Der neue KLEVER: Gabila Ndangoh, Guido de Werd, Manni Priewe, Astrid Vogell und Heidemarie von Bullion

rd | 20. Dezember 2018, 11:57 | 22 Kommentare
Freude am Glas: Gabila Ndangoh

Noch auf der Suche nach einem kleinen Weihnachtsgeschenk? Warum nicht den KLEVER verschenken! Soeben ist die aktuelle Ausgabe unseres Magazins erschienen, und einmal mehr sind auf den 80 Seiten die schönsten Geschichten aus unserer Stadt versammelt. Zum Beispiel:

Von Kamerun nach Kleve: Gabila Ndangoh machte seinen Master an der Hochschule – wobei das Studium der einfachste Part war.

Der Niederrheinländer: Unbemerkt von Kleve, ist der langjährige Museumschef Guido de Werd 70 Jahre alt geworden. Ein großes Porträt unseres Autors Rolf Langenhuisen würdigt den Mann der Künste.

Nachspielzeit: Als Hausmeister pensioniert, als Großvater im Dauereinsatz – Kleves Fußballidol Manni Priewe.

Was macht eigentlich…? Astrid Vogell, im Spätsommer als Chefin der Klever Kaufhof-Filiale ausgeschieden, leitet seit kurzem das Theodor-Brauer-Haus.

Wer wohnt da eigentlich? Autorin Helga Diekhöfer erkundete die Villa Elsa an der Bergstraße – und stellt deren Besitzerin, Heidemarie von Bullion vor.

Außerdem im Heft: 10 Klever Life-Hacks (Alltagskniffe, die das Leben in unserer Stadt erleichtern); Die Marotten der Minoriten (Wiltrud Schnütgen über das Chorgestühl der Unterstadtkirche); Stadt ohne Maß (über die fehlgeleitete Stadtplanung); 125 Jahre Maßarbeit (über den Herrenschneider Schulte zur Wißen); Neues aus der Gastronomie (Culucu, Taj, Colosseo u.a.) – und natürlich der Klassiker „In der Fußgängerzone aufgeschnappt“ mit den Alltagsweisheiten der Klever. Zum Beispiel:

„Die nimmt ’n Aldiwagen und geht nach Edeka rein!“

Das Magazin ist für 3,50 Euro im städtischen Zeitschriften- und Buchhandel erhältlich.

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22 Kommentare - Sortierung: Neuester oben / Ältester oben
  1. 22. ???

    @20. Peter Wanders

    ……… vielleicht, um sich gegenseitig vor dem Ertrinken zu retten …….. ?

     
  2. 21. otto

    @19&20,

    stimmt beides.

    mfg
    otto

     
  3. 20. Peter Wanders

    @??? und otto
    So manches mal sitzt man in einem Boot, obwohl man sich kennt.;-)

     
  4. 19. ???

    @18. otto

    Wer weiß, vielleicht verstecken sich die Bootsmächtigen nur hinter ihrem Weisungsbevollmächtigten?

    Vielleicht wird der Weisungsbevollmächtigte als Köder ausgelegt?

     
  5. 18. otto

    @17.???,

    ……auch das gehört zum Glück des Lebens, niemals gemeinsam in einen Boot gesessen zu haben mit
    Menschen, die Weisungsvollmacht hatten und diese nicht nutzten, mit Menschen die diese falsch
    nutzten oder die diese nutzten ohne sie zu besitzen.

     
  6. 17. ???

    @11.otto

    Die Menschen, die Weisungsvollmacht erteilt haben, sitzen natürlich im selben Boot. ………

     
  7. 16. Martin Fingerhut

    Frau Anna Nütten konnte nicht nur Poesie fein drekseln
    ( wie in #10. zitiert ),
    sondern sie verstand auch, den prosaischen VorschlagHammer zu schwingen.

    Während seiner LehrZeit, ca. 1896, erlebte der spätere MalerMeister Josef Maes
    einen solchen SchlagAbtausch mit.
    Es beeindruckte ihn so, daß er es über 60 Jahre immer wieder gern zum Besten gab
    und auch sein Sohn berichtet die Episode mit einem Schmunzeln.

    In der Villa waren mehrere Gewerke gleichZeitig an der Arbeit.
    Ein SchreinerGeselle präsentierte Frau Nütten sein Werk.
    “ Ist es Ihnen so recht, Frau Nütten ? “
    Statt einer Antwort erntete er eine empörte Beleerung :
    “ Ich bin nicht Frau Nütten,
      ich bin die GNÄDIGE FRAU !!! “
    “ gnädig ?
      Wer ist schon ‚gnädig‘ ??
      Unser lieber HerrGott ist gnädig !
      aber Sie ??? “

    Soweit bekannt,
    war Frau Nütten danach niemals so gnädig,
    diesen SchreinerGesellen jemals wieder über ihre Schwelle zu lassen.

     
  8. 15. otto

    @14.???,

    danke, dass du geantwortet hast. Mein letzter Absatz in @11 hatte keinen wahltaktischen Hintergrund,
    es war einfach Ausdruck meines Zorns.

    Hoffentlich haben die Parteien in Zukunft mehr zu bieten, als das geistige Gestrüpp vor der letzten Wahl.
    Was derzeit in Kleve geschieht, nahezu in allen Bereichen, ist nicht mehr zu beschreiben.

    Der Klever Schwan scheint im Dreck zu versinken, hoffentlich kann er noch gerettet werden!!.

     
  9. 14. ???

    @13. Otto

    Nein, es gibt Nichts zu lachen ……….. der Wahlkampf hat schon lange begonnen, und ich gehe davon aus, dass man auch ohne meinen speziellen Vorschlag, die Situation vor Augen hat.

     
  10. 13. otto

    @12.???,

    dein Lachen bei dieser Frage sehe ich vor mir. Gebe mir die Gelegenheit, einem Vorschlag
    von dir zu folgen.

     
  11. 12. ???

    @11.otto

    Wer genau soll die Weisungsmöglichkeit entziehen?

     
  12. 11. otto

    @10, M.F.,

    Die herausragenden Eigenschaften des Auftraggebers der Arbeiten zur Sanierung der Kaskaden sind
    Ignoranz, sowie teilweise Unfähigkeit verbunden mit geistiger Trägheit.

    In einem hochsensiblen, schützenswerten und geschichtsträchtigen Gebiet so, wie geschehen, mit
    zerstörender Brachialgewalt vorzugehen, das -muß- vollständig der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.

    Für seine restliche Amtszeit empfiehlt es sich, dem Auftraggeber jede Weisungsmöglichkeit zu
    entziehen, um weitere Schäden zu vermeiden.

     
  13. 10. Martin Fingerhut

    Oh Cleve Du, Juwel in Deutschlands Gauen,
    wo allgemach der alte Rheinstrom zieht,
    zum Preise Dir und Deinen grünen Auen
    stimm ich die Harfe, sing ich heut dies Lied.
       Oh Cleve schön
       auf Waldes höhn,
       in grüner Berge Kranz
       erstrahlst Du hell im Sonnenglanz.

    In Deiner Wälder wonnig kühlen Schatten
    da ruht so manches müde Herz sich aus,
    und rastet einsam auf den grünen Maten
    von Streit und Haß und wildem Weltgebraus.
       Da fächelt lind
       der Abendwind
       uns Meereslüfte zu
       und lullet ein zu süßer Ruh.

    Von steiler Höh grüßt stolz im Sonnenlichte
    die alte Schwanenburg hinab ins Land,
    jahrhundertlang singt Sage uns Geschichte
    von Lohengrin und Elsa von Brabant.
       Im hohen Saal
       gespenstisch Mahl
       der Schwanenritter wacht
       in Sturmeswehn um Mitternacht.

    Ein stolzer Schütz mit Bolzen schwer und Bogen
    erkühnt sich dreist die schönste Maid zu frein;
    Schön-Elsbeth ist an Otto’s Seit gezogen
    ins Hessenland, hinweg von Vater Rhein.
       Es traf der Pfeil.
       Und froh „Allheil“
       dem fremden Schützen tönt,
       Schön-Elsbeth reich den Sieger krönt.

    O Cleve schön, Du Land voll reichem Segen,
    wo üppig Grün in duftgen Wiesen steht,
    Du Land voll Väterglauben allerwegen,
    wo fromme Einfalt durch die Herzen geht :
       behüt Dich Gott
       in aller Not;
       Er schirme jedes Haus,
       daß Engeln wandeln ein und aus.

    Anna Nütten :  brennende Kerzen,   S. 157-159

    Verlag von Fredebeul & Koenen, Essen-Ruhr, 1909.

     
  14. 9. otto

    Nachtrag –

    in anbetracht hervorragender Leistungen für Kleve empfehle ich den Weg zu den Kaskaden
    „Rauerweg“ zu nennen! Seine Leistungen zu missachten wäre ein Frevel sondergleichen!

     
  15. 8. otto

    @7. M.K,

    du hast die jahrzehntelange Klever-Malaise sehr gut und deutlich beschrieben.

    Es fehlt noch die groß vorgestellte Gruppe zur Klever Profil-Erneuerung, damit hat man sich die Krone
    der Geschmacklosigkeit und des -immer- währenden Nichtkönnens, für alle sichtbar, selbst
    aufgesetzt.

    Martin Luther King hat einmal gesagt, dass nichts auf dieser Welt gefährlicher ist als aufrichtige
    Ignoranz und gewissentliche Dummheit!

     
  16. 7. Max Knippert

    Der Klever lag in der Tat unter meinem Tannenbaum und zwei Artikel haben mich direkt angesprochen und einen großen gemeinsamen Kern. Die ‚Stadt ohne Maß‘ und der ‚Niederrheinländer‘ zeugen gleichermaßen von der Ignoranz der eigenen Identität. Diese Stadt weiß nicht wozu sie im Stande wäre, diese Stadt weiß nicht was sie will, diese Stadt ist nicht stolz auf sich und kümmert sich nicht um sich selbst. Ulf Hientzsch sagte, zurecht „da ist der Wurm im Gebälk“.

    Die Verdienste die Guido de Werd auf Dauer mit Kleve verbinden, werden nicht schmäler indem diese von den Entscheidungsträgern dieser Stadt stoisch und dumm ignoriert werden, sondern ganz im Gegenteil. Die, die das ansprechen bekommen auch schon mal Anrufe und Mails aus dem Rathaus… Darum danke ich Ralf für dieses Artikel zum 70 Geburtstag.

    „der Museumsleiter hat die Aufgabe, sich mit Stadtentwicklung auseinander zu setzten.“sagte Guido. Ich würde mir wünschen, das sich Harald Kunde diesbezüglich auch mal zu Wort melden würde.

    Herr Hientzsch verhinderte ein Hotel an der Koekkoekstege, Guido das Haus Koekkoek durch die Volksbank entkernt wurde und sorgte gleich für ein weiteres, ein neues Museum. Diese Zwei stehen für einen Baukultur Diskurs in feinster und gleichermaßen scharfer Sprache.

    Baukultur ist eine starke universelle Sprache und nicht nur kulturell bedeutend. Sie verfügt über soziale, ökologische und ökonomische Werte, in denen der Schlüssel für eine zukunftsweisende Stadtplanung liegt.

    Der gänzlich unstrukturierte Bauboom in Kleve, zwischen Betongold und der totalen Verwertung einen ganzen Stadt, ist nicht alleine hässlich und abstoßend, sondern verhindert eine offene und lebenswerte Zukunft.

    Der Kulturausschuss und insbesondere der Zusatz Ausschuss für Stadtgestaltung ist nicht nur ein stumpfes Schwert, sondern eine reine Alibiveranstaltung. Das im Klever genannte SPD Haus (Gerd-Hölzel-Haus) hatte 110 Jahre auf dem Buckel. Japaner glauben, das Gegenstände nach 100 Jahren eine eigene Seele bekommen, als belebt gelten. Aber dies Haus wurde mit impertinente Ignoranz abgerissen ohne das dieser Ausschuss auch nur ein Wort darüber verloren hätte. Kein Wunder das die SPD bald einstellig sein wird.

    Am 18. Dezember sollten alle Offene Klever aus ihren Ausschüssen gedrängt werden und natürlich auch Clemens Gießen wie ich auch. Das wurde auf die nächste Ratssitzung verschoben. Clemens macht täglich mehr für die Baukultur als der ganze Ausschuss in den letzten 10 Jahren zusammen, aber er wird bald von unseren Ausschussmitgliedern vor die Tür gesetzt…

    Wer mal etwas wirklich schönes sehen will, sollte sich mal seine Fassade und seinen Laden ansehen.

     
  17. 6. Peter Wanders

    Ist € 3,50 nicht viel zu wenig für dieses Werk?

     
  18. 5. Chewgum

    @4 Darf ich kurz aushelfen: Hoi, kom maar binnen en drink iets met ons!

     
  19. 4. Willkommenskultur

    @ 2. u. 3. Guenther Hoffmann

    Können Sie auch andere Sprachen, für andere Menschen, die hier eine neue „Heimat“ suchen?

     
  20. 3. Guenther Hoffmann

    Suaheli Ralf, etwas strange , aber ein Willkommen in seiner neuen Heimat.

     
  21. 2. Guenther Hoffmann

    Gabila… Nyumba yako mpya nzuri sana….. oder einfach…. Sawa ?

     
  22. 1. Star

    Das ist wieder ein schönes Heft geworden- wird bei mir sicherlich als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum liegen.
    Besonders gut hat mir der Beitrag über den Studenten aus Kamerun gefallen: was für ein besonderer Mensch, dem ich auch weiterhin eine positive Grundeinstellung und Optimismus wünsche. Das kann unser Land gut gebrauchen.