Pressemitteilungen der besonderen Art

Vom Wunderland Kalkar flatterte die folgende Pressemitteilung in die Redaktionsstube, bei deren Lektüre ich jetzt wirklich nicht weiß, ob ich schon so kaputt bin, oder vielleicht doch der letzte meiner Art, dem den der Geschichte innewohnende Zynismus zurecht Unbehagen bereitet: „Einen erlebnisreichen Tag in Kernie`s Familienpark im Wunderland Kalkar konnten jetzt krebskranke Kinder aus Tschernobyl,…… Pressemitteilungen der besonderen Art weiterlesen

Vorschläge für Gaststättennamen in Rees

Rees Pub(lica) Rees opal (Cocktailbar) Rees olut (auf Kurzgetränke spezialisiert) Rees Taurant Rees Teessen (Volksküche) Rees Sentiment (frz. Küche) Café Krees(s)e (bio) Reeset (Internetcafé) Reesa Pahlevi (iranisches Exilantenlokal) Es geht doch nichts über ein paar herzerwärmende Kalauer zum Wochenende!

Minoritenklotz: Aktuelle, schwer verständliche Formulierungen

Der Kunst des Sich-selbst-Fragens-und-dann-kluge-Antworten-darauf-Gebens wird hier bisweilen auch auf hohem Niveau gefrönt, von daher mal ein Blick zu den anderen, wie die das so machen. Beispielsweise fragt sich die Rheinische Post in der aktuellen Ausgabe: Warum ist eine Bebauung des Minoritenplatzes geplant? Die Antwort wiederum lautet in der Zeitung: Der Minoritenplatz soll am unteren Ende…… Minoritenklotz: Aktuelle, schwer verständliche Formulierungen weiterlesen

Saturn kreist um Sontowski, »rein prophylaktisch«

In der aktuellen Ausgabe der Rheinischen Post meldet sich Max Ingo Festing zu Wort (»Saturn will in Kleve bleiben«), seines Zeichens Geschäftsführer der Klever Saturn-Filiale, die im vergangenen Jahr eigenen Angaben zufolge 15 Millionen Euro Umsatz machte und ansonsten schon mal ihren Ruf durch eine unorthodoxe Preispolitik ruiniert. Jeder halt wie er mag. Und was…… Saturn kreist um Sontowski, »rein prophylaktisch« weiterlesen

Clever Stolz: Das letzte Kapitel schreibt das Gericht

Insolvenzverwalter verklagt die ehemaligen Geschäftsführer auf Zahlung von 380.000 Euro – Vorwurf: Privatausgaben als Reisekosten abgerechnet, Diskothek auf Firmenkosten betrieben Zu seiner aktiven Zeit konnte Peter J. geradezu ins Schwärmen geraten, wenn er über die Vorzüge des freien Unternehmertums parlieren durfte. Dann haute der Mann, der gerne Krawatten mit Tigerentenmuster trug, auch schon mal Sätze…… Clever Stolz: Das letzte Kapitel schreibt das Gericht weiterlesen

„Haus als Tatwerkzeug anzusehen“

Eine aktuelle Immobilienmeldung des Landgerichts Kleve: Haus des Rauschgifthändlers durch Gericht eingezogen – Ein niederländischer Rauschgifthändler hat neben seiner Freiheit nun auch das Haus, in dem er eine Marihuana-Plantage betrieb, verloren. Die 2. Strafkammer des Landgerichts Kleve hat mit Urteil vom 30.05.2012 ein in Kleve-Materborn gelegenes Grundstück eingezogen. Im Keller und im ersten Obergeschoss seines…… „Haus als Tatwerkzeug anzusehen“ weiterlesen