
Es ist an dieser Stelle schon einmal etwas geschrieben worden ber das „Netzwerkevent“ der Rheinischen Post mit dem Titel „Kreis Kleve konkret“, welches am 10. Mrz stattfinden wird und heute erneut Gegenstand der Berichterstattung des Blattes ist. Die Entscheidung, das Ereignis am Flughafen Weeze und damit an einem Ort stattfinden zu lassen, der chronisch defizitr ist und ohne einen erneuten staatlichen Zuschuss vermutlich schon gar nicht mehr am Wirtschaftsleben teilnhme, kann in der ihr innewohnenden Symbolkraft gar nicht hoch genug bewertet werden. Aus ihr spricht die vollendete postfaktische Totalwurschtigkeit zu uns. Wie aber formuliert das Blatt in der heutigen Ankndigung die denkwrdige Verortung der Veranstaltung? So: „Genauer gesagt werden an diesem Abend rund 350 Gste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport, den Verbnden und dem Brauchtum [??? – Anm. d. Verf.] erwartet – ohne dabei die normalen Betriebsablufe des Flughafens zu stren.“ Das ist fein gesagt und auch durchaus richtig. Besondere Vorkehrungen mussten dafr allerdings nicht getroffen werden, denn „normale Betriebsablufe“ gibt es zu der frhen Abendstunde am Flughafen schon lngst nicht mehr: Ausweislich des Flugplans wird die letzte von einem knappen Dutzend Flugbewegungen an diesem Tag schon Stunden vorher stattgefunden haben, sodass das Ambiente des Geisterterminals den geladenen Gsten des Ereignisses exklusiv vorbehalten sein wird. Sie werden es mit Blick aufs Bffet vermutlich zu ignorieren wissen. Der Leser aber wird offenbar fr sehr dumm gehalten.


Wenn der Stammbaum zum Kreis wird – willkommen am Niederrhein.
Frher wurde vor dem Essen gebetet, heute fotografiert. Beten wre aber in diesem Fall angebrachter…
Ich kann mich noch an meine aktive Zeit als Mitglied eines Kommunalparlaments erinnern. Da bereitet man sich vor, nimmt konzentriert zwei oder drei Stunden an der Sitzung teil, liet dann einen Tag spter in der RP einen Bericht darber und stellt sich nur noch eine Frage: „Warst Du gestern ggf. an einem vllig anderen Ort?“
Es ist genau so in diesem Bericht: Auf eine ganz subtile, hinterlistige Art und Weise wird zwar nicht gelogen, aber die Geschehnisse derart verdreht, dass dem Leser in gewisser Hinsicht – auf bestimmte Details bezogen – ein um 180° gedrehtes Bild eingehmmert wird.
Mir fllt zur RP wirklich nichts mehr ein, auer die Forderung, dass man den grten Teil der Beitrge doch bitte mit „Kommentar“ oder „Anzeige“ kennzeichnen mge!
Mhh, also Betriebsablufe hat selbst der BER Flughafen, also ist an der Aussage erst einmal nix falsches. Was den Sinn oder Unsinn der Veranstaltung betrifft…Naja die RP sollte sich auf das Kerngeschft besinnen und wieder besser werden. Dieser Ausflug in die Welt des Veranstaltungsmanagements hat bisher – bei der RP – selten geklappt.
Der name van Bebber ist nicht selten am Niederrhein und wer nach Xanten sieht entdeckt dort ebenfalls ein erfolgreiches Hotel mit dem Betreibernamen van Bebber, also gibt es sicher viel zu spekulieren, man kann sich aber auch wieder wichtigen Dingen widmen
Ha, ha, ha, Ludger, da sind se wieder die Neider. Deine Freunde aus Kalkar freuen sich schon wieder auf deine berhmte „take off“ party in deinem Bro. Sorry, das wir uns beim letzen mal nicht halten konnten und deine geliebten USM Haller sidebords ein wenig gelitten hatten. Aber schei drauf.
Übrigens deinem Haus steht die Solaranlage prima! Wo ist das Problem.
Also, bis bald, wir trippel wieder. Natrlich freuen sich alle wieder auf die Bootsfahrt, du bist und bleibst unser Steuerman.
@Klaus Ich wei es nicht, aber mein Gefhl sagt mir: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch.
Wer ist der im Bericht erwhnte Kulinarik-Verantwortliche und auf dem Foto ganz rechts abgelichtete Hendrik van Bebber?
Wenn man kurz recherchiert, findet man lediglich einen RP-Bericht ber einen „Hotelbesitzer“ (Bestdeal Airporthotel Weeze) gleichen Namens. Gibt es da verwandtschaftliche Beziehungen zum Flughafen-Geschftsfhrer?
Mmuuuh, kommen auch die Flughafenkollegen aus Geilenkirchen-Teveren, mmuuuuh?
Also aus einem der Nachbarorte von Gangelt, mmuuuuh?
Da, wo immer die Flugzeuge mit dem groem, aufgesattelten Corona-Virus abheben und landen, mmuuuuh.
Was ist das fr eine Peinlichkeit, die die RP mit ihren Komparsen auffhrt?! @2.: gute Idee, das Abo zu kndigen, und weitere Mitmacher sind gefragt. Vielleicht schauen dann die RP-Kollegen mal auf die Abonnenten-Zahlen, wenn schon die professionellen Grundstze der „4. Gewalt” nicht mehr interessieren.
Und Herr Daute: die „postfaktische Totalwurschtigkeit” ist der treffendste Ausdruck fr diese jmmerliche Flughafen-Allianz = wrde ich sofort als „Wort des Jahres” kren! Sie knnen wenigstens schreiben und haben Ihre Redlichkeit – im Unterschied zu den RP-Kollegen – bewahrt.
Wo nichts los ist, kann auch keiner stren. Na, jetzt ich wei ich zumindest wofr die 2 Mio. noch verwendet werden!
Benno
3 .) Gute Location, auch zur Isolierung von „ALLEM “ 🤫 bestens geeignet . 😁 🙄
Solch eine Veranstaltung ist sicherlich eine gute Gelegenheit,
um das Coronavirus in den Kreis Kleve zu holen und durch die Toplocation „Flughafen“ in weitere Teile der Welt zu verteilen.
Liebe Vetternwirtschaftende, Strippenziehende, Buffettfrsende, vanBebbernde, Klngelcousins aller Koleur, Freunde des Grnkohls: Willkommen zu „Das Pfeifen im Walde“
Ich trug mich schon lnger mit dem Gedanken, mein RP-Abo zu kndigen. Vielen Dank fr diesen letzten Ansto. Sollte ich „demenz“ werden, melde ich mich wieder…
Die Selbstberschtzung des Herrn van Bebber lsst nicht nach. Was soll die Veranstaltung dem Flughafen bringen? Wenn der Minister Wst wirklich kommt, wre das eine Gelegenheit, die grundstzlichen Probleme des Flughafens zu besprechen und um Hilfe zu bitten. Immer noch ist es mglich, grere Auslastung in Dsseldorf nach Weeze zu verlagern. Das bedeutet natrlich, dass Verhandlungsgeschick gegeben ist. Das ist wohl kaum anzunehmen. Also Veranstaltung fr einen Schuss in den Ofen, wie man sagt.