Stadtplanung mit kleveblog, hier wird jedem geholfen!
Bekanntermaßen plant die Stadt eine Unterführung unter den Bahnhof zu bauen, um die Massen an querenden Passanten zu kanalisieren, die nach der Eröffnung des Konrad-Adenauer-Gymnasiums auf der anderen Seite des Bahnhofs die Gleise werden kreuzen müssen. Sie kommen am Busbahnhof an und müssten nach derzeitigem Stand über die mickrige und keinesfalls barrierefreie Überführung gehen, um zur Schule zu gelangen.
17 Millionen Euro soll das Bauwerk kosten, aber das ist nur der derzeitige Stand, offenbar ist die Verwaltung schon beauftragt worden, eine neue Schätzung der Kosten zu veranlassen. 17 Millionen Euro, das ist eine Menge Geld, insbesondere, wenn man bedenkt, dass beispielsweise der Neubau des Klever Rathauses (das ist nun schon einige Jahre her) nur rund zwölf Millionen Euro gekostet hat. Aus Sicht der Planer ist der unterirdische Durchgang unvermeidlich, weil die Bahn keine ebenerdigen Übergänge mehr erlaubt, vermutlich um Unfallrisiken zu minimieren.
Was aber, wenn die Sache einmal ganz anders gedacht wird – vom Ende her sozusagen? Bekanntermaßen endet die Linie des RE 10 am Klever Bahnhof, und alles, was dahinter noch an Gleisen steht, wird sporadisch genutzt, um mit den Triebwagen zu rangieren. Allzu viel Zugverkehr findet dort in absehbarer Zeit aber ohnehin nicht mehr statt, die einst avisierte Halbstunden ist bis auf weiteres zu einem Stundentakt geworden, und selbst der hakelt ja immer wieder.
Außerdem, auch das sollte man sich an der Stelle einmal vergegenwärtigen, ist der Klever Bahnhof ja schon lange kein Bahnhof mehr im eigentlichen Sinne, sondern ein „Haltepunkt“, und das Gebäude, das einst wartenden Passagieren Schutz bot, den Fahrkartenkauf ermöglichte und einigen Zusatzgeschäften Raum bot, ist nunmehr das Kundenzentrum der Krankenkasse AOK. Faktisch gesehen, besteht der Bahnhof aus zwei Bahnsteigen, von denen einer aber gar nicht benutzt wird (kennt irgendjemand jemanden, der in Kleve schon mal an Gleis 2 ausgestiegen ist?).
Was also spricht dagegen, diese Bahnsteige um die Länge von drei Triebwagen (genau genommen zwei, der dritte würde sich überschneiden) nach Südosten zu verlegen und die frei werdenden Flächen direkt gegenüber des Busbahnhofs und des Bahnhofs einzuebnen, sodass die Gleise dort ohne Aufwand ebenerdig überquert werden können? Es müssten also lediglich zweimal hundert Meter Bahnsteig neu gebaut werden. Ein einfacher Bahnsteig (ca. 100–140 Meter) wird in Planungsprojekten oft mit rund 800.000 Euro Gesamtkosten inklusive Treppenanlagen kalkuliert (Quelle: Google).
Für die paar Rangiermanöver müsste dann ein wenig mehr aufgepasst werden, aber selbst wenn man dafür einen zusätzlichen Mitarbeiter einstellte, der nichts anderes zu tun hätte als diese Manöver zu beaufsichtigen und wir dieser Person aus dem Stadtsäckel 4000 Euro im Monat bezahlten, dauerte es bis zum Jahre 2346, bis die Tunnellösung doch die bessere wäre. Mehrere Jahrhunderte also, in denen noch so viel passieren kann (fliegende Robotaxis z. B., Aufhebung der allgemeinen Schulpflicht oder Neubau des Konrad-Adenauer-Gymnasiums an einem anderen Ort).
Danke kleveblog, daran haben wir ja noch gar nicht gedacht!
Gerne, stets zu Diensten.

p.s. Gibt es in der Geschichte von Eisenbahnunterführungen auch nur eine einzige, die irgendwie gelungen ist?


@62
Aber dort steht doch ganz klar warum es nicht kostengünstig werden muss:
„Camps erklärte, dass viele Bürger geraten hätten, die etwa 20 Millionen Euro teure Bahnunterführung zu kippen. Davon riet Keysers aber ab: Man rechne in erheblichem Umfang mit Fördermitteln, der städtische Eigenanteil werde nur bei drei bis vier Millionen Euro liegen.“
(Zitat RP-Bericht)
Es sind doch unter dem Strich NUR 3-4 Millionen Euro! Der Rest sind zwar auch Steuermittel, aber was schert das unseren Kämmerer!
Man könnte meinen, dass in Kleve nach den höchsten Zuschuss-Quoten geplant wird!
Und überhaupt – 3-4 Mio. sparen wir leicht! Beispiele: Tiergarten und Fraktionsarbeit!
Wie heute online zu lesen war, muss die Stadt Kleve sparen.
https://rp-online.de/nrw/staedte/kleve/neuer-ausschuss-kleve-steht-unter-massivem-spardruck-steuererhoehungen-unausweichlich_aid-145485339
Vielleicht liebe Stadtvertreter, mal hier anfangen und eine pragmatische kostengünstige Unterführung, statt dieses von Steuergeldern finanzierte Monster? Vielleicht doch besser keine LaGa?
Benno
Gibts in den Niederlanden ja bereits wieder, also Zugangssperren. (Oder auch in Paris in der Metro natürlich, seit vielen Jahrzehnten)
Unangenehm in unserer heutigen Zeit: Die Bahnsteigkarten sind natürlich nicht mehr anonym, wie früher, sondern -z.B. in NL, es kann erfasst werden WER durch die Sperre kommt.
Nun gut, beim Ein- und Auschecken wird es in NL eh erfasst. Aber das bedeutet eben auch: In NL kann man eine Zugfahrt nicht mehr anonymisisert antreten. Es wird komplett überwacht und registriert. BIG BROTHER ist allgegenärtig. Übrigens nicht nur im Eisenbahnbereich.
Trotdzem(!) haben die Niederlande ein grosses Kriminalitätsproblem.
Ich warte noch darauf dass wieder Bahnsteigkarten eingeführt werden. Für zwei Groschen. Die Älteren entsinnen sich noch. Da war die Welt noch in Ordnung…
@58
Kommt nicht.
Entweder findet sich dafür im Regionalrat keine Mehrheit oder das BMVg blockiert.
Und egal welcher der beiden Gründe zutrifft: Daran wird sich auf absehbare Zeit nix ändern. Und so lange bleibt die Strecke Bahnfläche.
Bahnstrecken haben überregionale Bedeutung. Und die Klever/innen sind nicht allein auf der Welt, auch wenn man am Ende derselben manchmal scheinbar davon überzeugt ist.
Ich werfe dann noch den anstehenden Neubau der Spyckbrücke ein. Auch ein millionenschweres Projekt an einer stillgelegten Bahnlinie. Die seit über 30 Jahren diskutierte Reaktivierung sollte auch mal zu einem Abschluss kommen.
Ich bin auch der Meinung, wie einige andere Kommentatoren, dass die südliche Bahnverbindung für Kleve und weitere Kommunen eine viel größere Bedeutung hat, statt den Ersatz der Buslinie nach Nijmegen durch irgendwelche Schienenverkehre zu ersetzen.
InfaGo hält nicht an der Strecke fest, sondern die Politik (nicht die Klever 🙂 ).
Also die Landespolitik.
Die Strecke ist im Regionalplan NRW (früher Gebietsentwicklungsplan) als Bahnstrecke ausgewiesen.
Solang das so ist, kann die Strecke nicht entwidmet bzw. freigestellt werden. Daran haben sich dann alle untergeordnetene politischen und administrativen Einheiten zu richten. Insbesondere sind die Flächennutzungspläne der Kommunen dementsprechend zu gestalten.
Die Regionalpläne stehen bzgl. bestimmter Themen auch unter Bundesvorbehalt, z.B. eben für militärische Zwecke. D.h. auch der Regionalrat (der den Regionalplan erstellt) kann die Zweckbestimmung von Bahnflächen nicht annullieren wenn das BMgVG sagt: Is nich!
@55
Mmuuuh, Husky. Angesichts Deiner häufigen, mmuuuhtmaßlich wenig konstruktiven Kommentare im Kleveblog in Sachen Bahn möchte ich Dich hier für einen sehr nützlichen Nebenjob empfehlen, mmuuuh, selbstverständlich ehrenamtlich: Bewerkstelligung eines Schienenersatzverkehrs von Kleve nach Kranenburg an allen zukünftigen Schee- und Schmierseifetagen, mmuuuh, natürlich mittels großem Hundeschlitten mit vorgespanntem Husky. Vermmuuuhtlich lernst Du dann auch mal die Vorteile eines funktionierenden Bahnverkehrs kennen, mmuuuh, am eigenen Leib. Aber Achtung, an Tagen wie dem 03.01.26 kann das anstrenged sein, mmuuuh, wenn die NIAG (bzw. Look Busreisen) mal einfach wegen etwas Schnee im Flachland und etwas Glätte auf der Rheinbrücke kurzerhand den gesamten Betrieb auf ihrer Schienersatzverkehr-Vorzeigestrecke einstellt.
@49
wobei ich mich Frage warum InfraGo so dermaßen an der Strecke festhält, in den Niederlanden würde man doch bei wem im Vorgarten stranden.
Normal werden Schienen schneller rausgerissen als man „Stillegung“ schreiben kann, aber hier? Zumal ja auch der gesamte Schienenkörper nach dem Parkplatz richtigung Kranenburg neu müsste..
@51 Das hier ist ein öffentlicher Blog, der auch von Politikern etc. gelesen wird.
In den Medien nennt man das, was hier geboten wird, auch Vox populi und dafür müssen dann Reporter auf die Straße.
Hier gibt es das umsonst und ausführlicher.
Ich glaube, dass mancher Kommentar zumindest zum Nachdenken anregt.
Was waren das nochmal für Leute im Stadtrat? Genau, Volksvertreter.
@51 „… in der Hoffnung etwas zu bewirken“ – frei nach Dante Alighieri: „Lasst alle Hoffnung fahren!“ Und daran wird diese Demokratie irgendwann scheitern – das Gefühl, nichts bewirken zu können, weil „die Seilschaften da oben“ sowieso machen, was sie wollen… auf Kosten von „uns da unten“
@51
1.) Sie brauchen sich über meine Lebenszeit keine Gedanken zu machen und
2.) Wenn es kommt wie es kommt und Kommentare nix ändern dann a) warum kommentieren Sie dann überhaupt und b) warum gibt es hier überhaupt eine Kommentarfunktion im Blog?
Ich wundere mich, dass über 49 Kommentare, ihre scheinbare Lebenszeit damit verbringt, in der Hoffnung etwas zu bewirken. Es kommt wie es kommt. Daran ändert auch nicht die viele Kommentare, wie ich persönlich finde.
@50
Mmuuuh, Spoyboy, soeben über das gut vernetzte Stiernetzwerk erfahren:
Ab dem 6. März fährt von Kleve aus vermmuuuhtlich wieder alle vier Stunden ein richtiger Zug, mmuuuh, mmuuuhtmaßlich statt der klapperigen LINT-Triebwagen mit überschäumenden Toiletten und kappuuuhten Türen. Der richtige Zug soll drei Wagen haben, mmuuuh, mit einer Diesellok der Baureihe 218 davor oder dahinter. Mmuuuh, etwa so wie vor 30 Jahren. Spoyboy, kommen Sie dann auch mal wieder nach Kleve, mmuuuh, um in diesem, Ihrem Wunsch-Zug auf dem Weg nach Hause in Nostalgie zu schwelgen?
Naja…geht so… 🙂
Das ist eine sehr gute Frage, die Geschichte würde sich wahrscheinllich in der Tat wiederholen. Aber die Stadt hat die Rampenbrücke ja ohne Not abgerissen.
So ist es.
Natürlich würde die Stadt Kleve trotz aller Lippenbekenntnisse (selbst von Sonja Northing damals), dass man zur Bahn steht, das zu verhindern versuchen.
Indes: Sie würde es nicht verhindern können. Sie ist vertraglich verpflichtet, die Gleise sowie einen eventuellen Wegübergang (Brücke oder ebenerdig, dann inkluisve Sicherung) auf eigene Kosten wiederherzustellen, falls die Bahnlinie reaktiviert würde. Und ein Vetorecht bzgl. der Reaktivierung hat die Stadt Kleve nicht.
Im Gegenteil: Die Reaktivierung der Bahnlinie kann in Extremfällen (natürlich unwahrscheinlich) , wie z.B. einer militärischen Notwendigkeit, auch von übergeordneteten Verwaltungseinheiten (Regierungspräsiidium, Land, Bund) angeordnet werden so dass die Stadt Kleve in diesem Fall schlichter Weisungsempfänger wäre. Wie sie das finanziell stemmt, ist dann ihr Problem. Sie wollte ja schliesllich die Brücke abreissen und das Gleisstück entfernen. Da hat sie keiner zu gewwungen.
Die Bahnlinie existiert auch auf der Fläche wo die Schienen entfernt wurden rechtlich nach wie vor und wird demzufolge dort auch nicht überbaut. Der Parkplatz ist das maximale was die DB AG damals bereit war mitzugehen. (Mein Kenntnisstand)
@46.
Das wäre sehr interessant wie die Stadt Kleve das veranstalten mag, klar Schienen legen sich schnell, aber der Verkehr da? Gibt es dann wieder die „Glück-Auf-Schranke“? Neubau der Rampenbrücke?
Der Parkplatz müsste dann auch großflächig weg. Die gesamte Verkehrsführung muss geändert werden. Da wird nichts dergleichen passieren. Das wäre viel zu teuer für die Stadt Kleve, selbst wenn die Bahn die Strecke reaktiveren würde (will sie nicht) würde die Stadt Kleve das verhindern … müssen. Das Loch was da in der Haushaltskasse hinterlassen werden würde…
Loch in die Erde. Beton rein. Tiefgarenstellplatz für 2 Autos. 17 Millionen? Habt Ihr sie noch alle?
Bei derartigen Kommunalen verschwendungen, ist es bis zur Haushaltssicherung nicht mehr weit.
@44
Nein. Bis auf das (siehe unten) unwichtige Teilstück Malden-Nijmegen CS nicht. In Deutschland sowieso nicht. Das Gleisstück Wiesenstrasse MUSS die Stadt Kleve im Falle einer Reaktivierung kostenlos wieder einbauen.
@40
Wie gesagt, die Gleisfläche wird bleiben.
Eine Beschrankte Querung zusammen mit Verlegung der Schiene bzw des Bahnsteigs (wegen der längeren Züge) sollte doch vollkommen reichen?!
Diese Unterführung ist genauso Quatsch und Geldverschwendung wie die schwimmende Bühne vor dem Elaya.
Und was ich in diesem Zusammenhang auch nicht verstehe ist dieser andauernde Gedanke die Bahnstrecke nach Nijmegen zu reaktivieren. Die in NL lachen sich doch drüber kaputt, wie unfassbar schlecht „die effizienten Deutschen“ die Bahn geregelt bekommen. Außerdem sind Teile der Strecke bereits überbaut. Bevor der RE10 nicht wieder zu einer zuverlässigen, pünktlichen und zufriedenstellenden Verbindung wird, brauchen wir über andere Baustellen ganz sicher nicht nachdenken!
Bevor man ein paar Millionen vergräbt um eine Option für einen Bahnhof in eventuell jahrzehnten mögliche erneuerte Bahnstrecke nach Nijmegen zu haben, vielleicht zuerst mal in NL nachfragen was die von einer Strecke Nijmegen – Kleve – Krefeld halten und wie ihre Pläne für Nijmegens Verkehrsanbindung sind.
Die Planen da drüben sehr konkret und in verschiedenen Stufen. Die Antwort ist dann wohl auf Jahrzehnte hin verlässlich.
Bei einem „Kein Interesse“ weiß man bescheid.
Bei „Vielleicht“ sind wohl nur freundlich und wollen nicht Nein sagen.
Bei ist „Machbar“ hat da schon jemand Nachgedacht und es geht.
Und dann erst in Berlin nachfragen und hoffen das der nächste Verkehrsminister irgendwann antwortet und da hängt dann die Antwort davon ab welche Partei das Ministerium aktuell besetzt.
Ich hatte schon immer das Gefühl, dass sich einige wenige Leute mit dieser Unterführung ein unvergessliches Denkmal setzen wollen
Ich hätte noch eine Alternative: Warum nicht einfach den ganzen Bahnhof unter die Erde verlegen? Dann entsteht oben viel Platz. Das Projekt nennen wir dann Kleve 21. 😉
Vermutlich wäre ein einfacher Bahnübergang, auch mit Schranke die günstigste Lösung.
Wir sollten uns von der Verbindung nach Nimwegen verabschieden.
Die Strecke Kleve – Krefeld – Düsseldorf ist wichtig für Pendler u.a. Das geht nicht mit Bussen, vielleicht für Schüler bis Geldern, aber nicht generell.
Nach Nimwegen kommt man mit dem SB58, dem Auto oder Fahrrad (über Europaradweg). Auf der vergleichsweise kurzen Strecke geht der SB, auch wenn es nicht optimal ist.
In Holland gibt es Widerstand gegen die Reaktivierung. Das wird nichts mehr.
Der Bahnhof Kleve ist faktisch ein Sackbahnhof geworden.
Nach Betrachtung der relevanten Aspekte könnte man es so machen, wie von rd vorgeschlagen. (Der Halbstundentakt muss aber wieder zurück kommen.)
Diese 17 Millionen (oder mehr) sind einfach Wahnsinn.
Den Entscheidern ist ein Ausflug zu einem kleineren Sack-/Endbahnhof ohne Unterführung bzw. Tunnelsysteme zu empfehlen, um die Sache in der Realität in Augenschein zu nehmen.
Es geht. Wenn man will.
@37
So?
Wird sogar in Berichten vom WDR erwähnt.
Aber die Klever Zentralinstanz weiss es besser? 🙂
Mal überlegt was in Frasselt besser läuft als in der Oberstadt?
Hallo zusammen, hört das denn nie auf?
Es ist nur traurig, der Rat wirft mit den Millionen nur so um sich. Ich glaube es geht nicht um uns Bürger sondern nur darum möglichst viel Geld für fantastereien aus zugeben. Ein Sackbahnhof mit Unterführung im Herz von Kleve, das kann man sich gar nicht mehr ausdenken. Die CDU zuletzt mit ihrem Ex Bürgermeister haben in Kleve schon viel Geld versenkt, aber solange der Bürger geknebelt werden kann und noch eine Steuer oder Abgabenordnung „überarbeitet“ werden kann, solange ist die Welt noch in Ordnung.
Es ist schrecklich zu sehen und zu hören wie viel Unvermögen in einen Saal passen. Es geht viel um Ideologie und um Macht ( ohne uns geht nichts).
Ich habe keine Lösung, aber es müssen mehr Fachleute in die Parteien die ihr handeln auch überschauen können und nicht darauf schauen ob der Sitznachbar die Finger hebt. Bei der Unterführung habe ich von Anfang an an dem Verstand gezweifelt und bin mir Sicher das jeder einzelne der Ratsmitglieder das Privat nie angestoßen hätte. Es gibt sicherlich günstigere Lösungen für eine Bahnstrecke die unzuverlässig und auch noch ein Sackbahnhof ist. Auch mal ein Stück weit laufen schadet niemand, soweit bekannt soll das auch gesund sein. Und jeder Tunnel stinkt nach Urin und wird nach Möglichkeit gemieden da dort auch immer ein Gefährdungspotential vorhanden ist. Im Winter werden dort Wohnungslose und vielleicht auch die Drogenszene einziehen. Die Kinder die dann zur Schule gehen werden sich bedanken. Es ist schrecklich das wir hier immer wieder den Wahnsinn kommentieren müssen! Reißt Euch zusammen und stellt Euch nur kurz vor es währe euer eigenes Geld und überlegt alles noch Mal neu es gibt immer einen Plan B und der muss nicht schlecht sein!
.
Legende…
@35
🙂
Johann Moritz dem ihr seine Klever Lindenallee hat Friedrich Wilhelm von Preussen für Berlin abgekupfert, daraus wurde „Unter den Linden“.
[Nestbeschmutzung ON]
Hurra, Kleve kriegt ein Alleinstellungsmerkmal. SO geht Zwangsbeglückung!
Naja, kein deutschlandweit gültiges Alleinstellungsmerkmal, aber immerhin gültig bis Geldern.
In Berlin-Kreuzberg gab es vor vielen Jahren einen Fußgängertunnel unter dem Gelände des Görlitzer Bahnhofs, der dann verfüllt wurde im Zuge der Umgestaltung des ‚Görli‘ zum Drogenpark. Ok, der war länger, deswegen ist ein Vergleich selbstverständlich völlig abwegig. Heiß geliebt von lokalen Amateurmusikern wegen des Echos. Wegen dieser Chaoten mußten sich laufend Anwohner beschweren, es kam zu Polizeieinsätzen. Wenn Berliner etwas wirklich lieben, geben sie dem Objekt in altbekannter Kodderschnauzen-Manier einen Namen. Der Fußgängertunnel trug den Namen „Pisstunnel“, noch heute kennen viele Eingeborene das Wort und seine Bedeutung.
Und nun auch Kleve! Zeigen wir doch den blöden Berlinern mal wieder, wie sowas geht!
[Nestbeschmutzung OFF]
Der Klever Bahnhof ist tatsächlich ein echter Bahnhof und kein Haltepunkt. (InfraGO fragen, die wissen das) Auch wenn er nicht mehr nach Bahnhof aussieht sondern nach besserer Bushaltestelle.
So ganz einfach ist das nicht, die Gleise nach hinten raus müssten bleiben, bzw dann auch zurück gezogen werden, aber dass wäre auch machbar.
Und es wäre immer noch billiger als 17 Millionen (!) für eine Unterführung(!!)
Deutsche Kernkompetenz, Eigenheim, Auto, Blagen. Meinerseits als ich noch ein Auto hatte gab es Verfehlungen an Bahnübergängen. In frühen Jahren hab ich nach.geraumer Zeit des Wartens eine Schranke händisch betätigt, natürlich hab ich mich vergewissert das kein Schienenfahrzeug kommt
@26
Trotzdem ist es natürlich sehr schade, dass dieser Gleisabschnitt verschwunden ist, gar keine Frage.
Doch.
@ 26
Ihr Bild vom Bahnhof Nijmegen-Heyendaal ist doch irrelevant, wenn man die (hoffentlich irgendwann mal wieder) von Kleve kommende Bahnstrecke schon nahe Malden in die Maaslinie (also deutlich vor dem Bahnhof Nijmegen-Heyendaal) einfädelt – am besten durch ein so genanntes Überwerfungsbauwerk samt Y-Weiche. Außerdem könn(t)en dadurch Kosten in erheblichen Umfang gespart werden. Ohnehin sollte das Motto hier lauten „Heilemachen statt kaputtreden“!
@17
Hier sind noch (Beschreibungen der Wege zu den) Links zu dem Beitrag 17, die sich nicht hochladen haben lassen:
Link 1:
Gehe zu https://www.eisenbahn-unfalluntersuchung.de/BEU/DE/home_node.html
Klicke dort rechts recht weit oben „Publikationen“ an.
Wähle dort die Jahresberichte aus.
Öffne den Jahresbericht 2024 und überfliege dort die Seiten 9-13!
Link 2 = https://www.rhein-ruhr-bahn.de/de/aktuelles/re-10-rheinruhrbahn-nimmt-fahrzeuge-des-typs-lint-41-nach-technischen-pruefungen-vorsorglich-ausser-betrieb-re-10-bis-auf-weiteres-im-60-minuten-takt
Link 3:
Gehe zu https://www.eisenbahn-unfalluntersuchung.de/BEU/DE/home_node.html
Gib dort etwas weiter oben rechts das Wort „Krefeld“ in das Suchfeld ein.
Öffne den ersten angezeigten Bericht zur Zugkollision Weißenberg (Abzw) – Meerbusch Osterath!
So, jetzt ist auch (endlich) der Beitrag @17 komplett.
@26
Sorry, Du hast teilweise recht, – Korrektur :
Der Teil der Strecke ist in der Tat uninteressant weil die Linie von Kleve kommend problemlos am Abzweig Segelflugplatz Malden auf die Maaslinie aufgegleist werden kann. Das dritte Gleis ist bei der Verkehrsdichte und der kurzen Distanz von Nijmegen bis zum Abzweig nicht unbedingt nötig, wenn die Triebfahrzeuge signaltechnsich 100% interoperabel sind (was früher nicht der Fall war).
@26
Nein.
@19 Spoyboy
Nijmegen liegt aber in den Niederlanden und die haben sich schon lange von der Strecke verabschiedet und diese demontiert/überbaut.
Die Gründe können ja in Deutschland vorliegen, werden aber nichts an der Tatsache ändern dass diese an der Grenze enden.
https://maps.app.goo.gl/M6h9PJ9sVU2sd6t3A
Die Gleise nach Kleve waren da wo jetzt die Brücke steht.
@17
Wie vorausgesagt hat die RRB inzwischen mitgeteilt, dass die Beschränkung des RE 10 auf den Stundentakt noch bis mindestens zum 08.03.26 bestehen bleibt.
@ 22:
manchmal habe ich das Gefühl, dass unsere Stadtverwalter meinen, in Sachen Gestaltung von Kleve Prinz Moritz von Nassau nacheifern zu müssen.
Nur, sie merken es nicht, dass sie es nicht so sinnvoll und qualitativ können.
Eine so geplante überdimensionierte Unterführung mitten im nirgendwo, wo in der Nachbarschaft ein Drogentreffpunkt ist. Da drängt sich bei mir der Verdacht auf, dass ein Bauunternehmen an dem Auftrag gut verdienen soll.
Benno
@18:
Die Herren von Stadt und Bahn müssen aus den Puschen kommen.
12/2028 sollen die Bemu’s fahren. Bis dahin muss die Inselanlage stehen sowie die Bahnsteige verlängert sein.
Ausser: die Bemu’s kommen erst irgendwann und 12/2028 wird wieder gerissen.
Oder, passend für Kleve: die Bemu’s sind einsatzbereit und die Inselanlage steht noch nicht….
Benno
So ist das wenn die öffentliche Hand plant. Kost ja nix, ist ja vom Steuerzahler.
17 Mio sollen es werden, die öffentliche Hand schafft es regelmäßig nicht, ihre Kostenschätzungen einzuhalten. Entweder beispielsweise durch Materialverteuerungen während elend langer Planungszeiten, gestiegene Lohnkosten oder einfach auch nur Fehler bei der Ausschreibung, deren Leistungen nachträglich für teuer Geld eingekauft werden müssen.
Also gehen wir mal von 20 Mio aus. Hinzu kommen noch die jährlichen Unterhaltskosten (Instandhaltung, Reinigung, technische Überwachung etc). Rechnen wir einfach mal 12.000 Euro jährlich. Bei einer Dauer von 50 Jahren somit nochmal 600tsd Euro. Kosten in 50 Jahren dann 412tsd Euro jährlich. Zinsen gar nicht erst berücksichtigt.
Über wie viele Personen sprechen wir eigentlich? Das KAG bietet 9 Jahrgänge an, sagen wir mal immer dreizügig bei 30 Kinder pro Klasse, somit rund 800 Schüler. Wie viele davon nutzen wirklich die Unterführung? Kinder die aus Kellen oder Rindern, Keeken etc. kommen sicher nicht. Aus dem Bereich Unterstadt eher auch nicht, da der Weg über die Wiesenstrasse günstiger ist. Rechnen wir mal mit 300 Kindern, also rund 600 Bewegungen täglich.
Bei 365 Tagen im Jahr kostet die Unterführung täglich gem. o. g. Kosten 1.168 Euro täglich. Also rund 2 Euro pro Schülerbewegung (ja, ich habe Inflation etc bewußt weggelassen, sonst versteht es keiner mehr.).
Ein neuer Gelenkbus für bis zu 160 Personen kostet rund 300.000 Euro und sollte rund 10 Jahre halten. Abschreibung somit 30tsd Euro jhrl., Kosten für einen Busfahrer (50% Stelle) kostet rund 25tsd. Kosten für Wartung, Versicherung, Diesel etc. rund 15tsd. Jährliche Kosten somit 70tsd. somit 191 Euro tgl. und somit 0,63 Euro je Schülerbewegung. Aufgrund der geringen Beanspruchung bezüglich der Laufleistung könnten die Busse auch 15 Jahre halten. Das würde es aber noch günstiger machen, das wollen die Stadtoberen nicht, also lassen wir das.
Es wäre für die Stadt somit günstiger, 2 Busse zu kaufen und die Schüler vom Busbahnhof zur Schule zu bringen und mittags wieder retour. Zumal man die Busse in der Zwischenzeit anderweitig nutzen könnte anstatt Kapazitäten bei anderen Busunternehmen einzukaufen.
Warum passt man eigentlich nicht die Buslinien an und lässt die Linien, die vom Bahnhof Richtung Kellen / Emmerich fahren, am neuen KAG vorbeifahren?
Ergo, die 17 Mio plus X kann man deutlich sinnvoller nutzen. Man könnte zum Beispiel das Eigenkapital der GeWoGe erhöhen und Bauprojekte an der Hoffmannallee und Pannofenstrasse realisieren. Wohnungen bräuchte Kleve nämlich mehr als eine teure Unterführung.
Man kann sich das ja mal anschauen in Weeze, Kevelaer und Geldern. Drei völlig unterschiedliche Lösungen.
In Kleve hat man jetzt wohl die Lösung in Geldern vor Augen:
https://iht-bau.de/personenunterfuehrung-bahnhof-geldern/
Der Vorschlag einer ebenerdigen Querung ist so genial wie Kostengünstig. Eine Unterführung würde wie auch immer dazu führen, dass es dreckig und als Wohn und Unterstellraum für diejenigen ist, die das Busshäuschen im grünen meiden.
Bahnhof neubauen? Sicher nicht. Wer braucht schon eine Eisenbahn? Strecke Asphaltieren und Spurbusse einsetzten, die via Magnet der Spur der Schienen folgen. Das geht auch Automatisiert. dürfte auch wesentlich billiger sein. Die könnten auch die Strecken erweitern weil Busse auch die Hauptstrecken verlassen können. Einfach mal drüber nachdenken.
Wird nicht passieren, die Strecke bleibt.
Hat verschiedenste Gründe.
Im ersten Moment liest sich das ganz schön, Herr rd und würde sicherlich weniger wie 17 Millionen kosten, jedoch wesentlich mehr als wie 800.000 Euro. Zumal ein neuer Bahnsteig auch wohl eine Überdachung bräuchte oder sollen Reisende dem Wetter wie auf einem Feld ausgesetzt sein?
Dann kommt das Problem wann soll dieser Bstg. denn gebaut werden? Da bedarf es ja einer Planung der Bahn und nicht der Stadt!? Fakt ist doch das die Trasse (Gleisanlage, Signaltechnik, Zubehör) der Bahn gehören und da kann eine Stadt ja nicht so einfach dran herum wurschteln! Man weiß eigentlich wie lange Planungsverfahren auf Stadtebene dauern und dann noch nicht ausgeführt sind, bei der Bahn dauern solche Planungen mindestens genau so lange oder noch länger! Wie sollen Schüler und Reisende in der Zwischenzeit denn ihre Ziele erreichen?
Das wir uns richtig verstehen: ich finde solche Unterführungen auch nicht schön und kenne von Berufswegen unzählige davon. Im laufe der Jahre bleiben diese nicht so wie nach der Erstellung, ganz im Gegenteil. Für das Gymnasium wird es wohl jetzt nur diese eine Lösung geben und wenn man nicht bald damit anfängt, wird es bis nach dem Sommer nicht erbaut sein! Mit Planungen und erst Recht mit Visionsplanungen für die Zukunft kann man nicht früh genug anfangen!!
So ganz blicke ich nicht mit der Farblichen Skizzierung auf dem Bild durch? Da sind zwei Gleise abgebildet mit je einem Bahnsteig links und rechts? Wie sind denn diese Laufwege gedacht?
Selbst wenn es nur einen Mittelbahnsteig geben würde, müssen Reisende ja ihre Ziele erreichen können ohne über eine Gleisanlage zu laufen. So wie in Krakau ist undenkbar! Da könnte sich direkt ein Beerdigungsinstitut ansiedeln.
Ganz nebenbei sollte man bei allen Planungen auch so planen das man sich für die Zukunft nicht verplant hat und sich Flächen offen lässt als Ausweich.
Für mich liegt der jetzige Bf an guter Stelle, könnte aber noch näher an die Stadt herangeführt werden! (Parkplatz Spoykanal) Viele Bahnhöfe in Deutschland liegen näher an der Innenstadt als wie in Kleve. Eine Verlegung Richtung Gymnasium würde uns noch, wenn auch gering, etwas weiter außerhalb bringen. Ja, so ist das mit den Visionen!?
@ 2 und 3
Weil hier mal gerade wieder über die Bahn diskutiert wird, hier noch einmal der Upload-Versuch vom 23.02. bzw. 14.02.26 – diese Mal nur mit Link 1, Link 2 und Link 3 (werden anchgeliefert), weil der Upload wohl sonst wegen eines ungültigen Sicherheits-Token nicht möglich ist:
Angesichts der anstehenden Sitzung des Verkehrsausschusses des Klever Stadtrates am 26.02.26 um 17 Uhr mit Vertretern vom VRR, der DB InfraGo und der RRB (?) versuche ich noch einmal den folgenden Sachverhalt hier einzustellen, über den ich schon am 14.02.26 zu berichten versucht hatte. Leider war das jedoch fehlgeschlagen (allem Anschein nach wegen Bill Gates und seinem Windoofs 11). Siehe dazu unter Kleveblog-Kontakt @ 1090, 1091 und 1092.
Also, die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (kurz BEU, siehe https://www.eisenbahn-unfalluntersuchung.de/BEU/DE/home_node.html) hat wohl inzwischen eine (Vor-?) Untersuchung wegen des Brands an einem Antriebsradsatz des RRB-Triebwagens 648 428 am Abend des 12.12.25 im Krefelder Hbf eingeleitet. Die letzte Revision dieses Triebwagens, die am 16.01.24 abgeschlossen wurde, lag da gerade mal knapp zwei Jahre zurück. Oft werden solche Untersuchungen gefährlicher Ereignisse jedoch nicht in die Wege geleitet. Laut dem Jahresbericht 2024 der BEU (siehe Link 1) wurden 2024 gerade einmal sieben gefährliche Ereignisse nach Artikel 20 (1) Richtlinie (EU) 2016/798 (Muss-Fälle) und fünf gefährliche Ereignisse nach Artikel 20 (2) Richtlinie (EU) 2016/798 (Kann-Fälle) untersucht sowie 55 Voruntersuchung eingeleitet – also recht wenig bei insgesamt 2.597 gemeldeten gefährlichen Ereignissen. D.h., man wird irgendwann dieses Jahr auf der Homepage der BEU in einem (Zwischen-) Bericht oder später in den Jahresberichten 2026 oder 2027 im Detail nachlesen können, aufgrund welcher Mängel an sicherheitsrelevanten Komponenten der LINT 41-Triebfahrzeuge die RRB acht Triebwagen außer Betrieb setzen musste (siehe Link 2). So wie man zum Beispiel hier genau nachlesen kann, wie es 2023 zu dem Unfall an dem Abzweig Weissenberg (kurz hinter Meerbusch-Osterath) gekommen ist, den auch der RE 10 befährt: Link 3
Dem Vernehmen nach geht der Brand an dem Antriebsradsatz des o.g. RRB-Triebwagens wohl auf einen so genannten Heißläufer zurück – also auf ein heiß gelaufenes Radlager dieses Antriebsradsatzes. Direkte Folge davon ist, dass man nun die Triebwagenführer im Bahnhof Kleve bisweilen kurz nach der Ankunft eines Zuges mit einem Wärmesensor um die Triebwagen des Zuges herumlaufen sieht, um möglicherweise ebenfalls heiß gelaufene Radsätze ausfindig zu machen – und natürlich der Halbstundentakt mangels zu weniger einsatzbereiter RE 10-Triebwagen (bzw. um Radlagern mit eventuell erhöhter Temperatur mehr Zeit zum Abkühlen zu geben). Ursache für die Heißläufer sollen laut dem Gepfeife der Spatzen Montagefehler im Zuge der Revisionen der RRB-Triebwagen sein, die zum Teil in Regie der DB oder gar in einer Werkstatt des Herstellers erfolgt sind. Dadurch hatten wohl zumindest ein paar der Radlager nach den Revisionen der RRB-Triebwagen zu viel Spiel, während andere zu stramm liefen. Das größte Problem ist aber, dass es zur nachhaltigen Behebung des Heißläuferrisikos wohl neue Radlager (und Werkstattkapazitäten) bedarf, die nur schwer zu bekommen sind und daher recht lange Lieferzeiten haben. Schade, dass die RRB den Bahnfahrern diesbezüglich noch (?) immer nicht reinen Wein eingeschenkt hat. Denn deshalb ist wenig wahrscheinlich, dass die RE 10-Züge nach dem 1. März wieder im Halbstundentakt fahren werden. Stattdessen wird es wohl noch länger beim Stundentakt bleiben müssen. Oder glaubt jemand, dass die RRB tatsächlich mit den beiden Leo-Express-Triebwagen oder den Jenbacher-Integral-Triebwagen von der S 28 Abhilfe schaffen wird/kann?
@8
In Goch wird in Bälde der Innenstadtring vollendet, indem eine Brücke über die Bahn gebaut wird und damit die Lücke zwischen dem Ostring und dem Nordring (sowie der alten B 9/Klever Straße) geschlossen wird (https://www.goch.de/rathaus-buergerservice/bekanntmachungen/bekanntmachung-des-aufstellungsbeschlusses-und-der-beteiligung-der-oeffentlichkeit-gemaess-ss-3-abs-4). Dafür wird dann der heutige Bahnübergang der B 67 direkt an der südlichen Bahnhofsausfahrt geschlossen und durch eine Unterführung für Fußgänger und Radfahrer ersetzt. Kosten der Unterführung für die Fußgänger und Radfahrer (nicht der Brücke): ca. 2,5 Mio Euro (statt 17 oder 18 Mio Euro). Siehe z.B. hier hinter der Schranke: https://www.nrz.de/staedte/kleve-und-umland/article241742096/Goch-Was-als-Ersatz-fuer-den-Bahnuebergang-geplant-ist.html
Gehört die Unterführung vielleicht zu den Träumen einiger die Bahnstrecke nach Nijmegen wieder zu reaktivieren und das die Mono-Cabs dann dort fahren können?
Wenn endlich mal mit der Bahnstrecke nach Nijmegen abgeschlossen würde und die gesamte Strecke entwidment werden würde, könnten auch das andere extrem teuere Bauprojekt Bahnüberführung Spykstraße wegfallen.
Was kostet eigentlich die Errichtung eines neuen Haltepunktes? Wahrscheinlich weniger als 17+ Mio.
Mal ganz anders denken und den Haltepunkt direkt neben KAG & Berufbildungszentrum setzen und alle Gleisanlagen ab Kleoland einfach abbauen.
Würde für die Verkehrsplanung & Bebauung in der Unterstadt ganz neue Möglichkeiten ergeben.
Der alte Bahnhof würde stehen bleiben, Parkplätze sind ja auch schon da nur bis zum Busbahnhof sind es dann 300m mehr.
Das wäre eine gute Idee, da wie schon „Mobi“ in seinem Post 2 geschrieben hat, da die Bahnsteige sowieso verlängert werden müssen.
Und dann am dem neuen Bahnsteig direkt ein vernünftiges Dach zum Unterstellen sowie vielleicht noch einen kleinen Kiosk.
rd, eine gute, kostensparende und pragmatische Idee, da laut Herrn Stadtkämmerer Kleve sparen muss.
Benno
Mani 🦣
Was ist mit den Rollstuhlfahrern, wasist mit den Kinderwagen, was ist mit den Rollatoren….
Ebenerdig wäre da ein toller Vorteil, außer es stellen so Spetialisten ihre Fahräder oder Autos wie auf dem Bild zu sehen ist, ab.
Grüßle
„Danke kleveblog, daran haben wir ja noch gar nicht gedacht!“ Ich fürchte, das stimmt sogar… warum auch eine einfache, kostengünstige Lösung, wenn man mit bombastisch-teuren Lösungen viel effizienter Steuergelder verbrennen kann…
Das hätte mann viel früher mit planen können wo der klever Bahnhof umgebaut wurde ist da hätten die schon Unterführung usw planen können und nicht jetzt wenn die Schule vertig ist, wenn der re10 in Kleve auf Gleis 2 mal an hält kommt selten vor das die person mit helfmitel oder mit dem Koffer nicht rumlaufen müssen usw.
rd, Du weisst schon dass Du nur meine schon lange -fast vor Jahren- auch hier in Kommentaren geäusserten Ideen in einem Artikel zusammengefasst hast und jetzt für Deine eigene Leistung ausgibst ?
Ein ‚Danke, SpoyBoy‘ wäre da doch wohl mehr als angebracht.
„Für die paar Rangiermanöver müsste dann ein wenig mehr aufgepasst werden, aber selbst wenn man dafür einen zusätzlichen Mitarbeiter einstellte, der nichts anderes zu tun hätte als diese Manöver zu beaufsichtigen und wir dieser Person aus dem Stadtsäckel 4000 Euro im Monat bezahlten, dauerte es bis zum Jahre 2346, bis die Tunnellösung doch die bessere wäre. “
So kann man doch nicht rechnen. Auf die Tunnellösung kommen doch noch Zinsen und Kosten für Substanzerhaltung und Unterhalt. Und zwar weit mehr als für den einfachen Bahnsteig. Die Tunnellösung wird nie die bessere sein. Auch nicht in 10.000 Jahren. Ganz im Gegenteil. Im Laufe der Jahre wird der Vermögensverlust für die Stadt immer grösser.
In Goch gibt es das gleiche Problem Kalkarer Straße seit ewigen Zeiten (Verkehrsstau x mal am Tag)…mal spricht man von Unterführung-dann von Drüber usw. ! Ich sehe da auf langer Sicht nix, was einer Besserung gleich kommt – Goch sowie in Kleve
Was in dem Zuge vielleicht auch interessant wäre, oder grundsätzlich, eine Möglichkeit für Menschen im Rollstuhl oder mit Kinderwagen, oder anderen Beeinträchtigungen den Übergang zu Gleis 2 zu ermöglichen. Dort fährt zwar nicht immer ein Zug aber es kommt vor. Und dann auch gerne mal ‚spontan‘.
Die Verkehrswende hat hier in der Oberstadt noch nicht stattgefunden
Langfristig würde eine Unterführung, Sinn ergeben (unter folgenden Punkten):
breiter Bauweise
viel Licht
Videoüberwachung
klarer, direkter Führung zum Gymnasium
Ohne diese Aspekte, bringt sie allerdings wenig, wie ich persönlich finde.
Was heisst denn genau, “ die Bahn erlaubt keine ebenerdige Übergänge mehr “ ? Ebenerdige Übergänge, die noch vorhanden sind, können weiter genutzt werden. Neue dürfen nicht mehr errichtet werden ?
Das Problem könnte man doch auch anders lösen, da es sich um einen Endhaltepunkt handelt. Zumindestens könnte man den Umweg für Behinderte stark verkürzen von 800 m auf 500 m. In Weeze am Bahnhof , railwaystation aerport niederrhein , beträgt der Umweg für Behinderte 1,5 km.
Der ist ebenfalls nicht angekommen.
Kann es sein, rd, dass Sie bei Ihrer Planung vergessen haben, dass die Bahnsteige des Klever Restbahnhofs in Kürze doch ohnehin von aktuell ca. 150 m Länge um ca. 50 m gen Süden verlängert werden sollen? Denn die BEMUs, die dort ab Dezember 2028 abfahren und ankommen sollen, sind ja jeweils 55 m statt 41 m lang.
PS:
Ich hatte gestern Abend (23.02.26) einen Ersatzbeitrag zu den Gründen für die sehr wahrscheinliche Verlängerung des Studentakts über den 01.03.26 hinaus gesendet (als Ersatz für den Beitrag, den ich laut „Kontakt“ schon einmal am 17.02.26 versucht hatte einzustellen). Ist der Ersatzbeitrag von gestern Abend nun ebenfalls nicht angekommen oder kann es sein, dass der Ersatzbeitrag „nur“ wegen der darin vorgenommenen Verlinkungen zu den Quellen nicht angenommen wurde?
Eine Unterführung am Bahnhof macht so viel Sinn. Abgesehen von den zu kanalisierenden Massen, kann sie nächtens die Schlafsäcke der Bankbesetzer aufnehmen.