöne Stadt ein. Dieses Spannungsfeld macht eine Stadt aus, dadurch wird sie lebendig und dann kann jeder der hier zeitweise oder dauerhaft lebt auch stolz auf die Perle vom Niederrhein sein.

     
  38. 34. ???

    @33. Justin

    Ich meine damit nicht speziell „Wohnraum am Kermisdahl“, sondern um allgemeine Alternativen bezüglich bezahlbarem Wohnraum in Kleve.

    Überall gibt es von einigen Menschen, die unbedingt immer in der Öffentlichkeit stehen möchten, irgendetwas zu „bemängeln“.

    Mir persönlich reicht dieses „Dorfgehabe“ ohne Weitblick!

     
  39. 33. Justin

    @32. ???

    Thema Bebauung des ehemaligen Hallenbadgeländes:

    „Die Menschen brauchen u.a. bezahlbaren Wohnraum.“
    Ja, das sehe ich auch so. Allerdings würde bezahlbarer Wohnraum nicht am Kermisdahl auf dem Hallenbad-Gelände entstehen. Wenn dort wie vom Bebauungsplan vorgesehen Mehrfamilienhäuser gebaut werden, dann werden die Mieten bzw. die Quadratmeterpreise für die dortigen Wohnungen im oberen Bereich liegen und damit für viele Klever nicht erschwinglich sein. Um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, eignen sich Investoren weniger, sondern Wohnungsbaugenossenschaften, die per Definition preiswerten Wohnraum für Ihre Genossenschaftsmitglieder zur Verfügung stellen und nicht nach Gewinnmaximierung streben sollen.

    Thema Bürgerbeteiligung:

    „Das Thema der frühzeitigen und umfassenden Beteiligung der Bürger ist wie immer nur Wahlthema. Man setzt sich nicht wirklich für die Wünsche und Themen der Bürger ein.“

    Wer ist „man“? Bisher scheint es in Kleve nicht üblich zu sein Bürger in Entscheidungsprozessen einzubinden oder zumindest frühzeitig zu informieren, wenn für die Stadt wichtige Entscheidungen anstehen und welche Möglichkeiten es bei diesen Entscheidungen gibt. Dafür ist der Rat der Stadt Kleve verantwortlich.

    „Nicht nur ich, sondern viele Menschen in Kleve, möchten nicht nach eigensinnigen, wahlwirksamen Ideen einiger Kommentatoren, sowie fremden Städteplanern, die auch noch von uns ungefragt finanziert werden oder werden sollen, vorgesetzt bekommen, wie wir leben sollen.„

    „Wenn man schon auf die Visionen von zeitweise, hier Studierenden zurückgreift, wie die Menschen in Kleve leben sollen, fehlt mir dafür jedes Verständnis.“

    Ich schreibe im Kleveblog zu diesem Thema Kommentare, weil mich das Thema interessiert und ich Bürger dieser Stadt bin. Ich bin zwar kein „Ur-Klever“, aber auch nicht nach ein paar Semestern wieder weg. Und ich betreibe keinen Wahlkampf.

    „Viele Menschen möchten ihre lebensfrohe, lebendige, stolze Stadt zurück! Was setzt man uns vor, ein beruhigtes, stillgelegtes, ins Abseits geschobenes Dorf. Wer soll damit zufrieden sein?“

    Wer hat Kleve zu einem beruhigten, stillgelegten, ins Abseits geschobenen Dorf gemacht? Diejenigen die die Stadt in den letzten Jahrzehnten und bis in die Gegenwart hinein regierten/regieren also im Stadtrat saßen/sitzen haben Kleve zu dem gemacht was es heute ist mit all seinen Stärken und Schwächen.

     
  40. 32. ???

    @31. Justin

    Das Thema der frühzeitigen und umfassenden Beteiligung der Bürger ist wie immer nur Wahlthema. Man setzt sich nicht wirklich für die Wünsche und Themen der Bürger ein. Die Menschen brauchen u.a. bezahlbaren Wohnraum. Welche handfesten Alternativen werden angeboten? KEINE

    Nicht nur ich, sondern viele Menschen in Kleve, möchten nicht nach eigensinnigen, wahlwirksamen Ideen einiger Kommentatoren, sowie fremden Städteplanern, die auch noch von uns ungefragt finanziert werden oder werden sollen, vorgesetzt bekommen, wie wir leben sollen. Wir sind lebendige Menschen, mit eigenen, individuellen Wünschen und Vorstellungen, die nicht in irgendeine Schublade gesteckt werden möchten!

    Viele Menschen möchten ihre lebensfrohe, lebendige, stolze Stadt zurück! Was setzt man uns vor, ein beruhigtes, stillgelegtes, ins Abseits geschobenes Dorf. Wer soll damit zufrieden sein?

    Wenn man schon auf die Visionen von zeitweise, hier Studierenden zurückgreift, wie die Menschen in Kleve leben sollen, fehlt mir dafür jedes Verständnis.

    Ich selber werde für mich den Mut aufbringen, so zu leben, wie ich es für mich richtig finde, wie man in einer Stadt leben könnte und raus kommt aus dem Dorfimage mit gewünschter Mittelaltersehnsucht einiger Kommentatoren!

     
  41. 31. Justin

    30. ???

    „Redet doch einfach mit den hiesigen Menschen … “

    Einige Kommentatoren haben bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass eine frühzeitige und umfassende Beteiligung der Bürger nicht nur wünschenswert, sondern auch notwendig ist, um eine sinnvolle und erfolgreiche Entwicklung der Stadt zu gewährleisten. Ihrem Kommentar (siehe Zitat) nach zu urteilen, möchten Sie, dass die Bürger in Kleve bei wichtigen Bauvorhaben mit städtebaulicher Relevanz nach ihrer Meinung gefragt werden. Wieso kritisieren Sie dann ausgerechnet diejenigen, die sich für eine Beteiligung der Bürger einsetzen?

    Wenn man auch den Rest des Absatzes liest
    „Redet doch einfach mit den hiesigen Menschen, die immer hier leben und nicht nur semesterweise!“ dann erweckt das den Eindruck als würden die Bedürfnisse der Studenten von der Stadt bevorzugt behandelt und möglicherweise auch zu Lasten der übrigen Bürger bedient werden. Wie kommen Sie darauf?

     
  42. 30. ???

    Man sollte auch dann unbedingt an den großen Parkplatz für die Fahrzeuge der „Naherholungssuchenden“ und Studierenden denken!
    Diese Kleve-Silhouette liegt so, dass man sie von einer der meist befahrensten Straßen, erblicken kann.

    Und was macht man im Winter? Wo sind dann die Menschen?

    Ich persönlich finde diese ganze „Diskussion“ einfach, sehr „einfach“. Jede/r „schlägt“ wild um sich, es werden, wie viele? „Stadtentwickler“ zu Hilfe gerufen. Wozu das ganze? Redet doch einfach mit den hiesigen Menschen, die immer hier leben und nicht nur semesterweise!

    Thema Klima, auch zur Städteplanung gehörend: Wie kommt z.B. die „Klimaaktivistin“ Greta Thunberg, zur Zeit, so schnell zu ihren Demo-Terminen quer durch Europa? Mit dem Fahrrad oder sogar zu Fuß?

     
  43. 29. Max Knippert

    Die Aufzählung im Leserbrief von Willfried Blanck zeigt die weitreichende Dimension von Fehlplanungen obwohl sich noch so manches ergänzen lies.
    Und als Fehlplanung kann es zweifelsfrei bewertet werden, weil die bürgerschaftliche Akzeptanz fehl bis hin zur blanken Ablehnung. Das Rathaus die Bank und das Hotel fehlt noch in der Unterstadt Liste, aber auch der Verkauf des Marstalls auf dem alles überragenden Klever Hügel. Dieses historische Gebäude birgt die Kraft, bei entsprechender Nutzung den ganzen Schwanenburg-Vorplatz mit städtischem Leben zu versorgen. Warum dieses Haus für sehr kleines Geld aus den planerischen Händen gegeben wurde ist nicht nachzuvollziehen. Kostendruck wäre als Argument nicht plausibel.

    Erstaunlich ist nicht das Fehler passieren, da kann sich niemand von uns ausnehmen, aber unbegreiflich ist, das aus derartig einschneidenden städtebaulichen Fehlern keine Einsicht zur Änderung erfolgt.

    Um zu wissen wo man hinwill stellt einer der einflussreichsten Stadtplaner weltweit, Jan Gehl eine einzige Frage. „Wie wollen wir eigentlich leben?

    Diese Frage kann sich die Klever Politik nicht weiter verweigern, aber leider hat die Klever Politik im letzten Bauausschuss genau dies getan. Sie will den Rahmen abstecken und denn Bürger anschließend darüber informieren und ggf. werden noch Anregungen zur Kenntnis genommen und in der Regel dann abgelehnt. Dieser Weg ist aus zweierleih Gründen eine Sackgasse. Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind sagte schon Einstein. Der zweite Grund ist genauso entscheidend. Die Bürger einer Stadt haben das größte intuitive und auch fachliche know how einer Stadt. Wer das ausblendet vertritt nicht die Bürger einer Stadt sondern sich selbst.

     
  44. 28. Jürgen Böll

    Ein Klever Architekt spricht nun in den sozialen Medien Tacheles zur seit Jahren misslungen Klever Planungs- bzw. Bauamtstätigkeiten und zu den Stadtverantwortlichen im Klever Stadtrat.

    https://scontent-dus1-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/53155241_2957036074310367_6045994199512252416_n.jpg?_nc_cat=108&_nc_ht=scontent-dus1-1.xx&oh=e17702ab8bdaa3811ee4db8fa719e2b1&oe=5D251C2E

     
  45. 27. otto

    @25.Bogenträger,

    dein Eindruck trügt Dich nicht, es ist noch grauslicher als man zu denken wagt🙈!

     
  46. 26. otto

    @20.KleCom,

    es stimmt, bei dem betreffenden Grundstück handelt es sich um Eigentum.
    Bei dem Bootshausgrundstück um Besitz.

    Hier wurde vor vielen Jahrzehnten mit dem Eigentümer der noch bis Ende 2027 laufende Pachtvertrag geschlossen.

    Ein bestehender Pachtvertrag -muß- auch von jedem neuen Eigentümer (ggf. Eigentümern) uneingeschränkt
    übernommen werden.

    Ob rechtsgültige Verträge bestehen, oder Eigentum vorliegt, das spielt beim Kleve Verplanungsamt
    selten eine Rolle.

     
  47. 25. Bogenträger

    Mein Eindruck ist, dass es so ist wie hier einige schreiben: Es geht nie um Planung oder Bauen oder so, es geht um Geld. Ist das Planungsamt für Geld zuständig? Da arbeiten doch weisungsgebundene Beamte….

     
  48. 24. Das riecht nach Ärger

    Man bekommt also Häuser von der Stadt in seinen privaten Garten gestellt UND noch einen Fahrrad- und Fußgängerweg obendrauf? Da werden sie sich aber freuen. Vielleicht machen die ja dann Cafés auf, um die Leute, die durch ihre Gärten laufen, zu bewirten!? Da hat die Stadt aber mal mitgedacht, Respekt!

     
  49. 23. otto

    @22.JoJo,

    Frau Dr. Hendricks als Bürgermeisterin, mir gefiele das. Es würde dann -gewiss- darüber nachgedacht,
    ob das Klever Verplanungsamt in seiner bisherigen Art und Weise unverändert weiter handeln kann.

     
  50. 22. Joseph Johann

    Die Gewissenhaftigkeit, mit der hier vorgetragen wird, zeugt von Wertung für unsere Stadt. Nur die per Amt tätigen Selbstdarsteller handeln anders.
    Unabhängig von dieser Angelegenheit habe ich mich gewundert, dass Frau Dr. Hendricks ihren Beitrag zum Thema Schleuse veröffentlicht hat. Darf man vermuten, dass sie damit den nächsten Wahlkampf eröffnet hat? Will sie vielleicht Bürgermeisterin werden? Als ehemalige Bauministerin könnte sie dann sach- und fachkundig auf die entsprechenden Bereiche Einfluss nehmen, oder?

     
  51. 21. Husky

    Der Eigentümer? In Kleve spricht man nicht mit dem Eigentümer. Der hat gefälligst ein Ehrgefühl zu haben und der Stadt das was sie gerne möchte zu Schenken!…

     
  52. 20. KleverCompliance

    @18 Klever Jung
    Es geht nicht um einen Pachtvertrag. Wir sprechen über Eigentum. Gesetzlich gesehen, dass stärkste aller Anspruchsrechte. Mittlerweile habe ich auch die Bestätigung, es ist Eigentum. Bis zum Kermisdahl. Also, da bin ich sehr gespannt, wie das gelöst wird. Vielleicht lerne ich noch was. Ebenso gespannt: Die Eigentümer. Bitte nicht auf die Idee kommen, es hätte jemand jemals mit diesen gesprochen. Nichts.

     
  53. 19. Klaus

    Korrektur zu @8. Klaus

    Das Grundstück vom alten Hallenbad sind lediglich 4.000m2 Bauland, was den Verlust von ca. 500.000,- € Verkaufserlös für die Stadtwerke Kleve bedeuten würde. Das sollten uns diese Lage doch wert sein. Liebe Aufsichtsratsmitglieder der Stadtwerke und Ratsmitglieder Herr Bay, Herr Gietemann, Herr Cosar was sagen sie dazu? Muss man immer den letzten Euro rausquetschen, so wie am Mühlenberg/Merowingerstr. fälschlicherweise geschehen? Bei geschätzten 20.000 Kunden der Stadtwerke Kleve, wären das einmalig 25€ je Kunde. Ich sehe keinen Grund sich hier wie der letzte Projektentwickler zu verhalten.

     
  54. 18. Klever Jung

    @12. KleverCompliance
    Bei dem Bau der Hochschule war die Firma RÜBOGAS auf dem Bauplan auch nicht vorhanden.
    Das Firmengelände wurde mal einfach überplant.
    Wen interessiert bei zu erwartenden 1,5 Millionen € (oder vielleicht auch ein wenig mehr) der eine oder andere Pachtvertrag bei der Stadt Kleve / Stadtwerke Kleve?!
    Garagen, Verkehrsführung oder Planung?
    Das hat man in oder bei der Stadt Kleve noch nie funktioniert.
    Man hat immer wieder das Gefühl, das der rechte nicht weiss, was der linke gerade vor hat oder tut.

     
  55. 17. otto

    @11.Schlips,

    geschätzter Schlips, Martin Fingerhut hat hierzu umfassend geantwortet!

     
  56. 16. otto

    Was auffällt ist, dass kaum jemand den Hinweis von Ralf auf einen bestehenden Pachtvertrag -bis 2028- beachtet.

    Eigentümer z.B. die Stadt o. die Stadtwerke oder Irgendjemand setzen keinesfalls die Rechtssituation
    eines Pachtvertrages außer Kraft (BGB 581…. und folgende).

    Läßt sich der Kaskadenverschönerer denn nicht durch das hauseigene Rechtsamt beraten? kaum
    vorstellbar, das läßt verständlicherweise vorsätzliche Täuschung der Öffentlichkeit ahnen.

     
  57. 15. schlips

    Lieber @Martin Fingerhut- es war schon spät…, zuerst dachte ich auch Ihren 1.Gedanken, im Nachhinein kam ich selbst auch auf die Idee, er muss den ‚POTUS‘ gemeint haben- diese fiese, ungezogene Göre an der Spitze der amerikanischen Regierung….

     
  58. 14. Jürgen Böll

    @12. KleverCompliance
    na na wer wird es denn mit Baufeldern so genau nehmen.

    Wie war das noch mit dem Grundstück im Besitz von Johannes Terhoeven an der nicht mehr existierenden Werftstraße, dass hatten die Klever Stadtplaner im Bebauungsplan für die damalige zu planende Volksbank einfach zu einer Grünfläche umgewandelt.
    Nach einem längerem Geplänkel vor der Judikative steht nun heute doch dieser unansehnliche Klotz der Volksbank drauf.

    Aber Klever Stadtplaner versuchen es immer wieder 😉

     
  59. 13. Martin Fingerhut

    @ 10. Guenther Hoffmann :
    Sie haben Recht !
    Das KlinkerMosaik von Sabisch sollte gerettet werden.
    Der LVR hält es zwar nicht für denkmalWürdig,
    aber würdig, mal drüber gründlich nachZuDenken ist es alleMal.
    Sicher wird es nicht einfach sein,
    dieses Riesen“Trümmer“ im ganzen zu bergen,
    doch der LVR dürfte Erfahrung mit soWas haben.
    Ein Angebot, wo es wieder eingebaut werden könnte, gibt es.

    Sogar eine Ab- und WiederAufbauAnleitung Stein für Stein
    – original von Sabisch –
    soll existieren.

    @ 11. schlips
    ### Dony Tru? ###
    Wetten, daß das eine asiatische MeditationsFormel
    für den größten Filantropen aller Zeiten ( GröFaZ – allerDings nur Nr. 2 ),
    den einzigArtigen Altruisten und gewandten Diplomaten Donald Trumple the great ist ?!
    ( oder heißt der Donald the great Trumple ? )

     
  60. 12. KleverCompliance

    Ich habe bei diesen Plänen ein kleines Problem, welches ich denklogisch nicht gelöst bekomme.

    Ich sehe in Gärten der Grundstücke „In den Galleien“ Nr. 36 und Nr. 38 Häuser im Garten stehen!
    Nun ist es aber meines Wissens so, dass bei diesen Grundstücken die Gärten den Eigentümern der vorbezeichneten Liegenschaften gehören! Die Nr. 36, ich denke das darf gesagt werden, wurde gerade verkauft, gehörte davor den mittlerweile verstorbenen Eheleuten Klaus Linke (Journalist) und Marlene Linke (moderierte viele Jahre das Gesundheitsmagazin im ZDF).
    Bei der Nr. 38 gehört das Grundstück m.W.n. sogar bis zum Kermisdahl dem Eigentümer. Wieso stehen da plötzlich Häuser? Da stehen auch einige Bäume in den Gärten, die geschützt sind. Werden die jetzt abgeholzt? Bisher galt immer, die sind heilig. Ich meine sogar, dass bei dem Verkauf aktuell darauf hingewiesen wurde. Ist der Planer da über das Ziel hinausgeschossen oder habe ich etwas nicht mitbekommen?

     
  61. 11. schlips

    Lieber Otto, wer oder was bitte ist Dony Tru?

     
  62. 10. Guenther Hoffmann

    By the way… ist das Kunst Objekt am Giebel des Hallenbades nicht etwas besonderes, als Sinnbild einer prosperierenden „besseren“ Zeit 👍 somit ein erhaltenswertes geschütztes Denkmal aus dieser Zeit für Kleve ? Ist da mal ein „Experte“ zu befragt worden ? 🤔 👏👏 🍻

     
  63. 9. otto

    Betrachtet man die Vorgehensweise des Kaskadenverschöneres leidenschaftslos, fällt
    vielen bei der Nichtbeachtung von Verträgen, Gesetzen und sinnvollen Vereinbarungen sorfort
    Dony Tru ein.

    Die unverständlichen und schädlichen Entscheidungen für Kleve zu zählen, da reichen 10 Finger
    bei weitem nicht mehr.

     
  64. 8. Klaus

    Ich sage nur RASENGITTERSTEINWÜSTE. Warum?

    Auf Grundlage dieses Bebauungsplanes könnten auf dem Bereich des alten Hallenbades bis zu 70 Wohneinheiten entstehen. Je kleiner umso besser, läßt sich nämlich besser vermieten. Das bedeutet mindestens 70 PKW-Stellplätze. Ich habe schon die Vision einer Rasengittersteinwüste um die Stellpätze überirdisch zu realisieren, denn Tiefgaragen in diesem Bereich zu erstellen ist technisch und kostenmäßig nicht zu unterschätzen. Jede(r) Investor(in) wird versuchen dort keine Tiefgarage und kein Untergeschoss zu bauen (siehe Alte Scala). Die Politik muß dringend darauf achten, dass im Bebauungsplan auch zwingend ein echter Grünflächenanteil, d.h. Garten, Wiese, Pflanzen, Büsche, Bäume, etc. vorgegeben wird.

    Für mein Gefühl müssen die 4 Baufelder am Kermisdahl entfallen. Die anderen 4 Baufelder müssen von der GeWoGe übernommen werden, damit man Einfluß auf die Bebauung hat und dort nicht wieder so „prachtvolle“ Verkerk-Bauten (siehe: In den Galleien 24) entstehen.

    Die Stadtwerke werden das finanziell schon überstehen. Wir reden hier über ca. 5.000m2 potentielles Bauland. Der Bodenrichtwert liegt bei ca. 250,-€, d.h. 1,25 Mio € erhoffter Verkaufserlös (das Thema erschlossen oder nicht erschlossen lasse ich jetzt mal weg). Falls die Stadtwerke nur die Hälfte erlösen würden weil der Bebauungsplan auf die Hälfte reduziert wird, dann reden wir über ca. 625.000 € weniger Erlöse. Einmalig. Das werden die Stadtwerke problemlos verkraften.

    Zum Glück ist der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Herr Cosar auch gleichzeitig Vorsitzender des Stadtausschusses für Kultur und Stadtentwicklung. Der wird das bestimmt gut abwägen, was ihm wichtiger ist. Auch der scheidende Geschäftsführer der Stadtwerke Herr Hoffmann muss sich hier nicht mehr beweisen. Es spricht alles für einen 50/50 Kompromiss.

    Und hier noch ein Denkanstoß. In Goch ist man ausnahmsweise mal (sorry, dass mußte sein) ein bißchen kreativer:
    https://rp-online.de/nrw/staedte/goch/goch-plaene-fuer-neue-und-alte-baugebiete_aid-36591479

     
  65. 7. rd

    @Markus Anfängerfehler. Ist korrigiert.

     
  66. 6. Chewgum

    … die Stadtbadstraße

     
  67. 5. Chewgum

    Erschließungsstraße … hoffentlich bleiben die Kanuten standhaft

    Nun gab es ja schon immer das Sträßchen, das am Hallenbad entlang zum Parkplatz hinter dem Hallenbad führte. Reicht das nicht?

     
  68. 4. Martin Fingerhut

    auch der RP ist die Sache einen Artikel außer der Reihe wert :

    http://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/kleve-streit-um-massive-bebauung-am-alten-stadtbad_aid-36741153

     
  69. 3. Markus van Appeldorn

    Kanuten, Ralf, nicht Ruderer.

     
  70. 2. Martin Fingerhut

    Den neuen B-Plan gibt’s onLine :

    https://rat.kleve.de/C1257CF60039C976/html/573E2D658AC3F279C125839E004126B1/$FILE/1-324-0%20Offenlage%20Stand%20Februar%202019_1.pdf

    das alte ‚Versehen‘ ist – wohl absichtlich – nicht mehr onLine.
    deshalb ein ÜberBlick :

    2 B-Pläne – finde die Unterschiede . . .

    nennsWert hat sich nicht viel verändert.

    praktisch nur auf dem Gelände des HallenBades und des ParkPlatzes dahinter.

    Am meisten fällt auf :

    Die 10er MietsKaserne, die parallel zur Straße KönigsGarten vorgesehen war,
    ist nun durch eine Gasse geteilt.
    Dadurch entstehen 2 Blocks,
    von denen der eine zusätzlich um die Ecke herum und entlang der StadtBadStraße weiterGeführt wird.

    Wie viele Wohnungen darin möglich sein werden, ist für mich nicht zu erkennen.
    Der GrundFläche nach dürften es wieder 10 sein – mindestens !

    Für den Block daneben, der noch nicht einmal halb so viel GrundFläche hat,
    sind immerhin bis zu 8 Wohnungen erlaubt !

    Nach wie vor sind 4 Etagen möglich.

    Wie schon im ursprünglichen Entwurf
    darf die AußenWand dieser Blöcke bis zu 9,50m in die Höhe ragen.
    Lediglich das Dach muß flacher werden :
    Statt eines bis zu 14,00m hohen Firstes
    sind „nur“ noch maximal 12,50m erlaubt.

    Dafür aber sind die beiden Blöcke bis direkt an die Straße KönigsGarten heranGerückt,
    wodurch sie um so bedrückender erscheinen werden.

    Hinter diesen beiden Blöcken ist der NußBaum eingezeichnet.
    – von 3 Seiten eingezwängt zwischen insgesamt 4 Blöcken,
    von denen 3 je 12,50m hoch werden dürfen
    und einer „nur“ 11,00m.

    Die 3 vorgesehenen Blöcke entlang der StadtBadStraße sind etwas nach hinten ( also nach Süden ) gerückt,
    weil ja am Beginn der Straße der eine Block um die Ecke ragt.

    Sie fallen ein wenig kleiner aus,
    dürfen dafür aber um so höher werden :
    insgesamt bis 12,50m statt 11,00m,
    die AußenWand sogar 9,50m statt 6,50m.
    Auch jeder dieser Blöcke darf bis zu 8 Wohnungen auf 4 Etagen umfassen.

    Ihnen parallel, entlang des Wegs KermisdahlUfer,
    sind wieder 3 Blöcke vorgesehen,
    welche etwas reduziert wurden :
    nur noch 3 Etagen statt 4,
    und nur 6,50m hohe AußenWände statt 9,50m,
    insgesamt aber immer noch bis zu 11,00m hoch statt 14,00m.
    In jedem dieser Häuser sind bis zu 6 Wohnungen erlaubt.

    Vom ParkPlatz am bisherigen Ende der StadtBadStraße bleibt nur noch ein kärglicher Rest übrig,

    Für die südlich davon vorgesehene Reihe von 1bis2-FamilienHäusern
    ändert sich (fast) nichts.

    Am (aufge)hübschesten sind 2 FarbWeksel :

    Der Streifen direkt am Ufer entlang war bisher in hellGrün als “ öffentliche GrünFläche “ markiert,
    nun strahlt er in kräftigen Grün.
    Wie es scheint soll dieser FarbTon „GrünFläche“ bedeuten.
    Einiges von dem, was neulich noch als „offentlich“ angepriesen wurde,
    ist nun – sicherlich zutreffender – als „privat“ markiert.

    In neuer Farbe gestrichen ist auch jenes langGezogene Areal,
    auf dem die gesamten NeuBauten eingezeichnet sind :
    Im vorigen Entwurf war dort noch hellRot,
    was für “ allgemeines WohnGebiet “ steht.
    Statt des aufdringlichen Rots
    ergießt sich nun ein zurückHaltendes lindGrün über diese Flächen.
    Diese scheinbar harmlose Farbe soll signalisieren,
    daß dieser Bereich nicht überbaut werden darf.
    Doch das war doch auch in hellRot nicht anders.
    Gebaut werden darf ausschließlich in den markierten BauFenstern.
    Was ist also der wirkliche Unterschied ?
    Rein die einlullende Farbe ?
    Weil sich so viele Klever wünschen, daß ganze Gebiet solle grün bleiben
    wurde auf dem B-Plan etwas grüne Tinte ausgekippt ?

    Wie Frau Dr. Meyer-Wilmes schon einmal festStellen mußte
    – an Ort und Stelle neben der VoBa –
    kann eine grüne Fläche auf dem B-Plan
    auch ein rotes KlinkerPflaster in der Realität bedeuten.

    „greenWashing“ à la Cleves ?

     
  71. 1. otto

    Das ist ja interessant, was dieser Lageplan alles zeigt.

    Der Parkplatz verschwindet, wo können dann die Vereinsmitglieder parken, ihre Boote holen oder zurückbringen?

    Kann es vielleicht sein, dass Bootslagerflächen in der -nicht- zugänglichen, städtischen Tiefgarage zur Verfügung gestellt werden? Was Schwachsinn anbelangt gewiss eine passende Alternative!

    Die Verlängerung der Stadtbadstraße erfordert auf dem Vereinsgelände erhebliche Baumaßnahmen
    und Veränderungen, so dass auch die dort stehende Bootslagerhalle in Mitleidenschaft gezogen wird und somit
    die bisherige Nutzung entfällt.

    Mit ihrem Vorgehen bemüht sich die Stadt einen alten, angesehenen Sportverein zu vernichten, was ist
    das, Dummheit o. Gleichgültigkeit o. etwa Vorsatz?

    Wer mag wohl für diese in den kommenden -10 Jahren- nicht durchführbaren Baumaßnahmen verantwortlich sein? Wer die Verunstaltung der Kaskaden kennt, hat hier auf jeden Fall eine Ahnung.