Vermisstenanzeige

rd | 11. Oktober 2018, 16:17 | 22 Kommentare
Es war einmal ein… Altrhein

… und der Rhein ist auch im Verschwinden begriffen, aktueller Pegelstand 38 Zentimeter, Tendenz fallend.

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22 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 22. jean baptiste

    @21. ???
    den Nikolaus nicht zu vergessen …. der kommt in Kleve ja auch über`s Wasser und nicht über das ausgetrocknete Flussbett.
    Obwohl … vielleicht wäre jetzt eine Studienreise nach Valencia angebracht.
    Möglich gäbe es ja neue Inspirationen nach dem Vorbild des Rio Turia

     
  2. 21. ???

    Spoykanal – Natürlich braucht Kleve den Spoykanal ………. wenn er nicht wäre, müsste die Schwanengeschichte für Kleve neu erfunden und geschrieben werden. 😉

    Der Elsabrunnen hätte nicht mehr den besonderen Bezug zu Kleve ……. und …. und ……… Kleve wäre nicht mehr die Stadt am Wasser. Man sollte den Spoykanal unbedingt gut behandeln, für die hiesigen Bewohner und für die Menschen, die Kleve besuchen.

    Bei dem aktuellen Pegelstand des Rheins hat Kleve immerhin noch das kontrollierbare Wasser in der Stadt. 🙂

     
  3. 20. Jens-Uwe Habedank

    In 4 Tagen sind’s bei Emmerich nur noch 11cm …

    https://www.elwis.de/DE/dynamisch/gewaesserkunde/wasserstaende/wasserstaendeUebersichtGrafik.html.php?pegelId=9598e4cb-0849-401e-bba0-689234b27644

     
  4. 19. Husky

    Man könnte ja den Grünstreifen auch mit einem Wasserlauf aufwerten, oder sowas.

    Der Spoykanal ist jedenfalls eher ein Schandfleck als alles andere. Da die Schleuse ja wohl auch Geschichte ist .. nur müsste man sehen wohin mit den Ruderern…

    Was kostet der Spoykanal im Jahr?

     
  5. 18. Klaus

    @16. + 17.
    Ich könnte mir vorstellen den Spoykanal ab der Worchesterbrücke bis zur alten Schleuse zu verrohren.
    Dann könnte man einen breiten Grünstreifen und einen Weg mit wassergebundener Decke von Brienen bis zur Worchesterbrücke anlegen und dort an den Kermisdahlweg anschließen. Neben den von Peter Wanders bereits genannten Vorteilen ergibt sich damit ein hindernisfreier Weg für Fußgänger und Fahrradfahrer. Hochschule, Hotel und Stadthalle würden aus meiner Sicht davon nur profitieren. Optisch auf jeden Fall, weil der Spoykanal meistens mehr an eine Müllhalde erinnert als einen romantischen Wasserlauf. Das wäre natürlich eine Menge Erdmassen, die man dafür bewegen müsste (4.800m x 25m x 5m = 600.000 m³)

     
  6. 17. Husky

    @16

    Also ja, kein Mensch braucht den Spoykanal …

     
  7. 16. Peter Wanders

    @Husky
    deine Fragen
    A.) braucht man den Spoykanal noch?
    B.) Könnte man am Kermisdal nicht einfach ein Wehr hinsetzen oder so und den Kanal zuschaufeln?
    sind beide mit „Ja“ zu beantworten.
    Der Spoykanal hat u.a. die Funktion große Teile der Niederung zu entwässern und den Grundwasserstand zu regulieren.
    Am Ende des Spoykanals befindet sich ein Schöpfwerk. Bei normalen Rheinwasserständen wird dadurch Wasser vom Spoykanal in den Altrhein kontrolliert und langsam abgelassen.
    Bei einem Rheinhochwasser wie beispielsweise 1995 steht das Wasser im Rhein bei der Schleuse 4,80 m höher als im Spoykanal und muss das Wasser aus dem Kanal mittels kräftiger Pumpen in den Rhein gepumpt werden.
    Dieses Schöpfwerk hat für Kleve also eine lebenswichtige Funktion, was den Wasserhaushalt betrifft
    Das Klever Industriegebiet, z.B. mein Betrieb, liegt nur 1,50 m über Kanalniveau bzw. 3,30 m unter diesem Hochwasserpegel.
    Das Bemessungshochwasser für die Deiche liegt ca. 1,00 m höher als das 1995er-Hochwasser und die Deichkrone muss für Reserve bei Wellengang noch mal 1,00 m höher sein.
    Viele km Deich erfüllen diese Anforderung zur Zeit nicht, z.B. das Stück zwischen Schleuse und Griethausen und oberhalb von Griethausen bis zur Rheinbrücke.
    Die Niederländer, z.B. der Bürgermeister von Beek Ubbergen aber auch Mitarbeiter von Rijkswaterstaat erwarten auf diesen Teilstücken Deichbrüche, wenn es zu mehr als 12.500 cbm/s Abfluss kommt. Das Hochwasser 1995 hatte 12.200 cbm/s.
    Es ist zu hoffen, dass die geplanten Deichverstärkungen nun zügig voran kommen.

    Zurück zum Kanal und den Fragen von Husky.
    Man könnte in den Spoykanal alternativ ein Kanalrohr bis zum Schöpfwerk legen.
    Dann könnte Kleve in der Innenstadt noch mehr überbaubare Fläche schaffen, bekommt die Hochschule Raum für mehrere Gebäude und kann man das Gewerbegebiet besser an Kellen anschließen.
    Dann ertrinken keine Jugendlichen mehr im Kanal und das stinkende Algenproblem hätte sich auch erledigt.

    Aber lieber Husky, ist das die richtige Zukunftsvision für unser Kleve??

     
  8. 15. ???

    Gestern Abend waren Teile der Rasenflächen und Weg Minoritenplatz, unter Wasser.
    Grund: am Ende des angelegten Wasserlaufes hatte sich Laub angesammelt, und das Wasser suchte sich eben seinen Weg.

     
  9. 14. Husky

    @rd

    Ein bisschen Kreativ sein, machen wir da doch einfach nen großen Pool hin, den das Hotel/Hochschule aber selbst Unterhalten darf

     
  10. 13. kleevse jong

    Landwirt und Semi-Meteorologe Hubert Reyers aus Kleve-Kellen schrieb dazu auf seiner Webseite (Wetter-Niederrhein.de) am Wochenende

    „Anhaltende Dürre am Niederrhein und kein Ende in Sicht“
    Er könne laut seinen Wetterunterlagen belegen, dass dies die längste Trockenheit seit Beginn seiner Aufzeichnungen in den 70ern ist und ein Ende der anhaltenden Dürre, die nun schon seit April anhält, ist immer noch nicht absehbar.

    Für heute Montag 15.10.2018 Letzte Aktualisierung um 6.20 Uhr stand dann auch zu lesen:

    Der Emmericher Rheinpegel hat heute früh mit 25 cm ein neues Allzeittief erreicht.
    Den bisherigen Tiefststand gab es am 1. Oktober 2003 mit 28 cm.

    Leider müssen wir mit weiter leicht sinkenden Pegeln am Niederrhein rechnen, denn Niederschläge sind noch nicht in Aussicht.
    Dabei steigen die Temperaturen von milden 15 Grad am Morgen auf erneut sehr warme 22 bis 24 Grad am Nachmittag an. Damit bleibt es viel zu warm für Mitte Oktober.

     
  11. 12. rd

    @Husky Stimmt. Sähe aber am Hotel und an der Hochschule aus wie ein Streich aus Schilda.

     
  12. 11. Husky

    Was aber zu der Frage führt.

    A.) braucht man den Spoykanal noch?
    B.) Könnte man am Kermisdal nicht einfach ein Wehr hinsetzen oder so und den Kanal zuschaufeln?

     
  13. 10. kleevse jong

    @klever was sie schreiben ist doch ohne Substanz.
    Die hohe Algenpopulation im Kanal kommt durch das Einschwämmen von Düngerückständen aus den landwirtschaftlichen Flächen entlang der „Wetering“. Dieser in die Ackerböden eingebrachte Dünger (zum Beispiel Gülle) sickert in das Schichtenwasser oder wird in das Flüsschen Wetering ausgeschämmt und gelangt so in den Kermisdahl und Spoykanal.
    Solange Sie also die Überdüngung oberhalb der Kermisdahl bei den Landwirten von Kalkar bis Qualburg nicht stoppen, haben sie massives Algenwachstum im Kanal.

     
  14. 9. Klaus

    @8. Peter Wanders
    Die Herren Haas, Rauer und Rasch haben bestimmt die beschwerliche Reise zur ExpoReal2018 in das unaktraktive München auf sich genommen, um einen Investor zu suchen, der die zweite Hälfte der Finanzierung einer Sportbootschleuse übernimmt.

     
  15. 8. Peter Wanders

    @7 völliger Unsinn

     
  16. 7. Klever

    @6 Der Spoykanal könnte wie in größeren Städten in Amerika als oberirdisch liegende riesige Regenrinne zubetoniert werden. Würde u.a. das Algenproblem lösen.

    @P Wanders
    Das leerlaufen und zubetonieren des Kanals würde auch das Industriegebiet schützen🙈

     
  17. 6. jean baptiste

    @4. Klever
    trotz allem gefrotzel, ich habe den Eindruck, daß manchen die Funktion der Brienener Schleuse nicht deutlch ist.
    Es soll nicht das Absaufen der Unterstadt bei hohem Rheinstand verhindert werden, das schafft die nämlich sowieso nicht,
    sondern das Leerlaufen des Kermisdahls bei niedrigem Rheinwasser.

     
  18. 5. Peter Wanders

    @Klever
    Antwort: Kleve
    Aber dazu muss(te) man bereit sein Geld zu investieren.
    Einen Hafen für Wassertouristen anzulegen, z.B. im Wendehafen, da wo die Wassersportvereine ihre Halle haben, an der Hochschule und im Minoritenplatz, wie es Architekten vor vielen Jahren vorschlugen.
    Kleve könnte mit richtiger Nutzung des Wassers viel attraktiver sein.
    Tausende Wassersportler aus den Niederlanden erreichen Kleve in einer Halbtagestour und würden dies auch tun, wenn Kleve ein Marketing in diesen Häfen betreiben würde.
    Darauf habe ich vor langer Zeit u.a. Ute Sch. H. hingewiesen.
    Man müsste hierzu bereit sein Geld in Hand zu nehmen, auch für das Ausbaggern des Altrheines.
    Aber dieser Zug ist längst abgefahren, die Schleuse längst geschlossen und der Deichverband zieht innerhalb der nächsten 2 Jahre einen Deich davor.

     
  19. 4. Klever

    Wer braucht im Zuge dieser Pegelstände des Altrheins noch die Schleuse 😜

     
  20. 3. Martin Fingerhut

    Die Adresse dieses Artikels
    http://www.[…]vermisstenanzeige-2
    endet auf „-2“.

    Also gibt es bereits einen anderen Artikel unter dem gleichen Titel :
    http://www.kleveblog.de/vermisstenanzeige/
    liefert einen Blick in die “ gute alte Zeit “ von KleveBlog und dem Klever KasperleTeater.
    Erinnerungen an MesserJocke, KillerPlautze und den “ komischen Mann mit der Kette „.

    und an die glorialistische aller OpSchlag-NeuGestaltungen.

     
  21. 2. Michael Kotters

    Das nächste Hochwasser wird kommen, dann wenn wir es nicht gebrauchen können.

     
  22. 1. Peter Wanders

    Bei 38 cm Pegel Emmerich garantiert das Wasser- und Schiffahrtsamt eine Wassertiefe von mindestens 238 cm auf 150 m Strombreite
    https://rp-online.de/nrw/staedte/emmerich/der-pegelstand-so-tief-ist-der-rhein-tatsaechlich_aid-16234959