HRW: Bachelor im Studentenmelken – oder schon der Master?

rd | 09. Oktober 2012, 11:56 | 47 Kommentare

Wie HRW-Studenten bei der Wohnungssuche in Kleve abkassiert werden…

Zum Schämen: Aushang von van Noort Immobilien an der HRW-Mensa (Foto © Kleinendonk)

Der Aushang im Eingang der Mensa offeriert zahlreiche »Studentenbuden«, die jeweils gut 200 Euro monatlich zzgl. Nebenkosten kosten. Kalkulieren wir mal das Beispiel der Erdgeschosswohung an der Scholtenstr. 1 (Oberstadt, an der Merowingerstr.) durch: Es handelt sich offensichtlich um eine 4-Zimmer-Wohnung, für die laut Klever Mietspiegel als Obergrenze ein Quadratmeterpreis von 7,55 Euro zulässig wäre. 74 Quadratmeter (Balkon zur Hälfte eingerechnet) mal 7,55 Euro ergeben also einen Mietpreis von 558,70 Euro. Man kann natürlich auch die Wohnungsnot der neu in Kleve ankommenden Studenten kreativ nutzen und die Wohnung in vier »Studentenbuden« aufteilen. Dann betragen die Einnahmen – wie aus dem Aushang z. B. für die bereits vermietete Erdgeschosswohnung ersichtlich – für die gesamte Wohnung 985 Euro, also eindrucksvolle 13,30 Euro pro Quadratmeter. Zuschlag gegenüber der normalerweise erzielbaren Miete: 76 Prozent. Um es mit facebook auszudrücken: Gefällt kleveblog gar nicht!

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47 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 47. Konfuzius. a. D.

    Das hier regt mich noch mehr auf:

    http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/kleve/nachrichten/lage-fuer-klever-obdachlose-katastrophal-1.3106009

     
  2. 46. KlePeter

    @Pd : Geminsamer Nenner in weiter Ferne? Sehe ich gar nicht mal. Das Verhalten einiger Banken kritisiere ich genau so. Beim Abbau von unsinniger Bürokratie bin ich voll auf Deiner Seite. Aber bitte nicht pauschal und mit dem Ziel der Umverteilung von Privaten zu Lasten der Allgemeinheit.
    Nicht jede Maßnahme ist Unsinn. Und derjenige, dem sie nutzt oder die dazu führt, Dritte von Lasten einzelner zu befreien, sollte dafür auch gerade stehen.

    Du kommst jetzt mit Dichtheitsprüfungen von Kanälen (ohne den Sinn dieser Maßnahme zu würdigen) – ich könnte jetzt mit der Subeventionierung von Betrieben über die Ökoabgabe beim Strom argumentieren (und hierbei die politischen Absichten unterschlagen). Du siehst es gibt in der Sache immer mehrere Standpunkte. Kein Schwarz und weiß. Und in der Abwägung sollte dann eine Meinung gebildet werden. Das macht Diskussionen spannend.

    Persönliche Angriffe gehören hier absolut nicht hin. Ich schreibe für mich als Person und nicht als (ehemaliger) Mandatsträger einer Partei oder Beschäftigter des Betriebes xy. Daher gestehe mir bitte die vom Grundgestz garantierte Meinungsfreiheit zu. Ich bin durchaus geistig in der Lage mir eine eigene Meinung zu bilden und diese auch zu vertreten. Wenn ich mich auf Informationen oder Quellen Dritter beziehe, dann mache ich das auch kenntlich.

    Also sprich mich bitte mit meinem Namen (du darfst auch Peter sagen) und ordne die von mir geäußerten meinungen mir persönlich zu.

    @Ralf, sorry dass wir uns inzwischen vom eigentlichen Thema entfernen. Ich bin der Meinung, dass es nicht in Ordnung ist, Studenten eine höhere Miete abzuverlangen, als betriebswirtschaftlich erforderlich ist. Die Notlage Einzelner auszunutzen bleibt für mich Abzocke.

     
  3. 45. pd

    klepeter du bist nicht mehr im rat unter politiker-kollegen also hör auf einem die worte im mund zu verdrehen.

    ums mal runter zu brechen: ich fände es einfach schön wenn der einfache arbeiter, wie vor 25 jahren noch möglich, auch heute noch eigentum schaffen könnte. ohne almosen vom staat, ohne schwarzarbeit.

    dass das nicht mehr geht liegt nicht daran, dass irgendwelche baulöwen mittlerweile superreich sind und/oder bauarbeiter so viel verdienen (im gegenteil, da gibts reallohnverluste!) sondern daran, dass vom arbeiter, und das zieht sich quer durch alle branchen, viel zu viele parasiten mitleben.

    mit parasiten meine ich (bevor du wieder von minderheiten-bashing und fremdenfeindlichkeit anfängst) nicht sozial schwache sondern verwaltungen, den staat wenn du so willst. steuern, kontrollen, kontrollen der kontrollen, gebühren, (dichtheits-) prüfungen ….

    nur ein weiteres kleines beispiel aus der zukunft: irgendwann 2014/2015 mußt du einen nachweis dafür erbringen dass du befähigt bist müll zu transportieren, z. B. bauschutt! irgend ne eu richtlinie wird da umgesetzt und natürlich kontrolliert werden.

    für das alles bist du und deine partei mit verantwortlich, ausgrechnet ihr, die arbeiterpartei!

    was die diversen beispiele angeht: die verschlechterung der abschreibung hat dazu geführt dass das geld nicht mehr in arbeitsintensive immobilien investiert wurde sondern den banken zum spielen gegeben wurde.

    über grundstücke finanzieren sich die gemeinden, grundsteuer das gleiche….. immer mehr staat!

    wärmeschutz/erneuerbare … gute ansätze, muß aber in der balance bleiben.

    sigeko bei KLEINBAUTEN … ein bürokratie-monstrum… beschäftigungsprogramm für ingenieurbüros.

    danke für nichts kann ich da nur sagen.

    du hast aber recht, den blog weiter für meinen frust zu missbrauchen muß nicht sein. von mir wars das also ab hier, gemeinsamer nenner irgendwo in weiter ferne aber was solls

     
  4. 44. Pfalzdorferin

    Mir ist noch etwas zu dem Thema eingefallen. Hinter diesem Angebot steckt meiner Meinung ein Abzockwille, weil die Zimmer einzeln zur Vermietung angeboten werden anstatt wie sonst üblich die gesamte Wohnung mit entsprechendem Mietpreis und dem Vermerk “Wg- tauglich” oder “Ideal für Studenten- WG zu vermarkten.
    Auf vier Zimmer aufgeteilt wirkt die Miete bei einer flüchtigen Betrachtung dann niedriger als ca. 1000€ für die ganze Wohnung.

     
  5. 43. KlePeter

    @Laie @pd so langsam wird mir klar, wo die schlechten Erfahrungen herkommen: RTL-Reality-Soaps? Und das kann man natürlich sofort auf das pralle Klever (Studenten-)Leben übertragen?

    Nochmal zu der Rendite auf Kosten der Allgemeinheit:

    1. Schlechtere Abschreibungsmöglichkeiten = Das heißt ich investiere nur dann, wenn Vater Staat (sprich wir Steuerzahler) sich angemessen beteiligt.

    2. explodierende Grundstückspreise = Also Studentenstadtverwaltung Kleve, bitte Grundstücke an Studentwohnungsinvestoren verschenken. Der Klever Bürger refinanziert es gerne über seine Abgaben.

    3. erhöhte Grundsteuer, Gebühren = gerne nehme ich die Leistungen der Stadt in Anspruch, nutze auch gerne die geschaffene Infrastruktur – aber zahlen sollen gefälligst andere.

    4. Wärmeschutz, erneuerbare Energien = Als Investor kann man erwarten, dass die Energiekosten subventioniert niedrig gehalten werden, damit ich nicht gezwungen bin, aus wirtschaftlichen Gründen Maßnahmen zur Energieeinsprung zu treffen. Soll doch der Steuerzahler dafür bluten.

    5. SiGeKo-Schwachsinn = Ich weiß zwar, dass Bauarbeiten gefährlich sind, aber als Bauher die notwendigen Vorkehrungen zur Verhinderung von Unfällen treffen, ist Unsinn.

    6. die Grundstückspolitik der Stadt = Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Stadt mit der Vermarktung von Grundstücken wirtschaftliche Interessen verfolgen, schließlich leben die doch von den Steuereinnahmen der Bürger.

    Ich hoffe, es wird jetzt klar, was ich mit Abzocke meine.
    Ich habe nichts dagegen, wenn ein Bauvorhaben reell geplant wird, die Kosten ehrlich ermittelt werden und dann über einen üblichen Zeitraum durch Vermietung refinaziert werden. Und meinetwegen darf sich der Investor dann auch eine angemessene Rendite einsacken.

    Wie das geht, kann ich Euch gerne mal erzählen. Ralf hat meine Mail-Adresse, so dass wir uns außerhalb des BLogs darüber austauschen können.

     
  6. 42. Der Laie

    @ KlePeter
    wer einmal Mietrückständen hinterher gelaufen ist,den Gerichtsvollzieher und die Möbelpacker im voraus bezahlen durfte, alternativ Unterkünfte besorgen mußte,der kann einschätzen wieviel Spaß es bereitet sein Geld in Mietwohnungen anzulegen.
    Woher kommt die Idee und gängige Praxis für vermieteten
    Wohnraum bei Abschluss des Mietvertrages eine Kaution zu vereinbaren.
    Wenn Zitate dann bitte richtig zitieren.
    “Ach ja, den ganzen Ärger mit möglichen schlechten Mietern oder Mietnormaden, will ich mir nicht antun,da lege ich mein Geld doch lieber anders an.”
    Das ist die Frage der Risiko Abwägung, wo lege ich als Investor mein Geld sinnvoll, wirksam und problemlos an.

    Ab und zu mal die richtigen Fernsehsendungen sehen, wo einfache Bürger zur Altersvorsorge sich Eigentumswohnungen angeschafft haben, diese vermietet haben und heute Dank der
    tollen Regelungen beim Mieterschutz, vor einem totalen finanziellen Scherbenhaufen stehen.
    Das ist kein Einzelfall,diesen Leuten dann Abzocke vorzuhalten ist schon sehr weit her geholt.
    Wenn selbständige Handwerker zur Altersvorsorge, Wohnraum zur Vermietung schaffen,ist das kein Selbstläufer sondern bedarf in den ersten Jahren monatlicher Zuzahlungen des Handwerkers zur Kostendeckung des Objektes.
    Erst wenn die Fremdmittel abgetragen sind, kann an eine Rendite gedacht werden. Was das mit Abzocke oder Diskreminierung zu tun haben soll kann ich nicht nachvollziehen.

     
  7. 41. pd

    lieber klepeter,

    ja es geht noch.

    was nicht geht ist einerseits die gewünschten rahmenbedingungen der allgemeinheit zu erfüllen und dann für 3fuffzig zu vermieten. das hat nichts mit abzockermentalität zu tun sondern mit mathematik!

    im bewußtsein der in der freien wirtschaft arbeitenden bevölkerung ist logik stark verankert, angesprochenen eierlegendenwollmilchsäue findest du anderswo.

    der laie scheint ahnung von der materie zu haben. möglicherweise hast du in deiner rosaroten welt andere erfahrungen gemacht, freu dich.

    ich kann mir auch denken wie du die misere lösen würdest: steuern und gebühren rauf, 3 neue leute bei der stadt kleve / gewoge einstellen, mietwohnungsbau europaweit ausschreiben und dann von ner rumänischen firma machen lassen…

    irgendwann dann wundern dass kein arbeiter mehr da ist denn ihr verwalten, kontrollieren und besteuern könnt… aber so ist sie halt, unserer beamten und verwaltermentalität.

    alle mal 1 jahre die jobs tauschen … danach würde es der gesellschaft besser gehen, jede wette! 🙂

     
  8. 40. KlePeter

    @PD: Rendite nicht mehr moglich wegen “schlechtere Abschreibungsmöglichkeiten, explodierte Grundstückspreise, erhöhte Grundsteuer, höhere Gebühren, … Aufklagen zum Wärmeschutz, erneuerbare Energien, … Sigeko (da geht es um den Schutz von Leben und Gesundheit Dritter!) … Grundstückspolitik der Stadt … so weiter”.

    Hallo? Geht es noch? Das sind alles Rahmenbedingungen bei denen die Allgemeinheit zur Rendite des Privaten einen Beitrag leisten müsste, sollten diese Bedingungen geändert oder abfgeschafft werden. Da bestätigt sich doch die Vermutung, dass die Abzockementalität im Bewusstsein schon tief verankert ist.

    Außerdem hat der Laie nicht von “erhöhter Abnutzung” gechrieben, sondern von “schlechten Mietern” (nach Deiner Auffassung diejenigen, die auf Mängel am Mietobjekt aufmerksam machen) und “Mietnomaden” gesprochen. Und damit Studenten als Mieter pauschal verunglimpft!

     
  9. 39. Kranenburger Landei

    pd

    “in summe seid ihr jedenfalls alle herzlichst eingeladen endlich ins handwerk zu investieren und zu bauen und zu bauen und zu bauen… ”

    Die schlauen Landwirte in Hau und ringsherum um Kleve orientieren sich derweil an ihren Kranenburger Kollegen und bauen ihre Scheunen zu Studenten-Wohnungen um.

     
  10. 38. pd

    @KlePeter

    der experte geht bei häufigem miterwechsel (bspw. studentenwohnugnen) von einer erhöhten abnutzung aus, das hat nichts mit laie zu tun, das sind erfahrungswerte die sich dann auch im klever mietspiegel so wiederfinden.

    und rendite erwirtschaften ist die letzten 15 jahre mit einem neu gebauten mietobjekt nicht mehr möglich.
    deutlich schlechtere abschreibungsmöglichkeiten, explodierte grundstückspreise, erhöhte grunderwerbsteuter, höherer gebühren, höhere auflagen betreffend wärmeschutz, erneuerbare energien, der sigeko schwachsinn bei kleinbauten
    , dann die grundstückspolitik der stadt… ich könnte noch ein bisschen so weiter machen.

    deswegen wurde auch lange nichts in den mietwohungsbau investiert. gab immer die paar verrückten die mit dem gewerbe zu tun haben die was gemacht haben, die letzten 2 jahre dann auch die leute die geld haben, wirtschaftskrise sei dank. da gehts aber weinger um rendite sonder eher darum, die kohle in den sicheren hafen zu shippern.

    bezüglcih der studenten kommen jetzt natürlich noch die dicken dinger die das studentenwerk langfristig anmietet, im nächsten jahr irgenwas in die 100 wohnungen die da fertig werden.

    schwarze schafe gibts mit sicherheit auch, paar holländer? die mit dubiosen methoden altbauten schwarz sanieren und die dann überteuert vermieten, ok.

    in summe seid ihr jedenfalls alle herzlichst eingeladen endlich ins handwerk zu investieren und zu bauen und zu bauen und zu bauen…

    aja, und natürlich nicht mit der polski-kolonne sondern schön vom handwerker vor ort, bei dem sich die berufsgenossenschaft noch vorbei traut, der pktlich seine tariflöhne zahlt und brav steuern und sozialabgaben abführt.

    nach fertigstelllung und dem ersten stress mit dem mieter der entdekct hat dass ein nagel schief in der wand hängt und deswegen 3mal täglich anruft utnerhalten wir uns dann gerne nochmal über renditehaie und abzocker, mal gucken ob das meinungsbild dann immer noch so ist… von wegen schlimmer gehts nimmer.

     
  11. 37. KlePeter

    @Der Laie: die Vermutung man würde sich – durch Studenten – “schlechte Mieter und Mietnomaden” einhandeln und müsste dies kalkulatorisch auf die Miete aufschlagen um nicht “jeden Monat … einge Hundert Euros vom Eigenkapital draufzulegen”, ist nicht nur laienhaft, sondern auch herabwürdigend und diffamierend gegenüber Studenten. Ganz zu schweigen von Fremdenfeindlichkeit, wenn man bedenkt, dass viele Klever Studenten aus dem Ausland sind.

    Von welcher Rendite haben die Vermieter denn bisher gelebt?

    Schlimmer geht es nimmer.

     
  12. 36. Der Laie

    Wer hat denn hier in letzter Zeit, keine Handwerkerrechnung
    mehr bekommen,um hier weiter vom Wolkenkuckucksheim zu träumen.
    Stelle auch gerne die Rechnung für eine Din A4 Fotokopie
    des Katasteramtes zur Verfügung um auf den Boden der Realität zurückzukommen.
    Im Internet stehen genügend Häuser zum Verkauf, die auch in
    Miethäuser oder in Studendenbuden umgewandelt werden können.
    Allen Gutmenschen ist es freigestellt, jeden Monat ohne Mehrwert einige Hundert Euros vom Eigenkapital draufzulegen.
    Ach ja, den ganzen Ärger mit möglichen schlechten Mietern oder Mietnormaden, will ich mir nicht antun,da lege ich mein Geld doch lieber anders an.
    Ein Investor investiert mit der Aussicht auf Rendite,nicht
    in der Hoffnung vom Pastor in der Kirche lobend erwähnt zu werden.
    Denn der Handwerker will seine Rechnung bezahlt haben, von einem Dankeschön oder vergelts Gott, kann auch er sich kein Brot kaufen.

     
  13. 35. bratz

    @tango-delta
    Mit Verlaub, Marktlage ist auch unanständiges Argument der Lebensmittel- sowie Ölspekulanten und einzig Synonym für Profitgier. Wer kein Brot hat, soll halt Kuchen essen.Die Marktlage kennt weder Regeln, noch Gerechtigkeit. Deshalb muß sie durch das Verbot des Wuchers richtigerweise gesetzlich regelmentiert werden. Ausbeutung sollte immer ein NO-GO sein.

     
  14. 34. Kranenburger Landei

    Wieso baut die Gewoge nicht? Kein Bedarf oxer haben Tbeo und Willibrord die auch geplündert.

     
  15. 33. ralf.daute

    @tango-delta Stimmt. Viele der ausländischen Studenten sind ja deshalb in Kleve (resp. Deutschland), weil die Ausbildung z. B. in England 20.000 Pfund p. a. kostet. Das aber sollte nicht als Rechtfertigung herhalten, als Miete das zu verlangen, was eine derzeit mehr oder minder fiktive Marktlage hergibt. Oder sind die Klever grundsätzlich vom Stamme Nimm?

     
  16. 32. tango-delta

    @bratz:
    Dann muss er nicht diese Wohnung nehmen sondern ins Umland gehen und die Fahrtzeit in kauf nehmen!
    Wenn die Marktlage diese Mietpreise hergeben darf man sie auch nicht künstlich runterfahren oder gar subventionieren. Studieren ist im Vergleich zu anderen gleichwertigen Ausbildungen in Deutschland immer noch sehr günstig!

     
  17. 31. Bratz

    @Zugezogen
    Korrekt. Dazugelernt. Danke

    @tango-delta
    eben, ein “gesundes” Verhältnis. Der Student wird aber ob der aufgezeigten Mieten eher krank

    @Jens-Uwe
    Mia san mia gilt in Kleve allenfalls für die Verwaltung, die einen Vergleich mit München sicher begrüßt. Tatsächlich aber sind die (Hochschul-)Verhältnisse halt nicht vergleichbar. In New York zahlt man schnell 2.000,00 $ für 40 qm

     
  18. 30. Jens-Uwe Habedank

    @Pfalzdorferin: Aber ich kenne Leute in München, die 1.800 Euronen für nicht mal ganz 100 qm (kalt) ausgeben…

    Diese Hypo-Real-Estate-Immo-Messe ist ja nun mal in München – ob da was abfärbt und eine Art Größenwahn produziert(/ gefördert wird..?!

     
  19. 29. Pfalzdorferin

    Ich kenne niemanden in Essen, der für 12,80 qm 255€ Miete zahlen muss. Oder der überhaupt in einem 12,80 qm- Kämmerchen wohnen will.
    Diese Preise sind eindeutig Wucher. Man kann nur hoffen, dass kein Student darauf hereinfällt.

     
  20. 28. Fisch

    @Meiner Einer (17)

    Es sollte nur ein Hinweis sein, dass betreffend des Aushanges, für Courtage und Kaution auch die Höhe der Kaltmiete zu Grunde gelegt wird.
    Nur als Rechengrundlage für’s Budget.

    Es gäbe natürlich auch die Möglichkeit, eventuell als Eigentümer die Mietsachen selber zu vermieten.
    Da sieht man bei dieser Gelegenheit gleich ob’s passt oder nicht.

    Eigentlich sollte man nicht die Menschen (einer bestimmten Zugehörigkeit) be- und vorverurteilen.

    Speziell zu den Studenten und jungen Leuten:
    Ich kenne Viele, die sich sehr vorbildlich und verantwortungsbewusst verhalten.
    (Besser als so einige Erwachsene)

    Schäden können immer passieren………aber ich habe auch schon von Fällen gehört, da wurde die Kaution für Abnutzung einbehalten.

     
  21. 27. dingdung

    Die Hochschule kommt doch gerade den Vermietern gelegen, die ihre Wohnungen jahrelang haben verkommen lassen . Die freut es doch besonders, daß sie ihre Bruchbuden nun zu sündhaft teuren Preisen an den Mann ( Studenten) bringen können.
    Und davon gibt’s in Kleve einige.

     
  22. 26. tango-delta

    Als Vermieter würde ich in den Mietvertrag den Verweis auf den Mietspiegel aufnehmen. Dann wird jeder Richter, mit klarem Kopf, den klagenden Mieter fragen warum er zu dem Mietzins unterschrieben hat obwohl er von dem vermeintlich niedrigeren Satz im Mietspiegel wusste und im Umland genügend(!!!) raum zu diesem günstigeren Kurs vorhanden ist!
    Als Mietwucher geht wohl nur durch wenn eine Mietzinserhöhung unverhältnismäßig hoch ist. In den Fällen der hier angezeigten Wohnungen wird jedoch niemand gezwungen sich auf einen solchen Vertrag einzulassen!

    Marktwirtschaft ist nun einmal das gesunde Verhältnis von Angebot und Nachfrage.

    Im Verhältnis Vermieter/Mieter ist der Vermieter meist eh der Dumme, dann soll er sich das zumindest vergüten lassen!

     
  23. 25. ohmeingott

    Also ich finde die Sache mit den Studenten wird eh zu hochgehyped. Es ist zwar schön das wieder mehr junge Leute das Stadtbild prägen aber ich glaube der Klever an sich hat falsche Vorstellungen von der Kaufkraft bzw der Wirtschaftskraft der Studenten (Ausnahmen gibt es natürlich).

    Hier erhofft sich jeder Gewerbetreibende bzw. Vermieter ein Stück von dem “Studenten Kuchen” abzubekommen. Zumindest nachdem solche Mieten bezahlt wurden sollte im Studentischen Haushalt ein nicht zu verachtendes Loch entstanden sein. (Wie hoch war nochmal das Bafög?)

    Ein Beispiel aus der Gastronomie. Ja die Studenten beleben die Kneipen. Das mag ja sein, aber nachdem 3 Stunden auf einer Hausparty vorgetrunken wurde, hält sich der Durschnittsstudent an einem Glas Bier fest und hinterlässt nicht selten ein Schlachtfeld. Dann wird sich beschwert das die Tische zwar voll sind aber nichts verzehrt wird. (Man beachte das es auch Ausnahmen gibt)

    Des weiteren gibt sich Kleve als Studentenstadt aber um spätestens 22:00 Uhr ist hier Nachtruhe. Wer mal abends in einer Studentenstadt wie z.b. Marburg oder Freiburg unterwegs war der wird sich zurecht fragen ob man in Kleve in einem Kuhdorf lebt.

    Hier ist es vielerorts einfach so, dass die pros der Studenten dankend angenommen werden, aber sobald irgendetwas nicht in den Kram passt (das war ja schon immer so) wird wieder interveniert.

    Kleve hat sich in der letzten Zeit gewandelt, und nun sind die Klever an der Reihe, sich an die Situation anzupassen und nicht auf alte Grundsätze zu pochen.

     
  24. 24. Zugezogen

    @bratz

    Grundsätzlich bestimmt richtig, nur gilt beim MIETwucher eben die Außnahme: “Für den Mietwucher gilt der Grds., dass der Vertrag mit der angemessenen Miete aufrechtzuerhalten ist.” Zitat aus Palandt, BGB, § 138 Rn. 76 (falls noch jemand nachschlagen möchte :-)).

     
  25. 23. ralf.daute

    @bratz thx!

     
  26. 22. pd

    Die Wohnungen sind zu teuer das ist keine Frage allerdings nicht soviel zu teuer als das man da was einklagen könnte, im beispiel wurde viel zu negativ gerechnet, von mir vielleicht etwas zu positiv… vielleicht wäre eine realistische größe 800 – 850 euro aber eben nicht 550! den vermieter sooooo negativ darzustellen war also nicht fair.

    positivbeispiel:

    20 m luflinie vom o. g. objekt kalkarer str hat ein INVESTOR (Herr Bay wars nicht) auch ein paar studentenbuden entstehen lassen, 6 oder 7 mein ich. möbliert, immer mit küchenzeilchen usw. zimmergröße knapp 20m² preise weit unter den oben geposteten

    vielleicht könnte man sowas ja mal in den mittelpkt stellen und nicht immer nur die raffgierigen.

    courtage wird da nicht fällig, die hochschule ist gerne bereit bei der vermittlung zu helfen und das läuft meines wissen nach auch prima.

    die ganze situation wird sich aber nächstes jahr eh deutlich entspannen, es entstehen doch gerade weit über 100 studentenwohungen in 3 oder 4 wohnheimen rund um die hochschule..

     
  27. 21. bratz

    @ ralf daute

    § 5 Wirtschaftsstrafgesetz

    (1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder leichtfertig für die Vermietung von Räumen zum Wohnen oder damit verbundene Nebenleistungen unangemessen hohe Entgelte fordert, sich versprechen lässt oder annimmt.
    (2) Unangemessen hoch sind Entgelte, die infolge der Ausnutzung eines geringen Angebots an vergleichbaren Räumen die üblichen Entgelte um mehr als 20 vom Hundert übersteigen, die in der Gemeinde oder in vergleichbaren Gemeinden für die Vermietung von Räumen vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage oder damit verbundene Nebenleistungen in den letzten vier Jahren vereinbart oder, von Erhöhungen der Betriebskosten abgesehen, geändert worden sind. Nicht unangemessen hoch sind Entgelte, die zur Deckung der laufenden Aufwendungen des Vermieters erforderlich sind, sofern sie unter Zugrundelegung der nach Satz 1 maßgeblichen Entgelte nicht in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung des Vermieters stehen.
    (3) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu fünfzigtausend Euro geahndet werden.

    § 138 BGB
    (1) Ein Rechtsgeschäft, das gegen die guten Sitten verstößt, ist nichtig.
    (2) Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgeschäft, durch das jemand unter Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen sich oder einem Dritten für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen.

    Voraussetzung:

    1) Auffälliges Missverhältnis von Leistung und Gegenleistung
    Nach gängiger Rechtsprechung liegt ein besonders auffälliges, grobes Missverhältnis vor, wenn der Wert der Leistung doppelt so hoch ist wie der Wert der Gegenleistung.
    OLG Karlsruhe hat entschieden, dass der Tatbestand des § 138 Abs. 2 BGB nicht erfüllt ist, wenn das marktgerechte Entgeld lediglich um 68% überschritten wird

    2)verwerfliche Gesinnung
    Verwerfliche Gesinnung wird für private Mietverhältnisse auf Seiten des Vermieters bejaht, wenn das Missverhältnis für diesen bei Abschluß des Mietvertrages erkennbar ist, insbesondere, wenn er sich dieser Erkenntnis verschließt. Teilweise wird die rechtliche Ansicht vertreten, dass bei einem privaten Mietverhältnis die verwerfliche Gesinnung des Vermieters zu vermuten ist, sodass dieser beweisen muss,, dass sich der Mieter nicht nur wegen seiner wirtschaftlichen schwächeren Lage auf den Mietvertrag eingelassen hat. Bei einem rechtskundigen oder geschäftserfahrenen Mieter gilt die Vermutung nicht. Dann muß der Mieter die verwerfliche Gesinnung des Vermieters beweisen.

    Ist der Mietvertrag sittenwidrig, gilt er rechtlich als nichtig, also so, als wäre er nicht geschlossen worden.

     
  28. 20. rollmops

    @Victor Dornberger

    Im Xox-Gelände wird gerade direkt vor meiner Nase vom Land ein Studentenwohnheim gebaut.

     
  29. 19. ralf.daute

    @pd Allerdings sind 7,50 € der Oberwert, der hier wohl grundsätzlich nicht angewendet werden kann, da es keine eigene Küche/Bad etc. gibt…

     
  30. 18. pd

    Als Grundlage wären ca. 100m² Wohnfläche zu nehmen, siehe Kommentar 6.

    Die Rechnung aus dem Artikel übernehmend wären wir dann bei 750,–€ Kaltmiete.

    Die Wohnungen werden vermutlich incl. Küche und teilw. möbliert vermietet, rechtfertigt einen Zuschlag von 10-15%, siehe Mietspiegel. Studentenwohnung = Zuschlag für erhöhte Abnutzung durch häufigne Mieterwechsel, rechtfertigt Aufschlag von 10%, siehe Mietspiegel.

    Wären also 750€ + 25% Zuschlag entspricht 937,–€ Kaltmiete.

    Zugegeben ist das nicht gerade ein Schnäppchen aber eben auch kein Wucher.

     
  31. 17. Meiner Einer

    Da bin ich ja wieder viel zu billig…

    Die hier gemachten Preise sind recht wenig aussagekräftig. Studentenzimmer sind z. B. in der Regel möbliert, ebenso ist eine (Gemeinschafts-)Küche vorhanden, deren Abnutzung ebenfalls kalkuliert werden muss. Insofern sind die Exposes wenig aussagekräftig zum Thema “Mietwucher”. Bevor man hier über Mietwucher schreibt, sollte man sich die Wohnungen mal ansehen.

    @ Fisch

    – dazu Maklerprovision 2x Kaltmiete zzgl. 19% MwSt

    Du arbeitest natürlich kostenlos….

    – Kaution pro Zimmer 2x Kaltmiete (wird eventuell wegen
    Schäden einbehalten)

    Für Schäden (nicht Abnutzung) ist der Wohnende ja wohl selbst verantwortlich, oder?

    Ich besitze selbst 30 Wohnungen und verwalte über 300. Ich vermiete aber nicht an Studenten. Trotz des vermeintlich höheren Ertrages handelt man sich auch eine ganze Menge Ärger ein. Keine Miete gezahlt, Wohnung bei Nacht und Nebel verlassen, Wohnung ist vermüllt, etc. Dann lieber ein paar Euro weniger und Seniorenwohnungen…

    @KlePeter

    Deine Berechnung der Vergleichsmiete ist nicht richtig. Allgemeine Verkehrsflächen müssen anteilig der Zimmergröße umgelegt werden. Ebenso muss die Einrichtung (und wenn es nur die Gemeinschaftsküche ist) aus der Miete herausgerechnet werden. Erst dann bildet sich die Grundmiete. Und hier ist, wie tango-delta schon schreibt, der Mietspiegel nur eine Empfehlung.

     
  32. 16. Jens-Uwe Habedank

    Ab 20% über der Vergleichsmiete (i.d.R. Mietspiegel, ansonsten muss der Vermieter etwas belegen, z.B. durch 4-5 Mietpreise in der Nachbarschaft…)handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit.
    Spätestens ( die Urteile sind da recht variabel) ab 50% über der Vergeleichsmiete handelt es sich um Wucher. Das hat zur Folge, sofern angezeigt, dass die Vereinbarungen bzgl. der Miethöhe ungültig sind, der Mietvertrag grundsätzlich nicht. Es wird, in Anlehnung an eine salvatorische Klausel, die Miethöhe nach Mietspiegel fällig.

    Mietwucher ist im § 291 StGB geregelt – wobei ich mir nicht sicher bin, ob damit auch ein Klever Landrecht abgedeckt ist oder nicht….

     
  33. 15. ralf.daute

    @tango-delta Ich denke sehr wohl, dass das möglich ist. Gibt es dazu auch Expertenmeinungen?

     
  34. 14. tango-delta

    @KlePeter: Wer einen Mietvertrag unterzeichnet und die Miete, in Kenntnis des Mietspiegels, akzeptiert kann nicht mit Wucher argumentieren!

     
  35. 13. Klever

    @ schabelönder: Das stimmt, aber diese “Verkehrsflächen” teilen sich ja immer mehrere. Die einer Wohneinheit zugeschlagenen m² dürfen also nur Anteile der Fläche von Bad, Flur und Küche sein…

    Mieten, die über das Niveau des Mietspiegels deutlich hinausgehen sind gerichtlich anfechtbar. Das heißt, die Mieter können erstmal unterschreiben und dann später vor Gericht einen angemessenen Satz einklagen;-))

     
  36. 12. Killerplautze

    Victor Dornberger

    Siehste das kommt davon! Hätte Herr T seine Majestät “Wissen Sie nicht, wer ich bin?” gebührend gehuldigt (Stabs-Musik-Korps der ersten Plätzchen-Divison, Herolde, Ehren-Jungfrauen, Chöre, Blumen streuende Kinder u.a.) anstatt ihn wie Krethi und Plethi zu bitten sich ein Namensschild ans Revers zu heften, ja dann …wären die ersten 10 Blocks bereits umgebaut.

    Du siehst unser Trio Infernale ist gar nicht nachtragend!

     
  37. 11. KlePeter

    @JUH es gibt eine städtische Whnungsbaugesellschaft. Die Stadt hätte also durchaus die Möglichkeit preiswerten Wohnraum zu schaffen.

    @tango-delta die Vertragsfreiheit hört da auf, wo es sich um Wucher handelt. 225 % der Vergleichsmiete gemäß Mietspiegel dürfte juristisch locker als Wucher durchgehen.

     
  38. 10. Carl Auer

    Gefällt mir, absolut realistische Preise! Warum sollen Studenten in Kleve billiger wohnen als die Klever, die auf Wohnungssuche sind und nichts finden, da die Preise aufgrund der Studenten in unrealistischem Maße gestiegen sind >:-(

     
  39. 9. Andreas

    Öhm,
    wir suchen sehr dringend angemessenen Wohnraum.
    In unserem Fall sind das sechs Schlafzimmer, Wohnzimmer Bad, Küche.
    Aber in Kleve findet sich auch das nicht, zumindest nicht in einem bezahlbaren Rahmen.

     
  40. 8. Victor Dornberger

    Ein hausgemachtes Problem!? Angebot und Nachfrage regeln den Preis.

    Ich habe unter anderem gehört, dass z.B. im XOX-Gelände Studentenwohnungen entstehen könnten aber man lässt den Besitzer nicht investieren (wahrscheinlich wegen irgend welchem Kinderkram -wie gehabt- wird keine rechtliche Basis geschaffen?). Was ist da dran, wer hat davon gehört?

     
  41. 7. rollmops

    Gefühltermaßen gibt es bald in Kleve mehr Studentenwohnungen als Studenten.Dann reguliert sich alles von alleine 😉

     
  42. 6. schabelönder

    …ohne die Mieten gutheißen zu wollen, so ganz stimmt deine Rechnung nicht: zu den Flächen der Zimmer sind noch die Flächen der Allgemeinräume (Küche, Flur, Bad, Toilette) zu addieren, da diese bei einer normalen Wohnung zur Wohnfläche zählen. Es könnten also insgesamt knapp 100 m² sein. Allerdings ist bei einem Gebäude dieser Qualität der Quadratmeterpreis von 7,55 € mit Sicherheit zu hoch angesetzt.

     
  43. 5. tango-delta

    In Deutschland gibt es so etwas wie Vertragsfreiheit. Die Feststellung 7,55€ wären zulässig ist also nicht richtig, da der Mietspiegel nur eine Empfehlung darstellen kann – jeder Vermieter kann so viel verlangen wie er möchte, so lange jemand zahlt! Da das Studium jedoch aufs leben vorbereiten soll, habe ich eher kein Mitleid mit Studenten die eine Anfahrt von 45-60 Minuten zur Fachhochschule haben – diese Zeiten sind für Arbeitnehmer mittlerweile schon Standard! Und im Umkreis von 30-40 km rund um die HRW gibt es nun einmal genug Leerstände, die von Studenten (und anderen Wohnungssuchenden) genutzt werden könnten! – Wer aus dem Bett in den Hörsaal fallen möchte muss halt höhere Preise akzeptieren.

     
  44. 4. Klever

    Die kleinen 10-12 m² Zimmer (chen) kosten 220 Euro, das sind ca. 17 Euro pro Quadratmeter! Das nenne ich Abzocke! Ich vermiete selbst Studentenwohnungen in Aachen. Das ist selbst für Aachener Verhältnisse sauteuer. Unglaublich.

     
  45. 3. Fisch

    Nicht zu vergessen:
    – dazu Maklerprovision 2x Kaltmiete zzgl. 19% MwSt
    – Kaution pro Zimmer 2x Kaltmiete (wird eventuell wegen
    Schäden einbehalten)

     
  46. 2. Jens-Uwe Habedank

    Es gibt zu wenig Wohnraum in Kleve der klein und günstig ist. Wohnungen zwischen 40(Singles) und 70 (Familien, WG’s) qm. Das ist schon lange so – jedoch das dazugehörige Statement der Stadt Kleve umso beliebiger und abwechslungsreicher.
    Bewohnt ein ALG-II Empfänger eine “unangemessene” Wohnung (z.B. mehr als 45 qm als Single – in Kleve läßt man die Kosten (auch wenn sie dem 45 qm-Preis entsprechen)unberücksichtigt)dann erhält er eine Kürzung der Leistungen und eine Umzugsaufforderung. Standardmäßig schreibt die Stadt dann: ” Es gibt in Kleve genügend kostengünstigen Wohnraum. Sie sind aufgefordert umzuziehen und ihre Umzugsbemühungen nachzuweisen…”.
    Als das gleiche Thema “Wohnungsnot” bei den Studenten aufkam ( die stehen ja auch noch im Nachfrage-Wettbewerb zu den ALG-IIern), erklärte die gleiche Stadt: “Wir müssen was tun…”.

    Ja, was denn nun genau? Es kann doch wohl nur eines stimmen – wíeso spricht man da mit zwei Zungen?!

    Nun ist die Stadt nicht für den Wohnungsmarkt verantwortlich, kann aber in gewisser Weise hier steuern, investieren oder attraktive Bedingungen schaffen. Sie unterläßt es nicht nur, sie schaut auch dem Raubtierkapitalismus (wo man auch noch immer sooooo stolz ist)zu und leugnet die Fakten. Arme Stadt…

     
  47. 1. willi 2.0

    Ich krieg das Kotzen- wenn ich von so einer Abzocke höre !