Inside HRW: Eine Studentin berichtet…

rd | 18. Dezember 2012, 17:59 | 60 Kommentare

Ruhe vor dem Wissenssturm

Ich studiere seit Oktober an der Hochschule Rhein-Waal Frühkindliche Bildung. Ich finde den Studiengang sehr gut, aber die Umstände erschweren es einem sehr, Spaß daran zu haben. Mir ist natürlich auch bewusst, dass in einer neuen Hochschule und in einem neuen Studiengang nicht alles auf Anhieb perfekt laufen kann, allerdings frage ich mich, ob nicht doch einige Dinge wesentlich besser hätten geplant oder vorbereitet werden können. So produziert man enttäuschte Studenten – und da bin ich wohl nicht die einzige. Jedenfalls waren wir am Anfang in unserem Studiengang 70 Studenten, die meisten davon Mädchen, jetzt sind aber einige schon gegangen, so dass wir nur noch 60 sind.

Interessanterweise behauptet unser Dekan, dass er diesen Studiengang sozusagen neu entwickelt und entworfen hat – in Wahrheit gibt es ihn schon seit 2005 an den Fachhochschulen in Köln und Düsseldorf. Was wir im ersten Semester lernen müssen, hat allerdings nur wenig mit frühkindlicher Bildung zu tun. Beispielsweise haben wir im ersten Semester zwei Vorlesungen in Betriebswirtschaftslehre und Politik. In Betriebswirtschaftslehre, deren Grundlagen sicherlich benötigt werden, wenn ein Absolvent später eine Einrichtung managen wird, beschäftigen wir uns gerade mit den Spezialthemen Produktion und Marketing – welchen Nutzwert dies haben soll, begreife ich nicht. In der anderen Vorlesung lernen wir etwas über das politische System in Deutschland, das ist Stoff, den ich schon in der Schule durchgenommen habe. Das Thema der aktuellen Vorlesung: „Einführung in die
internationale Politik – zentrale Begriffe und aktuelle Problemfälle“.

Dagegen findet die zweifelsohne wichtigere Vorlesung zu Grundlagen der Rechtswissenschaft gar nicht statt. Angeblich soll sie im nächsten Semester nachgeholt werden, Genaueres erfährt man leider nicht. Die Vorlesungen in Erziehungswissenschaften und Didaktik haben erst mit einem Monat Verspätung angefangen, weil die Professorin, übrigens die einzige Pädagogin, erst im November von Hamburg nach Kleve ziehen konnte.

Eine Prüfungsordnung für unser Studienfach fehlt bisher. Deshalb wissen wir nicht, wie viele Punkte wir für absolvierte Module bekommen und müssen uns auf unsere eigene Einschätzung verlassen.

Erschreckend ist die Bibliothek. Sie hält kaum Fachbücher vor, es gibt etwa 4 bis 5 verschiedene Bücher. Das einzige Buch, das uns wirklich etwas bringen würde – der Fachbuch-Klassiker „Pädagogik der frühen Kindheit“ – ist angeblich seit Wochen bestellt, aber noch nicht da.

Eine glatte Fehlplanung ist meines Erachtens der Seminarraum, in dem wir Studenten den ganzen Tag verbringen müssen. Die Projektionsfläche für den Beamer ist zu niedrig, so dass die Studenten in den hinteren Reihen kaum noch etwas erkennen können. Wenn der Beamer eingeschaltet ist, verdeckt die Leinwand das Fenster, so dass es sich nicht mehr öffnen lässt. Ich frage mich, warum die Räume der Fakultät nicht genutzt werden können. Ich bin ein paarmal durchgelaufen, habe aber nie jemanden getroffen, das war ein regelrechter „Geistercampus“.

Dass die Mensa um 14 Uhr schließt und es dann auf dem ganzen Gelände bis 19 Uhr keine Möglichkeit mehr gibt etwas zu essen, ist auch verbesserungsfähig. Aber ich bin zuversichtlich, dass hier noch Abhilfe geschaffen wird. Allerdings ist die Mensa für meinen Geschmack zu klein ausgelegt.

Da es sich bei Frühkindlicher Bildung um einen dualer Studiengang handelt, finden einige Lehrveranstaltungen spät statt, was natürlich für die Berufstätigen notwendig ist, aber für die Leute, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Kleve kommen, sehr problematisch werden kann. Ab 18 Uhr verkehren die Züge nur noch stündlich, so dass ich nach dem Ende der Vorlesung meistens noch knapp 50 Minuten auf einen Zug warten muss und dann erst gegen 21:00 Uhr zuhause bin. Da ein Umzug nach Kleve für mich nicht infrage kommt (bei der gegenwärtigen Wohnungslage ohnehin ein nahezu aussichtsloses Unterfangen) bin ich auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen, und da wären mehr Züge in den Abendstunden schon eine echte Erleichterung.

Wie ich allerdings nach Hause kommen soll, wenn die Vorlesungen bis 21 Uhr gehen (es muss ja im kommenden Semester Stoff nachgeholt werden), ist mir ein völliges Rätsel – der Zug geht ja noch, aber der Anschlussbus fährt dann schon lange nicht mehr.

Mein Fazit: Ich fühle mich generell und insbesondere auch mit der Stimmung in dem Studiengang und den Leuten sehr wohl. Und ich hoffe, dass die kritisierten Dinge sich rasch bessern und gebe Kleve noch eine Chance…

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60 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 60. ralf.daute

    Frau Präsidentin sturzbetroffen: Wieso kommen die unzufriedenen Studenten nicht zuerst zu mir, ich habe doch immer eine offene Tür? Tja, so etwas wird im Studiengang Journalim & Bionics sicher nicht gelehrt…

     
  2. 59. Konfuzius a. D.

    Na endlich und siehe da: Es gibt sie, die dt. Studenten!

    http://www.derwesten.de/nrz/staedte/nachrichten-aus-kleve-und-der-region/kleve-ist-nicht-new-york-id7444329.html

     
  3. 58. Fisch

    @57. Prinz aus Zamunda

    Danke für die aufmunternden Worte…..viel Spaß beim anstrengenden “Keksstudium” und danach…

    Ja, Humor ist, wenn man trotzdem lacht….

     
  4. 57. Prinz aus Zamunda

    mensch mensch…!?

    voll daneben…:-) !?

    nein, so daneben ist das ALLES gar nicht…!

    jeder hat “seine Denkweise”, darum ist diese Diskussion auch so interessant und auch, im eigentlichen Sinne “sinnlos”!

    P.S. ein altes Sprichwort sagt:
    Probieren geht über studieren:-)…also,auf gehts zum “Keksstudium” in “Kekscity”:-)

    nach einem anstrengenden Studientag, kann man abends noch schön in Kleve (es gibt ja genug TOP Angebote) “raus”-gehen!!!

     
  5. 56. Martin Fingerhut

    @ 53. Fisch :
    Auch mir liegt nicht daran, jemanden zu ärgern.
    Meine – zugegeben oft drastischen – Vergleiche
    sollen helfen, die StandPunkte deutlicher zu machen.
    Gerade wir beide scheinen hier an einander vorbei zu reden.

    Verstehe ich Sie richtig :
    Ihnen kommt es auf EigenInitiative an,
    deshalb lehnen sie den “HilfeRuf” der Studentin ab.
    ?

    Falls ich Sie so richtig verstanden habe,
    sind wir uns IM ZIEL durchaus einig.

    Allerdings sehe ich den Bericht der Studentin anders :

    – Ich halte ihn für einen sachlichen Bericht,
    in dem – große und kleine – MißStände kritisiert werden.
    NICHT für einen Ruf nach Hilfe.
    Ich sehe nirgends ” Wer schenkt mir ein Buch ? ”
    Wohl kann er ein AufRuf an andere sein,
    sich zusammenZuTun
    und gemeinsam aktiv = initiativ zu werden.

    – Ich halte diesen Bericht durchAus für ein Zeichen von Initiative,
    denn immerhin scheint diese Studentin ihn selber verfaßt und an RD geleitet zu haben.
    Gewiß ist es keine GlanzLeistung an großArtiger Initiative,
    doch was erwarten Sie von einer Studentin des ERSTEN Semesters ?
    Nach gerade einmal ZWEI Monaten Studium ?
    Wer von uns war wenige Monate nach der Schule bereits initiativer ?
    Diese Studentin ist bis neulich 10, 11, 12 oder 13 Jahre lang
    “beschult” = am NasenRing herumGezerrt worden.
    EigenInitiative war UNerwünscht.

    – Jetzt meldet sie sich mit einem Bericht.
    Und was erntet sie für diese Initiative ?
    Von einigen nur Ablehnung,
    weil Initiative erst gilt,
    wenn sie dafür mindestens meilenWeit durch einen Dschungel getrampt ist.
    Glauben Sie, solche Reaktionen bauen auf ?
    regen zu weiteren Initiativen an ?
    ermutigen ?

    – Ja, der Bericht führt auch Punkte auf,
    die wir – leider – alle gewohnt sind.
    a)
    Die Bielefelder Filiale der BuchHandlung meiner Eltern
    hat die dortige UniBibliotek von deren Start an beliefert.
    Viele Jahre lang hat meine Mutter dies von hier in Kleve aus zentral betreut.
    DaDurch habe ich die Probleme des Aufbaus einer Bibliotek schon als Schüler mitErlebt.
    Als Student konnte ich den Zustand – die Zustände – an einer etablierten Uni ausKosten bzw. ausBaden.
    Dort ist es damals von Jahr zu Jahr schlimmer geworden
    und bis heute wohl kaum wieder besser.
    Auch die HRW-Bibliotek wird Jahre brauchen,
    einen ordentlichen Bestand anzusammeln.
    b)
    Die für uns zuständige Mensa war höchstens als TreffPunkt zu gebrauchen,
    das Essen nur mit Einschränkungen “genieß”bar.
    c)
    Viele unserer SeminarRäume waren irgendWie zusammenGemietet
    und nur Behelf.
    Ja, wir mußten mit soWas auskommen und wir sind damit ausgekommen.
    Wir haben das kaum mit Initiative überwunden,
    sondern eher mit Resignation und sturer Beharrlichkeit.
    Ein Buch zu kaufen und zur MPI-Kantine in einen anderen StadtTeil zu latschen,
    halte ich nicht für Initiative.
    Die HRW ist niegelNagelNeu.
    Sie sollte, müßte eigentlich besser geplant sein.
    Ist es nicht gerade deshalb erlaubt,
    auf MißStände hinzuweisen ?
    Wie anders als aus den Reklamationen der Studenten
    sollten die Verantwortlichen erkennen,
    wo am dringendsten etwas verbessert werden müßte ?

    – Unter diesen harmlosen Punkten übersehen m.E. einige der Kommentatoren etwas gravierendes :
    Daß es bisher für den StudienGang weder brauchbare Vorlesungen noch eine verbindliche PrüfungsOrdnung gibt !
    Jeder Student, der sich auf dieses Abenteuer einläßt, riskiert,
    daß er nach 2 Jahren vor dem nichts steht !
    Denn es ist eben NICHT mehr wie zu “unseren” Zeiten,
    als Unis, Profs und Assis sämtliche formalJuristischen Unzulänglichkeiten und unsinnigen Vorschriften
    pragmatisch elegant umschifften
    ( ” Die Note darf ich Ihnen nicht sagen, aber die Prüfung war sehr gut. ” ).
    Heute ist das Studium eben leider eine verlängerte SCHULE
    – und entsprechend kleinKariert starr reglementiert.

    VorAllem deshalb halte ich ” früher ging es auch so ” u.s.w. für ” neben der Sache ”
    – wie Juristen ” voll daneben ” umschreiben.

    Und damit unsere Diskussion nicht noch weiter von dem eigentlichen Tema hier, an dieser Stelle des Blogs, ablenkt,
    schlage ich vor, sie lieber privat fortZuSetzen.
    Falls Sie möchten, kontaktieren Sie mich bitte per eMail via RD.
    In jedem Fall : Guten Rutsch ins neue Jahr !

     
  6. 55. Fisch

    Eigentlich sollte es seit spätestens Mitte Dezember 2012 ein spezielles, von den Studenten der HRW gewähltes Studentenparlament-HRW, geben.

    Wie ich las, kümmern sich seit Beginn des aktuellen Semesters auch wirklich kompetente Leute innerhalb der Studentenschaft um “krisengebeutelte Studenten”. Man muß sie halt nur kontaktieren….oder woher sollen diese netten Menschen das sonst wissen.
    Es sind auch seit einiger Zeit einige bezahlbare WG-Angebote angeschlagen…man muss sie halt nur lesen!

     
  7. 54. Fisch

    @52.
    Andreas, das Thema Afrika bezog sich nur auf 41.

    Wie ich schon vorher zu lesen war, handelt es sich in meinen Gedanken und Worten nur um die wirklich nötige Einbringung der Eigeninitiative jedes Menschen.

     
  8. 53. Fisch

    @47. Martin Fingerhut

    Es lag nicht in meiner Absicht, dass Sie so überreagieren und ausser sich sind……es liegt nicht in meiner Natur Menschen zu ärgern.

    Ich habe sehr, sehr großen Respekt vor der Eigeninitiative unserer Vorfahren, die aus Nichts und Trümmern wieder für die nächsten Generationen eine Basis nicht nur zum Überleben geschaffen haben.

    Deshalb ist auch eigentlich weiterhin von jedem Menschen die Einbringung der Eigeninitiative angesprochen.

    Man sollte nicht immer nur von anderen fordern, egal was es ist.

    Das Thema Afrika war nur meine Reaktion auf 41. und nicht ursprünglich von mir eingebracht.

    Auch nehme ich großen Abstand davon, dass irgendjemand Gnade benötigt….

    Es handelt sich nur um die Einbringung der Eigeninitiative!!!!

     
  9. 52. Andreas

    Fisch, Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.
    In diesem Beitrag, auf welchen sich unsere Kommentare ja beziehen mögen, geht es um die Unzulänglichkeiten einer neuen Hochschule.
    Es geht sich nicht um das Leben in anderen Regionen der Welt.
    Selbstredend kann man jederzeit sehr konkrete Beispiele nennen, dass es andernorts schlimmer ist oder war.
    Ich finde den Schlenker von der glanzvollen HRW nach Afrika “voll daneben”, denn er “verfehlt das Thema” meiner Meinung nach.

     
  10. 51. Martin Fingerhut

    @ 47. Fisch :
    Was sollen wir aus Ihrem Bericht für Konsequenzen ziehen ?

    Möglichkeit #1 :
    Bestimmt gibt es in Afrika Tausende, die froh sind, einen Mercedes von hiesigen SchrottPlätzen zu haben.
    Selbst wenn die Bremsen nicht funktionieren.
    MotorAbschalten hilft schließlich auch.
    Also hier den TÜV abschaffen ?
    Bremsen sind erwiesener Maßen nicht nötig
    – und mit etwas EigenInitiative ließen sie sich sogar reparieren.

    Möglichkeit #2 :
    HRW abspecken :
    Sämtliche weißen VerkleidungsBleche demontieren;
    bevor sie weiter demoliert werden;
    Studenten in HRW einsperren,
    bei Wasser, ohne Brot;
    Studenten dürfen sich Fisch [ nicht persönlich gemeint ] aus Spoy angeln;
    Hunderte Skorpione importieren und in HRW aussetzen;
    täglich trägt TB persönlich mindestens 15 Minuten lang ein GrußWort vor;
    ExamensAufgabe : Welche Tatsachen verbergen sich hinter JR’s “MitTeilungen” ?
    Wer all die Torturen 4 Semester lang überlebt
    und zum Schluß die Prüfung besteht,
    wird garantiert nie wieder über ein fehlendes Buch jammern.
    Und erlangt sogar in Fisch’s Augen Gnade.

    Ja, wir leben auf sehr hohen Niveau.
    Als meine GroßEltern so alt waren wie ich heute,
    hatten sie schon 1 KaiserReich, eine Inflation, eine WeltWirtschaftsKrise, eine gescheiterte Demokratie, eine Diktatur und 2 WeltKriege hinter sich;
    als meine Eltern halb so alt waren wie ich heute, krochen sie gerade aus den Trümmern und kloppten das Blech von MunitionsKisten platt, um damit ein paar Löcher in dem zu flicken, was vom Dach übrigGeblieben war.

    deshalb : Möglichkeit #3
    Wir finanzieren JR einen PilotenSchein und einen vollBestückten B52-Bomber,
    damit er sich die Sir-Arthur-Harris-Medaille redlich verdienen kann,
    welche ihm KillerPlautze vorausSchauend verliehen hat.
    [ https://www.kleveblog.de/2012/12/ein-gutes-weihnachtsgeschenk-fur-49618-menschen ]
    So kann JR seine Visionen für Kleve schneller und billiger realisieren
    und vielleicht finden dann sogar die paar überlebenden Fisch’s Anerkennung.

     
  11. 50. Kollege

    @andreas
    Also leg los. Ich pack dann gerne gemeinsam mit dem Meisterbürger ein.
    Aber mal ehrlich. Die Studentin darf doch mal irgendwo die von ihr wahrgenommenen Defizite artikulieren. Artikulieren hilft dem Hirn oft selbst den richtigen Lösungsansatz zu finden.
    Zum Problem des Heimkommens würde ich der Studentin raten, sich ortsnah eine Wohnung zu suchen…
    Ich erinnere mich gerne zurück an die 80er. Prof “Wiskynase”, nie nüchtern in der Vorlesung. Sich extrem aufregend über kauende Studenten im Hörsal. Und auch Prof B, welcher die Fusswege unserer Uni entwarf. “Wo man einen notwendigen + sinnvollen Weg vergißt, entstehen Trampelpfade”. Was hatten wir danach einen Spaß auf dem Uni-Gelände.
    Manchmal braucht es ein wenig Anlaufzeit, aber am Ende sucht sich der Mensch meist selbst den effizientesten Weg.

     
  12. 49. Fisch

    @48. Andreas

    Was ist genau “voll daneben” und “Thema verfehlt”?

     
  13. 48. Andreas

    @Fisch:
    Voll daneben, Thema verfehlt, Schade!
    Soll ich hier jetzt mal meine Erfahrungen in Nord-Korea verkünden, nur um die soziale Schieflage zu verdeutlichen?
    Dann können hier aber ALLE einpacken, auch unser Meisterbürger.

     
  14. 47. Fisch

    @41. Martin Fingerhut

    “Management zu Bildungseinrichtungen in Afrika”

    Das sechste Semester ist eventuell ein Auslandssemester.

    Leider viel zu kurz!

    Ja, es wäre sehr sinnvoll und in jeder Hinsicht weiterbringend, für mindestens ein Jahr nach Afrika zu gehen.
    Im schon lange andauernden Zeitalter der Globalisierung wundert mich diese Kürze schon, da meines Wissens, alle anderen europäischen Länder, für so ein gelagertes Studium schon seit einigen Jahren auf ein längeres “Auslandspraktikum” setzen. Es ist nun mal ein Bereich der Sozialwissenschaften und wer darüber hinaus auch das Management für solche Einrichtungen erlernen möchte, muss also alles abdecken können.

    Thema Afrika-Aufenthalt:
    Man sollte nicht als arroganter “Missionar” oder “Sozielarbeiter” einer dieser Abzocke-“Hilfeorganisationen”, wo man alles hat und bekommt.

    Nein, in Eigeninitiative als normaler Mensch, in irgendeinem Dorf ohne Wasser und Strom und eventuell in der Trockenzeit ein paar Tage N I C H T S zu essen…..ohne Arzt (vorsicht Skorpione)….

    Man muss dann genauso wie die unbedingt wissenshungrigen Menschen, drei Stunden eine Strecke zu Fuß gehen
    (keine Straße im europäischen Sinn, man muss sich genau die trockenen Sträucher merken)
    um zu lernen oder zu lehren….

    Diese Menschen geben A L L E S um Bildung zu bekommen.

    Wenn einer aus einem Stamm oder einer Familie auserkoren wird ein Studium zu erreichen, nimmt dieser Student das als Ehre auf und setzt seine ganze Energie hinein…man schläft auch unter freiem Himmel vor der Hochschule um Nichts zu versäumen…..

    Danach kommt in Europa kein Hilferuf mehr, wegen eines Buches oder weil die Mensa nicht rund um die Uhr geöffnet ist…man wäre dann auch Hierzulande dankbar und demütig, ein Studium zu bekommen….auch bei allem Fortschritt…..

     
  15. 46. Kleinendonk

    der liebe Herr Bay macht vielleicht einen neuen Krimi über die HRW – Beulen einer Fassade

     
  16. 45. Martin Fingerhut

    @ 43. tango-delta :

    München hat einen hervorragenden öPNV und bestimmt auch sehr gute Mensen. Ich wette, auch am MIT ist vieles gut geregelt. Berechtigte Kritik würde Sponsoren abschrecken, auf welche die Unis in den U.S.A. angewiesen sind.

    ### Aber es geht hier nicht um mein Studium sondern um die Selbstorganisation einer jungen Studentin, der bisher wohl alles nachgetragen wurde. ###

    Ja, es geht um jemanden im ERSTEN Semester.
    Sie ist gerade seit ZWEI MONATEN an der HRW.
    Sie hat bisher mehr als ihr halbes Leben lang Schule erlebt,
    wo alles in einem vorgegebenen Korsett steckte.
    EigenInitiative unErwünscht.

    Wie selbStändig waren Sie in Ihren ersten 2 Monaten in München ?

    Woraus schließen Sie, der Studentin sei bisher alles nachGetragen worden ?

    ### Selbst 2-3 Jahren nach Start eines neuen Studienganges kommt es an alt-Unis zu Problemen wie soll die HRW dann nach wenigen Monaten im neuen Gebäude schon alles im Griff haben. ###

    Daß eine HochSchule niemals perfekt war, ist, sein wird :
    schade, aber wahr.

    Trotzdem darf und muß sachliche Kritik erlaubt sein.
    Wer sie für Jammern hält,
    versucht, den Studenten und anderen einen “Heizungs-Bären” aufzubinden.

     
  17. 44. Krauthausen

    @Fingerhut und Daute: Seh ich genauso!!Insgesamt bewegen sich die Kommentare ja auf einem recht hohen Niveau – das mein ich ernst.Was mich bei “fisch” stört, ist das “Re-aktionäre” (also im wörtlichen Sinne das Glorifizieren der Vergangenheit), bei Michael Bay dieser überhöhte idealistische Ansatz: Erst kommt das Fressen, dann die Moral!
    Aber selbst mit dem Zitat tut man der Studentin ja unrecht:
    Sie will ja nichts anderes als unter guten Rahmenbedingungen effektiv studieren. Wenn solch Kritik nicht mehr möglich ist, welche Studenten und späteren Erzieher wünschen wir uns denn?Die “Slalomweltmeister”, die jeden Flugblattverteiler arrogant grinsend umkurven; den Einsatz für kollektive Interessen negieren, da der Papi ja sooo dolle Beziehungen hat und “bloß nicht auffallen” zum Lebensinhalt postuliert haben? Davon haben wir genug!!!!
    Und noch was Persönliches an M. Bay :Ganz schlechter Sprachstil für einen Krimi-Autor. Die ersten Kleve-Bücher fand ich richtig gut!

     
  18. 43. tango-delta

    @9: 1996-2001 TU München & 2001-2003 MIT, Informatik und KI; Weder in München noch in den USA hat sich jemand dafür interessiert wie man zu den Vorlesungen kommt und wie das Verpflegen funktioniert! Das Studienmaterial war auch nicht immer verfügbar, dafür gab es dann kluge Ratschläge wo wir die Bücher selbst bestellen können! Aber es geht hier nicht um mein Studium sondern um die Selbstorganisation einer jungen Studentin, der bisher wohl alles nachgetragen wurde. Selbst 2-3 Jahren nach Start eines neuen Studienganges kommt es an alt-Unis zu Problemen wie soll die HRW dann nach wenigen Monaten im neuen Gebäude schon alles im Griff haben.

     
  19. 42. Martin Fingerhut

    Ja, keine HochSchule war jemals perfekt,
    – trotzDem konnte und kann mit Erfolg studiert werden.

    Auch die HRW wird niemals perfekt sein.

    Ja, zum Studium ist es nicht nötig,
    den Arsch voller verAppleProdukte geblasen zu bekommen.

    Ja, eine Mensa braucht nicht bis in die Nacht MittTagEssen anzubieten.

    Ja,

    Ja,

    Ja,

    Aber ist deswegen eine Cafeteria verboten ?
    Ist der Wunsch nach einer gleich frevelhafter Luxus ?

    Müssen unzureichende Räume klaglos hingenommen werden ?
    Darf keine Verbesserung vorgeschlagen werden ?
    Noch nicht einmal eine kostenlose ?

    Wenn vor 100 Jahren die SpyckSchule so gebaut worden wäre,
    daß die Hälfte der i-Dötzkes die SchieferTafel vorne nicht hätten sehen können,
    wären dann ” bei Preußens ” keine Köpfe gerollt ?
    zu Recht ?

    Wenn Kleve sich über die neue – endlich erreichte – HochSchule freut,
    zugleich aber jeden Hinweis auf Mängel sich verbittet,
    welchen Ruf soll dann Kleve unter den Studenten bekommen ?
    Wer möchte dann noch in Kleve studieren ?

    Welcher ArbeitGeber möchte dann Absolventen aus Kleve einstellen ?

    Vor 30 Jahren hieß es in der Wirtschaft :
    ” Nur ja keine einstellen, die in Bremen studiert haben !
    Außer AStA-Vorsitzende – denn wer DEN Laden halbWegs organisieren kann, ist doch zu gebrauchen. ”

    Soll demnächst gelten :
    ” Nur ja keine aus Kleve einstellen !
    Die haben dort noch nicht einmal eine PrüfungsOrdnung.
    Außer AStA-Mitglieder, denn die stellen wenigstens eine klasse Feier auf die Beine,
    und KleveBlogger, denn die wehren sich, entwickeln also EigenInitiative. ”
    ?

    Wenn das Studium in Kleve mangels PrüfungsOrdnung zum BlindFlug,
    die Prüfung deshalb zum Crash wird,
    dann baden das nicht nur die Studenten aus,
    sondern auch ganz Kleve !

    Die HRW – ErfolgsStory oder SturzFlug ?

     
  20. 41. Martin Fingerhut

    @ 38. Fisch :
    Danke für die Info.

    Also sollten sich die Studenten gefaßt machen auf Vorlesungen über :
    – Gesellschaft u. Ökonomie
    – Management von BildungsEinrichtungen
    – frühkindliche Bildung

    Momentan müssen sie hören :

    – politisches System in Deutschland
    OK, das paßt zu “Gesellschaft”.

    – „Einführung in die internationale Politik – zentrale Begriffe und aktuelle Problemfälle“.
    Wozu soll das gehören ?
    zu “Management von BildungsEinrichtungen in Afrika” ?

    – Produktion und Marketing
    von mir aus als Teil von “Ökonomie”.

    Aber wo bleibt die ” frühKindliche Bildung ” ?

    Gerade DIE soll doch Sinn und Zweck des ganzen StudienGanges sein.

    Genau DIE wird eines Tages in der PrüfungsOrdnung am wichtigsten sein.

    Aber noch gibt es nur PrüfungsUNordnung :

    ### Eine Prüfungsordnung für unser Studienfach fehlt bisher. Deshalb wissen wir nicht, wie viele Punkte wir für absolvierte Module bekommen und müssen uns auf unsere eigene Einschätzung verlassen. ###

    Studium als BlindFlug ?

    Hals- und BeinBruch !

     
  21. 40. peter wanders

    Wo wir hier so schön beim Nörgeln, Nölen und selbstmitleidigem Gesöre sind, noch den allerletzen Geschenktip für alle leidenschaftlichen Nörgler:
    vom Autor T. Hansen “Nörgeln! Des Deutschen größte Lust”
    Aus dem Vorwort: “Alle Völker tun es, doch die Deutschen tun es häufiger, besser und ambitionierter. Nur hier ist Nörgeln intellektuelle Hochleistung, die stärker bindet als alle Gartenzwerge zusammen.”
    ….
    Alles muß man selber machen!
    Jetzt kommst du schon wieder damit!
    Früher war alles besser!

    In diesem Sinne ein frohes Fest!
    Und vielleicht trifft man sich ja über die Feiertage ab und zu hier zum Schreiben, Lesen und Besserwissen, wie schlecht es einem eigentlich nicht geht.

     
  22. 39. Martin Fingerhut

    @ an die berichtende Studentin :
    Unter dem Titel
    „Pädagogik der frühen Kindheit“
    gibt es verschiedene Bücher und Ausgaben
    u.a. der selben Autorin :

    Pädagogik der frühen Kindheit; mit Online-Materialien; von Fried, Lilian; Dippelhofer-Stiem, Barbara; Honig, Michael-Sebastian; Liegle, Ludwig.

    Dieses ist dieses Jahr bei Beltz erschienen, ISBN 9783407342119 und für 19,95 sofort lieferbar.
    alternativ auch als eBook.

    Da die Bibliotek aber seit langem auf die Lieferung wartet,
    wird dort wohl bestellt worden sein :

    Pädagogik der frühen Kindheit; Handbuch und Nachschlagewerk; Herausgeber: Fried, Lilian; Roux, Susanna; Cornelsen Vlg Scriptor.

    Dieses ist z.Zt. nicht lieferbar,
    die 3. Auflage, ISBN 9783589247653,
    soll 2013 erscheinen, wohl nicht vor April,
    und wird 41,10 kosten.

    Einzelne Exemplare der alten Auflage(n) sind bei ZVAB.com und BookLooker.de zu finden.

     
  23. 38. Fisch

    Lt. Internetauftritt der HRW speziell für dieses Studienfach:

    -Gesellschaft u. Ökonomie
    -Management von Bildungseinrichtungen
    -Frühkindliche Bildung B.A. (mit Zulassungsbeschränkung)

    Die ersten drei Semester von sieben Semestern Regelstudienzeit vermitteln grundlegende Kenntnisse…..

    Mit einem Kolloquium wird das Studium abgeschlossen.

    Es gibt bei Unsicherheiten und Fragen auch die Möglichkeiten sich zu melden bei:

    -Dekanatssekretariat
    -Fakultätsmanagement
    -Vertrauenstutor

     
  24. 37. Martin Fingerhut

    @ 31. Fisch :
    hatte zwar in #29. an Ihren Beitrag #28. angeknüpft,
    doch in erster Linie wegen des “Tests für die Klever”.
    Das andere in #29. war nicht speziell auf Sie gemünzt.

    Ja, EigenInitiative sollte angestrebt werden.
    Nicht nur an HochSchulen.

    Etliche der Studenten der HRW entwickeln sie auch,
    wie die RP berichtet :

    http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/kleve/nachrichten/studentenball-in-der-stadthalle-1.3114542

    Das war bestimmt eine MordsLeistung.
    Völlig unabhängig vom Studium.
    Also um so mehr EIGENinitiativ.

    INNERHALB des Studiums ist EigenInitiative
    leider kaum noch gefragt
    – seit “Bologna” alles verBACHELORt,
    sprich : verSCHULt.
    s. #3.

     
  25. 36. Martin Fingerhut

    @ 33. Ernie :
    ### … ich erwarte nichts von den heutigen Studenten, diese studieren nicht für mich, sondern für sich und ihre Zukunft…!
    Hauptsache die Rente ist sicher…:-)
    ich muss noch 23 Jahre … ###

    Und wer wird in 24, 25, 26, 27, … Jahren die Rente zahlen ?

    Doch genau all jene, welche DANN arbeiten.

    Also u.a. dieJenigen, welche heute studieren.
    Sie werden um so mehr in die RentenKasse zahlen,
    je besser sie verdienen.

    Folglich sollten wir daran interessiert sein,
    daß sie gute Bedingungen vorfinden,
    um erfolgReich studieren zu können.

    Ja, mensch kann und muß nicht immer ALLES bekommen.

    Und in einer niegelNagelNeuen HochSchule kann noch nicht vom Start weg alles optimal sein.

    Doch gerade dann ist es berechtigt – und notwendig –
    sachlich auf die Mängel hinzuweisen.
    Genau DAS lese ich aus dem Bericht der Studentin.
    Für mich ist das kein Jammern.

    Die Zukunft der jungen Generation ist auch unsere Zukunft.

     
  26. 35. ralf.daute

    @Michael Bay Eigeninitiative ist das eine. Die legt die Stidentin natürlich an den Tag, was bleibt ihr auch anderes übrig… Das andere ist allerdings das Auseinanderklaffen zwischen Anspruch und Realität der HRW. Studieninhalte, die nichts mit den späteren Beruf zu tun haben (BWL/Produktion), mangelnde Ausstattung der Bibliothek (ab wann wusste wer, dass es diesen Studiengang gibt?), fehlende Basisinformationen – das fällt nicht auf die Studentin, sondern auf die Verantwortlichen der HRW zurück und kann nicht allein mit Anfangswirren entschuldigt werden…

     
  27. 34. Michael Bay

    Guten Morgen allerseits. Die Kommentare nachverfolgend kann ich nun sagen, dass ich mich denjenigen näher fühle, die eine Vorstellung haben davon, dass sich der Erwachsene persönlich soweit weiterentwickelt hat, dass er, durchaus von Mangelsituationen angeregt, dazu übergeht, seine Lebenswelt selbst zu organisieren. Er reift deshalb, weil er nicht voraussetzt, die Welt stille ihn bei Bedarf, oder sei ein riesiger Supermarkt, der alle Zeit genau die Ware vorrätig hat, welche der Kunde gerade zu benötigen meint. Der erwachsene Student kauft sich durchaus auch einmal ein Buch, aus eigenem Interesse. Nicht, weil es nicht in der Bibliothek vorhanden ist. Er erwartet auch nicht, von der Hochschule umworben und beschenkt zu werden, nur damit er zufrieden ist.Na und das Essen in der Mensa, das war immer schon von eigener Qualität und wurde nur in einem bestimmten Zeitraum ausgegeben. Und manches Mal mußte man doch glatt warten, bis ein Stuhl frei wurde, weil nicht alle Studenten gleichzeitig essen konnten. Oder, man hatte ein Seminar, das erst nach der Öffnungszeit endete. Wie konnten Generationen von Studierenden diesen Mangel, diesen Tort, nur überleben?? Und dann auch noch kein Bus… immerhin studiert die Schreiberin des Ausgangsartikel Frühe Bildung. Und dann fragt sie sich, warum sie über Recht und Politik Bescheid wissen muß? Was die sonstige Literatur angeht, da könnte sie sich durch wichtige Grundlagenwerke durcharbeiten, wenn sie es denn wollte.
    Schöne Weihnachten

     
  28. 33. Ernie

    quatsch

    Heizung-Bären erlegen…

    “manchmal sollte man(n)/frau (Student), einfach den M… halten.

    Eben dann, wenn man trotz eigentlich recht guter Vorraussetzungen (nigelnagelneue Hochschule),etwas zu mosern hat…das ist Jammern auf hohem Niveau!
    Wie gesagt, nicht nur gestern-auch heute könnte ich jammern-sehr viel sogar-tu es aber nicht,warum!?

    Weil man nicht immer alles haben kann/muss!

    und ich erwarte nichts von den heutigen Studenten, diese studieren nicht für mich, sondern für sich und ihre Zukunft…!

    Hauptsache die Rente ist sicher…:-)
    ich muss noch 23 Jahre…habe aber schon 26 hinter mir(jammer-jammer-jammer)

    hähähähä…

    so,jetzt will ich Weihnachten feiern und mich nicht ärgern

     
  29. 32. Andreas

    @Martin Fingerhut (#29):

    Zitat:”Daß es uns so viel besser geht,
    liegt an den Leistungen auf hohen und höchsten Niveau
    – hauptsächlich den Leistungen unserer Eltern und GroßEltern.”

    Stimmt, …leider!
    Denn unsere Großeltern und Eltern haben auf Sand gebaut (auch Flughäfen, aber die meine ich nicht):
    Das unserem Sozialstaat zu Grunde liegende Konzept basierte bereits bei seiner Einführung auf Schulden. Schulden, welche die Generation nach der Schulden machenden zu begleichen hatte.
    Schulden wurden aber von Generation zu Generation weitergegeben, Schuldenabbau war nie ein Thema. Wie auch?
    Rentenkasse, gerupft und ausgenommen wie die polnischen Mastgänse, absolut skrupellos und willfährig.
    Immer weniger Einzahler müssen heute für immer mehr Rentner löhnen, einen Puffer oder gar einen Zuwachs in der Kasse durch Anlagevermögen o.ä. gibt es nicht.
    Krankenkassen, viel Leistung für wenig Geld, das war einmal. Die Zahl der nicht zahlenden Versicherten steigt, die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sinkt. Trotzdem erhöhen sich die Vorstände der Krankenkassen regelmäßig ihre Bezüge – dürfen die, ist total legal.
    Staatliche Unternehmen (Deutsche Bundesbahn, Deutsche Post, aber auch andere) wurden (teil-)privatisiert, Staatsvermögen wurde verhökert.
    Die Liste ist so lang …

    Aber jetzt die Gegenwart: Was haben wir? Wir haben beispielsweise einen sich definitiv nicht selbst regulierenden Energiemarkt. Wir haben freien Zugang zum Internet, dadurch quasi volle Information (wenn wir es uns auch leisten können).
    Wir haben gute Pflegekräfte und Mediziner, welche oft schlecht bezahlt und arbeitszeitmäßig vollausgebeutet werden. Da stimmt die Quantität zu Gunsten des Profits, die Qualität ist oft uninteressant.
    Auch hier gibt es eine lange Liste.

    Mein Fazit: Wir haben uns weiterentwickelt, ja.
    Wir haben anders gelagerte Probleme als unsere Eltern und Großeltern hatten.
    Wenn wir aber das Positive dem Negativen gegenüberstellen, sind wir dann denn wirklich besser dran als unsere Eltern und Großeltern?

     
  30. 31. Fisch

    @29.

    Meine Gedanken handeln hauptsächlich um die Einbringung der Eigeninitiative………….ohne sie kommt man auch heute nicht weiter…….ich weiß, dass ich mich auf meine Eigeninitiative verlassen kann.
    Es kostet natürlich etwas mehr Mühe, aber dafür sind meine Gedanken frei.

     
  31. 30. Krauthausen

    @Martin Fingerhut: Wunderbar – so isset!

     
  32. 29. Martin Fingerhut

    @ 28. Fisch :
    Wenn es ein Test ist, wie clever die Klever sind,
    dann Prost Mahlzeit !

    Ja, früher ging vieles auch anders.
    Ja, längst nicht alles, was heute für selbstVerständlich gehalten wird, ist tatsächlich nötig – geschweige denn gut.

    Doch, sorry, die ” früher ging es auch so ” – Beiträge klingen für mich SO :

    ” Was, die HRW hat eine Heizung ?!!!
    Welche maßlose Verschwendung !!!
    Die solln doch einfach mal durch die Wälder streifen,
    sich nen Bären erlegen,
    ihm den Pelz über die Ohren ziehen
    und sich darin einwickeln.
    Das wärmt ganz toll !
    Früher = viele JahrHundertTausende lang hat das gereicht ! ”

    ” Jammern auf hohem Niveau ” ?

    auf hohem Niveau :
    Ja, denn wir alle hier leben auf sehr hohem Niveau.
    Auf deutlich höherem als vor 40 Jahren.
    Daß es uns so viel besser geht,
    liegt an den Leistungen auf hohen und höchsten Niveau
    – hauptsächlich den Leistungen unserer Eltern und GroßEltern.
    Damit es uns allen weiter so gut gehen kann und wird,
    erwarten wir von den Studenten Leistungen auf höchstem Niveau.
    Das kann nur funktionieren, wenn auch die Voraussetzungen dazu stimmen, d.h. aktuell und hoch genug sind.
    Stimmen die Voraussetzungen nicht,
    ist es völlig berechtigt – und notwendig ! . sachlich zu kritisieren.

    ” Jammern auf hohem Niveau ” ?
    ” auf hohem Niveau ” ? Ja !
    Doch “Jammern” ist das nicht.

    Wenn also dieser Beitrag ein Test ist,
    dann dürfen wir uns nicht wundern,
    falls die Studenten demnächst den historischen Aufkleber parodieren :
    Aus ” Klever sind clever ” könnten sie dann machen :
    ” Klever sind Kläffer “.

     
  33. 28. Fisch

    Während hier die spannende Diskussion läuft, sind die Studenten eventuell bereits in Weihnachtsurlaub…

    ….und überhaupt war es vielleicht ja auch nur ein Test, wie clever die Klever sind….?

     
  34. 27. Beobachter

    BRAVO

     
  35. 26. Fisch

    @24.

    Vielen Dank für die netten Hinweise….meine Planungen laufen schon lange für die Jahre 2013 bis 2015…..

    Eigentlich handelt es sich ursprünglich nur um die Einbringung der Eigeninitiave………….

     
  36. 25. Ernie

    und wir jammern weiter…

    Warum sollte man keine Entbehrungen haben,wenn man später mehr Geld verdient(verdienen will), als der “Normal Berufler”, welcher auch schonmal 1-2 Stunden Arbeitsweg am Tag hat,ein Butterbrot in der Tasche (kein hübsches Mensa Flair)….und im Winter auch auf Züge wartet, welche nicht kommen oder auf der Autobahn festsitzt (Sprit kostet ja nichts)?

    Mein Gott, was hätten viele von uns Gründe zum Jammern…

    wofür ich alles zahlen muss, für meine Kinder, für Kita,für Frühstück,für Schulbücher blablabla….!

    Und diese Einrichtungen(unsere Schulen/Kitas z.B. sehen wahrscheinlich lange nicht so gut von innen aus, wie die HRW)

    Wer braucht denn eigentlich noch Bücher, wenn man im I-Pad ,I-Phone,I-Mac alles findet!?

    Weniger Konsum und Anspruch-mehr Geduld,Leistung,Selbstaufopferung…

    man wird doch schließlich irgendwann mal belohnt…mit nem tollen Job-oder…?

     
  37. 24. Krauthausen

    Um es vorweg zu schicken: Das ist konstruktive Kritik einer Studentin, die was lernen will!Für die schlechte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, die Wohnungsmisere kann man schlechthin die FH verantwortlich machen. Das wird aber auch nicht unterstellt, sondern ist nur eine Facette, die die Arbeitsverhältnisse erschweren. Aber bei einer fehlenden PO kann man schon mal ,gelinde gesagt, ins Grübeln kommen. Schickt man ein Schiff im Nebel ohne Kompass auf hohe See? Sieht so die Berufsorientierung aus, mit der FH so gerne kokettieren?Gibt es einen Betrieb mit mehreren 100 Angestellten ohne Kantine? Eine KFZ-Werkstatt ohne Werkzeug? Einen Neubaubesitzer, der sich nicht über falsch montierte Armaturen, Steckdosen etc, beschweren würde?
    Ich hab in den 70ern studiert und beneide die heutige Studentengeneration keinen Deut: Diese Verschulung der Studiengänge kann nur klappen, wenn auch optimale Bedingungen hergestellt werden und da ist das Dekanat gefordert!Oder anders formuliert: Der Fisch stinkt vom Kopf!
    Apropos@Fisch: Die Zeit der Henkelmänner, matriziergeräte und 34-PS-Käfer ist vorbei. 2012 angekommen zu sein ist kein Zeichen von Verwöhntheit oder um es “medizinisch”auszudrücken (das verstehst Du jetzt nicht, Du hörst “PUR”). “Du bist nicht Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, Du bist nur Schuld, wenn sie so bleibt”

     
  38. 23. scheinheiliger

    In Kleve wird, wie man hier im blog lesen konnte, traditionell an der Ausstattung der Schulen gespart. Ein Teil des Unterrichtes gemäß Lehrplan ist nicht möglich, Abiprüfungen werden zur Farce.
    Wieso sollte es da an der Klever Hochschule anders laufen?
    Willkommen am Niederrhein liebe Studenten. Hier spart man schon immer am liebsten an der Bildung unseres Nachwuchses.
    Und das System funktioniert wie man sieht auch an der Hochschule.
    Man studiert etwas, wozu es noch keine genehmigte Studienordnung gibt, es stehen Fächer im Lehrplan, zu denen es noch gar keine Dozenten gibt, es fehlen Lehrmittel. Die Klever kennen solche Verhältnisse schon lange.
    Zur Ablenkung gibts dann die Verlosung von ein paar i-pads und sogar ne Mercedes-Nutzung.

     
  39. 22. Pfalzdorferin

    Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass es oft völlig chaotisch ist, wenn man einen erst vor kurzem eingerichteten Studiengang hat. Auch ältere Unis, die “nur” von Magister auf Bachelor/ Master umstelllen mussten hatten da viele Organisationsprobleme, die aber nicht sein müssen! Eine Studien- oder Prüfungsordnung kann man auch schon vorher fertig stellen.
    Und wenn ein Beamer nicht richtig eingestellt ist, ist das natürlich auch ein Mangel! Die HRW- Gebäude sind nämlich Neubauten, bei denen ein Beamer von Anfang an mit eingeplant war. Da kann man auch erwarten, dass das vernünftig gemacht wird.
    Und fehlende Fachbücher in der Bibliothek sind für mich ein Skandal (kaum etwas lässt sich leichter und schneller bestellen als Bücher!). Sollen die Studenten jetzt immer nach Duisburg oder Düsseldorf in die Bibliotheken fahren, um irgendwie an die Fachbücher zu kommen?
    Passt alles irgendwie nicht so ganz zum von der Politik aufgebauten Elite- FH- Bild…

     
  40. 21. KlePeter

    … mal nach meinem Rechenbschieber kram. 😉

     
  41. 20. rollmops

    Ich habe mein Studium in den 90er Jahren beendet.Mein Studiengeld und die Fahrtkosten sowie Verpflegung musste ich mir paralell selber verdienen. Bafög gab es keines,weil meine Eltern zum damaligen Zeitpunkt etwa 80 DM (!!!!) über dem Satz lagen und damit für das Amt wohl Multimillionäre waren.Auch heute müssen viele ihr Studium selber finanzieren.Daß jeder Bafög erhält, ist ein Irrglaube.Von daher ist nicht für jeden Zeit “sinnlose Dinge” in der Freizeit zu tätigen,wie es hier geschrieben wurde.
    Nach den Verlautbbahrungen der letzten Jahre,wurde die HRW ja fast schon zur Eliteuni hochstilisiert mit Augenmerk auf renometrächtige Studiengänge und finanziell potente Studierende (am besten der Sohn irgendeines Scheichs,der am Abend bei der Fast Food Bude mindestens 20000 Euro lässt; Ironie Ende).Wenn dem so ist,dann sollen gefälligst auch die Rahmenbedingungen stimmen.Desweiteren: ohne Laptop und Co geht es heute nicht mehr.Auch im Studium.Im späteren Berufsbereich schon mal gar nicht, oder glaubt hier ernsthaft jemand,daß ein Bioniker ,Mechatroniker oder Journalist heute ohne Rechner auskommt? Sowas ist kein verwöhnter Luxus mehr,die Zeit der Tontafeln und Keilschrift ist vorbei.:)

     
  42. 19. Fisch

    Na da bin ich froh, dass ich in meinem Umfeld noch genug junge Menschen kenne, die ihr Leben ziemlich eigenständig und doch zielorientiert (mit sozialem Gewissen) gestalten.

    Da wird nicht nur einfach alles auf dem “silbernen Tablett” gefordert………..und wenn es Zweifel gibt, wird man auch als “gestriger Mensch” manchmal um eine Meinung gefragt.

     
  43. 18. Beobachter

    Ihr ewig gestrigen: wir sind ein einer anderen Zeit angekommen! Ich jammere auch nicht darüber, dass die Autobahnen früher leerer waren. Mann, Mann, Mann – die Frau hat vollkommen Recht!

     
  44. 17. KlePeter

    Früher war alles besser: Es gab keinen Beamer, keinen Laptop, Milch und Kakao zum Pausenbrot beim Hausmeister, kein Smartphone, keinen PC, keinen Pod. Alle haben sich viel bewegt, weil man bei der Immatrikulation kein Fahrrad bekam. Und Geduld gab es auch mehr. Es wurde mehr gearbeitet und weniger studiert.
    Ja die verwöhnten Studenten von heute, behaupten sogar, dass die Erde keine Scheibe mehr sei und sich ständig weiter dreht. Immer dieses Anspruchsdenken. Mit wissenschaftlicher Literatur können die doch eh nichts anfangen. Und frische Luft im Seminarraum führt nur zu Erkältungen bei den verweichlichten Studenten. Es heißt doch auch “ein voller Bauch studiert schlecht” oder so ähnlich. Also warum sollen die Dualis nach Ihrer betrieblichen Arbeit auch noch was Gescheites an der Hochschule essen können. Und warum brauchen die den ÖPNV- die haben doch alle ein Fahrrad bekommen und ein Studenten-Mercedes.

     
  45. 16. Fisch

    Es wird doch auch heute niemand gezwungen, zu studieren.

    Vielleicht ist es ja auch manchmal die falsche Entscheidung gewesen, da man nicht wirklich darauf vorbereitet war und ist, was das ernsthafte Studium bedeutet.

    Auch muss man kritisch überlegen, ob das gewählte Studium für den evetuell angestrebten Beruf sinnvoll ist.
    Im Wort “Beruf” findet sich auch die eigentliche “Berufung” wieder.

     
  46. 15. Jens-Uwe Habedank

    Einerseits wird die HRW immer als “Jahrhundert-Projekt” verkauft, die Präsidentin (und andere) jetten durch die Welt und lassen darauf ‘ne Menge Jubelarien in der Royal Press los – bloss die StudentInnen bekommen nichts von dem “Highlight” HRW mit…

    Ergo: Da kann was nicht stimmen!

     
  47. 14. Fisch

    Es hat sich also doch die prinzipielle Weltanschauung verändert!

    Ich bleibe dabei, ich hoffe, unter diesen Aspekten nie fremde Hilfe und Schutz zu benötigen!

     
  48. 13. Frau Flocke

    Ich finde es toll, dass es bei der heutigen Jasager-Generation noch Studenten gibt, die nicht alles hinnehmen. Erst recht keine Missstände, die es gar nicht geben dürfte.

    Dass es bei einer neuen, in den Medien als zukunftsweisend gepriesenen Hochschule an selbstverständlichen Rahmenbedingungen fehlt, sollte auch ebenso öffentlich Kund getan werden. Fehlende Prüfungsordnung, nicht stattfindende Vorlesungen, nagelneue Fachräume, die offensichtlich fehlerhaft ausgestattet sind und fehlender Zugang zu notwendiger Fachliteratur. Nicht gerade motivierende Bedingungen. Meiner Meinung nach zeigt diese Studentin mutige Eigeninitiative. Alles Andere als frühkindlich.

    Heute zu studieren, ist wohl kein Zuckerschlecken mehr. Vielleicht haben das einige der Kommentatoren noch nicht mitbekommen.Das Interesse, die gegenwärtigen Zustände verbessern zu wollen, kann insofern nur begrüßt werden.

    Warum man eine Hochschule an diesem Standort errichten musste, bleibt ein Rätsel. Die Infrastruktur in Kleve, die Verkehrsverbindung mit eingeschlossen, scheint den Bedürfnissen eines mobilen Studenten nicht angemessen zu sein.

     
  49. 12. Kleinendonk

    sie jammert doch garnicht – sehr sachlich und genau beschrieben
    vielleicht sollten sich manche Kommentatoren mal tangodeltamässig durch die Anlage bewegen und zur Bahn – man braucht für den Weg nach Weeze locker 30 Minuten – jetzt kann man ja rechnen wie lang bis Krefeld
    das mit dem Essen seh ich ja noch ein – machen aber auch viele Netto Pausenbrot.
    aber toll das es soviele frühkindliche Kommentare gibt

     
  50. 11. Buchhändler

    Die HRW willl doch weltklasse und ganz top sein! Da finde ich die Klagen der Studentin schon sehr berechtigt. Welche Fachbücher nötig sind, sollte schon im Vorfeld klar sein. Ein Krankenhaus stellt doch auch keinen Chirurgen ein und sagt ihm im OP: Dann sieh mal zu, woher du dein Skalpell bekommst! – Das Trauerspiel ÖPNV ist ein Kapitel für sich.

     
  51. 10. ralf.daute

    @bratz Stimme zu!

     
  52. 9. bratz

    @tango-delta
    wo, wann und was haben Sie studiert?
    @Martin Fingerhut
    Richtig!
    @Fisch
    “Früher” nahm im Rahmen des Studiums auch die intellektuelle Persönlichkeitsentwicklung und die Ausbildung eines differenzierten Problembewusstseins großen Raum ein. Das zeigt sich an dem politischen und sozialem Engagement früherer Studentengenerationen.
    Heute ist Studium rein zielgerichtet Leistungs- und Erfolgsorientiert. Das spiegeln die Studenten heutiger Tage zurecht dadurch wieder, dass sie leistungs- und erfolgsoptimierte Studienvoraussetzungen fordern, fordern dürfen, ja fordern müssen.

     
  53. 8. Fisch

    @5. Martin Fingerhut

    Ich muss da doch leider widersprechen.

    Man konnte auch da nicht selbst bestimmen, was man hören wollte. Es gab auch da geregelte, streng zu kontrollierende Vorgaben, die natürlich bewertet wurden.

    Es liegt doch an jedem Menschen selber, was er daraus mitnimmt und daraus gestaltet. Jedes gehörte Wort sollte man benutzen und verarbeiten, nicht nur während der “jugendlichen Studienzeit”. Es sind immer wertvolle Hinweise.

    Meinen Beobachtungen zu Folge, haben viele Studierende heutzutage nebenbei noch ziemlich viel Zeit, sich mit sinnlosen Dingen zu beschäftigen…eben mit dem Hinweis, dass man ja Student ist.

    Eigentlich muss man sich ja dann um die übernächsten Generationen ernsthaft Sorgen machen, wenn die jetzt, unter diesen “katastrophalen Zuständen” Studierenden dann auf diese Kinder “losgelassen” werden.

    Ich hoffe, dass ich dann im Alter nicht in die Verlegenheit komme, dann unter “neuen Gesichtspunkten” Schutz zu brauchen.

    @6. Ernie
    Genauso ist es.
    Wir wurden noch darauf hingewiesen, gut zu zuhören, handschriftliche Notizen zur Ausarbeitung zu machen und das eigene Gedächtnis durch “Auswendiglernen” gewisser Lernpassagen zu trainieren.

    Man hat sich aus Kostengründen das “Pausenbrot” selber mitgebracht.

    In der Unterkunft konnte man dann auf einem der allgemeinen Kocher für DM 1,–, eine halbe Stunde kochen.

    Ja, es ist wahrscheinlich so….mit den vielen Studenten….

    Zu meiner Zeit musste man beides zugleich machen…da man ohne Geld zu verdienen, kein Studium finanzieren konnte.

     
  54. 7. tango-delta

    kann es sein, dass sich die Dame selbst in einer frühkindlichen Phase befindet??? Eigeninitiative ist ein MUSS für Studenten! Wie Schülerinnen und Schüler zur lehreinrichtung hin und wieder zurückkommen ist für die Schulen im Bereich Primarstufe und eventuell noch im ersten teil der Sek 1 interessant, danach müssen Schüler sich selbst organisieren können und was für Schüler gilt, gilt wohl erst recht für Studenten!
    Jammern auf hohem Niveau!!! Mehr ist der Text hier nicht!

     
  55. 6. Ernie

    auf hohem Niveau jammern…jaja!

    Schlechte Verkehrsanbindung lasse ich gelten, die Züge/Busse etc. nach 18 Uhr sind nicht das gelbe vom Ei.

    aber, man weiß ja vorher, dass “man nach Kleve kommt”-und diese Stadt nie was mit Studenten zu tun hatte.

    Beamer,Mensa,spät nach Hause kommen etc.??

    Wir hatten in den 80 er´n keinen Beamer, wenn überhaupt, dann einen popeligen Overhead Projektor,den man schlecht lesen konnte.

    Mensa-wir hatten nen Hausmeister der Milch/Kakao verkauft hat!

    Irgendwie ist man heutzutage doch sehr verwöhnt (in allen belangen).
    Jeder hat ein Smartphone,jeder nen PC, alle einen Pod usw.etc.pp., aber keiner will “sich mehr bewegen,hat Geduld”

    Vielleicht studieren auch einfach nur zuviele…
    und arbeiten zu wenige…

    mir gefällt die heutige Zeit irgendwie nicht mehr so “dolle”,früher war alles besser:-)
    vielleicht bin ich auch nur eingefahren und ein 80`er Kind-man könnte philosophieren…!

     
  56. 5. Martin Fingerhut

    @ 3. Fisch :
    Nicht die Generationen der Studenten sind heute so anders
    – die Bedingungen, unter denen sie studieren MÜSSEN, sind es.

    Zu “unserer” Zeit DURFTEN wir während des Studiums weitgehend selber bestimmen, was wir hören.
    Es gab genügend SpielRaum, über den TellerRand hinausZuGucken.

    Dieser einstige deutsche ExportSchlager, die Humboldtsche Universität, ist in “Bologna” massakriert worden.
    Statt Universität gibt es heute eine verlängerte und ( nicht nur zeitlich ) beschränkte Schule.

    EigenInitiative ist im System Schule überhaupt nicht gefragt.

    SelbstVerständlich sollte eigentlich ein Ergebnis des Studiums sein, sich immer wieder in andere Gebiete einarbeiten zu können. Nur können sich heutige “Studenten” als quasi “AltSchüler” sich das gar nicht mehr leisten.
    Ihnen wird ein Korsett übergestülpt, das fast jeden Furz genauest reglementiert. Um so schlimmer, wenn das Korsett erst noch fertig geschneidert werden muß. Denn von den Studenten wird dann verlangt, am Ende trotzdem perfekt in die nachträglich vorgegebene Form zu passen. Wehe, sie haben nicht alles richtig vorherGesehen und ihnen fehlt irgendWo ein Pünktchen.

    “Persönlichkeiten” können sich in diesem “Studium” nur nebenBei noch bilden.
    Vielleicht am ehesten im Kampf für noch einigerMaßen vernünftige Bedingungen.

    Deshalb an diese Studentin der HRW und alle ihre Kommilitonen :

    toi, toi, toi !

    Herzlich willkommen in Kleve
    und bitte Geduld – aber auch Hartnäckigkeit :
    Weckt Kleve auf !

    Und vielleicht sogar den öPNV.

     
  57. 4. Allesklever

    Dass in Kleve Wohnraum tatsächlich knapp sein soll, halte ich für eine Mär. In Rindern steht zumindest von der bewohnten Quadratmeterzahl her der halbe Havik leer. Die dortige Kindergeneration ist längst aus dem Haus, nachfolgende Familie würden lieber neu bauen anstatt bestehende Wohneinheiten aus den 80ern zu kaufen, zumindest wird dieser wahnwitzige Flächenverbrauch eben durch die Kommune befördert. Bei der Bahnverbindung kann man sich den Mund fusselig reden, das Thema interessiert in der Klever Politik niemanden, nach Nijmegen schon gar nicht, und das seit Jahrzehnten.

    Und was jemanden in Kleve zum studieren halten soll verstehe ich nicht, bis auf die Wohnungsprobleme in grösseren Unistädten.

     
  58. 3. Fisch

    Es sieht so aus, als hätte sich bei einem Gewnerationswechsel auch die prinzipielle Weltanschauung ver- und geändert.

    Ich persönlich habe die Studenten- und Lernphase als Eigeninitiative und wichtige Persönlichkeitsntwicklung zur Prägung der Zukunft gesehen und bewusst er- und gelebt.

    Nur Mut, die Denk-und Vorgehensweisen sowie die eigene Persönlichkeit werden auf jeden Fall individuell und selbständig entwickelt, wenn man nicht alles “vorgekaut” bekommt. Es ist viel interessanter!!!

     
  59. 2. LuckyLuke

    bitte umgehnd dem godfather der hochschule mal zukommen lassen

    wir heisst er noch….spreen?!?

     
  60. 1. student

    Wenn ich sowas schon lese!

    Ich studiere an der FH Köln und kämpfe auch mit vielen Problemen. Bei uns regnet es sogar rein, sodass wir nicht mal unseren Seminarraum nutzen können.

    Da hilft nur am Lehrstuhl beschweren, beschweren und noch mal beschweren. Einfach mal “hoffen” ist per se eine sehr naive Einstellung und führt an deutschen FH/Uni’s nicht zum Ziel.

    So als kleiner Tipp!