Gestern, in der dritten Ratssitzung der zwölften Ratsperiode, schrieben die Stadtverordneten Geschichte – zumindest in Teilen. Erstmals wurde die Sitzung live gestreamt, das heißt, die Diskussion ließ sich auch vom heimischen Rechner aus verfolgen – zumindest in der Theorie. Denn die Premiere, für die eigens ein Übertragungssystem angeschafft wurde, verlief technisch reibungslos, allerdings vermeldeten Betrachter Momente der Verwunderung und machten Vorschläge zur Verbesserung.
Die Live-Übertragung, die von der Wählervereinigung Offene Klever initiiert worden war, sollte in Zeiten wachsenden Zweifels an der Gestaltungskraft politischer Gremien für mehr Transparenz und Bürgernähe sorgen, also zunächst einmal ein grundsätzlich zu befürwortender Gedanke.
Allerdings birgt die Anwesenheit einer Kamera natürlich auch immer die Gefahr, dass die Wortbeiträge nicht mehr für das Gremium selbst gehalten werden, sondern für die Galerie, und dass im Grunde wenig hilfreiche Wortbeiträge am Ende noch dazu führen, in Form von internettauglichen Schippseln irgendeine Art von Fundamentalopposition zu befeuern statt die Diskussion tatsächlich zu befruchten.
Außerdem, auch das sei angemerkt, gibt es tatsächlich so etwas wie das Recht am eigenen Bild, und wer sich als „Freizeitpolitiker“ (und nichts anderes sind die Stadtverordneter im Klever Rat) nicht im Internet sehen möchte, muss das auch nicht. Andererseits ließe sich auch sagen, dass, wer sich schon wählen lässt und ohnehin in einer öffentlichen Sitzung das Wort ergreift, auch dazu stehen sollte und es nun einmal die Zeitenläufte mit sich bringen, dass Inhalte in elektronischer Form sichtbar gemacht werden.
Und in diesem Spannungsfeld der Argumente verlief nun die Ratssitzung. Für Freunde großzügiger Optik war das System schon mal nicht: Der Bildschirm war sowohl in der Gesamtsicht als auch im Zoom auf die Redner unglaublich klein, schätzungsweise 7 x 10 cm. Jede x-beliebige Überwachungskamera löst heute feiner auf. Das System wies gut hundert Zuschauer aus, die sich diese Augenpulver-Ansicht gönnten. Zusätzliche Informationen zu den jeweils gerade sprechenden Personen wären hilfreich gewesen. Wer die ganzen Ratsmitglieder nicht kennt, blieb etwas ratlos zurück.
Doch das größte Problem war, dass nur die Beiträge derjenigen Personen gezeigt wurden, die einer Übertragung aktiv zugestimmt hatten. Das waren exakt 30 von 61 Ratsmitgliedern. Die CDU beispielsweise hatte für sich offenbar beschlossen, den ganzen (aus ihrer Sicht) Spuk gar nicht erst mitzumachen. So blieb komplett außen vor, was die größte Ratsfraktion zu den einzelnen Punkten der Tagesordnung zu sagen hatte – gar nicht gut. Es ist zu hoffen, dass bei den Christdemokraten etwas mehr Realitätssinn einkehrt, es sei denn, sie sind wild entschlossen, die Testphase dazu zu benutzen, das System ad absurdum zu führen. In die Reihe der Verweigerer reihte sich zur allgemeinen Überraschung auch Kämmerer Klaus Keysers ein, sodass sein viertelstündiger Sachstandsvortrag zur Landesgartenschau für die Online-Zuschauer ein Geheimnis blieb, wiewohl da überhaupt keine Verschwiegenheit erforderlich war.
Ein kleveblog-Leser schrieb in einer Mail: Es „irritiert mich, dass es dieses Recht zur ,Nicht-Zustimmung‘ überhaupt gibt, da es sich ja um eine öffentliche Sitzung handelt, also um Informationen, die die Öffentlichkeit auch mitbekommen darf und sogar sollte. Da die Sitzung nicht aufgezeichnet wird und somit also im Nachhinein nicht mehr abrufbar ist, unterscheidet sich das Format über den Livestream nicht grundlegend von der Sitzung vor Ort, in Bezug auf die Informationsverfügbarkeit. Insofern kommen mir keine plausiblen Gründe in den Sinn, warum Ton und Bild nicht übertragen werden sollten. Vielmehr ist es doch eher so, dass die Parteien, und damit auch die Personen, die diese im Rat repräsentieren, demokratisch gewählt worden sind und in ihrer Funktion die Stadtgemeinschaft Kleve repräsentieren. Insofern sollten ebendiese gewählten Personen auch öffentlich zu den Worten und Positionen stehen, die sie da in einer öffentlichen Sitzung kundtun.“
Dass beim Vortrag des Kämmerers einfach nur 15 Minuten Stille versendet wurden, führte dazu, dass in dieser Zeit gut 40 von den 115 Zuschauern abschalteten. Das hilft der Demokratie dann auch nicht weiter.


„Was das „Querstellen“ der CDU in dieser Sache angeht, ist es unsere Aufgabe, dem Gemeinwohl verpflichtet zu sein. Einen Dienst zu finanzieren, der von ALLEN bezahlt wird (Steuergeld…) und nur von einem kaum messbaren Promillesatz der Bevölkerung genutzt wird (Überraschung!) ist halt nicht unser Ansatz.“
Genau das verbockt die CDU ja bereits regelmäßig, ist quasi schon Tradition, Steuergelder zu verschwenden.
Es bleibt wie es ist, die CDU verhält sich wirklich peinlich und wird trotzdem weiterhin gewählt. Also alles wie immer. Gehen Sie bitte weiter, hier gibt es nichts zu sehen.
@40
Ich bin, wie vorher beschrieben, ein Laie und in juristischen Fragen nicht so bewandert wie Sie.
Daher habe ich mich auf die Verwaltung verlassen, welche jedes Ratsmitglied im Vorfeld schriftlich befragt hat. Da „ich möchte nicht bei Liveaufnahmen in Ratssitzungen gefilmt werden“ eine Option zum ankreuzen war, empfehle ich Ihnen, im Zweifel juristische Bedenken gegen mein Wahlverhalten direkt beim Bürgermeister anzumelden.
Wie Sie sicher bemerkt haben, ist mir ein Rechenfehler bei der 2% Zuschauerquote passiert (man sollte so etwas nicht während einer Blutspende schreiben). 100 von 54000 Bürgern ist eine Prozentsatz von 0,2%. Man könnte also argumentieren, dass der Wunsch nach einem weiteren TV-Sender neben Netflix, Amazon Prime, Disney, Youtube, Sky, DAZN, den öffentlich rechtlichen Sendern etc. nicht so ausgeprägt ist, wie das Forum in seiner Entrüstung glauben lässt.
Abzüglich der Ratsleute im Saal scheinen also alle weiteren Zuschauer die Kommentatoren des Kleblog zu sein. Kommen Sie einfach in die Sitzungen vorbei und lernen Sie uns kennen.
Die Einschaltquote könnte auch den Schluss zulassen, dass die Rheinische Post, die NRZ, facebook und auch der Kleblog offensichtlich die meisten Bürgern hinreichend informieren.
Was das „Querstellen“ der CDU in dieser Sache angeht, ist es unsere Aufgabe, dem Gemeinwohl verpflichtet zu sein. Einen Dienst zu finanzieren, der von ALLEN bezahlt wird (Steuergeld…) und nur von einem kaum messbaren Promillesatz der Bevölkerung genutzt wird (Überraschung!) ist halt nicht unser Ansatz.
Wenn Sie anderer Ansicht sind, lassen Sie uns darüber sprechen. Dafür sind Internetforen leider kein sinnvolles Forum. Ich bin Oliver van Well aus Kellen, Sie finden mich dort.
Beste Grüße!
Der Knackpunkt dürfte bei Ratsmitgliedern nicht so sehr das Recht am eigenen Bild sein, sondern eher die Art der Verbreitung.
Die Öffentlichkeit im Sitzungssaal ist nicht vollständig mit einem Livestream oder ggf. einer dauerhaften Archivierung und damit dauerhaften Verfügbarkeit im Internet gleichzusetzen. Während die Saalöffentlichkeit faktisch begrenzt ist, ermöglicht eine Online-Übertragung eine potenziell unbegrenzte und dauerhafte Verbreitung. Darin liegt ein intensiverer Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht.
Wenn der Rat der Stadt Kleve eine Übertragung formell korrekt beschlossen hat und diese transparent, neutral und am Informationsinteresse der Bürger orientiert erfolgt, spricht viel dafür, dass einzelne Ratsmitglieder sich nicht pauschal auf ein Recht am eigenen Bild berufen können. Ihr Amt ist auf Öffentlichkeit angelegt, und die demokratische Kontrolle durch die Bürger umfasst grundsätzlich auch die Möglichkeit, politische Debatten zeitgemäß nachzuverfolgen.
Besonders die dauerhafte Speicherung und jederzeitig mögliche Abrufbarkeit von Redebeiträgen kann aber bei einer rechtlichen Beurteilung stärker ins Gewicht fallen.
Aber eine pauschale Verweigerung einzelner Mandatsträger in einer ordnungsgemäß beschlossenen und öffentlich durchgeführten Übertragung dürfte eigentlich rechtlich gesehen schwierig sein.
@ 40 erneut weise ich darauf hin, dass es fraglich ist, ob dieses Recht am eigenen Bild überhaupt besteht (Stichwort: Ausnahme nach Paragraph 23 KUG). Ich denke man lässt es eher darauf ankommen und wirft das Recht auf das eigene Bild einfach mal in den Raum mit der Hoffnung, dass es schon niemand überprüfen wird. Hauptsache quer gestellt.
In etwa die Hälfte der Ratsmitglieder hat die Live-Übertragung im Rats-TV abgelehnt.
Jede Fraktion bzw. Einzelperson mag ihre eigenen Erwägungen diesbezüglich haben.
Ob sich die Kosten lohnen, der Aufwand vom Wähler goutiert wird, es einen Boost bei Wählerstimmen gibt oder ob man sich als letzte Bastion für die freie Demokratie gerieren möchte – sicherlich wird sich im Vorfeld jeder seine eigenen Gedanken gemacht haben.
Da die CDU, für die ich ja auch mit im Rathaus meine (digital unhörbare) Stimme erhebe, war bereits im Vorfeld die Haltung für alle bekannt – die Sitzungen sind für alle öffentlich zugänglich. Jedem Bürger ist es möglich, zu jedem Ausschuss und jeder Ratssitzung zu kommen und sich zu informieren. Angesichts hoher Kosten und einem in vergleichbaren Städten geringen Interesse haben wir uns dagegen entschieden.
Sich in diesem Fall auf das Recht am eigenen Bild zu berufen und die Zustimmung zum von Vorhinein ungewollten (teuren) Livebild zu verweigern kann man somit auch einfach konsequent nennen.
Sollte ein überwältigendes Interesse an der lokalen Politik messbar werden, kann man diese Meinung natürlich ändern.
Bei nicht einmal 100 Zuschauern im Mittel (inklusive einige Ratsleuten im Saal aus Neugierde und sicherlich einigen, die ihr Mandat gerade abgelegt haben) ist das nicht einmal 2% der Klever Bürger.
Mal sehen, wie sich das entwickelt.
Wir bevorzugen bei der CDU den direkten Austausch mit den Menschen vor Ort in den Ortsverbänden, den Vereinen, Schulen und Kirche. Ich verstehe aber natürlich, dass nicht alle Fraktionen diese Ressourcen nutzen können.
Ich für meinen Teil möchte einfach nicht aufgezeichnet werden und mit Zitaten aus dem Zusammenhang auf die digitale Reise gehen. Wer beim KI-generierten Titelbild sieht, was mit wenig Aufwand möglich ist, kann vielleicht nachvollziehen, dass ich als „Hobbypolitiker“ in meinem beruflichen Leben nicht mit zusammengeschnitten Reels konfrontiert werden möchte.
Wer darüber hinaus nicht versteht, warum sich Menschen gegen eine Übertragung im Internet aussprechen, kann einfach mal die (meist anonymen) Kommentare eines beliebigen Kleblog Beitrags lesen.
@36: ist klar. Deswegen zeigen sich ja auch Politiker kaum noch in der Öffentlichkeit. Deswegen übertragt ja auch der Bundestag nichts live. Deswegen kann man ja auch bei Parteitagen nicht live zusehen. Diese KI Betrüger warten nur darauf, die Klever Ratsmitglieder und deren Übertragung zu nutzen, um endlich Weltherrschaft zu erlangen!
Die Rechtslage dürfte in der Tat relativ klar sein. Aber das Verständnis dafür, die beim Ausüben eines öffentlichen Amtes durchzusetzen, scheint offenbar nicht sonderlich ausgeprägt zu sein.
Bei allem Verständnis für das Recht am eigenen Bild, auch in einer öffentlichen Ratssitzung: Könnte man nicht zumindest den Ton übertragen und nur den Namen einblenden?
In Anbetracht der Tatsache, dass jeder halbwegs versierte Computernutzer auch Bildschirmaufnahmen speichern kann und mittlerweile so gut wie jeder Nutzer von internetfähigen Endgeräten auch eine KI Anwendung installiert hat ist es tatsächlich nicht ratsam sich im „Rats-TV“ zu zeigen. Was die hier Bezeichnung „relative Personen der Zeitgeschichte“ betrifft haben auch Personen des öffentlichen Lebens, die dieses nur in der Freizeit als Ehrenamt ausüben einen Anspruch auf „das Recht am eigenen Bild“ und da bin ich mir recht sicher, dass die betreffenden Personen (frei nach dem Motto: „3 Juristen, 4 Meinungen und kommt immer drauf an“) sich sehr gut haben beraten lassen.
Als ich Schüler am KAG war, ging es bereits um den Neubau der Schule, weil eine Sanierung sinnlos sei. Wir hatten undichte Fenster, undichte Decken, auf einer Gebäudeseite ging im Winter die Heizung nicht richtig.
Irgendwann kamen dann moderne Eingangstüren und Smartboards. Wow!
Und was die CDU angeht. Auch eine kaputte Uhr geht zweimal am Tag richtig.
Mir fällt nun wirklich nichts sein, was „Kleve“, „positiv“, „nach vorne“ und „CDU“ vereint. Vielleicht liegt’s aber auch daran, dass ich unter 60 bin.
#Benno 33
Ihre kritischen Fragen zur Vergangenheit sind durchaus berechtigt – wer jahrelang nur verwaltet statt modernisiert, erzeugt genau den Sanierungsstau, den wir heute bei den Schulneubauten sehen. Doch genau hier liegt der Punkt: Der Blick zurück erklärt zwar das Versäumnis, aber das Handeln im Jetzt bringt Kleve nach vorne. Dass diese Investitionen nun endlich entschlossen getätigt werden, ist kein bloßes „Reparieren“ der Vergangenheit, sondern eine zukunftsorientierte Korrektur. Moderne Schulen sind das Fundament für eine attraktive Stadt.
Was die Vereinsförderung angeht: Sie ist weit mehr als nur ein „nettes Extra“ für das Gemeinschaftsgefühl. Wenn wir Kleve nach vorne bringen wollen, brauchen wir eine vitale Stadtgesellschaft. Vereine sind hierbei ein knallharter Standortfaktor:
Attraktivität für Fachkräfte: Wer nach Kleve zieht, sucht nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern Lebensqualität und Freizeitangebote für die Familie.
Bildung & Werte: Sportvereine sind wichtige Orte der außerschulischen Bildung und stärken unsere demokratischen Werte.
Prävention: Jede Investition in Bewegung und sozialen Zusammenhalt entlastet langfristig unsere soziale und gesundheitliche Infrastruktur.
Auch wenn es u.U. nicht in Ihr Argumentations-Konzept passt: Starke Vereine und moderne Schulen sind also kein Gegensatz, sondern zwei Seiten derselben Medaille: Sie investieren direkt in die Menschen, die Kleves Zukunft gestalten. DAS bringt Kleve nach vorne und wurde politisch beschlossen!
@29:
Das mit dem Tiergarten stimmt. Er hat hat eine gute Publicity für Kleve gebracht. Aber warum sind denn die Schulneubauten nötig gewesen? Weil vielleicht vorher kaum etwas an den Schulen gemacht wurden wie Instandsetzungen? Es wurden die Gebäude einfach nur verwaltet, statt regelmäßig diese zu modernisieren. Und wer hat das zu verantworten gehabt?
Vereine zu unterstützen ist sinnvoll, stärkt und fördert den sozialen Zusammenhalt. Wie bringt das Kleve aber weiter nach vorne? Gemeinschaftlich vielleicht ja, aber das ist ja nicht alles, was zum Leben benötigt wird, sondern nur ein Teil von Ganzen.
Benno
@ 14, 23 Benno :
Wer kann positive Beispiele der letzten Jahre hier mal auflisten, was die CDU für unsere Stadt sinnvolles bewegt hat?
was die CDU beschlossen hat, das Kleve nach vorne bringt.
Was alles die CDU beschlossen hat, was Kleve sinnvolles bewegt hat ?
Wollen Sie wirklich ALLES wissen ?
Das wird dann aber eine sehr lange Liste !
Sieht doch jeder, was alles Kleve allein der CDU verdankt !
Nur schon allein . . .
. . .
ähh
. . .
Aber auf jeden Fall . . .
. . .
hmm
. . .
Vielleicht . . .
. . .
grübel
War da nicht doch etwas ?
. . .
wenigstens ein ganz klein bißchen ?
. . .
Weiß doch jeder, daß Kleve ohne CDU gar nicht existieren könnte !
Ohne CDU keinen StattRat, keine StadtRechte, keine SchwanenBurg . . .
Wie ?
damals gab es noch gar keine CDU ??
Das beweist doch erst recht,
wie wundervoll die CDU sogar schon ein paar JahrHunderte vor ihrer Gründung gewirkt hat !
Na, da war aber doch noch etwas ganz imposantes, was Kleve der CDU verdankt . . .
Der CDU-BürgerMeisterer T. Brauer wurde doch nicht müde, damit zu prahlen . . .
Was war das nur ?
Ach ja, es ist der Klever Ring durch die Galleien !
Eine kleine AutoBahn samt Brücke verschandelt die schönste Ansicht auf Kleve.
VerkehrsLawine mitten durch Johann Moritz‘ alten Park.
Verkehrt[!]“Fluß“ prallt gegen FreudenBerg,
staut sich vor Ampel,
muß – von wegen „Ring“ ! – scharf abKnicken,
landet vor nächster AmpelKreuzung,
geradeAus geht’s direkt am KrankenHaus entlang . . .
DAS ist doch eine grandiose Lösung,
um nur ja nicht mit dem feindlichen AusLand BedBurg-Hau zu kooperieren,
um den „Ring“ keinesfalls weiter zu legen,
und nur ja nicht bis zur QuerAllee.
ein 3fach donnerndes D a n k e C D U ! ! !
@27. Benno
Keine Ahnung, ist es eine Bildungslücke wenn man weder RTL schaut, noch Mario Barth irgendwie kennt?
Der, von mir in 18. erwähnte persönliche „Wahlkampfauftritt“, war in den online Schlagzeilen, Kleve betreffend, zu sehen und zu hören!
😉
Wobei man solche Videostreams natürlich sehr wohl speichern kann.
Das natürlich gerade die CDU sich technischen Neuerungen verweigert war ja absolut klar, oder etwa nicht? Die Partei die immer 3 Schritte zurück geht statt einen nach vorne.
#28 Benno: „meine Frage war sinngemäß, was die CDU beschlossen hat, das Kleve nach vorne bringt.
Haben Sie vielleicht darauf eine Antwort? Dann wäre es die Erste.“
Haben Sie in Ihrer Aufzählung absichtlich oder versehentlich übersehen, daß die vielen Schulneubauten Kleves durchaus positiv sind?
Und haben Sie in Ihrer Aufstellung absichtlich oder versehentlich übersehen, mit welchen Summen die lokalen Vereine bis hin zum Tiergarten Kleve jährlich durch die Stadt Kleve gefördert werden?
Bringt diese Beispiele Kleve nicht nach vorne?
@ 26:
– Mehr Einsatz beim ÖPNV – siehe IHK Bericht in der RP
– sinnvolle Nutzung des Minoritenplatzes
– bessere Touristenwerbung – Kleve hat geschichtlich einiges zu bieten
– Überlegungen zur Eindämmung der Leerstände in der Innenstadt
– Überlegung zum attraktiven Wochenmarkt in der Innenstadt
– Vernünftiges Verkehrskonzept (hier Stau morgens und abends auf der Gruft und Klever Ring) – Überlegung Shuttlebusse ins Industriegebiet? Kleve ist Pendelstadt
Das wären Gedanken, die meiner Meinung nach mal überlegt werden sollten. Verkehrstechnisch schon alleine, dass anscheinend die Stadt auf Individualverkehr zur LaGa setzt. Haben wir dann von März bis Oktober jeden Tag in Kleve Koningsdag?
Benno
@ 18:
wenn wir gerade dabei sind, müssten wir der CDU danken, dass es Kleve bis in die Sendung bei Mario Barth, RTL, es geschafft hat.
Benno
„…das Kleve nach vorne bringt.“
Definiere „nach vorne“
@23.
Na ja, die von Ihnen in Frage gestellte Partei, benötigte weder vor noch nach der Kommunalwahl 2025, Unterstützung von links, rechts oder anderen …….
Aber, als parteilos kann man eben alles rundherum sensibel beobachten und den eigenen Weg gehen …..
Soooo Corona. Wird ja im Nachbarland schon seit 2020 gemacht, meistens reibungslos und auch noch archiviett, d.h. immer wieder im Netz zu wiederholen.
@ 18:
meine Frage war sinngemäß, was die CDU beschlossen hat, das Kleve nach vorne bringt.
Haben Sie vielleicht darauf eine Antwort? Dann wäre es die Erste.
Benno
Ich tute mal mit ins Horn. Obwohl ich in der rechten bubble verortet bin und im blog somit sicherlich in der deutlichen Minderzahl, möchte ich die zahlreich mitlesenden Ratsmitglieder auf den Kommentar@19 von Max aufmerksam machen. So isses!
Fehler erkennen, Fehler korrigieren liebe CDUler. Horcht nochmal kurz bei euren Jüngeren nach, lest @19, denkt darüber nach und dann hop hop. Ihr schadet euch sonst selbst.
Meine Prognose, bis zur übernächsten Sitzung machen schon 80% mit. Es wird sich durchsetzen, das Rats-TV.
Technik-Panne beim CDU-Parteitag. Wie gut das es noch Papier gibt. Mit dem PC klappte es nicht.
Aber es geht schlimmer. Auch mit der Wahl auf Papier, vielleicht Neuland, lief es „schleppend“.
Das war eine Show, die für mich, meine Meinung, den Titel „Lahmes rückständiges Deutschland“ verdient. Ich schalte ab. Peter Lustig hat mir vor Jahrzehnten gezeigt wie das geht.
Vor der nächsten Wahl ist dann „Transparenz“ auf türkisen Plakaten zu lesen.
😉
Dem guten Klever Bürger kann ich nur zustimmen.
Was da am Mittwoch als Service für den Bürger abgelaufen ist kann man nur
als Witz bezeichnen. Die dafür Verantwortlichen sollten sich schämen und auf Städte
in der Nachbarschaft schauen wie so etwas gemacht wird.
Wir haben die Politiker doch gewählt und haben ein Interesse daran wie sie uns
vertreten. Dafür muss man doch als interessierter Bürger nicht zum Ratssaal marschieren.
Wir haben 2026!!! Wollen sie wirklich nur in Ihrer Blase bleiben? Es gibt genug interessierte Bürger
die nicht zur Sitzung kommen können aber trotzdem wissen möchten, was in Ihrer Stadt passiert.
(Eltern, die bei ihren Kindern sein müssen, Behinderte, Kranke oder Bürger die den Weg aus anderen Gründen nicht antreten können). Hierfür ist der Stream eine gute Gelegenheit Bürgernähe zu
leben. Liebe CDU, warum versteckt ihr euch??? Und das auch noch der Finanzminister (Kämmerer)
bei diesem Schauspiel mitmacht…. So trägt man zu noch mehr Politikverdrossenheit bei.
So wird das gut gemeinte Projekt scheitern.
Gespannt bin ich ob vor der nächsten Wahl auch die Plakate der CDU verpixelt werden.
@14. Benno
Danke für die Erinnerung.
Da fällt mir ein, könnte es sein, dass eine von Ihnen aufgeführte Partei, sich NACH der letzten Kommunalwahl, „Verstärkung“ für mehr Stimmrecht im Stadtrat und finanzielle „Besserstellung“ geholt hat, die andere Partei hatte einen „Wahlkampfauftritt“ wegen einer „öffentlichen Comic-Figur“ bei einem werbefinanzierten Privatsender?
😉
Ich kann verstehen, wenn man wünscht, dass man nicht ins Netz übertragen werden möchte, zumindest, was das Bild angeht. Das Bild zum Artikel zeigt für mich das Problem: Da wird etwas mit KI erstellt. Das könnte man auch mit den übertragenen Bildern und Reden in die ein oder andere Richtung machen. Das Argument, es wird nichts aufgezeichnet, lasse ich nicht gelten. Beispiele, wie etwas „verdreht“ wird, gibt es ja genug. Man kann alles vom Bildschirm aufzeichnen. Es ist also noch nicht ausgereift, wobei ich die Idee, die Öffentlichkeit mehr teilhaben zu lassen, gut finde.
Meine Fresse ! KLEVER Rats – TV – Sitzungen ? Ich hoffe mal das „demokratische“🙄 wird siegen.😁 Allerdings ,ich denke mal so ein freier tiefer Blick i.d. politische Klever Abgründe, bei der aktuellen Qualität ,🥶 wird wohl nur was für psychisch stabile Charaktere sein. 😳
Der Live-Stream sollte ja mehr Bürgernähe, mehr Teilhabe der Bürger am politischen Geschehen bewirken.
Schade, dass das nicht so gut funktioniert und ein Teil der Politiker sich hier nicht als Volksvertreter zeigen wil.
Na, im Rat sind ja neben der CDU unter anderem SPD und Grüne vertreten… Es wäre ja mal ein Versuch wert.
Und bevor hier es heißt, „oh Gott, wo kommen wir dahin“ stelle ich direkt die Frage, was hat bisher die CDU geschafft? Hat zum Beispiel das KAG in Kellen während ihrer Verantwortungszeit „verfallen“ lassen und brüstet sich nun mit dem Neubau.
Wer kann positive Beispiele der letzten Jahre hier mal auflisten, was die CDU für unsere Stadt sinnvolles bewegt hat?
Benno
@12. Jemand
…… und an wen???
@7 Na, das die CDU das Zepter endlich aus der Hand gibt… 😉
Irgendein Hinterbänkler – sehe ich nicht.
Ich frage mich warum man da vor der cdu einknickt. Bei Stadträten müsste es sich doch um relative Personen der Zeitgeschichte handeln und da bedarf es keiner Zustimmung durch diese Personen um die Bilder und Tonaufnahmen von ihnen zu veröffentlichen oder übersehe ich da etwas? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das vor Gericht Bestand hätte, würden die CDUler klagen. Und auch abgesehen von den juristischen Feinheiten bin ich dahingehend von der CDU durchaus enttäuscht und hätte da etwas anderes erwartet.
Es entspricht durchaus dem Stile der (aktuellen) CDU, sowohl im kleinen, als auch im Großen: entweder so wie wir es wollen, oder wir machen nicht mit.
Kompromiss oder Zustimmung zu etwas, was nicht rein eigenen Interessen dient, ist unvorstellbar.
Hallo zusammen, da hat sich Kleve wieder von der besten Seite gezeigt. Das das Bild klein war geschenkt, es geht wohl mehr um Inhalte als um Köpfe. Aber das sich die CDU komplett verweigert hat, ist schon eine andere Nummer. Die Politiker könnten mit guten Vorschlägen und Wortbeiträgen auf sich aufmerksam machen und ihre Politik einer größeren Öffentlichkeit präsentieren. Außerdem war das ein Beschluss des Rates und sollte doch von Demokraten dann auch umgesetzt werden. Die Steuerzahler also die Bürger haben letztendlich auch die Technik bezahlt. Hat die CDU nichts zu sagen, oder wissen die CDUler nicht das Internet für sich zu nutzen? Es gibt Parteien die das Feld neue Medien beherrschen. Die im Rat größte Partei möchte nicht das ihre Wortbeiträge gesendet werden das ist doch lächerlich. Nein das war nicht unsere Idee, jetzt wollen wir das nicht und wenn wir nicht mitmachen dann ist das schnell zu Ende.
Die Klatsche bei der Bürgermeisterwahl hat wohl nicht zu einem Umdenken geführt. Auch der Kämmerer, von unseren Steuern bezahlt, möchte nicht mit seinen Aussagen in die Öffentlichkeit.
Der Rat und hier besonders die CDU sollten froh sein das sich überhaupt jemand für die Sitzung interessiert und sich die Zeit nimmt das anzuschauen. Ältere Bürger und körperlich Behinderte haben somit die Möglichkeit an den Öffentlichen Sitzungen teilzunehmen. Es wird gebietsmühlenartig von Politikverdrossenheit fabuliert und die Demokratie beschworen, die durch so einen Kindergarten zusätzlich beschädigt wird.
Ich kann nur alle eindringlich ermahnen endlich zusammenzuarbeiten solange noch Zeit dafür ist.
Die Bürger haben ein Anrecht auf transparente Entscheidungsfindung um sich bei der Wahl für die besseren Ideen zu entscheiden. Die CDU ist die Partei der älteren Generation und möchte das wohl mit altmodischen Methoden unterstreichen.
Weiter so, aber nicht wundern wenn der Wähler das bei der nächsten Wahl honoriert.
@5.
An wen haben Sie mit der Stabsübergabe gedacht?
Dem zitierten Text eines kleveblog-Lesers kann man nur voll und ganz zustimmen!
Ich hoffe das es nicht nur bei dieser Testphase bleibt und damit der Sturheit der CDU Parole geboten wird! Wer da meint sich gegen stellen zu müssen sollte bei der nächsten Wahl nicht mehr antreten dürfen! Was soll diese Geheimniskrämerei??
@3 an sich auch gut, den Stab mal wieder abzugeben. Was anderes hätte ich von der „wir wollen back to the 80s“ Partei auch nicht erwartet. Oder hatte man die Sorge, das erkennbar wird, wie bürgerfern man ist? Egal woran es nun liegt, in der heutigen Zeit ist das einfach nur peinlich.
Hatte mich parallel mit der gleichen Sache beschäftigt:
https://gerdplorin.de/kleve/farce-im-rat-der-stadt-kleve-liveuebertragungen-weg-damit/
Keysers ist meines Wissens auch CDU-Mitglied. Was haben die Herrschaften zu verbergen? Bürgernähe ist in der CDU ein Fremdwort. Waren ja auch im Wahlkampf kaum sichtbar. Hat sie dann das Bürgermeisteramt gekostet. Nur weiter so.
Das war’s dann mit den öffentlichen Sitzungen, an denen man in der Realität als „Zaungast“ im Sitzungssaal dabei sein konnte um zu lauschen und zu sehen, was die Stadtverordneten mit dem Bürgertum vorhaben?
Es ist schwer vorstellbar, dass bei einer Live-Übertragung, alle Stadtverordneten sich so geben, wie sie eben sind, um keine Nachteile zu hinterlassen. Erinnert dann vielleicht an „Schauspiel“? Wird dann vorher Rhetorik und Mimik geübt?
Die „richtige“ Kommunalpolitik wird dann ohne Live-Übertragung gestaltet?
offtopic Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit dem mid-Century-Stil, also jenem Architektur- und Einrichtungsstil der 1950er- und 1960er-Jahre. Insbesonderen die Möbel, die meist aus Nussbaumholz gefertigt wurden und bis heute bei vielen Menschen beliebt bzw. wieder beliebt sind, strahlen meist einen zeitlosen Charme aus. Ein Detail kommt bei den Möbel fast immer vor, die konisch geformten schrägen recht filigranen Beine unter Tischen, High- und Lowboards etc.
Das Artikelbild zeigt die Schwächen der KI. Doppelfüsse je Ecke unter dem Lowboard und gleich zwei Beschläge an den Türen des Möbels machen jede harmonische Gestaltung des dargestellten Möbels zunichte. Aber das nur am Rand, so offtopic