12:10! Grüne schicken Leenders ins Rennen

rd | 17. März 2015, 20:16 | 47 Kommentare
Die letzte Abendveranstaltung, zumindest am Dienstag

Die letzte Abendveranstaltung, zumindest am Dienstag

Als die Mitglieder der Klever Grünen sich im Blauen Salon der Stadthalle versammelt hatten, um ihren Bürgermeisterkandidaten zu wählen, war die Ausgangslage für die beiden Aspiranten etwa gleich.

Sonja Northing, frisch gekürte Bürgermeisterkandidatin der Findungskommission, war noch nie auf einer Mitgliederversammlung des Ortsverbandes, Dr. Artur Leenders, von Teilen der Partei favorisierter Kandidat, hatte sich in den vergangenen fünf Jahren auf solchen Treffen nicht mehr blicken lassen, aus Groll, wie er gestand, weil seine Parteifreunde auf einer Kandidatenkür übel mit ihm umgesprungen seien.

Eine Dreiviertelstunde stellten sich die parteilose Sozialamtsleiterin und das Klever Grünen-Urgestein den 23 anwesenden Mitgliedern vor und ließen sich befragen, dann wurde gewählt. Der Ausgang war der knappste mögliche sehr knapp: Leenders erhielt zwölf Stimmen, Northing zehn (ursprünglich waren zehn Stimmen bekannt gegeben worden, doch später wurde das Ergebnis auf elf Stimmen korrigiert – heute wurde dann noch mal korrigiert, zurück zum ursprünglichen Ergebnis). Die Stimme, die Northing fehlte, könnte ihre eigene gewesen sein – im Gegensatz zu Leenders war sie als Nicht-Mitglied nicht stimmberechtigt. Enthaltungen gab es keine.

In der Vorstellungsrunde wiederholte Northing in leicht gekürzter Form das, was sie am Mittag schon der versammelten Presse erzählt hatte (siehe Bericht hier: Sonja Northing, eine gute Wahl). Bei den Fragen konnten sensible Zuhörer den ein oder anderen Versuch entdecken, die Kandidatin bloßzustellen, doch die ließ sich auf das Spiel nicht ein und blieb im Wesentlichen bei den grundsätzlichen Aspekten ihrer Kandidatur: „Ich war von der Idee eines gemeinsamen Kandidaten so begeistert, dass ich spontan gesagt habe: Ich mache das.“ Sie stehe für das gemeinschaftliche Ringen um Mehrheitsbeschlüsse. „Die Idee, gemeinsam einen Wandel herbeizuführen, hat mich dazu bewogen, auf die politische Bühne zu springen.“

Etwas konkreter wurde es, als sie von ihren Vorstellungen berichtete, Kleve sozialer zu gestalten und das dafür nötige Geld zum einen durch Mehreinnahmen und zum anderen durch weniger Ausgaben aufzutreiben – und zwar mit Hilfe der Mitarbeiter der Verwaltung, denen sie großes Potenzial zusprach.

Leenders stellte sich kurz und knapp als „61 Jahre, Unfallchirurg“ und „ewiger Montessorianer“ vor. Er bekannte, dass ihn mit Theo Brauer eine Freundschaft verbinde. Theo lasse im übrigen ausrichten, dass er mit der ominösen SMS nichts zu tun habe (die Geschichte zu dieser Kurzmitteilung hier: Die SMS). Er bezeichnete sich als einer der Väter der hiesigen Montessori-Kindergärten, der Hochschule, der schwarz-grünen Zusammenarbeit im Allgemeinen und einer Umgehungsstraße im Besonderen.

Eigentlich hatte er der Politik schon den Rücken gekehrt, doch dann kam der Bürgermeisterkandidat der CDU und löste offenbar bei Leenders den messianischen Reflex aus, die Stadt von diesem Unheil zu bewahren: „Ich mag Udo Janssens Politikstil nicht“, so Leenders. „Ich sehe Entwicklungen, die wir in Gang gesetzt haben, in Gefahr.“ Insbesondere die Bahnverbindung Kleve-Nimwegen hatte es ihm angetan.

Leenders sagte, dass er ruhiger geworden sei, doch als er auf die Schlagzeile „Ich bin der einzige, der Udo Janssen schlagen kann“ angesprochen wurde, platzte es aus ihm heraus. Das habe er nie gesagt. Was er dann beim Lesen der Schlagzeile gedacht habe? Leenders nannte den Vornamen des Journalisten und gleich danach das Wort Arschloch. Diplomatie geht sicherlich anders, doch die selbstbewusst-deftige Vorstellung war offenbar, wie die Abstimmung zeigte, ganz nach dem Geschmack der Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Aber das Resultat offenbarte auch, dass sich ein tiefer Graben durch die Partei zieht.

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47 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 47. Bernd Derksen

    Was ja noch gar nicht thematisiert wurde:
    Die Aussage von Herrn Leenders in seiner Bewerbungsrede, dass es „einige Jungs in Kleve gibt, die zu allem etwas absondern“. (Zumindest laut meiner Notizen. 😉 ) Was ich als Anspielung auf den kritischen Kleveblog interpretierte.

    Mmh, ich muss zugeben, dass auch ich keine Autorisierung durch grüne Polit-Kommissare habe und mich auch weiterhin nicht darum bemühen werde … 😉

     
  2. 46. rd

    @G.M. Nee, den Kommentar habe ich aus einer Laune heraus gelöscht.

     
  3. 45. G.M.

    @rd … warum schimpfen sie immer so Herrn Fingerhut.? Persönliche Fehde?

    M. F. hält sich schlauerweise bei solch „billigen“ Herausforderungen zurück. Gut so!

     
  4. 44. laloba

    Bei manchen Kommentaren hier ist mir allerdings rätselhaft, warum gerade die durchgehen …

     
  5. 43. rd

    @Schwanenjunge Nicht dautekonforme Kommentare gibt es hier, so glaube ich, genug. Nur manches Unbrauchbare, z.B. die Leser oder deren Intelligenz beleidigende Äußerungen sowie schlichtweg Falsches, wird aussortiert. Diese Erwiderung wird wahrscheinlich wieder einen Kommentar von Martin Fingerhut auslösen, der mir genau darlegt, wann welche seiner vermutlich weltverändernden Kommentare nicht erschienen und wie inkonsistent meine Kriterien sind. Ich weiß noch nicht, ob ich ihn genehmigen werde. Und genau dafür ist es meine Veranstaltung, die sich auch jenen verpflichtet sieht, die nicht täglich Kommentare schreiben.

     
  6. 42. Schwanenjunge

    Verantwortlich sein hat nichts damit zu tun, dass Kommentare die nicht Dautekonform sind, auch nicht veröffentlicht werden. Meinungsselektierung. Aber nun Schluss. Kostet nur unnötig Zeit.

     
  7. 41. rd

    @Schwanenjunge Ich bin dafür verantwortlich.

     
  8. 40. Schwanenjunge

    @33 rd
    Dann ist ja schön, dass es sowas wie eine Autorisierung von Kommentaren durch Herrn Daute im Kleveblog nicht gibt.
    Da kommt mir der Begriff “ Heuchler “ hoch.
    Ich weiss; wird nicht veröffentlicht, juckte mir aber in den Fingern.

     
  9. 39. Schü.-

    Jetzt müssen aber auch Mitgliederversammlungen der Grünen konsequenterweise nichtöffentlich werden. Dann kann jeder nach Belieben das böse A-Wort aussprechen – und keiner kriegt es mit.

     
  10. 38. rd

    @Beobachter Guter Hinweis.

     
  11. 37. Friedrich Foerster

    Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!

     
  12. 36. Bernd Derksen

    @Michael Bay und Gudrun Hütten
    Da ich mir sicher bin, dass Sie hier mitlesen (bzw. lassen):

    Was ist denn der Anlass, eine solche Information an die Lokaljournalisten zu geben? Und welche positiven Wirkungen erhoffen Sie sich davon?

    Es ist doch klar, dass z.B. Friedrich Förster im Internet nicht Statements im Namen des Vorstands oder der Fraktion abgibt. Aber das Recht seine Sicht der Dinge hier zu äußern hat er. Und ich finde es gut und richtig, dass er sich an Debatten beteiligt, Infos beiträgt, etc.

    (Auf die Verwirrungen ums Wahlergebnis und die Korrekturen im Namen des Vorstands bezieht es sich doch nicht, oder? Oder ist es ein Versuch, die Berichterstattung über SMS und Co. zukünftig besser „lenken“ zu können? )

    Dass man mit so einem Schreiben Hohn und Spott provoziert, dürfte absehbar gewesen sein.
    Haben Sie dafür wirklich die Rückendeckung von Vorstand und Fraktion erhalten? 😉

    Sie schreiben tatsächlich:
    >Statements und Interviews mit den Medienorganen,sowie Einladungen zu Veranstaltungen, Hinweise auf Projekte, usw. welche den Ortsverband Kleve oder die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen betreffen, müssen durch die OV Sprecherin Gudrun Hütten oder den Pressesprecher der Fraktion Michael Bay autorisiert sein.>

    Das meinen Sie doch hoffentlich nicht so pauschal, wie es hier formuliert ist, oder?
    Dann finde ich den Begriff Maulkorb für Mitglieder angemessen.

    Und ich frage mich, ob das das Selbstverständnis einer demokratischen Partei sein kann bzw. darf.

    Sie können ja gerne parteiintern Gespräche, Fortbildungen, Geschäftsordnungen, Rügen, Ausschlussverfahren, etc. als Maßnahmen nutzen wollen, wenn jemand öffentlich etwas kommuniziert, was Sie nicht mögen.
    Aber: Medien vorschreiben zu wollen, Äußerungen von Mitgliedern nur autorisiert nutzen zu dürfen, halte ich für peinlich und rechtlich ohne Belang.

    Grundrechte, wie das der Meinungsfreiheit, werden nicht aufgehoben, nur weil man Mitglied des Ortsverbands Kleve der Grünen ist oder wird!

    Etwas anders ist es, wenn jemand den Eindruck erweckt, z.B. im Namen von Fraktion oder Vorstand zu sprechen. Aber dann sollten Sie konkret erklären, wann dies geschah und wo Sie konkret Medien vorwerfen, hier irreführend berichtet zu haben.

    Ich bitte Sie, hier ein paar Verständnishilfen und Klarstellungen abzugeben.
    Mir scheint dies angemessen und sinnvoll.

     
  13. 35. Bobachter

    @rd.
    Die Forderung geht ja noch weiter: „“Statements in den (…) Medienorganen (…) welche den Ortsverband Kleve oder die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen betreffen, müssen durch die OV Sprecherin Gudrun Hütten oder den Pressesprecher der Fraktion Michael Bay autorisiert sein“

    Das bedeutet doch, dass alle Statements, die die Grünen betreffen autorisiert werden müssen, also auch Aussagen von Mitgliedern anderer Parteien über die Grünen.

     
  14. 34. Johannes K.

    @33 rd
    Ist schon 1. April bei den Grünen ?

     
  15. 33. rd

    @Schü.- Das ist mir auch sofort sauer aufgestoßen. Als wenn sich irgendein Journalist eine Äußerung, die er von einem Fraktionsmitglied erhalten hat, nachträglich von Michael Bay „autorisieren“ lässt. Das ist so was von DDR, man staunt über dieses Ansinnen doch sehr.

     
  16. 32. Schü.-

    Lieber Friedrich Förster! Die Klever Grünen versuchen gerade ihre, Pressearbeit zu verbessern. Demnächst gibt es nur noch gefilterte Beiträge: http://www.lokalkompass.de/kleve/politik/maulkorb-bei-den-gruenen-statements-muessen-autorisiert-sein-d529154.html

     
  17. 31. Günter Hoffmann

    ..tja.. (29.)…so sind sie halt… die Grünen und ihr Personal , sie zeigen eben immer wie“ grundehrlich und authentisch“ und auch stilsicher sie sind.

     
  18. 30. rd

    @Friedrich Foerster Ihr Postfach ist voll. Deshalb an dieser Stelle nur der Hinweis: Ich weiß es.

     
  19. 29. Friedrich Foerster

    Dr. Artur Leenders auf der Versammlung ja gefragt worden, was er zu diesem Spruch sagen möchte, er sei der Einzige, der Udo Janssen schlagen könne, und hat geantwortet, er habe so etwas nie zu Olaf Plotke gesagt.

    Anschließend ist er dann gefragt worden, was er denn empfunden und gedacht habe, als er das gelesen habe.
    Darauf hat er dann grinsend geantwortet: „Tja, Olaf Arschloch!“, worauf die Anwesenden teils klatschend, teil johlend antworteten, und auch Olaf Plotke grinste für alle Anwesenden deutlich sichtbar und reckte seinen rechten Daumen hoch

    – den Daumen und nicht etwa den Stinkefinger! – 😉

    Diese ganze Situation hatte für alle Anwesenden erkennbar auch eine ironisch-satirische Ebene!
    Dr. Artur Leenders hat hier sehr ehrlich, aus dem Bauch heraus, ohne sich erst juristisch beraten zu lassen, geantwortet – was man neudeutsch authentisch nennt. Ist uns wirklich ein Politiker lieber, der immer mit angezogener Handbremse daherkommt und sich erst nach allen Seiten absichert, bevor er handelt und redet? Mir jedenfalls nicht!

    Und ich schätze Dr. Artur Leenders gerade auch deshalb, weil er so grundehrlich und authentisch ist!
    So viel dazu!

     
  20. 28. jean baptiste

    @28 rd @Vorbestraft: Nein, dürfen sie nicht. Aber das spielt hier keine Rolle.
    Beleidigung wird, sofern unter privaten Umständen getätigt, immer vor dem Schiedsmann enden. Da muss einer schon sehr engagiert sein, wenn er das darüberhinaus bis zum Richter fortschleppen kann und will.

    Im vorliegenden Fall sieht das etwas anders aus.
    Die Tat geschah im öffentlichen Raum, zu einer offiziellen Gelegenheit, nämlich Pressetermin der Grünen Partei, Chapter Kleve. (Sorry für das Wort Chapter, aber gewisse Parallelen drängen sich mir auf @rd ,bitte streichen, falls zu gewagt!).
    In diesem Fall kann (und wird) der Staatsanwalt öffentliches Interesse annehmen, und dann kann das in einem (saftigen, da selbst. Chirurg) Strafbefehl oder vor dem Richter enden.
    Akzeptiert er einen Strafbefehl, oder wird ein Gerichtsurteil rechtskräftig, dann gilt er als vorbestraft.
    Ob er das angeben muss, hängt von mehreren Faktoren ab , siehe Anhang (@rd !!! da können sie nicht so ein Kästchen von machen, wie man das oft in der Zeitung sieht ??????)
    Für den Kandidaten kommt das auf jedenfall zu spät, selbst ein Penner von einem Anwalt würde es schaffen, die Sache bis über den Beginn der neuen Amtsperiode des BM zu dehnen.

    Aber, als Dr. Arthur Leenders würde ich mir mal andere Sorgen machen. Die Landespartei wird hoch erfreut sein, solche Vorkommnisse zu Ohren zu bekommen.
    Und wenn dann noch irgendein Mitglied (leider können das meines Erachtens nur Mitglieder, und 12 werden es bestimmt mal nicht tun, wie die 10 anderen ticken weiß ich nicht) ein Parteiausschlussverfahren anstrengt, Grund wäre „Parteischädigendes Verhalten“ , dann bekommt er ein Problem.
    Wie sowas abläuft, fragen Sie Friedrich Förster, der kennt das nicht nur vom Hörensagen.

    )

     
  21. 27. rd

    Die RP berichtet in ihrer Freitagausgabe, dass der Journalist den Grünen-Kandidaten wegen des Wortes „Arschloch“ angezeigt habe. Dürfen Bürgermeisterkandidaten eigentlich vorbestraft sein?

     
  22. 26. Bernd Derksen

    @Georg Dönisch
    Diese Privilegierung ihrer selbst haben die Parteien ja nicht ohne Grund in die Wahlgesetze reingeschrieben. 😉 (Gut, man kann es auch verteidigen und rechtfertigen; ich sehe diese Ungleichbehandlung eher kritisch.)

    „Bewerberinnen und Bewerber um das Bürgermeisteramt, die von Parteien oder Wählergruppen vorgeschlagen werden, die nicht im Gemeinderat, im zuständigen Kreistag, im Landtag oder – aufgrund eines Wahlvorschlags aus NRW – im Bundestag vertreten sind, müssen „Unterstützungsunterschriften“ beibringen. Dasselbe gilt für Einzelbewerberinnen und Einzelbewerber. Wird dagegen die bisherige Bürgermeisterin oder der bisherige Bürgermeister vorgeschlagen, sind Unterstützungsunterschriften nicht erforderlich.“
    (http://www.mik.nrw.de/themen-aufgaben/buergerbeteiligung-wahlen/wahlen/auf-allen-ebenen/direktwahl/wahlvorschlaege.html)

    Meine Prognose derzeit ist, dass Frau Prof. Klotz u.a. wegen dieser Hürde eher nicht antreten wird.

     
  23. 25. Bernd Derksen

    @HeinzS
    Ich will es gar nicht zu sehr rechtfertigen. Aber schon mein Verständnis dafür zum Ausdruck bringen.

    Die Grünen fragten programmatische Ziele und Inhalte ab und wollen da Konkreteres hören. Dem stand unter anderem die Absprache, dies gemeinsam in Ruhe mit den beteiligten Parteien/Gruppen zu besprechen, entgegen. Da konnte ein Artur Leenders ganz anders sich äußern. Auch sicherlich, weil er da viel mehr Kompetenzen im Laufe seiner lokalpolitischen Aktivitäten hat entwicklen können.

    Es ist auch ein Unterschied, ob z.B. ich hier nach Gutdünken meine aktuelle Meinung äußere, oder ob eine Bürgermeister-Kandidatin sich vorschnell so positioniert, dass es ihr später noch leidtun könnte. Noch dazu als parteiübergreifend Ausgerichtete und noch von niemandem letztlich als Kandidat nominiert. Und unmittelbar nach dem Findungskommissions-Votum.

    Aber: Ich kann auch verstehen, dass mancher Grüner da weniger Verständnis entwickeln mochte.
    (Und bei der Veranstaltung selbst war ich auch „verständnisloser“ angesichts der unzureichend scheinenden Beschäftigung mit lokalpolitischen Themen und dem Eindruck des Ausweichens. )

     
  24. 24. Georg Dönisch

    @21

    „aber in einer Demokratie reichen 23 Partei-Mitglieder,
    um eine Kandidatin oder einen Kandidaten zu wählen.“

    „Die einzige größere Hürde, die dann noch für die Kandidatin oder den Kandidaten zu überwinden wäre,
    sind die ungefähr 200 Unterschriften, die für die Kandidatin oder den Kandidaten zu sammeln wären.“

    Und das nennen Sie Demokratie???

    1 Parteimitglied ist also soviel Wert wie 10 „normale“ Bürger, oder was?

    Oder muss sich Herr Leenders jetzt auch noch 200 Unterschriften suchen?

     
  25. 23. Bernd Derksen

    @Friedrich F. #21
    Sehe ich genauso.

    Und ich als Parteiloser finde es gut und lobenswert, wenn man sich Transparenz erlaubt. Natürlich macht man sich dadurch angreifbarer. Aber es ist eine zumeist notwendige Bedingung demokratischer Prozesse.
    Insofern bin ich den Klever Grünen dankbar, dass ich teilnehmen durfte, und halte es für eine gelungene Veranstaltung.

    Ich halte es für eine extrem problematische Entwicklung in der Politik, dass man öffentlich wahrnehmbare innerparteiliche Debatten und Kontroversen verhindern will. Angefangen bei der Allensbach-Studie für Kohls CDU, dass dies Wählerstimmen kosten und daher zu vermeiden sei. Das Ergebnis ist z.B. eine CDU, in der heute so gut wie alles von oben kommende durchgewinkt und abgenickt wird.
    (Und wo es schon irritiert, wenn man auf einer Bundesparteitags-Veranstaltung mal ’ne kritische Frage stellt. 😉 )

    Das mag ja wirklich bei der Masse der Wähler ankommen. Aber wofür steht denn heute z.B. diese Volkspartei programmatisch noch? Außer halt dem Willen zur Macht?
    Und nach meinen Eindrücken hat nie zuvor jemand in der deutschen Spitzenpolitik so apolitisch und inhaltsflexibel-opportunistisch gewirkt wie Frau Merkel.

    Nein, da ist mir ein grüner Ortsverband, auf dem unterschiedliche Interessen und Ansichten aufeinanderprallen und sich der demokratischen Entscheidung durch Abstimmungen stellen, viel viel lieber. Völlig egal, was die Masse der Wähler darüber denken mag. Politik darf nicht zum Inszenierungstheater verkommen, sondern es braucht Authenzität, und da geht’s nicht ohne Kontroversen. Auch öffentlich wahrnehmbare.

    So ist halt Politik und Demokratie. Es gibt unterschiedliche Meinungen, Gewichtungen, etc.. Wer Parteien zu monolithischen Blöcken machen will, sollte mal über seine oder ihre demokratisches Grundwerte nachdenken.

    Ich war mal bei einer Mitgliederversammlung der Grünen in Münster als Frau Höhn für den ersten Koalitionsvertrag auf Landesebene warb, und (ich meine) Frau Steffens o.ä. für ein Nein (unter Hinweis auf die Arroganz der SPD in den Koalitionsgesprächen, etc.) plädierte. Bei der abschließenden Abstimmung, die proportional das Abstimmverhalten der dortigen Delegierten auf dem Landesparteitag (bzw. LDK o.ä.) festlegte, wäre gar nicht aufgefallen, wenn ich mitgestimmt hätte. 😉

    Nebenbei:
    @jean baptiste
    >der aber keiner Partei angehören dürfe, formuliert.>

    Dies scheint so nie beschlossen worden zu sein. Auf der grünen Versammlung wurde kritisch angemerkt, dass z.B. mancher SPDler diesen Eindruck fälschlicherweise öffentlich vermittelt habe.
    Es sei halt das Ergebnis einer ersten Abstimmung in der Findungskommission über alle vorgeschlagenen Kandidaten gewesen, dass die drei mit den meisten Stimmen zufällig alle parteilos waren.

    (Wenn ich da was falsch verstanden habe, kann man mich wie immer korrigieren.)

     
  26. 22. Friedrich Foerster

    Nachdem der Blutdruck hoffentlich inzwischen bei Allen wieder einigermaßen gesunde Werte erreicht hat,
    möchte ich einen Rückblick auf den vergangenen Dienstag-Abend versuchen.

    Zunächst einmal:
    Eine Anwesenden-Quote von zwei Dritteln aller Mitglieder halte ich für beeindruckend gut.
    Grundsätzlich gilt ja: Je mehr Menschen anwesend sind, desto schwieriger wird es für Einzelne
    oder eine kleine Gruppe, einer Versammlung ihren Willen aufzudrücken.
    Zwar sind 23 anwesende Mitglieder natürlich im Verhältnis zu 50000 Menschen, die in Kleve leben,
    ziemlich wenige Menschen, aber in einer Demokratie reichen 23 Partei-Mitglieder,
    um eine Kandidatin oder einen Kandidaten zu wählen.
    Andere Parteien werden ja auch noch wählen oder haben schon gewählt.
    Und jedem einzelnen wahlberechtigten Menschen in Kleve steht es ja frei,
    mit anderen zusammen zusätzlich jemanden vorzuschlagen,
    wenn man mit allen bisher Vorgeschlagenen nicht einverstanden ist.
    Die einzige größere Hürde, die dann noch für die Kandidatin oder den Kandidaten zu überwinden wäre,
    sind die ungefähr 200 Unterschriften, die für die Kandidatin oder den Kandidaten zu sammeln wären.

    Und allgemein:
    Zwei Stimmen Unterschied bei der CDU und zwei Stimmen Unterschied bei Bündnis 90 / Die Grünen:
    Wie kann eigentlich noch überzeugender bewiesen werden, dass es in einer Demokratie
    wirklich auf jeden Menschen ankommt und wirklich jede Stimme zählt!?!
    Für Bündnis 90 / Die Grünen Kleve gilt außerdem,
    dass es zum ersten Mal überhaupt zwei Menschen gab, die sich für eine solche Kandidatur beworben haben,
    sodass es eine wirkliche Wahl im Sinne einer Auswahl gab.
    Auch das ist überhaupt kein Grund, sich zu schämen.

    Zum Ergebnis von 12:10:
    Man kann dieses Ergebnis so verstehen,
    dass der Klever Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen „tief gespalten“ oder so ähnlich ist.
    Man kann dieses Ergebnis aber auch ganz anders verstehen!
    Und ich gehöre zu denen, die es ganz anders verstehen!
    Und ich bin mir ganz sicher, dass ich damit nicht alleine bin!
    Denn aus meiner Sicht ist dieses Ergebnbis geradezu weise und eine reife politische Leistung –
    und das meine ich wirklich sehr ernst!
    Einerseits ist Dr. Artur Leenders nun zum Kandidaten der Klever Bündnis-Grünen gewählt worden,
    andererseits ist Frau Sonja Northing durch ihren Beinahe-Erfolg
    – dieser Begriff beschreibt das Ergebnis aus ihrer Sicht doch viel besser als zum Beispiel „Fehlstart“ –
    keineswegs beschädigt.
    Ein Ergebnis von 19:3 oder 17:5, für wen auch immer,
    hätte doch einen ernsthaft beschädigten Menschen zurückgelassen –
    deshalb bin ich sehr froh, dass es dazu nicht gekommen ist!

    Grundsätzlich meine ich übrigens,
    dass es für Kleve insgesamt überhaupt kein Nachteil, sondern nur ein Vorteil sein kann,
    wenn am 13. September mindestens drei Namen auf dem Wahlzettel stehen.

     
  27. 21. Friedrich Foerster

    @ „jean-baptiste“:

    Bitte nennen Sie den § oder zitieren Sie die Textstelle,
    wo in der Satzung des bündnis-grünen Landesverbandes geregelt sein soll,
    wer an Mitglieder-Versammlungen von Ortsverbänden teilnehmen darf!

    Mir ist es nicht gelungen, da so etwas zu finden.

    Grundsätzlich regelt bei Bündnis 90 / Die Grünen jeder Gebietsverband seine Angelegenheiten selber –
    natürlich im Rahmen der Gesetze und der Satzungen der übergeordneten Gebietsverbände.

    Grundsätzlich sind bei Bündnis 90 / Die Grünen alle Mitglieder-Versammlungen öffentlich.
    Am vergangenen Dienstag waren außer den Medien-Menschen auch mehrere andere Menschen anwesend,
    die – noch 😉 ? – kein Mitglied sind.
    Einen davon habe ich selber auf dem Weg zum Blauen Salon erfolgreich zur Teilnahme ermuntert.

     
  28. 20. jean baptiste

    @19 HeinzS , 20 D Brohl
    Irgendwie ist ,glaube ich, langsam keinem mehr das Ziel „gemeinsamer“ Kandidat deutlich.
    Dabei ist es so einfach, vorausgesetzt man kann bis 100 (%) zählen.
    Bei 2 Kandidaten : Derjenige mit den meisten Stimmen ist gewählt.
    Bei 3 oder mehr Kandidaten: sofern nicht direkt einer mehr als die Hälfte der Stimmen erreicht, ist erst mal keiner gewählt. Dann gibt es zu einem weiteren Termin eine Stechwahl zwischen demjenigen, der m ersten Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnte, und demjenigen, auf den die 2.-meisten Stimmen entfallen sind.

    Je mehr „Lokalmatadore“ an der Wahl teilnehmen, je weniger Stimmen brauchen die Nr. 1 und Nr. 2 um in das Stechen zu gelangen.
    Stechen heisst : 2. Wahlgang an einem weiteren Sonntag, nicht unerhebliche Kosten für den Stadtsäckel , aber egal, wat sin moet moet sin.
    Da ich jetzt nicht auf individuelle Kandidaten eingehen will, rd könnte das als „Suppenkochen“ interpretieren, habe ich die Betrachtung neutral, und fern von Parteimitgliedschaften gehalten.
    Doch möchte ich noch mal zur Mitgliederversammlung der Grünen zurückkehern (rd, den Teil können Sie ja streichen, wenn Sie ihn unter Nickname nicht verantworten können).
    1.)Laut http://www.gruene-nrw.de/partei/satzungen-co/satzung.html hätte die Kandidatin gar nicht an der Sitzung teilnemen dürfen. Zugang zur MV haben nur Mitglieder.
    Zum TOP Vorstellung der Kandidatin hätte man Frau Northing dann dazubitten dürfen, um Sie gleich nach Ende ihrer Präsentation wieder hinauszukomplementieren, und zu bitten, zu warten, bis die MV beendet ist.
    2.) So wichtig wie bei den Grünen die Frauenquote in jeder Hinsicht ist, wäre es alleine deshalb eine Überlegung wert gewesen, das in die Überlegungen einfliessen zu lassen.

    Und was die Parteilosigkeit der Kandidatin betrifft, was möchte der Herr Doktor denn eigentlich, erst wurde das gemeinsame Ziel e i n e s einzigen Kandidaten, der aber keiner Partei angehören dürfe, formuliert.
    Und jetzt ist Parteiunabhängigkeit ein Makel ?
    Da fällt mir nur Fähnchen im Wind ein.

     
  29. 19. D. Brohl

    Die Darstellung für oder gegen Frau Northing halte ich für falsch. Die Klever Grünen haben für oder gegen sich selbst abgestiimt. Es wurde gegen den eigenen Beschluss gestimmt einen gemeinsamen Kanidaten aufzustellen.
    Dieses hin und her passt zur Auszählung der Stimmen.
    Eine Bürgermeisterin in Kleve wäre sicher schön eine gute Beurteilung des Beigeordneten ist sicher kein Verdienst sondern eher kontraproduktiv.

     
  30. 18. HeinzS

    @Bernd Derksen

    >Anders formuliert: den Grünen zu sagen, was sie hören wollten.<

    Darum ging es mir nicht! Ich hätte gerne überhaupt etwas zu verschiedenen Themen gehört,
    da ich davon ausgegangen bin,dass man sich als Kandidatin mit den anstehenden Themen
    auseinander setzt. Auch gehe ich davon aus ,wenn man sich um so ein Amt bewirbt,dass
    der/die Kandidat/in sich schon lange mit der Politik in Kleve beschäftigt und nicht die
    Kandidatur ihn dazu bewegt.

     
  31. 17. Markus van Appeldorn

    Was ist denn das überhaupt für ein „Urgestein“, das seiner eigenen Partei die letzten Jahre zu verstehen gegeben hat, dass sie ihn mal ganz geschmeidig am Arsch lecken kann. 50 Prozent der Mitglieder haben ihn jetzt nominiert. Was für ein grandioser Kandidat, der 12 Klever Wähler repräsentiert.

     
  32. 16. Bernd Derksen

    @HeinzS
    Ich glaube auch, dass es Frau Northing bei der Wahl geschadet hat, sich nicht stärker programmatisch zu positionieren. Anders formuliert: den Grünen zu sagen, was sie hören wollten.
    Im Nachhinein finde ich dies aber ehrlicher und glaubwürdig. Und es entsprach den in der Findungskommission getroffenen Verabredungen unter den Parteien zum Vorgehen.

    @Cedric Instenberg
    Bei Gelegenheit würde mich schon interessieren, wie es dazu kommen konnte.

    @Alexander van der mey
    >Traurig das ganze, die CDU wird sich freuen. >
    Weiß nicht. Denn Dr. Leenders wird sicher Stimmen in deren Lager ziehen. Und bei mindestens drei Kandidaten verteilen sich die Stimmen ohnehin stärker. Und so wird eine Entscheidung für Herrn Janssen im ersten Wahlgang unwahrscheinlicher.

    >Die Vorsitzende sollte ihren Hut nehmen, denn sie hat sich doch zu der Findungskommission bekannt.>
    [Keine Ahnung, ob Sie bei der Veranstaltung waren? D.h. Grüner sind?]

    Ich sehe dazu keinen Anlass. Aus meiner Sicht hat die Vorsitzende im Rahmen der Vorstandskompetenzen agiert. Und nach den beiden Vorstellungen bei der Mitgliederversammlung hat sie noch einen aus meiner Sicht recht versöhnenden und integrierenden Redebeitrag geleistet.

    > Fassen wir zusammen, >
    Die Wir-Sicht finde ich immer verdächtig. 😉 Sie können ja Ihre subjektive Sicht der Dinge haben. Wie ich halt meine. Wobei mich halt schon interessiert, auf welcher Basis ihre Meinungsbildung geschah.

    >Herr Bay hat Sonderpunkte gesammelt,>
    Wodurch? Und gegenüber wem?
    Sicher durchs Ausdrücken seiner Verbundenheit mit dem Mitautoren gegenüber diesem. Aber das meinen Sie vermutlich nicht, oder? 😉

    >Herr Leenders hat sich selbst geschadet >
    Aus mancher Perspektive mag das so sein. Aber ich finde, dass er im Grunde schon authentisch agiert hat. Ich finde bei politischen Akteuren es nicht sonderlich sympathisch und gut, wenn man sie ihr Agieren einzig daran ausrichten, dass es möglichst positiv von anderen bewertet wird.
    Also konkret: Wodurch konkret finden Sie, dass er sich geschadet hat?

    >und wird definitiv kein Bürgermeister >
    Sie mögen da ja wissender sein als ich. Ich bin mir da noch nicht so sicher. (Wie Sie ihre Bewertung begründen, interessiert mich auch in diesem Punkt.)

    >und die Vorsitzende hat ihren Ortsverband nicht im Griff.>
    Ihnen ist aber schon klar, wie demokratische Parteien funktionieren?

    >Sowas nennt man eine Blamage auf ganzer Linie!>
    „Man“ ? Sie können es ja so nennen. Ich halte diese Bewertung für falsch und unbegründet.

    Ich fand die gestrige Veranstaltung im Grunde eine faire und demokratische.
    Und ich finde offenen innerparteilichen Meinungswettstreit viel positiver als diktatorisch sich missverstehende Vorstände oder Vorsitzende.

    Wenn Sie derart klare Urteile fällen, interessieren mich ernsthafte Begründungen. Ansonsten scheint es mir eher wenig nachvollziehbar.

     
  33. 15. KlePeter

    @Grüne: Einfach vier Stapel machen á 3 Stimmen. Wenn beim letzten Stapel eine Stimme fehlt sind es in der Summe 11 Stimmen. Wenn der Staoel vollständig ist, sind es 12 Stimmen. Hoffentlich könnt ihr bis drei zählen.

    Jetzt haben wir von der politischen Gestaltungsmehrheit zwei Kandidaten, die nicht die breite Zustimmung ihrer eigenen Parteifreunde genießen. Das heißt, Menschen, die UJ und AL, deren politischen Vorstellungen, derenCharakter und menschlichen Qualitäten seit vielen Jahren kennen, verweigern diesen in großer Zahl das Vertrauen, das Amt des Bürgermeisters ausüben zu könnnen. Das gilt es dem Wahlvolk zu vermitteln.

    Mein Mitgefühl gilt dem Vorstand der Grünen und deren Vertreter in der Findungskommision, deren Bemühen zu einem für alle tragfähigen Kandidaten in der Stadt Kleve zu kommen, von den Betonköpfen der Wirtschafts-Grünen torpediert wurde.

     
  34. 14. Cedric Instenberg

    Wir haben nun ein weiteres Mal nachgezählt und sind zu dem Ergebnis gekommen, welches auch auf der MV verkündet wurde. 12 Stimmen für Artur Leenders, 10 Stimmen für Sonja Northing und 1 Enthaltung. Wir bitten um Korrektur und Nachsicht.

     
  35. 13. HeinzS

    Haushalt hat mir gefehlt,da fast alle Weiterentwicklungen einer Stadt einen starken Bezug
    zum Haushalt(Geld) haben.
    Dafür leider zu oft „nicht meine Baustelle“,oder da muss man drüber sprechen. Ich denke
    Frau Northing wird daraus lernen und in den anderen Runden besser vorbereitet sein.

    Eine Bürgermeisterin würde mir allerdings gefallen!

     
  36. 12. Alexander van der mey

    Traurig das ganze, die CDU wird sich freuen. Und die Grünen… Die Vorsitzende sollte ihren Hut nehmen, denn sie hat sich doch zu der Findungskommission bekannt. Fassen wir zusammen, Herr Bay hat Sonderpunkte gesammelt, Herr Leenders hat sich selbst geschadet und wird definitiv kein Bürgermeister und die Vorsitzende hat ihren Ortsverband nicht im Griff. Sowas nennt man eine Blamage auf ganzer Linie!

     
  37. 11. rd

    … und ab jetzt hier auch nur noch Klarnamen!

     
  38. 10. jean baptiste

    @5 kleJust. Nee, jetzt nich gleich übermässig werden !!! 2 Stimmen Mehrheit wären ja Luxus. 12:11 bedeutet nur e i n e Stimme. Wenn nur Einer in sich kehrt, es wäre 12:11 GEGEN Arthur !!!!!
    What a difference a vote makes !!!

     
  39. 9. jean baptiste

    @ grünes Abstimmungsergebnis
    also, wenn es noch Leute bei den Grünen gibt, die sich selbst au serieux nehmen, dann wird es einfach Zeit, den Club aufzulösen.
    Ich habe dazu keinen Nerv, und möchte auch nichts riskieren, aber ich bin sicher, wenn wir hier und heute eine KLEBLOG Partei gründen würen, wir werden mehr Stimmen auf einen Kandidaten vereinigen können, als die 13, die A. Leenders in „seinem“ Stammtisch bekommen hat.
    Sorry, lieber Arthur, aber die Besoldung eines Bürgermeisters mag locken, aber das Abrechnungssystem mit 1,7 fach und 2,3 fach der GOÄ (Du bist ja Facharzt) für Privatpatienten, und der zwar mageren, aber bereits die Praxiskosten deckende Vergütung der ges. Krankenkassen für das Kassen. Fussvolk ist doch auch ok, und nach all den erlebten Sachen könnte doch ein neuer Roman die ganze Pain wegnehmen.
    Kleve wartet echt nicht auf Dich.
    Und @ Frau Prof. Dr. H. Meyer-Wilmes, ich glaube, wenn Sie nicht zur Kindergärtnerin degradieren möchten, verlassen Sie besser die Schaluppe, bevor es zu spät ist.
    Ein Schiff kann man den grünen Haufen mit 23 stimmberechtigten „Teilnehmern“ nun echt nicht mehr nennen.
    Da lob`ich mir doch die Tage im Gatz.

     
  40. 8. Bernd Derksen

    @Cedric I.
    Habe ich diese Korrektur des Abstimmungsergebnisses in der Veranstaltung verpasst? Wann wurde es festgestellt?

     
  41. 7. Johanna

    12 zu 11 für Artur Leenders , na Bravo , das ist doch ein starkes Signal aus der eigenen Partei . Mit so viel Rückenwind macht der Wahlkampf dann bestimmt viel Freude !

     
  42. 6. G.M.

    Na ja. Mit diesem Ergebnis hat sich der Dr.A.Leenders wohl selbst disqualifiziert.
    Man sieht es steht nur eine knappe „Mehrheit “ hinter ihm.
    Und damit will er Wahlkampf machen? Wie dumm muss man sich denn da als „Grüner“ fühlen.

    Ich für meinen Teil, wünsche Frau Northing viel Erfolg und die Unterstützung aller übrigen Parteien und den Teil der „Grünen “ welche für Frau Northing gestimmt haben.
    Kleve hat einen Wechsel verdient und bitter Nötig.

     
  43. 5. Klever_Justiziar

    Traurig, traurig – aber es war zu erwarten. Herr Dr. med. Artur Leenders mag ein sympathischer Mensch sein, sicher ist er auch auf seinem Fachgebiet ein guter Mann – aber auch er kann es offenbar nicht lassen. Damit spaltet sich wieder ein Lager, damit gebe ich Udo Janssen wieder größere Chancen. Die beiden sollten sich das Amt teilen, sie verbindet eine ganze Menge, schaut man sich ihr Gebaren so an. Frau Northing ist eine hervorragende Wahl! Wie auf Bundesebene auch, die Grünen sind nur noch ein Schatten ihrer selbst, ein übrig gebliebener Haufen. Mit einer Stimme zu sprechen, kennen die schon eine Ewigkeit nicht mehr. Wenn der Bundesvorsitzende dann noch mit seinem „Scherz“ eine Hanfpflanze auf seinem Balkon stehen zu haben, während er an der „Eis-Challenge“ ??? teilnimmt, dann „weißte Bescheid“. Auf politischer Ebene fordert er für so etwas Haft. Das ist kein Scherz, das ist traurig. Arme Partei.
    Herrn Dr. Leenders an dieser Stelle Glückwünsche für seine zwei Stimmen Mehrheit auszusprechen, wäre Polemik.

     
  44. 4. Rainer Karl Hermanns

    Gott sei dank, hatte schon die Befürchtung jeder sucht verzweifelt nur noch nach Kompromissen

     
  45. 3. Cedric Instenberg

    Der Vorstand korrigiert: 12 zu 11 für Dr. Artur Leenders.

     
  46. 2. Unfassbar

    Die unglaubliche Hochschulstadt Kleve hat es geschafft.

    In einer Stadt, die ca. 50.000 Einwohner zählt, schickt jeder Verein einen Kandidaten für das Bürgermeisteramt in’s Rennen.

    UJ mit knapp 70 Stimmen nominiert. Leenders mit 12 Stimmen. Wer weiß, wer jetzt noch mit 10 bis 30 Stimmen des jeweiligen Clubs aufgestellt wird.

    Am besten es gehen nur die zur Wahl, die auch in den Clübchen für die Mehrheitsbeschaffung sorgen. Dass das den Rest der Klever wahrscheinlich nicht mehr interessiert merken diese Herrschaften ohnehin nicht.

    Wie heißt es doch: Du kannst das Kind aus der Provinz holen, aber Du holst die Provinz nie aus dem Kind.

    Gut Klüngel !

     
  47. 1. Klever

    Der Grünen OV zerlegt sich selbst… Eben CDU like