Grob gerechnet, hält einer von zehn Klevern einen Hund. Aktuell geht die Stadt Kleve davon aus, dass 4406 Hunde in der Stadt leben. Das sind die, die bei der Verwaltung angemeldet worden sind. Gibt es darüber hinaus noch mehr? Das ist die große Frage, die die Stadt Kleve ab Mitte April mit beträchtlichem Aufwand klären möchte: Jeder Haushalt in Kleve wird kontrolliert!
Ab dem 15. April 2026 wird die Stadt Kleve in Zusammenarbeit mit der Springer Kommunale Dienste GmbH im gesamten Stadtgebiet eine Hundezählung durchführen. Das hatte die Stadtverwaltung zum Ende des vergangenen Jahres bereits angekündigt. Jeder Haushalt in Kleve wird dann besucht und auf eine mögliche Hundehaltung überprüft. Stellt die Stadt Kleve eine unangemeldete Hundehaltung fest, werden Nachzahlungen fällig.
Bei der Bestandsaufnahme wird jeder Haushalt im Stadtgebiet mindestens einmal durch Mitarbeitende des beauftragten Unternehmens besucht. An der Haustür werden die Anwohnerinnen und Anwohner dazu befragt, ob sie Hunde halten. Ein Recht zum Betreten der Wohnräume haben die Mitarbeitenden selbstverständlich nicht. Wohnungen dürfen demnach nur dann betreten werden, wenn Bewohnerinnen und Bewohner das explizit erlauben. Alle Mitarbeitenden des Unternehmens können mit Dienstausweisen belegen, dass sie im Auftrag der Stadt Kleve unterwegs sind. Die Besuche finden montags bis samstags statt.
Falls im Zuge der Kontrollen nachgewiesen wird, dass Hunde nicht angemeldet wurden, muss die Hundehalterin oder der Hundehalter mit einer rückwirkenden Steuerfestsetzung und einem Bußgeld rechnen. Eine unterlassene Hundeanmeldung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.
Die An- und Abmeldung eines Hundes kann ganz einfach online unter www.kleve.de/hundesteuer erledigt werden. Die Übersendung der Hundemarke erfolgt dann in der Regel innerhalb weniger Wochen. Grundsätzlich gilt, dass Klever Bürgerinnen und Bürger einen Hund innerhalb von zwei Wochen nach Aufnahme in den Haushalt bei der Stadt Kleve anmelden müssen.


Hallo zusammen, so ist das wenn bei den Menschen nichts mehr zu holen ist dann eben bei den armen Hunden und somit doch wieder bei uns.
Ich habe keinen Hund aber für alleinstehende ist das Medizin und eine Aufgabe . Aber egal die Stadt braucht eben sehr viel Geld zum verpulvern und zum investieren in irgendeine Sache die mehr oder weniger Sinn macht.
Mich kontrollieren ? 😠 Da läutet für mich so ein 🤏🏼 NS / Kommunisten 🔔 chen. 🙄 Befragung oder sich informieren hört sich für mich wesentlich zivilisierter an. 🤔 😇
Was kostet diese städtische Hundezählung in Kleve, durchzuführen von einem externen Unternehmen aus Aachen, die Steuerzahler in der Realität?
Wie lautet die Gegenrechnung, Hundesteuereinnahmen gegen Steuergeldausgaben für externe Hundezählung? Wer geht mit finanziellem Gewinn aus dieser Vorgehensweise hervor? 😉
Hat man dann auch in der Praxis Listen mit, welche Hunde schon besteuert werden, oder geht man einfach drauf los?
Hat man vor Beauftragung auch Rezensionen geprüft?