Corona-Zwischenspiel

rd | 16. September 2020, 17:29 | 4 Kommentare
Lange nichts mehr gehört von… Corona

Das Infektionsgeschehen im Kreis Kleve ist einigermaßen stabil, mehrere Schulen melden so genannte Indexfälle, im Klever Stadtgebiet die Karl-Kisters-Realschule, außerdem die St. Georg-Grundschule in Kranenburg-Nütterden. Mit den Leitungen der Einrichtungen wurde jeweils abgestimmt, zunächst das Testergebnis der betroffenen Kinder abzuwarten, um anschließend über weitere Maßnahmen und Testungen zu entscheiden. Die Kurve (Neuinfektionen in den jeweils vergangenen sieben Tagen) hat, etwas Fantasie beim Leser vorausgesetzt, tatsächlich die Klever Stadtsilhouette mit Stiftskirche und Schwanenburg nachgebaut.

Hier die aktualisierte Tabelle: Gesamtüberblick Corona Kreis Kleve

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  1. 4. jean-baptiste

    @3. Orange olé “Heute Nachmittag in Nimwegen”
    Und Sie fahren da auch noch hin und müssen sich in die Nähe der Stevenskerk begeben ?

     
  2. 3. Orange olé

    Heute Nachmittag in Nimwegen. Ein Ausflug in die Zeit vor Corona. Die Holländer, die ohne Abstand in Kneipen und auf Caféterrassen sitzen, wirken so fröhlich wie Leute in einem Film, bei dem die Zuschauer schon wissen, dass gleich etwas Unangenehmes passiert.

    Sie trotzen Corona statt damit zu leben und sich ausreichend zu schützen.

     
  3. 2. jean-baptiste

    Dagegen spielt die Stadt Nijmegen schon wieder in der höchsten niederländischen Corona-Liga mit.
    https://www.gelderlander.nl/nijmegen/corona-piekt-in-nijmegen-stad-heeft-amsterdamse-aantallen-besmettingen~a8eb6bd2/?referrer=https%3A%2F%2Fnews.google.com%2F
    Der Spruch heute in den Nachrichten : Woanders füllen sich die Intensivstationen, bei uns die Bundesliga-Stadien.
    Wenn sich das nicht mal bitter rächt.

     
  4. 1. Chewgum

    Das ist wirklich gut. Ansonsten erreichen die Zahlen für Deutschland gerade den Höchststand seit April. Für Holland, besonders die Küstengebiete, gibt es Reisewarnungen. In Nimwegen gab es einen Hotspot. Einkaufsbummel ist dort immer noch ohne Maske möglich. Fragt sich, wie lange das noch gut geht. Die Neuinfektionen in Fankreich sind in dieser Woche die höchsten überhaupt. Es fiel der Begriff exponentielles Wachstum. Auch hier neue Risikogebiete.

    Das Ding ist nicht durch, noch lange nicht. Das Tragen von Masken ist dabei noch das kleinste Problem. Wer sich mit Maske unfrei fühlt, war ohne den Fetzen Stoff vorher auch nicht frei.

    Mein Arbeitgeber plant gerade über das Jahresende hinaus. Sofern es möglich ist, wollen und werden viele im Homeoffice bleiben, zumindest teilweise. Es gibt Verteilungskämpfe um Dienstgeräte, weil sich die Lieferung neuer Laptops verzögert. Besprechungen dazu werden bisweilen sehr emotional. Man versucht die Situation anhand objektiver Kriterien zu bewältigen. Ich hoffe, dass mein Büro weiterhin für einen Kollegen aus einem anderen Team gebraucht wird, der nicht von zu Hause aus arbeiten kann. Es gibt auch viele Lösungen mit Plexiglaswänden. Fünf Tonnen Plexiglas wurden seit März dafür verarbeitet.

    Vor Ort muss in Aufzügen Maske getragen werden. Das ist nur ein Detail eines umfangreichen Pandemie-Konzepts, das sehr schnell umgesetzt wurde. Dadurch gab es bei ein paar tausend Mitarbeitern insgesamt nur ein paar wenige Einzelfälle, die keine weiteren Folgen hatten, weil entweder im Homeoffice oder im Ausland oder durch Eigenquarantäne sofort isoliert.

    Wir in Deutschland stehen gut da, wenn man sich umschaut. Wegen der Maßnahmen. Das darf jetzt nicht verspielt werden.