Frauen und Arbeit. Es ist nicht leicht

rd | 02. März 2010, 15:25 | 10 Kommentare

Ludger Distelkamp schreibt (in der Rheinischen Post von heute in einem Artikel über “besonders arbeitsmarktferne Personen”): “Es sind häufig alleinstehende Männer, die länger als zwei Jahre ohne Beschäftigung sind.”

Ralf Daute meint: “Ist es nicht genau andersrum? Und zwar so: Es sind häufig länger als zwei Jahre beschäftigungslose Männer, die alleinstehend sind.” Denkt mal drüber nach, liebe Beziehungsexperten!

Morgen gehe ich zur Jobbörse. Na gut, erst ins City-Büdchen, aber dann zur Jobbörse in die Stadthalle. Kann ja so nicht weitergehen!

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  1. 10. RumsdieKuh4Ever

    @Messerjocke

    (esoteriker-erklärbär-mode on)

    Du das liegt bei uns an den Astralbosonen. Die schwingen bei Brauer und Willi 1.0 halt im Einklang mit den dich umgebenden Strahlungsfrequenzen und so Das ist klar, dass sich das auf die beiden positiv auswirkt. Aber
    besonders Jungfrau- und Wassermanngeborene, bei denen ja bekanntlich
    die Astralbosonen viel stärker durch die Präsenz von Planet X
    beinflusst werden, wirken sich die Strahlen im negativen Sinne
    verstärkend aus, was zu einer starken Störung der Aura führen kann
    und damit zum Bindungsverlust mit der anders schwingenden Natur was
    uns dann ja in letzter Konsequenz so krank macht. Ist ja ganz
    logisch.

    Noch ein Teechen, mit Wasser aus dem Wassereiniger? Du den Reiniger habe ich extra besorgt. Um die Funktionsweise des Wasserreinigers genau zu verstehen, wären zwei grundsätzliche Voraussetzungen notwendig:

    1. umfangreiches Wissen über die wirklichen Zusammenhänge des Lebens
    2. der neueste Stand der Grundlagenforschung der Physik
    Da ich davon ausgehen, dass nur wenige Menschen wie die beiden oben genannten über diese Kenntnisse verfügen, gehen ich nicht näher darauf ein.

    Hat eigentlich wer meine Alufolienkappe gesehen?

    (esoteriker-erklärbär-mode off)

     
  2. 9. Messerjocke

    @RdK2*2E: An und für sich eignen sich Lehrer kaum für die Förderung der Gleichberechtigung. Konnte mich persönlich überzeugen: Brauer ist eine echte Ausnahme.

    Bitte keine emotionale Kritik, denn ich finde, man sollte immer sachlich bleiben, auch denen gegenüber, die die Stadtführung von Kleve positiv sehen.

     
  3. 8. RumsdieKuh4Ever

    @Messerjocke

    Wieso geht Dein Dank an Theo B? Den Seinen gibt es der Herr im (Dauer-)Schlaf und hier eine Parallele zu anderen Traumpaaren, namentlich “Hoppetosse” Sarkozy und Carla Bruni herzustellen, halte ich doch etwas für weit hergeholt.

    http://taz.de/1/wahrheit/das-geheime-tagebuch-der-carla/artikel/1/haeschen-der-liebe/

     
  4. 7. katersblauemaus

    Na ich weiß nicht, so weit ich das beurteilen kann hat der Mann von der RP recht. Die Miesere der Männer fängt meistens mit der Trennung von der Frau an. (Die Gründe hierfür sind vielschichtig und beinhalten zu einem geringen Teil auch den Verlust des Arbeitsplatzes. ) Dann wird der Kummer (“vorübergehend”) mit Alkohol “betäubt” und es wird sich im Selbstmitleid gesuhlt. Das Frauen das nicht länger ertragen können ist dann auch noch unverständlich. Und dann geht die Spirale abwärts weiter.
    Natürlich gibt es auch Frauen die so aus der Bahn geraten können, aber es trifft immer mehr Männer als Frauen. Warum? Wer eine Antwort hat, darf damit gern meinen Geist erhellen. 😉

     
  5. 6. Messerjocke

    @RdK8/2E: Ich hab’ bisher immer versucht, Lebenspartnerinnen anzulocken, die so viel Kohle haben, dass ich gar nicht arbeiten muß.

    Das wäre vor 40 Jahren müßig gewesen, eine Frau mit genügend Patte zu finden. Deshalb Dank an die Frauenbewegung und Theo Brauer, unserem Bürgermeister !

     
  6. 5. Messerjocke

    @Rainer: Es wird noch spannender, wenn Du uns verrätst, wie Du dazu stehst.

     
  7. 4. rainer

    Hallo, hätte nie gedacht sowas hier zu lesen. zwei kommentare und gleich die ganze bandbreite: von heulsusen-tv “H4 gefährdet beziehung” bis zu thilolf sarrazi “was willst du mit so einer”. bin gespannt auf die nächsten kommentare

     
  8. 3. RumsdieKuh4Ever

    Messerjocke, Du beschreibst ein idealisiertes System, welches in der rauhen Wirklichkeit kaum mehr vorkommt.

    Ich nenne mal zwei Gründe, welche zu einer Sytemkrise führen *können*

    – Inkompabilität zwischen X (Tage je Monat) und Y (Einkommen je Monat)

    – Inkompabilität zwischen
    IHM: “Liebling”
    und
    IHR : “Ich wollte ja eigentlich nicht heiraten aber
    der hat mich halt bequatscht”

     
  9. 2. Messerjocke

    Einander zu haben und zu halten, von diesem Tage an, in guten und in schlechten Zeiten, in Armut und Reichtum, in Krankheit und Gesundheit, zu Lieben und zu Ehren, bis dass der Tod uns scheidet.

    @Jens-Uwe: Na, ja, in dem hier beschriebenen Zusammenhang des Lebensabschnittpartnervergreulens muss man der Stadt sogar dankbar sein oder was willst Du mit so einer ?

     
  10. 1. Jens-Uwe Habedank

    Habedank meint: “Männer ohne Beschäftigung werden beziehungslos gemacht! Und zwar so: Es ist Usus bei der Stadt Kleve ( ist ja Optionskommune) beschäftigungslosen Männern (übrigens auch Frauen) eine Lebensgemeinschaft zu unterstellen sobald eine Frau im Beziehungsblickfeld ist. Auf Dauer führt das dann, wg. der gezielten Unannehmlichkeiten, zu einem Solo-Dasein.”

    Wohnungsdurchsuchungen, Schrank-Schnüffeleien und willkürlich unterstellte Lebensgemeinschaften mit der Folge, dass das Arbeitseinkommen des einen Beziehungspartners dem beschäftigungslosen Partner zugerechnet wird spart nicht nur Geld bei den Kommunen und nährt die Hatz auf Hartzler – es beendet auch so manche Beziehung…