Durchsagen aus der NordWestBahn, die man nicht so gerne hört

rd | 17. August 2020, 15:52 | 3 Kommentare

Sehr geehrte Fahrgäste, ich habe gerade eine Nachricht bekommen, dass wir hier stehen bleiben müssen und die Polizei die Strecke zwischen Weeze und Kleve gesperrt hat. Das steht wohl im Zusammenhang damit, dass es hier letzte Woche einen Personenunfall gegeben hat. Ich fass es nicht, dass die jetzt nach den Teilen suchen wollen!

Am Samstag so vernommen

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  1. 3. Martin Fingerhut persönlich

    @ 2. Benno :
    ### wenn neben dem Torso, alle Gliedmaßen samt Kopf auf der Plane liegen., ###
    Genau das stelle ich mir immer vor,
    wenn die DB eine Verspätung zu entschuldigen versucht
    mit – in ihrem Jargon –
    ” Personen IM Gleis ” !
    Was – auf gut Deutsch – bedeutet, daß jemand auf oder neben einem Gleis herumLäuft.

     
  2. 2. Benno

    Wenn ich die Aussage „Personenunfall“ lese, handelt es sich um einen Suizid. Und da wird erst die Strecke freigegeben, wenn neben dem Torso, alle Gliedmaßen samt Kopf auf der Plane liegen., vorher nicht.

    Meine Vermutung: die Obduktion hat ergeben, dass die Person schon vorher bewusstlos oder tot war. Nun wird nach Spuren gesucht, wie der Körper dorthin gekommen ist.

    Benno

     
  3. 1. Seebär

    Ein möglicher Grund für eine erneute Suche nach Beweismitteln an der Bahntrasse einige Tage nach dem Unglück könnte sein, dass beim Zusammensetzen des „Puzzles“ ein oder mehrere Teile fehlten, die deshalb jetzt an der Unfallstelle gesucht werden. Wenn der Hergang des Unfalls rekonstruiert wird oder um technische Probleme auszuschließen, kommt es vermutlich auch auf unscheinbare Wrackteile wie Bolzen etc., die leichter übersehen werden können, an. Insofern muss die spätere Suche nicht unbedingt Nachlässigkeit bei der Aufklärung des Unfalls sein.