Gleichgeschlechtliche Ehe: Fragen wir doch jemanden, der etwas davon versteht

rd | 03. Juni 2015, 20:44 | 25 Kommentare
Da war noch Nachhaltigkeit das Thema: Am Montag trat Dr. Barbara Hendricks auf einer Veranstaltung des Bundesverbandes Credit Management auf (Foto: BvCM)

Da war noch Nachhaltigkeit das Thema: Am Montag trat Dr. Barbara Hendricks auf einer Veranstaltung des Bundesverbandes Credit Management auf (Foto: BvCM)

Seit die Iren per Volksentscheid dafür stimmten, die gleichgeschlechtliche Ehe (Mann heiratet Mann, Frau heiratet Frau) in ihrem Land zuzulassen, tobt die Diskussion auch in Deutschland. Da allerdings nichts zu diesem Thema im Koalitionsvertrag steht, wird sich an der Rechtslage in Deutschland vorerst nichts ändern.

Was aber nicht heißt, dass nicht Menschen am Kabinettstisch sitzen, die dazu eine klare Meinung weit jenseits der Regierungslinie vertreten – zum Beispiel die aus Kleve stammende Ministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Dr. Barbara Hendricks. Bekanntlich begann ihre Karriere als Ministerin im Kabinett Merkel III damit, dass sie im Lokalteil der Rheinischen Post in einer Homestory zum Jahreswechsel ihre langjährige Beziehung zu einer Frau öffentlich machte. Matthias Graß schrieb damals: „Nicht, weil sie Ministerin geworden ist, sondern weil die Dreier-Wohngemeinschaft von Bundestagsabgeordneten aufgelöst werden musste und sie dort eine eigene Wohnung bezieht. Die Kisten sind gepackt und stehen zum Umzug bereit. Deshalb wird sie heute mit ihrer Lebenspartnerin auch das Silvesterfest in der deutschen Hauptstadt verbringen.“ Das kam im Lokalteil ebenso beiläufig und unspektakulär herüber, wie es eben auch den vor Ort längst bekannten Tatsachen entsprach. Überregional war das etwas anders. Es folgten einige aufgeregte Artikel, aber dann war Ruhe im Karton.

Dafür meldete sich die Ministerin jetzt auf ihrem Facebook-Account mit bemerkenswerter Offenheit zu dem Thema zu Wort. Vor wenigen Minuten schrieb sie in dem sozialen Netzwerk die folgenden Sätze: „Die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Alle Menschen sollten die Möglichkeit haben, in einer Ehe füreinander Verantwortung zu übernehmen. Ihre sexuelle Orientierung darf da keine Rolle spielen. Die grundlegende Definition unserer Gesellschaft ist nicht bestimmt durch ein angeblich verfassungsrechtlich verbrieftes Recht auf Diskriminierung, sondern durch Gleichberechtigung. So lese ich auch unser Grundgesetz. Die ‪#‎Ehefüralle‬ bedeutet nicht weniger Rechte für heterosexuelle Menschen, sondern mehr Rechte für Minderheiten. Ich hoffe, dass auch die Union dies endlich einsieht. Die große Mehrheit der Deutschen – und der Europäer! – ist an dieser Stelle jedenfalls schon sehr viel weiter als so manche UnionsvertreterInnen.“

kleveblog gefällt die Haltung.

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25 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 25. laloba

    Ich glaube, dass hinter Haltungen wie ‚mich stört’s/interessiert’s nicht‘ oder ‚keine abschließende persönliche Meinung‘ ein (Rest-)Unbehagen steckt …

    … das ich jedenfalls dabei habe

     
  2. 24. Johannes Niemers

    @5@rest ja das sehe ich eigentlich genau so…ziehe aber andere Schlüsse…natürlich beobachten wir auch an anderen Stellen in der Natur dieses und jenes und sogar manch völlig unverständliches wie hier im Chat und alles ist irgend wie gottgegeben . Manch einer, der aus der Kirche ausgetreten ist hat dafür so seine Gründe und sicherlich ist es leichter immer nur aufgezwungen ja und Amen zu sagen, „Pfarrer Säher“ Mäßisch ( Kleine Stiehlblüte aus der Narzissen Sammlung eines Ex-Pollen Allergikers… darf natürlich auch hier wieder nicht fehlen) aber in manchen Situationen kann es auch gut sein in stabilen Verhältnissen geborgen zu sein – was geschieht, wenn Erlerntes mal über Jahre völlig außer acht gelassen wird , sieht man ja an meinen posts und meinem wunderbaren Lauf… auf Irrwegen… Ob jetzt so oder so sei jedem selbst überlassen – ich sehe jedenfalls keinen Grund etwas zu verändern, außer stetig mich selbst, es sei denn man schmeißt mich aufgrund diverser grenzwertiger Äußerungen und Verhaltensweisen raus.

     
  3. 23. Johannes Niemers

    Was kümmert mich das Geschwätz anderer Leute Episode 567, nein obgleich, vielleicht wäre es sogar möglich mal sein eigenes Ding zu machen – also erst so ab 104 Jahren oder Kilo sei einmal dahingestellt den Doktortitel und dann ab in die Kajütte. Ich liebe meinen Doktortitel, darf ich ihn auch heiraten?

     
  4. 22. jean baptiste

    @19 Friedrich Stolze Also, die Egars muß ich an rd weiterleiten.
    Πύρρος muß ich in Word erzeugen und dann copy und paste , das smiley kommt scheinbar automatisch, wenn man Doppelpunkt , Minus. und runde Klammer ohne Leerzeichen eintippt, und der Ḥarām حرام , hätte ich gesagt, kommt von `ner Website wo das so stand und dann copy + paste? Hatte ich aber noch nie probiert.
    Tricky ist nämlich, daß er das irgendwie auch von rechts nach links schreibt .
    Also läßt der Blog schriftarten zu, währendFonts glattgebügelt werden , sogar Fettdruck ist uns nicht gegönnt.
    Aber wer weiß macht rd das ن شاء الله‎ doch noch mal möglich .

     
  5. 21. Friederich Stoltze

    JeanBaptist,
    was hat eine Stadt in Norwegen mit der Ehe zu tun? Sie, der bei Gelegenheit sogar die Verwendung von smileys nicht scheut, sollten aber korrekt für Ḥarām حرام , schreiben. Bei Pyrrhos haben Sie auch so richtig in Ihre Trickkiste gegriffen. Oder verfielen Sie in den Zustand, wo Sie Tollheit auf Übereilung und Wahnsinn auf Torheit häufen.
    Aber um Billy Bragg zu zitieren, which side are you on; bzgl. Pfosten 17 und 14.
    Auch wäre meiner opinion bei der Frage – Was der Staat zu tolerieren hat, sondern was der Staat zu fördern -die Verwendung von fordern statt fördern korrekter. Ihr Gedanke ist ja richtig.
    Schlussendlich lese ich den Alten von Zeit zu Zeit ganz gern.
    Danke.

     
  6. 20. Fisch

    @17. jean baptiste

    Die Themen, die Sie anschneiden, sind doch nicht erst seit „gestern“…..darüber braucht man doch wirklich nicht mehr diskutieren…….und mittlerweile ist es auch kein „Problem“ für Deutschland.

    Warum steht Deutschland an weltweiter letzter Stelle der aktuellen Geburtenrate….?

     
  7. 19. pd

    @17

    das ist in der tat ne interessante Fragestellung für die eine Ministerpräsidentin von der gutmenschenfraktion gerade ganz schön abgewatscht wird.

    Thema interessiert mich zu wenig als das ich da ne abschließende Meinung hätte. einerseits denke ich mir ja dass sich die Natur schon was bei Männlein und Weiblein gedacht hat, andererseits nimmts mir auch nix weg, wenn wer auch immer heiratet.

    in Konsequenz frag ich mich dann aber schon wo der unterschied ist zwischen w w und bspw. M w w w w . oder wie wäre es wenn man in der Verwandtschaft heiratet, war vorn paar 100 jahren doch auch schonmal üblich. klar, gibt Probleme mit der Nachkommenschaft aber darf der Staat das regeln, sind gehandicapte kinder weniger wert als „normale“ ?

    wenn man bedenkt was vor 40 Jahren noch undenkbar war frage ich mich was in 40 jahren alles denkbar ist.

    wie gesagt, ich hab keine abschließende persönliche Meinung. meine Tendenz zur homoehe: jedem das seine, mich störts nicht.

     
  8. 18. Husky

    @15

    Seit wann muss man verheiratet sein für Kinder? Das geht auch Problemlos ohne. Die Ehe ist ein Konstrukt von Religionen. Wirklich brauchen tut die niemand. Denn alles liese sich auch über Verträge regeln. Erst recht wenn man einige Gesetze leicht abändert …

     
  9. 17. jean baptiste

    @14 Fisch Ach Leute, Ihr rafft das nicht, das Problem sind nicht die ehrlich heiratswilligen, egal ob hetero oder homo- sexuell.
    Das Problem wird werden, daß dann „kreative“ Verbindungen eingegangen werden , Neffe mit Neffen bzw Nachbarsjunge mit Nachbarsjungem vom Bosborus, aus dem Sudan, CAR . Ethiopien, Pakistan und wo alle sie herkommen, die schon eine Person hier in Deutschland haben, um den Zuzug zu ermöglichen.
    Und dann sind die Involvierten sogar bereit, darüber hinwegzusehen, was in ihrer Denkwelt alles „haram“ ist.
    Für Männer untereinander hätte die „Zweckheirat“ doch eine andere, weniger bedrohende Komponente, als die Hetero-Zwangsheirat für den weiblichen Part hätte, wenn man nichts voneinander will, außer Geld und Papiere.

     
  10. 16. Fisch

    „Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet.
    Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang!“

    oder

    (………..,ob sich nicht was Bess’res findet?) 🙂

    Auflösungen der Eheschließungen der letzten Jahre zwischen 30% und 40%

    Man sollte wirklich genau darüber nachdenken!

     
  11. 15. Steffen Lin

    Die Verbindung zwischen Mann und Frau ist die Keimzelle der Gesellschaft und diese gilt es zu schützen, unter anderem durch das Alleinstellungsmerkmal Ehe.

     
  12. 14. Husky

    @12

    Ich habe mich vielleicht Falsch ausgedrückt oder sie haben mich falsch verstanden. Ich halte die „Ehe“ zwischen „Mann und Frau“ für nichts Schützenswertes. Ich wüsste nicht warum andere Konstellationen nicht Heiraten sollen

     
  13. 13. otto

    @ 11 Husky,

    einmal ist sie schützenswert im Hinblick auf die von j.b. angeführten Punkte und zum anderen
    fordert sie Achtung und Verantwortung!

     
  14. 12. jean baptiste

    @11 Husky
    „halte die “Ehe” für absolut nichts besonders Schützenswertes“
    Tja, so ist das, wenn man sich nicht mit Recht und Rechtsfolgen beschäftigt.
    Ehelichkeit von Kindern, Nachzug von (Ehe-)Partnern, Aufenthaltsrecht ……..und noch so einiges.

     
  15. 11. Husky

    Warum kann eigentlich nicht schlichtweg jeder Heiraten wen, oder von mir aus auch was er/sie will?…

    Ich halte die „Ehe“ für absolut nichts besonders Schützenswertes..

     
  16. 10. jean baptiste

    @4 REN „Frage was der Staat zu tolerieren hat, sondern was der Staat zu fördern hat“
    „Der Staat“ hat nichts zu tolerieren, sondern zu fazilitieren.
    Denn wer ist denn „der Staat“ . Wenn es kein Diktator oder Oligarch ist, so doch zumindest ein Vertreter der Mehrheit.
    Wenn der dann z.B. kein Fußball-Fan , Golf-Fan oder Rennrad-Fan ist, fände er bestimmt ein paar „sinnvolle“ Argumente, warum „er“ es nicht tolerieren muß.
    Nein, Herr Heinrich , so funktioniert eine moderne Demokratie nicht.
    Ich habe es schon mal an anderer Stelle hier im Blog gesagt, die Grenze des Individualrechts muß dort sein, wo es in das Individualrecht des Anderen eingreift.
    Nur, das Recht umfasst nicht die Grenze der Gedankenwelt. Im Prinzip darf jeder tun, was er will, Obiges natürlich respektierend.

    Was soll denn nun “ Die Home-Ehe kann von mir aus kommen. Ab 25. Die Gleichstellung noch nicht. Denkpause einlegen“
    Einen infameren Versuch, im längst verlorenen Gefecht zumindestens noch auf Zeit zu spielen, habe ich höchstens mal im Fußball erlebt, nur, dort ist das Ende absehbar, 90 +90+Nachspielzeit, und kann desdhalb eine Niederlage zu vermeiden helfen.
    Aber in diesem Thema sind wir in „real life“ und da muß ich Ihnen sagen, Le jour est arrivé , machen Sie einfach Frieden mit dem Gedanken.
    Wenn wir „Die Homo-Ehe“ (Sie haben sich wohl vertippt) in Ihrem Satz durch „Recht sich tätoieren zu lassen“ ersetzen, bin ich voll auf Ihrer Seite mit dem Satz. Da könnte man das als Selbstschutz der Betroffenen vor nicht wiedergutmachendem Schaden so vertreten.

    Aber bei der gleichgeschlechtlichen Verbindung erscheint mir die Gleichstellung noch erheblichnwichtiger, als der Name „Ehe“.
    Wer seinen Partner im Falle seines Ablebens vernünftig versorgt sehen will darf doch nicht gestraft werden, welcher sexuellen Orientierung er anhängt?
    Was ist denn das Verdienst einer Witwe eines völlig unhonorig lebenden Mannes, daß Sie in seiner aufgebauten Rente teilt, Erbin ist …. während die vollig honorig lebende gleichgeschlechtliche Partnerin einer Frau weder in der Rente, noch automatisch als Erbin gilt ?
    Und daß Herrn Schäuble das Geld kostet, klar, aber so ist das Leben. Wenn man das nicht möchte, muß man das gesamte Steuerrecht umkrempeln, hat in den Niederlanden ja auch funktioniert.

    Ich weiß, viele Mitbürger christlicher Prägung tun sich durch die ihnen in der Jugend eingebläuten „Normen und Werte“ schwer mit der Akzeptanz.
    Aber was mit dem Thema Verhütung, Abtreibung … möglich war, muß doch auch hierin möglich sein?

     
  17. 9. Günter Hoffmann

    Hallo ! (3.) Mir persönlich ist völlig gleichgültig wer mit wem aber ihre traumhafte Vorstellung von der Zukunft „unserer“ Welt ist leider völlig unrealistisch und auch schon fast beneidenswert, wünschte mir ab und an auch so „blauäugig“ sein zu können.

     
  18. 8. Jürgen Böll

    Ich stimme vollständig mit Frau Hendricks überein, es wird dringend Zeit das die gleichgeschlechtliche Ehe voll anerkannt wird.
    Es ist heuchlerisch das CDU und CSU an der alten Form der Ehe von Mann und Frau weiterhin festhalten.
    Die Gesellschaft hat sich gewandelt und die Menschen in dieser Gesellschaft auch, es sollte jedem Menschen vollkommen freistehen, sich wie auch immer in Sachen Liebe, ohne Nachteile zu Endscheiden.
    Frau Becker sie sehen das vollkommen richtig, langfristig wird es sich durchsetzen, bedauerlicherweise aber nur sehr langsam.
    Aber bedauerlicherweise werden Lesben und Schwule immer noch in Deutschland diskriminiert.
    Es darf aber nicht sein, das Menschen deswegen ausgegrenzt oder geächtet werden und berufliche Nachteile erfahren.

     
  19. 7. Husky

    Die SPD ist aber vor allem auf Bundesebene nur der Wurmfortsatz der CDU, solange die sich so anbiedert bei der Union wird sich da gar nichts ändern.

    Die SPD braucht wieder absolut fähige Leute die der CDU auch Paroli bieten, aktuell sieht das eher so aus als würde die SPD gerne unter die 5% Hürde gehen. Mit dieser SPD wird es keine Gleichstellung geben, ausser das Bundesverfassungsgericht zwingt die Union dazu

     
  20. 6. Rainer Karl Hermanns

    Jede Kritik und blöde Kommentare zu gleichgeschlechtlichen Beziehungen halte ich für überflüssig. Ich versteh nicht wieso man immer noch so lange Artikel darüber schreibt.

     
  21. 5. Renate Anna Becker

    Wenn es auch noch keine Mehrheit in der Welt gibt. Es wird sich durchsetzen. Es kann nicht sein, dass jemand diskreditiert wird, durch seine geschlechtliche Ausrichtung.

     
  22. 4. REN

    ‚Es ist nicht die Frage was der Staat zu tolerieren hat, sondern was der Staat zu fördern hat.‘

    Das Grundgesetz, Artikel 6, schützt heute Ehe und Familie. Frau Dr. Hendricks kennt das. Aber was ist mit den Ehen und Familien jener Frauen oder Männer, die eingesperrt werden? Die werden bis auf die Knochen diskriminiert. Frau Ministerin beschreibt eine Diskriminierung? Ja und? Die eine Minderheit hat das Gesetz hinter sich. Aber für die andere Minderheit, den Homosexuellen, da wird eingefordert?!

    Die Ministerin Frau Dr. Hendricks hat die Einhaltung der Rechte zu fördern. Der Rest ist Privatsache. In Kleve, ihrem Wahlkreis, kann sie auch das Thema ‚Mindestlohn für Gefangene‘ als neue Aufgabe verstehen. Der Auftrag dürfte jetzt klar und deutlich formuliert sein. Wählerstimmen bringts nicht. Diskriminierung? Frau Dr. Hendricks misst offenbar unterschiedlich. So ist das in der Politik!?

    Herr Daute. Sie schwimmen mit. Was glauben Sie denken viele Homosexuelle? Die Home-Ehe ist für viele Schwulen und Lesben wie ein Eingriff in deren Szene. Schon fällt auf. Es gibt sie. Es ist ‚Szene‘. Fordert künftig jede Szene? Im Moment fühlt sich nicht nur ein erheblicher Teil der Schwulen und Lesben vom Gendermainstream genervt. In der BDSM Szene sind es Kinofans, die nach 50 Shades of Grey einfallen. Darunter viele junge Menschen, die noch nicht wie Erwachsene handeln können. Die Wissenschaft setzt auf das Alter von etwas 25 Jahre. Jugendliche reifen später. Cool sein toll? Da geht viel, auch seelisch, kaputt.

    Die Home-Ehe kann von mir aus kommen. Ab 25. Die Gleichstellung noch nicht. Denkpause einlegen.

    Spannend ist nur was künftig wird.

    Christian Heinrich. REN
    Where People & Planet Matter
    (Regenerative Economy • Now!)

    ‚Nicht Mensch und Planet müssen Wirtschaft und Finanzen, sondern Wirtschaft und Finanzen müssen allen Menschen und dem Planeten dienen.‘

     
  23. 3. jean baptiste

    @1 willivwinzig Ihre Wortwahl ist vieldeutig. Natürlich war mir klar, daß Sie mit „bevölkerungsreichsten Land Europas“ wahrscheinlich Russland meinen werden.
    Aber lesen Sie mal hier :http://www.leseuronautes.eu/europaeische-laender-flaeche-und-einwohner/
    Es ist immer vernünftig, einfach Ross und Reiter zu nennen, anstatt irgendwelcher nebulösen Verklausulierungen.

    Zur Sache selbst: „militante Ablehnung“ hat nicht das Geringste mit Volkeswillen zu tun.
    Denken Sie an die Anfänge der Nazi-Herrschaft, an die Greueltaten der IS und klar, an die Meinung von Kaiser Wladimir.
    Übrigens, die “ meisten Ländern im Süden und insesondere im Osten “ , dann dürfen Sie noch alle arabischen Länder dazurechnen, gelten auch Erotikfilme und Sex / Porno-filme als äußerst verwerflich.
    Wenn Sie Satellitenfernsehen zur Verfügung haben, machen Sie sich mal die Mühe, diese Kanäle anzuschauen.
    Viele in arabisch, viel polnisch , italiänisch , indonesisch und was es da noch alles gibt. Das machen die nur für die paar wenigen Non-Konformisten, die es nicht ablehnen.
    Ist wie beim Bordell. Da geht auch keiner hin, aber es wird stets erweitert und Neue eröffnet.

     
  24. 2. otto

    Die Ansicht von Kleve-Bog teile ich. Besondere Zustimmung zum letzten Absatz.

     
  25. 1. willivwinzig

    Wo sieht Frau Hendricks denn diese „große Mehrheit“ der Europäer? In ein paar nord- und westeuropäischen Gesellschaften vielleicht, aber in den meisten Ländern im Süden und insesondere im Osten gibt es keine Akzeptanz für Homosexuelle. Gerade im größten und bevölkerungsreichsten Land Europas gibt eine immer militantere Ablehnung Homosexueller.