Wer ist Rolf Janßen, was will er? Neue Gesprächsrunde heute in der Bahnhofshalle

rd | 28. Juli 2020, 11:46 | 73 Kommentare
Bürgermeisterkandidat Rolf Janßen vor mittelständischer Kulisse (Foto: Grüne/Gottfried Evers)

Fünf Männer wollen eine Frau beerben, die jedoch denkt gar nicht daran, sich beerben zu lassen: Das ist die Situation in Kleve rund sieben Wochen vor der Bürgermeisterwahl. Sonja Northing, 2015 mit einer überwältigenden Mehrheit (knapp zwei Drittel der Wählerinnen und Wähler votierten für sie) ins Amt gewählt, tritt wieder an, und gleich fünf Männer glauben, die Sache besser machen zu können und haben ihren Hut deshalb ebenfalls in den Ring geworfen (um mal eine der mieseren Lokaljournalismusmetaphern zu verwenden): Michael Kumbrink (parteilos), Daniel Rütter (FDP), Udo Weinrich (Offene Klever), Wolfgang Gebing (CDU) und Rolf Janßen (parteilos, von den Grünen unterstützt).

Man muss nun kein intimer Kenner der Kleve Politik sein, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass die drei Erstgenannten, obwohl sie sich in der Ratsarbeit oder als Strippenzieher einige Verdienste erworben haben, eher die Außenseiter im Rennen sind. Wahrscheinlicher erscheint es, dass von den drei anderen Kandidaten zwei in die Stichwahl ziehen und am Ende der Wähler zwischen Northing oder Gebing, Northing oder Janßen oder Gebing oder Janßen zu entscheiden hat.

Der große Unbekannte dabei ist Rolf Janßen, aus Zyfflich stammend, ehemaliger Chef der Umweltbetriebe der Stadt Kleve, kurz in Karlsruhe und nun Geschäftsführer der Kreis Klever Abfallwirtschaft GmbH. Anders als Northing, die kennen zu lernen der Klever in den vergangenen fünf Jahren reichlich Gelegenheit hatte, und Gebing, der im Grunde schon immer da war, war Janßen bisher in Kleve wenig präsent.

Das ändert sich nun im Wahlkampf, und heute nun haben die Klever Bürger eine gute Gelegenheit, den Kandidaten näher in Augenschein zu nehmen (soweit die Corona-Regeln das zulassen). Um 19 Uhr lädt Bürgermeisterkandidat Rolf Janßen (parteilos) interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, mit ihm über Wirtschaft und Umweltschutz zu diskutieren. Als Experten anwesend sind Joachim Beckers, Chef des gleichnamigen Klever Elektrounternehmens, Helmut Poen, Geschäftsführer der Pietsch Rohstoffe GmbH sowie William Megill, Bionikprofessor an der Hochschule Rhein-Waal. Die Gesprächsrunde findet in der Bahnhofshalle Kleve statt.

Selbst ist der Mann: Großreinemachen in der Bahnhofshalle (Foto: Screenshot Instagram-Story)

Nach der Auftaktveranstaltung Ende Juni (Thema Innenstadtgestaltung und
Einzelhandelsförderung) ist dies nun die zweite Veranstaltung dieses Formats. Die bekannten coronabedingten Abstands- und Hygieneregelungen sind einzuhalten. Besucher werden gebeten, Schutzmasken mitzubringen und sich in die bereitgelegten Liste einzutragen.

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73 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 73. Niederrheinstier

    Mmuuuh, gibt es eigentlich eine Partei/Wählervereinigung (für den Klever Stadtrat), die gegen die B 220n ist, weil die große Teile meiner grünen Wiesen entwidmen soll (einschließlich der groben Verschandelung der dortigen niederrheinischen Kleinode), mmuuuhArtenschutz? Und neben jeder Menge hochwertigsten Gründlands auch noch völlig unnötig viel hochwertigen Ackerboden für immer der Nahrungsmittelproduktion entziehen soll, mmuuuhFehlplanungimGrobenundimDetail! In Kleve noch große neue Straßen bauen, mmuuuhuhu? Haben die Planer noch nix von Klimanotstand (und mehr Klimabewusstsein) gehört, mmuuuhlangfristigkönnenaufderB220nohnehinnurnochU-Bootelangfahren. Wenn (neue) Verkerswege gebaut werden, dann doch bitte Bahnen (also Kleve-Nijmegen und Kleve-Xanten wieder heile machen) und FAHRRADSTRASSEN (!!!!!), mmuuuhzukunftsfähig! FFF, wo seid Ihr, mmuuuhhelp?

     
  2. 72. jean-baptiste

    @59. Benno “politisches Konzept”
    Ja, gäbe es da ein fundiertes politisches Konzept, würde d a s wahrscheinlich wohl Grundlage der Diskussion sein.
    Da das aber ich nur Floskeln und Gemeinplätze erkennen kann, ergeht es ihm, wie einer Miss Edry aus der Disco, man diskutiert über das tolle Makeup, oder die tollen Kleider, die sie trägt.
    Wenn es kein Konzept gibt, kann man das auch inhaltlich nicht diskutieren.

     
  3. 71. Bärenmarke

    also Herr Getlinger hat früher auch schöne Fotos gemacht! Reicht das jetzt für mich als BM-Kandidat? Und @BENNO “Semi-Professioneller Youtuber sollte er sein”, BIN ICH AUCH! Aber ich wohne in Kellen, das gehört ja nich zu Kleve, sondern zu Emmerich. Schade aber auch! “Nicht geht über Barenmärke” und “Mars macht mobil”, verboten,populär rassistisch, bleibt anstädnig, ihr Mohrenköpfe

     
  4. 70. Niederrheinstier

    Mmuuuh, wieso ziehen in dem Bild eigentlich gerade so dunkle Wolken über Kleve aus Richtung Zyfflich auf, mmuuuhUnwetter? Ist das nur Zufall, oder steckt da mehr dahinter, mmuuuhKlimakrise?

     
  5. 69. jean-baptiste

    @68. Martin Fingerhut persönlich “Damals steckten in den Digital-Kameras noch Disketten… 1″ oder 1,5″ MiniDisketten”

    ich ha´b sogar eine Sony Mavica mit 3,5″ Laufwerk gehabt. Machte damals schon 1.2 MegaPixel, Diskette 1.44 MB.
    those were the days my friend and they did never end kann man da nur sagen.

     
  6. 68. Martin Fingerhut persönlich

    @ 66. Fragen :
    Definitive Antworten können Sie höchstens von Herrn Janßen,
    “den” sogenannten “Grünen” [ im Klever Rat gibt es ja nur eine einzige wirklich grüne : Frau Schnütgen ],
    oder deren PR-Agentur bekommen.

    von mir nur ein paar meiner Gedanken dazu :

    Ein ähnliches Bild mit SchwanenBurg und StiftsKirche im hintersten Grund
    hätte auch in den Galleien aufgenommen werden können.
    Statt ” Janßen auf dem heißen(?) BlechDach ”
    wäre es dann ” Janßen auf dem ökologischen (???) Acker ” gewesen.
    Und das x-und-zigste Foto dieser Art.
    Keiner hätte darüber gerätselt.
    Dieser besondere, nicht allTägliche Ort jedoch
    hat mindestens SeeBär, jean-baptiste und mich zu Recherchen angeregt.
    Vielleicht noch etliche mehr.
    Werbung muß nicht schön sein – sie soll aufmerksam machen.
    DAS hat das Bild ziemlich gut erreicht.
    Dafür lohnt sich die Kraxelei auf’s Dach.

    Sie finden, Herrn Evers gelängen sonst schönere Bilder
    und auch von Herrn Janßen gebe es solche.
    Ich weiß nicht, auf welche Sie sich beziehen.
    Besonders aufgefallen ist mir eines,
    mit dem slogan ” Janßen hält KURS “.
    Das Foto zeigt Herrn Janßen mit einem dicken Stock in beiden Händen.
    Ob das der Stiel von einem Ruder oder einem Paddel sein soll ?
    RingsUm habe ich nur Grün sehen können
    – Wasser habe ich weder erkannt noch erahnt.

    Janßen auf dem Trockenen ?

    Mag ein “schöneres” Foto sein,
    aber für ein besseres im WahlKampf halte ich es nicht.

    @ 67. jean-baptiste :
    ### Endurteil “echtes”Foto ###
    Meine Einschätzung soll und kann kein “Urteil” sein
    – schon gar kein endGültiges.
    Schließlich habe ich selber erlebt,
    wie meine Visage mirNixDirNix an die Stelle von Michael Schumacher’s Kopf montiert wurde.
    In 0,nix sah es so aus, als sei nicht er sondern ich ( ohne Helm ) mit “meinem” Formel1Geschoß triumpfierend als 1. über die ZielLinie gebraust.
    Und das ist schon ein Weilchen her.
    ca. 34 Jahre.
    Damals steckten in den “Digital”Kameras noch Disketten.
    ( 1″ oder 1,5″ MiniDisketten )
    MegaPixel und GigaByte waren damals noch weit entfernt.
    Daran kann sich jeder ausMalen, wie viel weiter die (Fälschungs)Technik inzwischen sein muß.

    Obwohl ich das obige Foto seeeehr genau untersucht
    und viele unterschiedliche, von einAnder unabhängige Aspekte kontrolliert habe,
    finde ich bisher kein einziges Indiz, das ZWINGEND auf fake schließen ließe.
    Solange ich nichts anderes finde
    und mir auch niemand sonst einen neuen Aspekt darlegt,
    bleibe ich beim ” in dubio pro reo ”
    und halte das Bild für ein schnödes ganz normales traditionelles Foto.

    Der Moiré-Effekt tritt bei Ihnen ” eminent ” hervor.
    wie gesagt :
    Er variiert je nach technischen Gegebenheiten.
    Bei mir ist er “normal” kaum zu erkennen,
    erst bei gewisser Verkleinerung oder erheblicher Vergrößerung
    wirkt er auf meinem Display auffällig.
    Ich habe ihn sogar schon völlig ohne “Digitalisierung” erlebt :
    Als ich in der konventionellen SpiegelReflexKamera die normale, sehr feine MattScheibe durch eine etwas grobere ersetzte.
    Für mich also kein ZWINGENDES Indiz für Tricksereien.

    Sie haben völlig Recht, daß ausschließlich Herr Janßen scharf abgebildet ist
    und alles übrige mehr oder weniger verschwommen
    – je weiter weg, um so stärker.

    Das ist ein allgemeines Fänomen jeder optischen Abbildung
    und hängt wesentlich von der gewählten Blende ab :
    Je kleiner die Blende, um so weiter erstreckt sich der scharf erscheinende Bereich in der “Tiefe” des Raumes.
    deshalb SchärfenTiefe.
    Die hängt auch von der BrennWeite bzw. vom BlickWinkel des Objektivs ab.

    Sowohl an den ProfilBlechen des Daches
    wie auch per PeilLinien auf dem LuftBild von Boris
    können Sie ablesen,
    daß das Bild einen Winkel von fast 90° umfaßt.
    Dazu benötigen Sie ein WeitWinkelObjektiv,
    d.h. ein Objektiv mit kurzer BrennWeite.
    Zu KleinBildFilmZeiten war dazu eines mit ca. 28mm BrennWeite nötig.
    Wenn Herr Janßen ca. 1m vor Herrn Evers stand
    und Herr Evers ein besonders hochWertiges Objektiv benutzte,
    das eine Blende von 1:1,4 oder größer besitzt,
    und damit genau auf Herrn Janßen fokussierte,
    dann wäre nur der Bereich von 94cm bis 1,06m scharf abgebildet worden.
    Alles übrige mehr oder weniger unscharf.
    Genau das paßt zu dem Bild.

    zum Vergleich :
    Wäre stattDessen bei Blende 1:32 ( und immer noch Fokus auf 1m ) fotografiert worden,
    hätte auf dem Bild ALLES ab 44cm Abstand bis hinter den Mond scharf ausgesehen.

    Daß ausschließlich Herr Janßen scharf wiederGegeben wird,
    finden Sie auf etlichen der Fotos von ihm auf seiner WebSite.
    Das halte ich auch für angemessen,
    denn schließlich soll für den Kandidaten geworben werden
    und nicht für das schöne KleverLand.

    Wer das Bild sehr genau untersucht,
    der kann m.E. sogar festStellen,
    daß zwar Herrn Janßen’s Gesicht und OberKörper scharf wiederGegeben sind
    aber schon an seinem rechten Arm ( etwas näher )
    sowie an seinem linken Arm ( etwas weiter weg )
    beginnen erste Unschärfen.

    Paßt alles zu einem “echten” Foto,
    schließt aber eine sehr gute Fälschung nicht aus.

    Im Prinzip könnte das Klever Panorama auch aus größerer Entfernung aufgenommen worden sein.
    Dann jedoch wäre das EDEKA-Dach nur ein schmaleres Objekt
    und würde sich nicht über die ganze Breite des Bildes erstrecken.
    Oder es müßte als separates, 3. Element zu den beiden anderen montiert worden sein
    ( Panorama ganz hinten, davor BlechDach, davor Herr Janßen )
    Allerdings führen die Peilungen von SchwanenTurm & Co aus
    über markante, nähere Objekte hinweg
    mich immer wieder zur NordEcke des EDEKA&dm-Daches aus StandOrt,
    von dem aus die Aufnahme “geschossen” wurde.
    Das paßt nicht zu Ihrer Version der Aufnahme aus größerem Abstand
    mit einem Objektiv mit schmalerem BlickWinkel und entsprechend längerer BrennWeite.

    Gerne diskutiere ich weiter mit Ihnen über diese und andere Angelegenheiten,
    doch fürchte ich, daß unser kleines ProSeminar “FotoOptik” nicht alle anderen Leser begeistert ; – )
    und ich möchte selber auch noch über die Politik diskutieren.
    Deshalb schlage ich vor :
    Nennen Sie rd eine Ihrer @dressen mit der Bitte, sie an mich weiterZuLeiten,
    dann werde ich mich bei Ihnen melden.

     
  7. 67. jean-baptiste

    @65. Martin Fingerhut persönlich “Le Commissariat aux archives”
    antiquarisch bei booklooker zu finden. die französische Ausgabe ab etwa €20 , die deutsche schon für ´nen Heiermann, einfach auf isbn-nummer suchen.

    Wann ist mit der Anklageschrift zu rechnen ? Herr Evers sollte sich schon mal als Zeuge bereithalten 🙂 .

    Moiree-effekt, auf diesen Namen kam ich eben nicht, hab´s deshalb umschrieben.
    Allerdings, der lässt mich dann doch an Ihrem Endurteil “echtes”Foto, zweifeln.
    Erstens ist mir der Schärfesprung zwischen Fotomodell und Hintergrund selbst viel zu krass, während die ansteigende Unschärfe des Hintergrunds in sich conkludent erscheint.
    Zweitens, der Moiree-Effekt stellt sich zwar bei Digitalkameras ein, wird aber bei 50 Hz Beleuchtung durch Scheinwerfer , wie sie im Fotoatelier üblich sind, noch verstärkt, und treten hier doch eminent hervor.
    Herr J. wäre denn wie auch immer gut beraten gewesen, sich ein unifarbenes Hemd anzuziehen, hätte ja nicht zwingend grün sein müssen (im Zusammenhang mit Parteisupport und Greenbox) 🙂 .

    @66. Fragen “Hintergrund fotografiert?”
    Hintergrund ist bestimmt auch durch G.Evers aufgenommen worden (Bildrechte!) , könnte aber von Abstand mit einer Telelinse aufgenommen sein, J. im Vordergrund eher in Portraitfotografie im Atelier.
    Assoziation beim Motto soll aber wohl eher Herr über Kleve sein, und da machen Burg und Stiftskirche mehr Sinn, als einfach nur Herr über klever Dächer.
    Aber vielleicht erwarte ich ja viel zu viel Strategie hinter dem Kampagnenhintergrund.
    Bei einem Artikel in Wahlkampfzeiten über die eigene Person hätte ich erwartet, dass sich der Kandidat auch selbst unter Echtnamen in die Reihe der Kommentatoren mischen würde, zumal der Artikel schon weit über 50 Posts erzeugt hat.
    Aber halt jedem seine eigene Strategie.

     
  8. 66. Fragen

    Warum steigt einer auf’s Dach, wenn da nur so ein öder Hintergrund entsteht (das macht auch die Schwanenburg nicht wett)? Wenn das Motto “Über den Dächern von Kleve” war, hätte sich was Besseres finden lassen.

    Warum scheint dieses ein offizielles Foto der Grünen “ihres” Kandidaten zu sein, wenn es schon bessere von ihm gibt?

    Hat Gottfried Evers auch den Hintergrund fotografiert? Die Fotos von ihm sind eigentlich immer besser als das. Der Hintergrund sieht eher aus wie gemalt, Rolf Janßen nicht.

    Das passt alles vorn und hinten nicht zusammen, Martin Fingerhut.

     
  9. 65. Martin Fingerhut persönlich

    Was das KGB, die GRU und andere VerbrecherBanden zu leisten vermochten und vermögen
    ist in der Tat erschreckend.

    Einen EinBlick in historische Fälschungen liefert Alain Jaubert
    durch sein faszinierendes Buch :
    Le Commissariat aux archives – Les photos qui falsifient l’histoire ( ISBN 9782736000479 )
    ( 1989 auf Deutsch erschienen : Fotos, die lügen ( ISBN 9783610085230 ).
    Beide Ausgaben sind m.W. nur noch antiquarisch aufZuTreiben.

    Die Technik mit dem StanzBlau als HinterGrund ist mir bekannt.
    Deshalb habe ich in #57 formuliert :
    ### Wäre das Portait von Herrn Janßen aus einem anderen Foto ausgestanzt […] worden. ###
    Dieses AusStanzen einer Figur, die sich deutlich von einem uniFarbenen HinterGrund abhebt,
    ist in der Tat so weit automatisierbar, daß es kaum mehr Arbeit ist als Copy&Paste von Texten.
    Meiner Einschätzung nach stößt diese Technik aber an ihre Grenzen,
    wenn das ” Objekt der Begierde ” nicht flächig ist
    sondern es nur 1pixelSchmale Filamente sind.
    So wie die Häärchen am linken Rand von Herrn Janßen’s Hals.
    Bestimmt ließen sich auch diese mit in eine FotoMontage übertragen,
    jedoch vermutlich nur mit einiger FleißArbeit.
    Wäre Herr Janßen aus einer BlueScreenAufnahme automatisiert ausgestanzt
    und in das Klever Panorama eingefügt worden,
    wären jene Häärchen wahrscheinlich “abgeschnitten” worden.
    Wem würde auffallen, daß sie in der Montage fehlen ?
    Es gäbe keinen Hinweis auf sie.
    Gerade weil es sich nur einen “ProvinzWahlKampf” handelt,
    rechne ich nicht damit, daß jemand sich die Mühe gemacht hätte,
    die winzigen Häärchen manuell in das Bild zu transplantieren.

    Die “Interferrenzen”, welche Sie auf Herrn Janßen’s kariertem Hemd entdecken,
    variieren mindestens mit der Vergrößerung bzw. Verkleinerung
    und bestimmt auch je nach dem Display, auf dem das Bild betrachtet wird.
    Probieren Sie’s mal aus . . .

    Ich führe sie auf den Moiré-Effekt zurück
    ( https://de.wikipedia.org/wiki/Moir%C3%A9-Effekt ).
    Der ergibt sich daraus,
    daß einerSeits das Karo des Hemdes
    und andererSeits das PixelRaster des Chips in der sogenannten “digitalen” Kamera
    beide im Prinzip das selbe Muster bilden,
    diese aber um ein wenig gegenEinAnder gedreht oder/und verschoben sind.

    Im AllTag läst sich das hübsch beobachten :
    Wenn Sie auf einer AutoBahn gefahren werden
    ( bitte nicht versuchen, wenn Sie selber fahren ! )
    und sich einer Brücke nähern, die über die AutoBahn hinweg führt.
    Dann können Sie oft aus genügend Entfernung sowohl das ( von Ihnen aus gesehen ) vordere wie auch das hintere BrückenGeländer sehen.
    Dabei ist das hintere nur durch die Lücken im vorderen zu erblicken.
    Die Standard Geländer bestehen aus lauter senkrechten Streben, die alle in konstanten Abstand vonEinAnder stehen.
    Von Ihnen aus gesehen liegt manche Lücke des hinteren Geländers genau hinter einer Lücke des vorderen,
    soDaß Sie durch beide hindurch sehen können
    bzw. das Licht des weit dahinter liegenden Himmels durch beide Lücken hindurch zu Ihnen gelangen kann.
    Diese Stellen wirken für Sie hell.
    Ein Stück daneben jedoch verstellt eine hintere Strebe Ihnen den Blick, den die vordere Lücke offenGelassen hatte.
    Dort erreicht Sie das Licht von weit hinten nicht mehr, dieser Bereich erscheint dunkel.
    Zwischen dem hellen und dem dunklen Abschnitt liegen solche Lücken im vorderen Geländer,
    in welche eine hintere Strebe nur zum Teil reinRagt.
    Insgesamt ergibt es entlang des Geländers einen wellenArtigen Verlauf von helleren und dunkleren Bereichen.
    Während Sie sich der Brücke nähern, “schwimmen” die helleren und auch die dunkleren Streifen seitlich auseinander.
    Alles rein mit bloßem Auge, ohne Technik, ohne Manipulation.

    Moiré-Muster könnten teoretisch auch durch künstliche Montage aus mehreren Fotos entstehen,
    jedoch reichen Sie nicht als Nachweis, ein Bild sei konstruiert worden.
    Unter gewissen Umständen erleben sie solche Muster bereits im Sucher der Kamera.

    Eher schon “Sorge” bereitet mir Herrn Janßen’s Gesicht :
    Der SchattenWurf seines Profils dokumentiert eine LichtQuelle links vom Rand des Fotos.
    Auch die Schatten am rechten Rand der ProfilBleche belegen eine Beleuchtung von links,
    jedoch scheint mir diese von weiter “hinten” zu kommen,
    das Licht auf Herrn Janßen’s Gesicht von näher vorne.
    Sollte es das Licht der Sonne sein, daß Herrn Janßen’s GesichtKonturen so deutlich markiert,
    müßten Herr Janßen und Herr Evers wohl recht früh unterwegsGewesen sein,
    denn dazu hätte die Sonne ziemlich NORD-östlich gestanden haben ( vor 06:00 )
    Die Richtung, aus der Herr Janßen beleuchtet wird,
    scheint mir nicht ganz zu jener zu passen,
    welche auf dem Dach zu beobachten ist.
    Dort kommt das Licht eher aus SÜD-Osten, wie um ca. 09:00.
    Das könnte auf eine Montage hinweisen,
    ist aber auch “natürlich” erklärbar :
    Herr Evers braucht nur ein BlitzGerät am ausgestreckten linken Arm auf Herrn Janßen gerichtet zu haben.
    – Ein Blitz nicht mit voller power sondern wohlDosiert,
    damit er Herrn Janßen nicht vom HinterGrund hell abhebt
    sondern lediglich verhindert, daß Teile von Herrn Janßen zu sehr verschattet werden.

    Neben dem SchattenWurf fällt mir an Herrn Janßen’s Gesicht noch etwas auf :
    Es wirkt ziemlich rötlich.
    Deutlich bläulicher als meine Finger, wenn ich sie direkt daneben halte.
    Bei dem Anblick würde ein ipHohn wahrscheinlich gleich ein ärztliches Bulletin an seine DatenKrake schicken,
    doch ich begnüge mich mit einer harmlosen Erklärung :
    Das natürliche Licht jenes offenSichtlich recht trüben (VorMitt)Tages war eher “milde”
    und längst nicht so wie jenes Licht des AufhellBlitzes,
    der mit seiner rein weißen Farbe auf die Verhältnisse am hinghNoon bei strahlendBlauem Himmel abgestimmt ist.
    Der – in der Regel automatische – WeißAbgleich der Kamera
    hat das nicht komplett kompensieren können.
    Wozu das – tatsächlich – blau karierte Hemd beigetragen haben dürfte.
    Den zu hohen BlauAnteil im Licht konnte die Kamera nicht genügend runterRegeln,
    denn er betraf nur einen relativ kleinen Teil der gesamten BildFläche.
    So blieb in Herrn Janßen’s Gesicht etwas zu viel Blau übrig.
    Wäre er separat vor Blue- oder GreenScreen aufgenommen,
    daraus ausgestanzt und in das KlevePanorama eingebaut worden,
    wäre dabei seine GesichtsFarbe wahrscheinlich schon automatisch korrigiert worden.
    Und sonst hätte der Künstler ( respektive Fälscher ) Herrn Janßen von sich aus zu einem gesünderen Teint verholfen.

    Insgesamt bestärkt mich das in meiner Einschätzung,
    das Bild sei ein “echtes” Foto.

     
  10. 64. jean-baptiste

    @63. jean-baptiste “vermutlich ebendiesen Verfasser des (ihre Worte)”Klageartikels”
    32 Grad sind einfach zu heiss.
    Ich habe natürlich die Herren Cosar und Palmen verwechselt.
    Sorry, was Herrn Cosar betrifft nehme ich natürlich gerne meine Zeilen zurück.

     
  11. 63. jean-baptiste

    @62. Joseph Johann “Wenn man heute den Klageartikel … in der RP liest ; durchgreifenden Stadtdirektor”
    Wenn man ihn nicht liest, so wie ich, hat man mit Sicherheit auch nichts verpasst.
    Dieses “Qualitätsblatt” ist mir keinen roten Heller wert.
    Bei durchgreifenden Stadtdirektor haben Sie vermutlich ebendiesen Verfasser des (ihre Worte)”Klageartikels” vor Augen, der sich regelmässig mit einem Knöllchenblock bewaffnet daranmachte, Falschparker in seinem Kietz aufzuschreiben?

     
  12. 62. Joseph Johann

    Wenn man heute den Klageartikel des Herrn Cosar in der RP liest, wünscht man sich einen durchgreifenden Stadtdirektor nach altem Muster. Allem Anschein nach, kriegen die nachgemachten Verwaltungschefs, genannt Bürgermeister, nichts gebacken.

     
  13. 61. jean-baptiste

    @50. Stefan Schuster “seine Ziele und Methoden”
    Vor Allem an seinen Methoden darf man zweifeln.
    Versucht man, mit ihm in Kontakt zu treten, https://janssen-fuer-kleve.de/kontakt/ , sieht man sich mit einer Datenkrake konfrontiert “…meine Angaben zur Kontaktaufnahme und Zuordnung für eventuelle Rückfragen dauerhaft gespeichert werden”.
    Und muss man feststellen, dass sein Link zur Datenschutzerklärung http://xn--datenschutzerklrung-uwb/ entweder gehackt ist, oder in genau so oberflächlich arbeitende Hände gelegt wurde, wie vieles Andere in seinen Präsentationen.
    MEINE DATEN DAUERHAFT GESPEICHERT? nein Danke, einmal unabhängig von der gesetzlichen Lage, die das so nicht zulässt.
    Die DSGVO sollte einem als Aspirant für die Stelle eines behördlichen Verwaltungschefs eigentlich schon geläufig sein, und die Einhaltung derselben eigentlich selbstverständlich sein.

    @22. Klaus “hat Janßen einen YT-Kanal und man kann sich die Gesprächsrunden nachträglich anschauen”
    Youtube-Kanal hat er, aber richtig gefüllt ist etwas Anderes, und ausser einer Gesprächsrunde finden sich sich da nur Ankündigunen, aber keine Inhalte.
    Also weniger prickelnd, als Sie uns das ankündigen.

     
  14. 60. jean-baptiste

    @57. Martin Fingerhut persönlich “der FotoShopper sich schon arg viel Mühe ; .jpg-Komprimierung”
    Da haben Sie sich ja richtig Mühe gemacht.
    Freistellen von Personen in Foto´s war früher in der Tat eine Fleissarbeit. Der KGB hat das bis zum Exzess und in höchster Präzision betrieben.
    Heute nimmt einem die Bluescreen- (blue box) Technik, und neuerdings mit noch höherer Pixeltreue die Greenscreen- (angesicht der hinterstehenden Sponsorpartei nomen ist omen) Technik diese Handarbeit aus Händen. Das funktioniert in höchster Perfektion mit einem Tastenklick.
    Worauf Sie nicht eingehen, sind die – ich nenne sie einmal Interferenz-Linien bzw Muster – auf dem Hemd von R.Janßen. Ich kann sie nicht richtig deuten, aber die scheinen mir auch etwas mit der Bildbearbeitung zu tun zu haben.

     
  15. 59. Benno

    Als BM-Anwärter muss dieser nicht ein gutes politisches Konzept haben, sondern nur ein sehr außergewöhnliches Foto haben. Und schon bist Du in aller Munde….

    Ist doch irgendwie komisch…

    Benno

     
  16. 58. Nasenbär

    Liebe Leute,
    der Fotostandort ist doch ein Nebenschauplatz! Inhaltliche Standorte sind viel interessanter, weil wichtiger. “Inhalte statt Fotoshopgesichter”- wäre doch mal was. Fraglich ist bei inhaltichen Standorten jedoch, ob sie nach der Wahl haltbar sein werden, sowohl im Macht- als auch im Finanzgefüge.
    Ich fürchte, dass egal wer von den drei eher Aussichtsreichen es werden wird, der Rat so heterogen sein wird, dass man sich nur aufs “Ausbremsen” wird “einigen” können. (Wieso habe ich nur das Gefühl, dass das jetzt schon seit der letzten Wahl so ist….) Umgekehrt führt natürlich eine “Einheitsregierung” bei der BM und Rat die gleiche Farbe haben dazu, dass jede “Undurchdachtheit” durch geht, da es ja die der eigenen “Farbe” ist.
    Leider habe ich da keine Lösung für, sonst würde ich ja selber kandidieren, aber mein Werbeslogan ist ja auch schon vergeben. (“Nichts geht über Bärenmarke….”)

     
  17. 57. Martin Fingerhut persönlich

    @ 29., 31. jean-baptiste :
    Völlig zu Recht weisen Sie darauf hin,
    daß ( nicht erst ) heutZuTage beliebige alternative Realitäten zusammenGeFotoShopped werden können.
    Daß Herr Janßen ganz woAnders für das WerbeFoto posiert hat
    und nur “virtuell” über die Dächer montiert wurde,
    kann und will ich nicht grundSätzlich ausSchließen.
    In der Tat gibt es z.B. dort, wo die Brille über Herrn Janßen’s linke Schläfe hinausRagt,
    entlang des BrillenGestells eine Reihe von Pixeln,
    die aussehen, als seien sie ein Rest Rand von einem ausgeschnitten Bild,
    was Ihren Verdacht unterstützen könnte.
    Jedoch gibt es ähnliche Fänomene auch mitten drin, z.B. um die rechte BrillenLinse herum,
    weshalb ich beides eher für Artefakte der .jpg-Komprimierung halte.
    Unterhalb seines rechten Ohres stehen ein paar feine Häärchen Richtung Spoy ab,
    leicht unscharf vor dem grünen HinterGrund.
    Wäre das Portait von Herrn Janßen aus einem anderen Foto ausgestanzt
    und hier eingefügt worden,
    hätte – so schätze ich – der FotoShopper sich schon arg viel Mühe geben müssen,
    auch die nur 1 Pixel breiten Strukturen erst mit auszuschneiden
    und dann auch noch so sauber vor den HinterGrund zu montieren.
    Technisch sicherlich möglich, aber es geht hier nur um einen Klever BürgerMeisterKandidaten,
    nicht um eine StaatsAffäre zwischen Trumple und Putler.

    “ÜberSehen” wir erstMal für einige Zeilen Herrn Janßen
    und konzentrieren wir uns auf den HinterGrund.
    Ich weiß nicht, was Gooogle Ihnen vorGooogled;
    bei
    https://www.boris.nrw.de/borisplus/?lang=de
    jedenFalls finden Sie das Dach über EDEKA&dm mit einer verdächtig ähnlichen Struktur wie auf dem Foto.
    Der fast gleiche Anblick wie von dort
    dürfte sich auch vom DachGeschoß des StudentenHeims daneben aus bieten.
    Vielleicht wäre es weniger wagHalsig, dort für ein Portrait zu posieren.
    Wenn Sie jedoch bei Boris PeilLInien von markanten Punkten ( SchwanenTurm, StiftsKirchTurm, … ) aus ziehen,
    und sich an anderen Objekten auf dem Foto orientieren
    ( z.B. an dem weißen Dach von Dorsemagen unterhalb der StiftsKirchSilhouette ),
    dann laufen diese Peilungen am StudentenHeim vorbei.
    Nur an der nördlichen Ecke des EDEKA-Daches schneiden sie sich paßGenau.
    Deshalb bin ich mir sicher, daß zumindest der HInterGrund aus dieser Position heraus aufgenommen wurde.

    vielleicht per Drohne.
    Die hätte Herr Evers bequem vom Boden aus steuern können.
    Dann jedoch wäre wohl kaum allein Herr Janßen aufs Dach geklettert.
    Ergibt für mich :
    Falls das KlevePanorama von einer Drohne aufgenommen wurde,
    dann dürfte Herr Janßen in das Bild hineinMontiert worden sein.

    Da ich aber nun mal immer noch hoffe,
    es handele sich um ein “echtes” Bild,
    muß ich die Drohne ausschließen.

    Folglich muß ich prüfen,
    ob das Foto “real” hätte entstehen können.

    Boris zeigt, daß es auf dem Dach nur schmale Streifen am Rand entlang gibt,
    die nicht mit den ProfilBlechen abgedeckt sind.
    Auf dem Foto ist rechts unten so ein Streifen zu sehen.
    Die FluchtLinien der Ränder der ProfilBleche schließen nicht aus,
    daß Herr Janßen auf so einem schmalen begehbaren Streifen steht.

    Wäre dort auch noch Platz für Herrn Evers gewesen ?
    Bei Boris schließen die SichtLinien zum linken und zum rechten BildRand einen Winkel von ca. 75° ein.
    Falls Herrn Janßen’s Brille ähnlich breit ist wie meine,
    dann ergeben 3Satz und Sinus, daß die Kamera gut 1m vor Herrn Janßen war.
    Mit Herrn Evers dahinter insgesamt also höchstens 2m für die beiden Personen zusammen.
    SoViel Platz dürfte der Streifen bieten,
    zumal die beiden Protagonisten sich mehr längs als quer zum begehbaren Rand aufgestellt haben müßten.

    Ein BildWinkel von 75° entspricht in der traditionellen (KleinBild)FotoGrafie einem Objektiv mit 28mm BrennWeite.
    Das liegt mitten im WeitWinkel-Bereich.
    WeitWinkelFotos “leiden” oft daran, daß sie fast alles scharf erscheinend abbilden.
    Denn weil sie einen so breiten Bereich in ein Foto zusammenPressen,
    werden auch Unschärfen so sehr verkleinert, daß sie oft nicht mehr auffallen.
    Wenn aber das Bild von vorne bis hinten durchGehend scharf zu sein scheint,
    dann geht der Eindruck der Tiefe verloren.
    Nicht so bei diesem Bild.

    Der gesamte HinterGrund bleibt zwar gut erkennbar,
    verläuft aber in UnSchärfe – je weiter hinten um so mehr.
    Daraus sticht Herr Janßen wie gemeißelt hervor.
    Spricht das für eine Montage ?
    nicht notwendiger Weise.
    Je größer die Blende ist, bei der ein Foto aufgenommen wird,
    um so kleiner ist der Bereich, der als scharf wahrGenommen wird.
    Das gilt auch bei WeitWinkelObjektiven.
    Allerdings muß im WeitWinkelBereich die Blende schon sehr groß sein,
    damit die Unschärfe erkennbar wird.
    Objektive mit so großer Blende
    ( und zwangsLäufig auch mit besonders großen Linsen )
    sind entsprechend teuer.
    Für einen Profi wie Herrn Evers dürfte solch ein besonders “lichtStarkes” WeitWinkelObjektiv zur Ausrüstung gehören.
    Folglich halte ich es für durchAus realistisch,
    daß Herr Evers und Herr Janßen tatsächlich auf jenes Dach geklettert sind
    und es sich um ein “reales” Foto handelt.

     
  18. 56. jean-baptiste

    @53. Michael Bay
    nicht zu vergessen aktives und passives Wahlrecht.
    Die 18 Jahre z.B. kommen aus dem Aktiven.
    Sonst hilf immer noch Google, nur beachten das diese Wahlen unter das Landesrecht fallen.

     
  19. 55. rd

    @michael Bay Gerne noch mal für alle, um diesen Teil der Diskussion zu beenden: Wohnsitz Bundesrepublik, älter als 23, nicht vom Gericht die Befähigung abgesprochen bekommen – diese Voraussetzungen gelten für Kandidaten fürs Bürgermeisteramt in NRW.

     
  20. 54. Michael Bay

    Kann Ralf Daute einmal aufklärerisch tätig werden

     
  21. 53. Michael Bay

    Es gibt einen Unterschied zwischen der Kandidatur zum /zur StV und der Kandidatur zum/zur BM.

     
  22. 52. Chewgum

    @45 Benno Gebings Nachteil ist seine Parteizugehörigkeit – gemeint war: um sicher gewählt zu werden. Das sehe ich so.

    Ansonsten: Das Schöne an unserer Demokratie: Letztlich kann jeder nur gleich viele Kreuze machen, egal, was jemandem nicht passt. Und die Bedingungen für eine Kandidatur sind geregelt.

    Die Debatte über Rolf Janßens Wohnort ist auch insofern überflüssig: Natürlich ist das ein Nachteil für ihn. Auch das regelt sich demokratisch. Die Leute wählen nun mal eher schon bekannte Kandidaten.

     
  23. 51. Salva

    @44 Tim B. und @46 Klever

    Genau diesen Eindruck habe ich auch und ich fürchte mich ehrlich gesagt vor einer zweiten Amtszeit. Ich denke in dieser wird Northing garkeine kritischen Stimmen mehr zulassen, da sie so oder so keine dritte Amtszeit anstreben wird. Einen kleinen Ausblick hat sie ja schon gegeben, nämlich mit ihren Plänen für ihren monumentalen Sportkomplex in Warbeyen. Ich denke dies würde erst der Anfang sein und am Ende haben wir in Kleve lauter Altlasten zu bezahlen. D:

     
  24. 50. Stefan Schuster

    Mein Problem mit Herrn Janssen ist nicht seine Rhetorik, sondern es sind seine Ziele und Methoden. Er hat ja lobenwerterweise eine eigene Homepage (das kann er, oder er kann gut delegieren), dort stehen seine Wahlkampfversprechen … ähm … seine Ziele. https://janssen-fuer-kleve.de/

    Für mich sehr wichtig bei seinen ‘Themen & Positionen’ ist seine Ansicht über Moderne Verwaltung.
    Gerade bei der möglichst genauen Umsetzung von Ratsbeschlüssen in entsprechende Verwaltungsaktivitäten hapert es in Kleve. Stichworte: Extratouren, Beeinfussung der Politik durch den Verwaltungsapparat.
    Rolf Janssen’s Gedanken zu diesem Problem sind kurz zusammengefasst: Er will ‘Agiles Management’ einführen. Ende. Punkt. Schluß. Nix weiter dazu.

    Agiles Management ist ursprünglich ein Schlagwort aus der Softwareentwicklung, mittlerweile auch hochgegejazzt zu einem allgemein gültigen Mannagementprinzip in der Privatwirtschaft. Hier nur eine von vielen Definitionen: https://www.edutrainment-company.com/das-agile-manifest-4-werte-12-prinzipien/. In Fortbildungsseminaren wird Agile Managment allenthalben gelehrt, Management-Praktiker neigen dagegen zum Lästern. Prof. Dr. Gunter Dueck, einst Mathematikprofessor sowie CTO bei IBM, in einem Vortrag dazu: https://www.youtube.com/watch?v=ebUBpM1YkHo (Minuten 28:04 bis 30:57)

    Zitate aus dem Vortrag: “Da muß man jetzt agil sein, das lernen ja Alle. Agil ist nicht einfach eine Methode, anders zu arbeiten als vorher, sondern das verlangt, von Geselle auf Meister (zu kommen). Vielleicht auch fünf IQ-Punkte mehr. Das will keiner hören.” (An das Publikum): “Müssen Sie auch schon agil sein?” (Heiterkeit im Saal). “Nun laufen alle die Gurus rum and sagen: ‘Nun seid doch mal agil’.” …. “Das ist nicht so sehr im Team arbeiten, agil geht da selten.” Danach geht Dueck über zur Frage der Prioritätensetzung. “Nehmen Sie den Tag, so schön wie er ist, aber hinterher muß man was tun”.

    Soso, von der Gesellenstufe auf die Meisterstufe kommen, als Anleitung für den einzelnen Verwaltungsmitarbeiter. Ein Riesenproblem beim Agilen Management: Was mache ich mit den Minderperformern, mit den Widerwilligen, mit den Luschen?

    Agiles Management – in der Geschmacksrichtung von Rolf Janssen verstanden – wird in Kleve einfach verpuffen. Read my Lips. Gefragt sind hier klare politische Prioritäten des Stadtrates als Befehl (!) an die Verwaltung, und eine Erfolgskontrolle durch den Bürgermeister, sonst wird das nix. Jetzt köpft mich für die Verwendungs des Wortes Befehl. Oder nennt mich blauäugig. Feuer frei.

    Ich habe der Stadtverwaltung hier im Blog schon mal Innovationsfeindlichkeit vorgeworfen (bisher unwidersprochen), und bin gerne bereit, das auch an vielen Einzelpunkten zu beweisen.

    Die bisherigen Vorgehensweisen der Stadtverwaltung sollen nunmehr ‘Agil’ werden. Bisher neben Lobenswertem: Management à la laissez-faire, Management by Caterpillar (erstmal alles vor sich herschieben), Management by Horror and Terror (Mitarbeiter laufen weg, bis fast die komplette Abteilung aus Neulingen besteht). Liste ist nicht vollständig.

    Für mich sollte die zentrale Qualifikation eines/r Bürgermeisters/in sein: Auch wirklich CHEF der Verwaltung sein zu WOLLEN, bis in die Kleinigkeiten hinein, falls einfaches delegieren nicht klappt.

    Methode Northing: Nur keinen Ärger mit der Verwaltung, keine zusätzlichen Fronten aufbauen. Mit dem Geburtsfehler, gleich nach der letzten Wahl höchstrangigen Beamten auf Zeit eine Jobgarantie auszustellen. Weitgehender Schmusekurs.

    Methode Janssen: Agile Management für die Verwaltung anordnen. Ich sehe eine Flut von Weiterbildungsveranstaltungen voraus. Kann der überhaupt mal auf den Tisch hauen und sich als CHEF gegenüber den Bremsern durchsetzen? Ungewiss. Ich glaube nicht.

    Und die restlichen Themen & Positionen auf Janssen’s Homepage? Sind weitgehend deckungsgleich mit denen der Grünen, kein Wunder. Würdigung oder Kritik von Parteipositionen ist aber nicht Thema meiner Philippika hier.

     
  25. 49. jean-baptiste

    @34. Willi Winzig und 41. G.H.
    Natürlich ist die amtierende BM auch nur zugereist, aber da reimen sich viele Leute was falsches zusammen.
    Unter dem Geburtsnamen Derith wurde sie 1968 in Donsbrüggen geborn, und ist damit wie der Bayer sagen würde, zug´reist.
    1968 fiel Donsbrüggen unter das Amt Rindern, welches lustigerweise sein Gemeindebüro exterritorial betrieb, nämlich nahe der Tiergartenstrasse zu Kleve.
    Mädchenname darf man natürlich nicht mehr sagen, das ist heute der Geburtsname.

     
  26. 48. jean-baptiste

    @42 rd
    das mit den Ü18 stimmt nicht so ganz,
    § 65 GO NRW –besagt :
    (2) Wählbar ist, wer am Wahltag Deutscher im Sinne von Artikel 116 Abs. 1 des Grundgesetzes ist oder wer die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union besitzt und eine Wohnung in der Bundesrepublik Deutschland innehat, das 23. Lebensjahr vollendet hat und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen ist sowie die Gewähr dafür bietet, dass er jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes eintritt. Nicht wählbar ist, wer am Wahltag infolge Richterspruchs in der Bundesrepublik Deutschland die Wählbarkeit oder die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzt.

     
  27. 47. ....etc.

    @45. Benno

    😉

    ….., muss der BM-Kandidat noch gebacken werden

    Meinen Sie, es würde dann Einigkeit über die Zutaten oder Backmischung erreicht werden? 🙂

     
  28. 46. Klever

    @ Tim B

    Sie sehen das Fast richtig. Jeder BM Kandidat anderer Coleur macht Klientelpolitik für seine Farben. Frau Northing ist weit davon entfernt sich in einer Partei-Ecke fest zu positionieren. Das durften die einstigen Unterstützer FDP und Ok sowie der einzig verbliebene Unterstützer SPD schon einige Male in der Ratssitzung erfahren.

     
  29. 45. Benno

    Wenn ich hier die Kommentare lese, muss der BM-Kandidat für Kleve noch gebacken werden 😉

    überspitze formulierte Voraussetzung des Kandidaten:
    in Kleve geboren und wohnhaft seit der Geburt
    wer mit 50 Jahren aus dem Nichts auftaucht, darf an der Wahl nicht teilnehmen
    Stil a la Northing = geht gar nicht mehr
    CDU – Kandidat = falsche Parteienzugehörigkeit
    FDP = kommt anscheinend mit der digitalen Welt nicht zurecht (Angaben auf der FDP-Seite und Stadt Kleve stimmen nicht überein)
    Kandidaten von Vereinen nicht gewünscht
    auf die Besoldungsstufe sollte er verzichten
    Bildungsferner setzte ich mal mit Grünschnabel gleich, also Seiteneinsteiger, nicht gewünscht
    Semi-Professioneller Youtuber sollte er sein

    Tja, kein Haar wächst so schnell, wie es gespalten wird…. es sollte die BM-Wahl verschoben werden….

    Benno

     
  30. 44. Tim B.

    Am wichtigsten ist es, dass die Klever sich alle auf einen Kandidaten einigen, der Northings Amtszeit zum Ende bringt. Kleve braucht wieder eine zugleich starke und souverän aber auch im Interesse des Volkes auftretende Führungsperson. Ich denke Herr Janssen kann mit seiner grünen Denkweise frischen Wind ins Rathaus bringen, Gebing überzeugt mit Vernunft und realitätsnaher Politik. Northing hingegen macht Politik für Northing 🙁

     
  31. 43. Niederrheinstier

    Mmuuuh, warum ist Her Janßen für das Foto mit dem Blick über Kleve nicht zu den USK an der Brabanter Straße gefahren, mmuuuhobenaufdenBerg. Darf er da nicht mehr erwünscht oder darf er da gar nicht mehr kommen, mmuuuhdannhaltFotovonunten?

     
  32. 42. rd

    @B.R. Ist ja auch schon geklärt, es gilt wohl die Gemeindeordnung. Die sagt: Älter als 18 und Wohnsitz in der Bundesrepublik.

     
  33. 41. Guenther Hoffmann

    34 . WW) .☝🏽 Der *Mädchen Name der BM 🤔 ( *darf mann das noch sagen?) 😳 klingt für mich ☝🏽 nach besten alten
    Cleve “Roots” 🤗 Wenn das heute ein + sein sollte hat sie,denke ich, gewonnen. 😎 Allerdings bin sicher das heute eine Clever Familie die nicht ,nachweislich,👍🏼 unter Napoleon gedient hat, echte KLEVER sind. 🙄 ..😎.. 🍻

     
  34. 40. B.R.

    @ 38 rd )

    Kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen, dass man zum Zeitpunkt der Wahl seinen Wohnsitz im Wahlgebiet (Kleve) haben muss.

     
  35. 39. Chewgum

    BM kann werden, wer seinen Wohnsitz in der BRD hat (und ein paar andere Bedingungen erfüllt).

     
  36. 38. rd

    Kommunalwahlgesetz NRW, § 12: „(1) Wählbar ist jede wahlberechtigte Person, die am Wahltag das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat und seit mindestens drei Monaten in dem Wahlgebiet ihre Wohnung, bei mehreren Wohnungen ihre Hauptwohnung hat oder sich sonst gewöhnlich aufhält und keine Wohnung außerhalb des Wahlgebiets hat.“ Das müsste sich ja schnell klären lassen.

     
  37. 37. Chewgum

    @35 Lohengräm Mit Vermessenheit hat das nichts zu tun. Ich gehöre selber zu den normal Arbeitenden, deren Regeleintrittsalter in den Ruhestand bei knapp 67 liegt. Meiner Erfahrung nach, in meinem Bekanntenkreis, fangen viele nach dem 50. Geburtstag zum ersten Mal an wirklich zu realisieren, dass sie irgendwann in Rente gehen. Das meinte ich mit “irgendwo am Horizont sichtbar” (also noch weit weg). Ändere aber hiermit in “zunehmend sichtbarer”. Manche fangen auch erst dann an, mal durchzurechnen, wie die finanzielle Situation dann voraussichtlich ist und ob ein oder zwei Jährchen früher aufhören drin wären.

     
  38. 36. rd

    Die Diskussion über das Alter finde ich etwas seltsam. Mangelnde Erfahrung in der Zusammenarbeit mit der Politik/Verwaltung wird man dem Kandidaten wohl nicht vorwerfen können. Die Sache mit den „echten Klevern“ ist wohl ein Witz, auch ein Zugewanderter dürfte in anderthalb Jahren verstanden haben, wie die Stadt tickt (ist nicht so kompliziert), allerdings dürfte der Wohnort aller Kandidaten vermutlich schon aus wahlrechtlichen Gründen in Kleve liegen müssen, oder sehe ich das falsch?

     
  39. 35. Lohengräm

    15. Chewgum

    Jenseits der 50 der Ruhestand sichtbar?

    Für die normal Arbeitenden sind das -Stand heute- noch 17 Jahre bis dahin.

    Von sichtbar zu sprechen wäre wohl etwas vermessen, oder?

     
  40. 34. Willi Winzig

    @klever
    “Richtige” Klever sind strenggenommen nur Northing (geb.Derieth), Gebing und Rütter.
    Kumbrink ist zwar aus dem Münsterland zugezogen, aber nun auch schon seit Jahren hier wohnhaft und engagiert. Ich finde ihn kann somit auch als Klever gelten lassen 😉
    Aber abseits der Scherzerei, dass Beispiel eines auswärtslebenden technischen Beigeordneten det Stadt Kleve sollte Warnung genug sein. Genauso wie Ratsmitglieder Bürger dieser Stadt sein müssen, sollte auch ein Bürgermeister Bürger seiner Stadt sein. Das ist kein Job für einen Pendler.

     
  41. 33. Klever

    Also meiner Meinung nach sollte Kleves oberster Bürger im Stadtgebiet wohnen. Sollte es so kommen, dass er BM wird wäre er der nächste des Trio Infernale der aus einem auswärtigen Örtchen kommt. Der Bürgermeister präsentiert außerdem in erster Linke die Stadt. Soll er doch in Kranenburg kandidieren. Das wäre zumindest noch etwas nachvollziehbar. Aber nachvollziehbar sind die grünen Ideen in Kleve ja seit Ewigkeiten nicht… Kumbrink hat übrigens auch keine Klever Wurzeln 😁.

     
  42. 32. Chewgum

    Sind wir jetzt schon so weit, dass der Weg zur Bahnhofshalle abwegig erscheint?

     
  43. 31. jean-baptiste

    @30. Seebär
    Ist doch ok, eigentlich soll es ja nur den grossen Feldherren, thronend über “seiner ” Stadt symbolisieren.
    Trotzdem ist es ja immer eine Frage, wie das Bild zusammenhängt, und da habe ich doch inzwischen trotz #25.MartinFingerhutpersönlich# wieder Zweifel.
    Jedenfalls kann mir GoggleMaps auch mit der Fotodarstellung der Dächer da nicht richtig weiterhelfen.

     
  44. 30. Seebär

    Ich mag einfach die Bildrätsel im Kleveblog und habe deshalb in 13. gefragt. Ob Herr J. auf dem Dach war oder nicht, ist mir egal. Ist natürlich am Thema vorbei.

    @23. Nasenbär
    See ich auch so.

     
  45. 29. jean-baptiste

    @25. Martin Fingerhut persönlich
    ok, da haben Sie bestimmt den besseren Überblick.
    Trotzdem halte ich es für wenig wahrscheinlich, dass Jannsen physisch auf dem Dach gestanden hat, es geht ja um die Illusion des Prinzeps über seiner Stadt, und da ist Photoshop das ideale Tool um nicht vom Dach zu fallen.

     
  46. 28. jean-baptiste

    @24. Stefan Schuster ” #Zusatzbonus # druckreif und floskelfrei zu spechen, ohne verbal zu langweilen ”
    Ist das nicht, neben der Kompetenz in Verwaltungsrecht, nicht die conditio sine qua non … , um die Ratssitzungen zu führen, und die Verwaltung zu leiten?
    Natürlich kann man sich vieles anlernen, aber genauso wie die Erlangung eines Führerscheins vor dem selbständigen Führen eines KFZ , oder das erfolgreiche Studium der Medizin vor der Bewerbung als Assistenzarzt stehen muss, sollte auch ein Bürgermeisterkandidat seine Gedanken so flüssig vortragen können, dass er den Zuhörern nicht unnötig die Zeit stiehlt.
    Sowas kann man lernen, jeder Politiker lässt sich in Rhetorik weiterbilden, nur, wenn man schon im Herbst sein Amt antreten soll, bleibt da im Falle des Bürgermeisteramts zu wenig Vorbereitungszeit, wenn man das jetzt erst angeht.
    Sowas wie hier https://www.youtube.com/watch?v=M6TAeFHi7P0 stiehlt dann halt 44 Ratsmitgliedern viel unnötige Zeit, bis alles Relevante seinen Empfänger erreicht hat.

     
  47. 27. jean-baptiste

    @22. Klaus , 20 Zuleser ” YT Kanal”
    Bis jetzt habe ich noch keinen Feed vom 28.7.20 gefunden, und live sind älteren feeds die ja auch nicht gewesen.
    Oder haben Sie einen anderen Link als https://www.youtube.com/watch?v=EPSzkmRLCkM ?
    Wer moderne IT-Technik in Verwaltung und Schule einführen will, sollte das hinkriegen.
    Dabei erwarte ich keinesfalls, dass er in der Materie fit ist, man kann nicht Alles selbst beherrschen, aber einen Kundigen, der das realisieren kann, sollte man schon im Team haben.
    Und dann sollte man das auch konsequent durchführen, zumal Corona den persönlichen Besuch der Veranstaltung ja nicht gerade vereinfacht, und somit eine breite Beteiligung an dem Gespräch verhindert.

     
  48. 26. jean-baptiste

    @18. Niederrheinstier “gegen einen Absturz gesichert (DGUV 201-056)”
    Der Einwand ist zwar berechtigt, aber sichert die DGUV auch vor Absturz bei BM-Kandidaturen?
    Die Kandidaten sind doch schon gesetzlich durch die Rückkehrgarantie in den alten Job abgesichert.
    Was das Foto betrifft, glaube ich inzwischen, dass Photoshop vermuhhhhtlich auch die Klever Silhouette dazugeklebt und den Janßen aufs Dach befördert hat – dann erfährt er zumindest e i n e Beförderung 🙂 .

     
  49. 25. Martin Fingerhut persönlich

    @ 17. jean-baptiste :
    ” Dach von Edeka am Spoykanal ”
    ### dazu passt eigentlich die Silhouette der Stiftskirche nicht. ###
    Das sehe ich anders.
    Neben SchwanenBurg und StiftsKirche
    lugt unter Herrn Janßen’s rechtem Ohr
    ein weiterer OrientierungsPunkt hervor :
    Ich halte es für die oberste Etage des noch relativ neuen Baus
    anStelle der TankStelle an der HokovitBrücke.
    So, wie die 3 Objekte nebenEinAnder liegen,
    müßte das Foto vom nördlichen Ende des EDEKA-Daches aus aufgenommen sein.
    Deshalb glaube ich, daß SeeBär Recht hat.

     
  50. 24. Stefan Schuster

    #16 Zitat: “…. kommt nicht aus´m Kwark.”

    Wenn ein Mensch – seine Ansichten mal außen vor – zusätzlich auch noch Übung hätte, druckreif und floskelfrei zu spechen, ohne verbal zu langweilen, wäre das nur ein Zusatzbonus.

    Ein Kurt Tucholski seht in Kleve leider nicht zur Wahl.

     
  51. 23. Nasenbär

    Es kommt meiner Meinung nach nicht so sehr darauf an, ob einer bildungsfern ist oder Jurist oder so. Es gibt gute Leute, die fern von (klassisch-bürgerlicher) Bildung sind und trotzdem gut im Leben stehen und es gibt hochintelligente Juristen, die an der Realität scheitern.
    Hier stört mich die Fixierung auf eine Person, wo doch alle, die mehr als 3 Tage Lebenserfahrung haben, wissen, dass man die meisten Dinge im Leben mit anderen bzw. in Abhängigkeit von anderen erledigt/nur erreichen kann.
    Diese Form der “Bürgermeisterverfassung” hat so ihre Macken, weil sie eben Juristen und Verwaltungsleute bevorzugt, man könnte auch sagen, dass eigentlich inzwischen der Stadtdirektor gewählt wird. Umgekehrt war natürlich das Konzept des “allmächtigen” Stadtdirektors auch problematisch.
    Beide Konzepte können gut gehen, wenn eine entsprechende Persönlichkeit agiert, idealerweise noch mit einer eigenen Ratsmehrheit und in wirtschaftlich guten Zeiten. Nun haben wir das so nicht, es steht zu erwarten, dass das auch so nicht kommen wird und überdies immer noch die Sturkturprobleme einer verkorksten Finanzverfassung und einer verkorksten Kommunalreform aus den 70ern nachwirken.
    Hinzu kommt, dass z.Z. alles Wahlkampfaussagen sind. Ob die nach der Wahl noch irgendeine Geltung haben werden, weiß niemand, nicht nur in Kleve, nicht nur auf kommunaler Ebene.
    Der Glaube, dass eine von mir gewählte Einzelperson umfangreiche strukturelle Probleme alleine lösen kann, hat sich bei mir noch nie eingestellt. Ich erwarte das auch von keiner kandidierenden Person, ich wäre hinterher nur enttäuscht.

     
  52. 22. Klaus

    @rd
    Live-Übertragungen hat ja sogar St. Anna (heute: Zur Heilgen Familie Kleve) mit Gottesdiensten in der Corona-Zeit hinbekommen. Von den BM-Bewerbern ist da nichts zu sehen, echt traurig. Aber zumindest hat Janßen einen YT-Kanal und man kann sich die Gesprächsrunden nachträglich anschauen. Vergleichbares haben die anderen Kandidaten, glaube ich, nicht.

    rd, hatte sich Rolf Janßen nicht seinerzeit als Nachfolger von Verfondern auf die Stelle als Beigeordneter Kämmerer für die Stadt Kleve beworben?

     
  53. 21. Justin

    @14., Willi Winzig

    „Denen nehme ich wirklich ab, dass sie für die Sache brennen und ehrlich engagiert sind.“

    Frau Northing, Herrn Gebing und Herrn Kumbrink nehme ich wirklich ab, dass sie Bürgermeisterin bzw. Bürgermeister werden wollen. Ob es dabei um die „Sache“ geht, sei dahingestellt. Herr Janßen ist noch ein weißer Fleck auf der Landkarte und die anderen beiden Kandidaten wissen sehr wohl, dass sie ebenso wie Herr Kumbrink keine Chance haben.

     
  54. 20. Zuleser

    Wenn ich mir den Konmentarstrang bis zur Ziffer 14 so durchlese, kann ich an den meisten Stellen nur mit dem Kopf schütteln. Die meisten haben sich offenbar gar nicht mit den Kandidaten auseinandetgesetzt, mutmaßen über die Motivation des Herrn Janßen, sich als BM-Kandidat aufzustellen und kritisieren, dass es keinen Live-Stream im Web gibt.

    Dabei hatte der Herr Janßen bereits bei seiner ersten Dialogveranstaltung dazu schon alles verraten. Hättet ihr zugehört, würdet ihr nicht mutmaßen müssen. Keine Zeit gehabt, dabei zu sein? Kein Problem – die Veranstaltung wurde aufgezeichnet vom Organisator und ist zu jeder Zeit im Web anzuschauen – so wie man Zeit und Lust hat.

     
  55. 19. Lohengräm

    @56

    Hans-Jochen Vogel war auch kein Münchner Kindl.

     
  56. 18. Niederrheinstier

    Mmuuuh, warum hat sich Herr Janßen nicht auf dem Dach gegen einen Absturz gesichert (DGUV 201-056), mmuuuhSafetyAlert? Ist er sich seiner Sache so sicher, dass er gar meint, nicht abstürzen zu können, mmuuuh. unbeatable? Oder handelt er da nur ziemlich fahrlässig, mmuuuhichkannkeinumlaufendesGeländererkennen.

     
  57. 17. jean-baptiste

    @11. Bildungsferner “wäre mal für nen BILDUNGSFERNEN Kandidaten”
    So ´nen Bildungsfernen Maler ham wir schon gehabt, lebt gottseidank seit exakt dem 30.April schon
    ganze 75 Jahre nicht mehr und hat Europa die schlimmsten Erfahrungen überhaupt, gebracht.

    @13. Seebär “Ist das auf dem Bild das Dach von Edeka am Spoykanal”
    Spielt das ´ne Rolle? Glaub es aber nicht, dazu passt eigentlich die Silhouette der Stiftskirche nicht.

     
  58. 16. jean-baptiste

    14. Willi Winzig ” plötzlich sein Herz für die Kommunalpolitik zu entdecken”
    Der hat eher sein Herz für die Besoldungsstufe entdeckt, wie vermutlich Alle Kandidaten auf All solche Pöstchen. Ausserdem, sein 12 monatliches Intermezzo in Karlsruhe, ohne seinen alten Wohnsitz aufzugeben, und jetzt sein (wenn es nach ihm geht kurzes) Intermezzo bei der KKA lassen auch ihre Fragen offen.
    Nüchtern denkend tut sich das BM-Amt kein vernünftiger Mensch an, aber nachdem ich gerade Youtube FFF mit ihm gesehen habe, fürchte ich für Ihn, dass selbst seine Frau und seine Familie nicht auf ihn stimmen werden.
    Ähhh… ich würd ma sagen … bla bla bla .. sowas kann man keinem Gemeinderat zumuten, da dauern die Sitzungen bis in die Puppen, ohne dass da effektiv Information ´rüberkommt. Der Mensch kommt nicht aus´m Kwark.
    Wo Sie seine 56 Jahre ansprechen, während des Interviews kam mir immer wieder der Gedanke, gebt mir Luisa Neubauer, wenn die den Mund aufmacht, kommt da trotz ihrer zarten 24 Jahre nur Durchdachtes, das klar strukturiert und kompakt und ohne unnötige Denkpausen.
    Nicht umsonst hat Siemens ihr gleich einen Aufsichtsratsposten mit 200.000 p.a. angeboten.
    Janssen würden die vermutlich nicht mal einen Botenposten mit 20.000 p.a. anbieten.

    Auch für alle Anderen Anwärter gilt, wer so einen Posten anstrebt, sollte nicht oben am Ende der Leiter, sondern höchstens Mittendrin, sprich als Ratsmitglied, einsteigen, und erst seine Erfahrungen und Kenntnisse auftun.

     
  59. 15. Chewgum

    Ja, wirklich sehr suspekt, wenn jemand mit Mitte 50 feststellt, dass noch mehr gehen könnte als der bisherige Job. Unerhört.
    Kleiner Scherz. Jenseits der 50 wird irgendwo am Horizont der Ruhestand sichtbar. Nur: Nicht wenige stellen fest, dass sie noch so fit sind wie mit Mitte 30, dass der Job vielleicht doch nicht ganz ausfüllt und man noch etwas bewegen möchte. Gut so.

    Aber trotzdem wird es aus meiner Sicht auf Northing – Gebing hinauslaufen. Alles Andere wäre eine große Überraschung. Ich glaube, beide wären gut für Kleve. Gebings Nachteil ist seine Parteizugehörigkeit 😁.

    Btw: Manche Kandidaten hätten besser länger überlegt, welches Jugendfoto sie für den KLEVER freigeben. Die besten sind von Northing und Gebing. Photographia est omen?

     
  60. 14. Willi Winzig

    Mit 56 Jahren plötzlich sein Herz für die Kommunalpolitik zu entdecken und direkt als Bürgermeister einer Stadt starten zu wollen, in der er noch nicht mal wohnt, kommt mir schon suspekt vor. Northing hat ihr ganzes Leben im Dienst der Stadt Kleve verbracht und alle anderen Kandidaten engagieren sich auch schon seit Jahren für die Stadt, in der sie leben. Denen nehme ich wirklich ab, dass sie für die Sache brennen und ehrlich engagiert sind. Aber dieser Kandidat ist derjenige, der mich am wenigsten überzeugt!

     
  61. 13. Seebär

    Ist das auf dem Bild das Dach von Edeka am Spoykanal?

     
  62. 12. Joseph Johann

    War die frühere Regelung mit Stadtdirektor und ehrenamtlichem Bürgermeister doch besser?

     
  63. 11. Bildungsferner

    Zu Bäckereifachfrau, Abfallfachmann, Jurist, etc….

    Also ICH wäre mal für nen BILDUNGSFERNEN Kandidaten.

    Wenn man sich so anschaut wo uns die zweifelsfrei gebildeten auf
    Kommunal, Kreis, Regierungsbezirks, Landes, EU, Internationaler und
    Metaphysischer Ebene hingeführt haben wärs mal nen Versuch wert.

     
  64. 10. Guenther Hoffmann

    Nur mal so ☝🏽 “Meine” Bürgermeisterin die spontan aus dem Herzen handeln kann ,genau das richtige macht, wenn alles andere im 🔺 springt, wenn sie dafür statt 💐 “🥚🥚+🍅🍅”(bildlich) 😎 bekommt hat IMMER meine volle Sympathie +natürlich meine 👍🏼

     
  65. 9. Lohengräm

    Kann mir jemand berichten was der Kandidat im Bahnhofsbeäude zur Strecke Kleve-Nijmegen sagen wird?

     
  66. 8. jean-baptiste

    “sich in die bereitgelegten Liste einzutragen”
    Vermutlich in 3-facher Ausfertigung für Kopien an den Staatsschutz und die Polizei?
    Das meine ich natürlich ironisch, ich weiss auch, dass das nach Corona-Verordnung verpflichtend ist.
    Aber hier kann Herr Janssen ja einmal gleich zeigen, was er so an Verwaltungsrecht drauf hat.
    Ohne die Listen auch nur gesehen zu haben möchte ich darauf wetten, dass die Listen nicht vollständig rechtskonform sein werden und ob sie Auskunft darüber geben, was die Rechtsgrundlage der Datenerhebung ist. Ausserdem, wie lange sie wo, von wem, und unter welchen Voraussetzungen aufbewahrt werden, und wie sichergestellt ist, dass niemand die Liste einsehen kann, auch was die bereits enthaltenen Einträge durch den folgenden Eintragenden betrifft, und wo und durch wen sie datenschutzkonform vernichtet werden.

    Übrigens, auch ich könnte so eine Liste nicht gesetzeskonform erstellen, da wären immer noch minimal 3 Fehler drin.
    Aber ich will ja auch meine Kapazitäten als zukünftiger BM nicht beweisen 🙂

     
  67. 7. Eichhörnchen

    @5. Lufthans Abfall und USK ist aber bodenständig. Da kann man nix sagen. Es kommt dann auf Herrn Janßen selbst an ob er gut für Kleve ist. Ich hätte aber auch nichts gegen eine Bäckereifachverkäuferin mit dem Spezialgebiet Nussecken😉

    ps wenn Experten gesucht werden, hier bin ich 🐿

     
  68. 6. jean-baptiste

    @2. Eichhörnchen “Wer hat denn die Experten ausgesucht?” und
    @5. Lufthans “Wie die Klever Grünen auf die Idee kommen”
    Mir scheint, hier ist der Prophet zum Berg gekommen, und eshat nicht nicht wie landläufig üblich, der Berg den Propheten hervorgebracht.
    Andere, in der Grösse etwa vergleichbare Städte können mit promovierten Stelleninhabern, oder Volljuristen als Bürgermeister aufwarten, aber Kleve tut sich da redlich schwer.

    Ich denke, dass außer Herrn Gebing keiner von den Kandidaten sich schon vor länger als 12 Monate mit dem Thema Kandidatur beschäftigt hat und eine B5 /B6 Stelle am Ende der Karriere ein hilfreiches Motivationsplus darstellt .
    Entsprechend sind auch die vollmundigen Versprechen, die sie abgeben.
    Die Bewerbungstexte ähneln mehr auf die Kandidatur auf den Posten eines Vereinsvorsitzenden, als auf das Amt des Bürgermeisters und Verwaltungschefs einer beinahe 50.000 EW zählenden Stadt.

    Der heutigen Stelleninhaberin ist es ja übrigens nicht anders ergangen, nur war die Situation damals ja eine komplett Andere.
    An ihrem “Reifungsprozess” im Amt kann man dann auch ablesen, dass ein ausgebildeter VerwaltungswirtLGTBD erst einmal zu Anfang viel dazulernen muss, bevor daraus ein erfahrener BürgermeisterLGTBD wird.
    Damals sahen die Bürger keine andere Alternative, und auch heuer ist die Auswahl wieder nicht einfach.
    Aber einen Ausbildungsplatz zum Bürgermeister sollte man aus der Stelle auch nicht machen, zumal das Ergebnis bei der jetzt fertig ausgebildeten Stelleninhaberin mit Sicherheit nicht jedem Bürger gefällt.

     
  69. 5. Lufthans

    Wie die Klever Grünen auf die Idee kommen, dass ein Fachmann für Abfall aus Zyfflich geeigneter für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Kleve ist, als eine Fachfrau für Verwaltung aus Kleve, bleibt wohl deren Geheimnis. Ich habe diesen Janßen bisher noch nie in Erscheinung treten sehen, auch in Kranenburg nicht. Was soll das also? Da behalte ich doch eher Sonja Northing und wer die nicht wählen möchte, kann trotz deren Parteizugehörigkeiten besser den Rütter oder den Gebing wählen.

     
  70. 4. Bildungsferner

    Wer will schon seine Versprechungen auf Film gebannt wiedersehen.

     
  71. 3. rd

    @j-b Ein Live-Stream wäre in der Tat eine gute Idee.

     
  72. 2. Eichhörnchen

    Wer hat denn die Experten ausgesucht?

     
  73. 1. jean-baptiste

    Eine solche Veranstaltung in real time auch im Internet zu streamen kann man von den Kandidaten wohl nicht erwarten?
    Diese Kritik richtet sich nicht an den einen Kandidaten, sondern an sämtliche Kandidaten.
    Wie soll man als Wähler Vertrauen in das digitale Denken des letztendlich Obsiegenden aufbauen, die Herausforderung der digitalen Zukunft zu meistern, wenn sich auch jetzt immer noch alles im coronabedingt restriktiven realen Raum abspielt?
    Als dringende Herausforderung steht die Digitalisierung von Schulen und Verwaltung an.
    Auf diesem Gebiet hat bis dato kein einziger Kandidat genügend Ambitionen gezeigt, im Gegenteil, man scheint immer noch zu denken, dass das Alles noch Zukunftsmusik ist